Zündapp E-Bike Ladegerät Test: Ein umfassender Überblick

Die Firma Zündapp stand jahrzehntelang für hochwertige Mopeds, Mofas und Motorräder. Nun taucht Zündapp in Discountmärkten mit Pedelecs wieder auf, gefertigt werden die Räder von Prophete.

Test und Bewertung des Zündapp Green 4.0 E-Bikes

Das von uns erworbene Modell Green 4.0 zeigt bereits die Ausrüstung des von uns erworbenen ­Modells Green 4.0: Trio-Hinterrad­naben­motor aus Fernost, Shimanos einfache Altus-Kettenschaltung, Promax-V-Brakes, günstige Federgabel von SR Suntour. Immerhin stammt der Akku vom Markenhersteller Samsung.

Rahmen und Verarbeitung

Positiv fällt der sorgfältig verarbeitete Alu-Damenrahmen auf: saubere Schweißnähte, Verstärkungsblech zwischen Steuerrohr und Unterrohr, angeschweißte Führungshülsen für Kabel und Züge und schön verschweißte Aufnahmebuchsen für Bremsen und Gepäckträger; manch hochpreisiges Markenrad sieht nicht anders aus. Selbst die Lackierung ist einwandfrei und dürfte viele Jahre Freude bereiten.

Komponenten und Ausstattung

Ein anderes Bild vermitteln Ausrüstung und Anbauteile aus der Low-Budget-Kiste; Schaltung und Bremsen funktionierten bei unseren Testfahrten aber zufrieden­stellend. Im ­Vergleich zu höherwertigen Kettenschaltungen arbeitet die Altus-Gruppe von Shimano zwar etwas hakelig, die Gänge rasten aber ausreichend exakt ein. V-Brakes sind aus unserer Sicht an schweren Pedelecs nicht erste Wahl, bei guter Wartung und penibler Einstellung aber ausreichend sicher.

Schwächen und Kritikpunkte

  • Echte Schwächen zeigt die Federgabel: Sie arbeitet hart und unsensibel; eine gute Starrgabel brächte mehr Komfort und wäre leichter.
  • Ähnliches gilt für die Teleskopsattelstütze: Mal schluckt sie Fahrbahnschläge unsensibel, manchmal gar nicht.
  • Die 42 Millimeter breiten Reifen verbessern den Komfort auch nur minimal.
  • Selbst der Lenker bietet Anlass zu Kritik: Der linke Lenkergriff steht deutlich tiefer als der rechte.
  • Die Bremshebel quietschen schon im Neuzustand.
  • Die Kabelschuhe der Steckverbindungen an Vorder- und Rücklicht liegen allerdings außerhalb der Lampengehäuse und sind mit offenen Kunststoffhülsen nur mini­mal gegen Spritzwasser geschützt.

Fahreigenschaften

So gut gemacht der Rahmen auf den ersten Blick wirkt: Auf dem Prüfstand konnten wir nur eine sehr geringe Steifigkeit messen. Zusammen mit der hecklastigen Gewichtsverteilung durch den Hinterradnabenmtor führt das beim Fahren zu Rahmenflattern, wenn man beide Hände vom Lenker nimmt.

Ab etwa 20 km/h schwingt sich die Front durch Fahrbahn­unebenheiten von alleine auf. Bleiben die Hände am Lenker, läuft das Zündapp aber stabil geradeaus. Auch schnellere Kurven nimmt man sicher und mit wenig Kraftaufwand beim Einlenken.

Antrieb und Steuerung

Nicht mehr zeitgemäß - und gewöhnungsbedürftig - ist die Steuerung des Trio-Antriebs. Sie reagiert lediglich auf Kurbelbewegungen und schaltet den Motor zu, sobald und solange man in die Pedale tritt. Die Motorleistung ist von der Tretkraft unabhängig und lässt sich nur durch die Wahl der Unterstützungsstufe beeinflussen. Da die vier Stufen stark differenziert sind, kann man den Schub immerhin ­einigermaßen anpassen.

Gut gelungen ist aber das reduzierte Bedieninstrument am linken Lenkergriff. Zwar lassen sich nur Akkuladestand und Unterstützungsstufe ablesen, die Bedienung ist jedoch einfach und intuitiv.

