Wildromantisch, ursprünglich, voll landschaftlicher Vielfalt und einer liebenswerten Bevölkerung - so stellen sich die Regionen der Ostalpen im italienischen Friaul und in den Julischen Alpen Sloweniens dar. Der Norden ist gekennzeichnet von schroffen Alpengipfeln, dichten Wäldern und saftig-grünen Tälern. Weiter südlich wird es karstiger und mediterraner, eine Region mit wechselnden Klimazonen, abwechslungsreichen Landschaften und einer bewegten Vergangenheit. Wie schon oft befuhren wir die allseits bekannten Dolomitenpässe!
Doch nun zieht es uns in neue Regionen und so machen wir uns auf in Richtung Südosten. Für die Anreise wählen wir die Sellarunde, Cortina d´Ampezzo und das Tal der Piave, bis wir am Südrand der Alpen den kleinen Marktort Sacile erreichen und uns in einem am Marktplatz gelegenen Hotel einmieten. Sacile, heute zwar im Friaul gelegen, war ab 1420 Teil der Venezianischen Republik.
Erkundung der friulischen Alpen
Am nächsten Morgen brechen wir auf, um die Südausläufer der friulischen Alpen zu erkunden. Unsere Fahrt führt uns Richtung Norden auf kleinen gewundenen Straßen durch den bis 1120 m hohen Bosco del Cansiglio bis zu dem Städtchen Farra d´Alpago am Lago di S. Croce und durch das Tal der Piave bis Longarone. Leider sorgte im Friaul die Natur für einige verheerende Katastrophen, insbesondere in Gebieten, wo der Mensch hemmungslos in die Natur eingegriffen hat.
Die wohl schlimmste geschah 1963, als ein Erdrutsch vom 1921 m hohen Monte Toc eine 100 m hohe Flutwelle auslöste, die sich aus dem Stausee Lago d´Vaiont ergoss und Longarone sowie einige Nachbarorte zerstörte - 2000 Menschen kamen damals ums Leben. Der Anblick der extrem schmalen und steilen Schlucht hinterlässt ein mulmiges Gefühl. Recht bildhaft kann man sich vorstellen, wie das Wasser damals hindurchschoss.
Etwas nördlich davon führt bei Codissago ein Abstecher hinauf zum oberen Tal der Vaiont-Schlucht, eine traumhafte Auffahrt mit vielen Kehren, Tunneln und Felsgalerien bis man oben die 265 m hohe Staumauer des Lago d´Vaiont und damit auch den "Parco Nationale delle Dolomiti Friulane" erreicht. Der Anblick auf den heute überwiegend mit Felsmassen gefüllten Stausee, auf die umliegenden Berge und den Steilhang, der den Erdrutsch verursachte, ist atemberaubend. Wir umrunden die Nordseite des Sees, passieren einige alte Ortschaften und erreichen bald eine stille urtümliche Landschaft.
Pässe und verborgene Schätze
Hoch ist er nicht, der Passo di S. Osvaldo mit seinen 827 m. Aber rundherum türmen sich die Dolomiten bis zu 2500 m auf, karstige Steilwände, die von tiefen Schluchten durchschnitten werden. Eine kurvige, schmale Straße führt durch das Val Cellina, sehr einsam ist es - wohl sind wir die einzigen Besucher hier! Erst am Lago di Barcis wird es etwas belebter. Doch unvermindert unberührt geht es sogleich weiter auf kurvenreicher Strecke bis Poffabro und Meduno und weiter durch die friulischen Dolomiten, vorbei am Lago di Tramonti und hinauf zur Filla di Mont Rest (1052 m).
Es ist schon spät an diesem Tag, aber zum Abschluss erwartet uns nun ein weiteres Highlight. Kurz nach Ampezzo biegen wir ab auf eine kleine Bergstraße hinauf zum Passo di Pura (1425 m). Die Auffahrt hat es in sich. Die Straße ist zwar geteert, aber die schmale Fahrbahn, die Steigung vor allem in den engen Spitzkehren und Felsbrocken auf der Fahrbahn lassen selbst uns Motorradfahrer auf keinen Gegenverkehr hoffen. Oben weitet sich die Landschaft zu einer grünen Hochebene, dann geht es wieder kurvig durch den Wald hinab und plötzlich liegt ein ruhiger Stausee vor uns, der Lago di Sauris. Die türkisfarbene Wasserfläche wird von grünen Almen und steil ansteigenden Bergstöcken umzingelt. Wir besichtigen den Staudamm, der ein vergleichbar enges Tal abriegelt, wie die Vaiont-Schlucht, und wenden uns dann dem letzten Teil unserer Etappe zu.
