Die erste Fahrradklingel gab es schon 1887, und heutzutage kennt so ziemlich jeder die kleinen Metallglocken, die an Fahrradlenkern befestigt sind. Sie sind praktisch, um im Straßenverkehr auf sich aufmerksam zu machen und Fußgänger vor Gefahren zu warnen. Einfach kurz klingeln, da schont man sich ganz schön die Stimme.
Deutschland, Österreich und die Schweiz haben tatsächlich verschiedene Gesetzeslagen bezüglich der Verpflichtung von Fahrradklingeln bzw. »Fahrräder und Schlitten müssen mit mindestens einer helltönenden Glocke ausgerüstet sein; ausgenommen sind Handschlitten. Andere Einrichtungen für Schallzeichen dürfen an diesen Fahrzeugen nicht angebracht sein. Eine Fahrradklingel ist also immer Pflicht, egal ob man mit Omis altem Fahrrad durch die Stadt radelt oder mit seinem Mountainbike über Berge flitzt. Andere Vorrichtungen wie Fahrradhupen oder Radlaufglocken sind nicht erlaubt. Zusätzlich muss eine Fahrradklingel helltönend sein, um in der Geräuschkulisse des Straßenverkehrs herauszustechen.
Fahrradfahrer müssen sich außerdem auch an die Bedingungen der Strecke anpassen. Fahrradklingeln dürfen auf Radwegen nur benutzt werden, um auf sich aufmerksam zu machen. Auf Fußgängerwegen ist es nicht erlaubt, die Fußgänger einfach so zu vertreiben und mit nervigem Geklingel zu belästigen. Im Übrigen haben Fahrradfahrer auf einem gemeinsamen Rad- und Gehweg keinen Vorrang und dürfen Fußgänger nur überholen, wenn diese sie nach einem Klingeln bemerkt haben. Die Fahrradklingel muss sich stets am Lenkrad, also in Griffweite, befinden. Es ist nämlich wichtig, schnell und problemlos klingeln zu können.
Die Funktionsweise einer Fahrradklingel ist relativ simpel. Vergleichbar mit einer standardmäßigen Glocke wird auch hier über den Klangkörper, also dem Äußeren der Fahrradklingel, durch Schwingungen ein Geräusch erzeugt. Zur Montage einer Fahrradklingel wird meist nur ein einfacher Schraubendreher benötigt. An der Glocke befindet sich in der Regel eine Schraube, die man löst. Anschließend legt man die zu montierende Vorrichtung der Fahrradklingel um den Fahrradlenker und bringt sie in die passende Position.
Eine letzte nützliche Information: Es ist wichtig, darauf zu achten, für welche Fahrradlenkerbreite die Glocken gedacht sind. Gängige Durchmesser bei Fahrradklingeln sind 22,2, 25,4 und 31,8 Millimeter. Die Mehrzahl der Fahrradklingeln in unserem Testfeld hatte einen Durchmesser von 22,2 Millimetern.
Zum Thema elektrische Fahrradklingeln: Sie sind an sich erlaubt, sobald sie helltönend sind und sich wie eine »echte« Fahrradklingel anhören. Sie bringen allerdings auch ein paar Nachteile mit sich. Unter anderem wird meist kein einfaches Klingeln, sondern vor allem unterschiedliche Töne abgespielt, was wiederum verboten ist. Und wenn die Batterien einmal leer sind, ist das Klingeln vorübergehend auch nicht möglich. Im Paragraf eins der Fahrradverordnung wird nur eine Vorrichtung zur Abgabe von akustischen Warnzeichen vorgeschrieben. Neben einer Fahrradklingel ist also auch eine Hupe erlaubt. Die Regierung der Schweiz einigte sich am 16. November 2016 darauf, dass eine Fahrradklingel nicht mehr erforderlich ist.
Empfehlungen für Fahrradklingeln
Wir haben 24 Fahrradklingeln zwischen 4 und 40 Euro getestet, davon sind 21 Klingeln noch erhältlich. In unseren Empfehlungen finden Sie kleine, große und besonders laute Klingeln.
