Aufs Rad schwingen und los? Damit es Spaß macht, sicher ist und man effektiv vorankommt, muss das Fahrrad richtig eingestellt sein. Alles Wissenswerte übers Bikefitting.
Warum ist die richtige Einstellung wichtig?
Man sitzt auf dem Fahrradsattel, führt mit den Händen den Lenker und strampelt mit den Füßen in die Pedale. Auch wenn der Ablauf beim Radfahren automatisiert ist, läuft dieses Zusammenspiel nicht von selbst. Stimmen die Fitting-Einstellungen am Bike nicht mit dem Fahrradtyp, der Körperergonomie und dem Fahrverhalten überein, können Beschwerden auftreten, besonders in den Knien oder im Rücken. Selbst kürzere Strecken können dann anstrengend werden. In solchen Fällen passt meist die Ergonomie nicht. Damit ist in diesem Fall das Zusammenwirken von Mensch und Fahrrad gemeint. Letztendlich ist sie entscheidend dafür, wie effizient und ermüdungsfrei die Fortbewegung erfolgt. Jedes Fahrrad hat Möglichkeiten, um die Ergonomie zu verbessern.
Viele Fachhändler bieten die Einstellung des Fahrrads direkt nach dem Kauf zusammen mit dem Kunden an. Doch es geht auch allein. Am Fahrrad lassen sich natürlich noch weitere Komponenten einstellen wie die Bremse, das Schaltwerk oder der Umwerfer. Diese technischen Einstellungen fallen aber nicht unters eigentliche Bikefitting.
Bikefitting und Fahrradtyp
Die richtige Ergonomie zu finden, ist einerseits eine höchst individuelle Angelegenheit, denn schließlich besitzt jeder Mensch einen etwas anderen Körperbau. Andererseits ist die Vorgehensweise für fast jeden Fahrradtyp gleich. Das "fast" bezieht sich darauf, dass bei betont sportlich genutzten Bikes ein paar abweichende Regeln gelten. So wird beispielsweise auf einem BMX-Rad oder Enduro-Mountainbike kaum gesessen, sondern viel im Stehen gefahren. Hier spielt die Sattelhöhe eine untergeordnete Rolle. Dagegen sitzt man beim schnellen Rennradfahren oder gar dem Bahnfahren zwar meist, dafür ist aufgrund der höheren Geschwindigkeit die Aerodynamik von größerer Bedeutung. Dass in diesen Fällen die stark nach vorne gebeugte Körperhaltung für den Rücken eine Belastung ist, ist Radprofis egal.
Dabei gilt als wichtige Regel: Wer einmal mit allem durch ist, fängt wieder von vorne an. Nur so kann sichergestellt werden, dass sich eine Veränderung nicht negativ auf eine andere Größe auswirkt. Die erforderlichen Werkzeuge finden sich in jeder Werkzeugbox, oft sogar auch an Fahrrad-Multitools:
- Schraubenschlüssel
- Inbusschlüssel
- Schraubendreher
Die richtige Sitz- und Lenkerposition
Der wohl wichtigste Einzelschritt für die optimale Fahrradergonomie beim Bikefitting ist das Einstellen der Sattelhöhe in Relation zur Lenkerposition. Denn um kraftvoll und vor allem muskulatur- und gelenkschonend zu radeln, muss das Knie beim Treten locker durchgestreckt werden können, jedoch nicht überstreckt. Doch auch die waagrechte Einstellung der Sattelfläche und gegebenenfalls eine Längsoptimierung verbessern die Fahrradgeometrie.
Wichtigstes Prinzip für die Lenkereinstellung ist, dass die Rückenmuskulatur eine sogenannte Vorspannung aufbaut. Rücken- und Bauchmuskulatur müssen aktiv gespannt sein. Nur so kann sich die Wirbelsäule stabilisieren und ist vor Überlastung geschützt. Ein Rundrücken schafft das nicht. Wie hoch dafür der Lenker eingestellt werden muss, ist vom Körperbau und dem persönlichen Empfinden abhängig.
Hier gibt es eine detaillierte Beschreibung zur richtigen Sitz- und Lenkerposition.
Lenkerformen und Griffposition
Die optimale Griffposition ist wesentlich von der Körperhaltung auf dem Fahrrad abhängig. Schnelle Fahrer bevorzugen eine gestreckte Sitzposition, weil sie die Kraftübertragung und die Aerodynamik verbessert. Für die allermeisten anderen Radfahrer spielen jedoch Komfort und die Radbeherrschung eine größere Rolle: Sie fahren eher aufrecht.
Maßgeblich wird dabei die Haltung vom Abstand zwischen Sattel und Lenker sowie von der Position der Griffebene im Verhältnis zur Sattelebene bestimmt. Entsprechend haben Fahrräder je nach potenziellem Einsatzzweck unterschiedliche Lenkerformen, die Haltung und Fahrverhalten vorgeben. Bei einem Hollandrad ist der Lenker weit in Richtung Sattel geschwungen. Folglich verkürzt sich der Abstand, das Fahren wird aufrechter und komfortabler. Beim Rennrad sorgen dagegen die Auswölbungen am Lenker dafür, dass sich der Fahrer weiter strecken kann und damit flacher auf dem Bike sitzt. Mountainbikes haben einen vergleichsweise geradlinigen Lenker, was für ein besonders stabiles Fahrgefühl sorgt, gerade im Gelände.