Sauris: Einzigartiges Bergdorf
Die Straße führt zunächst eben am See entlang, um alsbald wieder an Höhe zu gewinnen. Die traumhafte Strecke mit ihrer gleichmäßigen Aneinanderreihung von Kurven macht einen richtig schwindelig und als wir oben in Sauris di Sopra ankommen, haben wir fast so eine Art Höhen- oder Kurvenrausch. Das Tal von Sauris mit einer Höhe von 1000 bis 1400 m ist die höchstgelegene Gemeinde Friauls. Die Bergdörfer mit ihren Holz- und Steinhäusern schmiegen sich an die Hänge des Monte Piéltinis. Im Mittelalter von Einwanderern aus Kärnten gegründet hat sich hier ein mittelhochdeutscher Dialekt erhalten können.
Und noch etwas Besonderes hat Sauris zu bieten, den hauseigenen Speck und Käse, der gebraten und mit Polenta serviert, genannt Fricca, eine kulinarische Köstlichkeit darstellt.
Am nächsten Morgen geht es hinab durch die Schlucht unterhalb des Stausees Lago di Sauris. Die Strecke gleicht einer Achterbahn. Spitzkehren wechseln mit kopfsteingepflasterten Tunneln ab, dann folgen aus den Felsen gehauene Straßenstücke, die an Steilwänden entlang führen.
Fahrt durch die Karnischen Alpen
Auch die nächste Etappe ist nicht weniger spektakulär. Von Villa Santina im Tal des Tagliamento nehmen wir eine kleine Straße nach Lauco. Kurve für Kurve schraubt sich diese den Berghang empor. Lauco, ein hochgelegenes Bergdorf, bietet wunderbare Ausblicke auf die umgebenden Berge. Wir nutzen dies für eine Pause im zentralen Café an der Piazza, das ausschließlich von Einheimischen besucht ist. Sie heissen uns herzlich willkommen und zeigen sich stolz, dass eine Etappe des Giro d´ Italia durch IHR Dorf führt. Welch ein Glück, dass wir diese Strecken mit einem motorisierten Zweirad fahren dürfen!
Die Gegend scheint durchsetzt von solch schmalen, kurvenreichen Strecken, kein Auto weit und breit haben wir die gesamte Straße für uns alleine. Das ist auch gut so, den die Fahrbahnbreite liegt teilweise kaum über 2,50 m. Wir kommen durch Zuglio, Paluzza und Paularo. Hier unternehmen wir einen kurzen Abstecher zum Monte Paularo. Eine kürzlich frisch geteerte Straße führt zum Castel di Valdaier, das als Ausflugslokal dient und in dem man hervorragende karnische Gerichte probieren kann.
Noch ein Stück Weges vor uns, nehmen wir nun die Richtung in Süden unter die Räder. Wir können jedoch nicht genug bekommen von diesen verlassenen kleinen Bergstraßen. So schrauben wir uns ab Tolmezzo, dem Hauptort der karnischen Region, wieder den Berg empor, passieren Verzegnis, die Sella Chianzután und S. Francesco, überqueren das breite schroffe Tal des Tagliamento und erreichen schließlich San Daniele del Friuli. Hier muss man natürlich einen Stopp einlegen, schon wegen des weltbesten Schinkens! Dank des Klimas mit geringer Luftfeuchtigkeit reift der Schinken hier besonders gut. Etwas Meersalz und eine bestimmte Lagerzeit machen ihn zu einer Delikatesse.
Aber auch Kunst und Kultur werden in der kleinen Stadt hoch gehalten, zahlreiche historische Bauten machen einen Besuch durchaus lohnenswert.
Cividale del Friuli und die Julischen Alpen
Ab San Daniele del Friuli erreichen wir dann den Großraum von Udine und damit eine für uns schon ungewohnt verkehrsreiche Gegend. Kleine Nebenstrecken wählend erreichen wir aber bald unser Tagesziel, die alte Stadt Cividale del Friuli. Diese auf eine antike Gründung zurückgehende Stadt blieb bis zum Mittelalter eine der bedeutendsten Siedlungen des Friaul. Der schöne mittelalterliche Stadtkern mit seinen langobardischen, gotischen und auch Renaissancepalästen ist bestens erhalten und so entscheiden wir uns, in einem kleinen Stadthotel die Nacht zu verbringen.
