Gerne würden Hundebesitzer ihre Vierbeiner immer mitnehmen, wenn sie unterwegs sind. Das schließt Autofahrten natürlich ein, aber nicht jeder will seinen Hund im Kofferraum mitfahren lassen. Häufig gibt es allerdings einige Probleme, wenn der Hund auf dem Beifahrersitz oder der Rückbank Platz nimmt: Seine Krallen strapazieren die Autositze und häufig ist er auch nicht hundertprozentig sauber oder trocken.
Glücklicherweise ist hundefreundliches Autozubehör heute in vielfältigen Ausführungen im Handel zu finden. Um ein Modell zu bekommen, welches Ihren Ansprüchen genügt, sollten Sie allerdings vor dem Kauf in Erfahrung bringen, welche Kriterien es beim Kauf eines Hunde-Autositzes zu beachten gilt.
Verschiedene Ausführungen von Hunde-Autositzen
Bevor Sie einen Hunde-Autositz einem Praxis-Test unterziehen, müssen Sie sich zunächst einmal für eine Ausführung entscheiden. Im Grunde genommen haben Sie die Wahl zwischen einem Hundekorb bzw. einem Hundebett und einem Sitzbezug. Letzterer kann üblicherweise nur über den Beifahrersitz gezogen werden, während ein Korb auch auf der Rückbank Platz finden kann. Ein Schonbezug hat den Vorteil, dass nicht nur die Sitzfläche geschützt ist, sondern auch die gesamte Lehne. Er hat aber keine Seitenwände und hält Ihr Haustier daher nicht an seinem Platz. Mitunter sind solche Sitzbezüge aber klappbar und lassen sich mit Reißverschlüssen zu einem Korb umfunktionieren.
Wichtige Kriterien beim Kauf eines Hunde-Autositzes
Wollen Sie einen Hunde-Autositz kaufen, sollten Sie auf bestimmte Kriterien achten, um das für Sie optimale Modell zu finden. Ein Vergleich verschiedener Sitze kann sich durchaus lohnen. Wollen Sie einen Hunde-Autositz kaufen, muss Ihr Vierbeiner nicht im Kofferraum mitfahren.
- Wasserdichtigkeit: Damit keine Flüssigkeit auf den Sitz gelangt, ist es wichtig, dass der Hunde-Autositz in Ihrem Test wasserdicht ist.
- Kratzfestigkeit: Um zu vermeiden, dass der Autositz sich rasant abnutzt, sollten Sie darauf achten, dass er aus robustem Material gefertigt und gut verarbeitet ist. Das ist umso wichtiger, wenn sich Ihr Hund gerne einmal etwas rabiater verhält.
- Rutschfestigkeit: Damit Ihr Hund sicher auf seinem Platz sitzt, sollte sein Autositz nicht verrutschen. Das ist nicht nur bei einem Unfall wichtig, sondern auch schon, wenn Sie nur bremsen.
- Waschbarkeit: Nicht nur bei häufigen Touren mit nassen Hunden sollte der Hundeautositz regelmäßig gereinigt werden. Manche Modelle können bei bis zu 30° in der Waschmaschine gewaschen werden, andere eignen sich nur für die Reinigung mit einem feuchten Tuch.
- Größe: Manch ein Autositz ist nur für kleine Hunde geeignet. Ihr Test sollte einen Sitz beinhalten, welcher in seinen Maßen zur Größe des Hundes passt.
- Integrierte Leine: In Ihrem Hunde-Autositz-Test wird Sie möglicherweise ein Modell überzeugen können, das mit einer integrierten Hundeleine ausgestattet ist. Leinen Sie Ihren Hund allerdings im Auto an, verhindern Sie, dass er sich frei im Fahrzeug bewegt.
Die Bedeutung der Sicherheit und Sicherung von Hunden im Auto
Das Reisen mit Hund erfordert eine gründliche Vorbereitung. Die Frage ist nicht nur, was für die Fellnase alles eingepackt werden muss, sondern auch, wie das Haustier auf der Fahrt am besten geschützt ist. Jeder Hundebesitzer war wohl schon einmal in der Bredouille, weil das Tier für die Autofahrt gesichert werden musste.
