Fahrradfahren ist die beliebteste Outdoor-Beschäftigung der Deutschen - noch vor Schwimmen, Wandern und allen anderen Sportarten. Das hat seine guten Gründe. Wie positiv sich das Fahrradfahren auf Ihre Gesundheit auswirkt, lesen Sie in diesem Artikel.
Fahrradfahren macht nicht nur Spaß, sondern hat auch viele positive Auswirkungen auf Körper und Seele. Schalten Sie den Alltagsstress einfach ab und bringen Sie Ihren Körper in Schwung. Rauf auf's Bike!
Warum sollte man Fahrrad fahren?
Radfahren ist ein tolles Hobby und Training - und zwar in jedem Alter. Wer regelmäßig in die Pedale tritt, unterzieht sich einem effektiven Ganzkörpertraining und unterstützt damit seine Gesundheit. Es gibt jede Menge Gründe, warum Sie auf's Rad steigen sollten - zum Abnehmen, für den Muskelaufbau, zur Stärkung des Immunsystems, als Koordinationstraining oder einfach nur, um Glückshormone freizusetzen!
Wofür ist Radfahren gut? - Gesundheitliche Vorteile
Fahren Sie regelmäßig Fahrrad, unterziehen Sie sich einem ausgewogenem Ganzkörpertraining und stärken Ihr Immunsystem. Während Sie in die Pedale treten und tief ein- und ausatmen, trainieren Sie die Atemmuskulatur Ihrer Lunge und schützen sich somit vor Erkältungen. Beim Radfahren verbessert sich die Abwehrfunktion Ihrer Zellen und Ihr Immunglobulinspiegel steigt an. Bereits innerhalb der ersten Minuten werden Ihre Abwehrkräfte aktiviert.
Regelmäßige Radtouren von nur 20 Minuten können Ihr Immunsystem langfristig stärken und Ihr Infektionsrisiko verringern.
Was ist gesünder - Laufen oder Radfahren?
Ob Joggen oder Fahrradfahren, mit beiden Sportarten können Sie Ihre Ausdauer und Ihr Herz-Kreislauf-System trainieren. Beim Laufen verbrennen Sie in der Regel mehr Kalorien, da Ihre Muskeln aktiver sind. Der Vorteil beim Radfahren besteht darin, dass Sie Ihre Gelenke nicht belasten, sondern vielmehr stärken.
Die regelmäßigen zyklischen Bewegungen beim Radeln fördern die Produktion von Gelenkflüssigkeit, die Ihre Knorpel mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Beim Laufen können Sie Ihr Gewicht nicht verlagern und belasten dadurch vor allem die Knie. Beim Radfahren hingegen liegen 70 % bis 80 % Ihres Gewichts auf dem Sattel, was dazu führt, dass Ihre Gelenke geschont werden.
Ist tägliches Radfahren gesund?
Schon eine halbe Stunde täglich auf dem Rad kann Ihre Gesundheit stark verbessern. Also, nehmen Sie sich die Zeit und fahren Sie jeden Tag 10 km! Sie werden schnell bemerken, dass sich Ihre Ausdauer verbessert und Ihr Körper gestärkt wird.
Das Radeln trainiert nämlich Ihre Bein-, Rücken-, Bauch-, Schulter- und Armmuskulatur. Außerdem regt die Bewegung den Blutkreislauf an und verbessert Ihr Herz-Kreislauf-System. Ihre Lunge wird gleichmäßig mit Sauerstoff versorgt, die Atemmuskulatur wird gekräftigt und damit Ihr Immunsystem gestärkt.
Radfahren hat eine positive Wirkung auf Körper und Geist. Es spricht also nichts dagegen, täglich auf's Fahrrad zu steigen und einfach draufloszufahren.
Ist zu viel Radfahren ungesund?
„Zu viel“ Fahrradfahren gibt es eigentlich nicht - vorausgesetzt, Sie fühlen sich gut. Fangen Sie doch einfach klein an! Starten Sie beispielsweise mit einer Strecke von 10 km täglich. Mit der Zeit können Sie die Strecke verlängern - und sich langsam steigern.
