Kreidler Elektroroller im Test: Ein umfassender Überblick

Elektromotorroller sind im Straßenverkehr noch nicht überall zu sehen, aber so ganz neu sind sie nicht. Zweiräder mit E-Antrieb wurden schon vor dem Zweiten Weltkrieg in Werkshallen genutzt, um Fertigungsmaterial von A nach B zu fahren. Die Fahrzeuge damals machten allerdings schon nach kurzer Zeit schlapp, weil die Batterie nur wenige Kilometer durchhielt.

Bis heute ist der Akku Knackpunkt aller E-Fahrzeuge, auch wenn es Verbesserungen gibt. Die erste Frage von Rollerfahrern gilt immer der Reichweite. Bei der Erstauswertung kam heraus, dass die meisten Rollerfahrer gar keine allzu großen Strecken zurücklegen. Sie sind mit den elektrischen Zweirädern vor allem im Stadtverkehr unterwegs, um damit zur Arbeit oder zu Freunden zu fahren. Gefahren werden also meist nur kurze Strecken.

E-Roller im Alltag: Testfahrt in Hamburg

Keinen Mucks macht der Roller, als ich den Zündschlüssel umdrehe. Es tut sich aber doch etwas. Die Betriebsanzeigen leuchten auf: eine fürs Tempo und eine für die Batterieladung. Mein Fahrzeug ist wohl startklar. Die Füße fest am Boden drehe ich den rechten Handgriff nach vorne. Ein leises Surren ertönt - und schon geht es los. Kein Antreten, kein Kuppeln. Dass das ganz sanft vonstattengeht, liegt am sogenannten Controller. Das ist ein Steuergerät, das den Energiefluss regelt und dafür sorgt, dass der Roller beim Anfahren keinen Hopser macht.

Die Fahrbedingungen könnten schlechter nicht sein. Die Windstärke beträgt böige acht, es regnet in Strömen und der Regen kommt gerade direkt von vorn - typisch Hamburgisches Schmuddelwetter. Doch der Novi, den ich für ein paar Stunden ausgeliehen habe, liegt sicher auf der Straße - und das, obwohl wir zusammen nur 150 Kilogramm wiegen. Auch sonst läuft es prima. An den Ampeln komme ich trotz der rutschig nassen Fahrbahn ohne zu schlittern umgehend zum Stand. Der Roller nimmt locker die Steigung an den Landungsbrücken hoch zur Reeperbahn vorbei am Bismarckdenkmal. Schön ruhig ist es beim Fahren. Es gibt kein Geknatter. Der Motor schnurrt so leise, dass ich ein paar Möwen kreischen höre.

Doch was mir gefällt, ist auch gefährlich. Die anderen Verkehrsteilnehmer hören mich nicht, weil ich fast lautlos angefahren komme. Ein Mann, der wohl nach dem Hörprinzip die Straße überqueren will, zuckt zurück, als ich plötzlich auftauche. Auch Radfahrer, die ich überhole, erschrecken sich. Einer schert gerade in dem Moment aus, als ich ein Überholmanöver starte. Er rate den Kunden daher, öfters sachte die Hupe zu benutzen oder einfach vom Gas zu gehen, statt einen Unfall zu provozieren, sagt Bernd Repenning. Er ist Geschäftsführer der Firma E-Collection, die in der Hamburger Hafencity einen Showroom mit E-Fahrzeugen betreibt. Hier kann man verschiedene Hightech-E-Bikes und E-Roller verschiedener Größe und Stärke angucken, testen und kaufen.

E-Roller: Eine wachsende Vielfalt

Bisher bieten nur wenige Firmen Elektromotorroller an, und das meist in kleinen Stückzahlen. Nach Europa kommen die lautlosen Flitzer zurzeit überwiegend aus China. Dort sind Elektromotorroller alltägliche Fahrzeuge, die zum Straßenbild gehören wie hierzulande das Fahrrad. In China soll es in den Städten inzwischen sogar mehr Elektrofahrzeuge als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor geben.

