Immer die Radfahrer: Porsche, Herkunft und mehr

Das Geschäft mit dem Velo ist ein lukratives und boomt seit Jahren. Das ist ein Wachstumsmarkt, mit dessen Innovationskraft und Dynamik keine andere Konsumgüterbranche konkurrieren kann. Und die hypen Pedalritter der Neuzeit sind bereit, klaglos auch die stolzesten Preise zu zahlen.

Ein Blick in die Geschichte: Der Württembergische Automobilclub (WAC)

Schon wenig später aber zogen die Württemberger nach. Am 9. April 1899 wurde der Königlich Württembergische Automobilclub unter dem Protektorat von König Wilhelm II. von Württemberg aus der Taufe gehoben. Gründer waren keine Geringeren als die Autopioniere Gottlieb Daimler, Wilhelm Maybach und Robert Bosch.

Unterstützung fanden sie im württembergischen König. Wilhelm II. war begeisterter Autofahrer. Berichten zufolge fuhr er auch ein Elektroauto der Marke Bersey, das als erstes elektrisches Taxicab in London bekannt war. Das zeugt von seiner Offenheit gegenüber neuen Technologien.

Als König Wilhelm II. nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg im Jahr 1918 abdanken muss, muss auch der einstmals Königliche Automobilclub den König im Namen tilgen und nennt sich fortan nur noch Württembergischer Automobilclub (WAC). Die Club-Zentrale befindet sich seit 125 Jahren am selben Ort, in jenem Haus in der Stuttgarter Mörikestraße, in dem schon Daimler, Bosch und Maybach zusammensaßen. Es wurde zwar im Zweiten Weltkrieg zerstört, aber an derselben Stelle wieder aufgebaut und 1956 erneut bezogen.

Berühmte Club-Mitglieder

Viele prominente Namen sind mit dem WAC untrennbar verbunden. Einer davon ist Ferry Porsche. Er wurde 1909 in Wiener Neustadt geboren. Ferry Porsche gehört dem neuen WAC-Präsidium an, das mit der Neugründung ab November 1951 seine Arbeit aufnimmt.

Schon vor dem Krieg hatte der WAC vielfältige Aufgaben übernommen. Laut seinem Sprecher Preuß beriet er in den 1920er und 1930er Jahren regelmäßig die württembergische Regierung. „Einmal im Monat berichtete der Club an die Landesregierung zu verkehrspolitischen Fragen“, berichtet Preuß.

„Auf das Auto kommen viele neue Anforderungen zu. Genau wie vor 125 Jahren befinden wir uns erneut in einer Zeit des gewaltigen Umbruchs“, so der aktuelle WAC-Präsident Bernd Schlossnickel. Der WAC will dazu als neutrale Plattform gemeinsam mit der Wissenschaft, der Industrie und der Politik seinen Beitrag leisten.

Der ehemalige BMW-Direktor Motorsport und Formel-1-Teamchef ist überzeugt, dass „der WAC beste Voraussetzungen mitbringt, auch den aktuellen Mobilitätswandel kompetent zu begleiten“.

Radfahren heute: Mehr als nur ein Hobby

Im Land des Michels gibt es inzwischen 72 Millionen Muskelkraft-Boliden. 81,4 Prozent der Haushalte besitzen so ein Teil.

Aber von Stahl kann ja eigentlich nicht mehr die Rede sein. Aus selbigem bestehen die wenigsten Modelle. Die Materialien, aus denen die High-Tech-Dinger heute gefertigt werden, sind längst andere. Aluminiumlegierungen gehören inzwischen zum Standard; zunehmend Verwendung finden Titan, Kohlenstofffaser-verstärkte Kunststoffe (CFK), Metal Matrix Composite (MMC) und, ja wirklich, Bambus.

Der Cycloholic des 21. Jahrhunderts legt Wert auf leichtes Gewicht, anatomische Formen und hohen Sitzkomfort. Der Einsatz aus Silikongel erhöht das Dämpfungsvermögen. Die Polsterung mit unterschiedlicher Dicke ist mit atmungsaktivem Leder bezogen.

Die ausgeklügelte und selbstverständlich mehrlagige Bike-Wear von heute ist eine Synthese aus Funktion und Style und natürlich aerodynamisch, atmungsaktiv, antibakteriell, biologisch abbaubar, geschmacksneutral und vor allem fashionable. Die schrillen, meist körperbetonten Jersey-oder Chambrey-Klamotten aus Hanf und recyceltem Polyester, Biobaumwolle, Lycra oder Viskose schützen dank wasser- und winddichter Membranen vor allen meteorologischen Eventualitäten.

Die Kosten des modernen Radfahrens

Aber 14.499 Euronen für ein “Trek Émonda” mit Scram Red Schaltung oder 13.000 Eurodollars für ein “Rocky Mountain Maiden Unlimited” - wer bereit ist, so viel Kohle für einen Drahtesel hinzublättern, setzt sich zumindest dem Verdacht aus, mit der Satteltasche gepudert zu sein.

Die genannten drei Umsatz-Milliarden sind nur die Spitze des strampelnden Eisbergs. Angaben der Internetplattform Ilovecycling.de zufolge kam die gesamte Branche im vergangenen Jahr deutschlandweit auf einen Gesamtumsatz von 16 Mrd. EUR. Eine unvorstellbare Summe. Darin sind aber dann auch alle Zweige und Nischensektionen berücksichtigt, die irgendwie mit zwei Rädern zu tun haben.

Rad am Ring: Ein Highlight für Radsportler

After three days of sport, the traditional cycling event "Rad am Ring" at the Nürburgring ends with great success. On Sunday noon, around 4500 cyclists crossed the finish line after the 24-hour race. On Friday and Saturday, the Everyman races, time trials and the WPCC World Championship for Journalists had already taken place.

Hanns-Martin Fraas, organiser of Rad am Ring, drew a thoroughly positive balance of the competition and thanked the participants warmly: "I am so happy that we are all back after three years. Thank you very much for that! It was excellent from a sporting point of view, but safety is also an issue for me. All the participants were so disciplined, it went really well, there were no major accidents. In addition to the 24h race, Rad am Ring offers numerous other disciplines, but for most participants the 24h race is the highlight of the weekend. The ambience of the Grand-Prix circuit and the sporting challenges of the legendary Nordschleife make the day-and-night race incomparable.

Hanns-Martin Fraas, organiser of Rad am Ring, on the course: "The asphalt of the racetrack is simply perfect and offers good grip even in the winding downhill sections. Up to 100km/h have been measured, but these are top speeds. On Saturday, the popular Everyman races also took place in the 25km, 75km and 150km disciplines. For the little ones there is the Kids Race. In addition to the sporting activities, Rad am Ring is also popular as a meeting place for friends and family, with many camping on the extensive grounds in the Eifel. The good summer weather also played an important role, the temperatures were not as scorching hot as in the rest of Germany, there was a gentle breeze, simply ideal for cyclists.

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