iPhone 12 Motorradhalterung Test: Sichere und komfortable Lösungen für unterwegs

Es gibt viele Fahrrad-Handyhalterungen, von einfachen Gummischlingen bis zu Klick-Haltern für holpriges Gelände oder welche mit Ladefunktion. Gute Handyhalterungen fürs Fahrrad sollten schick aussehen, einfach zu bedienen sein, wenig kosten und vor allem das Smartphone sicher an der Lenkstange halten. Nichts wäre schlimmer, als das Handy bei voller Fahrt auf harten Asphalt klatschen zu hören.Im Detail sind die Unterschiede aber groß. Möchte man während der Fahrt zwischen Hoch- und Querformat wechseln? Benötigt man kabelloses Laden? Darf es eine spezielle Handyhülle geben, nutzt man immer das gleiche Mobilgerät - oder muss es eine Universalhalterung sein? Welche die beste Handyhalterung ist, zeigen wir in dieser Bestenliste.Bei unserem Ranking haben wir das Augenmerk vorwiegend auf festen Halt und praktische und komfortable Nutzung im Alltag gelegt. Vergleichbar sind die Modelle von Lamicall und Andobil. Eine Lösung mit integrierter Powerbank bietet die SKS Compit+. Wer es wasserdicht benötigt, kann sich das Klickfix Phoenbag von Rixen & Kaul ansehen. Handlich, aber weniger stabil sind die Gummibänder von Spigen, Bike Citizens oder Prophete.

Testsieger: Fidlock Vacuum

Die Fidlock-Halterung fürs Fahrrad bietet ein innovatives Konzept, das Magnetkraft und Vakuumtechnik kombiniert. Der Testsieger von Fidlock zeichnet sich aus durch eine ausgefeilte Lösung, die schnell befestigt und dennoch bombenfest hält. In Verbindung mit einer speziell angepassten Smartphone-Hülle aus robustem Kunststoff verspricht sie eine sichere und zugleich komfortable Befestigung. Für die Montage am Lenker stehen verschiedene Halterungstypen zur Auswahl - je nach Vorliebe und verfügbarem Platz.VORTEILE
  • hält sehr fest mit Magnet und Vakuum
  • Smartphone ist schnell befestigt
NACHTEILE
  • für Smartphone passende Schutzhülle notwendig
  • Einschränkung bei kabellosem Laden
Das Besondere an der Fidlock-Halterung ist ihr magnetisch-mechanisches System: Ein starker Magnet sorgt dafür, dass sich das Smartphone automatisch in die korrekte Position zieht, während ein integrierter Saugnapf zusätzlich ein Vakuum erzeugt. Das Resultat ist ein nahezu lautloses, kraftvolles Einrasten - ganz ohne Drehen oder Drücken.Einmal befestigt, lässt sich das Smartphone frei drehen, was besonders praktisch ist, wenn man zwischen Hoch- und Querformat wechseln möchte - etwa beim Umschalten der Navigations-App. Zum Abnehmen zieht man einfach am kleinen Ring an der Halterung, der das Vakuum löst. Ebenso unkompliziert wie das Anbringen ist also auch das Entfernen.Im Härtetest überstand die Halterung sogar einen Sturz bei einer Mountainbike-Abfahrt. Zwar löste sich das Smartphone beim Aufprall vom Lenker - Hülle und Halterung blieben jedoch unversehrt.Ein Nachteil ist jedoch die fehlende Kompatibilität mit kabellosem Laden: Da sich der Magnet in der Hülle befindet, blockiert dieser die Qi-Ladefunktion. Wer auf induktives Laden angewiesen ist, muss das Smartphone aus der Hülle nehmen oder alternativ auf eine kabelgebundene Lösung zurückgreifen.

