Indoor Rennradtrainer im Test: Alles für Ihr optimales Indoor-Training

Virtuelles Training zu Hause ist besonders in den Wintermonaten ein wichtiger Bestandteil der Trainingsroutine von Rennradfahrern. Neue interaktive Software, realistische Trainer und ausgefallenes Zubehör machen Indoor-Cycling immer attraktiver. Wir geben den besten Überblick über Software, Hardware und Training, damit Sie wissen, worauf es beim Rollentraining ankommt.

Der größte Smarttrainer-Test aller Zeiten

Während der vergangenen Jahre hat TOUR alle relevanten Rollentrainer getestet - hier präsentieren wir die Ergebnisse unzähliger Messungen und tausender Fahrten auf der Rolle! Über 35 verschiedene Smarttrainer durchliefen unser standardisiertes Testverfahren oder wurden in Praxistests auf Herz und Niere geprüft.

Smarttrainer testen heißt kräftig schwitzen: Wir haben die Rollentrainer nicht nur auf Genauigkeit und Geräuschentwicklung untersucht, sondern auch, wie gut das Fahrgefühl mit Software wie z.B. Zwift ist.

Was unterscheidet die Rollentrainer-Modelle voneinander?

Immer im Fokus der Rollentrainer-Tests von TOUR: Die Interaktivität (Wie gut funktioniert das Zusammenspiel der Geräte mit gängiger Trainingssoftware?), das Fahrgefühl (Wie gut gelingt es die straßentypischen Bewegungsmuster zu übertragen?) und die Lautstärkeentwicklung.

Das Mega-Testfeld unterteilt sich in drei Kategorien: Zur günstigsten Kategorie zählen Rollentrainer, in die das komplette Rennrad samt Hinterrad eingespannt wird, sogenannte Wheel-On-Trainer. Sie sind für zirka 200 bis 500 Euro erhältlich. Die größte Gruppe bilden Direct Drive-Trainer, die mit ausgebautem Hinterrad genutzt werden.

Hier variieren die Preise zwischen 600 Euro für Einsteiger-Modelle wie den Elite Suito oder den Tacx Flux S und bis zu 1300 Euro für Top-Modelle wie den Wahoo Kickr v5 und den Tacx Neo 2T Smart. In diesem Segment finden nachweislich die größten Innovationen der Hersteller statt - zum mittlerweile auch bezahlbaren Preis. Reduzierte Vorjahresmodelle sind teilweise schon ab zirka 500 Euro zu haben. Ausnahmen bilden die freie smarte Rolle Elite Arion Smart B+ und das stationäre Indoor-Bike Wahoo Kickr Bike.

Wählen Sie aus den nachfolgend aufgeführten Rollentrainern aus - per Mausklick gelangen Sie direkt zur Einzelansicht mit allen Testergebnissen im Detail. Tipps zur richtigen Software und passendem Zubehör finden Sie weiter unten.

Alle getesteten Rollentrainer zum Durchklicken

Getestete Rollentrainer von Bkool

  • Bkool Smart Pro - Wheel-On-Trainer
  • Bkool Smart Air - Direct Drive-Trainer

Getestete Rollentrainer von Cycleops/Saris

  • Cycleops Hammer - Direct Drive-Trainer
  • Cycleops Hammer H2 - Direct Drive-Trainer
  • Cycplus T3 - Direct Drive-Trainer
  • Saris Fluid 2 Smart - Wheel-On-Trainer
  • Saris H3 - Direct-Drive-Trainer

Getestete Rollentrainer von Elite

  • Elite Arion Smart B+ - freie Rolle mit smarten Funktionen
  • Elite Direto - Direct Drive-Trainer
  • Elite Direto X - Direct Drive-Trainer
  • Elite Drivo - Direct Drive-Trainer
  • Elite Drivo II - Direct Drive-Trainer
  • Elite Justo - Direct Drive-Trainer
  • Elite Tuo - smarter Wheel-On-Trainer
  • Elite Suito - Direct Drive-Trainer

Getestete Rollentrainer von Tacx

  • Tacx Flow Smart - smarter Wheel-On-Trainer
  • Tacx Flux S Smart - Direct Drive-Trainer
  • Tacx Flux Smart - Direct Drive-Trainer
  • Tacx Flux Smart 2 - Direct Drive-Trainer
  • Tacx Neo Smart - Direct Drive-Trainer
  • Tacx Neo Smart 2 und Neo 2T Smart - Direct Drive-Trainer

