Die Wahl der richtigen Motorradjacke ist entscheidend für Sicherheit und Komfort beim Fahren. In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die IXS Motorrad Lederjacke und vergleichen sie mit anderen Optionen auf dem Markt, insbesondere im Bereich der Leder-Textil-Kombinationen.
IXS Eliott "Spirit of 79": Retro-Stil mit moderner Verarbeitung
Zugegeben, zu den brandneuen Lederjacken gehört die IXS Eliott "Spirit of 79" nicht mehr so ganz. Präsentiert wurde die Jacke im Retro-Stil bereits auf der EICMA 2016. Trotzdem hatten wir nun die Gelegenheit, die Lederjacke auszuprobieren. Und der erste Eindruck ist durchaus positiv.
Gute Verarbeitung, akzeptabler Preis
Kommen wir zunächst zur Verarbeitung, die durch und durch gelungen ist: Sowohl das Rindsnappa-Leder als auch die Reißverschlüsse machen einen hochwertigen Eindruck. Auch die gestickten Logos sehen gut aus.
Die IXS Eliott saß beim Praxistest hervoragend, sowohl während der Fahrt auf dem Motorrad als auch im Alltagsgebrauch. Ellenbogen- und Schulterschützer sitzen an den richtigen Stellen, ein Rückenprotektor muss nachgerüstet werden.
Die Außentaschen lassen sich per Reißverschluss verschließen. Mit den Riemen an der Rückseite der Jacke lässt sich die Größe im Taillenbereich etwas anpassen, die Ärmelenden sind mit gut laufenden Reißverschlüssen versehen. Im Halsbereich wurden zwei Knöpfe integriert, mit der sich die Jacke vollends "zuknöpfen" lässt. Im Inneren warten insgesamt drei Taschen. Eine davon eignet sich ideal, um kleinerer Dinge wie beispielsweise das Smartphone zu verstauen. Außen sind drei Taschen angebracht, die sich per Reißverschluss verschließen lassen. Mit dabei ist zudem ein entfernbares Thermonetz im Inneren der Jacke.
Die IXS Eliott "Spirit of 79" ist in drei verschiedenen Farbvarianten verfügbar: braun, schwarz und grün. Käufer können zwischen den Größen 46 bis 66 wählen. Zu Beginn kostete die Lederjacke knapp 330 Euro.
Weitere IXS Produkte im Vergleich
Neben der Eliott "Spirit of 79" bietet IXS auch andere interessante Produkte an. So habe ich die Montevideo-Jacke seit drei Jahren und kann sie nur weiterempfehlen. Die Jacke hat einen guten Schnitt, (zu) viele Taschen und Lüftungsmöglichkeiten. Würde ich vor einem Neukauf stehen, so würde die Montevideo ganz oben auf der Liste stehen. Kann die Montevideo auch ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen, habe sie mit der Hose Caracas kombiniert.
Es ist die Montevideo geworden. Mehr Belüftung geht nicht. Taschen satt. So von den Dolomiten zurück und nun habe die ersten Regenfahrten auch hinter mir. Die Membran ist dicht, wenn man die vordere Reissverschlusslasche zumacht. Aber die herausnehmbare Membran ist eine feine Sache. Die Belüftungssschlitze kühlen zwar auch etwas, wenn die Membran drin ist, aber ohne Membran ist eine Klasse Jacke, auch für heißere Tage. Tja, die Reissverschlusslasche, die vergisst man nur einmal... Im Sommer tragen sich Jacke und Hose ohne Membran bei offener Lüftung einfach nur gut, letztes Jahr bei 35°C empfand ich es durchaus noch als angenehm. Abgesehen davon fahre ich außer bei kühlen Frühjahrs- und Herbsttagen generell nur noch ohne Membran. Bei Regen kommt ein Zweiteiler drüber und dann hat es sich auch mit der tropfnassen Außenschicht erledigt, die über Nacht nur selten trocknet.
