Kinderhelm für Moped: Sicherheit und Komfort für junge Fahrer

Auch für Kinder als Beifahrer gilt im Straßenverkehr natürlich die Helmpflicht. Und wenn die Kleinen schon allein ihre ersten Crossfahrten unternehmen dürfen, müssen ihre Köpfe erst recht gut geschützt werden. Ein Kinderhelm für Motorradfahrer ist entscheidend, um den Kopf des Fahrers zu schützen, besonders in jungen Jahren, wenn das Gehirn noch in der Entwicklung ist. Maximale Sicherheit ist auch bei Kindern und Jugendlichen eine Selbstverständlichkeit.

Deshalb sollten Sie sich nur für Helme entscheiden, die speziell für Kinder gemacht sind und über die aktuelle ECE R 22/05 Norm verfügen. Ein Kinder-Motorradhelm bietet das gleiche hohe Sicherheitslevel, wie Motorradhelme für Erwachsene und ist ebenfalls in unterschiedlichen Größen verfügbar. Bei der Herstellung von Motorradhelmen für Kinder kommen dieselben Technologien und Verfahren zum Einsatz, wie bei den „Erwachsenen“ Motorradhelmen.

Sicherheitsanforderungen und Normen

Motorradhelme für Kinder müssen den gleichen Sicherheitsanforderungen entsprechen wie Helme für Erwachsene. Unsere Kinderhelme Motorrad sind alle nach der neuesten ECE 22.06 Norm zugelassen. Diese Norm stellt sicher, dass der Helm eine optimale Schutzeigenschaft bietet und alle Sicherheitsanforderungen erfüllt, die für den Straßenverkehr erforderlich sind. Die Helme, die wir anbieten, entsprechen der strengen ECE 22.06 Norm, die die höchsten Sicherheitsstandards in Europa garantiert.

Unsere Helme erfüllen höchste Zertifizierungsstandards und bieten den besten Schutz fürs Fahren. Die DOT/ECE-Zertifizierung garantiert, dass die Helme alle Sicherheitsanforderungen erfüllen. Der Kindersicherheit ECE 22 06 Standard sorgt zusätzlich für optimale Sicherheit bei der Verwendung. Diese Helme haben klar definierte Normen, die in der ganzen EU gelten und für jedes Kind geeignet sind!

Die aktuelle Version ist die Norm ECE-R 22.06, mit der seit Juni 2022 geprüft wird. Seit Juni 2023 dürfen keine Helme mehr mit der früheren Norm ECE 22.05 produziert werden. Nach ECE 22.05 geprüfte Helme dürfen natürlich weiterverwendet werden. Hier gibt es keine Austauschpflicht. Bei einer Neuanschaffung sollte man aber auf die aktuellste Prüfnorm achten.

Unabhängige Institutionen prüfen neben Stoßdämpfung und Formstabilität auch die Reißfestigkeit des Kinnriemens und machen einen Abstreiftest. Auch Visiere müssen Mindestanforderungen erfüllen, um den am Visierrand eingegossenen ECE-Stempel zu bekommen.

Wichtige Aspekte beim Kauf eines Kinderhelms

Gewicht: Bei Kindern ist die Rücken- und Nackenmuskulatur noch weicher und empfindlicher als bei Erwachsenen, zumindest bis zum Alter von 10 oder 12 Jahren. Das Gewicht des Helms kann sich schon beim Tragen bemerkbar machen, nämlich wenn die Beweglichkeit des Kindes dadurch eingeschränkt wird. Vor allem aber beim starken Abbremsen drückt der Helm mit voller Wucht gegen den Nacken. Deshalb müssen Motorradhelme für Kinder besonders leicht sein. Hinzu kommt noch, dass Kinder im Verhältnis zur Gesamtgröße einen großen Kopf haben. Ein normaler Helm in kleiner Größe wäre für ein Kind unter 10 Jahren viel zu schwer.

Passform: Gerade bei Kindern ist es wichtig, dass der Helm gut sitzt. Wenn er zu eng ist, kann er sehr unbequem werden, wenn er aber zu weit ist, hilft er bei einem Sturz nicht. Ein Kinderhelm passt dann genau richtig, wenn er keine Druckstellen verursacht, aber nicht verrutschen kann. Wenn Sie zwischen zwei Größen unentschlossen sind, wählen Sie lieber die kleinere. Denn mit der Zeit gibt die Polsterung beim Tragen noch nach.

Bedienbarkeit: Bei einem Kinderhelm kommt es auch darauf an, dass das Kind die wesentlichen Funktionen schon allein handhaben kann. Daher sind gute Kinderhelme mit besonders leicht zu bedienenden Kinn- und Visierverschlüssen ausgestattet. Das Kind sollte auch mit Handschuhen das Visier und den Kinnverschluss allein öffnen und schließen können.

