Kammweg Erzgebirge Radtour Etappen

Du möchtest mal so richtig raus? Einfach der Ruhe verfallen und die Natur genießen? Auf dem Kammweg Erzgebirge-Vogtland wird Dein Alltag klein und unbedeutend, jeder Tag auf dem Fernwanderweg führt Dich näher zu Dir.

Auf dem 287 km langen, aussichtsreichen Kammweg Erzgebirge-Vogtland wandern heißt, seinen Horizont zu erweitern. Einfach der Ruhe verfallen und die Natur genießen, denn drei Viertel der Gesamtstrecke verlaufen durch den Naturpark Erzgebirge-Vogtland.

Der Kammweg Erzgebirge-Vogtland zählt zu den Top Trails of Germany, den besten Wanderwegen des Landes. Für alle, die Lust auf mehr haben - mehr Lebensfreude, mehr Abenteuer, mehr erstklassiger Wanderspaß!

Ab sofort können ambitionierte Wanderer auch auf dem Kammweg Erzgebirge-Vogtland und somit als erste Region in Sachsen die beliebten digitalen Wander- und Tourennadeln auf Ihrem Smartphone sammeln. Warum nicht einen Tag länger am jeweiligen Etappenort des Kammwegs bleiben und noch besser die Umgebung mit seinen einzigartigen Ausflugszielen kennenlernen!

In Vorbereitung der inzwischen 5. Zertifizierung zum "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" nahmen im April und Mai engagierte Kammweg-Partner jeden Kammweg-Meter im Erzgebirge „unter die Lupe“ und besserten die Markierung nach. Die Kammwegsaison startete offiziell am 1. Mai.

Mit seinen ausgedehnten Wäldern, zahlreichen Mooren und artenreichen Bergwiesenzählt der Naturpark Erzgebirge zu den letzten Paradiesen unserer Heimat. Gehen Sie mit uns auf Entdeckungseise und erleben Sie die einzigartige Landschaft des oberen Erzgebirges. Höhenwege mit phantastischen Ausblickenwechseln mit idyllischen Tälern und sind ein Eldorado für Naturliebhaber. AmWeg und in den Etappenorten gibt es reichlich Gelegenheit zur Besichtigungkulturhistorischer Sehenswürdigkeiten.

Stellen Sie sich vor: Noch 10 Kilometer bis zum Hotel, es wird schon dunkel, die Füße sind nass und der Hunger macht sich nach einem anregenden Wandertag deutlich bemerkbar. Was würden Sie sich wünschen? Einen Abholservice zum Hotel? Ein warmes Zimmer für eine Nacht, denn morgen soll es ja weitergehen? Trockenraum für nasse Schuhe und Kleidung? Oder einfach nur einen kulinarische Belohnung für die Anstrengungen der letzten Stunden?

Garantiert werden Ihnen diese Wünsche bei einem zertifizierten Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland erfüllt. Im Erzgebirge, Vogtland und Ostthüringen erfüllen zahlreiche Beherbergungsbetriebe das Qualitätsversprechen „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“. Viele davon befinden sich 20 km-Umkreis des Kammweges. Hier sind Wanderer herzlich willkommen. Die Gastgeber freuen sich besonders auf die Kammwanderer und halten wanderfreundliche Angebote bereit.

Die KAMMtour

Die Radreise oder Fahrradtour für alle Tourenradler, die sich den Urlaubstag gern selbst einteilen und doch nicht auf wertvolles Insiderwissen und die Dienstleistung von Profis aus dem Erzgebirge verzichten möchten.

  • Anreisetag: Rundtour um Klingenthal/Mühlleithen (ca 42 km)
  • 1.Tourtag: Klingenthal/Mühlleithen - Oberwiesenthal (ca.
  • 4. Tourtag: Seiffen - Zinnwald/Geising (ca.

Hinweis: Nur zwischen Mühlleithen und Johanngeorgenstadt sowie einigen kurzen Teilstücken kann der Qualitätswanderweg Kammweg Erzgebirge für Radfahrer genutzt werden.

Die Tour verläuft auf Wald- und Feldwegen sowie verkehrsarmen Nebenstraßen und ist geeignet für MTB, Trekkingrad oder E-Bike (nicht für Rennräder). Der Verlauf der KAMMtour ist nicht identisch mit dem Qualitätswanderweg Kammweg Erzgebirge.

Auf den ersten Kilometern unserer Tour gibt es einige, teils sehr steile Auffahrten zu bewältigen. Doch wir gehen die Sache ganz ruhig und entspannt an, um nicht gleich allzu viel Kraft zu verschwenden. Von Schöneck aus geht es in Richtung Talsperre Muldenberg weiter nach Klingenthal. Bei KM 21 erreichen wir einen ersten Höhepunkt der heutigen Etappe: Großer Rammelsberg (953 m).

