Julian Bartsch ist ein vielseitiger Schauspieler mit Engagements in Theater und Film.
Ausbildung
Die Schauspielausbildung ist einerseits in Lehrveranstaltungen aufgebaut, die Produktionszyklen in Theater und Film nachempfunden sind. Neben diesen konzentrierten künstlerischen Arbeitsprozessen begreifen wir vier Jahre Ausbildung als kontinuierlichen Entwicklungsprozess hin zur künstlerischen Souveränität. Er wird von den Jahrgangsmentor*innen sowie den Dozierenden für Theater und Film durch die stetigen Unterrichte Sprechen, Gesang und Körpertraining begleitet.
Die Arbeit der Schauspielstudent*innen überschneidet sich regelmäßig mit den Ausbildungsjahrgängen Regie, Dramaturgie und Bühnenbild/Kostümbild. Regie-, Dramaturgie- und Schauspielstudent*innen belegen zu Beginn der Ausbildung dieselben Basisunterrichte. Ab dem 2. Studienjahr wirken sie gemeinsam in den künstlerischen Teams der gemeinsamen Projekte und Arbeiten mit.
Die Filmschauspielausbildung ist integrativer Bestandteil des Schauspielstudiums. Die Filmschauspielausbildung reicht von Grunderfahrungen vor der Kamera, über Filmkunde, Einsatz von digitalen Medien bis zum Mitwirken in professionellen Fernseh- oder Kinofilmformaten.
Nach bestandener dreistufiger Aufnahmeprüfung werden acht bis zwölf Schauspielstudent*innen über acht Semester im Jahrgangsverbund ausgebildet.
Studieninhalte
Das Studium umfasst unter anderem:
- Gesangswoche
- Absolventen*innen-Vorspiel und Dreharbeiten
- Film III: Ein Schauspieler berichtet, Filmcoaching II und Chubbuck-Technik, Szenische Arbeiten, Meisner Technik II, Drehbuch und Schnitt
- Film IV: Meisner Technik III, Filmcoaching III, Dreharbeiten, Casting
- Filmisches Rechercheprojekt mit der Filmakademie
- Theorie & Geschichte des Theaters
- Theatergeschichte im Überblick
- Lektürekurs Theatergeschichte
- Lektürekurs Gegenwart
- Aufführungsanalyse
Weitere Informationen zum Studium
Wir freuen uns über Ihr/Euer Interesse am Bachelor-Studiengang Schauspiel. Das Studienjahr 2025|26 beginnt am Mo. 22.
Wir sind auf dem Weg hin zu einer inklusiven Lehre und laden besonders Menschen mit Behinderungen ein, sich zu bewerben.
Die 1. Stufe der Aufnahmeprüfung Schauspiel findet in Präsenz statt. Eine frühe Begegnung erscheint uns grundlegend für die gemeinsame Arbeit und ermöglicht ein direktes gegenseitiges Kennenlernen und eine erste kleine Arbeitserfahrung miteinander. Ein persönliches Feedback-Gespräch ist wesentlicher Bestandteil der Prüfung, da hier eine mögliche Basis für eine gemeinsame Ausbildungszeit gelegt werden kann. Deshalb haben wir uns für die aufwändigere Variante des Bewerbungsprozesses entschieden und würden uns freuen, wenn Sie diesen Bewerbungsschritt mit uns gehen.
Die 1. Prüfungsstufe von Montag, 10. März bis einschl. Mittwoch, 19.
Die 2. Prüfungsstufe und Endrunde von Mittwoch, 11. Juni bis einschl. Samstag, 14.
Informationen zur 1. Prüfungsstufe
Unter Monolog verstehen wir eine theatrale Auseinandersetzung mit einem Text. Sie können dafür literarische Texte aus Drama, Prosa oder Lyrik wählen - aber auch Sachtexte und andere Textformen, die z.B. aus Medien stammen, sind möglich. Eigene Texte sind erlaubt. Achten Sie bitte darauf, dass sich die Monologe möglichst voneinander unterscheiden.
Informationen zur 2. Prüfungsstufe
Die 2.
In Phase 1 werden von der Kommission zwei Monologe von max. 4 Minuten Länge an einem der jeweils ersten beiden Tage geprüft. An einer der beiden Szenen, die dieselben aus der ersten Stufe sein dürfen, aber nicht müssen, wird möglicher Weise gearbeitet. Die Kommission behält sich vor, auf den musikalischen Vortrag der ersten Prüfungsstufe zurückzukommen und/oder in der ersten Prüfungsstufe eine Aufgabe für die 2.
Seitens der ADK werden für das Vorsprechen ein Tisch und zwei Stühle zur Verfügung gestellt.
Bei einmaligem Nichtbestehen der Zulassungsprüfung kann diese frühestens nach einem Jahr wiederholt werden.
Leitung und Mentoren
- Prof. Stellv. Leitung
- Hon.-Prof. Hon.-Prof. Antje Siebers, Mentor*in des 1.
- Hon.-Prof. Wulf Twiehaus, Mentor des 2.
