Der Kocher-Jagst-Radweg: Eine Reise durch das Herz Baden-Württembergs

Der Kocher-Jagst-Radweg ist eine Rundtour im Herzen Baden-Württembergs und trägt den Namen der beiden Flüsse Kocher und Jagst. Die offizielle Route führt am einen Fluss rauf (Jagst) am anderen wieder runter (Kocher). Dazwischen liegt Vielfalt: grüne, dicht bewachsene Täler, aussichtsreiche Hochebenen, Wälder, Obstwiesen, Weinberge.

Diese Rundtour ist genau das Richtige, um eine Ecke Deutschlands zu erkunden, die man noch nicht kennt, und die Fahrradsaison dort gebührend zu verabschieden. Man kann sich fühlen wie auf Reisen: in Rosenheim in den Zug einsteigen, in einer anderen Welt wieder aussteigen.

Der Kocher-Jagst-Radweg ist eine 335 km lange Radwanderroute, die durch vielerorts unberührte Natur führt, vorbei an urigen Dörfern und historischen Kleinstädten, die unterwegs zum Verweilen einladen. Unzählige mittelalterliche Schlösser, Burgen und Klöster nehmen Sie mit auf eine Zeitreise in eine bewegte und äußerst lebendige Vergangenheit der Region.

Der "offizielle" Verlauf führt von Aalen den Kocher hinab über Schwäbisch Hall und Künzelsau bis zur Neckarmündung und anschließend entlang der Jagst flussaufwärts über Crailsheim und Ellwangen wieder zurück nach Aalen. Da es sich aber um eine Rundtour handelt, können Sie natürlich den Start- und Endpunkt und auch die Richtung Ihrer Tour beliebig wählen.

Bier, Wein und Salz, historische Städtchen und die Spuren der alten Römer. Mit diesen Vorzügen lockt der Kocher-Jagst-Radweg. Als Ausgangspunkt für den Rundkurs durch zwei Flusstäler eignet sich Aalen, in dessen unmittelbarer Nähe beide Flüsse entspringen. Weiter flussabwärts baut sich an den Ufern des Kochers mit Schwäbisch Hall ein Vorzeigestädtchen auf, wo sich prächtige Fachwerkhäuser am Kocherufer befinden. Ein Stück seines Reichtums vergangener Tage verdankt die Stadt der Salzsiederei.

Moderne Akzente setzt die Kunsthalle Würth, wo der Unternehmer Reinhold Würth einen Teil seiner imposanten Kunstsammlung zeigt. Nördlich von Heilbronn münden die beiden Zwillingsflüsse in den Neckar. Der Wendepunkt bedeutet zugleich: Von nun an geht es bergauf durch das idyllische Tal der Jagst. Zunächst ganz langsam bis zum geschichtsträchtigen Schloss Jagsthausen, das als authentische Kulisse für die örtlichen Burgfestspiele dient. Etwas weiter lohnt sich die Besichtigung von Kloster Schöntal mit seiner Barockkirche aus dem 12. Jahrhundert. Auf der Strecke bis nach Kirchberg an der Jagst wartet der eine oder andere Anstieg, bevor Crailsheim erreicht ist.

Das bietet kein anderer Fernradweg in Deutschland: den einen Fluss hinunter, den Zwillingsfluss wieder hinauf zum Ausgangspunkt. Insgesamt 332 km naturnahe Radwege in einer reichen Kulturlandschaft. Dazu unzählige Möglichkeiten, durch Querverbindungen die Tourlänge genau auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen.

