Viele Hundebesitzer möchten ihren Vierbeiner gerne auf Radtouren mitnehmen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Hund sicher und komfortabel mit dem Fahrrad zu transportieren. Die Wahl der richtigen Methode hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe, dem Alter, dem Verhalten und der Gesundheit des Hundes.
Verschiedene Transportmöglichkeiten für Hunde am Fahrrad
Hundekörbe
Hundekörbe sind vor allem für kleinere Hunde sehr beliebt. Sie können entweder vorne am Lenker angebracht oder unkompliziert hinten auf dem Gepäckträger montiert werden. Wenn du einen kleinen Hund bis ca. acht Kilogramm hast, ist ein Korb vorne am Lenker die beste Variante für dich. Ein Beispiel für so einen Korb ist der Lenkerkorb von Klickfix. Der große Vorteil ist, dass du deinen kleinen Begleiter immer im Blick hast und, mindestens genauso wichtig, er dich ebenfalls immer anschauen kann.
Allerdings sind Körbe vorne am Lenker wirklich nur für die kleinsten Hunde geeignet. Und selbst dann will das Fahren gelernt sein, denn sobald sich der Vierbeiner vorne im Körbchen bewegt, rüttelt er damit auch am Lenker. Mit der 4kg Dori ist das echt total easy.
Für etwas größere und schwerere Hunde bis zu 15 Kilogramm kommt der Korb auf dem Gepäckträger eher in Frage. Das Gewicht hinten drauf auf dem Gepäckträger ist auch einfacher zu handhaben, als vorne, da werden nur ganz kleine Hunde bis ca. 5 kg transportiert. Der Nachteil ist hier natürlich, dass du keinen Blickkontakt hast und nicht siehst, was dein Hund während der Fahrt macht.
Egal, ob für dich ein Korb vorne am Lenker oder hinten auf dem Träger in Frage kommt, ratsam ist ein Gitter über dem Korb, damit dein Hund nicht einfach während der Fahrt aus dem Korb springen kann.
Mit ein bisschen Bastelarbeit kann man einen Fahrradkorb bequem zu einer Transportbasis für den Hund umfunktionieren. Das ist angenehmer als ein Anhänger.
Ich hatte mal vorne einen Korb am Lenkrad (2 Hunde zusammen etwas unter 5 Kilo) , das war mir zu gefährlich. Dieses extra Gewicht vorne das war vom Gefühl her ganz schlimm. Jetzt hab ich seit Jahren einen Auf dem Gepäckträger und das ist supi. Ich nutze für Speedy (6,5 kg) einen Korb für vorne. Der Korb ist allerdings nicht am Fahrradlenker sondern am Rahmen montiert und stört daher überhaupt nicht beim Lenken.
Fahrradanhänger
Wenn du einen größeren Hund besitzt, bieten sich sowohl Lastenräder als auch Fahrradanhänger an. Bei Fahrradanhängern hat sich besonders für Hundebesitzer eine Menge getan. Es gibt mittlerweile spezielle Hundeanhänger, die genau auf die Bedürfnisse von Hunden angepasst sind, wie z.B. von Croozer.
Außerdem ist der Einstieg für die Hunde in den Anhänger recht niedrig, so dass sie ganz von alleine reinhüpfen können. Durch den niedrigen Einstieg haben es so jene Hunde leichter, die nicht mehr so agil sind. Zudem sind Anhänger im Gegensatz zu Lastenrädern preisgünstiger und platzsparender.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Fahrradanhänger an verschiedene Räder angebracht werden können, wenn diese die nötige Vorrichtung montiert haben.
Was musst du beim Anhänger noch beachten? Sorge dafür, dass der Anhänger eine Größe hat, bei der dein Hund sowohl bequem liegen aber auch sitzen kann. Außerdem sind rutschfeste sowie bequeme Unterlagen, auf denen der Hund entspannt liegen kann, sehr wichtig. Beachte auch das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers.
Die alte Schäferhündin kommt in den mittleren Croozer. Der Vorteil dabei ist, dass ich das Teil abkuppeln kann und als Buggy nutzen kann.
Gut ist dass der Anhänger einen festen Boden hat und gefedert ist. Das ist wirklich für die HUnde viel bequemer.
Meine großen Kungs hocken da immer drinnen und bisher bin ich so ziemlich überall durchgekommen. Ansonsten komme ich auch über Wiesen und Waldwege, Kopfsteinpflaster etc drüber.
