Herzlich willkommen auf der Homepage des Motorsportclubs "Renchtal" e. V. Oberkirch im ADAC!
Die Geschichte des Schreinermeisters Karl Klumpp begann 1926. Er gründete mit dem Maschinenpark seiner letzten Baustelle - dem Schwarzenbachstaudamm - seine eigene Schreinerei in Schönmünzach bei Baiersbronn.
Im selben Jahr gründete Elisabeth die „Privat-Pension Klumpp“. Elisabeth verstarb jedoch im Jahr 1932 bei der Geburt des 7. Sohnes, sodass Karl ein Jahr später seine Schwägerin Berta zur Frau nahm. Sie trat sofort in die Fußstapfen ihrer Schwester und führte die Pension weiter.
Als der Krieg ausbrach, kamen die zwei ältesten Söhne ums Leben und zwei weitere in Gefangenschaft. Dies hatte zur Folge, dass nach Kriegsende Hermann der 5. Sohn als einziger in den elterlichen Betrieben mithalf. Schließlich, im Jahr 1977, gaben die Eltern die Schreinerei in die Hände des 4. Sohnes Erwin und das Hotel übernahm Hermann mit seiner Frau Mathilde.
Die Schreinerei wurde im Jahr 1979 in die Auen nach Schwarzenberg „ausgesiedelt“ und das Hotel wuchs in den folgenden Jahren auf seine gegenwärtige Größe. Karl-Wilhelm, der 2. Sohn Hermanns, führt nach dem frühen Tod seines Vaters 1996 das Schwarzwaldhotel mit seiner Mutter Mathilde und Frau Birgit. Heute stehen beide Betriebe - Schreinerei und Hotel - in der 3. Mit unserem Sohn Karl Philipp ist seit August 2024 die nun 4. Generation im Hotel tätig.
Im Gasthaus „Linde“ in Stadelhofen trafen sich die Mitglieder des MSC Renchtal zur Jahreshauptversammlung. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Karl Busam, folgte die Totenehrung.
Bei den Wahlen wurden der 1. Vorsitzende Karl Busam, die Schriftführerin Karin Spiegel, die Schatzmeisterin Sybille Ziegler, der Sportwart Gelände Michael Bürg, sowie der Verkehrsleiter Manfred Ziegler einstimmig wiedergewählt.
Die MSC-Vorstandschaft lud alle Helfer am 07.02.2025 nach Erlach zum Helferfest ein. Vorstand Charly Busam bedankte sich bei den Mitgliedern für den tollen Einsatz bei der Klassik-Ausstellung im November.
Zu einer Wanderung und anschließedem Waldspeckessen luden im neuen Jahr Charly und Lenka Busam ein. Bei recht warmen Temperaturen verlief der Wanderweg zweieinhalb Stunden rund um Tiergarten.
Aktivitäten des MSC Renchtal
Die aktiven Fahrer hatten mehrere Trainings in Kenzingen, Pfungstadt und Villars/F.
Außerdem gingen sie bei Geländefahrten an den Start.
Johannes Steinel nahm an der „Val de Lorraine“ in Frankreich teil und belegte von 650 Startern, den 105. Gesamtplatz. Beim 1. EM-Lauf in Cabasse/F fiel er verletzt aus, konnte aber in Kielce/Polen den 2. Platz belegen.
Er wurde im September zusammen mit Uwe Weber und Bert von Zitzewitz für das Nationalteam nominiert und vertrat Deutschland im italienischen Camerino. Leider platzte das Team, das aussichtsreich auf dem 2. Platz lag, an Tag 3 durch den Ausfall von Uwe Weber. In der Einzelwertung konnte Johannes Steinel den 4.
Auch hat der Verein seit Dezember 2024 eine Jugendabteilung, die gemeinsam ein Trainingsmotorrad komplett neu aufbaut.
Historische Wurzeln des Vereins
Wie bereits im Vereinsnamen zu erkennen, war 1921 das Gründungsjahr unseres Vereins. Der erste 1. Vorsitzende war damals Karl Knapp aus der Wasserstraße, Friedrich Müller aus der Waldulmer Straße war 2. Vorsitzender, während Franz Hog als Schriftführer fungierte.
In einer Generalversammlung im Jahre 1925 wurde der Verein in einen „Arbeiterschützenverein“ umbenannt. Als erste Sportstätte wurde die Kegelbahn im Gasthaus „Schlappen“ genutzt. 1933 wurde der Verein bereits wieder aufgelöst.
Am 1. Januar 1935 wurde dann der „Kleinkaliberschießsportverein Kappelrodeck“ auf Grundlage der „Satzung des Reichsverbandes deutscher Kleinkaliberschießsportverbände“ gegründet; der Vorstand setzte sich zusammen aus Malermeister Artur Klumpp (1. Vorsitzender), Kaufmann Anton Weingärtner (Schriftführer und Rechner), Zollassistent Jakob Kuhnimhof (Schießsportleiter) und Fortbildungsschulhauptlehrer Josef Falk (Jugendleiter).
Mit Unterstützung der Gemeinde konnte alsbald die Anlage erstellt werden.
Die Nachkriegszeit ließ ein sportliches Schießen auch im Rahmen eines Vereins nicht zu, die Vereinstätigkeit war somit für Jahre erloschen.
Erst im Jahr 1954 wurde der Schützenverein „RODECK“ 1921 durch die Initiative von Werner Böhme, Hugo Nagel, Oskar Bauer, Siegfried Ebler, Rudolf Hund, Herbert Wickersheim, Robert Wunsch und weiteren 10 schießsportbegeisterten Männern des Ortes am 17. September wiedergegründet, 1. Vorstand wurde das heutige Ehrenmitglied Werner Böhme.