Sie können Ihre Geschwindigkeit variieren und neue Routen erkunden. Dabei ist eine hohe Trittfrequenz in einem leichteren Gang, also circa 70 Umdrehungen pro Minute, ideal. Der Trainingseffekt ist besser als bei einer sehr hohen Geschwindigkeit und Sie schonen Ihre die Gelenke und stärken Ihr Herz-Kreislauf-System.
Was wird beim Radfahren trainiert?
Beim Fahrradfahren trainiert man nur die Beine? Von wegen! Radfahren wirkt sich auf Ihren gesamten Körper aus. Auch Rücken-, Bauch-, Schulter- und Armmuskulatur, sowie das Gesäß werden trainiert. Möchten Sie Beinmuskeln aufbauen, sollten Sie in einem höheren Gang fahren.
Sie möchten durch Radfahren Ihre Po-Muskeln trainieren? Dann stellen Sie Ihren Sattel einfach etwas tiefer - das verstärkt den Trainingseffekt. Ein weiterer Pluspunkt des Fahrradfahrens: Ihre Rückenmuskeln werden gestärkt. Das führt dazu, dass Muskeln aufgebaut und Verspannungen gelöst werden. Ihre Wirbelsäule wird es Ihnen danken! Gerade für Personen mit Bandscheibenvorfall kann das Radfahren wahre Wunder bewirken.
Mit Radfahren gesund abnehmen
Durch das Radfahren können Sie effektiv und gesund Fett verbrennen. Die Fettverbrennung wird aktiviert, wenn Sie konstant etwa 18 km/h fahren. Wollen Sie schneller Fett verbrennen, bietet sich ein Intervalltraining an. Dafür ziehen Sie dreimal für jeweils fünf Minuten das Tempo ordentlich an. Die restliche Zeit fahren Sie in einem ruhigeren Tempo.
Ist eine Person mit 50 Kilo rund 20 km mit dem Rad unterwegs, verbrennt sie dabei etwa 270 Kalorien. Bei 70 Kilo sind es 410 Kalorien, bei 90 Kilo sogar ganze 540 Kalorien.
Radfahren im Winter - darum sollten Sie bei Kälte Fahrrad fahren
Niedrige Temperaturen sind kein Grund, auf das Radfahren zu verzichten. Im Gegenteil, Radfahren ist genau richtig! Im Winter bekommt Ihr Körper ohnehin kaum Sonne ab und Sie fühlen sich vielleicht öfter schlapp. Fahrradfahren an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung. Außerdem stärken die Kälte- und Wärmereize Ihre Immunabwehr: Durch das Radfahren an der kalten Luft werden auch die Schleimhäute Ihrer Atemwege trainiert und durch die Anstrengung gut befeuchtet.
Ein weiterer Grund, wieso Fahrradfahrer widerstandsfähiger gegen Erkältungen sind. Um Ihren Körper nicht zu belasten, sollten Sie Ihre sportliche Intensität bei starken Minusgraden aber verringern. Was auch nicht fehlen darf: die passende Fahrradkleidung.
Schluss mit Knieschmerzen - Radeln für gesunde Gelenke
Von 9 Uhr bis 17 Uhr im Büro sitzen und sich abends auf die Couch legen - ein Albtraum für die Gelenke! Fahrradfahren ist das ideale Kontrastprogramm zum Büroalltag. Schon eine kurze Radtour von nur 10 Minuten nach Feierabend sorgt dafür, dass Ihre Gelenkknorpel besser durchblutet werden und Gelenkflüssigkeit, die den Knorpel mit wichtigen Nährstoffen versorgt, produziert wird.
Die regelmäßigen zyklischen Bewegungsabläufe sind dabei besonders gelenkschonend.
Radfahren ist gesund für das Herz
Um Ihr Herz-Kreislauf-System richtig in Schwung zu bringen, sollten Sie idealerweise fünfmal die Woche eine halbe Stunde lang Fahrradfahren. Dafür müssen Sie kein Profi-Biker sein, denn auch Fahrten von 15 km/h haben schon einen positiven Einfluss auf Ihren Kreislauf.
Beim Radfahren erhöht sich das Schlagvolumen Ihres Herzens, Ihre Pumpleistung beruhigt sich und Ihr Blutvolumen wird vergrößert. Zusätzlich wird Cholesterin, das Blutgefäße verkalken lässt, abgebaut. Da wundert es nicht, dass Radfahrer erwiesenermaßen ein 50 % geringeres Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung haben als Personen, die gar keinen Sport treiben.