Laut einer Umfrage nehmen viele Menschen ihren Hund zwar regelmäßig mit auf große Fahrt - eine optimale Sicherung fällt aber bei jedem fünften Hundebesitzer hintenüber. Fakt ist: Der Hund darf natürlich im Auto mitfahren, aber er darf nicht auf dem Beifahrersitz Platz nehmen, nur auf dem Rücksitz, im Kofferraum und im Fußraum hinter dem Vordersitz. Eine ausreichende Sicherung des Hundes ist dabei Pflicht. Im Straßenverkehr gilt der Hund als Ladung, die entsprechend gesichert werden muss. Wer das nicht bedenkt, muss sogar mit einem Bußgeld rechnen.
Wie sich Hunde während der Fahrt am besten sichern lassen, hängt von einigen Parametern ab. Dazu gehört die Größe des Vierbeiners und der Ort, an dem er Platz nehmen soll.
Verschiedene Sicherungsmethoden für Hunde im Auto
Eine relativ günstige Möglichkeit, den Hund während der Fahrt zu sichern, sind Hundetransportboxen aus stabilem Kunststoff. Etwas teurer, aber noch sicherer, sind Boxen aus Metall. Die Boxen lassen sich je nach Größe im Kofferraum oder im Fußraum verstauen. Gerade im Kofferraum sollten sie aber unbedingt zusätzlich mit Gurten befestigt werden. Transportboxen gibt es für Hunde jeder Größe.
Vor allem kleinere Hunde sitzen auf speziellen Autositzen etwas erhöhter und damit sicherer. Diese werden per Gurtsystem befestigt und haben im besten Fall noch erhöhte, stabile Außenwände, die das Herumschleudern des Hundes bei einer Vollbremsung erschweren. Auch hier sollte der Sitz passend zur Größe gewählt werden.
Jeder Hund, der im Auto mitfährt und nicht in einer extra Box gesichert ist, sollte ein Hundegeschirr speziell für die Autofahrt tragen, das sich optimal mit einem Gurtsystem zum Beispiel auf der Rückbank befestigen lässt. Essenziell sind dabei eine bequeme Passform und eine robuste Verarbeitung.
Es gibt Schutzdecken für Vierbeiner, die nicht nur die Rückbank oder den Kofferraum vor Dreck schützen, sondern dank weicher Verarbeitung auch als Aufprallschutz während der Fahrt dienen. Sogenannte Rücksitzbarrieren genügen als alleiniger Schutz nicht, sind aber eine gute zusätzliche Sicherungsmaßnahme, wenn der Vierbeiner auf dem Rücksitz transportiert werden soll.
Auch Trenngitter, die über der Rückenlehne der Rückbank befestigt werden, dienen vor allem als zusätzliche Maßnahmen und reichen als alleiniger Schutz des Vierbeiners nicht aus. Eine Gitterbox oder ein Gurtsystem für den Kofferraum sollten ebenfalls vorhanden sein. Nichtsdestotrotz sind die Trenngitter eine gute Wahl, um beim Reisen mit Hund eine optimale Sicherheit zu ermöglichen. Aber Achtung: Das Gitter muss akkurat passen und sollte nicht provisorisch befestigt werden.
Das Reisen mit Hund im Auto ist kein Problem - wenn die richtigen Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Je nach Hundegröße gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Vierbeiner auf sichere Weise mitfahren zu lassen.
Gesetzliche Bestimmungen zur Sicherung von Hunden im Auto
Ganz gleich, ob Sie mit Ihrem Hund im Auto auf Urlaubsreise gehen oder ihn täglich auf der Autofahrt zum Arbeitsplatz mitnehmen: Das Autofahren mit Hund erfordert besondere Vorsichtsmaßnahmen. Schließlich ist der Transport eines Hundes nicht nur eine Frage der Sicherheit für das Tier selbst, sondern auch für die Insassen des Fahrzeugs sowie andere Verkehrsteilnehmer.