Die Gegend um Cividale del Friuli ist ein grünes, fruchtbares Bauernland, in dem vor allem der friulanische Weinbau dominiert. Die Hügellandschaft ist sanfter und kultivierter als in der Region der Dolomiten. Von der nahen Grenze zum Nachbarland Slowenien trennen uns nur noch wenige Kilometer und in der Ferne kann man schon die Gipfel der Julischen Alpen erblicken.
Auf unserer Fahrt durch dieses Grenzgebiet kommen wir durch zahlreiche Dörfer mit farbenfrohen Häusern und bunten Vorgärten und kehren in einer kleinen Gaststätte in Lusevera ein. Eine hervorragend deutsch sprechende Wirtin serviert uns eine köstliche kalte Platte und berichtet uns, dass in dieser Gegend überwiegend ehemalige Gastarbeiter leben, die aus Deutschland zurückgekehrt sind. Ein Stück weiter nördlich wird es wieder "italienischer". Wir folgen der Strecke über das langgezogene Valle di Résia und unternehmen einen Abstecher nach Venzone im Tal des Tagliamento.
Auch Venzone erlitt ein schlimmes Schicksal, wurde beim großen Erdbeben von 1976 fast komplett zerstört. Es gelang aber die alte Stadt wieder aufzubauen. Sie wird von einer Stadtmauer bewehrt, in der Innenstadt bestechen kleine Gassen mit Bürgerhäusern und Palästen und das im venezianisch-gotischen Stil erbaute Rathaus aus dem 14. Jahrhundert.
Die Julischen Alpen in Slowenien
Nun wollen wir aber weiter in die Julischen Alpen und damit nach Slowenien. So nehmen wir die nächste Etappe unter die Räder, die uns durch das Raccolana-Tal bis hoch zur Sella Nevea führt. Die Karnischen Dolomiten schließen sich nun immer enger um das Tal zusammen, wir fahren direkt auf eine massige Bergwand zu. Am Talende wird die Berganfahrt in unzähligen Spitzkehren in unbeleuchteten Tunnels gemeistert. Auf der Sella Nevea angekommen, überrascht uns ein großes Wintersportgebiet - im Sommer kein übermäßig schöner Anblick, aber die weitere Abfahrt und dann die Auffahrt zum Predilpass entschädigen uns mit wunderschönen Aussichten. Der 1150 m hohe Predilpass ist zugleich Grenzstation zwischen Italien und Slowenien. Wir passieren den kleinen Grenzübergang ohne jegliche Probleme.
Und dann stehen wir staunend vor einem atemberaubenden Panorama. Plötzlich hat sich die Landschaft vollkommen verändert. Während in Karnien weite Bergzüge und landwirtschaftlich genutzte Hochalmen vorherrschen, nimmt uns hier eine abgeschiedene, karge und schroffe Bergwelt ein.
Die erst 1999 geteerte Mangart-Passstraße wurde im Herbst 2000 durch einen Felssturz zerstört, der eine gewaltige Erdlawine ins Tal beförderte. Seit 2002 ist die Passstraße wieder auf frisch geteertem Untergrund befahrbar. Eine aufregende Strecke, die zunächst durch dichte Wälder führt und sich dann einen Steilhang hochschraubt, durchsetzt von vielen Spitzkehren und Tunnels. Auf 2010 m Höhe teilt sich die Straße zur geschotterten Gipfelstrecke. Wir nehmen die rechte, ziemlich holperige Auffahrt und landen auf dem oberen Bergplateau. Die Aussicht ist gigantisch. Vor unseren Augen erhebt sich der schroffe Bergstock des Mangart und direkt vor unseren Füßen geht es 1000 m tief hinab.
Doch wir wollen weiter. Kurve um Kurve fahren wir das steilwandige Korotnica-Tal hinab, vorbei an der Festung Kluze bis Bovec und erreichen das wunderschöne Trentatal, in welchem der Fluss Soca fließt. Kleine Ansiedlungen mit buntbemalten Bauernhäusern mit holzgeschnitzten Ornamenten und üppig bepflanzten Gärten säumen die Landstraße, daneben hölzerne Hängebrücken, die über die Soca führen.
