Rixen & Kaul ist vielen Fahrradfahrern durch die KLICKfix Adapter-Systeme ein Begriff, der Spezialist für Schnellbefestigungs-Lösungen.
Klickfix PhonePad Quad Mini-Halterung
Die Rixen & Kaul PhonePad Quad Mini-Halterung ist ein sehr intuitives System, das mit etwas Fingerspitzengefühl in wenigen Minuten montiert ist. Gut gefallen hat uns, dass der Adapter nicht viel Platz wegnimmt und auch die Auflage nicht ausladend ist. Durch das Klickfix-System lässt sich die Halterung samt Smartphone leicht abnehmen und wieder befestigen.
Der PhonePad Quad Mini-Halter ist für die Montage für Lenker und Vorbau geeignet (15-60 mm Durchmesser) - eine Verwendung an Carbon-Teilen wird vom Hersteller abgeraten. Die Montage erfolgt mit einem der zwei mitgelieferten Edelstahlbänder (eines bis 28 mm, das andere bis 60 mm Durchmesser). Ein Schrumpfschlauch zur Ummantelung des Bandes, um Kratzer zu vermeiden, ist im Lieferumfang enthalten. Die Montage selbst erfordert ein wenig Fingerspitzengefühl, ist dann aber in ein paar Minuten erledigt. Das Spannstück sitzt super fest am Lenker und verdreht sich nicht. Die dämpfende Auflage, das PhonePad, auf welches das Smartphone gespannt wird, lässt sich einfach einklicken und hält ebenfalls sicher.
Laut Hersteller ist das System passend für alle Smartphone-Modelle. Trotzdem sollte man auf die Größe seines Smartphones achten: Für sehr große Smartphones könnten die Gummis zum Spannen zu knapp dimensioniert sein. Die Ladebuchse und der Kopfhörerausgang sind auch montiert frei zugänglich. Das Smartphone wird mit Gummibändern befestigt und hält sehr gut, allerdings verdreht sich bei längerer Fahrt manchmal die Auflage im Adapter und man muss sie neu ausrichten. Der Grundhalter für den Lenker kann einzeln nachgekauft werden, um die Halterung an mehreren Rädern wechseln zu können.
Klickfix Multi Clip Plus und Lenkeradapter E
Wie befestigt man GPS, Licht, Smartphone und Fitness Computer stabil und sicher am Fahrradlenker? Wer bereits eine Lenkertasche mit KLICKfix Adapter nutzt bekommt mit dem Multi Clip Plus die perfekte Lösung. Der Clip wird einfach in den bestehenden Halter eingesteckt und bietet dann jede Menge Platz für Zubehör am Fahrradlenker. Bei mir war die Montage in weniger als 15 Minuten erledigt.
Je nach Basishalter müssen die beiden Kunststofflaschen an der Erweiterung abgebrochen werden. Mehr dazu in der Bedienungsanleitung. Oder durch kurzes ausprobieren. Mit einem Kreuzschraubendreher die vier Schrauben vorne am bereits montierten Taschenadapter lösen, den Adapter nach oben drehen und so die Seile entspannen. Jetzt den Multi Clip zwischen Lenkeradapter und Seilen einfädeln. Adapter wieder nach unten drehen, bis die Seile straff sind und die vier Schrauben anziehen. Fertig!
Montage Tipp zu den Verlängerungen: Die beiden Zusatzröhrchen werden rechts und links mit je einer Schraube befestigt. Vor der Montage am Lenker tut man sich wesentlich leichter, die Schrauben zu erreichen. Speziell für eBikes mit Display in der Mitte, so wie es Bosch, Yamaha oder Flyer verbauen gibt es von KlickFix den Lenkeradapter E. Dieser geht weiter auf und kann so noch neben dem Display befestigt werden. Bei diesem Spezial eBike Lenkertaschenhalter kannst du allerdings nicht den hier vorgestellten Multi Clip anbringen.
Ein großer Vorteil bei GPS und Smartphone ist, dass der ClickFix Taschenhalter bereits waagerecht montiert ist. Somit spart man sich eine aufwendige Smartphonehalterung mit Kugelkopf zum Ausrichten. Mein neuer Favorit ist der BikeMount2 von Richter. Die Basis mit vier-Krallen-Haltesystem ist stabil und baut schön flach.