Tour-Details im Überblick

Hier eine Übersicht der wichtigsten Eckdaten des Kocher-Jagst-Radwegs:

  • Distanz: 332,0 km
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel
  • Steigung: 1920 m
  • Gefälle: 1920 m
  • Tour: Fernradwege, ADFC Qualitätsradrouten
  • Start: Bad Friedrichshall oder Aalen
  • Fahrzeit: Mehrere Tagesetappen
  • Wegcharakteristik: Überwiegend asphaltiert, teilweise unbefestigte Waldwege
  • Beschilderung: Durchgehend beschildert

Sehenswürdigkeiten und Freizeittipps entlang des Weges

Der Kocher-Jagst-Radweg ist gesäumt von zahlreichen Sehenswürdigkeiten und bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten:

  • Zahlreiche Burgen & Schlösser, teilweise mit Museen oder als Hotel umgebaut
  • Kirchen & Klöster, u.a. Kloster Schöntal
  • Historische (Fachwerk-)Städte: u.a. Schwäbisch Hall, Ellwangen/Jagst, Bad Wimpfen
  • Freilichttheater: Freilichtspiele Schwäbisch Hall, Burgfestspiele Jagsthausen, Burgfestspiele Leofels, Freilichtspiele Neuenstadt a. K.
  • Naturbadestellen und Naturbadeseen
  • Kanufahrten auf Kocher, Jagst und Neckar

Praktische Informationen für Ihre Radtour

Zwischen Neckartal, Hohenloher Land und der Schwäbischen Alb befindet sich dieser herrliche Flecken Erde, der wie geschaffen ist, um ihn mit dem Rad zu erkunden. Nur wenige Kilometer voneinander entfernt entspringen der Kocher und die Jagst dicht beieinander in der Nähe von Aalen im Ostalbkreis und münden fast nebeneinander bei Bad Friedrichshall in den Neckar.

Die Zwei-Flüsse-Rundtour wurde noch aufgewertet durch zahlreiche Querwege zwischen Kocher und Jagst, die auch Kurztouren ermöglichen. Durch drei Querspangen kann der Kocher-Jagst-Radweg mit dem Radweg "Liebliches Taubertal" zu einer 3-Flüsse-Tour kombiniert werden. Auch in Verbindung mit dem Neckartal-Radweg lassen sich schöne Touren fahren.

Während der Radtour können Sie die schwäbisch-fränkische Küche genießen. Wer an die Region denkt, dem kommen Kässpätzle und Maultaschen in den Sinn, solide Sattmacher. Dazu ein "Viertele" Wein oder ein Bier aus einer der unzähligen Brauereien der Region. Egal wie, schon der Gedanke an die herzhaften Speisen lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Schöner Nebeneffekt: Sie sind die perfekten Energiespender für einen weiteren schönen Tag im Sattel durch das Genießerland Baden-Württemberg.

Der Kocher-Jagst-Radweg ist - abgesehen von ca. 7 km befestigten Kieswegen, verteilt auf die Gesamtstrecke, durchgehend betoniert oder asphaltiert. Den Kocher abwärts warten meist flache Flusskilometer auf Sie. Die Jagst ist steigungsmäßig anspruchsvoller, dafür sind die landschaftlichen Reize ausgeprägter als am Kocher.

Kultur am Kocher-Jagst-Radweg

Der Kocher-Jagst-Radweg ist auch der perfekte Führer für eine KulturTour im RadSüden. Gesäumt ist der Weg von zahlreichen Burgen, Schlössern und Klöstern, die mit Freilichttheatern oder Museen zu einem Zwischenstopp einladen. Wer mag, geht auf eine Kapellen-Tour am Kocher-Jagst-Radweg und entdeckt diese Kleinode an der Strecke. "Eile mit Weile" sollte das Motto sein.

Ganz sicher auf „ausgezeichneten" Routen Rad fahren und keine bösen Überraschungen erleben: Die vom ADFC klassifizierten Qualitätsradrouten machen es möglich. Der Kocher-Jagst-Radweg ist seit 2014 mit 4 Sternen ausgezeichnet.

Mehrtägige Radreise auf dem Kocher-Jagst-Radweg

Franken-Radreisen bietet als Partnerunternehmen des Kocher-Jagst-Radwegs Pauschalangebote für mehrtägige Radreisen auf dem Kocher-Jagst-Radweg an. Dank der professionellen Planung und dem Gepäcktransfer können Sie Ihre Radtour unbeschwert genießen.

