Die Natur genießen und mit Bewegung etwas für die Gesundheit tun? Dafür ist Fahrradfahren die ideale Sportart. Ob mit dem E-Bike oder klassisch mit Trekkingrad oder Mountainbike: Rad fahren bringt dich in Schwung und sorgt für gute Laune. Sogar bei Rücken- oder Knieschmerzen kannst du dich aufs Fahrrad schwingen und losradeln - wenn du ein paar wesentliche Dinge beachtest.
Unter dem Begriff „Knieschmerzen“ fallen akute Verletzungen und degenerative Erkrankungen am Knorpel. Schäden am Knorpel selbst bewirken jedoch oft Schmerzen, können aber chronische Schädigungen zur folge haben. Abrieb der schützenden Knorpelschicht in den Gelenken, aber auch mechanische Gewalteinwirkung können Knorpelschäden verursachen. Diese bleiben meist lange unbemerkt, da die Knorpelschicht selbst schmerzunempfindlich ist.
Zumindest entsteht eine Entzündung, die auch das umliegende Gewebe betreffen kann und die sich gewöhnlich in einer Erwärmung, Schwellung und Rötung des Knies äußert. Weiterhin lassen sich Knieschmerzen beim Radfahren als Folge von Fehl- und Überbelastung feststellen. Regelmäßig reicht es aus, wenn die betroffenen Stellen gekühlt und geschont werden.
Ursachen von Knieschmerzen beim Radfahren
Knieschmerzen beim Radfahren können verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören eine falsche Sattelhöhe, eine falsche Trettechnik, lange Touren ohne Pausen und eine schwache Beinmuskulatur. Auch Fehlstellungen der Füße und ungeeignete Schuhe können die Schmerzen verursachen.
Knieschmerzen beim Radfahren sind kein seltenes Problem. In unseren Bikefitting Services werden wir mit dem Problem „Knieschmerzen beim Fahrradfahren“ täglich konfrontiert. Viele Menschen klagen über Knieschmerzen beim Radfahren. Dafür kann es eine Vielzahl von Ursachen geben. Wir wollen Dir mit diesem Artikel helfen, das Problem genauer zu verstehen, mögliche Ursachen einzugrenzen und erste Schritte zu gehen um das Problem in den Griff zu bekommen.
Rad-spezifische Fehleinstellungen
Als erste Ursache für Knieschmerzen beim Radfahren lassen sich oft falsch eingestellte Cleats nennen. Ein zu weit nach vorn gestelltes Cleat bringt das Knie am oberen Wendepunkt höher und führt damit zu einem spitzen Kniewinkel beim Einstieg in die Druckphase. Sehr ungünstig, da dies zu ungünstigen Kraftverhältnissen rund um die Kniescheibe (sog. retro-patellarem Druck) führen kann. Gleiches gilt im übrigen auch für eine zu lange Kurbellänge! Im Zweifelsfall also das Cleat nach hinten nehmen (und eventuell die Kurbellänge verkürzen)! Ebenso kann ein Cleat mit falsch eingestellter Rotation zu Rotationsbewegungen und damit Scherkräften über die Knieachse führen. Hier sollte man darauf achten, dass man (pauschal betrachtet) das Cleat so einstellt, dass die Ferse des Fußes leicht nach innen rotiert.
Wirklich einer der häufigsten Verursacher von Knieschmerzen beim Radfahren ist eine schlecht eingestellte Sitzhöhe. Ein zu tief eingestellter Sattel führt zu einem spitzen Kniewinkel beim Einstieg in die Druckphase und damit zu ungünstigen Kraftverhältnissen rund um die Kniescheibe. Ein zu hoch eingestellter Sattel hingegen bringt oft eine Überstreckung des Knies mit sich und reizt dabei gerne Ansätze der hinteren Muskulatur und vor allem des Tractus Iliotibialis. Als (sehr plakative) Hilfestellung gilt hier, Schmerzen an der Vorderseite des Knies deuten oft auf eine zu niedrige Sitzhöhe, Schmerzen an der Rück- und Außenseite des Knies eher auf eine zu hohe Sitzposition hin. Wir haben hier versucht zu beschreiben, wie du deine Sitzhöhe richtig einstellen kannst.
