Fahrradunfälle: Ursachen und Prävention im Fokus

Immer vollere Radwege, immer schnellere und größere Fahrräder: Sind die Radwege am Limit? Lastenräder, Fahrradanhänger, Rennradfahrende und Pedelecs erobern die Fahrradwege. Dadurch sind Radfahrende nicht nur immer schneller unterwegs, auch die Radwege werden immer voller.

Dieser Eindruck spiegelt sich auch in mehreren Statistiken über Unfallzahlen und die Fahrradnutzung wider. In Bezug auf die zurückgelegte Wegstrecke ist das der höchste Anteil aller Städte und Gemeinden, die an der Studie teilgenommen haben. Fast jeder Zweite fährt mit dem Rad zur Arbeit.

Doch die wachsende Beliebtheit des Fahrrads birgt nicht nur gute Nachrichten: Im Jahr 2024 war bei etwa jedem dritten Verkehrsunfall ein Fahrrad oder Pedelec beteiligt. Drei Menschen kamen dabei ums Leben, insgesamt 93 wurden schwer verletzt. Zwar ist im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Rückgang der Unfallzahlen zu verzeichnen, doch der langfristige Trend zeigt: Besonders Pedelec-Unfälle nehmen stetig zu. Dies hängt laut Polizei vor allem auch mit stark steigenden Verkehrszahlen zusammen.

Häufige Ursachen für Fahrradunfälle

Die häufigsten Ursachen für Fahrradunfälle sind laut Polizei falsches Verhalten beim Abbiegen, Vorfahrtsverstöße und Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr. Viele Ursachen ließen sich aber auch nicht eindeutig feststellen, so die Polizei. Besonders häufig komme es im Stadtkern zu Unfällen, wo das Verkehrsaufkommen hoch und die Infrastruktur komplex ist. Explizite Unfallhotspots gebe es allerdings nicht.

Die Polizei betont, dass viele Faktoren eine Rolle spielten - von den Wetterbedingungen bis hin zum Verhalten einzelner Verkehrsteilnehmer. Manchmal passiert es von einer Sekunde auf die andere: Beim Abbiegen nicht richtig über die Schulter geschaut, schon hat ein Pkw-Fahrer den auf dem Radweg nahenden Fahrradfahrer übersehen und nimmt ihm die Vorfahrt. Es kommt zum Sturz.

Laut Statistischem Bundesamt sind falsche Straßenbenutzung, nicht angepasste Geschwindigkeit und Fehler beim Abbiegen die häufigsten Fehlverhalten der Radfahrer*innen bei Radunfällen mit Personenschaden (2020).

Es gibt eine ganze Reihe möglicher Ursachen für einen Unfall mit einem Radfahrenden. Das Spektrum reicht von mangelnder Erfahrung, geringer Achtsamkeit über falsche Einschätzung einer risikoreichen Situation bis hin zu Übermut. Die Unfallverursachenden können dabei alle Verkehrsbeteiligte sein. Klassische Beispiele sind, dass Radfahrende die Vorfahrt missachten, Radwege in falscher Richtung nutzen oder bei Rot fahren. Autofahrende hingegen sind nicht aufmerksam beim Abbiegen und übersehen Radler. Typisch ist ebenfalls das plötzliche Öffnen von Autotüren.

Alkohol ist eine der Hauptursachen für Fahrradunfälle. Die absolute Fahruntüchtigkeit liegt für Radfahrer bei 1,6 Promille. Nach einem Unfall können - je nach Schwere und Hergang - aber schon ab 0,3 Promille ein Fahrerlaubnisentzug, drei Punkte im Fahreignungsregister und eine Geld- oder anderweitige Strafe verhängt werden. Stellt die Polizei fest, dass ein Fahrradfahrer bei einem Unfall unter Alkoholeinfluss stand, kann das zum Nachteil werden, selbst wenn man diesen nicht verschuldet hat.

Wenn man als Fahrradfahrer auf der falschen Fahrbahnseite fährt, kann auch das zu Unfällen führen. „Bei uns in Münster wird dies nicht toleriert und konsequent geahndet, wenn Sie als Geisterradler auf der falschen Fahrbahn unterwegs sind.“ Denn das Rechtsfahrgebot gilt in Deutschland auch für Fahrradfahrer.

