Kalkhoff E-Bike Test Vergleich: Ein umfassender Überblick

Seit 105 Jahren ist Kalkhoff eines der beständigsten Fahrradunternehmen weltweit und hat sich inzwischen ganz dem Bau von E-Bikes gewidmet. Die E-Bike-Branche erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Kalkhoff Endeavour Light Season

Mit Boschs neuem smarten Performance Line SX läuten auch die Cloppenburger eine neue Pedelec-Ära ein: weniger E-Bike, mehr Fahrrad. Schon am Gewicht lässt sich das erkennen, dass Kalkhoff beim Tourer einen Schritt weiter denkt: Die Waage bleibt beim nagelneuen Endeavour L Season bei 24 kg stehen. Den robusten Alurahmen kombiniert Kalkhoff mit einer eher einfachen Federgabel mit verstellbarer Stahlfeder und Lockout. 28“-Laufräder komplettieren das vorwärtsorientierte Fahrwerk.

Der neue SX-Motor hat das Zeug zum Gamechanger und ist im Endeavour mit integriertem, herausnehmbarem Akku genau richtig. Die gute Übersicht im Sattel verdankt das Endeavour der kompakten Bauweise des Rahmens. In den engen Gassen der Altstadt zeigt das Kalkhoff, dass es sich hier wohl fühlt. Auf innerstädtischem Kopfsteinpflaster zeigen die 55er Pneus mit sanftem Druck gute Dämpfung, die Federgabel filtert gröbste Unebenheiten raus. Schwalbes Big-Ben-Bereifung garantiert auch auf schneller Schussfahrt bergab guten Grip.

Wenn’s steil wird, arbeitet man im kleinsten Gang etwas mit, hier könnten wir uns eine kürzere Übersetzung vorstellen. Zum Preis von 2999 Euro hat Kalkhoff ein gutes Tourenrad konzipiert, das uns dank gutem Handling und smartem Antrieb gefällt.

Kalkhoff Endeavour L Excite

Ob der Weg zur Arbeit oder die Wochenendtour ins Grüne - wer ein motorisiertes Fahrrad für Stadt und Gelände sucht, braucht ein zuverlässiges Allrounder-Talent. Besonders eignen sich hier leichte Trekking-E-Bikes. Sie kombinieren kraftvolle Motorunterstützung mit einem geringen Gewicht und hohen Fahrkomfort.

Mit einem Gewicht von 21,7 Kilogramm ist das Kalkhoff Endeavour L Excite ein echtes Leichtgewicht, das die Handhabung vereinfacht. Das Fahrgefühl beschreiben die Tester als angenehm und sicher. So liegt der Testsieger gut in Kurven und fährt sicher auf asphaltierten Straßen sowie auf Kopfsteinpflaster und Strecken mit Steigung. Das Trekking-E-Bike bietet einen komfortablen, aufrechten Sitz mit ergonomischen Griffen. Sowohl die niedrigste als auch die höchste Unterstützungsstufe erleichtern die Fahrt. Beim Antritt gestaltet sich das Losfahren als noch schnell.

Bremsleistung

Nicht nur der Fahreindruck überzeugt, auch mit der Bremsleistung kann das Fahrrad punkten. Besonders bei trockenen Umgebungsbedingungen greifen die Scheibenbremsen zuverlässig, sowohl vorne als auch hinten. Bei Regen und Nässe leisten die Hinterradbremsen gute Arbeit, die Vorderradbremsen hingegen schneiden hier nur befriedigend ab.

Ausstattung und Leistung

Das Kalkhoff Endeavour L Excite ist mit dem Bosch Performance Line SX-Mittelmotor mit einem Drehmoment von 55 Newtonmetern ausgestattet. Zudem verfügt das Trekking-E-Bike über eine Gangschaltung mit zwölf Gängen, wodurch sich der Tritt komfortabel auf die aktuellen Bedingungen anpassen lässt. Die 29 Zoll-Reifen verfügen über eine Dicke von 46,62 Millimetern. Neben einem fest verbauten Licht ist außerdem ein großes 1,6 Zoll-Farbdisplay am Fahrrad angebracht. Gepäckträger, Schutzbleche, Ständer und Klingel sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten.