Preis

Die Fidlock-Halterung setzt zwingend eine spezielle Smartphone-Hülle voraus, was zusätzliche Kosten verursacht. Dafür bekommt man allerdings ein hochwertiges, durchdachtes System, das extrem fest sitzt und so das Smartphone schützt. Die Auswahl an Hüllen deckt viele gängige Modelle ab, sollte aber vor dem Kauf geprüft werden.Einzeln kostet die Halterung ohne Handyhülle etwa 22 Euro. Wer auf eine universelle Lösung setzen will, bekommt mit dem Fidlock Vacuum Uni Phone Patch für 12 Euro eine Lösung zum Ankleben auf eine Handy-Schutzhülle.Ein einzelnes Case für das iPhone 16 Pro kostet rund 30 Euro. Für das Samsung Galaxy S22 kostet die Schutzhülle rund 25 Euro, für das Galaxy S23+ nur 15 Euro. Bei Amazon gibt es weitere Sets bestehend aus einer Fahrradhalterung und einer passenden Handyhülle für rund 60 Euro. Alternativ gibt es für das System auch einen unviersalen Beutel zum Anstecken ab 30 Euro.

Fazit

Die Fidlock-Fahrradhalterung begeistert uns mit durchdachtem Design, starker Haltekraft und intuitiver Bedienung. Der clevere Mix aus Magnet und Vakuum sorgt für einen festen Sitz und erlaubt gleichzeitig maximale Flexibilität bei der Nutzung. Auch in Extremsituationen bleibt das System robust und zuverlässig.Einziger Knackpunkt ist die Einschränkung beim kabellosen Laden - für viele jedoch verschmerzbar, wenn man den Komfort und die Sicherheit im Alltag berücksichtigt. Wer Wert auf eine technisch raffinierte und stabile Handyhalterung legt, findet hier eine gute Lösung.

Mit Powerbank: SKS Compit Plus

Das Smartphone bequem am Fahrradlenker befestigen und nebenbei aufladen - das bietet die Handyhalterung SKS Compit Plus.VORTEILE
  • ausgezeichnete Verarbeitung
  • einfache Montage
  • auch für E-Bikes geeignet (Spacer inklusive)
  • integrierte Powerbank
NACHTEILE
  • teuer
  • zusätzliches Smartphone-Cover zwingend erforderlich
  • für Schutz des Handys vor Regen und Schmutz extra Hülle erforderlich
Unkompliziert und für alle Fahrräder und E-Bikes geeignet - so bewirbt Hersteller SKS die Handyhalterung Compit Plus. Die Halterung besteht aus einer Befestigung für das Smartphone sowie einer integrierten Powerbank, mit der sich das Handy per Induktion aufladen lässt. Mitgelieferte Klemmen und Spacer sollen dafür sorgen, dass die Compit Plus an jeden Lenker passt und auch mit E-Bikes kompatibel ist.Was die Halterung im Alltag leistet, haben wir über mehrere Wochen mit Fahrten auf der Straße und im Gelände auf einem Gravelbike getestet.Optisch macht die Compit Plus einen eher unauffälligen Eindruck. Die gesamte Halterung besteht aus schwarzen Kunststoffteilen, die miteinander verbunden an der Lenkstange befestigt werden. Stauraum für zusätzliche Gegenstände wie Schlüsselbund oder Scheckkarten gibt es nicht, darauf ist die Halterung aber auch nicht ausgelegt. Im Lieferumfang enthalten sind neben der Powerbank inklusive NFC-Chip für die induktive Ladefunktion verschiedene Schrauben und Klemmen für unterschiedliche Lenkergrößen. Außerdem werden Spacer für E-Bikes und USB-Ladekabel mitgeliefert. Alle Komponenten der Halterung machen einen wertigen und stabilen Eindruck.Die Powerbank funktioniert dank des mitgelieferten USB-Kabels auch ohne Induktion, sodass wir auch andere Smartphones oder Geräte mit USB-Port, aber ohne Induktions-Support aufladen können. Dazu stehen uns insgesamt 5.000 mAh-Stunden zur Verfügung, was je nach Größe des Akkus mindestens zum einmaligen vollständigen Aufladen eines Smartphone-Akkus ausreichen sollte. Eine Ladestandsanzeige neben der eigentlichen Befestigung des Handys informiert mit einem leuchtenden Balken über den noch vorhandenen Ladestand der Powerbank. Wer das Smartphone auf der Halterung befestigt, kann letztere sowohl horizontal als auch vertikal nutzen.Die SKS Compit Plus wird mit allem nötigen Montagewerkzeug und Zubehör für eine einfache Befestigung am Fahrradlenker ausgeliefert. Wir wählen einfach den passenden Gummiadapter für unseren Fahrradlenker und setzen diesen in die Klemmarme der Halterung ein. Mit dem beiliegenden Drehmomentschlüssel ziehen wir insgesamt vier kleine Schrauben fest, bevor die Halterung am Lenker sitzt. Alternativ können wir die Halterung auch am Vorbau des Fahrrads auf der Steuerstange festschrauben. Auch das funktioniert ohne größeren Aufwand innerhalb weniger Minuten.Nach der Montage der Halterung am Lenker setzen wir die Powerbank per Klickmechanismus darauf. Die Powerbank sitzt dann sehr fest und lässt sich nur mit viel Mühe wieder von der Halterung lösen. Das sorgt zwar dafür, dass Powerbank und Smartphone sicher am Lenker halten, aber wer die Powerbank schnell lösen will, hat das Nachsehen. Das Smartphone selbst können wir nur mit einer zugehörigen Handyhülle oder einer Tasche von SKS an der Halterung befestigen. Diese Hülle muss separat erworben werden. Alternativ gibt es einen Cover-Universal-Adapter, den man auf eine eigene Handyhülle befestigt.

