Oh je, der arme deutsche Autofahrer! Nicht nur, dass es tagtäglich an der Zapfsäule geschröpft wird, jetzt muss er auch noch sein allseits geliebtes Blech und Leben gegen den neuen Straßenkämpfer auf deutschen Straßen, den Radfahrer, verteidigen.
Die Wahrnehmung des Konflikts
Liest man den SPIEGEL, könnte man meinen, auf den Straßen dieser Republik herrsche Krieg und Anarchie. Bereits im ersten Absatz ist von einem selbsternannten Verkehrserzieher die Rede, der vom gescholtenen Radfahrer statt mit einer Entschuldigung mit einem gebrochenen Arm zurückbleibt. Der SPIEGEL konstatiert: Auf deutschen Straßen verrohen die Sitten.
Im Rahmen einer Umfrage der DEKRA im April 2011 unter 1.600 Autofahrern, die zur HU kamen, beklagten sich drei von vier Befragten (77 Prozent), dass sich Radfahrer häufig über die Verkehrsregeln hinwegsetzen. Andererseits wirft mehr als jeder zweite Befragte (56 Prozent) den Autofahrern vor, zu wenig Rücksicht auf Radfahrer zu nehmen. Insgesamt haben die Befragten keine gute Meinung über das Verhältnis der Radler zur Straßenverkehrsordnung. Noch nicht einmal jeder Fünfte (18 Prozent) ist der Meinung, dass sich Radfahrer im Allgemeinen an die Verkehrsregeln halten. Selbst von den Befragten, die oft Fahrrad fahren, teilt jeder Vierte (25 Prozent) diese Ansicht. 44 Prozent aller Befragten beklagen, dass Radfahrer öfter Fußgänger in Gefahr bringen. Bei denjenigen, die oft das Fahrrad nutzen, sind es immerhin 41 Prozent.
Anscheinend gibt es derzeit ein sehr hohes Konfliktpotential zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern. Interessant ist jedoch, dass sich auch unter den Autofahrern keine große Mehrheit finden lässt, die für eine schärfere Bestrafung oder Verfolgung von Radfahrern plädieren. Viel mehr wird ein weiterer Ausbau des Radwegenetzes gefordert.
Forderungen für mehr Sicherheit
- 66 Prozent der Befragten sprachen sich für den weiteren Ausbau des Fahrradnetzes aus.
- 63 Prozent versprechen sich Vorteile durch eine festinstallierte Beleuchtungsanlage an Fahrrädern.
- 60 Prozent plädieren für die Einführung einer Helmpflicht für Radfahrer.
- 59 Prozent wünschen eine intensivere Fahrradausbildung für Kinder („Fahrradführerschein“).
Die Rolle des Radverkehrs und die Verkehrstoten
Der nächste Kritikpunkt des SPIEGELs an deutschen Radfahrern ist die gestiegene Zahl der Verkehrstoten. So stieg die Zahl der getöteten Radfahrern in diesem Jahr von Januar bis Mai um 7,9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an. Durch die Platzierung dieser Passage im Artikel wird unterschwellig konnotiert, dass durch das rüpelhafte Verhalten der Radfahrer die Zahl der Verkehrstoten steigt. Steigt der Anteil des Radverkehrs insgesamt, wie vom SPIEGEL auch richtig auf den nächsten Seiten bemerkt, so muss dies (so traurig es klingt) auch mit einer höheren Zahl Verkehrstoter in diesem Segment einhergehen.
Relativ gesehen mag die Zahl der verunfallten bzw. getöteten Radfahrer stark schwanken. Im Vergleich zu 2007 ist die Zahl der getöteten Radfahrer im Jahr 2008 relativ um 7,3% gestiegen, in absoluten Zahlen ausgedrückt handelt es sich um zehn (!) tödlich Verunglückte mehr als im Vorjahr. Im darauf folgenden Jahr stagnierte die Zahl der Toten und sank im Jahr 2010 wieder um 18 Prozent. Man muss auch im Hinterkopf behalten, dass aufgrund der geringen Gesamtzahl bereits ein Toter mehr relativ gesehen eine große Steigerung bedeutet. Und das Statistische Bundesamt erklärt auch, dass die steigenden Unfallzahlen Folge einer wachsenden Radnutzung sind. Das zeigt auch der Bestand an Fahrrädern, der im betrachteten Zeitraum um etwa 13 % zugenommen hat.
