In unserem heutigen Testbericht haben wir das Pedelec Kreidler Vitality Elite von Bosch genauer unter die Lupe genommen. Bei dem Test sind wir dabei auf verschiedene Dinge in der Handhabung und im Fahrkomfort eingegangen. Natürlich haben wir uns auch die Akkuleistung und den Antrieb etwas genauer angesehen.
Das Testmodell: Kreidler Vitality Elite
Unser Testmodell war ein Kreidler Vitality Elite von 2013 mit einer Leistung von 250 Watt und einer Abschaltgeschwindigkeit von 25 km/h. Das Fahrrad selbst ist ein 28 Zoll Damenrad, jedoch als Unisex bezeichnet, in schwarz ohne zusätzliche Anbauteile. Es befindet sich im Auslieferungszustand und es wurden keine zusätzlichen Teile angebaut. Einzig das Fahrradschloss wurde nachgerüstet - sicher ist sicher. Der Grundpreis für das Modell liegt beim Händler bei 1799 Euro. Im Internet fand man das Kreidler Vitality 1 aus 2013 schon für 1599.
Technische Details
Das Kreidler hat einen Aluminiumrahmen und wiegt zusammen mit dem Motor und dem Akku knapp 25,9 kg. Trotz dieses Gewichts war es einfach, das Fahrrad ohne Motorleistung zu fahren und zu bewegen. Die Akkulaufzeit beträgt 8 Stunden und es braucht ca. 2,5 bis 3, damit dieser wieder voll geladen ist. Vorne sind V-Bremsen montiert, hinten befinden sich ebenfalls Felgenbremsen. Die Gangschaltung ist eine Shimano Kettenschaltung mit 8 Gängen. Federgabel, Nabendynamo und ein Gelsattel sind mit dabei.
Motor und Antrieb
Das Kreidler Vitality wird mit einem 250 Watt Motor betrieben, der als Mittelmotor bzw. Tretlagermotor unter dem Tretlager montiert ist. Zum Einsatz kommt ein Bosch Antrieb. Bosch hat sich dabei auf Tretlagermotoren spezialisiert und kann an dieser Stelle durch lange Erfahrung punkten. Durch den tiefen Anbaupunkt bekommt das Kreidler einen hervorragenden Schwerpunkt und liegt sehr gut auf der Straße. Der oft zu kleine Abstand zur Straße ist nicht zu bemängeln, da er nicht da ist. Es ist ausreichend Platz zwischen Motor und Straße vorhanden.
Der Motor schaltet sich immer nur dann zu, wenn eigenständig Kraft durch das Treten in die Pedalen gebracht wird. Hierfür befindet sich ein Tretsensor am Tretlager. Der Motor wird über eine Steuereinheit am Lenker bedient, hier kann man verschiedene Leistungsstufen einstellen und den Akkustand ablesen. Wählt man eine andere Leistungsstufe, wird automatisch die Reichweite neu berechnet und angezeigt. Es gibt dabei mindestens 5 verschiedene Einstellungen. Zu finden sind diese Einstellmöglichkeiten: Eco, Tour, Sport und Speed.
Display und Bedienelemente
Das Display ist ein LCD Display, auch gut erkennbar wenn die Sonne schein. Die Bedieneinheit kann man beim Kreidler Vitality Elite abnehmen. So ist es optimal gegen Regenwasser geschützt. Fährt man einmal nicht, nimmt man den Computer einfach aus seiner Halterung. Mit einem einfachen Drehverschluss ist dieser kinderleicht montiert und demontiert. Der Lenker ist durch ein winkelverstellbares A-Headset individuell auf jeden Fahrer einstellbar.
Akkuleistung und Reichweite
Bei unserem Test haben wir beim Eco-Modus mit einem fehlenden Akkubalken (4 von 5) noch 147 berechnete Kilometer auf der Anzeige gehabt. Schalten wir auf Speed, liegen wir noch bei 85 Kilometern. Am Ende sind wir beim Durchtesten der verschiedenen Leistungsstufen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 24,9 km/h mit einer Akkuladung auf gut 131 km gekommen. Dies kann sich durchaus sehen lassen und ist sicherlich konkurrenzfähig.