Getestete Rollentrainer von Wahoo

  • Wahoo Kickr 2017 - Direct Drive-Trainer
  • Wahoo Kickr 2018/Wahoo Kickr 4.0 - Direct Drive-Trainer
  • Wahoo Kickr v5 - Direct Drive-Trainer
  • Wahoo Kickr WiFi - Direct Drive-Trainer
  • Wahoo Kickr Core - Direct Drive-Trainer
  • Wahoo Kickr Snap - Wheel-On-Trainer
  • Wahoo Kickr Move - Smart Trainer
  • Wahoo Kickr Bike - Indoorrad
  • Wahoo Kickr Bike Shift - Indoorrad

Weitere Rollentrainer im Test

  • JetBlack Whisperdrive - Direct Drive-Trainer
  • Kurt Kinetic R1 - Direct Drive-Trainer
  • Kurt Kinetic Road Machine Smart 2 - smarter Wheel-On-Trainer
  • Oreka O2 - Laufband für’s Fahrrad
  • TechnoGym MyCycling - Direct Drive-Trainer
  • Xplova Noza S - Direct Drive-Trainer
  • Zwift Hub - Direct Drive-Trainer
  • Zwift Hub One - Direct Drive-Trainer

Software: Alles, was man über Zwift und Co. wissen muss

Detaillierte 3D-Animationen, abwechslungsreiche Strecken, professionelle Trainingsauswertung - Indoortraining bietet jedes Jahr mehr Optionen, weil immer mehr Software-Anbieter neue Konzepte präsentieren. Im Schatten von Branchenkrösus Zwift entwickeln sich weitere virtuelle Trainingsplattformen, auf denen Radfahrer zu jeder Zeit mit oder gegen Konkurrenten aus einem anderen Teil der Welt fahren können. Wir haben die erfolgversprechendsten Software-Angebote über mehrere Wochen getestet und zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten das Wintertraining im eigenen Wohnzimmer mittlerweile bietet.

Präferieren Sie bekannte Strecke wie den Mont Ventoux oder das Cap Formentor auf Mallorca? Dann könnte RGT, das mittlerweile Wahoo gehört, das richtige für Sie sein. Wenn Sie zwischen 3D-Animation und 2D-Videos wählen möchte, dann sollten sie sich Bkool genauer anschauen. Wer regelmäßige Jedermann-Events und eRacing sucht, ist auf Rouvy, MyWhoosh oder auf Zwift richtig.

Indoor Cycling Apps & Software

  • Bkool - virtuelles Indoorcycling
  • Wahoo RGT (ehemals RGT Cycling, ehemals Road Grand Tour) - virtuelles Radfahren und eRacing
  • MyWhoosh - virtuelles Indoorcycling & eRacing
  • Rouvy - virtuelles Indoorcycling und eRacing
  • Wahoo SYSTM (ehem. The Sufferfest) - Trainingssoftware
  • Virtu Pro - neben eRacing gegen echte und KI-Radler ist auch freies Fahren möglich
  • Zwift - Indoorcycling, Training & eRacing

Für all jene Indoor-Radfahrer, die nicht auf virtuell animierte Welten stehen, bieten sich freilich noch mehr Optionen. Die Tacx-Software setzte um die Jahrtausendwende neue Standards und konzentriert sich auf 2D-Videos tausender Strecken weltweit kombiniert mit einer Vielzahl an Trainingsprogrammen. Ein ähnliches Konzept verfolgen Kinomap und Fulgaz, wenngleich bei letzterem Events und eRacing eine größere Rolle spielen als bei Tacx. Wer den Fokus ausschließlich auf Training und Leistungsmessung legt, der ist mit workout-fokussierter Software wie Wahoo SYSTM (ehemals TheSufferfest) oder Trainerroad gut beraten. Beide lassen sich zudem mit virtueller Software wie Zwift verknüpfen, sodass man Trainingseinheiten von Trainerroad auch in Zwifts virtuellen Welten nutzen kann.

Ventilatoren fürs Rollentraining im Vergleichstest

Ein Ventilator ist ein essenzieller Begleiter beim Rollentraining. TOUR hat sich vier Geräte von 55 bis 280 Euro genauer angesehen und die Luftströme, die Geräuschkulisse sowie das Handling getestet.