Design: Nicht zuletzt fällt ein perfekter Kinderhelm durch sein fröhliches, kunstvolles Design auf. Auch unsere Jüngsten wollen sich gerne mit Ihren Eltern vergleichen und werden somit an das „Abenteuer“ Motorradfahren herangeführt.

Helmtypen für Kinder

Auch für Kinder gibt es Helme in verschiedenen Bauarten, vom Integralhelm bis zum Crosshelm. Für den Straßenverkehr sollten Sie möglichst ein geschlossenes Modell wählen, also einen Klapphelm oder Integralhelm, da der Kopf in diesen Helmtypen sicherer aufgehoben ist als in Halbschalenhelmen.

  • Integralhelme: Bieten aufgrund Ihrer geschlossenen Form den besten Schutz. Die klassische Form mit festem Kinnteil umschließt den Kopf vollständig. Begünstigt wird die Sicherheit zusätzlich durch ein integriertes, langes Visier, dass Ihr Kind vor Insekten, Wind und Wetter schützt.
  • Crosshelme: Sehen nicht nur cool aus, sondern eignen sich in Verbindung mit einer entsprechenden Brille auch besser für den Einsatz abseits befestigter Straßen.
  • Jethelme: Eignen sich zur Mitfahrt auf dem Roller.

Tipps für Eltern

Welchen Helm Sie auch kaufen, machen Sie Ihrem Kind Mut und vermitteln Sie ihm Fahrspaß, bevor Sie es zum ersten Mal auf den Beifahrersitz setzen. Es sollte nur wissen, dass es sich an Ihre Bewegungen anpassen muss und sich nicht in der Kurve in die andere Richtung lehnen darf.

Wenn Sie die richtige Größe des Helmes für Ihr Kind feststellen wollen, messen Sie den Kopfumfang über den Ohren, entlang der Stirn bis zum Hinterkopfe. Achten Sie auf eine schnelle Handhabung, um im Ernstfall Ihrem Kind so schnell und leicht wie möglich, den Helm absetzen zu können.

Wo kann man Kinderhelme kaufen?

Kinderhelme finden Sie in unserem Online Shop in unterschiedlichen Designs und Stilformen. Zweirad Stadler führt Kinder-Motorradhelme bekannter Marken wie Fox, O’Neal, IXS, Rocc und HJC. Bei uns können Sie Ihre Kinderhelm Motorrad ganz bequem online bestellen.

Bestellen Sie vor 14:00 Uhr und wir versenden noch am selben Tag! So können Sie sicher sein, dass Ihr Helm schnell bei Ihnen zu Hause ankommt, sodass Ihr Kind sofort mit dem Motorradfahren beginnen kann. Mit kostenlosem Versand und Rückversand sowie einer schnellen Lieferung ist der Einkauf bei uns einfach und sicher.

Helmpflicht in Deutschland

In Deutschland besteht seit 1976 Helmpflicht für Motorradfahrer, seit 1978 auch für Moped- sowie Mokickfahrer. Selbst Mofafahrer müssen seit 1985 einen Helm tragen. Seit August 1980 wird eine Zuwiderhandlung zudem mit Verwarnungsgeld geahndet.

Seit 2006 steht im Paragraph 21a der Straßenverkehrsordnung (StVO), dass Fahrer und Mitfahrer von Krafträdern mit Höchstgeschwindigkeit über 20 km/h einen "geeigneten Schutzhelm" tragen müssen. Damit ist also das Benutzen von Arbeits-, Feuerwehr- oder Militärhelmen ohne ausreichende Schutzwirkung untersagt.

Obwohl in Deutschland das Tragen eines ECE-Helms nicht zwingend vorgeschrieben ist (nur "geeigneter Schutzhelm"), sieht es im europäischen Ausland und ganz besonders in Italien anders aus: Wer dort als Motorradfahrer keinen ECE-geprüften Helm trägt, wird ziemlich schnell zum Fußgänger.

Sanktionen bei Missachtung der Helmpflicht

Missachten Sie die Helmpflicht auf dem Mofa in Deutschland, müssen Sie mit Verwarn- bzw. Bußgeldern zwischen 15 und 70 Euro rechnen. In einigen Fällen, drohen auch Punkte in Flensburg. Mit einem Bußgeld müssen Sie dann rechnen, wenn Sie Kinder ohne Helm mitnehmen. Ist ein Kind, drohen 60 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Bei mehreren Kindern steigt das Bußgeld auf 70 Euro.