Seit einer Gesetzesänderung im Jahr 1990 zur Verbesserung der Rechtsstellung des Tieres im bürgerlichen Recht, sind Tiere keine Sachen mehr und werden durch besondere Gesetze geschützt. So regelt es Paragraph 90a des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Dementsprechend gelten Hunde laut Straßenverkehrsordnung (StVO) während der Autofahrt als „Ladung“ und müssen als solche adäquat gesichert werden - gleiches gilt übrigens auch für den Transport von Katzen im Auto.
Dem Hund im Wageninneren zu ermöglichen, dass dieser sich frei bewegen kann, ist in vielerlei Hinsicht riskant und fahrlässig. Im Falle eines abrupten Bremsmanövers, einer scharfen Kurve oder schlimmstenfalls bei einem Unfall gibt es für das Tier keinerlei Halt und es kann durch den Innenraum des Fahrzeugs geschleudert werden, womit es zur Gefahr für Autoinsassen werden kann.
Bei der Wahl einer geeigneten Transportvariante sollten Sie die Größe, das generelle Verhalten und die Anzahl der zu transportierenden Hunde berücksichtigen.
Sicherheitsvorkehrungen und Tipps für eine angenehme Autofahrt mit Hund
Nachdem wir geklärt haben, wie Sie Ihren Hund im Auto adäquat sichern können, geben wir im Folgenden praktische Tipps, wie Sie dafür sorgen können, dass Ihr Hund sich auch unterwegs während einer langen Autofahrt wohlfühlt und entspannt bleibt.
Eines vorab: Grundsätzlich sollten Sie Ihren Hund bereits vor der ersten langen Fahrt geduldig an das Auto, die Motorgeräusche, den Hundesitz, das Anschnallen und schließlich an kürzere Autofahrten gewöhnen. Wichtig ist, nichts zu überstürzen und das Tier nicht zu überfordern. Haben Sie einen Hund, der schon beim Einsteigen ins Auto bockt oder beim Losfahren bellt oder jault: Schritt zurück und Tempo aus dem Training nehmen.
Ob und welche Mittelchen zur Beruhigung Ihr Hund verträgt, hängt unter anderem vom Alter, Gewicht, Gesundheitszustand, etc. Falls Sie planen, sich an einem heißen Sommertag mit Ihrem Hund auf eine Autofahrt zu begeben, sollten Sie abwägen, ob diese notwendig ist oder ob Ihr Hund nicht lieber zu Hause bleibt. Platzieren Sie Ihren Hund während der Autofahrt zum Beispiel auf einer Kühldecke, lassen Sie ihn regelmäßig trinken und meiden Sie verstopfte Straßen.
Achten Sie deshalb bei Autofahrten im Sommer bei Ihrem vierbeinigen Freund stets auf Anzeichen für eine Überhitzung. Diese kann sich zum Beispiel durch starkes Hecheln, dunkelrote Schleimhäute, Übelkeit und Erbrechen, glasige Augen oder Koordinationsschwierigkeiten bis hin zur Bewusstlosigkeit bemerkbar machen.
Bleiben Sie selbst möglichst ruhig - auch wenn es schwerfällt. Je aufgeregter Sie sind und Ihrer Sorge freien Lauf lassen, umso mehr überträgt sich Ihre Angst auf Ihren Hund. Bringen Sie Ihren Hund so schnell es geht aus dem Auto und an einen schattigen, kühleren Ort. Überschütten Sie Ihren überhitzten Hund jedoch auf keinen Fall mit kaltem Wasser.
KUINEA Hundesitz fürs Auto - Ein Test
Der KUINEA Hundesitz fürs Auto ist speziell für die Sicherheit und den Komfort von Hunden auf Reisen entwickelt worden. Das Produkt hat einen zusätzlichen Sitzanker für festen Halt, verstellbare Gurte, ein Gitternetz und einen elastischen Sicherheitsgurt. Damit ist der Autositz perfekt für kleine und mittelgroße Hunde bis 19 kg.
