Kofferanhänger Ausbau Motorrad: Erfahrungen und Überlegungen

Viele Biker interessieren sich für den Umbau von Kofferanhängern, um ihre Motorräder sicher und komfortabel zu transportieren und gleichzeitig einen mobilen Schlafplatz zu schaffen. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte und Erfahrungen rund um das Thema Kofferanhänger Ausbau für Motorradfahrer.

I. Planung und Anforderungen

Ein wichtiger Punkt ist die Planung des Anhängers. Daher soll der zukünftige Motorradanhänger eine Grundfläche und mögliche Nutzlast aufweisen, welche den Transport beider Motorräder (oder vergleichbare Motorräder) erlaubt. Derzeit fährt mein Sohn eine 900er Yamaha und ich meine DL1000 V-Strom (WVBS). Plus einige Kleinigkeiten an zusätzlicher Ladung wären mir also zwischen 600 und 700Kg Nutzlast ausreichend. Das zGG sollte dabei möglichst <= 1500Kg sein. Der Anhänger soll von den Innenmaßen möglichst auch wieder ca. Stehhöhe haben, also min.

Grundlegende Überlegungen

  • Neukauf oder Gebrauchtkauf: Aktuell ist noch völlig offen, ob es ein Neukauf wird. Gute, nicht allzu alte, gebrauchte Anhänger sind mehrheitlich kaum wesentlich unter dem Neupreis zu kriegen.
  • Rampen oder Türen: Offen ist auch, ob Anhänger mit fester Rampe (und dann mit Seitentüre) oder doch mit Doppelflügeltüre und Anlegerampen.
  • Minimal-Ausbau: Nach verschiedenen Urlauben mit Familien-Zelt und/oder geliehenen Wohnwagen habe ich mir ein paar Gedanken über die Vor- und Nachteile gemacht und bin bei Überlegungen zu einem Minimal-Ausbau eines Plywood-Kofferanhängers als universelle Transport und Schlaf-Kiste gelandet. Inspiriert hat mich die Dreambox eines Freundes.

II. Ausbau und Ausstattung

Der Ausbau eines Kofferanhängers kann sehr unterschiedlich ausfallen, je nach den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben. Einige bevorzugen einen minimalistischen Ansatz, während andere den Anhänger mit zusätzlichen Annehmlichkeiten ausstatten.

Mögliche Ausstattungsmerkmale

  • Schlafplätze: Vom verkauften Pferdeanhänger habe ich noch die steckbaren Disc-O-Bed Stockbetten. Die haben sich in der Vergangenheit bewährt und werden wohl auch in Zukunft für Übernachtungen eingesetzt.
  • Stromversorgung: Definitiv wird es auch wieder einen Landstromanschluss (240V, CEE) mit Außensteckdose und Sicherungskasten mit FI und 12V-Trafo geben. Dazu eine 12V Versorgung vom Zugfahrzeug.
  • Belüftung: Die Freunde mit der Dreambox haben ein zusätzliches Dachfenster eingebaut, um Diagonal lüften zu können und waren damit zufrieden. Ähnliches habe ich mit einem Gartenhäuschen gemacht (in dem häufig nasse Fahrräder, ... stehen), nachdem mir im ersten Jahr einiges an teurem Material verrostet ist. Lüftungsschlitze diagonal (eine Seite oben, andere unten) eingebaut, und kein Problem mehr mit Feuchtigkeit.

III. Materialauswahl

Die Wahl des richtigen Materials ist entscheidend für die Langlebigkeit und Funktionalität des Anhängers.

Plywood vs. Sandwich-Koffer

Alternativ gibt es natürlich auch die Sandwich-Koffer, die aber vermutlich eher unter dem Gewichts- und nicht unter dem Isolations-Gesichtspunkt gebaut sind. Plywood - Du meinst wohl Sperrholz? Hi Mobilix, was genau die Hersteller (Humbaur, Unsinn und Co) verbauen, weiß ich nicht. Ich würde optisch Siebdruck mit weißer Außenseite vermuten. Weiß es jemand genauer? Unsinn gibt an: Plywood-Elemente mit GFK Oberfläche, Ladefläche aus mehrfach verleimter Siebdruckplatte 18 mm. Bei Humbaur: Bodenplatte 15 mm stark, Seitenwände und Dach aus Mehrschichtholz 15 mm stark mit UV-beständiger Kunststoffbeschichtung.

