Das Sortiment von KTM umfasst eine große Auswahl an verschiedenen E-Bike Modellen, darunter Hardtail und Fullys. KTM teilt seine Bikes in Kategorien ein, die sich von ihrem Einsatzzweck her unterscheiden. Die Fahrradtypen werden klassifiziert in Cross Country, Marathon, Tour, All Mountain oder Enduro.
Hochwertige Komponenten und die Integration der neuesten Technologien zeichnen die E-MTBs von KTM aus. Dazu gehört die Verwendung von robusten und langlebigen Rahmen aus Aluminium oder Carbon, die eine lange Lebensdauer und eine hohe Belastbarkeit haben. Der Antrieb und die Akkus stammen vom renommierten Hersteller Bosch.
KTM E-Mountainbike Modelle im Detail
KTM Macina Prowler
Das KTM e Mountainbike Macina Prowler Exonic gehört zu den Rädern, die für den anspruchsvollen Trail- und Enduro-Einsatz gemacht sind. Sehr beliebt ist die Enduro-Modellreihe Macina Prowler. Gerade im schwierigen Gelände zeigen diese E-Bikes ihr Können.
KTM Macina Kapoho
Bei den All-Mountain E-MTBs von KTM kommt das Macina Kapoho Prestige sehr gut an.
KTM Macina Chacana
Mit dem KTM e Mountainbike Chacana bekommt ihr einen Allrounder, der sich auf unwegsamem Gelände wohlfühlt, aber durch seine Ausstattung auch in der City erlaubt ist. Im Vergleich zu den sportlichen Prowler und Kapoho E-Bikes, eignet sich die Chacana-Reihe jedoch eher als Tourenbike. Viele dieser Modelle sind bereits mit Schutzblechen, Beleuchtung und Gepäckträger ausgestattet. So könnt ihr auch in der City damit unterwegs sein. Alternativ bietet sich der sanft ansprechende 125 mm Federweg am Hinterbau für Ausflüge in unwegsames Gelände an.
Wenn man dem MACINA CHACANA 591 eines nachsagen kann, dann das es ein solider Allrounder mit gutem Preis-Leistungsverhältnis ist. Vor allem der hervorragende Motor sprechen für das KTM und seinen Einsatz bei Touren auf anspruchsvollen Singletrails. Trotz vieler Vorzüge, hat das MACINA CHACANA 591 auch eine schwache Seite. Mit dem schwachen Fahrwerk und den mäßigen Bremsen muss man bei diesem EMTB leben.
KTM Macina Team
Beim KTM e Mountainbike Macina Team kommen alle Hardtail-Liebhaber voll auf ihre Kosten. Das MACINA TEAM 791 Hardtail bietet der Hersteller für 4.899 Euro an.
KTM Macina Ride
Als Einsteigermodell greifen viele zum KTM e Mountainbike Macina Ride. Das KTM Macina Ride 591 ist ein sportliches und einfach zu handelndes Hardtail eMTB für Einsteiger. Angetrieben wird es von einem Bosch Active Line Plus Motor, dessen maximales Drehmoment bei 50 Nm liegt. Der Undercover-Rahmen, der laut Hersteller legendär sein soll, lässt den 500 Wh Akku von Bosch formschön in den Rahmen einfließen. Richtig günstig wird es bei dem KTM e Mountainbike Macina Ride 591.Dank Suntour XCM Federgabel mit 100 mm Federweg und Shimano Alivio Schaltung mit 9 Gängen, ist das Ride 591 auch für unwegsames Gelände und das hügelige Umfeld abseits der Straße gut gerüstet. Zum Bremsen werden hydraulischen Shimano MT200 Scheibenbremsen verwendet.
KTM Macina Race
Das KTM Macina Race 292 ist ein sehr sportives E-Hardtail mit top Klettereigenschaften und Tendenz zum Touren-E-MTB. Technik und Fahrverhalten sind klasse! Klar: Kauftipp! In den heftigen Steilabschnitten des Testparcour überzeugte das Macina 292 mit sehr guten Kletterfähigkeiten. In der Praxis echt klasse: Im E-MTB-Modus lässt sich die Schubkraft des Motors vom Fahrer geländeangepasst und intuitiv über seinen Pedaldruck sehr sensibel steuern. Das Vorderrad hat ausreichend Grip zum Steuern, der CX-Schub stellt reichlich Schub zur Verfügung. Bergab versteht sich das 292 zwar nicht als Kurvenkünstler, lässt sich aber solide und sicher durch die teilweise rutschigen Passagen steuern. Die Reifen bieten im feuchten Geläuf ausreichenden Grip.