Die Nutzung eines Smartphones beim Autofahren ist verboten. Hier sind die Bußgelder im Jahr 2017 deutlich erhöht worden, von 60 auf 100 Euro. Zudem gibt es für Autofahrer einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg. Doch das Verbot betrifft auch Radfahrer: Wer beim Fahrradfahren sein Smartphone benutzt, dem drohen 55 Euro Bußgeld. „Smartphones führen im Straßenverkehr generell zu vielen Unfällen und gehören während der Fahrt in die Hosentasche“, mahnt Polizeihauptkommissar Becker.

Unfallursachen im Detail

Ein Zusammenstoß zwischen Radlern und abbiegenden Pkw- oder Lkw-Fahrern ist eine der Ursachen für schwere Radunfälle. In der Regel kommt es zu einem solchen Zusammenstoß, weil der abbiegende Pkw- oder Lkw-Fahrer den von rechts kommenden und vorfahrtsberechtigten Radler nicht sah.

Psychologinnen an der Universität Braunschweig stellen fest: „Die Ursache für solch einen Unfall liegt häufig in einer fehlerhaften Blickstrategie der Autofahrer, die aufbauend auf einer falschen Erwartungshaltung dazu führt, dass die Radfahrer nicht wahrgenommen werden.“ Sie ließen gut 70 Versuchspersonen im Alter von 18 bis 34 Jahren in einem Fahrsimulator verschiedene Einbiegesituationen nachfahren.

Neben der „visuellen Unaufmerksamkeit“ machen die Forscherinnen gleich zwei Arten von Blickfehlern aus, die einen Unfall maßgeblich begünstigen. Zum einen schauen rechtsabbiegende Autofahrerinnen und Autofahrer sehr viel seltener nach rechts als nach links. Zum anderen kommt es gar nicht so selten vor, dass beim Rechtsabbiegen zwar zum Radweg geschaut wird, der Fahrer einen herankommenden Radfahrer trotzdem nicht wahrnimmt.

Es liegt jedoch nicht immer allein am Autofahrer, wenn beim Rechtsabbiegen ein Radler angefahren wird. Ein solcher Unfall kann auch damit zu tun haben, dass die Sicht auf den Radweg von der Fahrbahn aus eingeschränkt ist, etwa durch eine Hecke.

Präventionsmaßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit

Frank Borsch vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) sagt, dass der Radverkehr schneller wachse, als man Anpassungen im Verkehr durchführen könne. Denn Lastenräder und Pedelecs würden immer mehr Autos ersetzen. Radfahrende werden an Kreuzungen oft übersehen, etwa wenn parkende Fahrzeuge die Sicht versperren. Das hat bereits tödliche Folgen gehabt.

Der ADFC fordert daher, dass an Kreuzungen mehr Radwege rot gefärbt werden. Außerdem will der ADFC Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts und mehr Fahrradstraßen in der Stadt. Die Zusammenarbeit mit der Stadt sei gut, betont Borsch. Allerdings würde die aktuelle Gesetzeslage eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 verhindern.

Was laut Borsch ebenfalls das Unfallpotenzial senken würde: Radwege verbreitern - wie beispielsweise den Weg FR1 auf Höhe der Brauerei Ganter. Doch oft würden private Grundstücke die breiteren Radwege verhindern.

Die Stadt beteiligt sich seit 2021 am Forschungsprojekt "Sicheres Radfahren in gemeinsam genutztem Straßenraum" der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Anhand von zwei Beispielstraßen - der Zähringer Straße und der Kirchzartener Straße - werden konkrete Maßnahmen getestet und evaluiert.

Die Braunschweiger Psychologinnen schlagen vor, weiße und rote Markierungen auf Radwegen anzubringen. Wenn der Radstreifen rot eingerahmt und mit weißen Linien kenntlich gemacht ist oder wenn die Fahrradfurt durch einen kräftig rot leuchtenden Belag von der Fahrbahn abgegrenzt wird, schauen Autofahrer deutlich häufiger und länger nach rechts, als wenn der Radweg nicht markiert wäre.

Auf jeden Fall „sind an Einmündungen Radfahrende von rechts einem hohen Unfallrisiko ausgesetzt, was es zu senken gilt“, betonen die Wissenschaftlerinnen resümierend.

Neben klassischen Maßnahmen (Schulprojekte oder Helmtragen) wurde am 1. Mai 2025 eine spezialisierte Polizei-Fahrradgruppe ins Leben gerufen, die sich gezielt auf die Sicherheit von Radfahrenden konzentriert. Dabei kooperiert die Polizei stets mit der Stadt, indem sie Unfallschwerpunkte analysiert und an die Stadt weitergibt.