- Anne Greta Weber|Hon.-Prof. Caspar Weimann, Mentor*innen des 3.
- Prof. Benedikt Haubrich, Mentor des 4.
Die Studiendauer beträgt acht Semester.
Am 3. Mai 2017 hat der Landtag von Baden-Württemberg das Gesetz zur Änderung des Landeshochschulgesetzes beschlossen. Für das Zweitstudium werden € 650 pro Semester erhoben. Ab dem Wintersemester 2024|2025 beträgt der Studierendenwerks-Beitrag € 96,50 sowie der Versicherungs- und AStA-Beitrag € 35.
Engagements und Projekte (Auswahl)
- »freibaden (AT)« Ein kollektives Eintauchen | Stückentwicklung des 3. Studienjahrs Schauspiel, Rolle Sirene, 35.
- »freibaden (AT)« Ein kollektives Eintauchen | Stückentwicklung des 3.
- »Everything | (Wirklich alles)« Kurzfilm, HR, Regie, Produktion: Jakob Vyzina, Testbild Filmproduktion, Finn Wege u.
- »HAZE« Kurzfilm, NR: Celine, Regie: Kevin Koch und Emma Holzapfel, Filmakademie Baden-Württemberg. Solopreis 35.
- »freibaden (AT)« Ein kollektives Eintauchen | Stückentwicklung des 3. Studienjahrs Schauspiel, Rolle: Orpheus, 35.
- »Conny- Drake ist auch nicht glücklich« Musikvideo, Rolle: Mrs.
- Weitere Produktionen / Filmprojekte u.a. in der Regie von Margarethe von Trotta, Connie Walther, Christoph Röhl, Thomas Jauch bzw.
- »My body is not your temple« Performative Eigenarbeit, Regie und Dramaturgie, 22.
- »Everything | Wirklich alles« Kurzfilm, HR, Regie, Produktion: Jakob Vyzina, Testbild Filmproduktion, Finn Wege u.
- »Seelen« Kurzfilm, HR, Regie: Lorena Mannz, Lorena Mannz-Produktion. Prämiert als »Überzeugendster Film« beim 15.
- »Lina« Dokumentarfilm, HR, Improvisation, ungarische Serienmörderin.
- »Herz Seele Kniekehle« Kurzfilm, Rolle: A, Regie: Alessa Antonia Bollack, Filmakademie Baden-Württemberg | 44.
- »Auf der Kippe« Kurzfilm, HR: CAT, Regie, Produktion: Veronika Sophie Hauger, Johanna Marie Scheler | Aufführungen: 58.
- »YOU CAN’T DO IT!« Werkstatt Inszenierung 3.
- »Mahagonny« von Berthold Brecht, Rolle: Jenny, Regie: Christian v. Studium Sozialwissenschaften (8.
- »YOU CANT’T DO IT!« Stückentwicklung 3.
- »Kurt Haack 1924« Hörspiel (HR), Regie: Marc J.
- »DEADLINE« Unart, Deutsches Theater (1.
- »Sommernachtstraum.a« | Regie: Alexandr Kapeliush | Thema B Werkstatt des 3.
- »YOU CAN´T DO IT« Werkstatt | Regie: Yana Eva Thönnes | Werkstatt des 3. Solopreis 36.
- Schauspiel Werkstattinszenierung »YOU CAN’T DO IT!« Stückentwicklung 3.
- B.A. Stipendiat*in für das 27. Philosophicum Lech 2024 mit dem Thema: »Sand im Getriebe.
- »The Effect« von Lucy Prebble, Bachelorinzenierung Regie von Emma Mae Zich, Rolle: Dr.
- »Wir: gestern, heute, morgen«, Performative Lesung zur zentralen 80.
- Studium: B.A.
- »Delivery for Mr. Rerikh, I. (2020).
- »Die Philosophie des Untergrundes in der Rezeption von Leo Schestow«. Mainstreams and Margins.
- B.A. Theaterwissenschaft transdisziplinär (4.
- »Nichts.
- Spieler »Rund oder Spitz.
- »Möwen.
- »Repeat. Reset.
- B.A. Schauspielerin in »Space Queers«, Stückentwicklung des jungen Deutschen Theaters Berlin unter Regie von Paul Spittler.
- »Wir: gestern, heute, morgen«, Performative Lesung zur zentralen 80.
Fähigkeiten
Julian Bartsch verfügt über ein breites Spektrum an Fähigkeiten:
- Aikido, Basketball, Gesang, Handball, Reiten, Zeitgenössischer Tanz, Instrumente: Klavier und Gitarre, Führerschein Kl.
- Aikido, Chor, Contact-Improvisation, Reiten, Tanz (Gumbootdance, Modern, Ballett), Yoga, Instrumente: Klavier (Grundkenntnisse), Gitarre (Grundkenntnisse), Führerschein Kl.
- Aikido, Contact-Improvisation, Zeitgenössischer Tanz, Führerschein Kl.
- Aikido, Contact-Improvisation, Reiten, Schwimmen, Instrumente: Schlagzeug, Gitarre, Führerschein Kl.