Wer bereits mit einer Klickfix Halterung am Lenker unterwegs ist, bekommt mit dem hier vorgestellten Multiclip Plus eine tolle Möglichkeit, Zubehör wie GPS Empfänger, Smartphone oder Beleuchtung zu montieren. Von mir gibt es eine bedingungslose Kaufempfehlung.
Fahrradkörbe: Eine praktische Ergänzung
Wer seine Einkäufe mit dem Fahrrad erledigt, der kennt das folgende Problem nur zu gut: Man kauft mal wieder doch mehr als eigentlich geplant und schon weiß man nicht mehr, wo man mit den ganzen Einkäufen auf dem Fahrrad bleiben soll. Ein Fahrradkorb kann einem jedoch nicht nur beim Einkauf weiterhelfen, je nach Korbgröße und Aufbau kann der Fahrradkorb für ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Situationen genutzt werden.
Wir unterscheiden dabei zwischen einem Fahrradkorb für vorne, für die Lenkerstange, einem sogenannten Vorderradkorb und einen Fahrradkorb für den Gepäckträger, also einem Fahrradkorb für hinten. Wenn man an einen normalen Korb denkt, hat man den klassischen Weidenkorb vor Augen. Für das Fahrrad gibt es jedoch auch Ausführungen aus Metall oder Aluminium. Der Vorteil zum klassischen Weidenkorb sind natürlich die Haltbarkeit und die Belastbarkeit. Je nach Geschmack und Ansprüchen für den Transport von Gegenständen, kann man sich für eines der beiden Materialien entscheiden.
Der Weidenkorb im Bild ist nur mit Haken am Lenker befestigt und kann so jederzeit problemlos und ohne Zeitaufwand abgenommen werden. Der Weidenkorb ist meistens in seiner natürlichen Farbe gehalten, wobei der Fahrradkorb aus Metall oftmals schwarz lackiert ist. Natürlich gibt es hierbei auch Ausnahmen, so kann man auch farbige Fahrradkörbe im Handel bekommen.
In der Belastbarkeit punkten ganz klar die Ausführungen aus Metall. Der Weidenkorb ist meist sehr fein und mit nur wenig Zwischenraum geflochten. Bei den Fahrradkörben aus Metall gibt es dabei große Unterschiede in der Maschengröße. Je kleiner und feiner das Drahtgeflecht ist, umso besser ist der Schutz vom Durchfallen kleinerer Gegenstände. Wichtig ist dabei jedoch, dass auch Regenwasser durch die Maschen ungehindert ablaufen kann. Einen Weidenkorb sollte man daher stets bei schlechtem Wetter und bei drohendem Regen vom Fahrrad abnehmen. Das Material kann sonst bei dauerhafter Feuchtigkeit vorschnell ermüden.
Kinder sollten ihre schwere Schultasche in einem Korb transportieren. An dieser Stelle ist im Vorfeld abzuklären, ob in den Fahrradkorb eine Schultasche passt. Fahrradkörbe für Schultaschen werden meistens auf dem Fahrradgepäckträger montiert, so liegt der Schwerpunkt von dem Fahrrad nicht zu weit oben und auf der Vorderachse. Ein Schultaschenkorb ist meist etwas breiter und hat etwas höhere Ränder. Er wird im Idealfall fest am Gepäckträger montiert.
Befestigung von Fahrradkörben
Je nachdem welchen Fahrradkorb man sich ausgesucht hat, wird dieser auch unterschiedlich befestigt. Ein Fahrradkorb für vorne, für die Lenkerstange, wird oftmals in eine dafür vorgesehene Halterung eingesteckt oder fest angeschraubt. So hat man jederzeit die Möglichkeit den Korb schnell und ohne Werkzeug abzunehmen. Der Fahrradkorb für vorne wird entweder nur mit einem Klicksystem (z. B. KLICKfix) an der angeschraubten Halterung befestigt oder fest am Lenker angeschraubt.
Der Fahrradkorb für hinten kann mittels Haken auf dem Gepäckträger fixiert werden. Da man diesen jedoch recht schnell entwenden kann, gibt es Modelle, die man zusätzlich mit einer Schraubenfixierung sichert. Alternativ dazu kann man den Fahrradkorb für hinten auch mittels kleinen Schloss am Gepäckträger festmachen.