Zubehör: Indoortraining noch realistischer

Indoor-Radsport auf der Rolle hat sich über die Jahre hinweg zu einem eigenen Markt mit spezialisierten Produkten entwickelt. Kernziel der meisten Produkte ist es, das Indoor Cycling realistischer erscheinen zu lassen. Für ambitionierte Indoor-Radler haben wir den Ventilator Wahoo Headwind und den Steigungssimulator Wahoo Climb getestet.

Auch die Wackelplattform Saris MP 1, die mit seitlichem und frontalem Flex mehr Realismus verspricht, haben wir ausführlich getestet. Zudem haben wir spezielle luftige Indoorrad-Schuhe von Nike und die lenkende Vorderradstütze Elite Sterzo Smart zusammen mit weiteren Innovationen ausprobiert und getestet.

Radkleidung fürs Indoor-Cycling

Wer Indoor trainiert, schwitzt mehr als bei Ausfahrten draußen auf der Straße. Kein Wunder also, dass zahlreiche Bekleidungshersteller das Thema für sich entdeckt haben und eigene Indoor-Kollektionen entworfen haben, die in Sachen Belüftung und Atmungsaktivität neue Maßstäbe setzen sollen. Ob und in welchen Fälle das funktioniert, zeigt unser Test von Bekleidung fürs Indoortraining von sieben verschiedenen Marken.

Smarter Rollentrainer von Tacx: Details zum Tacx Flux 2

Smarte Rollentrainer werden immer beliebter. Die Anbindung an viele Indoorcycling-Apps und der Zugang zur anschließenden genauen Datenanalyse nach dem Training ist ein großer Pluspunkt. Ein gutes Beispiel ist der Tacx Flux 2-Rollentrainer, den wir ausführlich testen konnten.

Mit dem schwersten Schwungrad im Test kommt der Flux 2 von Tacx - und landet damit einen Volltreffer. Denn Masse bedeutet in der Regel: ein realistisches Fahrgefühl. So auch beim Flux 2.

Technische Daten

Mit dem schwersten Schwungrad im Test kommt der Flux 2 von Tacx - und landet damit einen Volltreffer. Denn Masse bedeutet in der Regel: ein realistisches Fahrgefühl. So auch beim Flux 2. Trotz der rotierenden 7,6 Kilogramm bleibt die Geräuschkulisse angenehm ruhig, wenn auch nicht ganz so leise wie bei Wahoos Kickr Core. Wummern oder Brummen? Fehlanzeige.

Ebenfalls angenehm: Die Bremse des Flux 2 zieht den Widerstand nicht sprunghaft an, sondern regelt sanft nach - ideal, um in das nächste Intervall oder den simulierten Anstieg hineinzufinden.

Die Füße des Flux 2 stehen weit ab und sorgen für sicheren Stand, bieten aber keine Feinjustierung zum Höhenausgleich.

In unserem Vergleich fielen die Wattwerte etwas niedriger als beim Elite oder Wahoo aus, vor allem bei höheren Leistungen wurde die Abweichung deutlicher.

Lob gab’s von den Testern für das schicke Design, Kritik für Aufbau und Handhabung: Zunächst müssen die Füße an den Trainer mit zwei Inbusschrauben befestigt werden. Keine Herkulesaufgabe, aber umständlicher als die werkzeugfreien Klappmechanismen von Elite und Wahoo.

Vor dem Gebrauch müssen erst die Standbeine des Flux 2 angeschraubt werden. Ein Klappmechanismus fehlt hier, der Trainer braucht beim Verstauen viel Platz.

Im aufgebauten Zustand stehen die Füße des Flux 2 weit ab. Das kommt der Standfestigkeit - etwa bei Sprints - zugute. Das ausladende Design kostet aber auch Platz, wenn man den Trainer nach dem Training verstauen möchte, ohne die Füße abzuschrauben. Zudem fehlt dem schwersten Modell im Test (23,6 kg) ein Griff für den Transport. Der Flux 2 eignet sich so eher für Sportler, die ihr Set-up im Keller oder Fitnessraum dauerhaft aufgebaut lassen können.

Praxis-Test

FahrgefühlSehr realistisches Fahrgefühl dank 7,6 Kilogramm schwerem Schwungrad. Die Bremse greift nicht unvermittelt, sondern sanft ein.
AufbauNicht kompliziert, aber zeitaufwendiger, da erst die Füße festgeschraubt werden müssen. Die sind zudem nicht individuell anpassbar.
HandhabungKein Zusammenklappen möglich, was den Flux 2 sperrig macht. Ein Tragegriff wäre bei dem hohen Gewicht wünschenswert.