Cateye PB-1000: Die Goldene Fahrradklingel
Die goldene Fahrradklingel hat uns mit ihrer hohen Lautstärke, guten Haptik und einfachen Montage überzeugt. Das Gesamtpaket aus Klang, Haptik und Verarbeitungsqualität stimmt bei der goldenen Cateye-Fahrradklingel. Ansonsten ist sie eine der lautesten im Test, lässt sich einfach montieren und ist recht günstig zu haben.
Einmal am Hebel gedrückt, ertönt die kleine, goldene Cateye PB-1000 zweimal mit einem warmen, angenehmen und trotzdem helltönenden Klang. Außerdem stimmt die Verarbeitungsqualität. Die Fahrradklingel von Cateye fühlt sich hochwertig an, alles sitzt an Ort und Stelle, und der kleine Hebel, der das Schlagwerk im Inneren in Gang setzt, lässt sich angenehm leicht betätigen und ist dennoch stabil.
Die japanischen Hersteller haben sich beim Aussehen der Fahrradklingel Mühe gegeben. Die Umgebung wird auf dem glänzenden, goldenen Klangkörper gespiegelt und die ansonsten schwarzen Details sorgen dafür, dass die Glocke nicht nur schick, sondern auch cool aussieht. Das große Cateye-Logo auf der Seite rundet das moderne Gesamtbild ab.
Die goldene Fahrradklingel wird kinderleicht mit einer Schraube in der Montagevorrichtung befestigt. Die Montage ging in unserem Test völlig problemlos von der Hand. Wir mussten lediglich die Schraube an der Unterseite der Montagevorrichtung lösen, die Glocke um den Fahrradlenker legen und die Schraube wieder fest zudrehen - einfacher geht’s nicht.
Ebenfalls erfreut hat uns die vergleichsweise umweltfreundliche Verpackung, die komplett auf Plastik verzichtet. Fahrradklingeln werden in der Regel stets in ein bis zwei Schichten Plastik sowie einem Karton verpackt.
Nun aber zum wichtigsten Punkt: der Lautstärke! Die schicke Fahrradklingel überzeugte uns nämlich nicht nur in puncto Haptik, Design und Montage, sondern auch mit ihrer hohen Lautstärke von 79 Dezibel auf einem Meter Abstand. Bei drei Metern Entfernung lässt das Volumen kaum nach und lag in unserem Test immer noch bei über 78 Dezibel, bei sechs Metern waren es dann 72,9 und bei zehn Metern 67,6 Dezibel. Der Klang ist darüber hinaus zwar helltönend, allerdings weder schrill noch dissonant oder sonst irgendwie unangenehm.
Das einzige kleine Manko ist die Bewegungsrichtung des Hebels. Die Fahrradklingel ertönt nämlich nur, wenn man den Hebel im Uhrzeigersinn bewegt. Es wäre wünschenswert, wenn er sich in beide Richtungen schieben ließe, allerdings ist das Meckern auf hohem Niveau. Die Cateye PB-1000 ist auch beim Fahrradmagazin.net der aktuelle Favorit.
Weitere Empfehlungen
Die Fahrradklingel von Cateye ist zwar für uns die beste Fahrradklingel für die meisten, jedoch haben es auch andere Glocken in unsere Empfehlungen geschafft: eine sportlich designte Fahrradklingel, eine besonders große Glocke, eine extralaute Klingel, eine, die speziell für Apple AirTags entwickelt wurde, und ein preiswertes Modell.
- Jateka Mini Fahrradklingel: Die moderne Mini-Fahrradklingel ist unser Design-Tipp für Minimalisten. Die Mini Fahrradklingel aus dem Haus Jateka ist unser Design-Tipp für alle, die auf platzsparenden Minimalismus stehen.
- AirBell Original: Die AirBell Original schützt vor Diebstahl. Na ja, zugegebenermaßen kann einem das Fahrrad trotzdem gestohlen werden, allerdings findet man es auch leicht wieder: In der AirBell lässt sich nämlich ganz versteckt ein Apple AirTag einbauen. Neben dem praktischen AirTag-Feature ist die Fahrradklingel auch recht laut sowie in zwei Größen erhältlich.
