Ortler Fahrräder: Test und Übersicht

Hochwertige E-Bikes von Ortler - Elektrische Fahrräder sind längst aus den Straßen nicht mehr wegzudenken. Nicht nur die Nachhaltigkeitsgründe, die dafür sorgen, dass viele Verkehrsteilnehmer aus Gründen des Umweltschutzes auf den PKW verzichten und lieber mit dem E-Bike fahren. Auch die hohen Benzinkosten sorgen dafür, dass das E-Bike immer beliebter wird.

Mittlerweile hat sich der aufstrebende Produzent aus Baden-Württemberg einen Namen auf dem Markt gemacht, denn mit seinem Angebot an verschiedensten E-Bikes trifft der schwäbische Hersteller nicht nur den Geschmack der Kunden, sondern kann auch auf ganzer Linie überzeugen. Hohe Qualität, gute Funktionalität und Langlebigkeit sind die Komponenten, die den Herstellern aus Stuttgart wichtig sind. Ortler wurde 2003 in Stuttgart gegründet und produzierte zunächst klassische Fahrräder. Mit der großen Nachfrage nach leistungsfähigen E-Bikes ging man bei Ortler dazu über, neben den traditionellen Rädern auch elektrische Fahrräder zu konzipieren, um auf dem Markt wettbewerbsfähig bleiben zu können. Die lange Erfahrung in der Konzipierung von stabilen Fahrrädern kam der Produktion dabei zugute. Mit bekannten Partnern wie Bosch oder Shimano konnte man gute Lieferanten gewinnen, deren Produkte die stabilen E-Bikes von Ortler optimieren. Heute steht das schwäbische Unternehmen für leistungsfähige und stabile E-Bikes, die Langlebigkeit versprechen und sich perfekt auf die individuellen Anforderungen abstimmen lassen.

Die Vielfalt der Ortler E-Bikes

Grundsätzlich lassen sich die elektrischen Fahrräder von Ortler in zwei Kategorien unterscheiden.

  • City Bikes: Zum einen produziert das Unternehmen hochwertige City Bikes, die mit Funktionalität und Flexibilität überzeugen. Dank der guten Ausstattung sind Ortlers City Bikes ideal für den schnellen Einkauf, zum Abholen der Kinder von Schule oder Kindergarten sowie auch für den Weg ins Büro.
  • Trekking Bikes: Neben den klassischen City Bikes bietet der schwäbische Hersteller auch Trekking Bikes, die mit starken Motoren, leistungsstarken Akkus für längere Radtouren und einem komfortablen Design überzeugen kann. Dank des effektiven Motors können auch schwierige Passagen gemeistert werden, ohne dabei zu sehr ins Schwitzen zu kommen. Die modernen Trekking Bikes von Ortler lassen das Herz jedes Trekking-Fans höher schlagen. Ortler verbindet Funktionalität mit einem klassisch-zeitlosen Design und macht so jedes seiner Trekking Bikes zu einem optischen und technischen Highlight.

Es gibt jedoch auch Modelle, wie zum Beispiel das Modell Bergen, dass sowohl als City Bike, als auch als Trekking Bike genutzt werden können. So sind diese Modelle die perfekten Begleiter für den Alltag, aber auch für den Freizeitbereich.

Ausgewählte Modelle im Detail

Um die Wünsche der anspruchsvollen Kunden erfüllen zu können, bietet Ortler einige unterschiedliche Modelle an, die auf die Bedürfnisse der E-Bike Fans abgestimmt sind.