Fazit zum Zündapp Green 4.0

Den Sparzwang in dieser Preisklasse zeigt das Zündapp deutlich. Die Ausrüstung besteht größtenteils aus günstig produzierter Massenware, der optisch schöne Rahmen offenbart deutliche Schwächen im Detail. Wer auf Qualität und Langlebigkeit Wert legt und eine sensible, gut einstellbare Motorunterstützung fürs Radfahren möchte, muss deutlich mehr Geld ausgeben.

ADAC Test von preiswerten E-Bikes

Der ADAC hat zehn preiswerte E-Bikes mit elektrischer Tretunterstützung bis 25 km/h getestet. Überprüft wurden Tiefeinsteiger-Pedelecs unter 2000 Euro auf Fahreigenschaften, Antrieb, Handhabung, Sicherheit sowie Schadstoffe.

Testergebnisse

Generell ist bei günstigen Pedelecs keine Spitzentechnologie zu erwarten, aber Antriebs-, Brems- und Akkuleistung sollten vernünftige Werte aufweisen. Bei den meisten der getesteten Tiefeinsteiger-Pedelecs fielen dabei die geringe Reichweite des Akkus und die lange Ladedauer auf sowie Defizite beim Antrieb.

Im Gesamtergebnis des Tests sind nur zwei von zehn Pedelecs gut, fünf befriedigend, eines ist ausreichend. Aber es gibt auch zwei mangelhafte Modelle.

Positive Beispiele

  • Deruiz: Mit einer Akku-Reichweite von 73 Kilometern im Test (genormter Reichweitenzyklus nach R200 vom Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) auf dem ADAC Prüfstand) ist mit dem Deruiz auch ein entspannter Tagesausflug möglich.
  • Fischer E-Bike Cita 2.2i: Es ist zwar ein schweres (28,8 kg Leergewicht), aber solides Pedelec. Als einziges Pedelec mit Mittelmotor im Test bietet es eine angenehm aufrechte Sitzposition und Komfort dank gefederter Sattelstütze und guter Vordergabel.

Negative Beispiele

  • Heybike: Das Modell von Heybike erreichte auf dem Prüfstand beim Test aber nur 35 Kilometer und fällt damit negativ auf.
  • Grundig und Zündapp Z502: Eine ähnlich lange Ladezeit hat im Test noch der Akku des E-Bikes Z502 von Zündapp.

Antriebsarten und Bremsen

Acht Pedelecs im Test haben einen drehfrequenzgesteuerten Antrieb, bei dem nicht registriert wird, wie viel Kraft beim Treten auf die Pedale wirkt. Gefährlich ist es, wenn der Nachlauf des Antriebes sehr lange anhält und nicht durch eine Betätigung der Bremsen unterbrochen wird.

Die Felgenbremsen bei den Modellen von F.IIi Schiano, Zündapp, Fischer und Prophete zeigen eher durchschnittliche Leistungen. Diese Bremstechnik ist aber mittlerweile eher veraltet.

Schadstoffbelastung

Bei allen anderen Pedelecs wurde der Schadstoff Naphthalin in den Griffen und im Sattel gefunden. Zudem wurde der Weichmacher DEHP in den Griffen bei dem Pedelec von Mokwheel und im Sattel beim Pedelec von Grundig gefunden.

Zuladung und Gewicht

Die Modelle im Test der Marken Zündapp und F.lli Schiano bieten mit rund 96 Kilogramm die geringste Zuladung. Das Heybike hat mit insgesamt 150 Kilogramm zulässigem Gesamtgewicht am meisten Spielraum für die Zuladung.

Empfehlungen

  • Die Antriebssteuerungen müssen so ausgelegt sein, dass bei Abbruch des Tretens die elektrische Unterstützung sofort unterbricht.
  • Die Akku-Reichweite sollte bei wenigstens 50 Kilometern liegen. Das Laden des Akkus sollte nicht länger als etwa dreieinhalb Stunden dauern.
  • Zulässiges Gesamtgewicht immer prüfen.
  • Die Beleuchtung muss der StVZO entsprechen und darf nicht blenden.
  • Die erste Probefahrt stets ohne elektrische Unterstützung durchführen.
  • Beim Radfahren Helm tragen, auch wenn dazu bei E-Bikes keine Pflicht besteht.

Zündapp E-Bike Modelle im Überblick

Hier ist ein Überblick über einige der beliebtesten Zündapp E-Bike Modelle, basierend auf einem Vergleich verschiedener Modelle:

Zündapp X300

Das E-Bike X300 der Marke Zündapp ist eine geeignete Wahl für Personen mit einer Körpergröße zwischen 150 und 180 cm. Das integrierte Scheibenbremssystem sorgt für eine sichere Fahrerfahrung. Das E-Bike bietet eine umweltfreundliche Alternative für Stadtfahrten.