Anfangs wurden E-Roller meist direkt aus China importiert. Das bedeutet, die Importeure kauften genau die Roller ein, die auch auf Pekings Straßen fahren. Doch im Alltagsgebrauch hätten sich diese Fahrzeuge hier nicht bewährt. Hierzulande sind E-Roller Dritt- oder Luxusfahrzeuge, sie stehen neben dem Auto und Fahrrad in der Garage. Die Fahrer möchten also Komfort, ein chices Design, Spaß und Tempo. Man will zu zweit auf einem Roller fahren, und das möglichst weit. Die China-Roller machen jedoch oft schon nach wenigen Kilometern schlapp, weil sie für Kurzstrecken konzipiert wurden.

Die Importeure haben aus den Fehlern gelernt und lassen nun E-Roller nach eigenen Vorgaben fertigen. Meist in China. Reimund Hess, Geschäftsführer von Freee, der in diesem Frühjahr mit einem stilvollen Retroroller auf den Markt kommen will, ist mehrfach mit seinem Geschäftspartner in China gewesen. Von der Batterie über die Bremsen bis hin zum Motor samt Elektronik wurden vor Ort alle Details bis ins Letzte festgelegt. Die Roller werden in China zusammengebaut und schließlich per Container nach Deutschland importiert. Den Konstrukteuren der E-Schwalbe ist China hingegen zu weit. Sie bauen den Roller im thüringischen Suhl zusammen.

Doch längst nicht alle E-Roller leisten das, was man von ihnen erwartet. Als die ADAC-Motorwelt vergangenes Jahr sieben Modelle im Hinblick auf Schnelligkeit und Reichweite prüfte, erhielten nur zwei die Note "gut". Drei waren "befriedigend", einer "ausreichend" und einer "mangelhaft". Vielleicht hat der große E-Hype deshalb noch nicht stattgefunden.

Wichtige Aspekte beim Kauf eines E-Rollers

Beim Kauf eines Elektrorollers gibt es einiges zu beachten. Hier sind einige wichtige Punkte:

  • Ausstattung: Der E-Roller muss über eine Lichtanlage verfügen, die nicht über den Akku gespeist wird.
  • Führerschein:
    • Roller bis 45 km/h gelten als Kleinkraftrad. Sie dürfen mit dem Führerschein Klasse M (für Moped, Mokick und Roller) gefahren werden oder mit dem Autoführerschein (Klasse B).
    • Für E-Roller bis 25 km/h benötigt man mindestens einen einfachen Mofaführerschein.
    • Roller bis 80 km/h gelten als Leichtkraftrad. Sie dürfen nur mit dem Führerschein Klasse A1 gefahren werden oder alternativ Klasse B (Pkw-Führerschein).
  • Haftpflicht: Für E-Roller gilt Versicherungspflicht. Die Kennzeichen sind bei jedem örtlichen Versicherer nach Vorlage der Betriebserlaubnis erhältlich.
  • Kauf: Kaufen Sie den E-Roller beim Händler. Dort bekommen Sie die beste Beratung.
  • Zulassung: Jedes motorisierte Fahrzeug, das schneller als 6 km/h fährt und am Straßenverkehr teilnehmen will, benötigt eine nationale Typengenehmigung bzw. Einzelbetriebserlaubnis. Ohne sie läuft gar nichts.

Der Akku: Das Herzstück des E-Rollers

Die Batterie liefert die Energie, die den Roller rollen lässt. Praktisch ist es, wenn sie sich mit ein, zwei Handgriffen ausbauen und zum Aufladen mit in die Wohnung oder ins Büro nehmen lässt. Auch bei Kälte macht dies Sinn, weil Batterien auf Minusgrade empfindlich reagieren. Anders als bei den E-Bikes und Pedelecs fahren manche E-Roller noch mit einer Bleibatterie, genauer gesagt mit einem Blei-Gel-Akku. Die Hauptelektrode besteht hier aus Blei und wird von einem Silikon-Gel umschlossen.