Reichweite und Akku

Da Kalkhoff zugunsten eines geringeren Gewichts beim Motor und der Akkukapazität gespart hat, macht sich dies allerdings bei der Reichweite bemerkbar. Im Test legt das Trekking-E-Bike mit einer Akkukapazität von 334,6 Wattstunden eine maximale Distanz von nur 44,1 Kilometern zurück. Dafür ist der Energieverbrauch mit 7,6 Wattstunden pro Kilometer etwas hoch. Bei einer sechsprozentigen Steigungsfahrt fallen Geschwindigkeit und Unterstützungsfaktor laut Testurteil zudem etwas gering aus.

Service und Umwelt

Als Garantie bietet der Hersteller 36 Monate oder mehr. Der Kundenservice fällt jedoch etwas spärlich aus.

Kalkhoff Endeavour 5+ Move

Herrlich, wie souverän man auf dem Kalkhoff Endeavour 5+ Move dahingleitet! Das Trekkingrad mit Bosch-Motor und 75 Newtonmetern schiebt kraftvoll an, ist extrem robust gebaut und federt vorne weich ab. Der bequeme Sattel und der individuell verstellbare Lenker unterstützen entspanntes Radeln auf Asphalt und Waldwegen. Starke Scheibenbremsen bringen das Velo flott zum Stehen. Das farbige Display ist sehr auskunftsfreudig und liefert übersichtlich angeordnet wichtige Informationen.

Viel mehr E-Bike als das Kalkhoff Endeavour 5+ Move kann man in dieser Preisklasse kaum bekommen. Das Zweirad eignet sich perfekt für Kurztrips und längere Ausflüge in der Stadt, auf Landstraßen und Feldwegen. Kalkhoff selbst verlangt für sein Velo knapp 4.000 Euro, bei anderen Anbietern ist es jedoch weit mehr als 1.000 Euro günstiger, wodurch es für uns das beste Preis-Leistungsverhältnis darstellt und sich knapp vor das etwas teurere Gazelle Ultimate T10 HMB schiebt.

Kalkhoff bietet das Endeavour 5+ Move in den drei Rahmen-Konfigurationen »Diamond«, »Trapez« und »Wave« an. »Wave« ist ein komfortabler Tiefeinsteiger, während es sich bei der von uns getesteten Variante »Diamond« um ein klassisches Herrenrad mit Querstrebe handelt. »Trapez« ist eine Mischung aus beiden Versionen. Für nahezu jeden Radler gibt es das E-Bike in der passenden Größe. Das 5+ Move ist auf 29 Zoll großen Rädern und universellen Schwalbe-Reifen unterwegs.

Diese eignen sich gleichermaßen für glatten Asphalt wie auch für holprige Wald- und Feldwege. Längere Strecken legt man mit dem Kalkhoff-Bike bequem zurück. Der ist super weich, bietet guten Halt und sorgt dafür, dass man sein Gesäß auch nach mehrstündigen Touren nicht spürt. Leider fehlt ein Schnellverschluss. Vorne hat Kalkhoff eine Teleskopgabel mit einem Federweg von 80 Millimetern verbaut.

Ganz wichtig, gerade für größere Radler: Das Endeavour 5+ Move ist mit einem verstellbaren Lenkervorbau ausgestattet. So lässt sich der Lenker perfekt in der Höhe und in der Neigung anpassen - je nachdem, ob man lieber aufrecht oder in gekrümmter Haltung fährt. Die Kunststoffgriffe sind zudem angenehm ergonomisch geformt und erlauben eine optimale Verteilung des Drucks auf die Hände. Das vordere LED-Licht leuchtet ausreichend hell, es lässt sich genauso wie das Rücklicht über den Bordcomputer einschalten.

Der Alurahmen zeichnet sich durch sehr hohe Stabilität und Verwindungssteifigkeit aus, hier klappert und vibriert nichts. Mit 27 bis 29 Kilo je nach Rahmengröße ist das Kalkhoff kein Leichtgewicht, wer sein Velo jeden Tag in die Wohnung im dritten Stock tragen will, sollte sich nach einer leichteren Alternative umschauen. Die meisten Kabel sind sauber in den Rahmen integriert. Ausgeliefert wird das Endeavour 5+ Move inklusive Ständer und robustem Gepäckträger. Dieser hat eine Traglast von bis zu 27 Kilo und eignet sich damit problemlos für die alltäglichen Einkäufe.