Beim Kreidler Vitality Elite sitzt der Akku unter dem Gepäckträger, ein sogenannter Gepäckträgerakku. Er wir von hinten über dem Rücklicht in die Halterung geschoben. Am Akku befindet sich eine Ladekontrolle, die man mit einem Knopf am Akku aktivieren kann. Mit diesem Knopf aktiviert und startet man auch das Display und die Bedieneinheit. Trotz dieser Konstruktion hat der Gepäckträger immer noch genügend Platz, um Fahrradtaschen zu befestigen. Passende Fahrradtaschen sind im Lieferumfang nicht dabei. Mit seinen 8 Stunden Leistung ist der mitgelieferte Akku ausreichend für ausgiebige Fahrradtouren. Der Akku ist mit einem Schloss gesichert, so wird dieser vor Diebstahl geschützt.
Fahrgefühl und Alltagstauglichkeit
Die Shimano 8 Gang Schaltung reicht völlig aus für ein City Ebike. Vom Fahrgefühl her ist das Kreidler Elite sehr harmonisch, das Einschalten des Motors nimmt man kaum wahr, es gibt kein Ruckeln und man fühlt sich stets sicher. Wir hatten zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, dass wir das Fahrrad ganz unter unserer Kontrolle haben. Es liegt gut in den Kurven und auch die Bedienung der Leistungsstufen war während der Fahrt problemlos möglich. Die Bedienung aller Elemente war ohne größere Probleme durchführbar.
Das Kreidler Vitality Elite ist der ideale Begleiter im Alltag und ist für all diejenigen gut geeignet, die mit dem normalen Fahrrad Probleme beim überwinden von Steigungen und längeren Strecken haben. Auch wer immer gegen den Wind antritt, hat beim Kreidler das Gefühl, er hätte Rückenwind. Mit den Teilen und der Konstruktion von Bosch ist man bei der Qualität weit vorne. Wer im Alltag nicht mehr mit einem normalen Fahrrad zurrecht kommt, der ist mit dem Kreidler Vitality Elite gut bedient.
Kundenmeinungen und Erfahrungen
„Wir jungen Menschen können viel reden“, so eine Fahrradfahrerin die ich auf meiner Probefahrt getroffen habe. Sie fuhr ebenfalls das Vitality Elite von Kreidler und hat uns ihre Geschichte erzählt. Sie hatte vorher ein normales Fahrrad und hatte den Spaß am Fahren verloren. Sie konnte schon kurze Strecken nicht mehr zurücklegen, da es körperlich und von der Kraft nicht reichte. Sie hatte dann ihr normales Fahrrad beim Händler abgegeben und sich das Elektrofahrrad Vitality Elite von Kreidler zugelegt. Seither fährt sie wieder täglich mit dem Fahrrad einkaufen und nach ihren eigenen Angaben hatte sie die ersten 200 km bereits nach einer Woche auf dem Tacho.
Allround-E-Bikes im Vergleich
Es tut sich was: In Innenstädten wandeln sich Parkplätze zu Fahrradstreifen, Pop-up-Radwege wachsen über Nacht aus dem Asphalt. Städte planen Radschnellwege in die Speckgürtel, und Pendler entdecken das einfache, unkomplizierte Unterwegssein zwischen Wohnung, Arbeitsplatz und Supermarkt. Nie waren so viele Räder auf Straßen und Fahrradwegen unterwegs, und nie waren Angebot und Vielfalt größer. Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung haben Allround-E-Bikes. Sie bringen vielen Menschen das Radfahren nahe, die ohne elektrische Unterstützung weiterhin hauptsächlich mit dem Auto unterwegs wären. Sie sind die Arbeitstiere für den Alltag, die Freizeit und kleine Fluchten. Die Ansprüche an Allround-E-Bikes sind deshalb hoch: Sie müssen Wind und Wetter trotzen, mit wenig Wartung auskommen und ein breites Nutzungsspektrum abdecken. Doch den rundum perfekten Alleskönner gibt es nicht. Vor dem Kauf sollte man sich deshalb über persönliche Vorlieben, bevorzugten Einsatzzweck und die Grenzen des eigenen Budgets klar werden.