Des Weiteren sollten Sie nicht außer Acht lassen, dass eine Missachtung der Helmpflicht auf dem Mofa auch Auswirkungen auch etwaige Schadensersatzansprüche haben kann. Kommt es zu einem Unfall, kann es sein, dass Ihnen eine Teilschuld an Verletzungen gegeben wird.

Materialien und Schutzwirkung von Motorradhelmen

Thermoplaste: Thermoplaste wie Acrylnitril-Butadien-Styrolt (ABS), Polycarbonat oder Polyamid sind unter Hitze leicht formbar. Sie eignen sich deshalb fürs Spritzguss-Verfahren, weil sich damit leicht große Helmmengen kostengünstig herstellen lassen.

Duroplaste und Verbundwerkstoffe: Duroplaste und Verbundwerkstoffe (z.B. Aramidfasern, Glasfaserverstärkter Kunststoff, Carbon) erfordern dagegen ein aufwendiges Laminat-Verfahren. Schalen dieser Materialien sind besonders hart und bruchfest, aber teurer.

Die Außenschale verteilt, unabhängig vom Material, eine punktuelle Krafteinwirkung durch hohe elastische Verformungsenergie und soll das Eindringen spitzer oder kantiger Gegenstände verhindern. Die eigentliche Dämpfung übernimmt das Innenmaterial zwischen Außenschale und Futter. Das wird in der Regel aus besonderen EPS-Hartschaummaterialen der Styropor-Familie hergestellt, die Aufprall-Energie absorbieren.

Nutzungsdauer und Austausch

Bei regelmäßiger Verwendung des Helms gelten im Allgemeinen fünf Jahre als angemessene Nutzungsdauer. Nach Unfällen oder Stürzen müssen Helme ausgetauscht werden, selbst wenn sie äußerlich scheinbar unbeschädigt sind. Die ADAC Experten raten dringend dazu, diese Herstellervorschrift zu befolgen.

Moderne, hochwertige Helme altern deutlich langsamer als Helme früherer Baujahre. Deswegen und wegen der Anpassung der aktuellen Prüfnormen sollten Sie keine Motorradhelme mehr verwenden, die nicht mindestens nach ECE-R 22.05, besser ECE-R 22.06 zugelassen wurden.

Pflege und Wartung von Kinderhelmen

Das Innenpolster von Helmen setzt sich bei regelmäßiger Verwendung des Helmes. Dadurch kann der ursprünglich straffe und sichere Sitz des Helmes am Oberkopf beeinträchtigt sein. Wenn möglich und vom Hersteller laut Gebrauchsanleitung so vorgesehen, sollten Sie dann das Innenfutter herausnehmen und reinigen.

Unabhängig vom Reinigungszustand des Helmfutters sollten Sie von Zeit zu Zeit den Sitz des Helms und die Länge des Kinnriemens prüfen. Alle Dichtungen - besonders die Visierdichtungen - am Helm regelmäßig prüfen. Nach langen Regenfahrten Helme gut trocknen lassen. Dabei möglichst keine Wärmequellen (Heizung) verwenden.

Visiere: Wichtige Informationen

Laut der europäischen Norm für Motorradhelme (ECE-22-06) wird neben Größe, optischer Qualität, Größe des Gesichtsfeldes und Oberflächengüte auch die Kratzfestigkeit von Visieren geprüft. Verspiegelte und stark getönte Visiere müssen für den Straßenverkehr ein E-Prüfzeichen besitzen und dürfen nur bei Tageslicht und guten Wetterbedingungen genutzt werden.

Da Visiere nicht nur bei Regen leicht beschlagen, sollten Sie beim Helmkauf Modelle mit Doppelscheiben-Visieren mit permanenter Antibeschlag-Beschichtung wählen. Einige Hersteller bieten gegen das Beschlagen zusätzlich Innenvisiere an. Insekten und andere Verschmutzungen auf dem Visier können bei Regen oder Dämmerung die Sicht stark einschränken oder sogar zu Täuschungen führen, besonders bei Gegenlicht. Auf längeren Touren empfiehlt sich eine regelmäßige Reinigung, z.B. während der Pausen.

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

Ein Kinderhelm für Moped, Roller oder Motorrad ist ein unverzichtbares Zubehör, um die Sicherheit junger Fahrer zu gewährleisten. Achten Sie auf die Einhaltung der Sicherheitsstandards (ECE 22.06), die richtige Passform, ein geringes Gewicht und eine einfache Bedienbarkeit. Wählen Sie einen Helmtyp, der den Bedürfnissen Ihres Kindes entspricht, und vermitteln Sie ihm die Freude am Fahren mit einem sicheren Gefühl.

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