Der 500er Intube-Akku wird beim Race nach unten herausgenommen, ein robustes Cover schützt den Motor vor Aufsetzern und Steinschlag. Klasse: zwei Flaschenhalter können angeschraubt werden! Zur Bedienung stehen nunmehr sechs Druckknöpfe zur Verfügung; der Schiebehilfe-Taster ist nach wie vor gegen die Fahrtrichtung platziert. Die Darstellungen im Kiox-Display sind teilweise winzig, andere groß. Nicht getestet haben wir, ob sie individuell anpassbar sind.
KTM Myroon
Zu den schnellsten XC-Bikes im Rennsport gehört traditionell das Myroon von KTM. Mit dem Myroon Sonic 1×12 schickten uns die Österreicher ihr Topmodell aus dem Cross-Country-Hardtail-Segment. Rahmenmaterial? Natürlich Carbon. Die hier gezeigte Ausführung rollt beim Händler für 6.499 Euro über die Ladentheke, ausgestattet mit den feinsten Topkomponenten. Die Neuauflage stellten die Österreicher erst kürzlich vor. Nun verträgt das Myroon am Heck Reifen bis zu 2,35" Breite, zudem ist die Zugführung durch den Steuersatz geführt. Die Komfortwerte des Carbon-Bürzels wurden ebenso optimiert, gleichzeitig das Rahmengewicht durch gezielte Diät am Layup gedrückt. 920 g wiegt der Rahmen des Topmodells Exonic jetzt, ist dabei für Systemgewichte von 109 Kilo freigegeben. Attraktiv: Die Modelle mit etwas schwereren Kohlefasern starten schon bei 1899 Euro.
100 Millimeter Federweg liefert die Fox Float 32 in der leichteren Step Cast Ausführung. Geschaltet und gebremst wird mittels neuer Shimano XTR 12-fach-Gruppe. Der Schweizer Komponentenhersteller DT Swiss liefert mit dem XRC 1200 Spline den passen Carbonlaufradsatz. Weitere Komponenten - etwa Cockpit oder Sattelstütze - stammen aus den eigenen Rängen von KTM, wobei Stütze und Lenker aus leichtem Carbon sind.
Mit einem Reach von 449 Millimetern in Rahmengröße Medium ist das KTM vergleichsweise lang geschnitten. In der Kombination mit dem 80 Millimeter langen Vorbau ergibt sich eine sehr sportlich gestreckte Sitzposition, was dem XC-Racer absolut gefallen wird. Der Lenkwinkel ist mit 71 Grad ziemlich steil gehalten, dadurch spricht das Myroon Sonic in engen Kursabschnitten sehr direkt an und folgt stets den Lenkimpulsen. Zudem bietet es uns eine gute Kontrolle im Uphill. Mit nur 8,65 Kilogramm ist es das zweitleichteste Hardtail-Mountainbike aus unserem Testfeld; dies macht sich natürlich in einem flinken und spritzigen Handling bemerkbar. Die Shimano XTR Gruppe bietet uns eine 510-prozentige Übersetzungsbandbreite, und so findet sich für jede Fahrsituation der passende Gang. Ebenso lassen sich die Shimano XTR Stopper ergonomisch bedienen und packen kraftvoll zu. Aufgrund des steilen Lenkwinkels wird das Bike in schnellen Passagen etwas unruhiger. Die hochwertige Fox Float 32 in der leichten Step Cast Ausführung steht sportlich hoch im Federweg und dämpft alle Schläge geschmeidig ab. Mittels Lenker-Remote lassen sich die 100 Millimeter Federweg blockieren.
KTM Chicago
Die nach hinten hin immer filigraner werdenden Rohrformen verleihen dem CHICAGO 271 eine gewisse Ästhetik. Die 435 mm kurzen Kettenstreben machen das Handling quirlig. Sportsfreunde aufgepasst: Das lange Oberrohr und der geringe Stack-Wert machen die Sitzposition sportlich.
Komponenten und Ausstattung
Viele Züge und Kabel laufen offen am Rahmen entlang, und der Antrieb am Tretlager wirkt wie ein Fremdkörper. Auf die Fahreigenschaften wirkt sich das natürlich nicht aus. Wohl aber auf die etwas unglücklich geratene Geometrie: Der Lenkwinkel ist zu steil, die Kettenstreben ultralang, das gesamte Frontcenter dagegen wiederum zu kurz. In der Praxis klettert das Bike zwar gut, wirkt aber stets nervös und unausgewogen. Dafür liefert das Bosch-CX-Aggregat ordentlich Schub, und die Rockshox-Gabel kommt erst spät an ihre Grenzen. Die 29-Zoll-Bereifung macht für diese Bike-Kategorie Sinn. Etwas mehr Profil würde aber nicht schaden.