Ja auch die Wahl des richtigen Sattels, vor allem aber auch dessen Lage (in Vor- Rückrichtung) und Neigung beeinflussen stark die Belastung des Knies. Ein extrem nach vorne gestellter, sowie nach vorne geneigter Sattel verlagern den Körperschwerpunkt nach vorne und erzeugen eine Art „Drehmoment“ auf dem Rad. Der Körper „Kippt“ nach vorne. Dies, gepaart mit etwas schwacher Körperhaltemuskulatur führt oft zu einer Kompensation im Tritt. Es wird im Einstieg der Druckphase etwas gegen das Pedal „gestemmt“ um sich quasi auf dem Sattel stabil zu halten. Hier wird erneut viel Kraft bei spitzem Kniewinkel erzeugt, was zu Überlastung führen kann. Ein extrem weit nach hinten versetzter oder auch nach hinten geneigter Sattel führen dagegen oft zu einem sehr rückversetzten Körperschwerpunkt und aufrechter Beckenlage, was eine effektive Kraft aus der Streckmuskulatur erschwert. Tipp: Am besten hier erst einmal aus einer visuell, neutralen Einstellung starten und eher tiefer anfangen. Der Fuß sollte auch durch den unteren Punkt nicht zu spitz werden, das Knie leicht gebeugt bleiben.
Ähnlich wie ein schlecht eingestellter Sattel beeinflusst auch das Cockpit die Lage des Körperschwerpunkts auf dem Rad. Ein zu weit entferntes Cockpit „zieht“ den Körper sozusagen nach vorne auf dem Rad. Kleiner Tip: Wenn man beim Fahren nicht ohne große Hilfsbewegungen die Hände über den Lenker streichen kann, spricht das für einen nach vorn orientierten Körperschwerpunkt.
Muskuläre Dysbalancen und Schwächen
Sehr viel häufiger tauchen allerdings Knieschmerzen beim Radfahren auf OHNE offensichtlichen Fehler in der Radeinstellung gibt. Warum?Schmerzen haben meistens etwas mit fehlerhafter bzw. nicht adäquater Muskelbeanspruchung zu tun. Viele Muskeln machen nicht wirklich das „wofür sie vorbereitet bzw. gemacht wurden“. Oft auch einfach aus dem Grund, weil andere Muskeln nicht das tun was sie sollen und andere Muskeln entsprechend deren „Aufgaben übernehmen“. Dies gilt sowohl für alle Muskel, die direkt Kraft auf das Pedal bringen, wie auch Muskeln, die den Körper fixieren und halten während Kraft übertragen wird.
Eines der größten und gängigsten Probleme in Relation zu Knieschmerzen beim Fahrradfahren sind Dysbalancen und Schwächen hüftumliegender Muskulatur. Hüftbeugende Muskeln, die für die Pedalbewegung essenziell sind, werden permanent verkürzt. Die gluteale Muskulatur (Gesäßmuskeln), die bei der Pedalbewegung kraftvoll nach hinten unten strecken könn(t)en werden quasi permanent „ausgeschaltet“. Es entsteht ein manifestes Ungleichgewicht, von dem angrenzende Muskeln oft in Mitleidenschaft gezogen werden.
Steigen wir nun mit dieser „dysfunktionalen“ Hüftmuskulatur aufs Rad, sind kompensatorische Maßnahmen quasi vorprogrammiert. Zum Beispiel weicht das Knie am oberen Wendepunkt gerne nach außen um den Hüftbeuger zu entlasten.
Weitere mögliche Ursachen
- Falsche Fußstellung: Die wenigsten Menschen haben eine perfekte Fuß- oder Kniestellung. O-Beine, X-Beine, leicht nach außen oder innen gerichtete Füße - Fehlstellungen sind eher die Regel als die Ausnahme. Gerade bei längeren Fahrradtouren kann das zu Problemen in den Kniegelenken führen.