Vršič-Pass und das Trentatal
In dem Ort Trenta öffnet sich das bis dahin schmale Tal und lässt den Blick frei auf das Bergmassiv des Vrsic. Hier nimmt einer der interessantesten Pässe Sloweniens, die Vrsic-Passstraße ihren Anfang. Kurz nach Trenta in der ersten Spitzkehre lesen wir auf einer Hinweistafel die Zahl 51. Auf den nächsten 12 Kilometern erwarten uns also noch weitere 50 Spitzkehren! Schön gleichmäßig in regelmäßigen Kurven geht es den Berg hinauf und oben angekommen machen wir erstmal Pause. 25 Kehren sind gemeistert und 26 liegen noch vor uns.
Kaum zu glauben, aber die Abfahrt ist ebenso toll wie die Auffahrt, erfordert aber mehr Konzentration, da die Spitzkehren gepflastert sind und leicht schmierig werden. Doch die landschaftlichen Ausblicke werden immer faszinierender.
Bled und der Triglav-Nationalpark
Dann geht es entlang des Karawankenmassivs auf der Hauptroute Richtung Bled. Ganz zauberhaft liegt das historische Bled am gleichnamigen See, überragt von einer mächtigen, auf hohen Klippen thronenden Burg, den See ziert eine kleine Insel mit der Wallfahrtskirche Mariae Himmelfahrt. Doch dank des besonders milden Klimas ist Bled ein traditioneller Kurort, was an den zahlreichen Hotels, den mondänen Kuranlagen und Cafés an der Uferpromenade ersichtlich ist. Reisebusse und Kurgäste bevölkern die Straßen, die Stadtdurchfahrt ist ein ziemliches Chaos.
Trotz seiner landschaftlichen Schönheit umrunden wir den Bleder See so flott es geht und sind erleichtert nur wenige Kilometer weiter, wieder in die ruhige harmonische Landschaft des Triglav-Nationalparks zu kommen. Eine gut ausgebaute Landstraße führt uns durch das Tal der Sava Bohinjka bis zum Wocheiner See (Bohinjsko Jezero), an dem die Straße abrupt endet. Das bis 2864m hohe Triglav-Massiv bildet an dieser Stelle eine unüberbrückbare Sperre. So einige kleine Landstraßen, zum Teil mit unbefestigtem Untergrund, durchziehen den östlichen Teil des Triglav-Nationalparks, die Berge Pokljuka. Bei Jereka nehmen wir eine kurvenreiche Auffahrt Richtung Norden.
Immer wieder bieten sich uns phantastische Aussichten auf das Triglav-Massiv. Eine ländliche Idylle, wunderbare Ruhe und Ursprünglichkeit strahlt diese Gegend aus. Wir durchfahren kleine Ansiedlungen mit schönen gepflegten Bauernhäusern, aus Holz gebauten Berghütten und alten Dorfkirchen. Besonders markant sind die für Slowenien typischen Heuständer, überdimensionierten Leitern gleich, auf denen das Heu zum Trocknen aufgehangen wird.
Kurz vor Bled biegen wir in das Radovna-Tal ab, an dessen Ende sich der Fluss durch eine 1500m lange Schlucht schiebt, die Vintgar-Klamm.
Škofja Loka und die südlichen Julischen Alpen
Dann geht die Fahrt weiter, vorbei an Bled, entlang des Hauptkammes der Karawanken. Links von uns das aufsteigende Bergmassiv, rechts das weit nach Süden sich öffnende Sava-Tal und dahinter die Julischen Alpen. Zahlreiche Dörfer befinden sich entlang der kleinen Landstraße und überall locken Gaststätten zur Einkehr und zum Kosten der deftigen, aber leckeren slowenischen Küche. Unser nächstes Ziel ist das weiter südlich gelegene Skofja Loka.
Die zum Kulturdenkmal erklärte Stadt kann auf eine tausendjährige Geschichte zurückblicken und ist einen Besuch wert. Interessante Hausfassaden mit gotischen und barocken Portalen zieren die Altstadt. Es ist jedoch nicht nur ein historisches Schmuckstück, lebhaftes Treiben herrscht heute in den alten Gassen und Plätzen.
