Sie bilden ein Nischenprodukt, das unter tagtäglichen Pendlern sehr geschätzt wird: Dreiradroller. Nicht nur Motorrad- und Rollerfahrer will man mit ihm ansprechen, sondern auch Autofahrer, die schneller und effizienter durch die Stadt gelangen wollen. Seit vielen Jahren versuchen Rollerhersteller, von Staus geplagte Autofahrer in Deutschland für den Umstieg auf einen Scooter zu begeistern.
Viele Autofahrern wollen nicht auf einen wendigen und sparsamen Roller umsteigen - obwohl er vor allem im Stadtverkehr sehr praktisch sein kann. Hersteller setzen deshalb jetzt verstärkt auf Dreirad-Roller mit breiter Vorderachse, die eine ähnliche Fahrdynamik wie herkömmliche Roller versprechen. Helfen sollen dabei in besonderer Weise dreirädrige Modelle, die man dank ihrer breiten Vorderachse auch mit Führerschein Klasse B, also dem Pkw-Führerschein fahren darf.
Darüber hinaus verspricht diese Gattung dank aufwendiger Fahrwerkstechnik eine ähnliche Fahrdynamik wie herkömmliche Roller, mit sicherem Kurvenspaß. Mittlerweile stehen einige Modelle in verschiedenen Preis- und Leistungsklassen zur Wahl.
Piaggio MP3: Der Begründer der Dreirad-Roller-Klasse
Der Piaggio MP3 gilt als Begründer der Dreirad-Roller-Klasse. Der Begründer und Meister dieser Klasse ist der Piaggio MP3. Der Urvater dieser illustren Dreiradbande ist ein Italiener: MP3 heißt der bereits 2006 erstmals angebotene Roller von Piaggio. Einst ist er als 125er angetreten, zwischenzeitlich sogar mit Hybridantrieb. Über Jahre ist der MP3 gereift und vor allem stärker geworden.
Mit 2023 bringen die Italiener in Form des MP3 530 hpe Exclusive die luxuriöseste Variante auf den Markt. Mit 2023 schickt ihn der italienische Hersteller in die nächste Runde und stattet das 530 Exclusive Modell mit unglaublicher Ausstattung aus. Ein sicheres Pendlerfahrzeug mit gutem Wind- und Wetterschutz, auf dem man den Stau komfortabel bezwingen kann - das ist der Piaggio MP3.
Deshalb darf man den Piaggio MP3 530 Exclusive auch mit dem B-Führerschein bewegen. Möglich wird das unter anderem auch durch das Fußbremspedal, das sowohl Vorder- als auch Hinterradbremse aktiviert.
Im Stadtverkehr findet man so manche Gefahrenbereiche: Kopfsteinpflaster, rutschige Bodenmarkierungen, oder Straßenbahnschienen. Während diese auf klassischen Zweiradrollern zu Stresssituationen führen können, ist das auf einem Dreirad, wie dem MP3, nicht der Fall. Denn in der Front verbaut Piaggio ein ausgeklügeltes Parallelogramm, das zwei 13 Zoll Felgen aufnimmt. Somit bietet der Roller vorne doppelte Stabilität, ohne breiter als ein Standard-Roller zu sein. Der Lenker ist auch hier der breiteste Punkt des Fahrzeugs. Für den Stillstand kann die Aufhängung auch gesperrt werden, wodurch der Roller im Stand nicht umkippt.
Der einzige Wermutstropfen ist das erhöhte Gewicht von 280 Kilogramm fahrbereit. Während der Fahrt wenig spürbar, macht es sich beim Rangieren aber bemerkbar.
Ausstattung und Komfort des Piaggio MP3 530 Exclusive
Auf dem Papier wirkt die Sitzhöhe des MP3 530 mit 790 mm erst einmal nicht sehr hoch. Doch aufgrund des Aufbaus fällt der Schrittbogen relativ lang aus, wodurch kleinere Piloten Schwierigkeiten beim Rangieren haben könnten. Um diesem Problem entgegenzuwirken, verbaut Piaggio serienmäßig einen Rückwärtsgang MIT Rückfahrkamera! Über einen Schalter am Dashboard wechselt man in den Retourgang, der mit dem Elektrostarter bedient wird.