  • Allrounder: Der Allrounder kann sowohl für den Alltag, als auch für leichte Trekking Touren genutzt werden. Mit seinem leistungsstarken 250 Watt Motor bietet er auf tagtäglichen Touren Unterstützung und meistert im Freizeitbereich den ein oder anderen Höhenunterschied.
  • Ortler Wien: Auch dieser Klassiker ist sowohl für den Trekkingbereich, als auch für den Alltag konzipiert. Das Modell Wien verfügt ebenfalls über den effizienten Bosch Motor mit 250 Watt.
  • Ortler E-6100: Das hochwertige City Bike ist perfekt für die Tour durch die Stadt, auch wenn es mal schnell gehen muss. Denn mit dem E-6100 Mittelmotor von Shimano STePS kommt man auch bei leichten Höhenunterschieden schnell voran. Mit 8 Gängen hat der Fahrer stets die optimale Möglichkeit, sich mit einem individuellen Tempo im Stadtverkehr zu bewegen.
  • Ortler Speeder: Mit dem Speeder kann man nicht nur schnell zum Büro oder zum Supermarkt kommen, sondern auch leichte Trekkingrouten bewältigen. Der leichte Alurahmen sorgt für noch mehr Geschwindigkeit, die mithilfe des leistungsstarken 250 Watt Hinterradantrieb schnell erreicht werden kann.
  • Ortler Summerfield: Lange Radtouren im Sommer lassen sich mit dem Summerfield E-Bike von Ortler perfekt meistern. Der Mittelmotor von Shimano unterstützt den Fahrer während einer anstrengenden Fahrt und überzeugt mit dem zeitlosen Design.
  • Ortler Bozen: Mit einem starken Bosch Motor ist das Trekking E-Bike Bozen ausgestattet und ermöglicht so komfortable Fahrten auch durch unebenes Gelände.
  • Ortler Bern: Das Modell Bern aus dem Hause Ortler ist ein modernes City Bike der neusten Generation, dass keine Wünsche offen lässt. Nicht nur der starke Elektroantrieb, auch der leistungsfähige Akku sowie die durchdachte Ausstattung überzeugen auf ganzer Linie.
  • Ortler E-URBN: Mit dem E-URBN, das mit einem Bosch Motor ausgestattet ist, zeigt Ortler, dass die Zukunft heute schon da ist. Neben den klassischen Elementen, die Fahrradfans bereits von Ortler kennen, setzt dieses City Bike auch auf Kommunikation und zeigt stets dank LTE und GPS an, wo sich der Fahrer gerade befindet und welche Strecke bereits zurückgelegt wurde.

Ortler CPNHGN Cargo Bike im Test

Sind Vokale gerade besonders teuer? Unser Testrad legt diesen Verdacht jedenfalls nahe, denn im Produktnamen CPNHGN - eine Referenz an die Fahrradstadt Kopenhagen - hat man sie ausgespart. Doch Spaß beiseite: Als relativ kostengünstige und umweltfreundliche Transportmittel ohne größere Parkplatzprobleme sind Lastenräder auf vielen Strecken eine gefragte Alternative zum Auto. Die Zahl der Fahrradmarken mit Transportern im Portfolio steigt deshalb von Jahr zu Jahr. Auch der Versandhändler Fahrrad.de bietet innerhalb der Eigenmarke Ortler ein Transport-Pedelec an. Unser Testrad, das CPNHGN, ist mit seiner tiefen Ladefläche zwischen Fahrer und Vorderrad ein typischer „Long John“-Transporter, dessen Holzbox mit demontierten Seitenwänden auch sperrige Ladungen bis hin zum Kühlschrank aufnähme.

Das Ortler CPNHGN im Praxistest

Für unseren Fahrtest haben wir uns auf Sandsäcke beschränkt und die 140-Liter-Ladebox des Ortler CPNHGN mit 36 Kilo beladen. 40 Kilo gibt der Hersteller als Höchstlast an dieser Stelle an, das maximale Systemgewicht darf 180 Kilo betragen - bei voller Ladung und einem Fahrzeuggewicht von 40 Kilo dürfte der Fahrer also immer noch 100 Kilo schwer sein.

Wendigkeit und Fahrgefühl

Zur Lenkung des weit vor dem Fahrer liegenden Vorderrads haben sich die Ortler-Konstrukteure für einen Seilzug entschieden. Im Vergleich zu den ebenfalls verbreiteten Stangen zwischen Lenker und Steuerrohr lässt der Seilzug einen größeren Lenkereinschlag von fast 90 Grad zu, was theoretisch den Wendekreis verringert. Beim CPNHGN ist er mit drei Metern in der Tat extrem klein. Ohne größere Kippgefahr funktioniert das zwar nur im Schiebemodus, doch bis etwa 75 Grad Einschlagwinkel sind Kurven auch langsam und vorsichtig fahrbar.