Etappen im HeilbronnerLand

Abschnitt HeilbronnerLand Forchtenberg - Bad Friedrichshall (Kocher)

Bad Friedrichshall - Jagsthausen (Jagst)

Bad Friedrichshall ist zentraler Knotenpunkt am Kocher-Jagst-Radweg - hier münden Kocher und Jagst nur wenige hundert Meter von einander entfernt in den Neckar. Es besteht Anschluss an den Neckartal-Radweg und ans Netz der Deutschen Bahn.

Etappe Forchtenberg - Hardthausen - Neuenstadt - Bad Friedrichshall (38 km, 25 Hm)

Auf der Etappe zwischen Hardthausen und Bad Friedrichshall wechseln sich Rebhänge und Natur mit Burgen und Schlössern vergangener Jahrhunderte ab. Die Etappe weist nur geringe Steigungen auf und kann nach Belieben ins Jagst- oder Neckartal erweitert werden.

Etappe Bad Friedrichshall - Jagsthausen (39 km, 73 Hm)

Dem „Ritter mit der eisernen Hand“ begegnet man hier im Jagsttal immer wieder. In der Heimat Götz von Berlichingens eröffnen sich herrliche Ausblicke hinter den verschiedenen Flussbiegungen. Die Tour ist gut zu bewältigen, da der Radweg fast immer auf Flussniveau bleibt.

Anschluss Etappe Jagst aufwärts: Jagsthausen - Dörzbach, ca. 30 km

Tagestouren am Kocher-Jagst-Radweg

Um den Landesradfernweg auch für Tagesausflüge noch interessant zu machen, wurden im HeilbronnerLand Tagestouren am Kocher-Jagst-Radweg entwickelt. Die Touren sind als Rundwege konzipiert. So kommen auch Tagestouren-Radler in den Genuss der Qualitätsradroute.

Etappen in Hohenlohe + Schwäbisch Hall

Dörzbach - Crailsheim

Crailsheim - Aalen

Etappe Dörzbach - Crailsheim (56 km, 667 Hm)

Typisch für die Region sind sind die Streuobstwiesen und die Artenvielfalt der Vogel- und Pflanzenwelt. Neben dem Städtchen Langenburg mit seinem wunderschönen Schloss wartet in der Krypta Unterregenbach ein Rätsel auf seine Lösung.

Etappe Crailsheim - Aalen (67 km, 342 Hm)

Stadtleben und kleine Ortschaften wechseln sich auf der romantischen Route ab. Testen Sie bei den knackigen Anstiegen zum Ende der Tour Ihre Kondition.

Weitere Tagestouren in allen Schwierigkeitsgraden gibt es natürlich auch um Schwäbisch Hall und auf der vielleicht nicht ganz so ebenenen Hohenloher Ebene.

Herzlich willkommen in Ihrem ganz persönlichen Stück heile Welt. Unsere urigen Dörfer und teils unberührten Landschaften erzeugen schnell ein Gefühl von Vertrautheit, das sich mit der Neugierde auf interessante Begegnungen vermengt. Entlang des Kocher-Jagst-Radweges befinden sich an beiden Flussufern sympathische Unterkünfte und authentische Gaststuben. Hier sorgen regionale Spezialitäten zum Beispiel bei einem klassischen "Vesper" mit einem zünftigen Bier oder einem guten Tropfen Wein von unseren Steilhängen für Ihr leibliches Wohl. Vielleicht treffen wir uns ja sogar bei einer der zahlreichen Veranstaltungen wie den Burgfestspielen oder dem Kultursommer, bei dem neben dem Miteinander vor allem unsere Heimatverbundenheit im Vordergrund steht.

Und natürlich dürfen Sie sich auch auf interessante Sehenswürdigkeiten und kulturelle Attraktionen in unserer Region freuen.

Als ich an diesem Morgen mein Fahrrad über den gepflasterten Stadtplatz von Ellwangen schiebe, ist der Kirchturm der Basilika von Nebel umhüllt. Vor dem grauen Himmel strahlen die bunten Häuserfassaden der Altstadt umso mehr. Die ersten Kilometer entlang des Flussufers sind mystisch, fast tropisch, wäre es wärmer. Das Wasser gluckert leise, während dichte Vegetation alles andere abschirmt. Der Nebel hängt zwischen den Baumkronen, die Luft ist feucht, der Grünspecht ruft und die Kraniche spazieren über die Wiesen.