Nach diesem Aufenthalt geht es wieder auf die Motorräder und zur letzten Etappe des heutigen Tages, in die südlichen Ausläufer der Julischen Alpen, die Berge von Skofja Loka. Eine idyllische Gegend mit bewaldeten Hügeln und saftig grünen Wiesen, die man getrost als "Slowenische Schweiz" bezeichnen könnte. Sanft schlängelt sich die Straße durch das Tal, ein ehemaliges Erzabbaugebiet, wie man an einigen Fabriken und einem alten gemauerten Schmelzofen ersehen kann. Dann steigt die Straße an, führt kurvenreich und steil den Berg hinauf bis zur Ansiedlung Sorica und schließlich hinab nach Bohinjska Bistrica und zu unserem Übernachtungsquartier am Wocheiner See.
Ein letzter herrlicher Ausblick auf das Triglav-Massiv verschönt uns die abendliche Rückkehr und baldige Heimfahrt.
Tagestouren und Routen
Innerhalb der nächsten sechs Tage unternehmen wir Tagestouren, die zwischen 200 und 320 Kilometern liegen. Unsere Reiseroute führt uns durch die beeindruckenden Landschaften von drei Ländern: Slowenien, Italien und Österreich. Der Fokus liegt jedoch klar auf den faszinierenden Highlights Sloweniens. Auf malerischen und kurvenreichen Straßen erkunden wir unter anderem den Vršic-Pass, den Predilpass und den Mangart - spektakuläre Strecken, die mit atemberaubenden Ausblicken auf die Alpen begeistern. Die Region Bohinj, unser Hauptstützpunkt, ist bekannt für ihre beeindruckende Naturkulisse und wird uns mit ihrer Gastfreundschaft und ihren kulinarischen Köstlichkeiten verzaubern. Ein Höhepunkt ist zweifellos der Mangart, einer der höchsten befahrbaren Punkte der Region, der mit seiner spektakulären Bergkulisse alle Erwartungen übertrifft.
Entspannung und Genuss
Neben dem Fahrspaß legen wir Wert auf entspannte Pausen, um die Umgebung zu genießen, Fotos zu machen und regionale Spezialitäten zu probieren.
Am fünften Tag unserer Motorradreise kannst du eine wohlverdiente Pause einlegen. Nutze die Gelegenheit, dich am Bohinjer See zu entspannen, die umliegende Natur zu genießen oder einfach die charmante Atmosphäre der Ortschaft zu erkunden.
Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke
- Bled: Ort und gleichnamiger See gehören zu den touristischen Highlights des Landes, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Über dem See ragt eine Burg empor, deren Besichtigung ebenfalls lohnt. Die Vila Bled, einst Titos Sommersitz am See, wurde gerade erst wieder als Hotel eröffnet und verfügt über eine einmalige Lage mit Blick auf die charakteristische Insel inmitten des Gewässers, auf der einzig eine Kirche seit Jahrhunderten ihren Turm in die Höhe reckt.
- Savica Wasserfall: Vorbei am See von Bohinj geht es zu einem der schönsten Wasserfälle des Landes, dem 51 Meter hohen Slap Savica.
- Bohinj: Neben dem Ort ist auch ein gleichnamiges weites Tal gemeint, das von den schroffen Hängen der Julischen Alpen gesäumt wird. Im Talschluss liegt der See Bohinjsko jezero.
- Škofia Loka: Der Ort westlich der Hauptstadt Ljubljana verfügt über ein sehenswertes Stadtzentrum mit dem Stadtplatz (mestni trg) und dem Unteren Platz (spodnji trg). Oberhalb thront das Stadtschloss des Bischofs. Es musste nach dem Erdbeben 1511 umfassend instand gesetzt werden.
Friaul - Julisch Venetien: Ein Paradies für Motorradfahrer
Das Friaul als Italiens nordöstlichste Region liegt genau zwischen den Sandstränden der Adria und den südöstlichen Alpen. Dazu gehören dann die Dolomiten und auch die optisch ähnlich wirkenden Julischen Alpen. Etwas weiter nördlich findet sich dazu der Karnische Kamm, der die natürliche Grenze zu Österreich bildet. Der großen Vielfalt der Landschaft entspricht auch ein umfangreiches Kulturerbe, geprägt durch einen komplizierten Geschichtsverlauf und den Einfluss verschiedener Völker.
In Friaul zu fahren, bedeutet Freiheit zu erleben und diese Region Kurve um Kurve neu zu erobern. Das mediterrane Klima mit seinen milden Temperaturen und die von schroffen Bergen und Wäldern lassen uns hier einfach nur wohl fühlen. Egal wo wir unterwegs sind, die Strecken sind gespickt mit zahlreichen Serpentinen und garantieren uns jeden Tag Fahrspaß pur! Phantastische Kurvenetappen und wunderschöne Aussichten gehören zu den Highlights und werden Sie beeindrucken.
