Was für eine wundervolle Aufgabe: ein Testfeld zusammenstellen und dabei den Fokus auf cooles, originelles Design, Lifestyle, schöne Materialien und handwerklich tolle Verarbeitung zu legen!
Im Testfeld findet sich vom Faltrad bis zum leichtgewichtigen Kurvenräuber oder komfortablen Packesel eine bunte Auswahl.
Drei Eckpunkte sind ihnen gemein: eine relativ aufrechte Sitzposition und die pflegeleichte Nabenschaltung definieren sie als typisches Citybike, dazu sind sie durchweg recht clean, heißt: klare, schnörkellose Linienführung mit möglichst wenig Streben oder Anbauteilen, die aus der minimalistischen Silhouette herausragen.
Dieser Designtrend zieht sich aktuell durch viele Produkte, vom iPod über das Interieur von E-Autos bis zu minimalistischen Wohnlandschaften.
Die getesteten Citybikes in der Übersicht
- Gazelle Van Stael
- Koga Supermetro
- Retrovelo Louis Duo 26"
- Schindelhauer Gustav Moonlight Rose Edition
- Veloretti Caféchaser
- Turbine Diamond Custom
- Urwahn Stadtfuchs
- Vello Speedster Titan
Was ist oder was heißt “schön” im Zusammenhang mit einem Stadtfahrrad, und wie viel Design darf sein ohne die Funktion zu mindern? Immerhin ist ein Citybike kein Ausstellungsstück.
Timo Dillenberger, Testredakteur: Wegen der auffällig vielen “Wows” wildfremder Menschen haben wir erstmals auch diesen Faktor in die Bewertung aufgenommen.
Zugegeben, er ist etwas subjektiv, unser “Wow-Meter” soll auch nur einen Eindruck geben, wie heftig die Mitmenschen auf das jeweilige Modell reagiert haben.
Hand aufs Herz: Neben der Freude an schicker Optik hat sicher kein Biker etwas dagegen, wenn Passanten und Radler freundlich schauen oder grüßen.
Das ist uns bei den Testfahrten auffällig häufig passiert, wie mit einem VW Käfer oder Bulli. Die Menschen freuen sich einfach über so schöne Fahrzeuge, ganz gleich, ob sie vier oder zwei Räder haben.
Das stempelt einen nicht zum Angeber, man bereichert den umweltfreundlichen Stadtverkehr um einen schönen Anblick, ein Rad, das auch praktisch, schnell, bequem und wendig ist.
Manchen mag dies und der Stolz aufs Citybike sogar dazu motivieren, öfter aufs Bike statt ins Auto zu steigen. Was für eine tolle Bonusfunktion!
Citybikes: Optik, Funktion und die StVZO
Solch eine saubere Optik und klare Linie haben natürlich ihren Preis, im wörtlichen, aber eher noch im übertragenen Sinne.
Minimalistische Gepäckträger, wie der auf dem Koga, können einfach nicht die Lasten eines Tourengepäckträgers aufnehmen.
Ähnliches gilt für die schicken, auf der Gabel montierten Frontträger.
Selbst wenn sie 15 Kilo aushalten, das Lenkverhalten ab fünf Kilo wird derart unberechenbar, dass der Großeinkauf keinen Platz darauf findet, eher die Brötchentüte oder der Bürorucksack.
Knackpunkt Licht: Zwar sind Akkulampen zum Nachrüsten mittlerweile legal, Reflektoren rundum müssten aber an sich doch dran sein.
Ein eingesandtes Cityrad verfügt zugunsten aufgeräumter Optik nicht einmal über eine Bremse vorn.
Hier liegt es in der Verantwortung des Käufers des Cityrads, ob sie oder er beim unvermeidlichen Kompromiss mehr auf Sicherheit oder mehr auf Optik Wert legt.
Dass man schicke, moderne Optik, Praxisnutzen und gute Fahreigenschaften auch unter einen Hut bringen kann, zeigt das Schindelhauer Gustav in der farblichen Sonderedition.
Der massiv wirkende Rahmen gerade in der dezenten Lackierung bildet so klare Konturen, dass die Anbauten nicht auffallen.
Und der integrierte Frontträger beeinflusst das Lenkverhalten nur minimal, da er am Rahmen fixiert ist und nicht mitlenkt.