Preis

SKS verlangt für die Compit Plus Smartphone-Halterung mit Powerbank rund 60 Euro. Damit liegt die Halterung zwar eher im oberen Preissegment, kann das aber mit der integrierten Powerbank und der Induktionsfunktion rechtfertigen. Einige Händler bieten die Compit Plus aber bereits zu Preisen knapp über 50 Euro an. Mit etwas Glück bekommt man schon für 60 Euro ein Bundle bestehend aus Tasche, Halterung und der Powerbank.Passende Smartphone-Cover kosten zwischen 7 und 16 Euro (Preisvergleich). Wer schon eine eigene Handyhülle nutzt, kann sich mit dem Cover-Universal-Adapter von SKS für 9 Euro helfen. Diesen klebt man einfach auf die Schutzhülle - diese sollte hinten lediglich glatt sein. Die universale und wasserfeste Handytasche Smartbag liegt bei 36 Euro.

Fazit

Wer darauf angewiesen ist, das eigene Smartphone auf längeren Radtouren unterwegs laden zu können, etwa weil das Smartphone gleichzeitig als Navigationsgerät fungiert, bekommt mit dem Compit Plus ein interessantes Stück Hardware geboten. Der Preis von knapp 60 Euro ist zwar nicht ganz ohne, aber wer eine brauchbare Handyhalterung und eine separate Powerbank kauft, landet schnell bei ähnlichen Kosten. Noch dazu ist die Compit Plus gut verarbeitet und punktet nicht nur mit der induktiven Ladefunktion, sondern auch mit der sicheren Befestigung des eigenen Smartphones am Fahrrad.Allerdings hat die Compit Plus auch einen Haken: Das Smartphone ist Wind und Wetter nämlich schutzlos ausgeliefert. Wer also häufig bei schlechtem Wetter mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss sich zusätzlich die passende Tasche dazukaufen, was den Preis der Halterung noch einmal in die Höhe treibt. Alternativ braucht es eine separat erhältliche Handyhülle, ohne die die Nutzung der Halterung nicht möglich ist. Wer mit diesem Manko leben kann, bekommt aber eine hervorragende Befestigungsmöglichkeit für ihr Handy, deren Zusatzfeatures rundum überzeugen können.