Lastenräder
Besonders praktisch für den Hundetransport sind ebenso die Lastenräder. Klar, Lastenräder sind deutlich teurer in der Anschaffung und brauchen mehr Platz beim Abstellen, dafür sind sie deutlich belastbarer. Damit lassen sich - je nach Größe der Transportbox - auch mehrere Hunde mitnehmen.
Dadurch, dass diese Transportbox bei Lastenrädern meist vorne angebracht ist, kannst du deine flauschigen Freunde auch während der Fahrt immer im Blick behalten. Vorteilhaft sind übrigens Lastenräder, die vorne zweispurig gebaut sind, wie die Räder von Babboe. Im Gegensatz zu einspurigen Lastenräder können diese nicht so schnell umkippen.
Lastenräder eignen sich nicht nur, um Kinder darin zu transportieren, auch Hunde können sich in den zumeist geräumigen Boxen richtig wohlfühlen.
Besser ist der Transport im Lastenrad. Eine Transportbox, wie die des Ca Go FS200 Life, ist wesentlich geräumiger und komfortabler als ein Anhänger. So fühlt sich dein Hund gleich viel wohler.
Die Lastenräder bieten zudem genug Platz, sodass sich dein Hund während des Transports auch mal hinlegen kann.
Das Hunde-Lastenrad Babboe Dog ist die ideale Hundetransport-Lösung für jeden Hundeliebhaber. Es ermöglicht dir umweltfreundlich und schon an der frischen Luft, mit deinem treuen Vierbeiner zu weiterentfernten Auslaufgebieten zu kommen. Das Babboe Dog ist eine tolle Alternative für einen Fahrradkorb für Hunde, weil die Transportbox wesentlich geräumiger und komfortabeler ist. Über die praktische Hunderampe können Hunde selbständig ins Hunde-Lastenrad ein- und wieder aussteigen.
Das Babboe Dog Hundetransportfahrrad ist an der Vorderseite der Transportbox mit einer praktischen Rampe ausgestattet, mit der Hunde selbständig ins Hunde-Lastenrad ein- und aussteigen können. Die Transportbox des Babboe Dog Lastenfahrrad Hund ist größer als ein Fahrradkorb für Hunde. An der Innenseite der Transportbox befinden sich praktische Ösen zum Durchziehen der Hundeleine. Damit wird sichergestellt, dass Hunde sicher sitzen und nicht plötzlich während der Fahrt herausspringen.
Babboe Dog statt Hundetransporter-Fahrrad - dein Hund befindet sich beim Babboe Dog Hundetransporter-Fahrrad vorne in einer Hundebox und du hast ihn immer im Blick.
Das Babboe Hundetransporter-Fahrrad ist mit einer 7-Gangschaltung und einer stabilen Transportbox mit hohen Seitenpaneelen ausgestattet. Mit dem elektrischen Hunde-Lastenrad Dog-E kannst du ohne große Anstrengung Hunde und Kinder sicher transportieren.
Hund neben dem Fahrrad laufen lassen
Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, den eigenen Hund einfach nebenher laufen zu lassen, um ihm den Wunsch nach Bewegung zu erfüllen. Allerdings gibt es hierbei einiges zu beachten.
Die wohl verbreitetste Methode ist, Hunde an der Leine neben dem Bike herlaufen zu lassen. Das kann aber besonders bei längeren Strecken anstrengend werden. Vor allem ältere Hunde sind auch nicht mehr so fit, dass sie über längere Zeit dein Fahrtempo halten könnten.
Nach § 28 STVO wird lediglich gefordert, dass der Hund nicht den Straßenverkehr gefährdet und dass Hundehalter während der Fahrt auf ihn einwirken können.
Nach § 28, 1 Straßenverkehrsordnung (StVO) darf dein Hund offiziell am Fahrrad mitgeführt werden. Selbstverständlich ist darauf zu achten, dass der Straßenverkehr und andere Verkehrsteilnehmer dabei nicht gefährdet werden. Führe den Hund immer auf deiner rechten Seite, um ihn so vor vorbeifahrenden Autos zu schützen! Dabei solltest du die Hundeleine nie am Lenker festmachen, denn das gefährdet dich besonders stark, wenn dein Hund doch plötzlich lospreschen sollte. Durch die ruckartige Bewegung des Hundes läufst du schnell Gefahr, zu stürzen, und somit dich und den Hund sowie andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.
Am besten ist es, wenn du für das Radfahren mit Hund eine spezielle Leine und Fahrradhalter, den sogenannten Sprinter, nutzt, oder (notfalls) die Leine in der Hand hältst.