Zündapp X20

Das Zündapp X20 E-Bike ist ein ungewöhnliches Klappfahrrad, das sowohl für Herren als auch Damen geeignet ist. Ausgestattet mit einem leistungsstarken Bosch-E-Bike-Mittelmotor und einer Shimano-Nexus-Siebengang-Nabenschaltung, bietet es eine beeindruckende Kombination aus Fahrkomfort und Leistung. Besonders beeindruckend ist die hohe Reichweite von 45 bis 120 km, unterstützt durch den 400-Wh-Akku.

Zündapp XFS

Mit dem Zündapp XFS E-Bike erhält man ein leistungsstarkes Elektro-Mountainbike, das sich vielseitig einsetzen lässt. Besonders beeindruckend ist seine Reichweite von 35 bis 150 km, die durch den starken Nabenmotor am Hinterrad und den 504-Wh-Lithium Akku ermöglicht wird. Die präzise 27-Gang-Schaltung von Shimano Tourney und die sicheren mechanischen Scheibenbremsen tragen zum Fahrvergnügen bei.

Zündapp Z810

Das E-Trekkingfahrrad Z810 der Marke ZÜNDAPP verfügt über 24 Gänge, die ein auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmtes Fahren ermöglichen. Dieses E-Bike der Marke Zündapp kommt je nach Geschwindigkeit, Steigung und Beschaffenheit der Strecke auf eine maximale Reichweite von bis zu 125 km.

Zündapp Z120

Das E-Bike Zündapp Z120 zeichnet sich durch seine beeindruckende Reichweite von bis zu 115 km pro Akkuladung aus. Bemerkenswert ist die hochwertige Verarbeitung des Aluminiumrahmens, der sowohl Stabilität als auch Langlebigkeit verspricht. Ausgestattet mit justierbarer Lenkerhöhe, Kettenschutz, Seitenständer, Gepäckträger und Beleuchtung, erfüllt es die Anforderungen eines elektrischen Klapprades.

Zündapp Z101

Das Zündapp Z101 Klapprad besticht durch eine solide Ausstattung, einschließlich einer Beleuchtung, die den gesetzlichen Anforderungen entspricht, und einer sechsstufigen Gangschaltung, die Flexibilität bei verschiedenen Fahrsituationen bietet. Die Anpassungsfähigkeit von Sattel (82-96 cm) und Lenker (98-110 cm) gewährleistet eine komfortable Fahrt für Nutzer mit einer Körpergröße zwischen 150 und 180 cm.

Zündapp Z500

Das E-Bike Zündapp Z500 ist für eine Körpergröße von 150 bis 185 cm geeignet und kann ohne Führerschein oder Versicherung gefahren werden. Es hat eine gute Akkukapazität von 360 Wh und kann eine Reichweite von maximal 115 km erzielen. Weitere Vorteile sehen wir in der maximalen Geschwindigkeit von 25 km/h sowie dem fünfstufigen Heckmotor, den Felgenbremsen und der sechs gängigen Kettenschaltung.

Häufige Fragen zu Zündapp E-Bikes

  • Kann ich den Akku vom Zündapp Klapprad zum Laden entnehmen? Der Akku beim Zündapp Z101 Elektrofahrrad sitzt im Rahmen und kann zum Laden entnommen werden.
  • Aus welchem Material sind die Zündapp e-Bike Rahmen hergestellt? Der Zündapp e-Bike Rahmen besteht aus leichtem Aluminium.
  • Wie lange habe ich Garantie auf mein Zündapp Klapprad? Auf Bremse, Schaltung und Bereifung gibt es 6 Monate Garantie beim Zündapp e Bike Klapprad. 2 Jahre Garantie gibt es auf den Rahmen, den Lenker, Stattelstütze und die starre Gabel.
  • Welche Reichweite haben die Zündapp Klappräder? Im Zündapp Z101 Test kommt das Elektro Fahrrad auf 40 Kilometer Reichweite. Das Zündapp Faltrad Z110 kommt laut Hersteller auf eine Reichweite von 65 Kilometer.