Der westliche Erzgebirgskamm ist fast vollständig mit Wald bewachsen. Kilometerlang stehen die typischen Fichten und Tannen dem Radler Spalier. Wer einmal vom Hauptweg der Tour abzweigen möchte, sollte immer auf die Beschilderung der Schutzgebiete achten. Ein achtsamer Umgang mit der Natur ist unbedingt geboten, z.B. Entlang der Strecke finden sich immer wieder Hinweistafeln mit wissenswerten Informationen zur Natur des Erzgebirges. Hier sollte der interessierte Radtourer eine Rast einlegen, sich stärken und auch lesen. Auch Wintersport-Tipps finden sich eine ganze Menge, die Kammloipe ist der Hotspot für Skilangläufer in Sachsen (Web-Tipp: www.kammloipe.com ).

An der Schutzhütte biegen wir zunächst links ab. Ca. 100 m danach kommt ein weiterer Abzweig (900 m ü. N.N.). Hier zweigt man nach rechts ab, in den Erzengelweg, und fährt über die Schwefelwerkstraße nach Johanngeorgenstadt. Johanngeorgenstadt (800 m ü. N.N.) bietet sich an für eine Rast an, z.B. Außerdem kann man sich im Ort entscheiden: 1. entweder auf den Weg der offiziellen Kammtour zurückkehren (Richtung Erlabrunn) oder 2. eine Wegvariante über die tschechische Seite des Erzgebirges fahren. Ich empfehle diese 2. Variante.

Dafür gäbe es drei Gründe anzuführen: Erstens ist die Wegvariante über Tschechien meiner Meinung nach schöner; zweitens ist sie einiges kürzer (25 statt 36 km); drittens erspart man sich den 13 km langen Berg von Rittersgrün nahe Breitenbrunn hinauf nach Tellerhäuser und bis zum Abzweig Fichtelberg (zwischen KM 57 und KM 70) - hier fährt man 400 Höhenmeter am Stück, teils sehr steil! Alle Wegvarianten sind vom Ortszentrum ausgehend beschildert. Wir folgen dem Wegweiser in Richtung tschechische Grenze.

Dazu fahren wir die Hauptstraßebergab ins Tal des Flusses Schwarzwasser. Unten angekommen passieren wir die Grenze und erreichen den kleinen Ort Potucky (dt. Breitenbach, 700 m ü. Achtung: In dem kleinen Ort herrscht reges Markttreiben und viel Verkehr! Im Zweifelsfall zur Orientierung absteigen, das Fahrrad durchs Gewimmel schieben. Die Route führt zunächst am Kreisverkehr geradeaus (gleich hinter der Grenze), dann an der gleich folgenden Kreuzung (nur 50 m) nach links (Richtung Osten). Hier wechselt die Farbe der Radwegbeschilderung von Grün-weiß auf Gelb-schwarz. Wir folgen der Nr.

Nach Überfahrt der Grenze folgt der Radweg Nr. 2198 einer wenig befahrenen Landstraße. Von Potucky aus sind es noch 20 km bis zum Gipfel des Fichtelberges (1215 m ü. N.N.). Die ruhige, asphaltierte Landstraße führt stetig leicht bergan, schlängelt sich immer entlang des Baches Cerna. Weiter dem Weg Nr. 2198 in Richtung des Ortes Ryzovna folgen.

An der T-Kreuzung in Ryzovna links abbiegen, in Richtung Bozi Dar. Wir folgen jetzt dem Fernradweg Krušnohorská magistrála / Erzgebirgsmagistrale (Fernradweg Nr. Auf der Fahrt Richtung Bozi Dar haben wir - in Fahrtrichtung links gesehen - über einige Kilometer das heutige Etappenziel im Blick: den Fichtelberg mit dem Fichtelberghaus (1215 m ü. N.N.). In Fahrtrichtung rechts, also südlich vom Fichtelberg, ragt der Klinovec (dt. Keilberg, 1244 m ü. N.N.) mit seinem markanten Antennenturm auf.

Schnell ist bei dieser kurzweiligen Aussicht die Einfahrt nach Bozi Dar (dt. Gottesgab), dem kleinen Grenz- und Skiort, erreicht. Im Ortskern von Bozi Dar links halten auf dem Weg Nr. Dann passieren wir wieder die Grenze nach Deutschland und folgen der Ausschilderung Fichtelberg. Jetzt heißt es: Ein paar Gänge runterschalten und die Auffahrt zum Gipfel hinaufkurbeln. Oben am Fichtelberg (1215 m ü.