Apropos Integration: Koga und Urwahn vereinen beim Licht Design und Diebstahlschutz!
Das Rücklicht besteht je aus in die Sattelstütze eingelassenen LEDs, und auch Frontlampen beziehungsweise Tagfahrlicht sind ins Cityrad versenkt; das verhindert lange Finger und Schäden durch “Parkrempler” - und sieht auch noch spektakulär aus!
Die 8 Citybikes im Test: Designperlen für die Stadt
Gazelle Van Stael
Gazelle kann also nicht nur Hollandräder! Das Van Stael ist eine Hommage an die sportliche Vergangenheit der Marke.
Dabei passt die gelieferte Farbkombi extrem gut zur puristischen Aufmachung, allen voran die Ledergriffe und die schlanken Bremshebel, die Klingel musste für die Optik an den Vorbau weichen.
Die schmalen Reifen rollen und beschleunigen toll, der leicht gekröpfte Lenker ermöglicht fast aufrechtes Sitzen, und doch will das Van Stael eher sportlich düsen als cruisen, auch weil die Gänge echt lang übersetzt sind.
Steuer- und Sattelrohr stehen recht steil, das macht das Cityrad wunderbar agil.
Urgemütliche Optik trifft auf tempogene, todschicke und günstige Kombi.
Die wichtigsten Details zum Cityrad
- Modell: Gazelle Van Stael
- Preis: 899 Euro
- Gewicht: 15 kg
- Rahmenset/Größen*: gemuffter Stahlrahmen mit 1-Zoll-Rohren, Stahlgabel starr, Größen 49 (nur mid), 54, 59 und 64 (nur high) cm
- Varianten/Optionen: als„High-step“ mit waagerechtem Oberrohr und „Mid-Step“ mit Trapezrahmen in Blaugrün, Grau, Dunkelblau, Dunkelgrün
- Antrieb/Bremsen: 7-Gang-Shimano-Nexus-Getriebenabe mit Kette, 44:19 übersetzt, gefräste Kurbeln / Tektro-Caliper-Bremsen mit Retro-Hebeln
- Ausstattung: Hochprofilfelgen mit Continental-SportContact-II-Reifen 622 x 28 in Cremeweiß, Brooks-Ledersattel und Slender-Ledergriffe, Metalschutzbleche, Kettenkasten, Seitenständer
- Maximales Gesamtgewicht/Zuladung: 130 kg/27 kg und 25 kg (beide opt.)
- Entfaltung: 3,14-7,72 m
Vor- und Nachteile
- Plus: Minimalistisch klassisches Design, toller Lack, super agil und komfortabel
- Minus: Lang übersetzt, Bremsleistung bei Regen, Bereifung wenig komfortabel
Koga Supermetro
Die Vernunftlösung im Test, dabei birgt das Rad so viele optische wie technische Highlights.
Allein die spektakulär geformten Rohre, besonders das Steuerrohr mit integriertem Licht, Bremsleitungen und Schaltzug, dazu ganz hervorragende Schweißnähte und der Hammerschlag-ähnliche Lack: alles wie aus einem Guss!
Man sitzt citytypisch aufrecht, muss deshalb an Ampeln brav runterschalten, um zu beschleunigen.
Auf Schwung läuft das Rad sehr spurtreu und leicht, auch mit etwas Gepäck auf dem Träger, ab 13-15 Kilo macht der das Fahrgefühl minimal schwammig.
Der Rahmen selbst ist brutal steif; gut, dass die Reifen Schläge etwas abdämpfen. Alleskönner mit etwas Understatement.
Die wichtigsten Details zu diesem Stadtfahrrad
- Modell: Koga Supermetro
- Preis: 1849 Euro
- Gewicht: 15,5 kg
- Rahmenset/Größen: flach geschweißtes Alurahmenset aus hydrogeformten Rohren (6061er-Legierung), integrierter Lenkeinschlagbegrenzer und Koga Light Design / Diamantrahmen in M/L/XL, Mixedrahmen in S/M/L
- Varianten/Optionen: als Tiefeinsteiger in lim. Ed., ohne StVZO-Ausstattung
- Antrieb/Bremsen: Shimano-Nexus-8-Gang-Nabenschaltung mit Alfine-8-Schaltgriffen, Gates Carbondrive mit Übersetzung 46:22, Excenter-Tretlager / Shimano MT201 hydraulische Scheibenbremsen, 160 mm
- Ausstattung: Koga Urban Gepäckträger, Conti Contact Urban in 40-622 auf doppelwandigen Felgen, ART-zertifiziertes Rahmenschloss, Ergopedale
- Maximales Gesamtgewicht/Zuladung: 130 kg/25 kg (hi.)