Der Korb ist eine ideale Alternative oder Ergänzung zur Fahrradtasche. Relativ neu sind die Systeme zum schnellen Wechsel von Fahrradkörben. Systeme wie Racktime oder I-Rack ermöglichen dabei eine sehr einfache Montage. Hier wird der Fahrradkorb in eine im Fahrradgepäckträger integrierte Halterung geschoben, arretiert und sitzt fest. Das Lösen geht ebenfalls sehr einfach. Damit der Fahrradkorb nicht unbefugt abgenommen werden kann, kann dieser mit einem Schloss geschützt werden. Fahrradkörbe mit einer Klickfix-Halterung können dabei auf eine Halterung mit integriertem Schloss setzen. Racktime-System können dabei mit einem kleinen Aufsatz nachgerüstet werden.
Wer keines der Systeme verwendet, kann ein klassisches Vorhängeschloss nutzen. Dabei empfehlen wir Modelle, die aus nicht rostenden Material bestehen, damit dieser auch Witterungseinflüssen widerstehen können. Steht das Rad mit dem Schloss bei Wind und Wetter draußen, sollte das Schloss regelmäßig mit Schloss-Pflege-Öl geschmiert werden.
Wer seinen kleinen, vierbeinigen Freund auf dem Fahrrad mitnehmen möchte, der sollte sich einen speziellen Hundefahrradkorb zulegen. Bei einem Fahrradkorb für Hunde ist im Regelfall ein Metallgitter inklusive. Dieses Gitter schützt den Hund vor einem spontanen und unüberlegten Herausspringen während der Fahrt. Sollten äußere Einflüsse aus dem Straßenverkehr den Hund dazu bewegen den Fahrradkorb verlassen zu wollen, kann er dies mit dem angelegten Metallgitter nicht. Dieses Gitter trägt zur Sicherheit für den Fahrradfahrer aber auch für den Hund und andere Verkehrsteilnehmer bei.
Die meisten Fahrradkörbe für Hunde bestehen aus Rattan oder Weide. Dieses Material ist wesentlich angenehmer für den besten Freund des Menschen. Für den Hund ist es wichtig, dass seine Pfoten einen guten Halt auf dem Boden haben und die Maschen nicht zu groß gewählt werden. Je enger diese sind, umso geringer ist die Verletzungsgefahr durch ungewolltes Hängenbleiben der Krallen. Eine feste Montage ist gerade bei einem Fahrradkorb für Hunde besonders wichtig.
Klickfix Bikepacking-Taschen im Test
Rixen und Kaul ist vielen Radfahrer:innen vor allem durch das Klickfix-System für Fahrradtaschen, Körbe und mehr ein Begriff. Jetzt hat das Unternehmen aus dem Bergischen Land seine erste Bikepacking-Serie auf den Markt gebracht. Graue Farben und technisches Design bestimmen den Look der neuen Klickfix-Bikepacking-Taschen von Rixen und Kaul. Und natürlich darf die rote Taste nicht fehlen, das Markenzeichen des Klickfix-Systems.
Die Idee dahinter: Ein Halter wird fest am Fahrrad montiert. Das Zubehör, in unserem Fall die Bikepacking-Taschen, wird dann nur noch eingeklickt. Auf dieser Basis hat der deutsche Hersteller drei wasserdichte Taschen auf den Markt gebracht. Natürlich lassen sich auch weitere Klickfix-Produkte an den Haltern anbringen. Zum Beispiel Körbe, Daypacks oder sogar eine speziell für den Transport bis fünf Kilogramm schwerer Haustiere entwickelte Tasche.
Hier ist eine Tabelle, die die verschiedenen Modelle der Klickfix Bikepacking-Taschen vergleicht:
| Modell | Bikepack Waterproof | Bikepack X Compact Waterproof | Bikepack X Waterproof |
|---|---|---|---|
| Preis | 128 Euro | 130 Euro | 147 Euro |
| Volumen | 12 l | 6,5 l | 10 l |
| Gewicht Tasche | 620 g | 509 g | 715 g |
| Gewicht Aufnahme | 118 g | 79 g | 79 g |
| Gesamtgewicht | 738 g | 588 g | 784 g |
| max. Belastbarkeit | k.A. | k.A. | k.A. |
Die Erstinstallation der Klickfix-Lenkertasche gestaltet sich etwas aufwändiger als bei anderen Produkten. Kein Wunder, schließlich muss hier zunächst der namensgebende Klickfix-Halter am Lenker montiert werden. Dieser ist übrigens nicht im Lieferumfang enthalten. Grund: Es gibt den Halter in verschiedenen Ausführungen für verschiedene Fahrradtypen. Etwa als Variante fürs E-Bike oder mit integriertem Schloss. Taschen anderer Hersteller hingegen werden in der Regel unmittelbar am Lenker angebracht.