Es gibt verschiedene Akku-Typen mit unterschiedlichen Eigenschaften:

  • Blei-Gel-Akkus: Bleibatterien sind die billigste Stromquelle und kosten rund 200 Euro. Sie haben aber auch die kürzeste Lebensdauer und Reichweite von allen Akkus. Nach rund 500 Ladezyklen ist Schluss. Die Reichweite beträgt zwischen 20 und 40 Kilometer. Nachteilig ist auch der so genannte Memoryeffekt. Wird der Akku nicht vollständig aufgeladen, sondern vorzeitig vom Netz genommen, "merkt" er sich dies und ist nach dem nächsten Ladevorgang nur vermindert leistungsfähig. Nicht zuletzt ist das Gewicht beträchtlich. Es entspricht etwa einer Bierkiste.
  • Blei-Vlies-Akkus: Er ist eine Weiterentwicklung der Blei-Gel-Batterien. Der Memoryeffekt ist nicht so stark ausgeprägt und die Lebensdauer höher. Die Reichweite entspricht der herkömmlichen Bleibatterie. Blei-Vlies-Akkus kosten um die 200 Euro. Sie machen Sinn, wenn nur kurze Strecken gefahren werden und man eine 230-Volt-Steckdose in der Garage hat.
  • Lithium-Ionen-Akkus: Diese Batterien haben eine wesentlich längere Lebensdauer als Blei, da sie rund 1.000 Mal aufgeladen werden können. Auch der Memoryeffekt ist nicht so stark ausgeprägt. Die Reichweite ist etwas besser als bei Blei.
  • Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus: Akkus mit Lithium-Ionen oder mit Lithium-Eisen-Phosphat sind die beste, aber mit rund 1.500 Euro auch die teuerste Technik. Weil die Reichweite sehr gut ist, werden immer mehr Roller damit ausgestattet. Diese Akkus haben eine lange Lebensdauer mit 2.000 Ladezyklen und mehr, weisen keinen Memoryeffekt auf und sind nicht so schwer wie Bleibatterien. Es ist also "tragbar", sie zum Aufladen mit in die Wohnung zu nehmen. Nachteilig ist aber, dass sie sich nicht auseinanderbauen und recyceln lassen.

Um zu wissen, wie viel Saft noch fließt, ist eine Reichweitenanzeige wichtig. Allerdings verfügen die meisten E-Roller nur über eine Armatur, die den Ladezustand bzw. die Spannung anzeigt. Diese Größen sind aber sehr ungenau. Es könne sein, dass die Anzeige noch ein Viertel Stromladung zeigt, die Batterie tatsächlich aber schon fast leer ist. So kann es leicht passieren, dass der Saft alle, das Ziel aber noch nicht erreicht ist.

Energierückgewinnung (Rekuperation)

Energierückgewinnung oder Rekuperation bedeutet, dass während des Bergabfahrens oder Bremsens Energie gewonnen wird, indem wie bei einem Fahrraddynamo die Bewegungsenergie in Strom umgewandelt und im Akku gespeichert wird. Doch diese Technik stecke bei E-Rollern noch in den Kinderschuhen. Bisher gebe es kaum überzeugende Konzepte, obwohl die Rückgewinnung mit wenig technischem Aufwand und überschaubaren Kosten möglich sei. Viele Anbieter werben zwar damit, dass ihre Roller quasi während der Fahrt aufladen. Tatsächlich sei die so gewonnene Energiemenge aber gering.

Je mehr Roller auf den Markt streben, die Konkurrenz also wächst, umso stärker müssen sich die einzelnen Modelle technisch beweisen.

Stromtankstellen

In größeren Städten wie Berlin, München oder Hamburg findet man schon zahlreiche Stromtankstellen. In Kleinstädten und ländlichen Regionen sind sie noch rar. Unter www.lemnet.org lässt sich nach Eingabe der Postleitzahl oder des Ortsnamens nach Stromtankstellen in der Nähe suchen. Die meisten Stromtankstellen werden von den Energieversorgern wie RWE oder Vattenfall bereitgestellt.

Selbst wer mit Öko-Strom fährt, rollt mit einem E-Scooter unschlagbar günstig. Je 100 Kilometer fallen 80 bis 90 Cent an Stromkosten an.

Welche E-Roller-Klassen gibt es?