- Entfaltung: 2,45-7,50 m
Vor- und Nachteile
- Plus: Top Lichtanlage inkl. Tagfahrlicht, wartungsarmer Gates-Riemen, top Bremsen, robuster Lack, dezenter 25-kg-Träger
- Minus: Relativ schwer
Retrovelo Louis Duo 26"
Durch die Stadt cruisen ohne Eile, dafür steht dieser Louis.
Dieser, denn über den Online-Baukasten könnte man ihn ebenso sportlich aufbauen, sogar mit Rohloff-Nabe.
Ohne Topspeed gibt’s auch keinerlei Kritik an den mechanischen Bremsen oder dem mittelmäßigen Geradeauslauf durch die rückwärtige Form des Lenkers, die eine urgemütliche Haltung bewirkt.
So relaxt will man auch nicht viel schalten, das macht die 2-Gang-Automatik; Berge oder harte Steigungen sind damit kaum drin.
Das stimmige, konsequente Design erinnert an ein Armeemotorrad der 40er, genauso robust ist das Rad von Gabel bis Heckträger.
Die originelle, saucoole Optik muss man ob des Preises aber schon sehr mögen.
Die wichtigsten Details zum Cityrad
- Modell: Retrovelo Louis Duo 26"
- Preis: 2880 Euro
- Gewicht: 17,5 kg
- Rahmenset/Größen: CroMo-Rahmen, teilgemufft mit teilbarem Hinterbau für Riementrieb, 3-Plattenkopf-Gabel, Aheadset / Einheitsgröße
- Varianten/Optionen: alle Farben bzw. Designs (Aufpreis für Pulverbeschichtung), alle Getriebe möglich, als 28-Zoll-Version mit schmalen Reifen
- Antrieb/Bremsen: Schlumpf-Haberstock-Kurbel mit 2-Gang-Getriebe mit Kettentrieb, Excentertretlager, Primärübersetzung 36:18 / SRAM AVID BB7 mech. Scheibenbremsen, 160 mm, Avid 2-Finger-Bremshebel
- Ausstattung: Brooks-Ledersattel, Kork-Ergogriffe, Schwalbe-Big-Apple-Reifen in 60 x 559 inkl. Reflexstreifen, Shimano-Alfine-Nabendynamo
- max. Gesamtgewicht/Zuladung: 130 kg / 20 kg (hi.)
- Entfaltung: 2,16-3,56 m
Vor- und Nachteile
- Plus: Großer Custom-Baukasten, superkomfortable Reifen-Sattel-Lenker-Kombi, toll verarbeitet, viele Anbauten in Radfarbe
- Minus: Wenig dynamisch, schwer, nicht billig
Schindelhauer Gustav Moonlight Rose Edition
Kein Wunder, dass Gustav schon alle Designawards abgeräumt hat! Das Rad ist nicht nur in der Sonderfarbe ein echter Blickfang, es ist auch super variabel einsetzbar.
Aktentasche, Paket, Einkaufskorb, fast alles findet im Nu seinen Platz auf dem am Steuerrohr massiv verschraubten Träger; dass der nicht mitlenkt, verwirrt nur kurz.
Mit den dicken Topreifen werden weder Fracht noch Pilot durchgeschüttelt, obwohl Gabel und Rahmen wunderbar steif sind.
Deren Form ist eben nicht nur Designobjekt. Anbauten sind bewusst dezent gehalten, Gustav ist der Star!
Gewicht und Fahrdynamik sind für ein lastentaugliches Rad recht gut. Sorry, Konkurrenz, das Rad ist überall vorne dabei - und bezahlbar!