Erfahrungen mit verschiedenen Materialien

Der 'Abgewrackte' hat sich aus Siebdruckplatten einen Hänger zusammen gebaut (oder ist immer noch dabei ) - es geht also auf jeden Fall. Diese Platten sind ja auch sehr robust, vertragen also vielleicht auch den einen oder anderen Rempler mit den Fahrrädern oder sonstigem durch die Gegend rutschendem Krempel mehr als GfK-Sandwich. Aber Du erkaufst Dir das mit einem recht hohen Gewicht! Bis auf den Boden relativ einfach zu realisieren, von außen Styrodur o.ä. aufkleben und dann beplanken. Boden ist nicht so einfach, wenn man es richtig machen will müsste der Koffer vom Fahrgestell zu trennen sein. Das habe ich mir aber noch nicht im Detail angeschaut, vermute dass Teile des Rahmens und die Bodenplatte formschlüssig verbunden sind.

IV. Praktische Umbauten und Erfahrungen

Viele Nutzer haben ihre Kofferanhänger bereits erfolgreich umgebaut und wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Beispiele für Umbauten

  • Hänger 1: Plane + Spriegel
    • Platz f. Mopeds: 4
    • Innenmaße: L 4,0m, B 1,5m, H 2,1m
    • Gewicht: 2t
    • Ausbauten: kpl. Boardelektik neu, Halterung Rampe, Halterung Besen, Innenraumbeluchtung 12V, Rückfahrlicht, 9 Bodenanker, Deichselbox f. Div., 4 Radwippen (lose)
  • Hänger 2: Koffer m. Verkaufsklappe
    • Platz f. Mopeds: 2
    • Innenmaße: L 3,0m, B 1,5m, H 2,0m
    • Gewicht: 2t
    • Ausbauten: Keine
  • Hänger 3: Pferd
    • Platz f. Mopeds: 2-3
    • Innenmaße: L 3,0m, B 1,7m, H 2,3m
    • Gewicht: 2t (angelastet auf 1,8t)
    • Ausbauten: kpl. Boardelektrik neu, Innenraumbeleuchtung 12V, Steckdosen 12V, Steckdosen 230V, Bodenplatte neu, 6 Bodenanker, Alublech an der Ladeboardwand, Zwischenebene zum Schlafen und Transport von Gepäck, an der Außenwand Regalsystem mit Einlegeböden, Dachluke zur Belüftung, Deichselbox f. Stromversorgung, ext. Anschüsse für 230V, 2 fest montierte Radwippen

Ein detaillierter Umbau

Nachdem ich mir einen Kofferanhänger für mein (unser) Hobby auf der Rennstrecke zugelegt habe, werde ich den Ausbau mal etwas Dokumentieren. Vielleicht dient das ja als Hilfe oder Anreiz für andere Anhängerbesitzer. Bei dem Anhänger handelt es sich um einen 1-Achser Humbaur mit einem ZGG von 1300 Kg und einem Leergewicht von 490 Kg. Der Aufbau besteht aus 15 mm Holzwänden mit einer Kunststoffbeschichtung Innen und Aussen. Das Dach ist Transparent. Die Ladefläche hat eine Größe vom 3,00 x1,50 x1,80 Meter (LxBxH). Nachdem es vor kurzem mal einen schönen sonnigen Sonntag gab, habe ich mir mal den Putzeimer und Lappen geschnappt und habe die Innenwände mal ordentlich gereinigt. Lediglich den Boden habe ich noch ausgelassen, da dieser zum Schluss nochmals versiegelt wird und davor richtig gesäubert wird.