Das Testfeld
In unserem Test stellen wir sechs Mittelklasse Allround-E-Bikes unterschiedlicher Ausprägung vor: zwei Unisex- beziehungsweise Wave-Rahmen-Räder, zwei klassische Herren-Pedelecs mit Diamantrahmen und zwei Trapezrahmen-Pedelecs. Ausrüstung und verbaute Komponenten liegen qualitativ über Einsteigerniveau, reichen aber nicht an teures High-End-Material heran. Auch wenn die Preise unserer Allround-E-Bikes mit 3200 bis 3500 Euro auf den ersten Blick hoch erscheinen mögen - vernünftiges, langlebiges und zuverlässiges Radmaterial mit E-Antrieb ist unterhalb dieser Preisschwelle nur noch schwer zu bekommen. Und vor dem Hintergrund coronabedingter Produktionsausfälle, unterbrochener Lieferketten und der wieder angehobenen Mehrwertsteuer hätte die von uns beobachtete Preissteigerung in diesem Segment von etwa sieben Prozent gegenüber 2021 auch deutlich höher ausfallen können. Die Preisdifferenz zwischen günstigstem und teuerstem Rad im Testfeld beträgt gerade mal 300 Euro. Qualitative Unterschiede bei der Ausrüstung sind deshalb naturgemäß gering. Dass Komponenten wie Bremsen, Schaltungen, Motoren und Federgabeln größtenteils vom selben Hersteller kommen, liegt nicht zuletzt an der Verfügbarkeit. Die Motoren kommen ausnahmslos von Bosch. Bei den Schaltungen dominiert Shimanos Getriebenabe Nexus 5E, alle Allround-E-Bikes sind mit Stahl-Federgabeln von SR Suntour ausgerüstet. An vier von sechs Rädern setzen die Hersteller auf die hydraulische Scheibenbremse MT200 von Shimano, an zwei Rädern sind Tektro-Bremsen verbaut.
Manche der Shimano-MT200-Bremsen im Testfeld benötigten für eine vernünftige Verzögerung hohe Handkräfte, andere funktionierten zufriedenstellend. Vor allem im Neuzustand, wenn Scheibe und Beläge noch nicht eingeschliffen sind und zu wenig Reibung aufbauen, war die Bremsleistung nicht optimal. Schwere Pedelecs wiegen mit Fahrer und Gepäck schnell 120 Kilo, die hohe Masse muss bergab sicher eingefangen werden können. Unser Tipp: Achten Sie während einer Probefahrt genau auf die Bremswirkung. Hohe Handkräfte sollten Sie beim Händler vor dem Kauf beanstanden.
Wer sich nicht groß um Wartung und Pflege seines Allround-E-Bikes kümmern will, fährt mit Getriebenabe statt Kettenschaltung besser. Die Naben sind weitgehend unempfindlich gegenüber Verschmutzung und Nässe, ihr Wartungsaufwand ist minimal. Brennabor, Kettler und Stevens sind mit Shimanos Nexus-5E-Nabe bestückt. Deren Übersetzung ist optimal auf Pedelecs abgestimmt, die Nabe wechselt die Gänge auch unter Last prompt und exakt. Runterschalten führt allerdings zu hörbar hartem Einrasten des neuen Gangs. Deutlich weicher gelingen Gangwechsel, wenn man das Pedal kurz entlastet und so die Motorleistung und den Kettenzug verringert. Die Nexus-Inter5-Nabe am Victoria benötigt für prompte Gangwechsel grundsätzlich eine kurze Entlastung des Antriebsstrangs.