- Crane Bell Co. Suzu W: Die Crane Bell Co. Die Crane Bell Co. Suzu W ist besonders laut. 85,1 Dezibel bei drei Metern und immer noch 72,4 Dezibel bei zehn Metern Abstand - das schafft keine unserer anderen Empfehlungen.
- Decathlon Velo 120: Die kleine Velo 120 aus dem Hause Decathlon überzeugt nicht nur mit ihrem niedrigen Preis, sondern auch mit ihrem fröhlichen, hellen Klang. Obendrein ist sie laut, schnell montiert und in vier Farben zu kaufen.
Detailanalysen der empfohlenen Fahrradklingeln
Jateka Mini Fahrradklingel
Die moderne Mini-Fahrradklingel ist unser Design-Tipp für Minimalisten. Stichwort Minimalismus: Die platzsparende Mini-Fahrradklingel aus dem Hause Jateka sieht nicht nur gut aus, sondern bringt auch viel mit. Die Fahrradklingel ist für alle Lenkerdurchmesser zwischen 22 und 24 Millimeter geeignet.
Wie bei den meisten Fahrradklingeln mussten wir lediglich die Schraube an der Montagevorrichtung lösen, die Klingel um den Fahrradlenker legen und wieder fest anschrauben. Die Schraube greift dabei gut und das Ganze geht in Sekundenschnelle von der Hand. Die Unterseite der Montagevorrichtung ist zusätzlich aufklappbar, was das Ganze noch mehr beschleunigt.
Als kleinen Bonus haben die Hersteller einen schmalen Gummiring um die Schraube gelegt, der verhindert, dass sie nach dem Aufschrauben plötzlich aus der Vorrichtung herausfällt. Lästigem Suchen nach der Schraube entgeht man damit auf alle Fälle.
Der Schlägel sitzt stabil auf der silbernen Spiralfeder und ist beim Klingeln keineswegs zu locker oder zu hartnäckig. Der Klang an sich ist ziemlich helltönend, die Fahrradklingel macht damit selbst bei Lärm auf sich aufmerksam. Die Lautstärke der Mini-Klingel kann sich sehen - oder besser gesagt hören - lassen. Ansonsten haben wir auf unserer Liste zur Jateka-Fahrradklingel keinerlei Minuspunkte notiert.
AirBell Original
Die AirBell Original ist ein kleines Highlight für alle stolzen Besitzer und Besitzerinnen eines Apple AirTags. Apple AirTags werden nämlich an Schlüsselanhängern, Taschen - oder in diesem Fall der Fahrradklingel von AirBell - befestigt und lassen sich in der zugehörigen »Wo ist?«-App registrieren. Die App ist nur auf iOS-Geräten wie iPhones oder iPads verfügbar. Bei der AirBell Original befindet sich der Apple AirTag ganz still und heimlich unter dem Klangkörper der Fahrradklingel und wird somit beim Diebstahl des Fahrrads nicht entdeckt. Die schlichte, schwarze Fahrradglocke wirkt auf den ersten Blick nämlich nicht besonders auffällig. Lediglich die kleine Schraubvorrichtung an der Unterseite enthüllt das Versteck des AirTags. Das Ganze ist auch fix wieder verschlossen und wird, falls nötig, in der dazugehörigen Anleitung auch anschaulich erklärt.
Die kleine, schwarze Fahrradglocke funktioniert mit einem Schlägel, der von außen einen Impuls auf den rundlichen Klangkörper abgibt. Unsere getestete AirBell ist für alle Fahrradlenker mit einem Durchmesser von 22,2 Millimeter geeignet, die Hersteller bieten allerdings auch eine große Variante mit einem Durchmesser von 31,8 Millimeter an. Die Fahrradklingel ist also bestens für schmale und breite Fahrradlenker geeignet.
Auf einem Meter Entfernung liegt die Lautstärke der Fahrradklingel bei 78,3 Dezibel. Sie gehört damit zu den lauteren Klingeln im Testfeld. Bei drei Metern sind es 77, bei sechs Metern 76,4 und bei zehn Metern 69,7 Dezibel. Der einzige Kritikpunkt unsererseits ist der happige Preis von etwa 15 bis 20 Euro je nach Anbieter.