Airlineschienen

Für die Wände habe ich mir die breiten Airlineschienen geholt. Ich sehe hier den Vorteil, das diese gegenüber den schmalen Schienen oben und unten geschraubt werden, anstelle nur Mittig. Dasgibt mir eine höhere Festigkeit. Diese Schienen habe ich hier in der Nähe bei Kuriershop.de gekauft. Die Schienen sind Made in Germany. Erfahrungen mit dem China-Zeugs habe ich zwar nicht, diese sollen jedoch von der Qualität und Passgenauigkeit der Fittinge nicht so toll sein. Diese habe ich mit Montagekleber verklebt und zusätzlich verschraubt. Für das Regal, das ich vorne Quer einbauen werde, habe ich Alu-Profile ausgewählt. Als Behälter für die Aufbewahrung nehme ich Kunststoffboxen.

Aluprofile

Für die Schienen gibt es "Schraubfittinge", an denen man alles mögliche befestigen kann. Dazu gehört noch eine Unterlegscheibe und eine selbstsichernde Mutter. Dafür sind die Teile auch ziemlich teuer. Ich benutze für die Befestigung der Standfüsse des Regals Winkel. Diese gibt es vom Hersteller der Alu-Profile. Die Aluprofile habe ich mir auf Maß zuschneiden lassen. Das Profil hat 40 x 40 mm. Ich nachhinein evtl. etwas zuviel, da diese doch sehr robust sind. 30 x 30 hätten es evtl. auch getan. Aber egal, soll ja was aushalten. Die Winkel haben zusätzlich auf jeder Seite 2 Nasen (Foto folgt), um eine optimale Führung und Ausrichtung der Profile zu bekommen. Sollten die Winkel in der anderen Richtung (wie hier auf dem Bild oben) genutzt werden, lassen sich die Nasen recht einfach mit einem Schraubendreher abbrechen. In die Nut der Schiene werden Nutensteine geschoben. Diese haben eine Kugel verbaut, damit sie auch in Vertikaler Ausrichtung der Schiene in jeder Position halten.

V. Beleuchtung und Elektrik

Eine gut durchdachte Beleuchtung und Elektrik ist essentiell für den Komfort und die Funktionalität des Kofferanhängers.

Beleuchtung

Letzte Woche habe ich mich mal an die Beleuchtung gemacht. Bei 220 V Versorgung beleuchten LED Streifen den Anhänger. Diese habe ich auf beiden Seiten oben an den Alu-Rahmen geklebt, jeweils 3 Meter lang. Ich bin mal gespannt, ob das auf dauer hält. Für den Fall ohne externe Versorgung wird es eine kleine LED Lampe mit Batterien tun. Das reicht von der Helligkeit, um den Anhänger aus- und ein zu laden. Die Lampe hat 23 LED's im Kreis aussenherum und 3 LED's in der Mitte. Diese lassen sich separat schalten. Sogar eine Fernbedienung hat das ganze. Gab's durch Zufall beim örtlichen Anhängerzubehör.

Regale

Am Freitag kamen dann auch meine restlichen Teile für das Regal. Da sich das System recht einfach verbauen lässt, habe ich die Teile auch Abends gleich verbaut. Mir ist dabei wichtig, das ich das Regal ohne viel Aufwand so umbauen kann. Das auch 3 Motorräder Platz im Anhänger finden. Diese Option wird aber erst später verbaut. Ich will erstmal schauen, wieviel Platzbedarf ich habe und wieviele Regalfächer benötigt werden. Es ist also noch ausbaubar.

VI. Sicherheit und Befestigung

Die sichere Befestigung der Motorräder und anderer Ausrüstung ist von höchster Bedeutung.

Verzurrschienen

Bereits nächsten Montag wird er das 1. mal benötigt und ich habe noch keine Bodenschienen drin. Aus Zeitgründen wird es auch erstmal nur die mittlere Schiene geben, da ich aussen jeweils 3 Zurrpunkte im Rahmen habe. Die Schiene habe ich am Donnerstag wieder bei Kuriershop.de geholt und heute gebohrt und die Löcher bearbeitet. Zum Befsetigung werden 6er Senkkopfschrauben genutzt. Der Holzboden liegt aussen auf dem Rahmen auf, hier kann ich später die äusseren Schienen befestigen. Für die mittlere Schiene nutze ich im vorderen und hinteren Drittel die Strebe des Rahmens, und in der Mitte wird die eine Auflagefläche über der Achse genutzt. An allen anderen Befestigungspunkten der Schiene, die ich alle 7,5 cm setze, werde ich von unten Metallplatten als Gegenpunkt anbringen. So denke ich, genügend Zugkraft auf die Schiene ausüben zu können, um die Moppds zu verzurren.

