Die KVB Fahrrad App bietet in Köln und Umgebung eine flexible Möglichkeit, Fahrräder auszuleihen. Ob KVB-Rad, wupsiRad, RVK e-Bike oder metropolradruhr - mit der nextbike App können Sie überall Räder ausleihen. Es ist kinderleicht und Sie sind jederzeit superschnell unterwegs. Ab 1 € sind Sie dabei!
Wie funktioniert die KVB Fahrrad App?
Die Ausleihe ist auch mit der VRS-Chipkarte möglich. Dazu muss diese zuvor einmalig mit Ihrem Kundenkonto verknüpft werden. Scannen Sie mit der nextbike App den QR-Code am Rad oder halten Sie Ihre VRS-Chipkarte an den Sensor am Hinterrad.
Fahrt pausieren
Sie möchten Ihre Fahrt pausieren, ohne die Ausleihe zu beenden? Pausieren Sie dazu einfach Ihre Fahrt in der App und schließen Sie das Schloss.
Rückgabe
Schließen Sie das Rahmenschloss. Die Rückgabe wird automatisch erfasst. In nicht eingefärbten Straßen / Zonen sowie an Stationen ist die Rückgabe kostenlos. In der gelben Zone ist die Rückgabe mit 1 € Aufpreis möglich. Bei Rückgaben außerhalb der genannten Orte erheben wir eine Servicegebühr.
Tarife und Konditionen
Es können bis zu vier Räder gleichzeitig auf einen Account ausgeliehen werden. Abos und Sonderkonditionen gelten in der Regel nur für das erste Rad. Das Monats-Abo ist deutschlandweit bis auf Oldenburg, Mainz, Konstanz, Usedom, Nürnberg und Bremen gültig.
Sie fahren im Basistarif, wenn Sie keinen anderen Tarif gebucht haben und zahlen max. Die ersten 30 Minuten pro Ausleihe sind inklusive. Für jede weitere halbe Stunde zahlen Sie 1 € (max. 9 €/24 h).
Alle mit VRS-Chipkarte genießen Vergünstigungen in Köln und weiteren Städten und Gemeinden im VRS. Studierende kooperierender Hochschulen genießen ebenfalls Vergünstigungen. Alle, die bei der KVB ein digitales Deutschlandticket oder VRS-Abo abgeschlossen haben, können das KVB-Rad 30 Minuten kostenlos je Ausleihe nutzen. Jede weitere halbe Stunde kostet 1 € (max. 9 €/24 h).
Vorteile der KVB Fahrrad App
- Unkomplizierte Nutzung: Die App ist einfach und schnell zu bedienen.
- Flexible Mobilität: Ideal für kurze Strecken und zur Ergänzung von Bus und Bahn.
- Günstige Tarife: Besonders attraktiv für Studierende und VRS-Abonnenten.
- Multimodalität: Perfekt, um verschiedene Verkehrsmittel zu kombinieren.
Erfahrungen von Nutzern
Viele Nutzer berichten von positiven Erfahrungen mit der KVB Fahrrad App:
- Funktioniert wunderbar. Fahrtpausen sind auch kein Problem.
- Einfach, schnell und unkompliziert.
- Die ungebundene Mobilität in der Stadt ist spitze.
Nachteile und Kritikpunkte
Trotz vieler Vorteile gibt es auch Kritikpunkte:
- Verfügbarkeit: Nicht immer sind Fahrräder verfügbar, besonders an stark frequentierten Orten.
- App-Funktionen: Die App funktioniert nicht immer zuverlässig und zeigt manchmal falsche Standorte an.
- Zustand der Fahrräder: Einige Nutzer bemängeln den Zustand der Fahrräder.
- Servicegebühren: Unklare Regelungen und hohe Gebühren bei falscher Rückgabe.
- Kundenservice: Einige Nutzer berichten von unfreundlichem oder ineffizientem Kundenservice.
Negative Erfahrungen
Einige Nutzer berichten von negativen Erfahrungen:
- Schloss schließt einfach nicht.
- Nicht kundenfreundlich: Hohe Gebühren bei vermeintlich falscher Abstellung.
- Nur Probleme und Abzocke bei der Abrechnung.
- Nirgendwo Fahrräder und Stationen verfügbar.
Alternativen zur KVB Fahrrad App
Neben der KVB Fahrrad App gibt es auch andere Bike-Sharing-Anbieter:
- Nextbike: Marktführer in Deutschland und Europa, oft in Kooperation mit Verkehrsunternehmen.