10 Gründe, warum Radfahren so gut für Sie ist
- Rad fahren ist gut, um viele Krankheiten zu verhindern
Radfahren reduziert das Risiko von Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Zusammensetzung Ihres Blutes ändert da sich, durch die Bewegung und die erhöhte Herzfrequenz, beginnt es schneller zu fließen. Außerdem werden die Blutgefäße flexibler und stärker, da sie weniger schnell schließen. - Radfahren ist gut zur Entspannung und hilft gegen Stress
Beim Radfahren ist es möglich, an etwas anderes zu denken. Lange Fahrten entspannen den Geist. Es wirkt sich auf Ihren ganzen Körper und Ihr Gefühl aus; Ihr Körper und Ihre Atmung kommen zur Ruhe, aber auch Ihr Kopf. Radfahren hat positive Auswirkungen auf die Reduzierung von Stressbeschwerden und während des Radfahrens produzieren Sie bestimmte Substanzen wie Endorphine und Serotonine. Diese Stoffe geben ein Glücksgefühl ab. - Radfahren lässt Sie besser schlafen
Die Forschung zeigt, dass wir besser schlafen können, wenn wir jeden Tag ein wenig radeln. Durch das Treten von nur 30 Minuten pro Tag schlafen Sie schneller ein und sogar eine Stunde länger. Indem Sie draußen und damit mehr am Tageslicht sind, können Sie Ihren natürlichen Schlafrhythmus besser wiederfinden. Sonnenlicht reduziert auch die Produktion des Stresshormons Cortisol, das trägt zu einem guten Schlaf bei. - Radfahren hilft gegen Fettleibigkeit
Radfahren ist eine sehr gute Möglichkeit, um die zusätzlichen Kilo zu verlieren. Wussten Sie, dass 10 Minuten Radfahren etwa 97 Kalorien verbrennen können? Das Radfahren ist ein schonendes Training, welches die Gelenke fast nicht belastet. Sie machen sanfte und gleichmäßige Bewegungen. Wenn Sie etwas schwerer sind, ist das Radfahren auch eine gute Lösung. Der größte Teil Ihres Gewichts liegt dann auf dem Sattel, so dass deine Knie und Knöchel es tragen müssen. - Radfahren bietet den "Gehirneffekt"
Wenn Sie Rad fahren, bringen Sie nicht nur Ihren Körper in Bewegung, sondern auch Ihr Gehirn. Radfahren fördert die Durchblutung des Gehirns und lässt mehr Sauerstoff in unser System gelangen. Es werden mehr Proteine produziert, um neue Gehirnzellen zu bilden. Darüber hinaus ermöglicht das Radfahren den verschiedenen Teilen unseres Gehirns, besser miteinander zu kommunizieren, was unsere kognitive Leistungsfähigkeit erhöht. Das bedeutet, dass sich unsere aufschlussreichen Fähigkeiten, die mit dem Denken, dem Verstand, dem Intellekt und der menschlichen Fähigkeit zu wissen zu tun haben, verbessern. - Radfahren verbessert den Muskelaufbau
Beim Radfahren benutzt man nicht nur Beine und Füße, um die Pedale zu drehen. Sie benutzen viele zusätzliche Muskeln, unter anderem zum Steuern, um im Gleichgewicht zu bleiben, um die Position zu halten und um zusätzliche Kraft zu erbringen. Mit einer regelmäßigen Fahrradtour arbeiten Sie hart an dem Muskelaufbau. Wenn Sie eine halbe Stunde bis eine Stunde pro Tag radeln, reicht das aus, um einen guten Zustand und stärkere Muskeln aufzubauen. - Radfahren ist eine soziale Aktivität
Natürlich kann man alleine Rad fahren, aber es ist auch sehr schön, eine gemeinsame Radtour zu machen. Während des Radfahrens können Sie sich unterhalten, lachen und zuhören. Es beginnt alles mit dem Schulbesuch; Kinder fahren selten allein zur Schule. Wenn sie gemeinsam durch Wind und Wetter radeln, schaffen sie schnell eine Verbindung. Um sich emotional gut zu entwickeln, ist es wichtig, soziale Kontakte zu haben. Eine Fahrradtour mit Freunden kann Ihnen dabei helfen! - Radfahren ist jederzeit und überall möglich