Kettenschaltungen bieten zwar eine größere Übersetzungsbandbreite als Nexus-Getriebenaben, brauchen aber mehr Pflege. Die Ritzelpakete und Schaltwerke wollen regelmäßig gereinigt und geschmiert werden. Dafür lässt sich das Hinterrad deutlich einfacher aus- und wieder einbauen. Bei einer Reifenpanne weitab der nächsten Fahrradwerkstatt ist das ein gewichtiger Vorteil. Das Zehnfach-Schaltwerk am Kreidler Vitality stammt aus Shimanos Mittelklasse-Regal und verkraftet das hohe Drehmoment des potenten Bosch-Performance-CX-Antriebs problemlos. Nicht ganz in die Mittelklasse passt das Alivio-Schaltwerk des Kalkhoff Endeavour. Die Neunfach-Schaltung findet sich sonst an günstigeren Pedelecs.
Uli Frieß, Testredakteur: „Die pandemiebedingten Preissteigerungen bei Mittelklasse-E-Bikes sind spürbar, aber auch nachzuvollziehen. Qualitativ sind die Pedelecs auf einem guten Niveau, alle sind sorgfältig verarbeitet. Nicht voll überzeugen konnten uns die teils hohen erforderlichen Handkräfte der Bremsanlagen.“
Ist bei Sporträdern ein hartes Fahrwerk mit eingeschränktem Fahrkomfort hinnehmbar, erhält im Alltag ein gewisses Maß an Bequemlichkeit die Lust am Radfahren. Neben einer optimal zugeschnittenen Sitzposition helfen voluminöse Reifen und eine Federgabel, grobe Fahrbahnunebenheiten von Sattel und Lenker fernzuhalten. Breite Reifen schlucken zwar Stöße, dämpfen aber nicht. Sie verbessern den Fahrkomfort, nicht jedoch das Fahrverhalten. Eine gut eingestellte Federgabel schafft beides. Fahrbahnunebenheiten schluckt sie beim Einfedern, beim Ausfedern verhindert ihre Dämpfung, dass das Vorderrad kurzzeitig den Kontakt zur Fahrbahn verliert. Passt die Feder der Gabel zum Systemgewicht aus Rad und Fahrer, verbessern sich Fahrkomfort und Fahrsicherheit. Die Anfangshärte der Feder lässt sich über die Vorspannung einstellen, nicht jedoch der insgesamt nutzbare Federweg. Sollte die werksseitig gewählte Federhärte partout nicht passen, ist guter Rat allerdings teuer: Austauschfedern sind schwer zu bekommen, und gut anpassbare Luftfeder-Gabeln kommen in dieser Preisklasse kaum vor.
Sämtliche Antriebe unserer Allround-E-Bikes stammen von Bosch. Im Testfeld dominiert mit dem Performance Line die zweitstärkste Variante des Mittelmotors. Nur das Stevens E-Courier hat den ausgesprochen sanften und laufruhigen Bosch-Active-Line-Motor im Tretlager. Ob Sie einen Akku mit 500 oder 625 Wh bevorzugen sollten, hängt von Ihren Gewohnheiten ab. Wenn Sie im Schnitt nicht mehr als 15 bis 20 Kilometer am Tag fahren, hält ein 500-Wh-Akku drei bis vier Tage. Der wesentliche Vorteil eines größeren Akkus ist in diesem Einsatzbereich die geringere Nachlade-Frequenz.
Die sechs Allround-E-Bikes im Test
Hier ist eine kurze Übersicht über einige der getesteten Allround-E-Bikes:
- Brennabor T-63E: Nabenschaltung und Mittelmotor
- Kalkhoff Endeavour 5.B season: Kettenschaltung und Mittelmotor
- Kreidler Vitality eco 7 sport: Kettenschaltung und Mittelmotor
- Kettler Quadriga P5 RT: Nabenschaltung und Mittelmotor
- Stevens E-Courier pt5: Nabenschaltung und Mittelmotor
Kreidler E-Bike Modelle im Überblick
Kreidler bietet eine Vielzahl von E-Bike Modellen an, die sich für unterschiedliche Einsatzzwecke eignen. Hier eine kurze Übersicht:
- Vitality Eco Compact 2.0 - kompakt, antriebsstark, zuladungsfreudig und breites Einsatzspektrum - auch in moderatem Gelände.
- Vitality Eco 10 Cross - trägt seinen Namen zu Recht und präsentiert sich munter und wendig auf dem Parcours.