Am Morgen rollen wir vom Fichtelberg aus gemütlich ins Tal Richtung Oberwiesenthal. Wir folgen der Ausschilderung in Richtung Oberwiesenthal und in Richtung Fichtelberg Schwebebahn (KM 72). So kommen wir automatisch auf die Vierenstraße, wo wir beim K1 Sporthotel auf die Route der Kammtour zurückfinden. Vom Sporthotel K1 aus fahren wir die Vierenstraße in Richtung Fichtelbergbahn. Sobald wir unter den Tragseilen der Bahn hindurch gefahren sind, biegen wir am Wegweiser mit dem Hinweis „KAMMtour“ rechts ab in die Hüttenbachstraße und radeln in Richtung Loucna pod Klinovcem (1,4 km, Grenze).

Wir queren die Bundesstraße 95 und sind nach wenigen Metern in Tschechien. Wir folgen dem Wegweiser - auf tschechischem Gebiet sind diese jetzt wieder gelb-schwarz - mit der Nummer 3002 nach rechts in Richtung Straz nad Ohri. Im Ort folgen wir dem Wegweiser Nr. 23 nach links in Richtung Medenec. Die folgenden 12 km fahren wir auf einer Hochebene in Höhen von um die 900 m. Von hier aus bieten sich wunderbare Ausblicke nach Süden ins Böhmische Becken.

Der kleine Ort Medenec (KM 87,5) ist schnell erreicht, nach der Passage des Ortes rollen wir bergab und verlassen die Hochebene. Die Straße (weiter Weg Nr. 23) führt uns zu einem Stausee. Dort erreichen wir eine T-Kreuzung, an der wir zwischen zwei Routenmöglichkeiten auswählen können: entweder rechts abbiegen und auf dem Weg Nr. 23 bleiben oder links abbiegen und dem Weg Nr. 3003 folgen. Deshalb sollte der Tourenradler dem Weg Nr. 3003 (Richtung Vejprty/Bärenstein) nach links folgen und am Westufer des Stausees bleiben.

In der Ortschaft Cerny Potok rechts abbiegen, die Grenze auf deutsches Gebiet queren und nach Jöhstadt (KM 101) einfahren. Von hier aus geht es weiter durch Preßnitztal, wo auch eine alte Schmalspur-Dampfeisenbahn verkehrt. Nächster Ort ist Schmalzgrube (KM 106). Vorbei am historischen Hammerwerk geht es durch den Wald wieder stetig hinauf auf den Kamm zur Ortschaft Satzung (KM 113).

Am Ende des Waldes steht die Schutzhütte „Lustiger Hans“ (861 m ü.N.N.). Im Ortszentrum Satzung zweigt der Radweg scharf links ab nach Reitzenhain (KM 120). Etwa auf halbem Wege dahin gelangen wir zu einem wunderbaren Aussichts- und Rastpunkt: dem Hirtstein (891 m ü.N.N.) mit der Hirtsteinbaude, auf der man auch übernachten kann (Web-Tipp: www.hirtsteinbaude.de ). Hier unbedingt eine Pause einlegen, denn die nächsten Kilometer werden vom Profil her anspruchsvoll.

In Reitzenhain führt uns der Wegweiser wieder zurück auf die tschechische Seite zur Krušnohorská magistrála / Erzgebirgsmagistrale (Fernradweg Nr. 23). Von hier aus bewegen wir uns auf kleinen Landstraßen und exzellent asphaltierten Radwegen. Es geht nun über Kalek (KM 122) und Nova Ves v Horach (KM 136) bis Deutschneudorf (KM 139) stetig auf und ab, weshalb dieser Streckenabschnitt recht anspruchsvoll zu fahren ist.

Beim Start der 3. Etappe in Deutschneudorf bieten sich zwei Wegmöglichkeiten: Entweder auf der deutschen Seite bis Deutscheinsiedel (4 km) fahren und hier wieder auf die tschechische Seite queren (Weg Nr. 23); oder gleich über die Grenze auf die Erzgebirgsmagistrale Nr. Zunächst verläuft die Erzgebirgsmagistrale auf einem Radweg durch den Wald und mündet nahe der Ortschaft Kliny / Göhren auf eine Landstraße ein. Diese führt den Radtourer direkt zur Talsperre Flaje.