Radfahren ist sehr zugänglich. Weil es so einfach zu bedienen ist, können Sie das Fahrrad auch schneller verwenden. Sie können Radtouren zu Zeiten planen, in denen Sie bereits irgendwo hingehen, so dass Sie Ihre Bewegung ohne (viel) zusätzliche Zeitverlust erhalten. Sie können auch viel mehr Orte mit dem Fahrrad als mit dem Auto erreichen. Mit fast 40.000 Kilometern Radwegen in Deutschland gibt es für die meisten Menschen noch viele Orte zu entdecken. - Beim Radfahren bekommt man das Gefühl der Freiheit
Radfahren gibt ein wunderbares Gefühl von Freiheit, man verlangsamt sich. Wenn Sie von der Arbeit zurückfahren, kommen Sie entspannt zu Hause an. Sie können die schönsten Orte erreichen und mit dem Fahrrad können Sie Städte oder Landschaften auf friedliche Weise entdecken. Keine Verpflichtungen, kein Stress und schön in bewegen. - Wenn Sie mit dem Fahrrad fahren, sind Sie draußen in der Natur
Manchmal merkt man erst, wie schön die Natur ist, wenn man durch sie radelt. Vom Auto aus geht die Landschaft viel schneller an Ihnen vorbei. Auf dem Fahrrad sieht man noch viel mehr. Es ist auch gesund, regelmäßig in der Natur zu sein, die Stimmung verbessert sich, Sie haben weniger negative Gedanken und Sie erleben weniger Stress. Auch Ihre mentale Müdigkeit nimmt ab. Im Freien zu sein, stellt sicher, dass Sie genügend Vitamin D aufnehmen.
Fahrradfahren: Gut für die Umwelt und die Gesundheit
Bis 2030 will der Verkehrsminister Deutschland zum Fahrradland machen. Dieses sportliche Ziel soll vor allem den Klimawandel verlangsamen. Aber das ist nicht der einzige Vorteil des Fahrrads. Einerseits kommt das dem Planeten zugute, schließlich ist Fahrradfahren emissionsfrei und damit klimaschonend. Darüber hinaus ist Radfahren sehr gut für die Gesundheit.
Fahrradfahrer haben weniger Stress
Forscher der Universität Zürich haben herausgefunden, dass Fahrrad fahren sich positiv auf das Wohlbefinden auswirkt. Dabei kam heraus, dass die Fahrradnutzung in allen Analysen den stärksten positiven Effekt hat. Die Fahrradfahrer fühlten sich gesünder, hatten mehr Energie und gleichzeitig weniger Stress als die Teilnehmer, die nicht aufs Fahrrad steigen.
Rad fahren hilft beim Abnehmen
Dass Fahrradfahren nicht nur Stress, sondern auch Kalorien reduzieren kann, ist kein Geheimnis. In 30 Minuten lassen sich bei einer Geschwindigkeit von 15 bis 20 Kilometern pro Stunde bis zu 250 Kilokalorien verbrennen.
Radfahren ist gelenkschonend
Egal ob bei einem E-Bike, einem Ergometer oder einem Fahrrad - wer in die Pedale tritt, verhält sich besonders gelenkfreundlich. Damit ist Radfahren besonders für adipöse Menschen ein sinnvolles und schonendes Konditionstraining. Das Gewicht des Körpers liegt bis zu 80 Prozent im Sattel, was die Kniegelenke weniger belastet als etwa das Joggen.
Durch die zyklische Beinbewegung werden die Gelenkknorpel außerdem optimal mit Sauerstoff versorgt.
Tipps für mehr Rad im Alltag
- Machen Sie Ihren Arbeitsweg zur Radstrecke.
- Wer längere Weg hat, kann auch nur einen Teil mit dem Fahrrad zurücklegen und den Rest mit Bahn oder Auto fahren.
- Möglicherweise kommt für Sie ein Dienstfahrrad in Frage - sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber.
- Einige Bundesländer unterstützen Sie beim Kauf eines neuen E-Bikes oder Lastenrads.