Zündapp Z802 E-Bike Test

Unboxing und Montage

Das Auspacken des E-Bikes verlief ohne jegliche Komplikationen. Das Zündapp Z802 und dessen Zubehör wurde sehr sorgfältig und sinnvoll verpackt. Das Zündapp Z802 wird komplett vormontiert geliefert.

Im Lieferumfang des Zündapp Z802 befindet sich eine ausführliche Montageanleitung, die für die notwendige Montage des Trekking E-Bikes benötigt wird.

Design und Details

  • Neben der Federgabel außerdem auch ein sehr weicher Fahrradsattel verbaut und verspricht damit einen hohen Fahrkomfort.
  • Verfügt bereits von Werk aus über alle notwendigen Lampen und Reflektoren.
  • Matte graue Lackierung mit großem Zündapp-Schriftzug sowie grünen Akzenten.
  • Die Leitungen sind zum größten Teil im Rahmen verlegt.

Technische Details

  • Motor: 250 W Ananda Heckmotor 36 V
  • Akku: 36 V 10.4 Ah Lithium-Ionen-Akku (375 Wh Akkukapazität)
  • Sensor: Bewegungssensor
  • Reifen: 27,5″ x 1,75″ Kenda Khan II Reflex
  • Reichweite: 30 - 115 km
  • Gewicht: 23,9 kg
  • Anzeige: LCD Balken-Anzeige
  • Gangschaltung: Shimano Altus 21-Gang

Fahreigenschaften

Bei dem Zündapp Z802 wird der Heckmotor per Controller mit fünf Stufen geregelt. Der Motor arbeitet im Übrigen nicht mit einer sogenannten Drehmomentunterstützung, sondern mit Geschwindigkeitsstufen.

Der Ananda Heckmotor bringt stets genug Drehmoment, um das E-Bike auch mit einem höheren Fahrergewicht und bei Anstiegen zügig auf die eingestellte Geschwindigkeit zu beschleunigen. Die Beschleunigung verläuft sehr linear und ohne jegliches Ruckeln.

Alltagstauglichkeit

Auf gut ausgebauten Radwegen fühlt sich das Zündapp E-Bike besonders wohl. Die Kenda Khan Reifen bieten stets eine sehr gute Bodenhaftung.

Im dichten Verkehr der Innenstadt konnte das Zündapp Z802 in Sachen Fahrkomfort und -verhalten vollends überzeugen. Besonders bei häufigen Stop-and-Go-Situationen sorgte der leise Ananda Heckmotor für ein angenehmes Fahrgefühl beim Beschleunigen.

Der sehr stabile Gepäckträger konnte problemlos Lasten bis zu 25 Kilogramm tragen.

Fahrten abseits befestigter Wege

Insgesamt bietet die Bereifung auch abseits von befestigten Wegen einen ausreichenden Grip. Lediglich auf sehr schlammigen Abschnitten meiner Tour fehlte mir es deutlich an Traktion.

Schaltung

Im Rahmen meines Zündapp E-Bike Tests konnte ich mich von der einwandfreien Funktion der 21-Gang Shimano Kettenschaltung und der Shimano Drehgriffschalter überzeugen. Das Schalten der Gänge erfolgt sehr direkt und ohne Verzögerungen.

Beleuchtung

Während meines Tests des Zündapp Z802 E-Bikes habe ich den Beleuchtungstest spät am Abend in der Innenstadt und einigen unbeleuchteten Parks durchgeführt. Dabei haben sich sowohl der Scheinwerfer als auch die Rückleuchte als ausreichend hell und sicher erwiesen.

Tabelle: Vergleich ausgewählter Zündapp E-Bike Modelle

Modell Motor Akku Reichweite Schaltung Besonderheiten
Zündapp X300 Heckmotor k.A. bis zu 130 km 7 Gänge Scheibenbremssystem
Zündapp X20 Bosch-Mittelmotor 400 Wh 45-120 km Shimano-Nexus-7 Klappfahrrad
Zündapp XFS Nabenmotor am Hinterrad 504 Wh 35-150 km Shimano Tourney 27-Gang Elektro-Mountainbike
Zündapp Z810 k.A. k.A. bis zu 125 km 24 Gänge Trekkingrad
Zündapp Z120 k.A. 374 Wh bis zu 115 km 7 Gänge Klapprad
Zündapp Z101 Radnabenmotor 270 Wh bis zu 65 km 6 Gänge Klapprad
Zündapp Z500 Heckmotor 360 Wh bis zu 115 km 6 Gänge Cityrad

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