Motor und Akku

Beim Motor bedient sich Kalkhoff im Bosch-Sortiment: Zum Einsatz kommt der Motor der Bosch Performance Line mit 75 Newtonmetern. Der Mittelmotor ist mit Tretkraftsensor, Rotationssensor und Geschwindigkeitssensor ausgestattet. Der Bosch-Motor stellt vier Unterstützungsstufen und eine Schiebehilfe zur Verfügung. Im »Turbo«-Setting bekommt das Kalkhoff Flügel und schiebt den Fahrer wie von Geisterhand nach vorne. Auch stärkere Steigungen sind so überhaupt kein Problem. Im höchsten Gang kann man auch in der Ebene bei 25 km/h noch voll in die Pedale treten, ohne dass die Trittfrequenz unangenehm hoch wird. Die Abstimmung passt sehr gut.

Der Lithium-Ionen-Akku (Typ Bosch PowerTube 625) leistet 625 Wattstunden (Wh). Mit einer Ladung sollen im Zusammenspiel mit der geringsten Tretunterstützung Reichweiten von bis zu 115 Kilometer drin sein. Der Akku ist bündig in den Rahmen integriert.

Bremsen und Display

Vorne und hinten hat das Kalkhoff jeweils 180 Millimeter große Bremsscheiben verbaut. Mit der Bremsleistung sind wir im Test sehr zufrieden. Die Bremsen lassen sich gut dosieren, sie sind ab Werk nicht zu weich und nicht zu hart eingestellt.

Das Display Kiox 300 stammt ebenfalls aus dem Hause Bosch. Der Bildschirm ist auch im Hellen gut ablesbar. Zu den dargestellten Informationen gehören unter anderem Höhendaten, Anstieg, Leistungs-, Trittfrequenz- und Kalorien-Anzeige. Ebenso erfährt man, wie lange man bereits unterwegs ist, wie viele Kilometer man insgesamt und am jeweiligen Tag zurückgelegt hat.

Bedient wird das Kalkhoff über eine kleine Steuereinheit. Über diese ist es unter anderem sehr komfortabel möglich, durch die Menüs auf dem Display zu blättern, das Licht einzuschalten und die Fahrmodi zu wechseln. Besitzer eines Apple- oder Android-Smartphones können die eBike Flow-App installieren. So steuert man per Smartphone sämtliche E-Bike-Funktionen, außerdem nutzt man Navigation und Routenplanung, schützt das Velo vor Langfingern und ruft diverse Tour- und Fitnessdaten ab. Wichtig: Die App kann man als nette Spielerei nutzen, man braucht sie aber nicht.

Das Kalkhoff Endeavour 5+ Move schnürt ein tolles Gesamtpaket: Es fährt sich ungemein entspannt und sicher, ist hochwertig verarbeitet, hat einen kraftvollen Motor und einen ausdauernden Akku, lässt sich unkompliziert bedienen und ist auf unterschiedlichen Terrains zu Hause. Das Kalkhoff ist der perfekte Allrounder für alle, die gerne in der Stadt und auf dem Land unterwegs sind.

Im aktuellen Test (06/24) der Stiftung Warentest wurden elf Trekking-E-Bikes mit Preisen von 1.100 bis 4.500 EUR auf Herz und Nieren geprüft. Das ENDEAVOUR 5 ADVANCE+ von Kalkhoff steht mit dem Qualitätsurteil GUT (1,8) auf dem Siegertreppchen. Besonders hervorgehoben hat die Stiftung Warentest die angenehme Sitzposition, den kraftvollen Motor und die hochwertige Verarbeitung.

Kalkhoff Entice Light Advance

Mit dem Entice Light Advance präsentiert Kalkhoff sein erstes vollausgestattetes Trekkingrad im Leichtgewichtformat. Beim Traditionshersteller Kalkhoff rollte 2007 das erste Serien-E-Bike vom Band der Cloppenburger Produktion. Seitdem bewiesen die Niedersachsen vor allem im Bereich City-, Urban und Trekking-E-Bikes ihre ausgewiesene Fachkompetenz. Ist das neue Entice Light Advance die Rolle rückwärts oder das E-Bike mit Fahrraderlebnis?