Das Mentalitätsproblem und die Infrastruktur
Die unangenehmsten Seiten der deutschen Verkehrsteilnehmer treten nun noch schärfer als in der Vergangenheit hervor, es geht um die Hoheit im Straßenverkehr, um Rechthaben und das Erteilen von Lektionen. Lieber fährt man frontal auf den Gegner zu, als die eigene Vorfahrt aufzugeben; das Gefühl, moralisch überlegen zu sein, weil Fahrräder gut fürs Klima sind, ermächtigt zum konstanten Regelbruch.
Viele Fahrradfahrer möchten den PKW-Verkehr weiter zurückdrängen, Busspuren und Gehwege nutzen und möglichst zügig die Radinfrastruktur ausgebaut bekommen. Und viele Fußgänger wollen die Radfahrer vollständig auf die Straßen drängen und den ihnen angedachten Raum für sich behalten. Wir leben nun mal in einer Zeitenwende. Der Anteil des Motorisierten Individualverkehrs geht immer weiter zurück, während der Umweltverbund weiter gestärkt wird. Insbesondere in den Großstädten unseres Landes steigt der Anteil des Radverkehr stetig weiter.
Problematisch wird das ganze nur, wenn durch mangelnde Finanzmittel ein Unterhalt der Radwegeinfrastruktur unterbleibt, sodass diese immer weiter verfällt. Ein anderer Faktor ist das Mentalitätsproblem. Wo früher kein Radweg war, konnte man bedenkenlos seine Mülltonnen abstellen oder im Winter die Schneemassen “parken”.
Zum Ende hin legt der SPIEGEL-Artikel qualitativ sogar leicht zu. So werden die mangelnden Investitionsmittel für den Radverkehr kritisiert. Leider haben sich die Autoren nicht dazu durchringen können, zu schreiben, dass der Fuß- und Radverkehr in den Prognosen des Bundesverkehrsministerium keinerlei Rolle spielt und auch bei der Investitionsplanung nicht beachtet wird. Und auch hier kommt die massive Unterfinanzierung und Nichtbeachtung des Radverkehrs seitens der Politik schön zur Geltung: für Investitionen in die Radverkehrsanlagen entlang der Bundesstraßen stehen 2011 80 Millionen Euro zur Verfügung (2010 waren es übrigens noch 100 Millionen Euro, im Bundeshaushalt 2012 sind sogar nur 60 Millionen Euro vorgesehen), für den Straßenbau jedoch 7,1 Milliarden Euro.
Initiativen und Forderungen für ein besseres Miteinander
In einer gemeinsamen Erklärung fordern FUSS e.V. und ADFC Hessen mit der Verdrängung des Fahrrads von der Fahrbahn in Fußgänger-Bereiche endlich Schluss zu machen. Erforderlich dazu sind Tempo 30 in Städten, breite Fahrbahn-Radwege und ausreichende Fahrrad-Abstellmöglichkeiten, die Fußgänger nicht behindern. Beide Verbände bekräftigen, dass die Entwicklung des Radverkehrs nicht auf Kosten der Fußgänger gehen darf und dafür wollen sie ihre Zusammenarbeit verstärken.
Während sich der Ärger der Fußgänger spontan gegen die offenbar gedankenlosen Radfahrer richtet, liegen die Ursachen für den Missstand tiefer: Denn erst die Privilegierung und die Dominanz des Autos, das den Löwenanteil der Verkehrsflächen beansprucht, hat zur Verdrängung der Fußgänger und Radfahrer an den schmalen Rand der Straßen - und dort zu Konflikten geführt. Gegenüber dem motorisierten Individualverkehr sitzen Fußgänger und Radfahrer also in einem Boot. Deren Interessenverbände FUSS e.V. und Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) Hessen e.V. gegenüber dem Autoverkehr steigen. Sinnvoll ist die Markierung von Schutz- oder Radfahrstreifen auf der Fahrbahn, sofern sie sowohl gegenüber dem fahrenden als auch dem parkenden Autoverkehr ausreichend große Sicherheitsabstände aufweisen.
Die Freigabe von Gehwegen für Radfahrer wird sowohl von FUSS e.V. wie auch vom ADFC Hessen sehr skeptisch betrachtet. Radfahrende müssen dort Schrittgeschwindigkeit fahren und gegebenenfalls absteigen und schieben, wenn sie auf Fußgänger treffen. Radfahren in Fußgängerzonen in Schrittgeschwindigkeit sollte nach Auffassung der Verbände - unter Betonung des Fußgängervorrangs - zwar grundsätzlich immer erlaubt, aber nicht favorisiert werden, insbesondere nicht für den Durchgangsverkehr.