Während ich überlege, wann ich zuletzt so viele unterschiedliche Vögel auf einmal beobachtet habe, fällt mein Blick auf eine Infotafel am Wegesrand: das Jagsttal ist das Zuhause einer seltenen Artenvielfalt. Hier sind Tiere heimisch, die andernorts längst verschwunden sind. Der auffällige Eisvogel zum Beispiel, Wasserfrösche, Störche, Feuersalamander und Biber. Außerdem ein paar Schmetterlingsarten, die in Deutschland selten gesichtet werden. Sie alle leben gemeinsam entlang der Jagst.

Als ich hier eine Weile sitze, an diesem überdachten Pausenplatz, und den Kranich beobachte, der jedes Mal aufschreckt und seine Federn aufstellt, wenn er den Grünspecht rufen hört, rollt ein Paar auf seinen Fahrrädern heran. Bei Nieselregen können sie gar nicht anders, als ebenfalls kurz unter dem Dach zu stoppen. Ich schätze beide auf Mitte 60. Zusammen würden sie jeden Herbst eine große Radtour unternehmen, erzählen sie mir. Sie seien zwar auf der Schwäbischen Alb zuhause, aber auf dem Kocher-Jagst-Radweg noch nie unterwegs gewesen.

Der Himmel glüht dunkelblau, als ich am zweiten Morgen aufs Fahrrad steige. Der helle Mond steht noch weit oben, gleichzeitig verändert der Horizont im Osten langsam seine Farbe. Was mich gerade aber am meisten freut: Es steht keine Wolke am Himmel, die Luft ist kühl und frisch. Die perfekte Vorschau auf einen goldenen Herbsttag. Die ersten Kilometer fühlen sich an wie aus dem Märchenbuch. Ich mache beides. Und weiß gar nicht, wohin mit meinem Glück. An diesem Tag mache ich viele Pausen. Nicht, weil die Etappe so anstrengend ist. Sondern, weil sich immer wieder eine gute Gelegenheit ergibt.

War das wirklich erst gestern? Diese Begegnung, die Kraniche und der Grünspecht, die bunten Häuser Ellwangens vor dem grauen Himmel? Seither bin ich keine hundert Kilometer geradelt, noch keine 48 Stunden ist es her, dass ich zuhause in Rosenheim mit meinem Fahrrad in den Zug gestiegen bin. Auf meinem Gesicht breitet sich ein Grinsen aus. Von diesen ausgedehnten Pausen in der Sonne mache ich während dieser Etappe noch mehrere. Wenn es so etwas gibt, wie einen perfekten Herbsttag - dann ist das heute einer. Wer weiß schon, wie lange das Radfahren noch so perfekt ist.

Anstatt im Sattel, sitze ich an diesem Morgen im Sessel: mit einer Tasse Tee über die verschiedensten Wetterprognosen gebeugt. Für meine heutige Etappe, die mich über Hochebenen und durch den Wald führen sollte, sind das sicher nicht die besten Voraussetzungen. Der Blick aus dem Fenster ist dennoch weit weniger dramatisch. Vielleicht aber trügt der Schein: Denn Schwäbisch Hall, mein Endpunkt gestern und Startpunkt heute, liegt in einem Kessel. Mit einem Mix aus Bauchgefühl, Vernunft und Motivation treffe ich bei der zweiten Tasse Tee schließlich eine Entscheidung, mit der ich mich wohlfühle: Ich radel los, weil die ersten Kilometer direkt nach oben führen. Und dann schaue ich, wie sich die ganze Situation dort anfühlt.