Doch das war es noch nicht mit der Ausstattung: Hinzu kommen ein Keyless System, Connectivity, eine USB-Steckdose im Handschuhfach, Tempomat, Reifendruckkontrolle und sogar ein Toter-Winkel-Warner. Viele Spielereien, doch einen Autofahrer könnten solche Features locken. Wie bereits erwähnt, verfügt der Piaggio MP3 530 Exclusive über ein praktisches Handschuhfach mit USB-Steckdose, das sich über dem Display befindet. Doch unter der komfortablen Sitzbank befindet sich ein Staufach, das einem solch ausladenden Roller gerecht wird. Dank einer praktischen Leuchte findet man sich auch bei Dunkelheit zurecht.
Das Lebendgewicht von 280 Kilogramm ohne Fahrer muss auch effizient bewegt werden. Dazu verbaut Piaggio einen 530 ccm großen hpe (high performance engine) Einzylinder mit 44 PS und 50 Nm Drehmoment. Dieser sorgt für solide Beschleunigung und bringt den Dreiradroller ganz entspannt auf Autobahntempo. Natürlich braucht nicht geschalten werden, per Variomatik wird das Hinterrad angetrieben. Eine gewisse Vibration ist im Fahrzeug zwar spürbar, aber nichts was während der Fahrt negativ auffällt.
Wer komfortabel und unkompliziert pendeln möchte, ist am MP3 genau richtig. Die Bedienung unterscheidet sich nicht von einem normalen Maxiscooter, nur das Fahrgefühl ist etwas träger. Schließlich bringt der Benefit an mehr Sicherheit auch mehr Gewicht mit, was während der Kurvenfahrt spürbar wird. Auch das Gefühl für die Vorderräder ist nicht sehr transparent, aber dank der hochwertigen Bereifung in Form des Michelin City Grip mangelt es nicht an Vertrauen in Grip. Bei Schlechtwetter oder kühlen Bedingungen erfreut man sich an der wuchtig designten Front und dem großen Windschild, die beide guten Schutz bieten. Im Zubehör bietet Piaggio zudem noch eine höhere und eine niedrigere Scheibe an.
Doch letzten Endes heißt es am MP3 530 aufsteigen und losfahren. Ein zugänglicher Roller mit dem gewissen Plus an Sicherheit.
Maxiscooter zählen zu Premiumfahrzeugen - egal bei welchem Hersteller und egal mit wie vielen Rädern. Deshalb überrascht auch der Preis des Piaggio MP3 530 Exclusive nicht, vor allem wenn man die lange Austattungsliste betrachtet. In Österreich beginnen die Preise bei 13.799 Euro, in Deutschland bei 13.499 und in der Schweiz ab 14'495 Franken.
Ausstattung, Windschutz und Sicherheit - der neue Piaggio MP3 530 Exclusive bietet alles. Mit dem 2023er Update haben die Italiener den Dreiradroller auf das nächste Level gehoben und bieten ein sehr gut abgerundetes Paket in dieser Klasse.
Piaggio MP3 400 hpe
Piaggio erweitert die MP3-Familie um ein neues Modell mit 400 Kubik. Das neue Dreirad mit Neigetechnik schiebt sich zwischen die 300er und die 500er. Dreiradroller mit Neigetechnik dürfen in vielen Ländern mit dem Autoführerschein bewegt werden. Besonders in Frankreich und Italien erfreuen sich diese Modelle großer Beliebtheit.
Jetzt stocken die Italiener ihr Angebot um eine neue Version mit 399 Kubikzentimeter-Viertakteinzylinder auf, die sich zwischen den Bestandsmodellen MP3 300 hps und MP3 500 hpe Sport Advanced einsortiert und die alte 350er-Version ersetzt. Der neue MP3 400 hpe ist in einer Basis- und einer Sport-Version zu haben.
Auch leistungsmäßig sortiert sich der Euro 5-400er mit 35,4 PS und 37,7 Nm Drehmoment zwischen 26 PS starken 300er und dem 44 PS starken 500er ein und liegt so genau auf Augenhöhe mit dem Peugeot Metropolis und dessen neuer Ausstattungsvarianten.