Es gibt verschiedene Klassen von Elektrorollern, die sich in Geschwindigkeit und Führerscheinanforderungen unterscheiden:

  • E-Roller bis 25 km/h: Diese Roller dürfen bereits ab 15 Jahren gefahren werden. Hierzu reicht eine Mofaprüfbescheinigung oder höhere Führerscheinklasse aus. Auch E Roller bis 25 Km/h müssen eine Straßenzulassung haben und eine Versicherungsplakette als Kennzeichen haben und müssen mit Helm gefahren werden. Die Versicherung ist entsprechend günstiger und kostet nur ab 35,- Euro im Jahr. Ein weiterer Vorteil eines Elektroroller bis 25 Km/h Stundenkilometern ist, ob mit oder ohne Sitz das Ihr diese außerhalb geschlossener Ortschaften auch auf Radwegen fahren dürft.
  • E-Roller bis 45 km/h: Diese sind das Fortbewegungsmittel der Zukunft und die gängigste Fahrzeugklasse der elektrischen Zweiradroller, denn sie können bereits ab 15 Jahren gefahren werden mit einem Mopedführerschein oder wenn vorhanden mit einem Autoführerschein der Klasse B, ohne das zusätzlich eine Fahrprüfung gemacht werden muss. Ihr rollt durch den Straßenverkehr genauso, wie andere Mopeds oder Motorräder. Eine Versicherung für Elektroroller bzw. Mokicks bis 45 Km/h Stundenkilometern ist auch schon ab 45,- Euro im Jahr zu bekommen. Für die elektrischen Zweiradroller bis 45 Km/h gibt es deswegen das größte Angebot an Modellen und Marken auf dem Markt.
  • E-Roller bis 80 km/h: Für diese Leichtkrafträder mit 70 oder 80 km/h Höchstgeschwindigkeit brauchst Du mindestens einen Motorrad-Führerschein der Klasse A1 oder einen Autoführerschein B vor 1980 oder den Führerschein B196 und natürlich eine Betriebserlaubnis und eine Haftpflichtversicherung für den Straßenverkehr. Letzterer kann, wenn B vorhanden mit einer Zusatzschulung in der Fahrschule gemacht werden.
  • 125er E-Roller (bis 110 km/h): Die 125er Elektroroller bis 110 Km Höchstgeschwindigkeit bz. 11 Kw Maximalleistung (in Watt) gehören aktuell zu der schnellst wachsenden Fahrzeugklasse. Der Grund dafür ist, das der Gesetzgeber die Altersgrenze von 16 auf 15 Jahren gesenkt hat und die Führerscheinklasse 196B eingeführt hat. Fahren könnt Ihr mit Führerscheinklasse A1 (oder A und B196). neu ist ganz neu und eine Ergänzung zum Autoführerschein B. 125er Elektroroller leitet sich von der 125 ccm Fahrzeugklasse der Verbrenner-Leichtkrafträder ab. Roller mit Elektroantrieb werden auf 11 Kw beschränkt bzw. Die Angabe 11 Kilowattsunden entspricht dabei ungefähr 15 PS Leistung. Auch hier bezieht sich die vorgeschriebene Motorleistung auf die Nenndauerleistung. Diese wird durch durch die Peakleistung beim Beschleunigen oder berghochfahren übertroffen. Da zeigt sich wieviel Power der E Roller hat oder haben sollte.

Modellübersicht: Welche E-Roller gibt es?

Die Auswahl an E-Rollern ist vielfältig. Hier eine Übersicht nach Geschwindigkeitsklassen:

E-Roller bis 25 km/h

Für Leute, denen es nur um Fortbewegung, nicht um Tempo und Strecke geht. Diese Roller eignen sich für kurze Wege. Beispiele:

  • Scoody (Eppella)
  • Solar Scooter SC 25 (Solar-Mobil)
  • E-Mo-Plus 30 (E-Ton)
  • Prima E (SFM)
  • E-Solex (E-Motion Technologies)

Diese Modelle verwenden oft Bleibatterien. Die Reichweite liegt laut Herstellerangaben zwischen 20 (Bleibatterie) und 40 Kilometern (Lithium). Der Antrieb erfolgt über einen Radnabenmotor (Leistung bis 1.000 Watt). Die Ladezeit beträgt bei Bleibatterien bis zu zehn Stunden. Diese E-Fahrzeuge sind für unter 1.000 Euro zu haben, wenn sie eine Bleibatterie haben.

