Ilse Reuter: Eine Motorradredakteurin prägt die 1970er

In den 1970er Jahren erlebten Motorradfahrer euphorische Zeiten. Großserienmaschinen mit über 100 PS Motorleistung kamen auf den Markt. Genau das wars! Motorräder, von denen wir schon lange träumten. Noch doller war die Kawasaki Z1300 mit 1300 Kubik und 120 PS. Der 330 kg schwere Koloss schaffte mit angelegten Ohren auch 220 Sachen.

Doch die Euphorie währte nicht lange. PS sein viel zu gefährlich...", hieß es bald. Es wurde gefordert, maximal 75 PS Leistung zu erlauben. Daraufhin vereinbarten die Hersteller ein freiwilliges 100-PS-Leistungslimit. die vereinbarte Leistungsgrenze gedrosselt werden. ein Ende des Wettrüstens.

GP-Rennmaschinen ständig stärker und schneller. neuen MotoGP-Viertaktzeit 2002, beendet. der sympathische Berry Sheene auf der Zweitakt-Suzuki RG500 die WM. wollte Sonnyboy Sheene seinen dritten WM-Titel holen. plötzlich der junge Yamaha-Werksfahrer Kenny Roberts. Krankenhaus...". Berry Sheene sollte sich gewaltig irren. 500er WM auf den Kopf.

Eins war: Motorradhefte gab es früher nämlich noch nicht. Mal regelrecht entgegen, so motorradverrückt waren wir damals. Motorradzeitung und MOTORRAD schlummerte ja noch in der Pipeline.

Der Weg zur Redaktion

Schon bald entwickelte sich eine feste Freundschaft. gemeinsames Rennfahrer-Hobby befreundet. Presse-Testmotorräder auf dem Hockenheimring. Yamaha 350 Rennmaschine ein kostenloses Trainigsprogramm abspulen. Benzingespräche. hatte ich aber schon einen pfiffig eingerichteten Renntransporter. Rennsport und im Fahrerlager so brauchte, ausgestattet. mit Schubladen für Ersatzteile, Werkzeug und vielen Kleinteilen.

Chefredakteur Siegfried Rauch. "Klacks" Leverkus war unser Motorradpapst. umwälzende Verjüngungskur. Limmert. Testexperten. Seiteneinsteiger Helmut Luckner als Chefredakteur. Verlag inzwischen von DAS MOTORRAD in MOTORRAD umbenannt worden. geworden. Hinter den Kulissen brodelte es jedoch gewaltig.

Die Eifel ist Helmut Dähne. seiner Honda RC30 die "Grüne Hölle". fahrerisch sehr herausfordernde Teststrecke kennen. Fahrerlager vom Nürburgring 1975. der Nürburgring zum festen Motorrad-Alltag. in Wiesemscheid. auch gefährlichste Rennstrecke der Welt. Heppenheim an der Bergstraße unter. Betreuung zuständig. Nürburgring, Hockenheimring, Salzburgring oder ins Contidrom. Production- Racer. Weltmeister 1976/1977 Berry Sheene. kollegialen Rennkameraden persönlich kennen lernen konnten. Tipps lief die RG500 von FJS wie am Schnürchen. aus Pforzheim startete FJS nämlich bei Inter-Rennen und in der DM. Suzuki-Rennmechaniker war ich mit dabei.

Die Geburt von MO

kämen. draußen auf der Straße etwas zu tun haben. ein Geheimnis an. für ein neues Motorradheft ausgeheckt. Verleger Siegler war begeistert, gab sein OK. sollte im Herbst 1978 zur IFMA erscheinen. Und dann fragte mich FJS, ob ich mitmachen wolle. Welche Frage! weiter zu überlegen sagte ich JA und gehörte so zu MO mit dazu. gab mir "Trialfuzzi" auch gleich den ersten Auftrag. Trialmaschine. gings jetzt allerdings für alle Mitstreiter erst so richtig los. Themenvielfalt wollte gefüllt werden. geplanten neuen Motorradheft etwas erfahren. Den es so eigentlich gar nicht geben durfte. Heppenheim. IFMA 1978 auf dem Suzuki-Messestand geplant. Irgendwie hatte FJS von dieser Suzuki Wind bekommen. mich, ob sich da etwas fürs neue MO machen ließe. IFMA-Vorstellung machen könne. gefahren werde. "Agenturmitarbeiter" vor, im Zollhafen ein. machte sich derweil Notizen. zurückrollen. haben wir unter kalifornischer Sonne gemacht..". voll gelungen. Esslingen am Neckar.

Die Arbeit bei MO

MO-Redaktion von der Pike auf gelernt. schreiben bis hin zum professionellen Fotografieren. Ausbildung war ich meinen Kollegen. und unser erster MO-Chefredakteur Holger Heck. echter Profi also. Und dann war da noch Michael Moesch, unser Verlags-Fotograf. noch einiges ganz anders war. telefoniert und auch mal Briefe geschrieben. Interviews geführt und Zeitzeugen befragt. verstehen. Vice-President Willie G. Davidson und Bimota-Chef Massimo Tamburini. ausgeklügeltes Schema. gewogen. weitere. Kommastelle exakt messtechnisch erfassen. Autobahn-Messstrecke. Besuchen von Veranstaltungen oder Abstechern auf eine Rennstrecke. zusammen. sogenanten Titel-, Aufmacher- oder Heft-Posterbilder. Vorstellungen ud Erwartungen. Bike so stehen, dass vom Hauptständer nur eine Strebe zu sehen war. Gleiche galt auch für die Vordergabel. Standrohr sichtbar sein. hatte seinen Sinn. stimmige, tadellose Motorradbekleidung tragen. eingeschaltet sein. unseren Vorbildfunktionen nach. Bild-Ausnahmen. überlassen. durch. war dann fast unmöglich. eine klassische Enfield Bullet 500 im Testfuhrpark stand. Vorgaben und Absprachen. grober Verfehlung eine Neuauflage der Arbeit. Fotografieren so große Mühe. unseren MO-Leser gefallen. Traumbike wirklich taugte. Leidenschaft und Herzblut. Experimentierfreudigkeit erlaubte. machen, sondern wir wollten sie machen. Tätigkeiten. "Dann mach mal". freie Hand. Schreibmaschine getippt. dann meist noch mal abgetippt. Sorgfaltspflicht. einfach stimmen. können. sagen, wer sonst? Und was im Heft steht, muss stimmen. glauben schließlich ,was wir schreiben...". jeweils 36 Kleinbild-Aufnahmen gemacht. beim Kodakservice in Stuttgart abgegeben. und die Erkenntnis: "Früher war alles viel besser". jedenfalls. Falsch! gänzlich anders. erreicht war. die "digitale Revolution". gab es noch nicht. sondern von Anfang der 1980er Jahre. wir damals gefunden und waren auch pünktlich am Ziel. dem Internet übernehmen und Bilder herunterladen ging noch nicht. relativ einfach gestrickt. noch nicht. gar überflüssig gemacht. und gute Storys muss man weiterhin die Birne anstrengen.

40 Jahre MO

zum 40. Der Herbst 2018 ging in die Geschichte ein. Motorradmagazin MO. MO-Ausgabe. In den letzten vier Jahrzehnten ist viel passiert. erarbeitet. ein wenig mitgestalten. abwechslungsreich wie das Schaffen für MO. "erfahren" zu haben. 50.Geburtstag ihres Chefredakteurs FJS gemacht. Geld noch für gut Worte zukaufen. Und der FJS? Journalist. Neuvorstellung aus Montpellier - sehr ausschweifend , 21 Dec.

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