Die dreirädrige Grundauslegung und die Neigetechnik teilen sich alle drei Modelle, optische Zwillinge sind der 400er und der 500er. Im Frontschild stecken LED-Tagfahrleuchten, die Rauchglasscheibe mit integrierten Handschützern bietet viel Windschutz. Das beleuchtete Staufach unter der elektrisch verriegelten Sitzbank nimmt zwei Integralhelme auf. Im Staufach über den Armaturen findet sich ein e USB-Ladesteckdose. Das Mia-Kommunikationssystem, das Smartphones per Bluetooth ins Bordsystem integriert, gehört beim 400er zur Serienausstattung. Zur Ausstattung aller MP3-Modelle gehören ABS und eine Traktionskontrolle.
Der Piaggio MP3 400 hpe ist in zwei Farbvarianten erhältlich: Nero Lucido und Grigio Materia, jeweils in Kombination mit einer schwarzen Sitzbank und grau lackierten Felgen. Gleich vier Farbvarianten sind für den Piaggio MP3 400 hpe Sport verfügbar: Nero Meteora, Bianco Luna, Argento Cometa und Blu Zaffiro.
QV3 von Quadro Vehicles
Ganz ähnlich sieht das bei dem entfernt mit dem MP3 verwandten QV3 der Schweizer Marke Quadro Vehicles aus. Hinter Quadro steckt der Zweiradtechnik-Zulieferer Marabese Design, der einst an der Entwicklung der Parallelogramm-Aufhängung der Vorderachse des ersten MP3 beteiligt war. Für die Quadro-Dreiräder hat Marabese später ein technisch feineres, hydraulisches Pendant zum MP3-System entwickelt und sich mit dem taiwanesischen Rollerhersteller Aeon zusammengetan, um 2012 zunächst das Modell 350D auf den Markt zu bringen. Mittlerweile heißt der Dreirad-Scooter QV3.
Der mit 220 Kilogramm leichteste Vertreter in seiner Hubraumklasse wird von einem 21 kW/29 PS starken Einzylinder angetrieben. Auch ihn zeichnet ein agiles wie stabiles Verhalten in Kurven aus, welches selbst bei Schräglagen von 40 Grad noch sichere Haftung garantiert. Denn die Hydraulik presst die Räder auf die Straße. Clever: Beim Ampelstopp bleibt der QV3 aufrecht stehen, selbst wenn der Fahrer seine Füße auf den Trittbrettern belässt.
Denn die Hydraulik presst die Räder auf die Straße. Clever: Beim Ampelstopp bleibt der QV3 aufrecht stehen, selbst wenn der Fahrer seine Füße auf den Trittbrettern belässt. Derzeit kostet das Dreirad von Quadro rund 7000 statt sonst 7600 Euro.
Technische Daten Quadro QV 3
Die technische Voraussetzung am Quadro QV 3 ist die zweirädrige Vorderrad-Konstruktion, das "hydraulisch-pneumatische Neigesystem HTS" (HTS = Hydraulic Tilting System). Hersteller Quadro verspricht "Fahrsicherheit, Fahrkomfort und Fahrspaß". Unsere Testfahrten haben alle drei Punkte mit leichten Einschränkungen bestätigt.
Zunächst zum Komfort: Der beginnt beim Abstellen des Rollers, der mit einem roten Hebel fixiert wird - so steht das Schweizer Gefährt umfallsicher. An der Ampel fühlt sich der Scooter auch mit Sozius sehr stabil an. Dazu kommen Stauraum in kleinen Fächern und unter der Sitzbank sowie guter Wind- und Wetterschutz durch die Verkleidung.
Wichtiger noch ist das Thema Sicherheit: Die zweirädrige Vorderachse liegt ungewöhnlich satt auf der Straße und bewegt sich nahezu unbeirrbar durch enge Kurven oder um Ecken. Zumindest für Roller-Neulinge ist das ein atemberaubender Wert. Nachteil des Systems: In Fahrt geht vom doppelten Vorderrad eine gewisse Trägheit aus. Für den geübten Roller-Piloten erweist sich dies als gewöhnungsbedürftig. Wer aber den Vergleich zum konventionellen Zweirad nicht ziehen kann, wird sich daran nicht stören, sondern stattdessen die Vorzüge genießen. Denn ist der QV 3 erst einmal in Schräglage, dann lässt er höheres Kurventempo zu und bietet höhere Sicherheitsreserven.