- Vitality Eco 10 Sport - sehr gutes Trekking- und Alltagsrad. Sein Understatement katapultiert es im Testfeld sehr weit nach vorn.
- Vitality Eco 6 Comfort - souveränes Fahren, überzeugende Kombination von Motor und Schaltung , tolle Details.
- Vitality Eco 10 Nexus - begeisternde Fahrperformance, top Motor-Schalt-Kombi, klasse Komponenten.
- Vitality Eco 10 Sport - robust souveräner Däuerläufer.
Ein Stadtfahrrad, wie es im Buche steht: Das Kreidler Vitality Eco 1 Comfort bringt dich zuverlässig durch jede Gasse und über jede Kreuzung. Das Tiefeinsteiger Modell besitzt einen Bosch Performance Line Mittelmotor der dritten Generation mit einem Drehmoment von 65 Nm, sowie einen 400 Wh Akku, der am Sitzrohr befestigt ist. Die Shimano Nexus Nabenschaltung lässt dich zwischen 7 Gängen auswählen.
Das Kreidler Vitality Eco 7 Sport ist je nach Rahmenform und Maße als E Bike Herren oder E Bike Damen ausgelegt. Das Kreidler Vitality Eco 10 Elektro Fahrrad fällt in den Bereich „SUV“ und ist damit eine Mischung aus City, Trekking und Mountain E Bike - ein wahrer Alleskönner eben! Es besitzt einen leistungsstarken Bosch Motor mit 85 Nm und einen vollintegrierten Rahmenakku mit 625 Wh (36 Volt, 16,7 Ah). Der Federweg beträgt 100 mm.
Gemäß dem Sicherheitskonzept SECCON sind alle Fahrräder von Kreidler mit bestimmten Merkmalen ausgestattet, die für eine erhöhte Sicherheit sorgen. Hierzu zählen ein hohes zulässiges Gesamtgewicht von mindestens 140 kg, eine Federgabel sowie eine gefederte Sattelstütze, Pannenschutzbereifung, Anti-Rutsch-Pedalen, helle LED-Lichter mit Fern-, Brems- und Standlicht, hell reflektierende Streifen an den Reifen sowie hochwertige Bremssysteme.
Bei Kreidler kommen Bosch Mittelmotoren zum Einsatz, die der Performance Line oder der Active Line angehören. Die Akkus sind auf verschiedene Weise am Rahmen angebracht oder im verbreiterten Unterrohr eingebaut, was vor allem ästhetische Gründe hat, aber auch einen besseren Schutz bietet. In punkto Bremsen setzt man je nach Modell auf hydraulische Scheibenbremsen oder hydraulische Felgenbremsen, wobei einige Stadtfahrräder eine Rücktrittbremse haben.
Einige ebikes tragen zwar den gleichen Namen, sind aber - je nach Modelljahr - recht unterschiedlich. Bestes Beispiel ist das Vitality Eco 8 mit Bosch Performance Line Motor und 500 Wh Akku: Hiervon gibt es mehrere Ausführungen, die unterschiedlich viel kosten.
Beim Kreidler Vitality Eco 8 2022 nutzt du eine stufenlose Nabenschaltung, die über einen Drehgriff am Lenker zu bedienen ist. Der Federweg beträgt bei den allermeisten Modellen 65 mm. Mit knapp 2.000 € ist das Kreidler Vitality Eco 1 ebike das günstigste im Sortiment. Das teuerste ist das e Bike Kreidler Vitality Eco 10 mit rund 4.200 €.
Technische Details und Funktionen
Hier sind einige häufig gestellte Fragen und Antworten zu Kreidler E-Bikes:
- Wie schnell fährt ein e Bike von Kreidler? Da es sich um Pedelecs handelt, die keine Zulassungspflicht oder Helmpflicht haben, unterstützt der Motor eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h.
- Wie funktioniert ein e Bike von Kreidler? Bei eingeschaltetem Motor kannst du über das Display oder über eine gesonderte Bedieneinheit am Lenkergriff einen Fahrmodus auswählen. Die niedrigste Unterstützungsstufe eignet sich für einfache Fahrten auf der Geraden. Geht es bergauf, solltest du eine hohe Unterstützungsstufe einstellen.