Bosch Performance Line SX

Aus dieser Überlegung heraus präsentierte der Motorengigant Bosch im letzten Jahr den neuen Bosch Performance Line SX. Leichter, sanfter, schlanker, aber von der Motorperformance in greifbarer Entfernung zum marktbeherrschenden kräftigen CX. Der Skepsis zum Mittelmotor Light bei der Präsentation wich nach den ersten Testfahrten die Erkenntnis: Da wurde viel richtig gemacht, der Unterschied zum großen Bruder ist gering. Dass daraus eine neue E-Bike-Kategorie entstehen könnte, ließ sich bei der Präsentation des Antriebssystems im Fachpublikum im Kern erahnen.

Genau diesen Ansatz zum schlanken E-Bike mit maßhaltigem Antrieb hat Kalkhoff im neuen Entice Light Advance wirklich clever umgesetzt. Zum zwei Kilogramm leichten SX-Antrieb kombinierten die Niedersachsen den neuen schmalen und mit 2 Kg ebenso leichten 400 Wh Akku als Powertube im Unterrohr des Diamantrahmens, der dank schlankem Design eher die Rahmendimensionen eines normalen Trekkingrades aufweist.

Nur 400 Wh - so wenig? Ja, denn der Motor arbeitet effizient und für Reichweiten-Pessimisten hält Bosch einen zusätzlichen Reichweitenverlängerer mit 250 Wh für in den Flaschenhalter bereit. Allerdings - man kann mit dem Kalkhoff Entice Light Advance auch gut ohne Unterstützung pedalieren, als wär's ein normales Fahrrad.

Für die Bedienung des Systems und zur Kontrolle verbaut Kalkhoff am linken Lenkerende das ebenso noch recht jungfräuliche Purion 200 Display. Tastatur und Anzeige bestehen aus einer Einheit, die Tastenanordnung und Belegung sind von der LED-Remote des Smarten Systems kopiert. Das funktionierte bisher wie auch beim neuen Purion recht gut, mit kleinen Einschränkungen bei der Haptik, sobald man im Winter Handschuhe trägt.

Ausstattung

Dass Kalkhoff zugunsten eines leichten Radgewichtes an der Ausstattung gespart hätte, muss man klar verneinen. Eine luftgedämpfte Suntour Federgabel komplettiert das Rahmenset zu einem trekkingtauglichen Fahrwerk. Die 27,5er-Laufräder halten die Balance zwischen souveränem Geradeauslauf und agiler Wendigkeit. Als Schaltoption kommt Shimanos neue Cues Kettenschaltung in der 9-fach Variante zum Einsatz. Deren Spreizung ist wie gemacht für ein Tourenrad, das auch an Anstiegen nicht schlapp macht.

Mit dem breiten Lenker, Lichtanlage, Gepäckträger und Schutzbleche ist das Kalkhoff Entice Light Advance für die nächste Tour gut gerüstet. Wer ab und zu oder öfter mal was transportiert, der kann optional einen zusätzlichen Gepäckträger ans Steuerrohr schrauben. Die Montagepunkte sind schon vorhanden.

Fahreigenschaften

Als Mittelmotor light hat der kompakteste Bosch ordentlich was unter der Haube und schafft auch steile Anstiege ohne Schnappatmung des Pedaleurs. Beim Beschleunigen kommt der smarte SX gut aus dem Quark und unterstützt in den einzelnen Modi sehr ordentlich. Klasse: Gerade für schnelle Kurbler bietet der Stuttgarter im flotten Tritt noch Kraftreserven. Bosch-typisch ist sein Einsatz akustisch stets präsent.

Beeindruckt hat uns beim Testen die enorme Agilität des nur 21,8 kg schweren Trekking-E-Bikes. Mit Schmackes um die Ecken, das lässt das Entice kalt. Die 2,25 Zoll breiten Geländepneus erlauben schnelle Curves und bieten guten Gripp auf Feldweg & Co. Da ist auch ein leichter Trail dank der gut dämpfenden Gabel locker drin.