Richtig Radfahren beugt Problemen vor
Damit das Fahrrad seine gesundheitlichen Vorteile entfalten kann, ist es wichtig, es korrekt einzustellen und richtig zu gebrauchen. Mit diesen „Radschlägen“ lassen sich Beschwerden vermeiden:
- Der passende Rahmen: Der Abstand vom Sattel zum Lenker muss also passen. Im qualifizierten Fachhandel können Sie berechnen lassen, wie groß der Abstand für Ihre Oberkörperlänge und ihre Sitzhaltung sein sollte.
- Eine gesunde Sitzhaltung: Entscheidend für die richtige Haltung ist, dass der Fahrradrahmen zum Körperbau passt. Am besten lassen Sie sich im Fachhandel beraten.
- Einstellung der Sattelhöhe: Das Bein sollte jetzt durchgedrückt sein. Wenn der Fußballen zum Fahren auf dem Pedal steht, wird die Ferse idealerweise automatisch angehoben und das Knie immer leicht gebeugt.
- Der passende Lenker: Wichtig ist, dass die Breite des Lenkers der Breite der Schultern entspricht, die Arme leicht angewinkelt sind, um Fahrbahnstöße abzufedern, und die Handgelenke beim Greifen des Lenkers nicht abknicken.
- Richtig in die Pedale treten: Auch die Trittfrequenz ist wichtig. Sie sollte etwa bei 80 bis 100 Umdrehungen pro Minute liegen.
Runde Rücken beim Radfahren: besser vermeiden und die Tipps vom ADFC beherzigen
Unser Alltag ist durch ständiges Sitzen und Bewegungsmangel bestimmt. Daraus resultieren oft Rücken- und Herz-Kreislauf-Probleme. Regelmäßiges Radfahren kann helfen, gesund zu bleiben oder zu werden. Sieben gute Gründe fürs Radfahren.
1. Radfahren ist gut für den Rücken
Häufige Ursache für Rückenleiden kann sowohl Bewegungsmangel als auch eine ständige, falsche Belastung der Rückenmuskulatur sein. Radfahren gehört zu den rückenschonenden Aktivitäten. Es kräftigt die Rückenmuskulatur und stabilisiert die Wirbelsäule durch Stärkung der kleinen Stützmuskeln um die einzelnen Wirbelkörper herum.
So werden Verspannungen gelöst. Wenn der Rücken schmerzt, kann Radfahren helfen. 15 bis 20 Grad Oberkörperneigung reichen, um die Spannkraft im Rücken zu erhalten und den Schwerpunkt über die Pedalposition zu bringen.
2. Radfahren ist gut für Herz und Kreislauf
Regelmäßiges Radfahren kann Herz-Kreislauf-Störungen vorbeugen und verringert das Risiko einer im mittleren Lebensalter häufig auftretenden Herz-Kreislauf-Erkrankung um das 20-fache. Regelmäßige körperliche Aktivität reduziert die Gefahr eines Herzinfarktes um bis zu 50 Prozent.
3. Radfahren befreit die Atemwege
Auch die Lunge profitiert vom Rhythmus des Radfahrens und wird gleichmäßig mit Sauerstoff gefüllt. Weitere Vorteile: kräftigere Atemmuskulatur, bessere Ventilation der Lunge und Schutz vor Infekten. Für Betroffene von dauerhaften Atemwegserkrankungen kann moderates Radfahren eine wichtige Therapie-Ergänzung sein.
4. Radfahren ist gut für die Gelenke
Wer viel sitzt, kann beim Radfahren einen Bewegungsausgleich für die großen Hauptgelenke an Knien, Hüften und Schultern schaffen. Schon relativ kurze Belastungszeiten ab zehn Minuten helfen den Gelenken. Durch seine zyklischen Bewegungsabläufe ist Radfahren besonders gelenkschonend.
Weil das Gewicht des Körpers zu 70 bis 80 Prozent im Sattel lagert, werden die Kniegelenke beim Radfahren wesentlich weniger belastet als etwa beim Joggen. Durch die kreisförmige, regelmäßige Beinbewegung können die Gelenkknorpel optimal mit Sauerstoff versorgt werden - und werden vor Arthrose geschützt.
5. Radfahren ist gut für die Muskeln
Schon eine Woche Inaktivität kann die Kraft der Muskulatur um die Hälfte herabsetzen. Ab 30 Jahren schrumpfen Muskeln. Radfahren kann das aufhalten. Schon zehn Minuten Radfahren haben einen positiven Effekt auf die Muskulatur.