Nach Ansicht von FUSS e.V. und ADFC Hessen wird eine verbesserte Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit über die Bedürfnisse, Rechte und Pflichten von Fußgängern, Radlern und Autofahrern im Verkehr zu einem besseren Miteinander beitragen. Statt rücksichtslos gegeneinander zu agieren, kommt es auf ein rücksichtsvolles Miteinander an.
Die Rolle der Polemik in der Debatte
Die Definition von Polemik lautet laut Duden: ein scharfer, oft persönlicher Angriff ohne sachliche Argumente. Damit wäre über die heutige Debattenkultur fast alles gesagt. Was man sieht, hört, liest: Es werden vermehrt Konflikte geschaffen, mit immer drastischeren Worten, mit immer weniger Inhalt, weniger Argumenten - und mehr Furor.
Das Wort, das alles zusammenfasst, lautet: Kampf. Eine Gruppe gegen die andere. Wir gegen die. Dies ist eine Polemik, die beispielhaft für den heutigen medial-gesellschaftlichen Alltags-Diskurs steht. Der lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Spaltung. Die Gesellschaft ist polarisiert - und wird immer tiefer gespalten.
Mit solchen Artikeln werden Zorn und Ressentiments geschürt. Sie wirken wie Keile, die in einen Holzstamm getrieben werden. Die Menschen werden in Gruppen eingeteilt, Konflikte werden aufgebaut, statt auf die strukturellen Ursachen und auf Lösungen einzugehen - auf Zahlen, Fakten, Konsequenzen.
Das einzige wirksame Gegenmittel lautet: Bildung. Das Lesen, Diskutieren, Lernen, das Wissen um die Geschichte, um Sozialismus und Kapitalismus und ihre Auswirkungen und Ausprägungsformen, um Zusammenhänge und langfristige Konsequenzen kurzfristiger Entscheidungen.
Die Sicht der Verkehrsteilnehmer und die Verkehrssicherheit
„Es ist längst nicht mehr der Autoverkehr, von dem sich die Fußgänger in den Innenstädten unserer Städte bedroht fühlen. Längst sind rücksichtslose Radfahrer und seit Mitte Juni 2019 auch die E-Tretroller die viel gravierendere Bedrohung. Sie rasen mit Höchsttempo durch Fußgängerzonen, nötigen Fußgänger zum Ausweichen oder verschaffen sich durch penetrantes Klingeln freie Fahrt auf Gehwegen.
Die Berliner Polizei hat im vergangenen Jahr 465 Kollisionen zwischen Radfahrern und Fußgängern registriert - 46 mehr als im Jahr 2016. In einer älteren Umfrage des Berliner Senats gaben 56 Prozent der Befragten an, dass sie als Fußgänger Radfahrer auf Gehwegen als das größte Sicherheitsrisiko empfinden.
„Der häufigste Grund dafür, dass Menschen auf dem Gehweg Rad fahren ist, dass sie sich auf der Straße nicht sicher fühlen“, sagt Nikolas Linck vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club. Der Hauptgrund lautet demnach schlicht: Angst. „Die echte Gefahr“, sagt Linck , „geht für beide Gruppen nach wie vor vom Autoverkehr aus: Zwei Drittel der Verkehrstoten in Berlin sind Radfahrer oder Fußgänger, obwohl sie zusammen an nur fünf Prozent aller Unfälle beteiligt sind.“
Im Rahmen einer Forsa-Umfrage wurde festgestellt: Mehr als acht von zehn Berliner Radfahrern, 84 Prozent, geben an, dass sie sich im Straßenverkehr nicht sicher fühlen. „Sehr sicher“ fühlt sich niemand, „sicher“ nur jeder Sechste. Das Ergebnis: Der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 Metern wurde in 56 Prozent aller Messungen unterschritten.
Die ADFC-Sprecherin Rebecca Peters sagt angesichts dieser Ergebnisse: „Wir brauchen gute, breite Radwege, getrennt vom starken Autoverkehr, durchgängige Netze, Radschnellwege für Pendler und viel mehr komfortable Fahrradparkhäuser.“
Die Rolle der Verkehrspsychologie
Wieso fällt es Verkehrsteilnehmer*innen so schwer, sich in die Rolle des jeweils anderen hineinzuversetzen - obwohl viele Menschen sowohl mit dem Auto als auch mit dem Rad unterwegs sind? Verkehrspsychologin Prof. Angela Francke hat Antworten.
Die Personen beziehen sich dort auf eigene Situationen. Man möchte als die Person dastehen, die alles richtig macht - die sich für das richtige Verkehrsmittel entschieden hat, die den richtigen Fahrstil hat und die sich an die Regeln hält.
Dazu kommt, dass wir eine jahrzehntelange autozentrierte Planung des Straßenverkehrs haben. Autofahrende waren immer der alleinige Nutzende des Straßenraums.