Beim ersten Blick auf Einzelteile und Montageanleigung kommt kurz Ikea-Feeling auf. Doch eigentlich geht die Sache recht leicht von der Hand. In fünf einfachen Schritten ist der Halter montiert und die Tasche kann eingehängt werden. Beim ersten Anlauf kostete uns der Prozess etwa fünf Minuten. Mit etwas Übung sitzt der Halter aber auch in zwei bis drei Minuten fest am Lenker. Einen Vorteil bei der Montage bietetn Bikes mit cleanem, praktisch kabellosen Cockpit. Doch auch mit Kabeln und Zügen ist die Montage prinzipiell kein großes Problem. Achtung: Vom Einsatz des Halters an Carbon-Lenkern rät der Hersteller ab. Wir haben es trotzdem gemacht und hatten damit im Test keine Probleme. Empfehlen können wir es euch aber natürlich dennoch nicht. Aber auch im Einsatz mit Alu-Lenkern raten wir auf jeden Fall dazu, den Lenker unter dem Adapter mit Schutzfolie abzukleben.
Ist der Adapter einmal am Lenker montiert, kann die Klickfix Bikepack Waterproof Tasche ganz einfach mit ihrem Stahlbühel von oben eingeklickt werden. Genauso einfach lässt sie sich mit einem Druck auf den roten Knopf, das Markenzeichen von Klickfix, wieder abnehmen. Durch die zwei großen, seitlichen Öffnungen lässt sich die Tasche im abgenommenen Zustand sehr bequem beladen. Am Cockpit montiert ist das Fach allerdings nicht zugänglich. Dafür verfügt sie über ein Gepäcknetz, in dem unterwegs zum Beispiel die Regenjacke verstaut werden kann.
Wird die Tasche mit ihren bis zu 12 Litern Fassungsvermögen sauber an den seitlichen Rollverschlüssen geschlossen, passt sie genau zwischen einen 42 Zentimeter breiten Rennlenker mit geringem Flare. Je breiter der Lenker und je breiter ausgestellt der Unterlenker, desto mehr Platz bleibt zwischen Bremsgriffen und Tasche.
Mit zwei wesentlichen Vorteilen trumpft die Klickfix-Tasche im Bikepacking-Einsatz auf: Erstens ist sie blitzschnell am Lenker befestigt und wieder abgenommen. Und zweitens sitzt sie bombenfest am Cockpit. Selbst beim Ritt über richtig ruppige Passagen wackelt oder rappelt hier nichts. Dazu konnten weder Staub noch der von uns simulierte Regen der Tasche etwas anhaben. Pluspunkte gibt es zudem für das praktische Gepäcknetz. Zusätzliche, während der Fahrt leicht zugängliche Außentaschen fehlen allerdings.
Wer wollte, könnte die wenig attraktive Optik des Klickfix-Halters bei demontierter Tasche bemängeln. Fürs Heck bietet Rixen und Kaul zwei Klickfix-Bikepacking-Taschen zur Auswahl: Die Bikepack X Waterproof und die Bikepack X Compact Waterproof. Der Unterschied liegt schon im Namen: Die kompakte Version ist etwas kleiner. Konkret ist sie 27 Zentimeter kürzer als ihre große Schwester. Entsprechend bietet sie natürlich auch ein geringeres Volumen von 6,5 Litern. Bei der größeren Tasche sind es 10 Liter. Zudem fehlt der Compact-Tasche das praktische Gepäcknetz auf der Oberseite.
Ähnlich wie bei der Lenkertasche muss auch am Heck zunächst der Adapter am Sattel montiert werden. Im Gegensatz zur Lenkertasche sitzt der Klickfix-Mechanismus diesmal allerdings an der Satteltasche. Es wird also nur das kleinere Gegenstück montiert. Und dieses ist hier im Gegensatz zur Front auch im Lieferumfang enthalten. Zur Montage wird ein Ring über die zweiteilige Sattelhalterung geschoben, auf die Sattelstreben gesetzt und der Klickfix-Halter daran verschraubt. Die Montage geht einfach von der Hand. Es hilft allerdings, den Sattel dazu möglichst weit nach hinten zu schieben oder sogar ganz von der Sattelstütze abzuschrauben. Auch hier wird vom Einsatz mit Carbon-Teilen abgeraten.