Freie Rolle

Sie sind das klassische Mittel, um “auf der Stelle” zu fahren. Das komplette Rad wird einfach auf die drei Walzen gestellt, und fertig ist das Rollen-Set-up. Mit der Längenverstellung lässt das Gerät sich an den jeweiligen Radstand anpassen.

Vor allem das Anfahren ist ohne Haltemechanismus nicht ganz einfach und ein gutes Gleichgewichtsgefühl von Vorteil. Man kann auch sein Gravelbike auf die Rolle packen, die profilierten Pneus können aber Vibrationen verursachen und lauter abrollen.

Simple freie Rollen schlagen mit rund 160 Euro zu Buche, werden heute allerdings fast ausschließlich zum Warmfahren vor Wettkämpfen verwendet.

Inzwischen gibt es auch einige wenige smarte und semi-freie Geräte mit variablem Widerstand, die sich via ANT+ und Bluetooth mit Trainings-Apps koppeln lassen. Darunter zum Beispiel der Elite Nero oder der Wahoo Kickr Rollr. Sie vereinen natürliches Fahrgefühl und Software-Kompatibilität. Da sie mit dem eigenen Rad angetrieben werden, braucht es keine zusätzlichen Teile und kaum Montageaufwand.

Bis zu zehn Prozent simulierte Steigung und maximal 1500 Watt Ausgangsleistung sind möglich. Für die Messung der Tretleistung benötigt man ein zusätzliches Powermeter in Kurbel oder Pedalen.

Wheel-On-Trainer

Heute weitgehend durch Geräte mit Direktantrieb abgelöst, besitzt das Konzept aufgrund der geringeren Anschaffungskosten noch immer Fans. Das Hinterrad verbleibt im Renner, sodass die Kraftübertragung zum Gerät direkt über den Reifen stattfinden kann. Um Verschleiß und Lautstärke zu minimieren, empfiehlt sich ein spezieller Trainingsreifen. Wer mit demselben Rad oft zwischen draußen und drinnen wechselt, profitiert von einem Zweitlaufrad.

Für sehr hohe Kraftspitzen bei intensiven Sprints ist das Gerätekonzept aufgrund des potenziellen Schlupfs nicht ideal. Auch mit der Messgenauigkeit eines Direktantriebs kann die Hinterradrolle nicht mithalten. Für Grundlagen-Fahrten ist das weniger relevant. Einfache Wheel-On-Trainer ohne App-Kompatibilität starten bei 250 Euro. Für 100 Euro mehr gibt’s zum Beispiel den Garmin Tacx Flow Smart, welcher das Training in eine Software, wie My Whoosh oder Zwift, übersetzen kann. Dank kompaktem Schwungrad bleibt das Gerät verhältnismäßig leicht und lässt sich platzsparend lagern.

Rollentrainer mit Direktantrieb

Diese Rollentrainer sind “state of the art”. Hinterrad raus, Gerät rein. Hohe Kompatibilität und Messgenauigkeit ermöglichen seriösen Rennsport.

Elite Direto XR-T

Preiswert und leistungsstark eröffnet der Direto Einsteigern die Welt des smarten Direktantriebs-Trainings. Wie alle aktuellen Geräte kann er mittels Adaptern auch an Mountainbikes mit Boost-Hinterbauten und großen Kassetten genutzt werden. Mit 2300 Watt maximaler Bremsleistung und bis zu 24 Prozent Steigungssimulation lässt sich nach Herzenslust trainieren. Die Messungenauigkeit kommt mit 1,5 Prozent nahe an die Bestwerte heran. Für Hobbysportler ist das absolut ausreichend. Nachbarn wissen das leise Betriebsgeräusch zu schätzen. Preis 599 Euro.

Wahoo Kickr Moove

Der Kickr hat sich bereits zum Direktantriebs-Klassiker gemausert. In der inzwischen sechsten Ausbaustufe ermöglichen WLAN-Konnektivität und ein neues Odometer die exakte Erfassung und schnelle Übertragung von Daten. Ungenauigkeiten sollen auf ein Prozent Abweichung reduziert sein. 20 Prozent maximale Neigungssimulation und 2200 Watt Spitzenleistung sind möglich. Bei der Move-Version simuliert eine zusätzliche Bewegungsachse das Beschleunigen und Abbremsen des Rades, was den Fahreindruck noch realitätsnäher gestalten soll. Preis 1600 Euro.