Wenn wir nochmal in die Kommentarspalte schauen, sind die wirklich bösartigen und auch die beleidigenden Kommentare meist von Autofahrenden. Ich vermute, dass sind Personen, die ausschließlich das Auto benutzen und damit nur wenig Erfahrung damit haben, wie es heutzutage ist, mit dem Rad auf der Straße unterwegs zu sein.
Es gibt sehr ungleiche Voraussetzungen, auch sehr ungleiche Gemütszustände, mit der die Diskussion am Straßenrand gestartet wird. Die Situation ist folgende: Sie werden zu eng überholt als Radfahrender, haben vielleicht noch den Spiegel am Ellenbogen gespürt. Dann gehen Sie aus dem Sattel und versuchen den PKW-Fahrenden einzuholen und klopfen dem dann erregt an die Scheibe. Der Autofahrende sitzt in seinem voll klimatisierten Raum, entspannt, vielleicht mit der perfekten Musik. Der Radfahrende ist direkt den Elementen ausgesetzt und eben auch diesen kritischen Situationen, die der PKW-Fahrende vielleicht gar nicht bemerkt hat.
Im Falle eines Falles sind die Unfallfolgen eindeutig. Die liegen beim Radfahrenden und damit fährt bei ihm eine Angst mit - zumindest unterschwellig. Wir haben also eine ungleiche Situation, wie eine Kommunikation am Straßenrand dann eben startet. Und zwar meistens mit einer Rechtfertigung oder einem Angriff.
Das sind die beiden ungeschützten - die sogenannten schwächeren Verkehrsteilnehmenden. Beide sind unmittelbar den Elementen ausgesetzt, draußen und ohne Metallkapsel um sich herum. Damit ist die Kommunikation schon viel unmittelbarer möglich - auch was Blickkontakt und Handzeichen betrifft.
Der Fußgänger erschreckt sich sicherlich auch, aber er bangt im Konflikt mit einem Radfahrenden für gewöhnlich nicht um sein Leben. Im Endeffekt ist das Kernproblem in diesen verschiedenen Konflikten der Platzmangel - der Kampf um eine Ressource.
Lösungsansätze und ein Kulturwandel
Es ist wichtig, dass gemeinsam eine integrierte Verkehrsplanung geschaffen wird. Das ermöglicht das Miteinander, das wir uns im Verkehr wünschen. Wie fühlt es sich an als Radfahrender, wenn ein PKW mich zu eng überholt oder wenn mich ein LKW nicht sieht? Also auch zu wissen, wo die toten Winkel beim LKW sind und wo ich mich als Radfahrender nicht aufhalten sollte. Das ist eine Frage der Ausbildung und da kann in der Verkehrspädagogik noch einiges getan werden. Aber natürlich auch in der Kommunikation von Regeln, wie beispielsweise der 1,50 Meter Abstandsregel.
Zudem können technische Lösungen, wie der LKW-Abbiegeassistent, sowie Verbesserungen der Infrastruktur, z.B. beim Kreuzungsdesign, helfen. Und es müssen Alternativen zum PKW geschaffen werden, die attraktiv sind und Spaß machen.
Natürlich müssen sich alle an Regeln halten. Trotzdem muss ich schauen: Wo liegen die Unfallschwerpunkte? Wenn ich Geisterradfahrende sehe, hat das häufig einen Grund: Nämlich, weil die Anbindung schlecht ist, weil man dort an der Ampel nicht abbiegen kann, weil es keinen abgesenkten Bordstein gibt. Die Ursache ist häufig die unzureichende Infrastruktur.
Was wir wissen ist, dass Männer ein deutlich höheres Risiko haben, an einem Verkehrsunfall zu sterben und das vor allem in einem Alter zwischen 20 und 30 Jahren im Vergleich zu Frauen. Woran liegt das? Sie haben bereits den höheren Testosterongehalt angesprochen. Der kann eine Ursache sein. Wir sehen auch sogenanntes „Sensation Seeking“ - also die Lust am Kitzel und auch eine höhere Risikobereitschaft. Dazu kommt vielleicht Imponiergehabe.
Tabelle: Investitionen in Verkehrsanlagen (Beispiel Berlin 2019)
| Bereich | Summe |
|---|---|
| Verfügbare Mittel für Infravelo | 6,5 Millionen Euro |
| Radwegebau | 73.000 Euro |
| Grünbeschichtung von Radverkehrsanlagen | 4,13 Millionen Euro |
| Machbarkeitsuntersuchung Panke-Trail | 1,07 Millionen Euro |
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