Nachdem ich in der Mitte auf dem Boden noch eine Verzurrschiene angebracht habe, ist der Anhänger für´s erste Einsatzbereit. Diese habe ich nach herstellervorgaben alle 7,5 cm verschraubt. Dafür habe ich den Boden durchbohrt und die 3 Quer verlaufenden Rahmenstreben zur besseren Stabilität genutzt. Um die Auflagefläche von unten an jeder Bohrung zu erhöhen, habe ich 2,5 mm dicke Metallplatten in den Maßen 70mm x 30mm gegen geschraubt. Zum Schluss habe ich das ganze mit Unterbodenschutz gegen Wassereintritt geschützt.

VII. Herausforderungen und Lösungen

Beim Ausbau eines Kofferanhängers können verschiedene Herausforderungen auftreten. Es ist wichtig, diese zu erkennen und geeignete Lösungen zu finden.

Platzmangel

Von deinem Anhängerprojekt bin ich schwer beeindruckt und die Umsetzung hat schon was. Was micht jedoch etwas stutzig macht sind Raumgröße (L: 300cm / B: 150 cm / H: 180 cm) und deine Nutzungswünsche. 2-3 Moppeds, eine Regalzeile und ein Hochbett o.ä. sollen Platz finden. Ich gehe davon aus, dass du keine Mofas mitführen willst und keine Schlafstätte für U-Boottaugliche Spargeltarzane mit akrobatischen Ein-/Aussteigekünsten anstrebst und ggf. auch noch Raumbedarf für eine "Kiste Bier" benötigst. Wie willst du das alles bei den vorgegeben Raumverhältnissen umsetzen? Meiner Meinung nach ist das völlig unmöglich. Der "Normalzustand" wird sein, dass 2 Moppeds darin Platz finden. Bei 2,04 Metern länge meiner Honda und 3,00 Meter länge des Anhängers ist da noch ausreichend Platz für das Regal, das eine Tiefe von rd. 45 cm hat. Sollte ein 3. Mopped dazu gestellt werden, dann wird das Regal in der Mitte im unteren Teil "geöffnet". dazu muss ich dann lediglich 2 Streben heraus nehmen. Hoffe ich. So kann 1 Mopped mittig ganz vorne stehen und 2 seitlich dahinter.

Belüftung

Fakt ist, das Joe´s Einwand mit der Belüftung definitiv berechtigt ist. Wenn die Moppeds im Anhänger stehen, gibt es schon erhebliche Ausdünstungen, die ohne Lüftung bestimmt den Kopf schwindelig machen. Wenn du den Anhänger öffnest, ist das aber besser wie das beste Parfüm.

Sicherer Stand der Motorräder

Mein nächstes Ziel ist der sichere Stand der Moppeds. Dieses mal stand ein Mopped in einer Wippe, die jedoch nicht verankert war und das 2. wurde nur in den Anhänger gestellt. Beide standen nach dem Verzurren sicher und fest, jedoch ist mir das so noch zu simpel, da ich mir nicht sicher bin ob das bei einer sehr starken Bremsung hält. Ich möchte Motorrad-Wippen so installieren, das sie fest verankert sind und den Moppeds sicheren Halt bieten, jedoch flexibel in der längsrichtung einsatzbar sind.

VIII. Alternativen zum Kofferanhänger

Neben dem Kofferanhänger gibt es auch andere Möglichkeiten, Motorräder zu transportieren und einen Schlafplatz zu schaffen.

Nissan NV 200 Evalia

Kauf eines Nissan NV 200 Evalia. Gebraucht auch nicht teurer als ein guter Kofferanhänger. Ausbau der mittleren Sitzreihe. Motorradschiene reinlegen, die das Motorrad rückwärts halbwegs halten kann. Klappmatratze dazu legen. Motorrad einladen. Nach Ankunft am Zielort Motorrad und Schiene ausladen. Matratze ausklappen. Fliegenschutz über Seitenfenster in Schiebetür festtapen.