Die wichtigsten Details zum Citybike
- Modell: Schindelhauer Gustav Moonlight Rose Edition
- Preis: 1750 Euro
- Gewicht: 15,3 kg
- Rahmenset/Größen: Rahmenset aus Aluminium (6061-T6-Legierung), Aero-Shape-Rohrsatz, 3-fach konifiziert, geschmiedetes Ausfallende mit Schlittenspannsystem, versteckte Öffnung für Riemen / Größen 45, 50, 55 cm
- Varianten/Optionen: auch in Tiefseeblau, Mineralgrau, Aschgrau, Petrol
- Antrieb/Bremsen: Shimano Nexus-8-Gang-Getriebenabe mit Alfine-Rapidfire-Schalter, Gates Carbon Drive - S150, Primärübersetzung 46:26 / Shimano MT200 hydraulische Scheibenbremse 160 mm
- Ausstattung: Conti Contact Urban in 50 x 584, Shimano-Nabendynamo DH-T400, Busch & Müller Lumotec Eyc N Plus-Lampe und ILU jr. Rücklicht
- Maximales Gesamtgewicht/Zuladung: 130 kg/15 kg (vo.) / - (hi., opt.)
- Entfaltung: 2,01-6,17 m
Veloretti Caféchaser
Ein Rad mit Bremse nur am Hinterrad ist in den Niederlanden völlig legal!
Die wichtigsten Details zum Cityrad
- Modell: Veloretti Caféchaser
- Preis: 472,50 Euro
- Gewicht: 14,0 kg
- Rahmenset/Größen: Aluminium-Oversize-Rahmen, gekreuzte Sattelstreben, Stahl-Gewindegabel / Größen 57 und 61 cm, pulverbeschichtet
- Varianten/Optionen: in den Farben Blue Yonder, Black Sabbath und Gun Metal Grey, auch als 3-Gang-Nabenschaltungsvariante mit und ohne Freilauf, Felgenbremse vorne und hinten zubuchbar
- Antrieb/Bremsen: Singlespeednabe, Kettenantrieb, Übersetzung 44:18 / interne Rücktrittbremse, KEINE Frontbremse am Testrad, optional bestellbar
- Ausstattung: Aluminium-Hochprofilfelgen, Kettenschutz in Rahmenfarbe, Zweibeinständer, Axa Batterierücklicht, Reifen in 622 x 37, Kettenspanner inkl.
- Maximales Gesamtgewicht/Zuladung: 120 kg / - (hi.), 15 kg (vo.)
- Entfaltung: 5,37 m
Vor- und Nachteile
- Plus: Extrem cleane Optik, toller Lack, stabile Felgen, Bleche in Rahmenfarbe
- Minus: Nur mit Zubehör StVZO-konform, Gang nur Flachland tauglich, Frontträger labil
E-Bike mit Rücktrittbremse
Der praktische Nutzen steht bei einem klassischen E-Bike mit Rücktrittbremse meistens im Vordergrund.
Dabei sollte jedoch auch nicht am Design und schon gar nicht an der Sicherheit gespart werden.
Ein perfektes E-Bike mit Rücktrittbremse kombiniert sowohl Stil als auch Nutzen und Sicherheit miteinander und lässt Sie somit ganz entspannt den Stadt-Dschungel erobern.
Dementsprechend werden auch die Testkriterien der Portale für einen E-Bike mit Rücktrittbremse Test sorgfältig und mit Blick auf die Schwerpunkte Sicherheit und Nutzwert ausgewählt.
E-Bike-Herren oder E-Bike-Damen?
Die Wahl zwischen einem Herren E-Bike und einem Damen E-Bike scheint auf dem ersten Blick gar nicht so schwer zu sein, aber tatsächlich sollte man sich im Vorwege schon einige Gedanken darüber machen.
Es gibt einem E-Bike Test nach sehr wohl einige Aspekte die dafür sprechen auch als Mann zu einem City E-Bike Damen mit Rücktrittbremse zugreifen.
Der größte Aspekt liegt bei dem sehr bequemen Tiefeneinstieg.
Besonders im Stadtverkehr kann es sich als besonders lästig herausstellen, wenn man seinen Körper ständig über das recht hohe Oberrohr bei einem klassischen City E-Bike Herren schwingen muss.
Auf der anderen Seite können natürlich auch Damen, statt einem klassischen Damen E-Bike, ein Herren E-Bike mit Rücktrittbremse wählen und so von dem zumeist geringeren Gewicht eines E-Bikes mit Diamantrahmen profitieren.
Neben einem City E-Bike kann natürlich auch die Wahl hin zu einem Trekking E-Bike für viele Interessenten durchaus sinnvoll sein.
Diese E-Bikes sind besonders für längere Radtouren oder gar Radreisen bestens geeignet.
