Mehr als eine halbe Million Radfahrerinnen und Radfahrer in ganz Europa haben sich bereits für den Hövding-Airbag entschieden, der im Falle eines Unfalls überlegenen Schutz bietet.
Die nächste Generation des Airbags
Nun bringt iSi Wearable Safety, gemeinsam mit der iSi Automotive Group, das Produkt auf ein neues Level: Durch die Integration fortschrittlicher KI-Technologie wird die Leistung weiter optimiert. Hövding läutet ein neues Kapitel für den innovativen Kopfschutz für alle Radfahrer im urbanen Raum ein. Es ist kein Helm. Es ist ein Airbag.
Nach der Übernahme der Marke Hövding durch die iSi Group wird die Technologie des Produktes vollständig neu entwickelt - auf Basis höchster Sicherheitsstandards aus der Automobilindustrie.
Expertise aus der Automobilindustrie
Seit 2024 war Hövding Teil von iSi Automotive - einem international tätigen Technologieunternehmen mit Hauptsitz in Österreich und langjähriger Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Airbags für die Automobilindustrie. Die enge Verbindung zur Automotive-Organisation bleibt dabei bestehen, insbesondere im Hinblick auf die technologische Expertise. Mit Hövding 4 überträgt iSi diese Expertise erstmals auf das Radfahren.
Hövding 4 profitiert von der langjährigen Expertise von iSi in der Entwicklung lebensrettender Airbagsysteme für die Automobilindustrie. Gemeinsam mit iSi Automotive - dem erfahrenen Entwicklungspartner für Airbagsysteme - wird der neue Hövding 4 entwickelt und produziert. Durch dieses Zusammenspiel fließt jahrzehntelanges Know-how aus der automobilen Sicherheitstechnologie in die nächste Generation des Airbag-Fahrradhelms ein.
Funktionsweise des Hövding Airbags
Das Herzstück des Fahrrad-Airbags sind Sensoren in der Halskrause, die den Fahrenden überwachen. Pro Sekunde checken die Sensoren 200 Mal, wie sicher der Fahrradfahrer oder die Fahrerin gerade unterwegs ist. Kommen die Fahrenden aus dem Gleichgewicht und fallen, soll der Airbag innerhalb von 80 Millisekunden auslösen.
Wie bei einem Autoairbag wird eine unter Druck stehende Gaskartusche ausgelöst. Ausströmendes Heliumgas füllt den Airbag, der sich über den Nacken, den ganzen Kopf stülpt. Nur das Gesichtsfeld bleibt frei, umhüllt von einem großen weißen Schutzkissen.
Schutzwirkung und Einschränkungen
In über 10.000 dokumentierten Unfällen hat der Hövding-Airbag Radfahrer effektiv geschützt. Der Hersteller hofft, mit der Technik vor allem gefährlich Halswirbelverletzungen häufiger vermeiden zu können. Doch eine im Juni erschien Studie über Fahrradunfälle und Halswirbelverletzungen findet das Airbag-System interessant.
Die Autoren betonen aber auch, dass noch unklar ist, ob das Airbag-System überhaupt wirklich eine sichere Helm-Alternative sein kann. Denn es gibt auch Schwächen - vor allem bei plötzlichen Zusammenstößen, bei dem Fahrradfahrende direkt auf einen LKW treffen - ohne groß zu fallen. Das Airbag-System braucht immer 80 Millisekunden, um sich aufzublasen. Bis dahin ist der Kopf und der Nacken gar nicht geschützt. Ein konventioneller Helm schützt von der ersten Millisekunde an den Kopf, wenn zum Beispiel eine Autotür aufgeht und jemand direkt mit dem Fahrrad hereinrast. Hier könnte der Airbag zu spät kommen.
Eine Untersuchung der Universität Straßburg bescheinigt dem Hövding einen sehr guten Schutz vor Kopfverletzungen. "Allerdings schützt er nicht in allen Unfallszenarien so gut wie ein Helm", schränkt Peuckert ein, "zum Beispiel beim Crash mit einer Lkw-Tür oder einem Lkw-Spiegel." Hier seien herkömmliche Fahrradhelme eindeutig besser als ein Airbag, der sich ja erst entfalten muss.