Reiseplan und Routenbeispiele
Die Route durch die Julischen Alpen zeichnet sich durch atemberaubende Landschaften und anspruchsvolle Pfade aus. Eine der aufregendsten Fahrten ist Vršič, wo steile Anstiege und Panoramablicke für ein unvergessliches Erlebnis sorgen.Berühmt für seinen See, die Insel mit der Kirche und die Burg auf einer Klippe ist Bled ein Muss. Von dort aus fahren Sie zum Bohinj-See, dem größten See Sloweniens, wo sich die Straße durch den Triglav-Nationalpark schlängelt und atemberaubende Alpenblicke bietet. Von Bohinj aus fahren Sie in Richtung Pokljuka, einer malerischen Hochebene, die von Wäldern und Wiesen umgeben ist. In der Nähe liegt Vintgar, wo der Fluss Radovna wunderschöne Wasserfälle und Stromschnellen bildet.
Beispielhafte Reiseroute (7 Tage)
- Tag 1: Individuelle Anreise zum Starthotel in Großgmain an der deutsch-österreichischen Grenze.
- Tag 2: Anreise zum Tourzentrum nach Bovec/Slowenien über den Großglockner und den Passo Predil (310 km).
- Tag 3: Nördliches Slowenien - Bohinjer See, Bled, Škofja Loka (390 km).
- Tag 4: Abstecher ins Friaul und zur Mangartstraße.
- Tag 5: Höhlen und Schluchten entlang der slowenisch-italienischen Grenze.
- Tag 6: Karnische Alpen und San Daniele del Friuli.
- Tag 7: Rückreise über den Vršič-Pass und die Nockalmstraße.
Alpenpässe im Detail
Gerade für Motorradfahrer aber auch alle Natur & Outdoor Liebhaber ist Slowenien ein wahres Juwel. und breit nichts zu lesen. Wir waren die letzten Jahre mehrfach mit unseren Motorrädern in Slowenien unterwegs, wobei es uns der gebirgige Westen des Landes ganz besonders angetan hat. uns Motorradfahrern ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern. begeistert mit wunderschöner Natur und tolle Motorradstrecken am laufenden Band. gut bürgerlichen Essen. In diesem Blog Beitrag möchten wir dir Lust darauf machen, das Naturparadies zwischen Italien und Österreich einmal selbst mit deinem Motorrad zu erkunden.
Vršič Pass
Mit einer Höhe von 1.611 m ist der Vršič Pass die höchste von beiden Seiten mit einem Fahrzeug zu befahrende Passstraße Sloweniens. der zum Picknicken und Pause machen einlädt, bevor sie sich in mehr als 20 Kehren in die Berge hinauf windet. auf der Nordseite des Passes sind für Fahranfänger etwas kniffelig. Sie stammen noch aus der Zeit des 1. wurde. Außerdem ist uns zu Ohren gekommen, dass - gerade in der Hauptsaison - beim Parken auf der Passhöhe eine "Parkplatzgebühr" von ein paar Euro kassiert wird.
Mangart Pass
ca. von 2.055 m ist der Mangart Pass der höchste mit einem Fahrzeug zu befahrende Pass Sloweniens. relativ schmal ist, können die Kehren gerade für Fahranfänger unter Umständen etwas knifflig sein. Dafür wirst du auf der Passhöhe mit einer spektakulären Aussicht auf die schroffen Hochgebirge und den 2.677 m hohen Mangart-Gipfel belohnt.
Predil Pass
ca. zwischen Slowenien und Italien, von Bovec kommend zweigt nach ca. 1,5 km weiter befindet sich die slowenisch-italienische Grenze. del Predil). Der grünlich leuchtende Gebirgssee liegt malerisch eingerahmt in den julischen Kalkalpen. Italien genutzt wird, finden sich außerdem einige historische Gebäude und Denkmäler, die an die militärische Nutzung der Passstraße erinnern.
Zusätzliche Informationen
Es gibt viele Gründe, warum Slowenien und das Friaul ein Paradies für Motorradfahrer sind. Die kurvenreichen Straßen, die atemberaubenden Landschaften und die freundlichen Menschen machen diese Region zu einem unvergesslichen Erlebnis.
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