Zugegeben, wir mussten ein bisschen üben, um den Adapter unter dem Sattel mit dem Klickfix-Halter an der Satteltasche richtig zu treffen. Doch wenn man einmal den Dreh, also … den Klick raushat, ist es ganz einfach. Dann ist die Klickfix Bikepack X Waterproof in wenigen Sekunden montiert und auch wieder demontiert. Die Sattelhalterung selbst ist übrigens für eine Belastung von maximal zwei Kilogramm ausgelegt. Durch die zusätzliche Abstützung der Tasche an der Sattelstange verdoppelt sich die zulässige Belastbarkeit allerdings auf vier Kilogramm.
Das Gepäck wird dank der großen Öffnung im Heck komfortabel in die Tasche geladen. Gepackt wird übrigens idealerweise, wenn sich die Tasche nicht am Rad befindet. Das macht es nochmal deutlich einfacher. Das Volumen der Klickfix-Bikepacking-Taschen für den Sattel fällt mit 6,5 beziehungsweise 10 Litern eher gering aus. Dennoch findet sich genug Platz für Schlafsack und zum Beispiel Ersatztrikot und Co. Für Sicherheit und Sichtbarkeit während der Bikepacking-Tour sorgen übrigens nicht nur die reflektierenden Elemente der Tasche.
Wie schon an der Front, überzeugt das Bikepacking-System von Rixen und Kaul auch am Heck vor allem mit zwei Punkten: Blitzschnelle Montage und bombenfester Halt. Dank des Klickfix-Halters sind die Satteltaschen klar fixiert. Entsprechend gibt es kein unangenehmes Aufschaukeln, dass während der Fahrt stören würde.
Klickfix Lenkertaschen
Gerade bei längeren Touren ist eine Fahrrad Lenkertasche sehr praktisch. Wenn man auf Reisen ist, dann ist diese Tasche eine gute Option, um wichtige Papiere, Geld, Schlüssel, Handy, Werkzeug und andere wertvolle Gegenstände schnell greifbar zu transportieren. Darüber hinaus lässt sich hier Kartenmaterial anbringen und auch Navigationsgeräte finden dort ihren Platz. Auch in der Stadt kann eine Lenkertasche eine sehr wertvolle Unterstützung sein, wenn man zum Beispiel keinen Fahrradrucksack mitnehmen möchte oder nur wenig Gepäck dabei hat. Lenkertaschen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen.
Vor dem Kauf einer Lenkertasche sollte man sich überlegen, für welchen Zweck die Tasche geeignet sein soll. Demnach sind auch bestimmte Eigenschaften wichtiger als andere. So sollte dementsprechend auch die Größe der Tasche bedacht werden und diese dann selbstverständlich auch zum Fahrrad passen. Außerdem sollte man sich überlegen, was die Tasche transportieren soll. So gibt es über klassische Lenkertaschen (typischerweise formfest mit Klappdeckel) hinaus auch so genannte „Handlebar Packs“. Diese sind gerade für das Bikepacking sehr beliebt und zu empfehlen. Es passt etwas mehr hinein als in die klassische Lenkertasche und befestigt werden diese meist mit einem Schnellspannsystem.
Neben dem Schnellspannsystem gibt es weitere, unterschiedliche Systeme zur Befestigung der Lenkertasche. Viele Systeme haben eine Halterung und arbeiten mit einem Adapter (z. B. Klickfix). So ist die Lenkertasche immer schnell und überall leicht abnehmbar und auch wieder anzubringen. Diese Halterungen sind dauerhaft am Lenker montiert und werden oft mittels eines Klick-Systems mit der Tasche fest verbunden. Bei Befestigung mit einem Adapter bieten die Hersteller auch spezielle Schlösser an, um die Tasche am Fahrrad zu sichern, wenn man sie nicht mitnehmen möchte. Die Tasche ist somit verschlossen und auch fest mit dem Fahrrad verbunden.