"Kernig, robust, markant und langlebig" - so beschreibt IXS die neue Classic LD Jacke Andy. Stilechte Details wie die prägnanten Absteppungen an den Schultern und die typischen Stripes an den Oberarmen verleihen der Jacke den typischen Retro-Look. Das Vintage-Leder soll laut IXS mit der Zeit eine einzigartige Patina erhalten. Das Innenfutter ist aus Twill, der seitlich angesetzte, partiell abgedeckte Frontreissverschluss mit verdeckter Windleiste unterstreicht den coolen Look. Der Lifestyle-Faktor geht mit einer vollwertigen Sicherheitsausstattung wie zertifizierten Protektoren an den Schultern und Ellbogen sowie einer Tasche zum Einschieben des Rückprotektors einher.
Leder oder Textil? Ein Vergleich von 12 Motorradjacken
Bei der Entscheidung zwischen Leder und Textil bieten einige Hersteller gekonnt kombinierte Lösungen an. Bei diesen 12 Motorradjacken muss sich keiner entscheiden, die Hersteller kombinieren gekonnt beide Materialien.
Bei der Kombination von Leder und Textil liegt es nahe, jene Stellen aus Leder zu fertigen, die bei einem Sturz erfahrungsgemäß mit dem Boden in Kontakt kommen - also vornehmlich Arme und Schulterbereich. Textilgewebe darf seine Stärken dann hingegen im Brust- und Innenarmbereich sowie an weiteren vergleichsweise unempfindlichen Stellen ausspielen.
So kann die Jacke auch während der Fahrt spontan und unkompliziert an alle Wettergegebenheiten angepasst werden - sei es warm oder kalt, nass oder trocken, Wüste oder Asphalt. Je nach Art und Weise der eingegangenen Partnerschaft von Leder und Textil entsteht im einen Fall eine Tourenjacke, im nächsten eine Sportjacke und im anderen Fall eine Retro-Jacke. Der Retro-Style fordert viel Leder, doch im Sinne von Komfort und Belüftung werden ungefährdete Stellen wie die Armbeuge durch luftiges und flexibles Textilgewebe verbessert. Die Auswahl in diesem Bereich ist groß. Folglich sind auch in unserem Test ganz verschiedene Retro-Motorradjacken vertreten. Da überrascht es wenig, dass sich zwei Jacken den Testsieg teilen, die in ihrer Ausrichtung unterschiedlicher kaum sein könnten. Unsere Haut ist aber in beiden hübsch und sicher verpackt.
Testsieger im Überblick
Die Rukka Melfort* hat den Testsieg davongetragen. Die Sportjacke von Rev'it Manits* hat dem Mit-Testsieg errungen. Als Kauftipp empfehlen wir die Büse Ferno*.
Rev’it Mantis
Preis: 419,99 Euro
Größen: S bis XXL
Farben: Schwarz, Schwarz/Weiß, Schwarz/Neongelb, Schwarz/Neonrot
Gewicht: 2,40 kg (Größe M)
Zertifizierung: prEN 17092-4:2017, Level A
Herstellungsland: Vietnam
Material: Obermaterial aus Rindsleder, Polyester, Polyamid und Elasthan, Futter aus Polyester, Schulterplatten aus TPU
Rev'it Mantis knackiger und gut definierter Sitz, Ärmellänge und -krümmung praxisgerecht, sehr angenehmes Futter, entnehmbare Klimamembran, Kragen und Protektoren äußerst komfortabel, tadellose Verarbeitung, kurzer und langer Verbindungsreißverschluss, Brustprotektor möglich niedriger Kragen ohne Verstellmöglichkeit, keine Weitenverstellung am Ärmelende
Bewertung Material-Kombination: Dank Mesh bei Bedarf luftig und bequem, dank Leder trotzdem abriebfest.
Fazit: Rev’it bietet mit der Mantis eine sehr gelungene Sportjacke, die dank Mesh-Gewebe selbst bei heißem Wetter funktioniert. Auch Kälte und Nässe kann sie gut ab. Trotz weniger Verstellmöglichkeiten reicht es zum Mit-Testsieg.