Preis-Leistungs-Sieger: Glangeh Handyhalterung

Die Glangeh-Handyhalterung fürs Fahrrad sichert Smartphones bis 6,8 Zoll stabil am Lenker. Dank schnellem und einfachem Einlegen, ist es eine gute Option für den Stadtverkehr.VORTEILE
  • günstig
  • einfache Montage
  • Smartphone schnell eingelegt
NACHTEILE
  • weniger für Fahrten durchs Gelände geeignet
  • einfache Verarbeitung aus Kunststoff
Wer sein Smartphone sicher am Fahrradlenker befestigen möchte, findet mit der Halterung von Glangeh eine bewährte Konstruktion mit einfacher Bedienung und solider Fixierung.Die Halterung von Glangeh ähnelt beim Design dem Modell von Lamicall. Auch hier ist das Einsetzen des Smartphones recht komfortabel, man muss nur den oberen Teil nach oben schieben und das Smartphone einlegen. Verglichen mit anderen Lösungen mit x-förmigen Flügeln ist das eine Wohltat. Das Handy sitzt schnell in der Halterung und hält sehr fest. Auf Wunsch kann man auch die Halterung mit einem Kipphebel auf der Rückseite arretieren. Geeignet ist der Halter von Glangeh für Smartphone-Modelle von 4,7 bis 6,8 Zoll.Die Montage erfolgt mit einer Rundschelle, der mehrere Gummischeiben beiliegen. Je nach Dicke der Lenkstange findet man so einfach das passende Setup. Ein Kugelgelenk auf der Rückseite erlaubt die Ausrichtung des Smartphones. Ist die gewünschte Position gefunden, fixiert man diese mit einer Schraube. Während der Fahrt hält alles sehr fest, auch die Ausrichtung verändert sich nicht. Für eine Downhill-Fahrt eignet sich das natürlich nicht, aber im Stadtverkehr oder auf Waldwegen ist es eine gute und günstige Lösung, die wir empfehlen können.

Preis

Die Fahrrad-Handyhalterung von Glangeh kostet derzeit nur knapp über 12 Euro. Das macht es zum echten Schnäppchen.

Fazit

Die Smartphone-Halterung von Glangeh punktet mit einfacher Handhabung, stabiler Befestigung und flexiblem Kugelgelenk zur Ausrichtung des Geräts. Besonders angenehm ist die unkomplizierte Aufnahme des Smartphones im Vergleich zu umständlichen X-Halterungen. Während sie für ruppige Downhill-Abfahrten weniger geeignet ist, stellt sie eine solide Option für den Stadtverkehr dar.