Das Design des Quadro QV 3 erscheint vielen Betrachtern zu futuristisch. Und bei der Materialauswahl missfällt die Menge an Kunststoffteilen. Aber beides hat der QV 3 mit seinen direkten Rivalen gemein. Beim Rangieren fühlt sich das Vorderradsystem des Dreirad-Scooters etwas schwergängig an.
Seine Mankos macht er allerdings unter anderem mit nur 220 kg Leergewicht wett - die unmittelbare Konkurrenz ist deutlich schwerer: Der Piaggio MP3 350 etwa wiegt 256 kg, der Peugeot Metropolis Allure immerhin 265 kg. Gerade für ungeübte Fahrer ist das wichtig, da man mit den 29 PS des Einzylinder-Motors in der Stadt durchaus flott unterwegs ist. Nur im Soziusbetrieb sowie beim Überholen auf der Landstraße würde man sich etwas mehr Leistung und Drehmoment wünschen. Mit 4,3 l/100 km lag unser praxisgerechter Testverbrauch nur marginal über der Herstellerangabe (4,1).
Eingefleischte Roller-Piloten oder versierte Biker werden nicht so schnell aufs Dreirad steigen. Anders sieht es bei Autofahrern aus, die auch ohne Fahrpraxis oder Motorradführerschein luftiges Roller-Feeling genießen wollen.
Unser Tipp: Gerade weil der Quadro QV 3 und seine dreirädrigen Rivalen mit hoher Fahrdynamik glänzen, sollte man unbedingt ein Fahrtraining absolvieren.
| Merkmal | Daten |
|---|---|
| Motor | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor mit vier Ventilen pro Zylinder, Hubraum 346 cm³, Leistung 21 kW/29 PS bei 7000 U/min, max. Drehmoment 31,8 Nm bei 5500 U/min, stufenlose Variomatik |
| Fahrleistungen | Höchstgeschwindigkeit 125 km/h, 0-100 km/h k. A. |
| Fahrwerk | Stahlbrückenrahmen, vorne hydraulisch-pneumatisches Neigungssystem "Hydraulic Tilting System" (HTS) mit 40° Neigungswinkel links und rechts, vorn Teleskop-Gabel mit 35 mm Tauchrohrdurchmesser, hinten Doppelfederbein (100 mm Federweg) |
| Bremsen | vorn Doppelscheibenbremse, Durchmesser je 240 mm, hinten Einscheibenbremse, Durchmesser 256 mm |
| Reifen | vorn 110/80-14 31M, hinten 140/70-15 66M |
| Maße/Gewicht | Radstand 1560 mm, Tankinhalt 13,2 Liter, Sitzhöhe 810 mm, Leergewicht fahrbereit 220 kg, zul. Gesamtgewicht 420 kg |
Metropolis von Peugeot Motorcycles
Ein weiterer Klassiker der Dreirad-Szene ist der Metropolis des mittlerweile zu Mahindra gehörenden Zweiradherstellers Peugeot Motorcycles. Der rund 260 Kilogramm schwere "Franzose" wird von einem Einzylinder mit 400 Kubikzentimeter Hubraum und 26 kW/36 PS angetrieben. Wie seine ähnlich starken Mitbewerber ist auch der Metropolis mit 135 km/h Topspeed absolut autobahntauglich.
Wie ein moderner Pkw strotzt der Peugeot-Scooter zudem vor innovativen Ausstattungsdetails, die vom schlüssellosen Smart Key über eine elektrisch betätigte Feststellbremse bis zum kompletten Cockpit mit Reifendruckkontrollsystem reichen. Wie seine Mitbewerber zeichnet auch diesen Dreirad-Roller ein hohes Maß an Agilität aus.