E-Roller bis 45 km/h

Beispiele:

  • Ebretti 518 (Ebretti)
  • Kumpan (e-bility)
  • freee.me (Freee)
  • E-Schwalbe (efw Suhl)
  • Geco2 (Geco Scooter)
  • 6000 Maxi (InnoScooter)
  • Hiker 2.0 Electro (Kreidler)
  • Elmoto (iD-Bike)
  • e-Vivacity (Peugeot)
  • e-max 90 S (Vmoto)

Oft werden Lithium-Batterien oder Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus benutzt. Die Reichweite hängt von der Fahrweise ab. Die meisten E-Roller fahren mit einem Radnabenmotor. Die Leistung beträgt bis zu 4.000 Watt. Gebremst wird mit Scheibenbremsen oder Trommelbremsen. Preiswerte E-Roller aus dem Baumarkt oder vom Discounter (oft mit Bleibatterie) sind schon für unter 1.000 Euro zu haben. Für E-Roller mit Lithium-Akku muss man hingegen 3.000 Euro aufwärts bezahlen.

E-Roller bis 110 km/h

Beispiele:

  • Vespino Sky Evolution (Adissa)
  • Fury (E-sprit elektromobile)
  • Go! S3.4 (Govecs/Shokes)
  • Manhattan (iO E-Scooter)
  • Squter P1 (von Kom Enterprise)
  • Vectrix VX-1
  • e-power max von MZ

Die Reichweite wird seitens der Hersteller mit 70 bis 90 Kilometern angegeben. Die Roller werden überwiegend mit Radnabenmotor angetrieben (Leistung bis 8.000 Watt).

Top E-Roller im Test

Auf e-Roller.com findest Du den größten Eleketroroller Test in Deutschland. Wir haben bis dato 95 ausführliche Testberichte zu Elektroroller bis 45 km/h und zu E Scooter bis 20 km/h.

Hier einige Highlights:

  1. Evyvo 45er Elektroroller: Bietet einen herausnehmbaren Doppelakku mit einer Reichweite von 90 Km und einen 3000 Watt Motor.
  2. Rolektro E City 45 Elektroroller: Ein Preis-Leistungssieger mit 70 Km Reichweite, einem 2000 W starken Motor und guter Ausstattung.
  3. Blu:s XT2000 Elektroroller: Günstig und gut mit über 70 Km Reichweite und guter Federung.
  4. Luxxon E3000: Bietet trotz eines günstigen Preises 3000 W und eine annehmbare Steigfähigkeit.
  5. Egret GTs: Der einzige Elektroroller mit 45 km/h, der faltbar ist und eine Reichweite von bis zu 100 km bietet.
  6. Futura Angry Hawk Elektroroller: Fährt 80 Km/h und bietet mit 4000 Watt eine ausreichende Motorleistung und Reichweite von 100 Km.
  7. GreenStreet Seed: Leicht und einfach zu fahren mit einer Reichweite von 50 oder 100 km.
  8. Futura Eagle li: Ein Allrounder mit großzügiger Sitzbank und Topcase.

Retro E-Roller

Retro Eelektroroller Modelle sind absolut en vogue, nicht nur in der Stadt. Schon immer waren die Vespa oder Piaggio Roller beliebt. So versteht es sich das sich eine Reihe von Elektroroller Marken auf Modelle im Retro Style bzw. 50er Jahre Design spezialisiert haben. Diese kommen in mintgrün, rosa, rot, hellblau oder cool in schwarz oder mattgrau daher, haben Chrome Spiegel, meist eine geschwungenere Verkleidung und Schutzbleche und sind auch mal mit weißer oder brauner Sitzbank ausgestattet. Die Leistung und technische Ausstattung dieser E Scooter ist hochmodern unterscheidet sich nicht, nur das Design. Sogar die bekannte DDR Marke Schwalbe wird jetzt wieder von der Marke Govecs als E-Schwalbe vertrieben.