- Wie schwer sind die e Bikes von Kreidler? Ein Gewicht von 26 bis 28 kg ist für ein Elektro Fahrrad von Kreidler völlig normal. Das ist schwerer als ein normales Fahrrad - den Unterschied merkst du aber nur, wenn du das e Bike schiebst oder ohne Motorunterstützung fährst.
- Wie lange laden die Akkus von e Bikes von Kreidler? Die Ladezeit ist für alle e Bikes mit Bosch Antriebssystemen gleich. Mit der Standard Ladestation (4 A) bekommst du einen 400 Wh Akku innerhalb von 3,5 Stunden voll aufgeladen.
- Wie weit komme ich mit einem vollen Akku von e Bikes von Kreidler? Im Test erzielte das Kreidler Vitality Eco 8 e-bike eine Reichweite von 50 bis 70 km. Mit seinem leistungsstärkeren Akku kann das Kreidler Vitality Eco 10 ebike 100 km weit fahren, bevor du es wieder aufladen musst.
Testberichte und Auszeichnungen
Zurecht mehrfach ausgezeichnet ist der Testberichte-Star, das Kreidler Modell Vitality Eco 6 Edition Shimano Deore XT 10-Gang. Mit seiner hohen Stabilität und Laufruhe erzielte dieses Trekking-E-Bike der Extraklasse bei Stiftung Warentest (06/2018) die Gesamtnote GUT (1,9). Dazu gehört die kleine Handpumpe am Gepäckträger als das augenfälligste. Aber auch die doppelte Sattelklemmung, die eingepasste Motorabdeckung, die magnetisch verschlossene Ladebuchse über dem Motor und eine extra große Öffnung zur Akkuentnahme gehören dazu.
Technisches Highlight am Vitality Eco 10 Sport ist das Nyon-Display. Das Top-Modell von Bosch ist ein kompletter Fahrradcomputer mit zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten und Konnektivitäten. Es lässt sich mit dem Smartphone und per WLAN mit dem Computer verbinden. Auf dem Kreidler sitzt man angenehm aufrecht und mittig über den Pedalen. Dieser Komfort wird ergänzt durch eine Stahlfedergabel und die großvolumigen Schwalbe Super Moto-X-Reifen. Beide, Reifen und Gabel, sind nicht für allerhärtestes Gelände ausgelegt.
Boschs Performance Line CX-Motor macht vor allem im welligen bis steilen Terrain sehr viel Laune, im Flachland reicht schon der Eco-Modus für deutliche, zugleich harmonische Unterstützung. Sicherheitsplus: Der helle Scheinwerfer mit Fernlicht und die Rückleuchte mit Bremslichtfunktion. Das Kreidler Vitality Eco 10 Sport ist ein sehr gutes Trekking- und Alltagsrad.
Das Kreidler Vitality Eco 3 bietet für einen guten Preis eine eindrucksvolle Reichweite. Auch sonst macht das E-Trekkingbike im Test einen ordentlichen bis guten Eindruck.
Bewertung: Kreidler Vitality Eco 3
Hier eine Zusammenfassung der Bewertung des Kreidler Vitality Eco 3:
- Reichweite: ★★★★☆
- U-Faktor: ★★★☆☆
- Stresstest: ★★★★★
- Bremsfunktion: ★★½☆☆
- Ausstattung: ★★★½☆
- Fahrspaß: ★★★☆☆
- Design: ★★★☆☆
- Summe (Sterne): 24
- Mittelwert: 3,4
- Note: gut
Komfort-Pluspunkte gibt es für die gefederte Sattelstütze und den verstellbaren Vorbau.
Fazit
Bis auf die Bremsanlagen erfüllen unsere Allround-E-Bikes der Mittelklasse die Erwartungen an zuverlässige Alltags-Pedelecs. Ob Ihr Wunschrad perfekt zu Ihnen passt, erfahren Sie im Wortsinn während einer Probefahrt.
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