Der Hövding 3 wurde im Rahmen des großen ADAC Fahrradhelm-Tests außer Konkurrenz getestet und erhält daher kein ADAC Urteil. Aber einige Erkenntnisse haben die Tester gewonnen. "Ein spannendes Produkt mit einer sehr hohen Schutzfunktion vor Kopfverletzungen, wenn er sich voll entfaltet hat", sagt Peuckert, der auch bei der Ausstattung Stärken sieht.
Hövding 4: Was erwartet uns?
Wir arbeiten aktuell an einem neuen Online-Auftritt, der den Produktlaunch des Hövding 4 begleiten wird. Wir wissen, wie wichtig Vertrauen bei einem Produkt wie Hövding ist. Deshalb legen wir besonderen Wert auf transparente Kommunikation. Wir möchten Sie fortlaufend auf dem Laufenden halten, je näher der Launch rückt. Hövding 4 wird voraussichtlich Mitte 2026 auf den Markt kommen.
Die iSi Wearable Safety ist Eigentümerin der Marke Hövding sowie aller damit verbundenen Rechte und Patente. iSi hat die Kritikpunkte der schwedischen Behörde eingehend geprüft und adressiert sie gezielt in der Entwicklung des Hövding 4.
Kritik und Weiterentwicklung
In Schweden hat die Verbraucherschutzbehörde den Verkauf des Hövding 3 aufgrund von Sicherheitsbedenken vorübergehend gestoppt. Das damalige Unternehmen legte rechtliche Schritte ein, woraufhin das Verkaufsverbot schließlich aufgehoben wurde. Zu diesem Zeitpunkt war das Unternehmen jedoch bereits in Konkurs gegangen, so dass der Verkauf nicht wieder aufgenommen werden konnte.
Die schwedische Behörde äußerte Zweifel daran, ob das Produkt seine versprochene Schutzwirkung zuverlässig erfüllt. iSi ist nicht der Hersteller des Hövding 3 und übernimmt daher keine Verantwortung für Produktversionen vor dem Hövding 4. Da iSi nicht an der Entwicklung oder Produktion des Hövding 3 beteiligt war, können wir keine offizielle Kaufempfehlung aussprechen.
Alternativen und Ergänzungen
Viele gefährliche Kopfverletzungen können durch einen Fahrradhelm vermieden werden. Aber er hat auch seine Schwächen. Deshalb hat ein schwedisches Forschungsteam einen Fahrrad-Airbag entwickelt, der noch besser schützen soll. In einer Halskrause versteckt soll ein Airbag-System bei größeren Fahrradunfällen vor gefährlichen Verletzungen schützen.
Der Helm schützt Ihren Kopf - doch wie ist Ihr Thorax mit der Wirbelsäule im Falle eines Unfalls geschützt? Hier gibt es die erste smarte Airbag-Weste für Fahrradfahrer. Die Airbag-Weste ist die optimale Ergänzung zum Fahrradhelm. Wir empfehlen, den Airbag immer zusammen mit einem Helm zu tragen. Genießen Sie die Sicherheit.
Weitere Airbag-Systeme von Minerva
Minerva-AS aus Erding hat ein Fahrrad-Airbag geschaffen, der Fahrradfahrerinnen und Biker bei einem Unfall besser vor schweren Verletzungen an Schultern, Brust oder Kopf schützen soll. Der neue Fahrradairbag AirRide von Minerva: Er soll die Sicherheit im Falle eines Sturzes auf dem Fahrrad erhöhen.
Das neueste Modell in der MASE Airding-Serie soll fortschrittliche Technologie mit angenehmen Tragekomfort und hohem Schutz bei Stürzen auf dem Fahrrad vereinen. Die Sensoren des AirRide-Rucksacks messen 300-mal pro Sekunde die Position, Beschleunigung und Bewegungen des Fahrradfahrers. Ein speziell entwickelter Algorithmus analysiert diese Daten kontinuierlich und erkennt potenzielle Stürze, so der Hersteller. Im Falle eines Unfalls soll der Airbag automatisch ausgelöst werden und so vor Verletzungen schützen.
Der AirRide ist vielseitig einsetzbar. Er soll den nötigen Schutz sowohl in städtischen Umgebungen als auch bei Triathlons oder langen Radtouren bieten. Auch Mountainbiker aus den Disziplinen Cross-Country, All-Mountain oder Marathon profitieren vom Einsatz des AirRide.
Der AirRide Fahrrad-Airbag ist im Online-Shop von Minerva-AS oder im Fachhandel erhältlich und kostet 799 Euro.
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