Kreidler: Eine Traditionsmarke im Wandel

Der Metallbearbeiter Anton Kreidler gründete anno 1904 die Firma Kreidler. Es gelang ihm, mit der Unterstützung seines Sohnes, Dipl. Ingenieur Alfred Kreidler und seinen Fähigkeiten, ein Unternehmen auf die Beine zu stellen, das sich überwiegend auf die Herstellung von Motorrädern ausgerichtet hat. Überraschenderweise haben die beiden Weltkriege der Firma kaum schaden können. Die Entwicklung von motorisierten Zweirädern war am Beginn des 20. Jahrhunderts prinzipiell noch völliges Neuland. Gegenwärtig konnten Kreidler- Motorräder eine Reihe von Geschwindigkeitsrekorden aufstellen. Doch das hat sich lange geändert, denn Kreidler konnte mittlerweile etliche Geschwindigkeitsrekord aufstellen und Weltmeistertitel erringen. Diese Zeiten gehören indes schon lange der Vergangenheit an.

Die Beliebtheit von Krafträdern ging ab Mitte 1970 ständig zurück, sodass das Unternehmen 1982 in Insolvenz ging und letztlich lediglich noch Kreidler Mofas durch den Hersteller Garelli gebaut wurden. Schließlich vereinnahmte die Firma Prophete in den 90er Jahren den ehemaligen Motorradproduzenten und lässt nunmehr u. a. Fahrzeuge der Marken Rex und Kreidler im asiatischen Raum konstruieren.

Für die heutigen Kreidler-Roller können Sie auf der Homepage unter Motorroller.de nach wie vor Ersatzbauteile erhalten.

Kreidler E-Roller Modelle

Kreidler bietet verschiedene E-Roller Modelle an:

Kreidler Galactica 2.0 Electro

Der Kreidler Galactica 2.0 Electro von Kreidler besitzt zwar eine angenehme Geschwindigkeit von 45 km/h, sieht von der Gestaltung her jedoch besser als viele anderen Roller und Motorräder aus.

  • Geschwindigkeit: 45 km/h
  • Motorleistung: 3000 Watt
  • Reichweite: bis zu 70 km
  • Gewicht: 105 kg
  • Akku: 48V 40Ah Lithium-Ionen-Akku

Kreidler E-Florett 3.0

Der E-Florett 3.0 ist ein innovativer und hochwertiger Elektroroller aus dem Hause Kreidler. Das tolle Fahrgefühl und der niedrigen Energieverbrauch überzeugen.

  • Geschwindigkeit: 45 km/h
  • Motorleistung: 4000 Watt
  • Reichweite: bis zu 60 km
  • Gewicht: 118 kg
  • Akku: Lithium-Eisenphosphat-Akku mit 48V / 40 Ah

Das gute Abschneiden des Kreidler im Roller Test kommt von seiner innovativen Technik und hohen Qualitätsstandards bei der Verarbeitung. Hierbei spielt auch der Aspekt Sicherheit eine große Rolle.

Ein Vorteil beim Kauf eines Kreidler Elektrorollers ist nicht nur die besonders bewährte Technik, sondern auch ein bundesweites Händlersystem mit einem gutem Vorort Service. Hier könnt Ihr die weiteren Inspektionen und Reparaturen durchführen lassen.

Kreidler verkauft nicht nur E-Roller. Die Firma ist dafür bekannt, vielerlei E-Bikes im Sortiment zu haben. Dabei ist es irrelevant, ob junge oder ältere Leute sich für ein elektrisches Fahrrad entscheiden. Dadurch, dass diese Fahrräder an immer mehr Beliebtheit in den letzten Jahren gewonnen haben, sind die Preise teilweise erschwinglich. Kreidler achtet bei seinen E-Bikes besonders auf den Aspekt der Sicherheit. Es geht um Motortechnik, Höchstgeschwindigkeit, beziehungsweise Leistung. Es geht auch um das Akkusystem und die Reichweite. Sicherlich auch um die Ladezeiten, verschiedene Bremssysteme, die Ausstattung und Last but not Least um den Preis.

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