Wer richtig radelt, kann fast die gesamte Muskulatur des Körpers trainieren: Die fürs Treten zuständige Beinmuskulatur, die den Körper stabilisierende Rumpfmuskulatur an Bauch und Rücken sowie die Schulter-Arm-Muskulatur, die den Körper am Lenker abstützt.
6. Radfahren kurbelt den Fettstoffwechsel an
Wer viel im Sitzen arbeitet, hat oft mehr Fettreserven als notwendig. Mit Radfahren ist es möglich, diese Reserven als Energiequelle anzuzapfen. Wer sportlich aktiv ist, erhöht das „gute“ HDL-Cholesterin, das als Schutzfaktor vor Herz-Kreislaufkrankheiten gilt. Das gefährliche LDL-Cholesterin - verantwortlich für die Verkalkung der Blutgefäße - wird hingegen abgebaut.
Leichtes Radfahren verbraucht rund vier bis fünf Kalorien pro Minute. Wer 45 bis 60 Minuten moderat Rad fährt, kann den Fettstoffwechsel ankurbeln.
7. Radfahren macht glücklich
Das seelische Wohlbefinden wird auch von physischen Funktionen und der Leistungsfähigkeit beeinflusst. Wer oft Ausdauersport treibt, ist psychisch stabiler und weniger anfällig bei Stress. Bewegungsmangel, Übergewicht oder Fettleibigkeit können hingegen mit psychologischen Probleme einhergehen.
Was macht der ADFC?
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 240.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen.
Mit JobRad® macht Fahrradfahren gesund und fit
Bewegung ist gesund. Unzählige Studien beweisen, dass Radfahren die Gesundheit fördert. Mit einem Dienstrad von JobRad® kannst du sehr einfach auch im Alltag das persönliche Wohlbefinden verbessern, unzähligen Krankheiten vorbeugen und sogar die Lebenserwartung steigern.
Konkret ist Fahrradfahren gesund für das Herz-Kreislauf-System, die Psyche und für dein Gehirn. Es stärkt das Immunsystem, indem es die Produktion von Abwehrzellen anregt und die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegen Krankheiten erhöht.
1. Muskelaufbau
Ob großer Gesäßmuskel, Oberschenkelmuskeln, Kniebeuger oder Wadenmuskeln - die Muskulatur wird beim Fahrradfahren ordentlich trainiert: Sie wird durch die kontinuierliche Bewegung auf dem Rad gut durchblutet und gestärkt. Für die Muskulatur ist Fahrradfahren also gesund, und zwar unabhängig vom Alter.
2. Gut für den Rücken
Fahrradfahren ist eine wirklich sanfte Sportart und gut für den Rücken. Es trainiert keineswegs nur die Beine, sondern hat auch zahlreiche positive Auswirkungen auf Wirbelsäule und Gelenke. Das liegt daran, dass Fahrradfahren die Gelenkknorpel schont.
3. Herz und Kreislauf
Nutze doch das Fahrrad, um deine Cardio-Fitness zu verbessern und dein Herz-Kreislauf-System zu stärken! Weil Radfahren die Herzfrequenz erhöht und die Durchblutung verbessert. Wer regelmäßig mit dem E-Bike unterwegs ist, kann sich über eine signifikante Verbesserung von Ausdauer und Herzgesundheit freuen.
4. Unser Gehirn
Es profitiert von regelmäßigem Radfahren. Denn Fahrradfahren stärkt die Verbindungen der Nervenzellen im Gehirn und erhöht die Konzentration des Botenstoffs BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor). BDNF ist für die Produktion neuer Nervenzellen verantwortlich.
5. Stressabbau
Fahrradfahren ist nämlich hervorragend für die Psyche. Wie schafft es auch noch das? Indem es, wie jeder moderate Ausdauersport, dabei hilft, das Stresshormon Kortisol abzubauen. Dadurch reduziert es empfundenen Stress und verbessert das allgemeine Wohlbefinden.
6. Fahrradfahren zum Abnehmen
Wer regelmäßig radelt, kann auch durchs Fahrradfahren abnehmen. Es kurbelt nämlich den Fettstoffwechsel an und fördert die Kalorienverbrennung.
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