Praktisch ist unterwegs natürlich, wenn die Tasche auch einhändig zu öffnen ist. Dazu arbeiten die klassischen Lenkertaschen mit einem Klappdeckel und einem Magnetverschluss. Wenn man mit einer Bikepackingtasche fährt, dann befindet sich nicht unbedingt Material vorn am Lenker, das während der Fahrt benötigt wird. So arbeiten diese Bags oftmals mit einem Rollverschluss, der dadurch auch vor eindringendem Wasser schützt. Ebenso gibt es aber auch Riemen mit Klickverschlüssen, die nicht so einfach während der Fahrt geöffnet werden können. Wie beschrieben sollte man sich überlegen, wann und für was die Tasche benötigt wird, um da die richtige Auswahl zu treffen. Die Frage, die man sich stellen sollte, ist: was soll in dieser Tasche transportiert werden und benötige ich darauf schnellen Zugriff während der Fahrt.
Ein Schlafsack beispielsweise wird erst am Ankunftsort benötigt und kann prima in einer Rolle transportiert werden. In unserem Fahrrad Lenkertaschen Test haben sich die Taschen bewährt, die so zu öffnen waren, dass der Deckel weg vom Fahrer aufzuklappen ist. Sicherlich immer empfehlenswert ist es, eine wetterfeste Tasche zu wählen. So bleiben auch bei unverhofftem Regen alle Inhalte trocken und auch etwaiges Kartenmaterial bleibt in der Regel unversehrt und lesbar. Das Material hat natürlich wesentlichen Einfluss auf die Wetterbeständigkeit. Von Nylon, Cordura, Polyester über Leder bis hin zu Kunststoff und PVC gibt es eine große Auswahl. Lenkertaschen aus Mischgewebe sind meist so hergestellt, dass die Außenschicht für die Wasserbeständigkeit sorgt. Jedoch können all diese Materialien grundsätzlich auch wasserabweisende Eigenschaften haben. Während Nylon am häufigsten verwendet wird, ist Cordura® das strapazierfähigste Material, das für Lenkertaschen eingesetzt werden kann.
Die Verarbeitung ist insgesamt sehr wichtig. Die Lenkertasche ist im Sommer UV-Strahlung ausgesetzt, wird bei Regen nass und bekommt auch sonst alles ab, was bei der Fahrt so entgegenkommen kann. Zu den bekanntesten Marken mit vielen verschiedenen Modellen zählt Ortlieb, wo man auch die ganz klassische, wasserdichte Variante mit einhändig zu bedienendem Klappdeckel und abschließbarer Adapterbefestigung am Rad finden kann (siehe Klickfix-Adapter oben). Rixen & Kaul oder Vaude sind weitere bekannter Hersteller mit einem großen Angebot. Nicht zuletzt sind auch große Outdoormarken wie Fjällräven oder die Eigenmarken großer Outdoorshops auf diesem Markt zu finden. Wer auf Premiumhersteller setzt, weiß in der Regel, dass er eine gute Qualität bei der Tasche erwarten und bekommen kann. Wer kostengünstiger „fahren“ möchte, findet auch einfachere Fahrrad Lenkertaschen.
Einige Taschen bieten eine Extra-Tasche zur weiteren Befestigung von ausklappbarem Kartenmaterial an. Dies ist besonders auf Reisen geeignet und ermöglicht durch die Extra-Folie ein gutes Arbeiten mit der Karte. Das Extrafach wird oben auf die Tasche montiert und ist natürlich ebenso sicher verschlossen und wasserdicht. Auch das Handy kann darin gut und sicher aufbewahrt werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es für jeden Zweck Lenkertaschen gibt. So variieren Größen, Materialien, Anwendungs- und Befestigungsmöglichkeiten für jeden Zweck und Geschmack. Wir haben im Fahrrad Lenkertaschen Test verschiedene Größen getestet, die alle ihren Bestimmungszweck erfüllt haben. Mal war es nur der Schlüsselbund und da Portemonnaie und mal die Regenjacke, die befördert werden sollte. Grundsätzlich sollte man sich vorher überlegen, ob in der Tasche eher Reisegepäck (Bikepacking) oder kleineres Equipment verstaut werden soll. Ort und Wetter entscheiden zudem über Material und Beständigkeit. Die Aufteilung der Tasche mit einzelnen Fächern, Reißverschlüssen, Klarsichtfach und einem optionalen Schultergurt ist ebenso individuell wählbar und muss zum jeweiligen Zweck passen.
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