Auf der Teststrecke erweisen sich die voluminösen Rohrprofile unter der Transportfläche als sehr torsionssteif. Lediglich an den Schnittstellen mit Steuerrohr und hinterer Rahmensektion verwindet sich der Rahmen nennenswert. Fühlbar ist das vor allem beim Einleiten von Kurven. Trotz spielfreier Seilzuglenkung drängt die hohe Masse das Ortler CPNHGN bei abrupten Lenkbewegungen etwas aus der Spur. Bleibt der Lenker-Input weich und flüssig, sind Lastwechselreaktionen aber kaum spürbar, und das CPNHGN steuert sich direkt und spurtreu. Durch den niedrigen Schwerpunkt bleiben die Kippkräfte während der Fahrt angenehm gering. So lässt sich das Ortler nach kurzer Eingewöhnung intuitiv und flott bewegen. Die Sitzposition ist aufrecht und bequem, der Lenker angenehm gekröpft. Die Federgabel arbeitet effektiv. Das Vorderrad hält auch auf unebenem Untergrund guten Kontakt zum Boden und macht das Pedelec gut kontrollierbar.

Antrieb und Ausstattung

Der extrem laufruhige Brose-Drive-T-Motor vermittelt ein sehr fahrradähnliches Fahrgefühl. Beim Anfahren hätten wir uns ein etwas höheres Drehmoment gewünscht, doch da hilft auch ein kleinerer Anfahrgang. Und hier liegt der einzige deutliche Kritikpunkt: Shimanos Achtgang-Alfine-Nabe benötigt für saubere Gangwechsel eine aktive Entlastung von Pedal und Kette. Andernfalls wechselt sie die Gänge nicht oder nur sehr verzögert. Es empfiehlt sich also, vor dem Stillstand in einen leichten Anfahrgang zu wechseln.

Die Serienausstattung mit zweitem Akku dürfte in dieser Preisklasse dagegen einmalig sein. Angesichts der zweimal 522 Wattstunden muss das Ortler nur selten an die Steckdose. Weil aber nur einer der beiden am Rahmen befestigten Stromspeicher elektrisch mit dem Antrieb verbunden ist, muss man den jeweils leeren Akku durch Umstecken gegen den vollen austauschen.

Das Ortler CPNHGN gibt es nur in einer Rahmengröße. Auch mit dem verstellbaren Vorbau und einer langen Sattelstütze lässt sich das Rad nur in Grenzen unterschiedlichen Fahrergrößen anpassen. Als Kindertaxi ist es derzeit aus rechtlichen Gründen noch nicht nutzbar, doch der Hersteller arbeitet an einer entsprechenden Zulassung und an Kindersitzen. Auch weiteres Zubehör wie einen Regenschutz für die Transportbox und Taschen soll es künftig geben.

Technische Details des Ortler CPNHGN

Hier eine Übersicht der wichtigsten Details des Ortler CPNHGN:

  • Motor: Brose Drive T
  • Drehmoment: 70 Nm
  • Display: Brose Allround
  • Akkugrößen: 2 x 522 Wh
  • Nabenschaltung: Shimano Alfine 8
  • Rahmen: Alu
  • Gabel: Mobie A32-CGO, 70 mm
  • Bremsen: Disc, Magura MT5
  • Reifen: Schwalbe Big Apple; v: 60-406, h: 60-559
  • Lichtanlage: LED, Supernova E3
  • Gewicht: 40 Kilo
  • Zul. Gesamtgewicht: 180 Kilo
  • Rahmengrößen: universal
  • Lenkerbreite: 680 mm
  • Radstand: 2.100 mm
  • Preis: 3.999 Euro

Service und Reparaturen

Ein Fahrrad ist im Internet schnell bestellt, aber wer erledigt Reparaturen und Servicearbeiten? Versandhändler Fahrrad.de betreibt deutschlandweit sechs Stores, die sämtliche Arbeiten an den Rädern übernehmen. Zusätzlich gibt es landesweit eine große Anzahl an Vertrags-Servicepartnern, die Fahrrad.de-Kunden für Reparaturen in Anspruch nehmen können. Wer sein online geordertes Rad nicht selbst aufbauen kann oder möchte, kann es in einen der sechs Stores liefern lassen.

Ortler E-Montreux N8

Ein Rad, das sitzt! Das Ortler E-Montreux N8 ist ein schlichtes City-Rad mit Potenzial. Es gibt Testräder, mit denen wird man nie warm. Dann gibt’s welche, deren Potenzial bemerkt man nach wenigen Kilometern und dann gibt’s die, da fährt man los und spürt: passt! So eins ist das Ortler Montreux N8. Ein schlichtes City E-Bike, aber mit Potenzial.