- „Unrunder“ Tritt: Durch diesen „unrunden“ Tritt kommen kurze Belastungsspitzen zustande, die die Knie enorm fordern.
- Medizinische Gründe: Anhaltende Schmerzen im Knie, womöglich in Verbingung mit eingeschränkter Beweglichkeit des Gelenks, sind immer Symptome, die auf jeden Fall zum Arzt führen sollten. Denn nur wenn medizinische Ursachen ausgeschlossen werden können, ist Fahrradfahren auch wirklich gesund für die Gelenke.
Behandlung und Vorbeugung von Knieschmerzen
Bei Knorpelveränderungen ist es hilfreich, zuerst die entsprechende Muskulatur auf zu trainieren und generell die Einstellungen des Rades zu überprüfen. Mit Dehnübungen vor Fahrtantritt werden Sehnenentzündungen oder -reizungen vorgebeugt. Zu schweren Knieverletzungen wie z.B. Liegen keine krankheitsbedingten Ursachen vor, sollte die Sitzposition am Rad überprüft werden. Neben der Wahl des passenden Rades ist die optimale Sitzposition wichtig, um Schmerzen und Schäden in den Knien vor zu beugen.
Regelmäßig reicht es aus, wenn die betroffenen Stellen gekühlt und geschont werden. Bei Knorpelveränderungen ist es hilfreich, zuerst die entsprechende Muskulatur auf zu trainieren und generell die Einstellungen des Rades zu überprüfen. Mit Dehnübungen vor Fahrtantritt werden Sehnenentzündungen oder -reizungen vorgebeugt.
Radfahren gilt generell als gelenkschonend. Besonders die Knie werden im Vergleich zu anderen Sportarten weniger belastet. Das erscheint vielleicht im ersten Moment widersprüchlich, schließlich muss man beim Radfahren doch Kraft auf die Pedale ausüben. Allerdings lastet das Körpergewicht hauptsächlich auf dem Sattel, sodass beim Treten in die Pedale nicht so viel Druck auf den Kniegelenken lastet wie etwa beim Joggen. Durch die Bewegung in einer festen Bahn kann das Knie zudem nicht so leicht verdrehen wie etwa beim Gehen. Durch die moderate Belastung und die gleichmäßige Bewegung werden die Gelenke und Knorpel zudem besser mit Nährstoffen versorgt, und die Bildung von Gelenkschmiere wird gefördert.
Erste Schritte zur Behandlung
- Rad-spezifische Probleme lösen:
- Überprüfe die Einstellung der Cleats
- Korrigiere die Sattelhöhe
- Wähle den richtigen Sattel und passe seine Neigung an
- Optimiere die Cockpitposition
- Muskuläre Dysbalancen ausgleichen:
- Mache Übungen zur Stärkung der Gesäßmuskulatur
- Dehne die Hüftbeuger
- Stärke die tiefe Bauchmuskulatur
Weitere Tipps zur Behandlung und Vorbeugung
- Fußstellung korrigieren: Mit Plattformpedalen können Sie leicht die Position Ihrer Füße während der Fahrt ändern. Sie haben zwei Vorteile: erstens verteilt sich der Druck auf dem Fuß gleichmäßig und zweitens bieten sie viel Platz für eine bequeme Stellung.
- Sattelhöhe anpassen: Kleiner Trick: schmerzen die Knie beim Fahrradfahren an der Vorderseite, deutet das meist auf einen zu niedrigen Sattel hin. Schmerzen im hinteren oder äußeren Kniebereich können auf eine zu hoch eingestellten Sattel hindeuten.
- Runden Tritt fördern: Denn so besteht die Möglichkeit, dass Sie das Pedal aktiv nach oben ziehen und dabei gleichzeitig das hinab tretende Bein entlasten.
- Ärztlichen Rat einholen: Leiden Sie regelmäßig und das über einen längeren Zeitraum unter Knieschmerzen beim Fahrradfahren, ist fachlicher Rat durch einen Arzt oder Orthopäden ratsam.