Anfangs wurde mit Luftdruckwaffen geschossen, das Training fand zunächst im „Kranz“-Saal statt, später dann im Nebenzimmer des Gasthauses „Hirsch“.
Im Jahr 1955 konnte vom jungen Verein die alte „Schlappen“-Kegelbahn zur Ausübung des Schießsportes gepachtet werden, und am 23.Juli 1955 wurde bei schönstem Wetter die zum neuen Schützenhaus umgebaute Kegelbahn mit einem Preisschießen eingeweiht.
Der 27.11.1955 war ein besonderer Tag, galt es doch, den ersten Schützenkönig seit dem Krieg zu ermitteln. Mit 226 Ringen ging Richard Vollmer als bester Schütze aus dem Wettstreit hervor und errang damit die von Fabrikant Walter Lenk gestiftete Schützenkette. Zahnarzt Fritz Bürstner hatte die Kette für die Jugend gestiftet, sie wurde von Andreas Hodapp gewonnen.
Bau des Schützenhauses
Eine neue Epoche in der Geschichte des Schützenvereins begann am Ende des Jahres 1959. Die damalige Vorstandschaft entschloß sich, nach einem geeigneten Bauplatz für ein eigenes Schützenhaus Ausschau zu halten, da das bisherige Provisorium nicht mehr den Erfordernissen entsprach.
Mit Unterstützung und Zustimmung des Gemeinderates wurde dem wagemutigen Verein das Gelände oberhalb der Brach, auf dem das Schützenhaus heute noch steht, zur Verfügung gestellt.
Endlich konnte Anfang 1961 mit den Vorarbeiten begonnen werden.
Unentwegt war die Gruppe treuer Anhänger des Vereins im freiwilligen Arbeitseinsatz, und somit konnte der Rohbau im Dezember 1961 fertiggestellt werden.
Schon im Januar 1962 konnte der Schießsportbetrieb im Kellergeschoß des eigenen Gebäudes aufgenommen werden, ein erster Schritt auf dem Weg zum großen Ziel war erreicht!
Im Oktober 1964 konnte der damalige Haus- und Gerätewart Siegfried Hodapp, der allein rund 3000 Arbeitsstunden an diesem Bauwerk geleistet hatte, glücklich mit seiner Familie in die Dachgeschoßwohnung einziehen.
Die feierliche Einweihung, verbunden mit einem großen Bezirks- und Kreisschützenfest unter Teilnahme vieler Schützen von 12 befreundeten Vereinen aus ganz Mittelbaden, erfolgte am Festsonntag, dem 1. August 1965, vormittags um 11:30 Uhr durch Vikar Wenzel.
Gesellschaftliches Leben und Herausforderungen
Rückschauend läßt sich zweifelsfrei feststellen, daß die Schützen in jener Zeit ein ausgesprochen reger Verein waren, denn nicht nur sportlicher Ehrgeiz trieb sie zu vielen schießsportlichen Veranstaltungen, auch die Geselligkeit wurde bei ihnen großgeschrieben.
Aber auch damals mußte sich der Verein, wie erneut in heutiger Zeit, mit allerlei Problemen herumschlagen. Auch von internen Zwistigkeiten blieb die Vereinsgemeinschaft nicht immer verschont. Sorgen bereitete auch schon damals die vereinseigene Gaststätte, die ja eigentlich dem Wohle des Vereins dienen sollte.
Nur knapp vier Jahre nach der Einweihung des eigenen Vereinsheimes faßte die Vorstandschaft den Entschluß, die schon 10 Jahre zuvor ins Auge gefaßte Kleinkaliber-Anlage Wirklichkeit werden zu lassen.
Erfolge des MSC Renchtal bei Wettbewerben
Einige der Erfolge des MSC Renchtal bei verschiedenen Wettbewerben sind:
- Schwere badische Klassikfahrt in Mauer: Dieter Boschert (2. Platz), Stefan Bohnert (3. Platz), Christian Kahl (12. Platz)
- Dachsbach: Dieter Boschert (6. Platz), Charly Busam (5. Platz), Stefan Bohnert (6. Platz), Michael Bürg (9. Platz), Manfred Ziegler (36. Platz)
- Klassik-Geländefahrt "Rund um die hohe Aßlitz" in Sonnefeld: Dieter Boschert (7. Platz, Klasse C3), Stefan Bohnert (4. Platz, Klasse C6), Karl Busam (13. Platz, Klasse Y5)
- FIM Enduro Vintage Trophy (EVT) 2025 in Piekoszów, Polen: Johannes Steinel, Uwe Weber und Bert von Zitzewitz gewannen die Vintage Veteran Trophy-Klasse.
Hier ist eine Tabelle, die die Platzierungen der MSC-Fahrer bei einigen Veranstaltungen zusammenfasst:
| Veranstaltung | Fahrer | Platzierung | Klasse |
|---|---|---|---|
| Schwere badische Klassikfahrt in Mauer | Dieter Boschert | 2 | |
| Schwere badische Klassikfahrt in Mauer | Stefan Bohnert | 3 | |
| Schwere badische Klassikfahrt in Mauer | Christian Kahl | 12 | |
| Dachsbach | Dieter Boschert | 6 | |
| Dachsbach | Charly Busam | 5 | |
| Dachsbach | Stefan Bohnert | 6 | |
| Dachsbach | Michael Bürg | 9 | |
| Dachsbach | Manfred Ziegler | 36 | |
| Sonnefeld | Dieter Boschert | 7 | C3 |
| Sonnefeld | Stefan Bohnert | 4 | C6 |
| Sonnefeld | Karl Busam | 13 | Y5 |
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