Fazit

Das Kalkhoff Entice Light Advance begeisterte beim Test dank des leichten Konzepts mit quirligem Fahrspaß und flinker Agilität. Die Vollausstattung macht aus dem geländeflitzigen Tourer ein flottes Alltagsrad.

Testergebnis

Punkte: 753 // Note: sehr gut

Vorteile Nachteile
Smarter Bosch-Antrieb Auch wenn die Schnellspanner funktionieren, Steckachsen zentrieren und fixieren die Laufräder verwindungssteifer
Übersichtliches Display mit digitaler Konnektivität Optionale Ergänzungen
Geringes Gewicht, herrlich agiles Bike

Allgemeine Informationen zu E-Bikes

Insgesamt hat der Fachhandel in Deutschland im vergangenen Jahr 3,85 Millionen Fahrräder und Elektrofahrräder verkauft - das waren nach Angaben des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V.) 2,53 Prozent weniger als 2023. Der Markt für E-Bikes ist entsprechend groß und unübersichtlich, das Produktportfolio ist riesig. Unterschiedliche Modelle konkurrieren mit unterschiedlichen Antriebskonzepten.

Was ist ein Pedelec?

Pedelec steht als Abkürzung für Pedal Electric Cycle. Dabei handelt es sich um ein Fahrrad mit Elektromotor, der erst dann seine unterstützende Wirkung entfaltet, wenn man in die Pedale tritt. Ohne eigene Kraftanstrengung bewegt sich ein E-Bike bzw. Pedelec also nicht vorwärts.

Die Motorunterstützung darf nur bis 25 Stundenkilometer aktiv sein, bei höheren Geschwindigkeiten muss sich diese abschalten. Eine Anfahr- bzw. Ein Pedelec darf jeder fahren, es erfordert weder Zulassung oder Versicherung noch einen Führerschein und auch eine Helmpflicht besteht nicht (wir raten dennoch dringend zu einem Fahrradhelm).

S-Pedelecs

S-Pedelecs sind die schnellen E-Bike-Varianten - das »S« steht schließlich für »Speed«. Maximal 45 Stundenkilometer sind erlaubt, der Motor leistet im Gegensatz zum Pedelec mehr als 250 Watt. Da es sich rechtlich nicht mehr um ein Fahrrad handelt, werden Zulassung, Führerschein (ab Klasse AM, bis 2013 Klasse M), Versicherungsschutz und Nummernschild benötigt. Zudem besteht eine Helmpflicht.

E-Bike-Typen

  • Citybikes: Primär für den Stadtverkehr konzipiert, komfortable Sitzhaltung und einfacher Einstieg.
  • Trekkingräder: Komfortabel und robust, geeignet für Feld- und Waldwege.
  • Mountainbikes: Für anspruchsvolle Strecken über Stock und Stein, mit kraftvollen Motoren.
  • Rennräder: Auch als E-Bike erhältlich.

Motorposition

  • Mittelmotor: Sorgt für einen tiefen Schwerpunkt und eine gleichmäßige Gewichtsverteilung. Ermöglicht sportliches Fahren.
  • Hinterrad- und Vorderradnabenmotor: Kann den Fahrkomfort beeinträchtigen, entweder hecklastig oder beeinträchtigt das Lenkverhalten.

Akku

Bei älteren und einfachen E-Bikes befindet sich der Akku im Bereich des Gepäckträgers. Optisch schöner sind Lösungen, bei denen der Akku teilweise oder sogar komplett in den Rahmen integriert ist. Je größer die Akku-Kapazität, desto besser, weil dadurch die Reichweite des E-Bikes zunimmt. Üblich sind Kapazitäten zwischen 250 und 600 Wattstunden (Wh). Bosch hat im Internet einen nützlichen Reichweiten-Assistenten eingerichtet.

Weitere wichtige Aspekte

  • Probefahrt: Unbedingt eine Probefahrt machen, um den Komfort zu testen.
  • Motorleistung: Die Newtonmeter-Angabe gibt Aufschluss über die Leistung des Motors.
  • Gangschaltung: Kettenschaltungen sind im bergigen Gelände die erste Wahl, in der Stadt kann eine Nabenschaltung genügen.
  • Bremsen: Auf ausreichend dimensionierte Bremsen achten.
  • Display: Ein beleuchtetes Display ist nützlich, um wichtige Informationen abzulesen.

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