Die Stadt zufolge ist das Fahrrad das meistgenutzte Verkehrsmittel und steht im Zentrum der Aufmerksamkeit - auch bei der Infrastruktur. In den vergangenen Jahren wurden laut Stadt einige Stellen überarbeitet, an denen es häufig zu Unfällen kam. Beispielsweise wurde die Unfallhäufungsstelle am südlichen Greiffeneggring mit der Zufahrt zur B31 zugunsten des Radverkehrs angepasst: Dort gibt es jetzt eine Spuraufteilung. Auch die Querung der Habsburgerstraße an der Einmündung der Okenstraße sei aktuell in der Detailplanung, um Unfälle in Zukunft zu verhindern.

Verhalten nach einem Fahrradunfall

Gibt es nach dem Unfall Verletzte, muss diesen zunächst geholfen werden. Bei schweren Verletzungen ruft man am besten umgehend den Notarzt. „Wenn bis auf ein paar kleine Schürfwunden weiter nichts passiert ist und die Beteiligten sich über die Schuldfrage einig sind, genügt es, wenn die Unfallbeteiligten ihre Personalien, Telefonnummern und Versicherungsdaten austauschen“, rät Christoph Becker.

Egal ob Alleinunfall oder mit anderen Beteiligten: Selbst bei kleineren Verletzungen empfiehlt sich vorsorglich der Besuch beim Arzt. Gibt es nach einem Fahrradunfall Streit über die Unfallschuld, sollte die Polizei verständigt werden.

Am besten fotografiert man mit seinem Smartphone die Unfallschäden und die Beschilderung am Unfallort. So erhält die Versicherung alle notwendigen Unterlagen. Herrscht Uneinigkeit über die Schuldfrage, ist es besser, einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen. Ist die Schuldfrage geklärt, sollte man möglichst bald die gegnerische Versicherung kontaktieren, falls man Schadens- oder Schmerzensgeldansprüche geltend machen will.

Sicherheitstipps für Radfahrer

„Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“ Beide Organisationen betonen die Bedeutung des § 1 der Straßenverkehrsordnung (StVO), der die gegenseitige Rücksichtnahme und Vorsicht im Straßenverkehr regelt.

Die Polizei betont zudem, dass die Einhaltung dieser Vorschrift, die Vermeidung von Ablenkung und das Tragen von Sicherheitselementen wie Helmen das Unfallrisiko deutlich senken können.

Experten aus Orthopädie und Unfallchirurgie geben Hinweise, wie Zusammenstöße vermieden werden können. Hier sollten rechtsabbiegende Lkw- und Pkw-Fahrer und geradeaus fahrende Fahrradfahrer besser aufeinander achten und möglichst Blickkontakt miteinander aufnehmen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU). So könnten Radler sicher sein, dass sie von Rechtsabbiegern wahrgenommen werden und ihnen die zustehende Vorfahrt auch gewährt wird. Denn immer wieder komme es zu Unfällen, bei denen Fahrzeugführer den Radler nicht oder zu spät erkennen und beim Abbiegen mit ihm zusammenstoßen, so die DGOU.

Kommt er nicht zustande, sollte der Radler zurückhaltend fahren, um auf eine Gefahrensituation rechtzeitig reagieren zu können - notfalls indem er anhält und das Fahrzeug abbiegen lässt. Spering rät: „Radfahrer sollten sich zu ihrer eigenen Sicherheit nicht auf ihr Vorfahrtsrecht verlassen.“ Das gelte besonders bei Lkw-Fahrzeugen. Fahrradfahrer müssten sich bewusst sein, dass sie sich womöglich im toten Winkel befinden und der Lkw-Fahrer sie nicht sehen kann. Im eigenen Interesse sollte der Radler zudem dafür sorgen, dass ihn andere Verkehrsteilnehmer zu jeder Tages- und Nachtzeit schnell erkennen können.

Neben dem verkehrssicheren Fahrrad mit Beleuchtung eignet sich das Tragen reflektierender Kleidung. Auch reflektierende Gurte oder Sticker verbessern die Sichtbarkeit. „Andererseits dürfen sich Pkw-Fahrer auf diese Vorsorge nicht verlassen. Bei den lebensgefährlich verletzten Radfahrern ist das schwere Schädel-Hirn-Trauma die Hauptverletzung. „Jeder Fahrradfahrer sollte daher zu einem Schutzhelm greifen“, rät Fahrradunfallforscher und DGOU-Präventionsexperte Privatdozent Dr. Christian Juhra aus der Klinik für Unfall-, Hand und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Münster.