Übrigens: Falls Sie kein iPhone, sondern ein Smartphone mit Android-Betriebssystem haben, lohnt sich ein Blick auf die AirBell Android. Eine interessante Alternative zur AirBell Original ist die AirBell Pro. In unserem Test hat sie sich als ausreichend laut erwiesen. Obendrein ist sie schnell montiert, und die beigelegte Anleitung erklärt die Einrichtung der Fahrradklingel ausführlich.
Crane Bell Co. Suzu W
Wenn es extralaut sein soll, empfehlen wir die Crane Bell Co. Suzu W. Doch nicht nur die hohe Lautstärke, sondern auch das Design gefällt uns. Wir hatten die matte Variante der Fahrradklingel im Test, eine polierte Version gibt es ebenso. Beide Klingeln wirken edel herausgeputzt.
Der Durchmesser der Crane Bell Co. Suzu W beträgt 55 Millimeter. Sie ist damit ein wenig kleiner als die Basil Noir Glocke, aber immer noch ordentlich groß. Apropos Halterung: Die Glocke ist zügig montiert und sitzt danach fest an Ort und Stelle. Die Schraube der Montagevorrichtung ist relativ lang und greift gut. Zunächst benötigen Sie einen Schraubendreher, um die Schraube zu lösen. Danach legen Sie die Vorrichtung um den Lenker und haken eines der beiden Löcher am Gegenstück ein.
Der Schlägel lässt sich gut betätigen, allerdings darf man nicht zu leicht drücken. Die Glocke gibt sonst keinen Ton von sich. Sobald der Schlägel aber einmal ordentlich auf den Klangkörper schlägt, hört man sie auch in der Nachbarstraße. Der Klang der Crane Bell Co.
Decathlon Velo 120
Von Decathlon haben wir die hübsche Velo 120 getestet. Sie kommt minimalistisch verpackt und ist in drei Farben erhältlich: Weiß, Blau, Schwarz und fluoreszierendem Kaugummirosa. Unsere getestete Klingel ist weiß, arbeitet mit einem Hebel im Uhrzeigersinn und lässt sich deshalb nur auf der linken Seite sinnvoll montieren.
Die Velo punktet vor allem mit ihrem niedrigen Preis: Direkt im Geschäft kostet sie nur vier Euro, online kommen zusätzlich fünf Euro Versandkosten obendrauf. Doch nicht nur der Anschaffungspreis, sondern auch der Klang und die Lautstärke haben uns überzeugt. Die Velo 120 ertönt schön hell und fröhlich, ohne dabei in den Ohren zu schmerzen. Obendrein hat sie im Lautstärketest 85,4, 76,4, 73,4 und 69,4 Dezibel bei einem, drei, sechs und zehn Metern Abstand erreicht.
Positiv bewerten wir auch die rasche Montage, für die man allerdings einen Schraubenzieher aus dem Werkzeugkasten hervorholen muss. Es wird nämlich kein Innensechskantschlüssel oder Ähnliches mitgeliefert. Um die Fahrradklingel zu befestigen, lockert man zunächst die Schraube, legt die Vorrichtung um den Lenker und dreht die Schraube anschließend wieder fest. Vor dem Kauf sollte man beachten, dass die Fahrradklingel nur mit Lenkerdurchmessern von 22,2 Millimetern kompatibel ist. Weitere Größen sind nicht erhältlich.
Cateye OH-1500 Nido
Die Cateye OH-1500 Nido ist ähnlich wie unser Testsieger einwandfrei verarbeitet und in drei hochwertig aussehenden Farben erhältlich. Die Fahrradklingel ist zusätzlich recht klein, mit einem praktischen Hebel auf der Rückseite ausgestattet und nimmt daher nicht viel Platz am Lenker ein.
Apropos Befestigung: Die Montage ist einfach und schnell erledigt, man braucht dafür nur einen Schraubenzieher. Die goldene Klingel saß im Test fest an Ort und Stelle, ohne zu verr...