An der Staumauer (KM 158) findet sich eine weitere Orientierungstafel. Von hier aus rollt es gemütlich talwärts in Richtung Grenze Český Jiřetín / Georgendorf - Deutschgeorgendorf (KM 162). Wir verlassen den Ort auf der Straße in Richtung Altenberg. Die Kammtour zweigt nach wenigen 100 Metern rechts in den Wald ab (Grenzweg). Knappe 5 Kilometer rollen wir auf einem wunderbaren Waldweg durch die Natur, immer entlang des kleinen Grenzbaches „Rauschenbach“.

Dieser mündet dann in die Torfstraße ein und wir fahren nun auf dem Bayerisch-Sächsischen Radfernweg (Bayreuth-Zittau). Der dichte Erzgebirgswald ist weiterhin unser Begleiter. Ungefähr bei Streckenkilometer 170 zweigt die Kammtour nach rechts auf die Muldentalstraße ab. Wir fahren in Richtung Teichhaus, wo wir sogleich die Landstraße wieder verlassen und auf den gut asphaltierten Radweg (Lindenauweg) zurückkehren. Hier ist auch nochmals eine Abzweigmöglichkeit in Richtung Moldava / Moldau mit Verbindung zur Erzgebirgsmagistrale (Nr. 23).

Der nächste markante Streckenpunkt ist der Abzweig nach links am Wegweiser „Altes Zollhaus“ am Grenzübergang Neu-Rehefeld (KM 176). Es folgt eine schnelle Fahrt bergab auf dem Holperbachweg in Richtung der kleinen Ortschaft Rehefeld-Zaunhaus, die in einem malischen Tal liegt.

Am ersten Haus fahren wir über die Brücke, queren damit die „Wilde Weißeritz“ und folgen rechts dem Radweg in Richtung Zinnwald-Georgenfeld. Oben am Großen Lugstein ist auch die Lugsteinbaude, die Verpflegung und Übernachtung bietet (Hinweis: Nicht durchgehend geöffnet, vor Antritt der Tour erkundigen, Übernachtung für Gruppen nach Voranmeldung. Web-Tipp: lugsteinbaude.de ).

Jetzt haben wir den letzten Gipfel der Kammtour erklommen. Von nun an rollen wir die letzten 5 Kilometer nur noch bergab bis zum Zielort Geising (591 m ü.N.N.). Schnell ist die Einfahrt nach Geising erreicht, wir passieren noch die Ortsmitte und folgen der Ausschilderung bis zum Wegweiser am Ende der Kammtour beim Geisinger Busbahnhof (Web-Tipp: www.geising.de ).

Eine empfehlenswerte Option Ihrer Reise ist eine Verlängerungsetappe ins Elbtal bis nach Dresden.

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland - Kriterien

Erfüllung der Kernkriterien für Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“:

Kriterium Wert Mindestanforderung
Naturnahe Wege 42,3 % mindestens 35 %
davon über 20 % auf Pfaden - -
Schlecht begehbare Wege 0,2 % max. 5 %
Verbunddecke 16,0 % max. 20 %
Auf befahrenen Straßen 0,9 % max. 3 %
Neben befahrenen Straßen 1,6 % max. 10 %
Intensiv genutztes Umfeld 0,7 % max.10 %
Nutzerfreundliche Markierung - Markierungszeichen, durchgängig vorhanden

Mit ca. 55 % der Strecke liegt ein großer Anteil allein im sächsischen Staatswald. Zur Sicherung der Wegstrecke waren zum Teil aufwendige Einzelabstimmungen zum Streckenverlauf mit privaten, kommunalen und staatlichen Eigentümervertretern notwendig, um Zertifizierungsbedingungen, Belange der Forstwirtschaft, Naturschutz und eine attraktive Wegführung in Einklang zu bringen.

Die Kammloipe zwischen Johanngeorgenstadt im Erzgebirge und Schöneck im Vogtland über 36 km gilt als eine der längsten, schneesichersten und beliebtesten Loipen Deutschlands. Die Kammloipe verläuft jedoch nicht auf dem Qualitätswanderweg Kammweg. Neben der Kammloipe im Westerzgebirge ist die 150 km lange Skimagistrale ein beliebtes Terrain für Langläufer. Alpine können in den Wintersportarten zwischen 70 gut präparierten Pisten mit über 60 Sessel- und Schleppliften wählen.

Aufstieg: 6012 hm Abstieg: 6185 hm Gesamtlänge ca. Gesamtlänge: ca. 200 km (tägliche Etappen 40-60 km) ca. 4 x Lunchpaket bzw.

Aufgrund notwendiger Forstarbeiten ist mit zeitweisen Einschränkungen bzw. von Tourist-Information Klingenthal i.A. Kostenfrei bestellbar im Prospektshop des Tourismusverbands Vogtland e.V.

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