IX. Anhänger für Spyder und Motorrad

Es gibt auch spezielle Anhänger, die sowohl einen Spyder als auch ein Motorrad transportieren können.

Erfahrungen anderer Nutzer

wir transportieren schon seit Jahren Motorrad und jetzt unseren Spyder mit Anhänger ins Urlaubsgebiet. Anfangs haben wir die Anhänger gemietet, vor 3 Jahren haben wir uns dann aber einen eigenen gekauft. Der Anhänger sollte möglichst kompakt sein um das Fahren und Rangieren so einfach wie möglich zu machen. Entschieden haben wir uns für einen Humbaur HKT 132515S. Es ist ein Absenkanhänger, dadurch entfällt das lässtige Hantieren mit Auffahrrampen, denn für den Spyder bräuchte man gleich drei davon oder eine durchgehende Klapprampe. In deinem Fall müsste es aber minimum der Humbaur HKT 153117-S sein, der hat die Innenmaße 3100 x 1760 mm. Ob ein Spyder und deine Büffel darauf passen kann ich nicht sagen, das solltest du, wenn es soweit ist, bei einem Händler ausprobieren. Wichtig beim Verladen ist immer auch auf die maximale Stützlast zu achten.

Empfehlungen für Anhänger

Auf dem Bild ist das Motorrad ein XJ6 - die hat ohne Probleme gepasst. Jetzt ist es eine MT09-Tracer (als größer wie die XJ6) passt auch ohne Probleme! Und Bekannte, die haben den Anhänger und Spyder und eine Honda Varadero 1000 drauf und das passt auch ohne Probleme! Also sollte auch eine Maschine mit Boxer neben den Spyder passen!

X. Debon C300

Für deine Zwecke ist der Debon C300 schon ideal. Kannst prima mit dem Motorrad rein fahren, weil sehr niedrig und nach oben hoch genug, d.h. Stehhöhe. Das Fahrwerk ist über jeden Zweifel erhaben. Würde den mit Aluwänden nehmen, da sich alles dort besser befestigen lässt. Der C300 ist schon sehr angenehm zum Motorradtransport. Über die Heckklappe kann ich meine dicke Adventure ganz bequem rein schieben. An dem Aluaufbau lassen sich die Airlineschienen sehr gut Nieten. Unten auf der Bodenplatte habe ich die Originalen Ösen entfernt, dafür sind dort rechts und links jetzt ebenfalls Airlineschienen. Und das Fahrwerk ist wirklich ein Traum. Ich habe auch den C300 und mit diesem in den letzten beiden Monaten ca 5000km mit und ohne Motorrädern zurückgelegt. Für mich ist es der beste Motorrad Anhänger den ich bis dato gezogen habe. Das Fahrwerk hat mich absolut überzeugt, sehr weich und trotzdem absolut Spurtreu. Mit dem Polydach und der Polyfront sehe ich viele Jahre Wetterdichtigkeit. Front und Dach sind ein Teil ohne Naht und an den Seiten auf die (bei mir) Aluprofile aufgesetzt, verlkebt und verschraubt.

Einziges Mango für mich (liegt aber an der "niedrigen" Stützlast von meinem Golf, 85kg) ist die leer Stützlast von ca 45kg die der Debon auf die Waage bringt. Wenn ich mein Motorrad verladen habe, habe ich eine Stützlast von ca 75kg, da bleibt nicht mehr viel Luft für beladung in der Front. Für den Debon gibt es auch einen Händler der ein sehr schönes Regalsystem für den Anhänger anbietet. Ob man das braucht, oder lieber selbst etwas baut, bleibt jedem selbst überlassen. Ich habe mich für halbrunde Airline Schienen für die Ladungssicherung entschieden, da diese wenig auftragen und sehr flexiebel mit den Befestigungsmöglichkeiten sind. Die aktuel gestiegen Preise sind natürlich übel.

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