Worauf sollte ich beim Kauf von einem E-Bike mit Rücktrittbremse achten?
Anders als bei einem normalen Fahrrad muss man bei einem E-Bike schon etwas weiter ins Detail gehen und auf die Feinheiten achten.
Die E-Bike Bremsen
Höchste Achtung ist bei den Bremsen geboten, denn diese können im Zweifel zwischen Leben und Tod entscheiden.
Achten Sie bei den Bremsen von E-Bikes mit Rücktrittbremse unbedingt auf einen namhaften Hersteller wie z.B. Shimano, Magura, Tektro oder Hayes.
E-Mountainbikes sollten des Weiteren unbedingt mit hochwertigen Scheibenbremsen ausgestattet sein.
Bei City-, Trekking-, und Falt E-Bikes genügen in der Regel die altbekannten Felgenbremsen (V-Brakes).
Der E-Bike Motor bei guten E-Bikes mit Rücktrittbremse
Als größter Zuliefer für preiswerte E-Bike Motoren hat sich der Hersteller Bosch etabliert.
Bafang stellt mittlerweile die Motoren für etwa 50% aller verkauften E-Bikes her (unter anderem auch für Fischer) und konnte sich aufgrund hoher Verarbeitungsqualitäten einen Namen machen.
Neben Bafang gibt es eine weitere Vielzahl unterschiedlicher Motoren Hersteller wie z.B. das Unternehmen Yamaha, Bafang, Shengyi oder auch Trio.
Der E-Bike Akku
Viele billige E-Bikes werden mit sehr geringen Reichweiten von nur 20-30 Kilometern angeboten.
Solch niedrige Angaben sind immer ein Indiz für ein besonders minderwertigen Akku und sollten in jedem Fall die Alarmglocken bei Ihnen schrillen lassen.
Wir raten unbedingt die Finger von solchen Angeboten zu lassen.
Bereits ab der Preisklasse von ca 1500 Euro finden sich E-Bikes mit hochwertigen Akkus und hohen Reichweiten von 80-100 Kilometer.
Wie hoch ist die maximale Reichweite von einem E-Bike
Die maximale Akku-Reichweite hängt von mehreren Faktoren ab und kann nicht ganz genau beziffert werden.
Im aktuellen Vergleich wurden durchschnittliche Akku-Reichweiten mit voll aufgeladenen Akkus von 60-180km erzielt.
Einen wichtigen Faktor spielt dabei die maximale Akkukapazität.
Achten Sie beim Kauf deshalb besonders auf eine hohe Akkukapazität ab etwa 400Wh.
Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist die Strecke.
Sind Sie viel in den Bergen unterwegs wird der Akku natürlich deutlich schneller entladen sein, als wenn Sie im Flachland gänzlich ohne Steigungen unterwegs sind.
Auch der Grad der Trittunterstützung beeinflusst die maximale Reichweite im E-Bike Test 2022 extrem.
Bei den meisten Pedelecs mit Rücktrittbremse können Sie zwischen mehreren Fahrstufen wählen und natürlich wird der Akku bei einer hohen Fahrstufe deutlich höher belastet, als bei einer sehr geringen Unterstützung.
Sollte der Akku doch einmal während der Radtour komplett erschöpft sein so kann trotzdem ganz normal weitergefahren werden. Dann jedoch ohne die Unterstützung des E-Motors.
Aktuelle E-Bikes mit Rücktrittbremse
Hier ist eine Übersicht einiger E-Bikes mit Rücktrittbremse:
| Hersteller | Modell | Kategorie | Raddurchmesser | Motor | Bremsen | Reichweite (max.) | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Telefunken | RC657 | Damen E-Bike | 28 Zoll | Telefunken Frontmotor | Mechanische Felgenbremsen | 100 km | 999,- € |
| Fischer | CITA 1.0 | Damen E-Bike | 26 Zoll | Bafang Frontmotor | Mechanische Felgenbremsen | 80 km | 1.299,- € |
| Zündapp | Z517 | Damen E-Bike | 28 Zoll | Ananda Frontmotor | Mechanische Felgenbremsen | 115 km | 1.199,- € |
| F.lli Schiano | E-Moon | Damen E-Bike | 28 Zoll | Ananda Frontmotor | Mechanische Felgenbremsen | 100 km | 899,- € |
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