- Passendes Fahrrad wählen: Neben der Wahl des passenden Rades ist die optimale Sitzposition wichtig, um Schmerzen und Schäden in den Knien vor zu beugen.
- Sitzposition optimieren: Die Höhe des Sattel ist grundsätzlich richtig, wenn das Bein bei senkrechter Kurbelstellung leicht angewinkelt ist.
- Trittfrequenz beachten: Auch die ökonomische Trittfrequenz ist für eine schmerzfrei Fahrt ausschlaggebend, diese sollte zwischen 80 und 100 Kurbelumdrehungen pro Minute liegen.
- Streckenwahl anpassen: Ungeübte Radfahrer sollten sich nicht zuviel zumuten und mit kleinen und leichten Runden beginnen und Umfang und Belastung nur langsam steigern.
Was man bei Knieschmerzen vermeiden sollte
Verzichten Sie auf Aktivitäten, die das Knie stark belasten, wie Laufen, Springen oder schwere Gewichte heben. Besonders in akuten Schmerzphasen sollten Sie das Knie schonen und ihm ausreichend Ruhe gönnen. Tragen Sie gut gedämpfte Schuhe und achten Sie darauf, das Knie nicht in unnatürliche Positionen zu bringen.
Keine gute Idee ist, Schmerzmittel einzunehmen, um wieder Ausdauersport machen zu können. Zum einen wird das Knie dann weiter beansprucht, zum anderen hemmen die Mittel die Nierenfunktion. Gerade bei Hitze, Flüssigkeitsmangel und großen körperlichen Belastungen kann das zu Problemen führen, weil die Nieren dann ohnehin sehr gefordert werden.
Die Rolle des E-Bikes
E-Bikes gelten zudem als gelenkschonender. Wer Kniebeschwerden hat und das Knie nicht so stark belasten kann, ist mit einem E-Bike gut beraten. Denn hier kann die Intensität durch die Unterstützung entsprechend gesteuert werden, und es muss mit weniger Druck in die Pedale getreten werden.
Mit einem E-Bike kannst du die Belastung selbst bestimmen und kontrollieren. Gerade bergauf oder in der Stadt, wo viel gebremst und wieder angefahren werden muss, kann der Puls kurz nach oben schnellen. Durch die Unterstützung ist dann eine gleichbleibend moderate Belastung möglich, und du stößt nicht gleich an deine Grenzen.
Übungen zur Kräftigung und Dehnung
- Kräftigung des Hüftstreckers und des Rückens: Leg Dich rücklings auf eine Decke oder den Teppich, stelle nun einen Fuß neben das Knie des anderen Beins. Drücke langsam den aufgestellten Fuß in den Boden und hebe damit den Po vom Boden soweit es geht, ziehe dabei nicht die Ferse Richtung Gesäß, die Kraft kommt aus dem Pomuskel, nicht dem Beinbeuger. Das gestreckte Bein bleibt entweder gestreckt in der Luft oder wird mit dem Knöchel auf dem anderen Oberschenkel abgelegt, wenn die erste Variante zu schwerfällt.
- Dehnung Gesäßmuskel: Stelle dich vor einen stabilen Tisch oder hüfthohe Arbeitsfläche, lege ein Bein mit der Außenseite so darauf, dass die Fußsohle in Richtung der Hüfte weist. Zieh den Fuß so weit wie möglich zu dir hin, bleibe aber gerade stehen. Jetzt neige deinen Oberkörper nach vorne und lege dich auf das exponierte Bein.
- Langen Hüftbeuger dehnen: Lege ein gefaltetes Handtuch als Polster auf zum Beispiel eine stabile Tischkante oder ein Geländer in oder knapp unter Hüfthöhe. Stehe mit dem Rücken dazu etwa drei Handbreit weit weg und lege einen Fuß Höhe Sprunggelenk auf das Polster. Beuge jetzt das Standbein etwas, bleib mit dem Oberkörper aber aufrecht und spanne den Bauch an, dabei sollte sich die Hüfte des zu dehnenden Beins überstrecken.
