Indian Motorrad Finanzierung Optionen

Indian Motorcycles präsentiert fünf brandneue Indian Scout Modelle mit einem größeren, stärkeren V2-Motor, neuem Rahmen, moderner Elektronik und einer interessanten Ausstattungspolitik. Die fünf Modelle sollen mit ihren unterschiedlichen Ausrichtungen die verschiedenen Typen von Cruiser-Fahrer ansprechen.

Die neue Indian Scout Familie

Vor über 100 Jahren im Jahr 1920 erblickte die erste Indian Scout das Licht der Welt. Da die Scout-Modelle für diese nächste Generation der Indian-Ikone technisch neu entwickelt wurden, teilen sie sich die größten Neuerungen bei Motor, Rahmen und Peripherie. Die neue Indian Scout präsentiert sich mit einem neuen Herzstück: einem 1250 cm³ flüssigkeitsgekühlten V-Twin-Motor namens SpeedPlus 1250.

Streng genommen ist der Motor nicht komplett neu, sondern eine überarbeitete Version des vorangehenden 1.133 cm³ V2, dessen Bohrung auf 104 mm und Verdichtung von 10,3:1 auf 12,5:1 angewachsen ist. Mit einer Spitzenleistung von bis zu 111 PS bei 7.250 U/min und einem maximalen Drehmoment von 108 Nm bei 6.300 U/min liegt der neue V2 deutlich über den 95 PS und 97 Nm der Vorgängermodelle. Statt dem Alurahmen findet man in den neuen Scouts nun einen klassisch anmutenden Stahl-Rohrrahmen.

Mit der branchenweit niedrigsten Sitzhöhe soll die Indian Scout eine sichere Sitzposition sowie ein sportliches und stabiles Fahrverhalten bieten. Um eine amerikanische Ikone wie die Indian Scout weiterzuentwickeln, hat Indian Motorcycle seine Bemühungen auf drei Hauptbereiche konzentriert. Zunächst einmal war es entscheidend, dass die neue Scout ihre legendäre Design-DNA bewahrt. Darüber hinaus wurde die Modellreihe so gestaltet, dass sie die unterschiedlichen Anforderungen verschiedener Fahrergruppen erfüllt. Durch ein geringes Gewicht und eine niedrige Sitzhöhe von 654 mm soll ein agiles Handling erreicht werden.

Die dritte Priorität bei der Entwicklung lag auf der Integration von Technologie. Während fahrerorientierte Technologie vor 10 Jahren keine Priorität für Motorradfahrer darstellte, ist sie heute unerlässlich. Die neue Modellreihe für das Jahr 2025 bietet eine breite Palette von Technologiepaketen, die den Fahrern eine Auswahlmöglichkeit in Bezug auf Preis und moderne Features bieten.

Modellvarianten der Indian Scout

Scout Bobber

Die Scout Bobber zeigt deutlich den klassischen Bobber-Stil mit seiner aggressiven Haltung und rohen Kraft. Komplett in Schwarz gehalten und mit gekürzten Bobber-Kotflügeln sowie einer Scheinwerfermaske versehen, orientiert sich die Scout Bobber stark am authentischen Bobber-Stil und ist auch das einzige 1250er-Scout-Modell, das den Namen aus der vorangehenden Modellreihe übernommen hat. Ein Solositz im Bobber-Stil betont die minimalistische Ästhetik, während gleichzeitig der Komfort erhalten bleiben und bei starker Beschleunigung eine gute Kontrolle ermöglichen soll. Der SpeedPlus 1250 Motor ist in der Bobber, genauso wie in allen Modellen außer der 101 Scout, etwas anders abgestimmt und leistet 107 PS und 108 Nm bei den oben genannten Drehzahlen.

Die stark gekürzte, nun nur 51 mm Federweg bietende Federung sorgt für niedrigste Sitzhöhe unter den Scouts von 649 mm und damit nicht nur für Zugänglichkeit, sondern auch für einen aggressiven und individuellen Look. Die Lenkerendenspiegel tragen zu einem reduzierten und sauberen Erscheinungsbild des Motorrads bei. Der dicke Auftritt wird von 16-Zoll Rädern mit breiten Reifen (130/60 vorne & 150/80 hinten) unterstrichen.

Scout Classic

Die Scout Classic kombiniert traditionelles Design mit den Anforderungen moderner amerikanischer Cruiser-Fahrer. Maximal viel Chrom, die charakteristischen ausgestellten Kotflügel von Indian Motorcycle und eine schicke Lackierung sollen Blicke auf sich ziehen. Neben diesen optischen Highlights setzt die Classic auf die gleiche Leistung wie die Bobber, teilt sich den Einzelsitz mit der 101 und Sport Scout und setzt auf die gleiche Bereifung wie die Super Scout, dicke 130/90-16 Schlappen an der Front und 150/80-16 am Heck. Vorne federt eine 41 mm Telegabel mit 120 mm Federweg und zwei in der Vorspannung verstellbare Stereo-Federbein mit 76 mm Federweg.