Ein Fahrradhelm schützt den Kopf, indem er die Energie reduziert, die bei einem Aufprall auf den Schädel wirkt - Helmträger erleiden damit weniger schwere Kopfverletzungen. Im Jahr 2017 trugen 19 Prozent der Radler einen Helm. Das ist eine Steigerung von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2010 waren es noch neun Prozent. „Die steigende Akzeptanz für den Helm ist sehr positiv. Insgesamt sind es aber leider immer noch zu wenig Menschen, die einen Helm nutzen“, sagt Juhra.

Zum Start in die Fahrradsaison ist wieder eine erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber Radlern notwendig - insbesondere an Kreuzungen. Hier sollten rechtsabbiegende Lkw- und Pkw-Fahrer und geradeaus fahrende Fahrradfahrer besser aufeinander achten und möglichst Blickkontakt miteinander aufnehmen. So können Radler sicher sein, dass sie von Rechtsabbiegern wahrgenommen werden und ihnen die zustehende Vorfahrt auch gewährt wird.

Sie empfiehlt zudem: Helm auf und Warnweste oder Leuchttextilien an. „Eigenverantwortung und gegenseitige Fürsorge sind im Straßenverkehr unerlässlich“, sagt Professor Dr. Joachim Windolf, stellvertretender DGOU-Präsident und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V.

Bereits beim Auf- oder Absteigen vom Rad kommt es häufig zu Stürzen mit teils erheblichen Verletzungen. Ein aktuelles Beispiel: Im Juli stürzte eine 66-jährige Pedelec-Fahrerin in Coburg alleinbeteiligt beim Bergabfahren am Judenberg. Dabei kann jeder etwas tun, um sicherer mit dem Fahrrad oder Pedelec unterwegs zu sein. So bietet beispielsweise die Polizei Forchheim am 12.08.2025 von 10 bis 14 Uhr ein kostenloses Fahrsicherheitstraining an. Neben dem Training werden auch mitgebrachte Fahrräder auf ihre Verkehrssicherheit überprüft. Zudem gibt es Informationen rund um das richtige Verhalten im Straßenverkehr.

Statistik

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes gab es im Jahr 2016 insgesamt 81.272 Fahrradunfälle, bei denen Personen verletzt wurden. 393 Radfahrer starben. Die Hauptursache von schweren Verletzungen bei Fahrradunfällen war in 74 Prozent der Fälle ein Zusammenstoß mit einem Auto. Bei Unfällen mit einem Pkw war der Radfahrer nur zu 24 Prozent Hauptverursacher des Unfalls.

Radfahrende sind im Straßenverkehr relativ „ungeschützt“ unterwegs, wodurch es häufiger zu schweren Radunfällen kommen kann. Die Folgen für den/die unfallbeteiligte/n Mitarbeiter/in reichen von körperlichen Schädigungen über psychische Belastungen bis hin zu finanziellen Einbußen bei langfristiger Arbeitsunfähigkeit.

Laut Daten der Deutsche Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ereigneten sich 128.029 meldepflichtige Wegeunfälle in den Jahren 2016 bis 2020 mit dem Rad, was immerhin knapp ¼ aller Wegeunfälle (PKW, Öffentliche Verkehrsmittel, Motorrad, elektrisch betriebene Kleinfahrzeuge, Rad, zu Fuß) entspricht.

Die Zahl der Radunfälle insgesamt ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Dies liegt im Wesentlichen an der wachsenden Beliebtheit an Pedelecs. Im Jahr 2021 waren es 17.285 gemeldete Pedelec-Unfälle mit Personenschaden, verglichen mit 2014 von nur 2.245. Bei nicht-motorisierten Fahrrädern ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden im gleichen Zeitraum von 76.643 auf 67.931 gesunken.

Aus jahreszeitlichem Blickwinkel gilt festzustellen, dass die Fahrrad-Saison länger geworden ist und sich weniger ausgeprägt nur in den Sommermonaten abspielt. An Wochentagen gibt es mehr Radunfälle als am Wochenende. Pedelec-Unfälle enden häufiger tödlich als bei Fahrrädern ohne Hilfsmotor (je 1.000 Unfälle 7,6 Tote vs.

Entwicklung der Unfallzahlen von Fahrrädern und Pedelecs mit Personenschaden in Deutschland:

Jahr Fahrradunfälle mit Personenschaden Pedelec-Unfälle mit Personenschaden
2014 76.643 2.245
2021 67.931 17.285

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