Die Geschichte von Fahrrad Franz in Koblenz: Tradition und Innovation

Bereits 1909 gegründet, steht der Name Franz heute im Großraum Rheinland-Pfalz für einen traditionsreichen Zweiradhändler.

Mit einer großen Bandbreite an Rädern und Zubehör bekannter Tophersteller sowie hauseigener Exklusivmarken, führt Fahrrad XXL deutschlandweit 16 gigantische Bikestores. Jeder einzelne Fachmarkt blickt auf eine jahrzehntelange Erfahrung und Tradition zurück - manche Familienunternehmen sogar auf über 100 Jahre. Dazu zählt auch Fahrrad XXL Franz im Gewerbepark Mülheim-Kärlich.

Die Fahrrad Franz GmbH mit weiteren Filialen in Deutschland verfügt an seinem Hauptsitz in Mülheim-Kärlich neben der gewaltigen Verkaufsfläche mit Indoor-Testparcour über einen rund 8.000 qm großen Logistikbau. Hinzu kommt die große Fahrrad-Werkstatt.

Im Familienbetrieb hat die nächste Generation Einzug gehalten. Die Schäfers haben die Zukunft stets im Blick.

Fahrrad - Franz betreibt derzeit 3 Standorte und kooperiert mit der deutschlandweit tätigen Fahrrad XXL Gruppe.

Auf 10.000 m² Verkaufsfläche in den Häusern Koblenz, Mülheim-Kärlich, Mainz und Griesheim steht eine riesige Auswahl an Fahrrädern, Zubehör und Fitnessgeräten zur Verfügung.

Als sogenannter Vollsortimenter bietet Fahrrad-Franz alles vom Kinderfahrrad bis zum E-Bike an. Gerade letztere sind zunehmend auch von jüngeren Menschen gefragt. Insbesondere erfreuen sich E-Mountain-Bikes großer Beliebtheit, wenn es darum geht, sportliche Herausforderungen zu meistern.

Partnerschaft mit Wi SOLAR für nachhaltige Energielösungen

Am Mülheimer Standort konzipierte Wi SOLAR eine hochwertige PV-Anlage für die Realisierung in zwei Bauabschnitten (Januar 2018 und 1. Quartal 2019) mit einem Gesamtjahresertrag von 835.000 kWh.

Wi SOLAR realisierte für Fahrrad Franz auch eine PV-Anlage in Mainz. Die PV-Anlage in Griesheim auf einer Dachfläche von 7.000 m2 ist das dritte Projekt, das Wi SOLAR für Fahrrad XXL FRANZ realisiert hat.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die realisierten PV-Anlagen:

StandortInbetriebnahmeDachflächeNennleistungJahresertragEigenverbrauchsquoteNutzung
Mülheim-KärlichJanuar 20188.850 m²905 kWp835.000 kWhca. 30%Stromerzeugung für Beleuchtung und technische Anlagen
MainzJuli 20187.000 m²458,85 kWp431.401 kWhca. 30%Stromerzeugung für Beleuchtung und technische Anlagen
GriesheimJanuar 20183.400 m²278,16 kWp264.252 kWhca. 30%Stromerzeugung für Beleuchtung und technische Anlagen

Radsport Arnold und die Verbindung zu Canyon

Es ist die Geschichte von Radsport Arnold - eine facettenreiche Familiengeschichte, die bisweilen unter die Haut geht. Canyon als global agierender Leuchtturm des Direktvertriebs - seit 2016 mit eigener Fabrik in Koblenz. Radsport Arnold hatte sie am Anfang als Familie zusammengeschweißt.

Die junge Rennradleidenschaft Romans führte ihnen vor Augen, wie schwer es damals war, an gute Produkte zu gelangen. „Rennrad war so was von Nische“, blickt Roman zurück.

Beim Fahrrad-Franz in Koblenz wurden sie fündig: Roman war plötzlich stolzer Besitzer eines Peugeot-Renners - das Rad mit dem gerade auch Bernard Thévenet die Tour de France gewonnen hatte.

Die Arnolds fingen an, Somec-Rahmen, Schuhe von Sidi oder Duegi und Bekleidung von De Marchi oder Assos in Italien einzukaufen.

Während Roman Rennen fuhr, verkauften Franc und der Vater Radsportartikel an der Rennstrecke.

Dass in diesem Klima der Aufbruchstimmung Mitte der 90er-Jahre die Marke Canyon entstand, empfinden sowohl Roman als auch Franc als „logische Konsequenz“ ihres unternehmerischen Denkens. „Wir mussten eigentlich nur alles, was wir in all den Jahren gelernt haben, zusammenfügen“, sagt Roman.

„Roman war mit Canyon ein Gamechanger“, sagt Franc. Hat allen teils hasserfüllten Widerständen von Groß- und Fachhändlern oder Medien getrotzt, die Canyon als Gefahr sahen oder immer noch sehen.

Aber Roman Arnold hatte immer den Anreiz, die besten Leute um sich zu scharen, sich vom reinen Preis- zum Technologieführer zu entwickeln, im Design neue Maßstäbe zu setzen - und mit der Eröffnung der Firmenzentrale 2008 sowie der Fabrik 2016 den Höhenflug von Canyon konsequent zu forcieren. Alle Rückschläge hat er mit enormem Durchhaltewillen gemeistert.

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