Sport Scout

Die Sport Scout verleiht der Scout-Reihe einen sportlichen Charakter, der vor allem optisch unterstrichen wird, zum Beispiel durch die gefrästen Gabelbrücken und den Moto-Lenker. Technisch setzt die Sport Scout aber auf die gleiche Motorabstimmung, das gleiche Fahrwerk und auch die gleichen Bremsen wie die anderen Scouts abgesehen der 101. Die Bremse wurde auch etwas abgespeckt im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Nun verzögert vorne eine 298 mm Einzelscheibe mit 2-Kolben-Bremszange und eine 298 mm Scheibe mit 1-Kolben-Bremszange hinten. Der Sportsitz soll Komfort für längere Fahrten bringen, ohne den schlanken Stil des Motorrads zu beeinträchtigen. Das 19-Zoll-Vorderrad ist nicht nur der größte technische Unterschied zu ihren Modellschwestern, es soll zusammen mit dem hohen Lenker auch die sportliche Optik der Sport Scout unterstreichen.

Super Scout

Die Super Scout kommt standardmäßig mit Satteltaschen, Speichenfelgen, einer Windschutzscheibe und einem Soziussitz, ist nur in Vollausstattung erhältlich und verkörpert den typischen Cruiser mit Langstreckenqualitäten. Die Satteltaschen bieten ausreichend Platz für Gepäck und können dank eines Schnellverschlusses einfach und schnell abgenommen werden. Die Windschutzscheibe lässt sich ebenfalls schnell entfernen, um einen anderen Look zu erzielen. Bereifung, Fahrwerk, Motor und Bremsen teilt sie sich mit ihren Modellschwestern. Durch die viele Ausstattung wiegt die Super Scout 268 kg.

Indian 101 Scout

Die alte Scout 101 von 1928 war zentrales Element bei der Präsentation der neuen Scout-Modelle und ist auch Namensgeberin der edelsten der neuen Scouts. Die Indian 101 Scout ist das High-End-Bike der 2025er Scouts und soll obendrein die leistungsstärkste Scout sein, die Indian Motorcycle je angeboten hat. Als einzige Scout leistet der SpeedPlus-V2 hier seine maximale Leistung von 111 PS und 108 Nm. Zusätzlich baut die 101 Scout auf ein voll einstellbares Fahrwerk, mit einer 43 mm USD-Gabel mit 150 mm Federweg an der Front und Piggyback-Federbeinen mit Ausgleichsbehältern und 76 mm Federweg.

Zwei 320 mm Brembo-Doppelscheibenbremsen mit radialen 4-Kolben Bremssattel und eine 298 mm Scheibe mit Einkolben-Zange sorgen für die Verzögerung der 249 kg schweren Maschine. Die Bereifung teilt sich die 101 mit der Sport Scout und setzt auf 130/60-19 vorne und 150/80-16 hinten. Im Cockpit runden glänzend schwarze 150-mm-Riser, gefräste Gabelbrücken und der Lenker das Gesamtbild ab und bieten eine Ergonomie, die zum aggressiven Charakter des Motorrads passt. Die Liebe zum Detail zeigt sich in den 101 Scout-Schriftzügen und den exklusiven Lackierungen und Grafiken.

Wenig überraschend ist die 101 Scout auch bei den elektronischen Features und der Ausstattung voll bestückt und holt, genauso wie die Super Scout, schon ab Serie das Maximum aus den neu eingeführten Ausstattungspaketen heraus.

Ausstattungsvarianten

Neu für das Modelljahr 2025 präsentiert sich die Indian Scout Familie in drei verschiedenen Ausstattungsvarianten. Die Standard-Ausstattung bietet ein Einstiegsangebot zum erschwinglichen Preis, während die Limited-Ausstattung die nächste Stufe mit zusätzlichen fahrerorientierten Technologien darstellt.

  • Standard Trim: Die neuen Indian Scout Motorradmodelle umfassen drei Standardausstattungsvarianten: die Scout Classic, Scout Bobber und Sport Scout.
  • Limited Trim: Die Limited-Ausstattung der Indian Scout erweitert die Standardausstattung um zusätzliche Technologie. Die Traktionskontrolle verbessert die Sicherheit, während der Tempomat den Fahrkomfort auf langen Strecken erhöht. Eine USB-Ladeschnittstelle sorgt für erhöhten praktischen Nutzen.
  • Limited + Tech Trim: Die Topausstattung Limited + Tech-Ausstattung baut auf der Standard- und Limited-Ausstattung auf und integriert das bereits von Indian bekannte, runde 101-mm-Touchscreen-Display in die Scout-Plattform. Dieses Display umfasst ein GPS-System mit Turn-by-Turn-Navigation und Punkt-zu-Punkt-Routenplanung sowie konfigurierbare Anzeigen, Fahrstatistiken und vieles mehr. Die Limited + Tech-Ausstattung bietet außerdem ein Keyless Go System für bequemes Ein- und Ausschalten.