Die sorgfältig ausgewählten Materialien und das durchdachte Design sorgen für Langlebigkeit und einfache Installation. Neben der hochwertigen Verarbeitung und dem ansprechenden Design bietet der Hersteller eine Geld-zurück-Garantie bei Nichtgefallen.
Vorteile
- Hochwertige Verarbeitung
- Erhöhte Sicherheit
- Universell einsetzbar
- Geld-zurück-Garantie
Nachteile
- Verwendung von Plastikverpackung
Testergebnisse im Überblick
Hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse des KUINEA Hundesitz Tests:
| Kriterium | Bemerkung | Erreichte Punktzahl | Gewichtung |
|---|---|---|---|
| Verpackung & Inhalt | Karton ist stabil, Produkt ausreichend geschützt, aber Verwendung von Plastik | 95 Punkte | 20% |
| Produktverarbeitung & Erscheinungsbild | Ansprechendes Design, sehr gute Verarbeitung, stabil und robust | 95 Punkte | 20% |
| Im Praxistest | Schneller Auf- und Abbau, ausreichend Platz, sichere Verschlüsse, wasserdicht, rutschfest | 96 Punkte | 45% |
| Preis-/ Leistungsverhältnis | Sehr gute Leistung im unteren Preissegment | 90 Punkte | 15% |
Der KUINEA Hundesitz fürs Auto liegt derzeit im unteren Preissegment. Für die erhaltene Qualität und Leistung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.
Weitere Tipps zur Sicherung Ihres Hundes im Auto
Mit einem speziellen Hundegeschirr können Sie das Tier auf dem Rücksitz sicher transportieren. Dieses verankern Sie zum Beispiel an den Fahrzeuggurten oder per Isofix (das ist ein Befestigungssystem für Kindersitze und Babyschalen) an der Rücksitzbank. Befestigen Sie den Hunde-Anschnallgurt eng am Körper Ihres Vierbeiners. Verwenden Sie kein Brustgeschirr, das Sie auch zum Gassigehen benutzen.
In einem gepolsterten Hundesitz können Sie Ihren Vierbeiner auf der Rückbank im Auto mitnehmen. Dieser besteht aus einem Boden und vier Seitenteilen aus einem wasserdichten Textilstoff und eignet sich sowohl für kleinere als auch größere Tiere. Dabei schonen Sie auch die Autopolster und benötigen keine separate Hundedecke.
Am Ziel angekommen, lassen sich die meisten Hunde-Autositze zur Tragetasche oder zum Schlafplatz umfunktionieren. Wichtig ist, dass Sie den Hunde-Autositz stabil mit dem Gurtsystem des Fahrzeugs befestigen und dieser sich während der Fahrt nicht bewegt. Zusätzlich müssen Sie Ihren Vierbeiner mit einem Hundesicherheitsgurt anschnallen. Dafür ist in der Regel eine kurze Leine am Hunde-Autositz befestigt, die Sie mit dem Brustgeschirr verbinden.
Hundetransport- oder Hundeboxen aus Metall oder Kunststoff gibt es in verschiedenen Größen. Damit können Sie Fellnasen jeder Größe im Auto mitnehmen. Ein kleineres Tier bringen Sie leicht in einer Box im Fußraum hinter dem Vordersitz unter. Größere Hundeboxen können Sie auf dem Rücksitz oder im Kofferraum befestigen.
Wenn Sie Ihren Hund in einer Box im Kofferraum transportieren wollen, ist dies nur bei Kombis und Vans möglich. Stellen Sie die Box quer in den Laderaum und platzieren Sie sie möglichst nahe an der Rückbank. Wichtig ist, dass Sie die Hundebox im Auto gut befestigen. Sichern Sie große Boxen zusätzlich zu Gurten mit einem Kofferraum-Trenngitter. Bei einem Aufprall fliegt die Box so nicht nach vorne.
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