Zusätzliche Informationen
An den Lenker angebracht ist die Fahrrad Klingel ein wichtiges Zubehör, um sich auf Fahrradwegen akustisch anzukündigen, sodass Fußgänger den Weg räumen können oder man eine Signalisierungsmöglichkeit in Gefahrensituationen hat. Die Straßenverkehrszulassungsverordung (StVZO) schreibt die Anbringung einer Klingel vor, um ein Rad verkehrstauglich zu machen.
Der Fahrer kann sich, je nach Wunsch, zwischen verschiedenen Bedienungsmechanismen, Möglichkeiten der Anbringung und Klängen entscheiden. Einige Klingeln bieten zusätzliche Funktionen, wie z. B. Über uns.Beim Fahren mit dem Rad steht altersunabhängig ein hohes Maß an Sicherheit an erster Stelle. Eine gute Fahrradklingel gehört an jeden Lenker und verhindert unangenehme Zwischenfälle und schmerzhafte Unfälle.Fehlkäufe vermeiden:Radfahrer sollten den Kauf einer obligatorischen Klingel, die überhaupt nicht zu den eigenen Bedürfnissen passt, vermeiden.
Checkliste für den Kauf einer Fahrradklingel
Radfahrer sollten den Kauf einer obligatorischen Klingel, die überhaupt nicht zu den eigenen Bedürfnissen passt, vermeiden. Daher stellen wir in den Empfehlungen die 7 besten Fahrradklingeln 2025 vor. Unsere Checkliste zeigt zudem, was beim Kauf alles zu beachten ist.
- Material: Die meisten Fahrradklingeln bestehen aus Messing. Dabei handelt es sich um eine Metalllegierung aus Zink und Kupfer.
- Fahrradtyp: Welche Eigenschaften eine Klingel mitbringen sollte, hängt häufig von der Art des Fahrrads und der damit einhergehenden Nutzung ab.
- Größe: Grundsätzlich gilt, dass mit zunehmender Größe des Klangkörpers auch die Lautstärke und Klangdauer zunehmen.
- Befestigung: Eine gute Klingel muss auch bei heftigeren Stößen sicher am Lenker sitzen.
- Preis: Eine gute Fahrradklingel gehört mittlerweile wieder zum Standard-Zubehör jedes Radfahrers.
Wann darf man eine Fahrradklingel benutzen?
Die Klingel ist, ähnlich wie die Hupe beim Auto, als Warn- und Überholsignal gedacht. Um andere Verkehrsteilnehmer auf sich aufmerksam zu machen, darf die Klingel jederzeit genutzt werden. Ein Dauerklingeln sollte in der Stadt jedoch vermieden werden. Für Fahrten im Gelände und im Wald gibt es spezielle Klingeln, die Wanderer und Tiere im regelmäßigen Rhythmus auf einen nahenden Radfahrer hinweisen.
Welche Fahrradklingel ist erlaubt?
Eine zulässige Fahrradklingel ist laut § 64a StVZO eine helltönende Glocke, die eine Lautstärke von mindestens 85 Dezibel erzeugt, um andere Verkehrsteilnehmer unter anderem vor Zusammenstößen zu warnen. Unzulässig sind Alternativen, wie Hupen, elektrische Klingeln und die sogenannte Radlaufglocke. Ein Verstoß führt zu einem Verwarngeld in Höhe von 15 €.
Die beste Wahrnehmbarkeit im Test
Für den Alltagseinsatz erste Wahl sind Basil, Rose und Used durch die beste Wahrnehmbarkeit. Wer im Gelände unterwegs ist, sollte sich die pfiffige „SwissTrailBell“ ansehen und -hören, die es in ähnlicher Ausführung auch von anderen Herstellern gibt. Sie ist nicht nur klar wahrnehmbar, sondern führt auch stets zu interessanten Konversationen mit anderen Bikern und Wanderern. Am unauffälligsten, und für viele ein Design-Tipp, ist die „Oi“ von Knog, die allerdings nicht besonders laut ist.
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