Tricity von Yamaha
Ein noch junger Herausforderer dieser drei Europäer ist der aus Japan stammende Tricity, den Yamaha 2014 in einer vergleichsweise bescheidenen 125er-Version ins Rennen geschickt hat. Roller und Motor wurden 2017 überarbeitet und die Leistung auf 9 kW/12,2 PS angehoben. Das erlaubt zumindest im Stadtverkehr souveränes Mitschwimmen. Zumal der Tricity 125 mit knapp über 160 Kilogramm ziemlich leicht ist. Zudem ist er mit einem Preis von rund 4.750 Euro relativ günstig.
Die Neigetechnik ist clever, allerdings bietet der kleine Tricity im Gegensatz zu seinen zuvor genannten Mitbewerbern keine Fahrwerksarretierung, weshalb der Fahrer beim Ampelstopp noch wie bei Einspur-Rollern klassisch die Füße auf den Boden setzen muss.
Wesentlich erwachsener, stärker und komfortabler ist der gänzlich neue Tricity 300. Neben 21 kW/28 PS Motorleistung bietet er außerdem noch ein Standing-Assist-System. Bei ihm kann der Fahrer im Gegensatz zum 125er-Bruder die Füße auf dem Trittbrett lassen.
iTank & iTango von Doohan
Anders als die zuvor genannten Vertreter mit Verbrennungsmotor, werden die Dreirad-Roller iTank und iTango des chinesischen Herstellers Doohan rein elektrisch angetrieben. Dank Neigetechnik sollen die Stromer ein ähnliches Schräglagengefühl wie klassische Zweiräder erlauben. Hinzu kommen eine erhöhte Stabilität und kurze Bremswege - dank der drei Bremsen.
Einstiegsmodell ist der iTango, den es in 25-km/h- und 45-km/h-Versionen gibt. In beiden Fällen sind die Roller mit Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet, die Reichweiten von bis zu 70 Kilometer erlauben. Bessere Fahrleistungen ermöglicht der iTank, der in einer auf 45 km/h beschränkten Variante sowie in Kombination mit einer 4,2 kW/5,7 PS starken Bosch-Maschine 70 km/h erreicht.
Weitere Dreirad-Roller Modelle
Der Newcomer der Klasse stammt aus Taiwan und hört auf den Namen Kymco CV3. Er punktet mit seinem sportlichen Design und einem Zweizylinder - eine Seltenheit in dieser Klasse.
Piaggio Ape: Der kultige Lastenroller aus Italien
Der Lastenroller Piaggio Ape ist seit 1947 ein italienisches Kultfahrzeug. Das auf der Vespa basierende Rollermobil wurde 2024 in Europa eingestellt, lebt aber in Indien und Afrika weiter.
Motorisierung
Das Modell Ape 50 wird durch einen Einzylinder-Zweitakt-Benzinmotor angetrieben. Bei der Ape 50 entfällt das für Zweitakt-Motoren typische manuelle Mischen des Kraftstoffs aus Benzin und Öl. Dafür besitzt der Motor einen separaten Öltank und eine Ölpumpe. Mittels der Pumpe wird die notwendige Menge Öl in den Benzintank gepumpt. Der Rückwärtsgang wird über einen Hebel im Boden eingelegt.
Abmessungen
Die Abmessungen des Piaggio Ape unterscheiden sich in Hinblick auf Modell und Aufbau sehr deutlich. Der Ape 50 Kasten ist mit einer Länge von 2,50 Metern das kleinste Modell. Bei der Höhe liegt er mit 1,37 Metern im Mittelfeld. Die maximale Zuladung beträgt beim Ape 50 bis zu 170 Kilogramm. Das Modell Ape Classic 400 ist mit bis zu 750 Kilogramm Nutzlast hingegen ein echter Leistungsträger. Die Größe der Ladefläche der Ape 50 Pritsche beträgt 1,35 Meter in der Länge und 1,26 Meter in der Breite. Bei der Ape 50 Kasten ist die Ladefläche mit 1,19 Metern etwas kürzer. Die Breite beträgt auch hier 1,26 Meter und die Höhe 0,97 Meter. Damit beträgt das Kofferraumvolumen der Ape 50 Pritsche rund 1.450 Liter.
Alle Modelle sind ideal für die Stadt und ihre engen Gassen und Straßen und die perfekte Alternative für Motorräder und Vespas.
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