SP Connect Moto Mount Pro und Charging Anti Vibration Module

Der Hersteller SP Connect aus Wien hat eine innovative und vor allem praktische Smartphonehülle und -halterung für Zweiräder entwickelt, die mit fast jedem Motorrad (und auch Fahrrad) kompatibel ist. Die Österreicher haben aber noch weiter gedacht und bieten neben der reinen Befestigung auch eine drahtlose Lademöglichkeit samt Vibrationsdämpfer an, die das Handy während der Fahrt vor Erschütterungen schützt und gleichzeitig mit Strom versorgt um nicht mit leerem Akku dazustehen. SP Connect bietet allen Motorradbegeisterten unter uns, die ihr Smartphone während der Fahrt nicht in der Tasche haben möchten, eine tolle Auswahl an verschiedenen Befestigungsprodukten.Das gesamte SP Connect-Produktportfolio ist miteinander kompatibel, sodass man beispielsweise nur eine Telefonhülle benötigt und diese sowohl für das Fahrrad, die Motorradhalterung, als auch im Auto benutzen kann. Das neue SPC+ System besteht gegenüber dem Vorgänger aus ca. 40% dünneren Hüllen, die gleichzeitig etwa 25% stärkere Befestigungen bieten sollen. Das Moto Mount Pro bildet die Basis für die Lenkerbefestigung am Motorrad. Auf dieser Halterung findet dann das Charging Anti Vibration Module |SPC+ seinen Platz.Mit einer Vielzahl an verschiedenen Handyhüllen bedient SP Connect alle gängigen iPhone-, Samsung- und auch Huawei-Modelle. Doch auch wenn man ein Handy eines anderen Herstellers verwendet - kein Grund zur Sorge, es gibt auch universelle Handyhüllen, die mit fast jedem Modell kompatibel sind.Die Montage des Moto Mount Pro ist ein Kinderspiel und sollte selbst handwerklich Unbegabten spielend leicht von der Hand gehen. Nachdem man die Schraube an der Halterungsschelle gelöst hat, den Haltearm um den Lenker gelegt hat (und bei Bedarf ein Adaptergummi für kleinere Lenkerrohrdurchmesser zwischengelegt hat), kann man die Schraube auch schon wieder festziehen. Anschliessend lockert man die Schraube am Halterungsarm, damit man ihn wie gewünscht drehen und positionieren kann. Zum Schluss wird das mobile Endgerät nur noch in die Hülle eingesetzt und man sollte sich, je nach Anwendungszweck, entscheiden, ob man es horizontal oder vertikal nutzen möchte. Dies ist durch Lösen der dritten und letzten Schraube direkt am Arretiermechanismus des Moto Mount Pro möglich.Wer, wie wir auch, die kabellose Ladefunktion der Smartphones während der Fahrt nutzen möchte, der benötigt noch das Charging Anti Vibration Module. Dieses kann per USB-Kabel an eine bestehende USB-Steckdose am Motorrad angeschlossen werden, um die Stromzufuhr zu gewährleisten. Wer bisher keine USB-Steckdose am Fahrzeug besitzt, kann auch auf das verfügbare Charger Cable (USB-C auf freie Enden 6/12V) von SP Connect zurückgreifen. Das kabellose Lademodul wird einfach wie ein Zwischenstück/Adapter zwischen der Halterung (Moto Mount Pro oder Moto Stem Mount) und der Handyhülle aufgesetzt. Es bietet denselben Mechanismus wie die Halter-zu-Hülle-Verbindung mit je einem weiblichen und einem männlichen Gegenstück. Simpel, aber effektiv.Wer übrigens ein modernes Smartphone mit mechanischem Bildstabilisator besitzt, der sollte auf das zusätzliches Anti-Vibrationsmodul nicht verzichten, um die empfindliche Mechanik der Kameras vor Schäden zu schützen. Das speziell für dieses Problem entwickelte Elastomer-Inlay dämpft in alle Richtungen und bewirkt dadurch, dass bis zu 60% weniger Vibrationen auf das Smartphone übertragen werden.Für Fahrer eines Motorrads mit Stummellenker bietet die oben beschriebene Montagevariante keine zufriedenstellende Lösung. Für die Befestigung am Lenker ist entweder gar kein Platz oder auf Grund der Krümmung des Lenkers keine optimale Positionierung möglich. Hier bietet es sich an, eine andere Montageoption auszuwählen: Den SP-Connect Moto Stem Mount.Für Besitzer der alten Halterungsgeneration (SPC - ohne Plus) bietet der Hersteller sehr preiswerte Adapter an, um in den Vorteil der neuen dünneren und stabileren SPC+ Hüllen zu kommen und diese trotzdem weiterhin am Lenker befestigen zu können.Die Handyhülle an sich ist qualitativ sehr hochwertig und verliert auch bei intensiver Nutzung weder Farbe, Funktionalität, noch bekommt sie Risse - hervorragend! Auf der Innenseite der Smartphonehülle ist, ähnlich wie bei den original Handyhüllen von Apple, ein weiches Velours-ähnliches Material eingesetzt, damit die meist aus Glas bestehenden Rückseiten der teuren Smartphones nicht zerkratzen. Bei der Halterung setzt SP Connect auf hochwertiges Flugzeugaluminium und nutzt die CNC-Technik für die Fertigung. Das Endprodukt fühlt sich entsprechend wertig an und hat ein tolles Finish. Auch die anderen Komponenten sind allesamt sehr hochwertig und exzellent verarbeitet.Im Alltagsbetrieb macht sich das gesamte Bundle hervorragend. Die verbauten Schwingungsdämpfer lassen jederzeit ein gutes Ablesen des Displays während der Fahrt zu. Selbst bei hohen Geschwindigkeiten auf teilweise holprigen Straßen bleibt das Smartphone da wo es sein soll und wird nicht aus der Halterung geschüttelt. Dank der kabellosen Ladefunktion wird die Ausfahrt auch nicht durch einen leeren Akku gestoppt. Wir haben mittlerweile mehrere 10000km Testfahrten unternommen, sowohl mit der alten als auch mit der neuen Generation der Hüllen und Halterungen und möchten das Smartphone am Lenker nicht mehr missen.Unsere Erfahrungen mit dem SP Connect Moto Mount Pro sowie der optionalen Lade- und Anti-Vibrations-Option, sind ausgezeichnet. Die extrem gute Verarbeitung des Moto Mount Pro trägt zu einem optisch ins Gesamtbild des Motorrads passenden Eindruck bei. Die passende Alternative für Superbikes wird mit dem Moto Stem Mount ebenfalls angeboten. Durch die Schwingungsdämpfung lässt sich das Display des Smartphones jederzeit einwandfrei ablesen, selbst bei vibrationsstärkeren Motorrädern!Damit dies nicht zum Todesurteil für moderne Smartphones wird, ist das zusätzliche Anti-Vibrationsmodul samt Ladefunktion aber quasi Pflicht, wenn euer Gerät einen optischen Bildstabilisator besitzt. Die 360° Freiheit des Halterarms macht eine vollumfängliche individuelle Positionierung möglich.Insgesamt hat die Halterung mit Ladefunktion einen positven Eindruck bei uns hinterlassen und dieser Eindruck lässt sich da auch nicht durch den hohen, aber durchaus angemessenen Preis schmälern. Das SP Connect Moto Bundle für ein spezifisches Handymodell kostet 99,99 Euro. Wer die Universalhalterung nutzt, zahlt 79,99 Euro. Optional kommen für nochmals 99,99 Euro das Charging Anti Vibration Module sowie das Wireless Charger Cable für 19,99 Euro hinzu.