Individualisierung und Zubehör

Individualisierung war schon immer ein großes Thema bei Cruisern, so auch bei den neuen Scout Modellen. Neben mehr als 100 einzelnen Zubehörteilen, 32 verschiedenen ergonomischen Kombinationen und einer Unzahl an Styling-Optionen präsentiert Indian Motorcycle vier Scout-Zubehörkollektionen. Jedes Zubehörteil von Indian Motorcycle wird einzeln verkauft, sodass Fahrer die Möglichkeit haben, genau die Teile auszuwählen, die sie wünschen, und ihr Motorrad im Laufe der Zeit weiter anzupassen.

  • Commuter: Die Commuter-Kollektion ist darauf ausgelegt, Praktikabilität und Komfort zu bieten. Der Syndicate-Sitz bietet ergonomische Unterstützung, kombiniert mit dem Pathfinder 145 mm Adaptive LED-Scheinwerfer für verbesserte Sichtverhältnisse. Die Pinnacle-Spiegel verbessern die Ästhetik des Motorrads, während die RAM X Grip-Telefonhalterung zusätzliche Funktionalität für die Kommunikation unterwegs bietet. Ein Lenker mit verlängerter Reichweite und mittig positionierte Fußbedienelemente ermöglichen zahlreiche Fahrpositionen.
  • Open Roads: Die Open Roads-Kollektion soll Komfort und Funktionalität auf langen Strecken verbessern. Die vorderen Highway-Bügel von Indian Motorcycle bieten Schutz und ermöglichen die Befestigung weiteren Zubehörs. LED-Fahrscheinwerfer verbessern die Sicht, während die Soziusrückenlehne und das Touring-Rückenpolster den Komfort erhöhen.
  • Stealth: Geschwärzte Blinker und 254 mm Lenkererhöhungen und Lenker ändern die Ästhetik, während die Rizoma-Spiegel für bessere Übersicht sorgen sollen. Die Bobber-Satteltaschen und geschwärzten Hebel der Stealth Collection vereinen Stil und Funktionalität, während der Scout Pathfinder LED-Scheinwerfer die Straße die Sicht bei Nacht verbessern soll.
  • Overnighter: Die Overnighter-Kollektion wurde speziell für Tourenfahrer entwickelt und bietet Komfort sowie ausreichend Platz für Gepäck. Das 500 mm große Touring-Windschild mit Schnellverschluss bietet zusätzlichen Windschutz, während die Rider Floorboards sowohl für Fahrerkomfort sorgen sollen.

Preisgestaltung und Finanzierung

Pro Ausstattungs-Upgrade verlangt Indian Motorcycles in Deutschland 1000 € Aufpreis, mit einer Ausnahme bei der Sport Scout. In sind NoVA sei Dank nicht nur die Basis-Preise deutlich höher, sondern leider auch die Preissprünge zwischen den Ausstattungsstufen größer. In der Schweiz werden bisher alle Modelle nur mit Vollausstattung angeboten.

Gern unterbreiten wir Ihnen ein Finanzierungsangebot nach Ihren Wünschen.

Technische Daten im Überblick

Hier eine Tabelle mit den wichtigsten technischen Daten der Indian Scout Modelle:

Merkmal Scout Bobber Scout Classic
Motor Typ 1250ccm flüssigkeitsgekühlter V-Twin 1250ccm flüssigkeitsgekühlter V-Twin
Leistung 105 PS / 79 kW 105 PS / 79 kW
Drehmoment 108 Nm 108 Nm
Getriebe 6-Gang-Getriebe 6-Gang-Getriebe
Tankinhalt 13.0 L 13.0 L
Gewicht (fahrbereit) 246 kg 252 kg
Sitzhöhe 665 mm 680 mm

Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) ermittelt. Der Kraftstoffverbrauch und der CO₂-Ausstoß eines Pkw sind nicht nur von der effizienten Nutzung des Kraftstoffs durch den Pkw, sondern auch vom Fahrstil und anderen nichttechnischen Faktoren abhängig.

Finanzierungsoptionen bei Harley-Davidson

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  • Annuitätendarlehen: Mit monatlich konstanten Raten und festem Zinssatz. Laufzeiten zwischen 12 und 96 Monaten sind verfügbar. Zubehör / Umbauten können mitfinanziert werden.
  • Schlussratenfinanzierung: Mit niedrigen Monatsraten und höherer letzter Rate. Am Laufzeitende wählen sie, ob sie die Schlussrate begleichen, eine Anschlussfinanzierung dafür vereinbaren oder das Motorrad beim Händler in Zahlung geben und ein neues Motorrad erwerben. Laufzeiten von 12 bis 60 Monaten, flexible Anzahlung, fester Zinssatz.
  • Leasing: Wahlweise Kilometer-Leasing mit festgelegter Laufleistung oder Restwert-Leasing mit vorab definiertem Restwert. Die Laufzeiten variieren von 12 bis 60 Monaten. Nach Ende der Laufzeit geben Sie die Harley einfach an Ihren H-D Vertragshändler zurück.

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