MOTORRAD-Urteil: sehr gut
Rukka Melfort
Preis: 559,95 Euro
Größen: 46 bis 66
Farben: Schwarz, Oliv-Braun
Gewicht: 2,71 kg (Größe 46)
Zertifizierung: FprEN 17092-3:2016, Level A
Herstellungsland: China
Material: Obermaterial aus Rindsleder, Polyamid und Baumwolle, Futter aus Polyester
Rukka Melfort tadellose Verarbeitung, hoher Kragen, Gore-Tex-Z-Liner-Membrane im Oberstoff, Futter mit langem Reißverschluss sauber eingezippt, Ärmelenden durch Klettverschluss bedingt weitenverstellbar, auch mit Handschuhen gut zu bedienen, sechs großzügige Außentaschen Kragenweitenverstellung könnte noch flexibler sein, mit Abstand die schwerste Jacke im Test, nur wenig Stretchanteil, konzeptbedingt weniger gut belüftet als andere Jacken
Bewertung Material-Kombination: Größtenteils Textil, Leder an gefährdeten Stellen und aus optischen Gründen.
Fazit: Die Rukka Melfort zeigt sich als vollausgestattete Tourenjacke mit Adventure-Ambitionen, lediglich bei zu viel Hitze kommen die großzügigen Belüftungsöffnungen irgendwann an ihre Grenzen. In ihrem Genre Testsieger!
MOTORRAD-Urteil: sehr gut
Büse Ferno
Preis: ab 299,95 Euro
Größen: 25-32, 46-64, 98-122, plus Damengrößen
Farbe: Schwarz
Gewicht: 2,40 kg (Größe S/48)
Zertifizierung: EN 17092-3:2020, Level AA
Herstellungsland: Pakistan
Material: Obermaterial aus Rindsleder und Polyamid, Futter aus Polyester
Büse Ferno angenehme Passform, hoher Tragekomfort, Ärmellänge und -krümmung praxisgerecht, passend dimensionierte Weitenverstellungen, perfekte Protektorengröße und -platzierung, entnehmbare Humax-Klimamembran, komfortabler Kragen, umfangreiches Größenangebot, Damenvariante erhältlich Kragen und Klettriegel recht tief, minimale Verarbeitungsmängel, Zipper etwas klein
Bewertung Material-Kombination: Lederbesatz an allen wichtigen Stellen, selbst Brust-, Nacken- und Steißbereich, dazu Textilflächen mit Lüftungsöffnungen.
Fazit: Die Ferno ist eine sehr komfortable und auf Sicherheit bedachte Leder-/Textiljacke. In der Praxis überzeugt sie durch klare Machart und gute Bedienung. Toll ist außerdem die Variantenvielfalt, auch eine passende Hose bietet Büse.
MOTORRAD-Urteil: gut
Weitere getestete Modelle
Neben den Testsiegern wurden auch andere Modelle wie die Trilobite All Ride, Bogotto Explorer-Z, Bogotto Tek-M, Course Boomer, Dainese Super Rider D-Dry, Held Jester, iXS Tour LT ST, Rebelhorn Vandal Air und Richa Terminator getestet und bewertet. Jedes Modell bietet unterschiedliche Vor- und Nachteile in Bezug auf Komfort, Sicherheit und Materialkombination.
| Jackenmodell | Preis (ca.) | Material | Zertifizierung | Fazit |
|---|---|---|---|---|
| Trilobite All Ride | 299,95 Euro | Rindsleder, Polyester, Polyamid | FprEN 17092-3:2019, Level AA | Bequem, aber geringer Lederanteil |
| Bogotto Explorer-Z | 299,95 Euro | Rindsleder, Polyamid | EN 17092-3:2020, Level AA | Angenehme Tourenjacke |
| Bogotto Tek-M | 309,90 Euro | Büffelleder, Polyamid, Elasthan | EN 17092-3:2020, Level AA | Geschmeidig, aber enge Passform |
| Course Boomer | 129,99 Euro | Büffelleder, Polyester | prEN 17092-3:2018, Level AA | Leicht, aber wenig Sicherheitsgefühl |
| Dainese Super Rider D-Dry | 429,95 Euro | Rindsleder, Polyamid, Elasthan | prEN 17092-4:2017, Level A | Alltagstaugliche Sportjacke |
| Held Jester | 429,95 Euro | Rindsleder, Armalith | FprEN 17092-3:2018, Level AA | Schwer und sperrig |
| IXS Tour LT ST | 349,95 Euro | Rindsleder, Polyamid, Elasthan | prEN 17092-4:2017, Level A | Sportlich-knackig |
| Rebelhorn Vandal Air | 399,00 Euro | Rindsleder, Polyamid | EN 17092-3:2020, Level AA | Sportlich, luftig, eng |
| Richa Terminator | 389,99 Euro | Rindsleder, Polyester, Polyamid | prEN 17092-4:2018, Level A | Sportlich und komfortabel |
Testkriterien von MOTORRAD
Bei den meisten Produkttests geben wir strenge Kriterien für eine Teilnahme vor, beispielsweise den konkreten Einsatzzweck, einen bestimmten Preisbereich oder eine zwingend erforderliche Eigenschaft wie Wasserdichtigkeit oder Stulpenlänge. Diesmal fielen die Anforderungen für eine Testteilnahme weniger streng aus, Kriterien wie Einsatzzweck oder Nässeschutz gaben wir nicht vor. Zwingendes Kriterium war hingegen die Verarbeitung von zwei Materialien in einer Jacke: Leder und Textil. Wir überließen es den Herstellern, welche Art von Jacke sie für unseren Produkttest zur Verfügung stellen wollten. Ob sie also im lässigen Retro- oder Vintage-Style daherko...