Dem Alurahmen integrierte die Ortler-Crew einen 504 WH Akku ins Unterrohr, der leicht entnommen werden kann. Bravo! Pfiffig: Die starre Gabel ist leichter als eine Federgabel und wartungsfrei. Auf den 28" x 2" Zoll bereiften Laufrädern rollt das Ortler erstaunlich flott dahin. Mit 28 kg zählt es zu den mittelschweren Vertretern seiner Gattung. Dass es sich mit 28 kg im Freilaufmodus so leicht pedalieren lässt, überrascht beim Test. Der Shimano E6100 Mittelmotor ist im Ortler gut aufgehoben: im Eco-Modus lässt es sich mühelos im leicht welligen Gelände cruisen, der Normal-Modus ebnet den Weg bergauf und in der höchsten Unterstützungsstufe bleibt die Schnappatmung auch am Steilstück aus.

Die clever ergänzenden Komponenten Vorbau, Lenker, Griffe und Sattel ermöglichen eine sehr entspannte Sitzposition. Dank winkelverstellbarem Vorbau ergeben sich Einstellungsvarianten von sportiv bis fast aufrecht sitzend. Die angenehme Haltung unterstützt der leicht gekröpfte Lenker. Das Ortler E-Montreux N8 macht nicht nur beim Einkauf und auf dem Arbeitsweg eine gute Figur, auch dem sonntäglichen Ausflug inklusive Regenjacke im Gepäck steht nichts im Wege.

Fazit zum Ortler E-Montreux N8

Das Ortler E-Montreux glänzt mit klasse Fahreigenschaften, gutem Antrieb und bewährt-robusten Komponenten. Entwickelt für den Einsatz in der Stadt, ist das Ortler auch für Touren gut geeignet.

Weitere Informationen

Wer ein grundsolides, bodenständiges E Bike zum kleinen Preis sucht, ist bei Ortler gut aufgehoben. Das Sortiment bei fahrrad.de umfasst aktuell mehr als 45 Modelle, die sich hauptsächlich den Kategorien „City“ und „Trekking“ zuordnen lassen. Schweißfreies Tempomachen zu jeder Tages- und Jahreszeit - ob in der Innenstadt, in den Vororten oder auf dem Land.

Komponenten und Technik

Bei Ortler kommen altbekannte Marken aus der E-bike-Branche zum Einsatz. Die günstigen Stadträder wie das Ortler Wien 7-fach Wave besitzen einen Bosch Active Line Mittelmotor der dritten Generation mit 50 Nm, sowie einen PowerPack Akku, der meist am Unterrohr angebracht ist. Das Ortler Bozen SUV Wave besitzt hingegen einen Bosch Performance CX Motor der vierten Generationen und einen im Rahmen integrierten PowerTube Akku. Was die Bremsen anbelangt, werden hydraulische Scheibenbremsen von Shimano, manchmal auch von Magura verwendet. Nahezu alle ebikes der deutschen Marke fahren auf Schwalbe Reifen mit einer Reifengröße von 28 Zoll. Die Sättel stammen von dem renommierten italienischen Hersteller Selle Royal.

Auswahlkriterien

Vor dem Kauf solltest du entscheiden, welche Rahmenform du bevorzugst, welche Motorleistung du brauchst, und ob dein ebike gefedert sein soll. So besitzt das Ortler E-Montreux N8 eine Starrgabel, was auf gut befahrbaren Straßen ideal ist, während das Ortler Montana Trapez einen Federweg von 50 mm hat, wodurch Touren auf unebenen Waldwegen komfortabler werden. Zudem kannst du zwischen einer Nabenschaltung wählen, wie sie z.B. beim Ortler E-Bern Trekkingrad verbaut wurde, oder einer Kettenschaltung, wie du Sie beim Ortler Bergen 400 Wave vorfindest.

Preisvergleich

Ein Elektro Fahrrad von Ortler ist ziemlich günstig. Das Ortler Wien 7-fach Wave e-bike mit Rücktrittbremse ist aktuell für etwa 1.290 € zu haben. Ein Trekking E Bike wie das Ortler Bergen 400 Wave kostet derweil nur etwa 1.360 €. Für hochwertigere Modelle musst du mit Preisen über 2.000 € rechnen. Beim Ortler CPNHGN Cargo Bike sind es aktuell 2.940 €, wobei die unverbindliche Preisempfehlung deutlich höher liegt. Im Vergleich zu anderen Herstellern haben die e-bikes von Ortler preislich die Nase vorn - sie sind günstiger als vergleichbare Modelle von Cannondale oder Winora. Die ebikes kannst du online bestellen, in einem fahrrad.de-Store kaufen oder über das E Bike Leasing beziehen, sofern dir dein Arbeitgeber dies ermöglicht.

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