Es ist eine komische Stimmung auf diesen ersten Kilometern der Etappe. Ich bin seltsam vorsichtig, rings um mich weht kaum ein Lüftchen, die Uferpromenade in Schwäbisch Hall wirklich seltsam leer für diesen Donnerstag-Vormittag. Und das war es auch. Das weiß ich ein paar Kilometer später, nachdem ich im kleinsten Gang eine Weile bergauf gefahren bin. Ich komme an auf einer flachen Ebene. Die nächste Windböe schiebt mich mit so einer Wucht nach vorne, dass ich gar nicht mehr in die Pedale treten muss. Westwind. Ich sehe mich um. Über Schwäbisch Hall türmen sich dunkelblaue Wolken in den Himmel, die so schnell ziehen, dass ich es mit bloßem Auge beobachten kann. Würde ich jetzt ein Video aufnehmen, es würde aussehen wie vorgespult. Tief über den Feldern ist zwischen den Böen ein Schwarm Schwalben in der Luft. Ich aber, ich fühle mich wohl. Es gibt keine Bäume in der Nähe, der Wind kommt meist von hinten.

Als ich später vor dem kleinen Ort Eckartshausen durch eine Allee radle und mein Fahrrad an umgestürzten Bäumen vorbei schieben muss, da ändert sich dieses Gefühl. Weil ich heute Morgen die Route so ausgiebig studiert habe, weiß ich auch, dass diese Bäume erst der Anfang sind. Die Etappe ist zwar nicht mehr lang - noch rund 14 Kilometer sind es von hier bis nach Crailsheim - führt aber wieder ein paar Höhenmeter nach oben und durch den Wald. Auch, wenn die Entscheidung meinem Fahrradherzen wehtut, brauche ich für sie nicht lange: Ich höre auf mein Bauchgefühl und biege zum kleinen Bahnhof in Eckartshausen ab. Will mein Glück nicht herausfordern, kein Risiko eingehen. Gerade auf den letzten Kilometern einer mehrtägigen Tour bin ich meistens am langsamsten unterwegs. Mache viele Pausen, genieße ganz bewusst.

Aber ich kann wiederkommen - dieser Trost kommt mir schnell in den Sinn. Denn obwohl mir der Kocher-Jagst-Radweg ein Gefühl geschenkt hat wie auf Reisen, bin ich nur drei Stunden im Zug unterwegs, um hier anzukommen. Das habe ich der Vielfalt zu verdanken, dem Staunen nach all den Kurven, den kleinen Fachwerk-Gassen und bunten Wäldern. Beinahe jede einzelne Etappe des Kocher-Jagst-Radwegs ist gut an das Schienennetz angebunden.

Wichtig zu wissen: Für den Zug brauchen wir ein extra Fahrradticket und können nur Verbindungen nutzen, die den Radtransport unterstützen. Wer zum Beispiel über www.bahn.de bucht, kann sich bei der Reiseauskunft unter Weitere Optionen nur Verbindungen mit verfügbaren Fahrradstellplätzen anzeigen lassen.

Wie immer habe ich mir vorher alle Etappen als geplante Tour auf komoot angelegt - und die Tracks dann auf meine GPS-Uhr gezogen. Das wäre hier aber gar nicht nötig gewesen, weil die Route wunderbar in beide Fahrtrichtungen ausgeschildert ist.

Die Route des Kocher-Jagst-Radwegs ist so angelegt, dass wir immer wieder schöne Orte entlang der Strecke passieren. Die offiziellen Etappen beginnen und enden jeweils in einer Ortschaft, in der es gute Übernachtungsmöglichkeiten gibt, außerdem Gasthäuser und Einkaufsmöglichkeiten. Die gibt es auch tagsüber entlang der Route immer wieder. Ich selbst habe in meiner Unterkunft gefrühstückt und mir eine kleine Brotzeit für mittags besorgt, um flexibler zu sein.

Wo soll ich nur anfangen? Das Naturschutzgebiet Jagsttal mit Seitentälern zwischen Crailsheim und Kirchberg. Der Marktplatz und die Uferpromenade entlang des Kocher in Schwäbisch Hall.

Sechs Etappen mit insgesamt 335 abwechslungsreichen Kilometern liegen vor Ihnen. Schon ein kurzer Blick auf die Übersichtskarte genügt, um zu erkennen wie harmonisch und idyllisch die beiden Flüsse Kocher und Jagst einträchtig nebeneinander durch unsere schöne Region fließen. Was liegt da näher, als diese beiden ursprünglichen Flussläufe zu einem einzigartigen Radrundweg zu verbinden.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0