Weitere Motorrad-Handyhalterungen im Test

Quad Lock Handlebar Mount Pro: Ein Klassiker am Motorradlenker, der durch sehr stabile und sichere Montage, festen Halt des Handys und Einhandbedienung überzeugt. Allerdings zeigt sich die Halterung stabil beim Fahrtest auf grobem Kopfsteinpflaster mit straffen Fahrwerkseinstellungen. Anders sieht es auf den gleichen Strecken mit montiertem Dämpfer aus. Schon im Stand ruckelt das Handy im Takt des Boxermotors mit und zeigt sich sehr sensibel. Auf der anschließend flott gefahrenen Holperstrecke wackelt das Gerät stark und mehr als ohne den Dämpfer, kleine Infos auf dem Display sind nicht mehr zu erkennen.

Quad Lock Mirror Mount: Eine gute und zugleich sehr kompakte Halterung für die Spiegelstange. Einhandbedienung und fester Halt überzeugen. Das Handydisplay ist in beiden getesteten Fahrsituationen bestens abzulesen. Das mag auch an dem sehr kompakten Aufbau liegen, ein Verlängerungsärmchen fehlt hier, das Smartphone liegt mit nur ca. 2,5 cm Abstand dicht an der Spiegelstange (oder der dünnen Querstange von älteren Enduro-Lenkern).

Peak Design Motorcycle Bar Mount: Die gefräste Aluminiumhalterung mit Kugelgelenk lässt sich sehr variabel an den Blickwinkel anpassen und mit einer Hand bedienen. Der nicht super-sensibel gebaute Dämpfer dämpft, aber ohne allzu stark nachzuschwingen oder gar zu wackeln. Auf der groben Kopfsteinpflasterstrecke mit harter Fahrwerkseinstellung bewegt sich das Handy kaum und ist gut abzulesen.

RAM Tough Claw mit X-Grip: Im Fahrtest dringen selbst auf grobem Kopfsteinpflaster kaum Vibrationen bis zum Handy durch, auf der Schnellstraße liegt das Smartphone absolut zitterfrei im Blick. Einhandbedienung beim Einlegen des Handys bietet RAM aber nicht: Die unter recht hoher Federspannung stehenden Metallarme des X-Grip müssen mit einer Hand geöffnet werden, gleichzeitig legt die andere das Telefon ein.