Die LD Jacke Cruiser von iXS Classic ist eine Lederjacke in schnörkellosem Design, die rein optisch schon mal eine gute Figur macht. Wir haben getestet, ob sie trotz des freizeittauglichen Looks auch beim Motorradfahren überzeugt.
Weitere IXS Produkte im Blick
IXS präsentiert einen neuen, sportlichen Zweiteiler aus Leder. Die zweiteilige iXS Lederkombi ist gemacht für das sportliche Motorraderlebnis. Das sportliche Design wird optisch nicht vom Abdeckbund des Verbindungs-Reissverschlusses unterbrochen, sondern verläuft dynamisch über die gesamten Flanken. Der grosse Clou: Jacke und Hose können einzeln erworben werden. So hat man den riesen Vorteil, die beiden Teile auch in unterschiedlichen Grössen zu kombinieren und so die Passgenauigkeit auf sich selbst abzustimmen. Die üppige Grössenrange von Jacke wie Hose wird durch Lang- und Kurzgrössen zusätzlich vervielfältigt. Spätestens beim Halt an der nächsten Eisdiele merkt man, wie praktisch ein Zweiteiler mit abnehmbarer Jacke tatsächlich ist.
Das pure, vollnarbige Rindsleder bietet einen hohen Abriebschutz. Die Protektoren-Ausstattung an Schultern, Ellbogen, Rücken und Knien (alles Level 2) sowie an Hüften (Level 1) gewährleisten ausreichenden Schutz. Auf ein exzellentes Fitting haben die Entwickler ebenfalls viel Wert gelegt. Das wurde möglich durch den cleveren Einbau von Stretcheinsätzen in diversen strategischen Zonen des Anzugs. Entstanden ist eine windschnittige und doch komfortable, tourensportliche Passform (Tour-Cut-System). Die austrennbare Thermoweste in der Jacke hält auch in kühleren Gefilden angenehm warm. Ein leichtes, atmungsaktives Netzfutter in Jacke und Hose sorgt für ein angenehmes Körperklima. Beim Wunsch nach mehr Frischluft lassen sich die vier wirkungsvollen Ventilationsöffnungen an Schultern und Rücken öffnen. Zwei Aussen-, eine Napoleon- und zwei Innentaschen sind praktisch, um die wichtigsten Utensilien zu verstauen. Die Reissverschlüsse an den Arm- und Beinabschlüssen sind mit einer automatischen Arretierung versehen. Der Frontreissverschluss läuft vor der verdeckten Windleiste.
IXS Textilkombi für Frauen im Test
Eine der ersten Motorradtouren in dieser Saison steht an und das Wetter ist noch nicht das Allerbeste. Das ist der perfekte Start für meinen ersten Testbericht. Ich habe die iXS Textilkombi für euch bei Kälte, Wind, Sonne und Regenschauer getestet.