- Seitliche Knie- und Sprunggelenkmuskeln kräftigen: Zur Stabilisierung von Gelenken sind Balanceübungen ideal. Wer kein Balanceboard oder ähnliches besitzt, braucht nur einen Besenstil und ein stabiles Schneidbrett oder dickes Buch. Lege den Stil auf einen weichen Boden, damit der nicht wegrollen kann und platziere das Brett längs darauf. Stelle Dich einbeinig mit leicht gebeugtem Knie darauf und versuche, deine Stellung auszubalancieren.
- Beinbeugemuskel und Waden flexibel machen: Sind besonders die hinteren Oberschenkel zu kurz, kippt das die Hüfte beim Radeln nach hinten und sorgt für Verschiebung der Kräfte im Knie. Stelle Dich zum Dehnen auf den Boden und lege ein etwa daumendickes Buch unter die Zehen beider Füße. Beuge den Oberkörper nach vorn und geh in den Dehnschmerz auf der kompletten Rückseite der Beine, wer es ertragen kann, zieht die Brust sogar Richtung Oberschenkel.
Knieschmerzen und ihre wahrscheinlichen Ursachen
Die folgenden Maßnahmen können isoliert oder kombiniert Abhilfe bei Knieschmerzen schaffen. Ohne genaue Diagnose eines Experten sind sie aber natürlich keine Garantie für Erfolg. Symptom und Maßnahme folgen dem Prinzip der größten Wahrscheinlichkeit.
- Knievorderseite, Kniescheibensehne zwischen vorderem Oberschenkel und Schienbein
- Wahrscheinliche Ursache: ungünstiger Kniewinkel am oberen Totpunkt der Kurbel
- Mögliche Lösung am Fahrer/Fahrerin: flüssiger bzw.
Zusammenhang von Schmerz und Ursache am Knie
Prinzipiell lässt sich der Zusammenhang von Schmerz und Ursache am Knie recht einfach ergründen und dann auch abstellen. Leider entspricht der Schmerzort recht selten exakt dem Problemort, die Ursache kann irgendwo zwischen unterem Rücken und Fußspitze liegen. Sehr selten resultieren Knieprobleme aus genau einer Fehlstellung, falscher Einstellung am Bike oder einer einzigen Dysbalance im Körper. Viel wahrscheinlicher sind Kombinationen.
Drei grobe Themenfelder für die Ursache von Knieschmerzen auf dem Rad kann man unterscheiden:
- Sitzposition, Sattelposition und oder Sattelhöhe inklusive der Platzierungen der Füße auf dem Pedal sind nicht richtig eingestellt.
- Es gibt ein Ungleichgewicht (Dysbalance) innerhalb deiner Hüft-, Bein- und oder Rumpfmuskeln mit resultierenden Ausweichbewegungen.
- Du führst die Tretbewegung nicht ideal aus.
Tabelle: Fehler, Symptome, Tipps und Übungen
In der Tabelle unten kann man recht gut sehen, welche Fehler zu welchen Symptomen führen und mit welchen Tipps und Übungen man die Schmerzen im Knie abstellen kann. In den allermeisten Fällen reicht bei leichten Knieproblemen schon die Kontrolle der Sattelhöhe und des sogenannten Nachsitzes. Dieses Maß steht dafür, wie weit hinter dem Tretlager sich die Sattelmitte befindet.
Laut dem Institut für Natursport der Sporthochschule Köln sitzen übrigens etwa zwei Drittel aller Radfahrer zu tief. Das betrifft zwar eher den Alltagsverkehr als die Radsportler, ist aber ein bemerkenswerter Fakt. Die Position des Sattels im Verhältnis zum Tretlager legt fest, wie weit das Knie beim Treten gebeut und gestreckt wird und außerdem, ob anteilig mehr Tretkraft aus dem vorderen Oberschenkel oder aus dem Pomuskel stammt.
Die perfekte Kombination für schmerzfreies Radfahren
Ideal, um Knieschmerzen fast hundertprozentig auszuschließen, wäre ein Kombination aus perfektem Bike-Setup, regelmäßiges ausgiebiges Kraft- und Ausdauertraining kombiniert mit gezieltem Stretching.
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