Besetzt u.a. Ich bin blind, wie ein Maulwurf. Das liste ich bewusst bei meinen Fähigkeiten auf, da mir das ermöglicht andere Ebenen zu bespielen als Sehende - Ach Quatsch…jede Person, gibt dem Spiel eine eigene Färbung.
B.A. Co-Regie, Schauspiel, Kamera und Schnitt (zusammen mit einer weiteren Person) beim Kurzfilm »Nr.
Dozenten
Im Bereich Schauspiel unterrichten u.a.:
- Schauspielausbildung Zürich. Als Schauspieler sieben Jahre in Deutschland und der Schweiz tätig.
- Studium der Sprecherziehung in Stuttgart. Professur für Sprechen in Stuttgart und an der Folkwang Universität der Künste (davon vier Jahre Dekan im FB 3). Gab international Meisterkurse. Als Sprachcoach an zahlreichen Theatern u. a. in Basel, Zürich, München (Kammerspiele), Hamburg, Düsseldorf und Bochum.
- Studium Slavistik und Komparatistik in München, Perugia, Moskau und Odessa. Danach journalistische Tätigkeit, ab 1998 Filmwissenschaftler und Kurator an den Cinematheken München und Jerusalem. Seit 2001 Stoffentwicklung und Drehbuch für Dokumentar- und Spielfilme. Zusammenarbeit u.a. mit Andrea Breth, Laurent Chétouane, Christiane Pohle. Ausstellungen photographischer Arbeiten, u.a.
- Schauspieler, Autor und Gastdozent für Schauspiel und Regie an der Folkwang Universität der Künste, Hamburg Media School, Filmakademie Baden-Württemberg. Als Theaterautor Förderpreis des Maxim Gorki Theaters 2007, Einladung zum Theatertreffen 2007.
- Ausbildung an der »freiburger akademie für tanz«, Weiterbildung in New York. Vier Jahre Solist am Ballett Theater Pforzheim (Publikumspreis), Gasttänzer u.a. für Theater Bonn, Theater Magdeburg, die Deutsche Oper am Rhein, sowie eine Vielzahl an freien Projekten als Tänzer und Choreograf.
- Schauspieler und Regisseur, Studium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Schauspieler an zahlreichen Theatern in Deutschland (Rostock, Schwerin, Cottbus, Berlin etc.). Momentan arbeitet er am Theater Heilbronn.
- Dramaturg u. a. am Ulmer Theater, Staatstheater Kassel, Theater Dortmund und Düsseldorfer Schauspielhaus. Als Lehrbeauftragter unterrichtete er an der Essener Folkwang Universität der Künste und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Von 2006 bis 2018 Chefdramaturg und Stellvertretender Schauspielintendant des Nationaltheater Mannheim.
- Film- und Theaterschauspieler, Choreograf. Studium am Koninklijk Vlaams Conservatorium in Antwerpen bei Ivo Van Hove. Weiterbildungen durch Workshops u. a. mit Luk Perceval, Minako Seki, Thierry Salmon. Intensive Zusammenarbeit mit Gennadi N. Bogdanov, der ihm Theorie und Praxis der Biomechanik nach Meyerhold lehrte. Seitdem Dozent dieser speziellen Methode des Schauspielunterrichts an Theaterschulen im In- und Ausland wie z.B. Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Universität der Künste Berlin, Anton Bruckner Privatuniversität Linz und ADK, an Theatern arbeitet er als Choreograf u. a. Volksbühne Berlin, Theater Aachen, Theater Bonn, Theater Münster u. a.
- Studierte Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« in Potsdam-Babelsberg, Meisterschüler von Günther Reisch an der Akademie der Künste Berlin. Film: »Stilles Land«, »Halbe Treppe«, »Wolke 9«, »Als wir träumten« u. a. Erhielt zahlreiche Filmpreise in Cannes, Berlinale, Deutschen Filmpreis, Grimme-Preis, Bayerischen Filmpreis.
- Studierte Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und Theaterregie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Er arbeitete als Schauspiel-Quereinsteiger und Regieassistent an verschiedenen Theatern wie dem Schauspiel Frankfurt, dem Nationaltheater Mannheim, dem Wiesbadener Staatstheater und dem Maxim Gorki Theater Berlin.
Ehem. Dozent*innen Jasmin AvissarChoreografin, Tänzerin, Tanzlehrerin wurde in Jerusalem geboren und absolvierte die Jerusalem Academy of Music and Dance. Sie studierte bei Nina Timofeeva, ehemalige Prima Ballerina am Bolshoi Theater und Mitbegründerin der Jerusalem Ballet Company and School (2004). Als Tänzerin arbeitete Jasmin Avissar mit Choreograf*innen wie Joseph Tmim, Joseph Jungman, Thomas McManus, Jean-Loup Jordan, Boris Nebyla, Robert Sher-Machherndl, Natalia Horecna. Sie assistierte Choreograf*innen wie Jean-Loup Jordan, Jean Guilalume Bart, Boris Nebyla, Natalia Horecna, Evelyn Teri.
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