Bei Außentemperaturen von etwa 5 Grad sind das die optimalen Testbedingungen für diese Motorradkombi, bei der die Hose laut iXS für kaltes Wetter sehr gut geeignet sein soll. Was mir direkt gut gefiel, ist der Schnitt und das Aussehen der Jacke: Das Grau und der interessante Halsbereich sind schlicht und dennoch elegant. Die hellgelben farblichen Absetzungen sind gelungen. Von der Passform ist die “Tour Damen Jacke Liz-St” in Ordnung. Sie hat auch innen Bänder unten an der Taille, sodass man diese noch etwas zusammenziehen kann, um den Wind abzuhalten und die Passform enger zu gestalten. Ich bin allerdings überrascht über die eingeschränkte Beweglichkeit der Arme, da die dicken Reißverschlüsse der Lüftungsschlitze eher stören. Beim Anziehen meines Helms fällt es mir sogar schwer, die Arme ausreichend zu beugen. Lange Zipper an Armen und Brust sorgen für Durchzug.
Beim Anziehen fällt mir direkt auf, dass die “Tour Damen Hose Classic GTX” in der Größe Medium gut passt, der Hintern allerdings ein wenig sackig aussieht. Ich habe nicht die allermeisten Kurven, daher wird dies oft passieren, es sei denn, die Taillen sind sehr anpassbar. Ansonsten kann ich leider nicht auf eine kleinere Größe wechseln, da es dann am Bauch wieder nicht passt. Die Jacke hat viele Taschen, sogar mein großes Handy passte knapp in die dafür vorgesehene Innentasche. Die äußeren Taschen sind dafür zu klein aber eine Packung Taschentücher und die Schlüssel kann ich da problemos verstauen. Die Hosentaschen haben keinen Reissverschluss, was mir persönlich fehlt, da ich doch immer mal Klüngelkram dabei habe oder ab und an Bargeld, da man an manchen Motorradtreffs eben nicht mit dem Handy bezahlen kann.
Im Standardlieferumfang ist kein Rückenprotektor enthalten, aber natürlich eine Tasche, um ihn nachzurüsten. Ich habe mir meinen eigenen Protektor umgeschnallt und die Jacke drüber gezogen. Je nach Körpergröße und Sitzhaltung auf dem Motorrad, müsst Ihr ggf. die Protektoren in der Höhe anpassen. Es gab eine Sache, die bei meiner sehr geraden Sitzhaltung auf der Africa Twin mit dem niedrigeren Sitz nicht gut funktionierte, was sich allerdings als Anwenderproblem herausstellte: Die Protektoren an den Knien saßen von Haus aus nicht an den richtigen Stellen. Ebenso habe ich wohl lange Oberarme und somit saßen auch die Ellenbogenprotektoren nicht gut. Im beiliegenden Heft stand dazu nichts, also habe ich mich selbst auf die Suche gemacht: Ich habe das extra Innenfutter rausgeholt, dies ging wie in den meisten Kleidungsstücken mit Reissverschluss und Knöpfen. Dann pulte ich mich durch Ärmel und Hosenbeine. An den Ellbogen habe ich oben über dem Protektor keinen weiteren Klettverschluss gefunden, um hier die Position ebenfalls zu sichern. So können die Protektoren in den Ärmeln wieder hochrutschen und da innen drin alles sehr eng ist, greift der obere der beiden Klettverschlüsse dann sofort wieder zu. Das ist mir beim Einstellen und Anziehen passiert.
Nun bin ich eine Weile mit der Motorradkombi gefahren, es waren zwischen 7 bis 10 Grad und ich hatte sogar Sonnenschein. Dann war es wieder sehr grau und sehr windig. Bei der Jacke hätte ich es nicht erwartet, aber bei starken Wind zog es leider unangenehm durch die Jacke und mir war am Oberkörper recht kalt. Für den Sommer mit den vielen zusätzlichen Windschlitzen, die mit Reissverschlüssen bedient werden, ein großes Plus aber im April ein nicht so schönes Feature. Nach einer kurzen Pause mit Kaffee und Snack, die Füße schon erforen, ging es weiter. Und da war er: Der Regenschauer im April. Auch Schnee hätte mich an dem Tag nicht gewundert.
Insgesamt bietet die Motorradjacke “Tour Damen Jacke Liz-St” ein ansprechendes Design. Die Taschen der Jacke sind jedoch relativ klein und mein Handy passt nicht so gut in die Handytasche.
Die “Tour Damen Jacke Liz-St” und die “Tour Damen Hose Classic GTX” sind zusammen sowohl optisch als auch funktional eine ansprechende Motorradkombi für Motorradfahrerinnen, die einen Allrounder für das ganze Jahr suchen.
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