Garmin Tacx Neo 3M Smart

Das Top-Modell aus dem Hause Garmin verspricht hohe Genauigkeit bei Leistung, Geschwindigkeit und Trittfrequenz mit Abweichungen von unter einem Prozent. Bei 25 Prozent Maximalsteigung und 2200 Watt Spitze können die Beine für extreme Sprints trainiert werden. Das bewegliche Gerät soll das Fahrerlebnis so wirklichkeitsgetreu wie möglich machen, auch Gravelpisten sollen sich simulieren lassen. Wie Elite und Wahoo stellt auch Tacx eine eigene Trainings-App mit Schnittstelle zu Drittanbieter-Software zur Verfügung. Preis 1999 Euro.

Smart-Bikes

Standsichere und komplett ausgestattete Luxus-Variante - wenn man den Platz dafür hat.

Zwift Ride

So gut Direktantriebstrainer auch sind, ein Rad muss dafür immer “zweckentfremdet” werden. Software-Spezialist Zwift hat deshalb ein Fahrgestell im Programm, das auf dem Trainer verbleiben kann, weniger kostet als ein richtiges Rad und fürs Indoor-Training optimiert ist.

Tasten in Griffweite ermöglichen Lenkung und Navigation in der virtuellen Umgebung. Selbst Schaltvorgänge werden elektronisch simuliert und laufen vollkommen geräuschlos ab. Eine Tablet-Halterung ist optional. Dank umfassender Verstellbarkeit soll Zwift Ride für Körpergrößen von 1,52 bis 1,98 Meter passen. Auch ein Wechsel zwischen mehreren Nutzern ist damit problemlos möglich. Im Wohnzimmer überzeugten uns die stabile Haptik sowie die hochwertige Optik. Preis: 799 Euro (1299 Euro inkl. Wahoo Kickr Core).

Tacx Neo Bike Plus

Aufwendig konstruierte Indoor-Bikes wie das Tacx bieten ein ganz eigenes Fahr- bzw. Trainingserlebnis. Alle Simulationen sind bereits mit an Bord: Auf- und Abfahrten, Fahrtwind, verschiedene Untergründe von Eis bis Kopfsteinpflaster mit Vibrationsfunktion, Schaltlogik nach präferiertem Hersteller und mit frei wählbarer, virtueller Kassette.

Trainingsdaten wie Tempo, Trittfrequenz, Leistung und Pedaltritt-Analyse sammelt das smarte Teil eifrig. Dank Display und zusätzlicher Tablet-Halterung inklusive Ladebuchse sind Animationen und alle Zahlen stets im Blick. Messgenauigkeit und Spitzenleistung sind beim Standbike auf dem gleichen Top-Niveau wie beim Direktantriebstrainer Tacx Neo 3M Smart. Den Platz, um das 50 Kilogramm schwere Teil aufzustellen, muss man allerdings erst mal haben.

Rollentrainer-Zubehör

Klar, kann man sich einfach eine Rolle kaufen und lostrainieren. Mit dem passenden Zubehör wird das Erlebnis aber besser.

Elite Rizer

Mit eingehängter Gabel hebt und senkt der Rizer die Front bei virtuellen Anstiegen (bis 20 Prozent Steigung) und Gefällen (bis zu 10 Prozent). Näher kommen Indoor-Biker dem Gefühl der Berg- und Talfahrt kaum. Preis 769 Euro.

Ventilator: Wahoo Kickr Headwind

Für ausgedehnte Trainingssessions fast so wichtig wie der Smarttrainer selbst. Der smarte Ventilator kann mittels Herzfrequenz oder Geschwindigkeit gesteuert werden und pustet mit bis zu 48 km/h. Preis 279,99 Euro.

Trainingsanzug: The Aeroready Onesie von Adidas

Speziell fürs hochintensive Indoor-Workout entwickelt, leitet der Einteiler Wärme und Schweiß ab. Atmungsaktive Mesh-Einsätze und ein integriertes Sitzpolster versprechen Komfort auch bei langen Einheiten. Preis 140 Euro.

Rollentrainer-Schuhe: Der Nike Super Rep Cycle 2

Natürlich hält der Markt auch spezielle Schuhe fürs Rollentraining bereit. Luftdurchlässiges Obermaterial verbessert die Kühlung, eine steife Sohle die Kraftübertragung.

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