Interphone Moto Crab: Als Ergebnis der Fahrtests steht bei der Interphone Moto Crab unterm Strich »nur« eine gute Note, weil das System auf Kopfsteinpflaster merklich wackelt. Auf der Schnellstraße gibt es nichts zu kritisieren und insgesamt macht die Konstruktion aus Kunststoff und Metall einen sehr stabilen Eindruck, wo andere Testkandidaten deutlich klappern.

Wichtige Kriterien beim Kauf einer Motorrad-Handyhalterung

  • Sichere und korrekte Montage: Komfortabel ist es schon, wenn sich eine Klemmschelle mit Rändelschraube nach kurzer Zeit stramm und sicher am Lenker des Motorrades befindet.
  • Kompatibilität mit Lenkerdurchmesser: Lenkerdurchmesser können je nach Modell und Typ des Motorrades sehr unterschiedlich ausfallen.
  • Freier Lenkeinschlag: Zu bedenken ist auch der freie Lenkeinschlag nach rechts und links sowie in beide Ausrichtungen der Halterung horizontal und vertikal, sofern die Option gegeben ist.
  • Akkulaufzeit: Auf langen Touren kann der Akku mächtig gefordert werden, wenn die Displayhelligkeit auf max. steht und gleichzeitig GPS und mobile Daten für möglichst genaue Orientierung sorgen.
  • Größe und Abmessungen: Länge, Breite und Höhe aktueller Handys unterscheiden sich zum Teil extrem. Das muss bei den Innenabmessungen der Halterungen bedacht werden.
  • Bedienbarkeit: Ob das Smartphone in der Halterung festgeschraubt, per Federklemmung, Magnet oder Bajonettverschluss gehalten wird, ist letztlich Geschmackssache.
  • Vibrationsdämpfung: In vielen Smartphone-Modellen sind sehr sensible Mechanikbauteile oder Sensoren etwa zur Bildstabilisierung integriert.

Zusätzliche Aspekte

* Handyhalterung mit Ladefunktion: Wer gerne sein Smartphone während der Fahrt mit dem Motorrad laden möchte, kann dies mit verschiedenen am Markt erhältlichen Motorrad Handyhalterungen tun. Die bessere Variante im Vergleich zur direkten Ladung per USB-Kabel, ist die sogenannte QI-Ladung.* Kompatibilität: Die Halterung von Lamicall ist für alle Smartphones mit einer Größe von 4,7 bis 6,8 Zoll konzipiert. Im Vergleich dazu ist das Modell M23-C1-Silber von Brcovan auch mit größeren Smartphones von bis 7,2 Zoll kompatibel.* Material: Die Motorrad-Handyhalterung M23-C1-Silber von Brcovan ist aus einer Aluminium-Legierung konzipiert, während die meisten anderen Modelle im Vergleich aus Kunststoff bestehen.

Vergleich verschiedener Modelle

Modell Vorteile Nachteile Preis (ca.)
Fidlock Vacuum Starke Haltekraft, intuitive Bedienung, robust Einschränkung beim kabellosen Laden, spezielle Hülle erforderlich 60 Euro (mit Hülle)
SKS Compit Plus Integrierte Powerbank, einfache Montage, für E-Bikes geeignet Teuer, zusätzliche Hülle erforderlich, kein Wetterschutz 60 Euro
Glangeh Handyhalterung Günstig, einfache Montage, schnelle Smartphone-Aufnahme Weniger für Gelände geeignet, einfache Verarbeitung 12 Euro
SP Connect Moto Bundle Kompatibel mit vielen Modellen, drahtlose Ladefunktion, Vibrationsdämpfer Hoher Preis 99,99 Euro
Quad Lock Handlebar Mount Pro Stabile und sichere Montage, fester Halt, Einhandbedienung Teuer, Dämpfer kann Vibrationen verstärken Abhängig von den gewählten Optionen

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