Grundsätzlich gilt: Nur ausgewachsene, gesunde Hunde dürfen beim Fahrradfahren mitlaufen. Welpen sollten überhaupt nicht und Jungtiere bis zu einem Alter von 15 bis 18 Monaten gar nicht am Fahrrad mitlaufen! Ebenso sollten Senioren und schwere Hunderassen nicht beim Fahrradfahren mitlaufen. Bei ganz kleinen Hunden stellt sich die Frage, ob sie überhaupt das Tempo mithalten können. Einige Hunderassen eignen sich nicht zum Mitlaufen am Fahrrad - zum Beispiel Bulldoggen.
Die individuelle Fitness deines Hundes und das Wetter spielen natürlich auch eine Rolle. So wie es dir schwerfallen wird, an einem sonnigen Sommertag bei 30 °C Joggen zu gehen, wird auch dein vierbeiniger Begleiter wenig Freude daran haben, bei Hitze neben dem Fahrrad herzulaufen. Denk bei längeren Radtouren (bei jedem Wetter) auf jeden Fall an ausreichend frisches Wasser und Pausen für deinen Hund. Auch solltest du unbedingt Abstand davon nehmen, deinen möglicherweise übergewichtigen Hund neben dem Fahrrad laufen zu lassen. Hier droht Kreislaufkollaps und Herzversagen (Hitzschlag)!
Asphalt- und Schotterstraßen stellen auf Dauer eine starke Belastung für die Gelenke deines Hundes und für die Pfotenballen dar. Im Sommer heizt sich der Asphalt so stark auf, dass sich deinem Hund die Ballen verbrennen kann. Spitze Steinchen, Glasscherben und Schotter lassen sie rissig werden. Kontrolliere nach jeder Radtour die Pfötchen und pflege die Ballen, damit diese schön weich und geschmeidig bleiben und keine Risse bekommen. Das ist bei „fahrradfahrenden“ Hunden besonders wichtig.
Sicherheitshinweise für den Hundetransport
Die Sicherheit hat auch beim Transport von Hunden oberste Priorität. Bei Ca Go Bike legen wir sehr großen Wert darauf, dass alle Passagiere sicher unterwegs sind. Du solltest deinen Hund erst ein- und aussteigen lassen, wenn das Lastenrad sicher steht. Während Kinder in der Ca Go EPP-Cargobox mit einem Fünf-Punkt-Gurt angeschnallt werden, sollten Vierbeiner am besten mit einem Hundegeschirr gesichert werden. Alternativ sollte der Hund möglichst weit unten in der Box mit einer kurzen Leine festgemacht werden, sodass er beim Fahren nicht plötzlich aus der Box springen kann. Du kannst ihn ebenso links und rechts je mit einer kurzen Leine festmachen, sodass sich dein Hund nicht zu sehr in der Transportbox bewegen kann. Ein wenig Bewegungsfreiheit solltest du deinem Vierbeiner allerdings gewähren. Dank des tiefen Schwerpunkts ist das Fahrverhalten beim FS200 Life äußerst sicher, auch wenn der Hund sich bewegt.
Gewöhnung an den Transport
Hier ist es ratsam, Hunde Schritt für Schritt an den Transport im Lastenrad heranzuführen. Besonders bei den ersten Fahrten kann ein Leckerli oder das Lieblingsspielzeug in der Box helfen, um den Hund zu beruhigen.
Zubehör für den Hundetransport
Außerdem bieten wir Einiges an Zubehör an, das die Fahrten noch angenehmer für deinen Hund macht. Unsere Schutzmatte sorgt dafür, dass die Pfoten des Hundes einen noch sichereren Halt in der Transportbox finden und dein Hund beim Transport im Lastenrad nicht ausrutschen kann. Falls dein Vierbeiner kein Fan von Regen ist, schützt unser All-Weather-Top bei jedem Wetter.
Fazit
Um einen Hund mit auf die Radtour zu nehmen, gibt es viele Möglichkeiten. Wichtig ist bei allen Varianten aber, dass du genau auf deinen Vierbeiner eingehst. Wie groß ist er? Ist er noch gut zu Fuß (bzw. Pfote) oder eher gemütlich unterwegs? Mit welcher Variante fühlt er sich pudelwohl? Je nach Verhalten wirst du sicher auch einige Zeit an Training investieren müssen. Hunde voller Tatendrang sind von längeren und entspannten Fahrten im Anhänger sicher noch nicht restlos überzeugt.
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