Eine FOX 34 Float 29 Zoll Luftfedergabel mit 120 mm Federweg bietet euch auf jeglichem Untergrund eine sehr gute Traktion. Sie lässt sich auf euer Gewicht einstellen und absorbiert so Schläge und Unebenheiten im Gelände. Mit der integrierten Lockout-Funktion lässt sich die Federgabel auf langen Asphaltpassagen blockieren, um einen unnötigen Kraftverlust durch Wippen im Aufstieg zu vermeiden. Die 29 Zoll Bereifung stammt von Maxxis Rekon Exo/TR. Der MY22 Rahmen ist sowohl in 29 Zoll als auch in 27,5 Zoll erhältlich. Als Schaltwerk dient die 1×12-fach Shimano Deore XT Schaltung. Zum Stehen kommt ihr mit einer 4 Kolben Bremsanlage von Shimano.
Der Akku lässt sich nach oben aus dem Rahmen entnehmen und dank Klappgriff handlicher nutzen. Die höherwertigen Modelle sind mit einem SRAM oder Shimano Schaltwerk ausgestattet.
Preise und Verfügbarkeit
Der Preis ist heiß bei den KTM E Mountainbikes. Allerdings gibt es neben den Highend-E-MTBs auch günstigere Modelle für Einsteiger. Die Serie Macina Prowler Pro geht bei knapp unter 6.000 Euro los, während das Exonix bereits eine fünfstellige Summe kostet. Die Macina Chacana Fullys kosten zwischen 4.100 und 5.800 Euro.
Die günstigsten E Mountainbikes von KTM starten bei einem Preis von ca. 2.700 Euro. Topmodelle wie das Macina Prowler Exonix kosten über 10.000 Euro.Wer für unter 2.000 Euro ein gutes Hardtail haben möchte, wird es schwer haben. Bei Fullys sollte man mit mindestens 3.500 Euro rechnen. Je teurer das E Mountainbike, desto mehr Ausstattung hat es. Deshalb sind die Top-Bikes bei KTM eben auch kein Schnäppchen.
Alternativen und Vergleiche
Schaut man auf die Konkurrenz, gibt es bei Bergamont das E-Trailster Expert für 5.299 Euro. Das Bergamont E-Revox Sport kostet nur 3.299 Euro. Im direkten Vergleich zwischen dem KTM MTB E Bike und dem Root Miller von Rose Bike ist letzteres unsere Wahl. Das deutsche Unternehmen Rose ist spezialisiert auf gute Rahmen und hat diese mit High-Performance ausgestattet. Das Rose ist im Bereich MTB E Bike unser Testsieger geworden. In der gleichen Preisklasse wie die KTM E Bikes spielen die von Cube. Diese sind ebenso technisch gut ausgestattet und performen auch im Fahrverhalten. Etwas teurer mit über 7000,- Euro ist das XDURO von Haibike.
Verkehrstauglichkeit
Ein KTM e Mountainbike ist in vielen Fällen nicht verkehrstauglich. Denn dafür fehlt die Beleuchtung. Es gibt auch keinen Gepäckträger oder Schutzbleche am Fahrrad. Wollt ihr mit dem e MTB schnell mal in die Stadt radeln, müsst ihr es vorher StVZO-tauglich nachrüsten.
Materialien
Ein KTM e Mountainbike besteht entweder aus einem Aluminium-Rahmen oder einem Rahmen aus Carbon, der vom Gewicht her leichter ist.
Wo kann ich e Mountainbikes von KTM erwerben?
Auf der Seite von KTM könnt ihr ein Händler-Team in eurer Nähe finden, bei dem ihr ein KTM e Mountainbike kaufen könnt. Aber auch online gibt es zahlreiche Angebote für die hochwertigen Räder.
Tabellarische Übersicht: BESV TRX 1,3 vs. KTM Macina Team 773
| Merkmal | BESV TRX 1,3 | KTM Macina Team 773 |
|---|---|---|
| Preis | 3699 Euro | 3699 Euro |
| Gewicht | 23,4 kg | 25 kg |
| Reichhöhe | 1293 (+34) hm | 1843 (+0) hm |
| Gabel | Rockshox Judy Solo Air | Stahlfedergabel (archaisch) |
| Bremsen | Shimano Deore 4 Kolben | schwach |
| Akku | - | Bosch-E-Bike-Antrieb mit 750er-Powertube-Akku |
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