- Wind Mobility: Stationsloses Bike-Sharing mit flexibler Ausleihe und Abstellung.
- Donkey Republic: Dänischer Anbieter mit festen Stationen für Ausleihe und Rückgabe.
- Lime: Anbieter von Fahrrädern, E-Scootern und E-Mopeds mit festen Stationen oder Zonen.
- Swapfiets: Langfristige Miete von Fahrrädern mit Reparaturservice.
- Call a Bike (Deutsche Bahn): Große deutschlandweite Verfügbarkeit, aber teilweise veraltete Räder.
- Bond: Schweizer Anbieter von schnellen E-Bikes (S-Pedelecs) mit Führerscheinpflicht.
Eine Übersicht über die verschiedenen Anbieter und ihre Bewertungen:
| Anbieter | iOS Bewertung | Google Bewertung |
|---|---|---|
| Nextbike | 4,5 Sterne | 4,5 Sterne |
| Wind Mobility | 4,4 Sterne | 3,8 Sterne |
| Donkey Republic | 4,5 Sterne | 4,0 Sterne |
| Lime | 4,9 Sterne | 4,7 Sterne |
| Swapfiets | 2,1 Sterne | 2,1 Sterne |
| Call a Bike | - | - |
| Bond | - | - |
KVB-Rad als Teil der Kölner Mobilität
Die KVB-Räder sind im gesamten Bediengebiet verteilt. Täglich sortiert das Service-Team des Kooperationspartners nextbike die Leihräder wieder neu, so dass sich dort, wo diese durch die Nutzer häufig ausgeliehen werden, auch Räder befinden. Das ist auf den großen Kölner Plätzen der Fall, an großen Haltestellen im Bus- und Stadtbahnnetz aber auch in anderen Bereichen.
Häufig ist es die „letzte Meile“, auf der der Bus oder die Stadtbahn nicht fährt und dann für den gesamten Weg doch das Auto vorgezogen wird. In anderen Fällen reichen den Fahrgästen die abendlichen Takte des ÖPNV nicht aus, so dass gerne auf Leihräder aufgestiegen wird.
Seit dem Start des KVB-Rades am 8. Mai 2015 hat sich die Nachfrage sehr dynamisch entwickelt. Insgesamt konnten in den ersten zwei Jahren fast 1,2 Millionen Fahrten verzeichnet werden. Am 17. Mai 2017 verzeichnete die KVB erstmals 5.000 Ausleihen an einem Tag. Seit März 2017 werden KVB-Räder im Schnitt 3.000 bis 3.700 Mal pro Tag ausgeliehen.
Jürgen Fenske, der Vorstandsvorsitzender der KVB, bewertet das so: „Das KVB-Rad ist ein wichtiges Element zur Stärkung des Umweltverbundes in Köln. Wir sind mit der guten Entwicklung in den ersten zwei Jahren sehr zufrieden. Mobilität per Rad und ÖPNV ist praktizierter Klimaschutz."
Bereits im Dezember 2015 wurde das Bediengebiet für die KVB-Räder vergrößert und ist seitdem mit ca. 84 Quadrat-Kilometern doppelt so groß wie zum Start des Leihradangebotes. Im August 2016 folgte dann die Vergrößerung der Flotte.
Bis heute haben sich rund 55.000 Kunden für die Nutzung der Leihräder registrieren lassen, im Durchschnitt sind sie 1,6 Kilometer mit dem Rad unterwegs. Insbesondere die Stammkunden im VRS nutzen gern das KVB-Rad. Mit ihrem Ticket auf der VRS-Chipkarte profitieren sie davon, dass jede Fahrt bis zu 30 Minuten kostenfrei ist. Über 18 Prozent der registrierten Kunden mit VRS-Chipkarte liehen sich 100 Mal und häufiger im Jahr ein KVB-Rad aus.
2017 sollen die ersten Leihrad-Stationen eingerichtet sein. Erste Standorte sind unter anderem an der Universität, am Butzweilerhof und in Mülheim vorgesehen. Damit wird das bisher flexible Standortangebot der Leihräder durch ein stationäres Angebot an Verkehrsknotenpunkten ergänzt.
Fazit
Die KVB Fahrrad App ist eine praktische Ergänzung zum ÖPNV in Köln, die flexible und umweltfreundliche Mobilität ermöglicht. Trotz einiger Kritikpunkte bietet sie besonders für Studierende und VRS-Abonnenten attraktive Vorteile. Es lohnt sich, die verschiedenen Angebote und Tarife zu vergleichen, um die beste Option für die eigenen Bedürfnisse zu finden.
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