City- oder Tourenräder bilden einen Kompromiss, der für viele Radfahrer taugt. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Lenkerbreite: Handmitte und Schulterkante sollten eine Linie bilden, die parallel zum Rahmen verläuft.
Bei der Wahl des Lenkers kommt es auch auf die individuelle Form des Handgelenks an. Manche Fahrer bekommen bei der einen oder anderen Form nach längerem Fahren Handgelenkschmerzen. Entweder sind dann die Fitting-Komponenten nicht optimal aufeinander eingestellt oder der Lenkertyp ist nicht ideal für Anatomie und Fahrempfinden der jeweiligen Person. Beides erschwert es, eine gute Griffhaltung einzunehmen. Eine längere Probefahrt ist daher besonders dann sinnvoll, wenn man plant, auf einen anderen Fahrradtyp umzusteigen.
Lenker mit nur einer Griffposition wie beim City-, Mountainbike oder Trekkingrad können mit Bar-Ends (Lenkerhörnchen) um eine zusätzliche Griffposition erweitert werden. Diese rechtwinklig zum Lenker angebrachten Fortsätze sind kostengünstig, einfach nachzurüsten und bieten mehr Spielraum für dynamischeres Fahren. Beachten sollte man, dass diese primär zur Entlastung für zwischendurch gedacht sind, wenn keine Bremsvorgänge zu erwarten sind. Der verlängerte Weg von Hand zu Bremse und Schaltung sollte hier bedacht werden. Denn was nützt es, komfortabel zu sitzen, aber nicht mehr die Bremse mit ganzer Kraft betätigen zu können?
Für beide Hebel gilt: Um sie zu erreichen, darf das Handgelenk nicht abgewinkelt werden. Wenn die Finger auf dem Hebel liegen, bilden sie zusammen mit Handgelenk und Unterarm eine Linie. Und wenn schon Feinarbeit gefragt ist, sollte auch die Griffweite eingestellt werden. Die dafür relevante Schraube befindet sich üblicherweise am Griff. Der Hebel sollte so justiert werden, dass ihn die ersten Fingergelenke umschließen können.
Die Fußposition kontrollieren
Nur wer ein Fahrrad mit Klickpedalen fährt, hat die Möglichkeit, Einstellungen am Pedal vorzunehmen. Doch die Schuhplatte lässt in Bezug auf die Pedalachse kaum Fehleinstellungen zu - eher geht es um Feinheiten beim Ausrasten des Schuhs. Was jedoch bei Pedalen aller Art kontrolliert werden muss, ist die Position des Fußes auf dem Pedal. Dabei ist wichtig, dass der Fußballen auf dem Pedal steht.
Sollten nach Einstellen aller übrigen Parameter die Zehenspitzen oder das Fußgewölbe aufliegen, muss noch einmal das gesamte Fitting kontrolliert werden. In beiden Fällen würden durch zu starkes Abknicken beziehungsweise Durchbiegen des Fußes rasch Ermüdungserscheinungen oder gar Schmerzen auftreten. Und das ist schließlich das Letzte, was man von einem richtig eingestellten Fahrrad erwartet.
Auf Körpersignale achten
Natürlich hat jeder Mensch eine eigene Anatomie und ein individuelles Empfinden. Achten Sie auf die Signale des Körpers. Wenn eine Einstellung für Sie unangenehm ist, obwohl sie so empfohlen wird, justieren Sie in kleinen Schritten nach. Schon einige Millimeter bei Sattel und Lenker können den Unterschied ausmachen. Tipp: Fahren Sie dynamisch. Zwischendurch das Gewicht verlagern, leicht in den Stand gehen, die Trittfrequenz verändern, die Hände ausschütteln und Pausen machen - so wird das Fahrradfahren angenehmer, und Sie beugen Verspannungen vor.
Professionelles Bikefitting
Wer Fahrradtyp, Ergonomie und Körpergefühl beim Einstellen der Fahrradkomponenten beachtet, sollte die Anpassungen selbst vornehmen können. Ein professionelles Fahrradfitting ist relativ teuer. Pro Stunde muss man mit etwa 100 Euro rechnen und - je nach Leistung - mit 2 bis 4 Arbeitsstunden. Ein professionelles Bikefitting kann sinnvoll sein, wenn man auf Profiniveau fährt, gesundheitliche Einschränkungen oder eine Vorbelastungen mitbringt, zum Beispiel nach einem Unfall, oder eine lange Fahrradreise plant. Das Bikefitting beim Experten kann umfassen:
- Körpervermessung
- Fahrradvermessung
- Beweglichkeitsanalyse
- Einstellung der Sattelhöhe
- Justierung des Sattelversatzes
- Anpassung von Lenkerhöhe und -abstand
- Ermittlung der Lenkerbreite
- Optimierung der Fußstellung auf dem Pedal
- Kontrolle der Knieerhebungskurve
Fahrradlenker richtig einstellen - Schritt für Schritt-Anleitung
Um den Lenker deines Fahrrads neu einzustellen, brauchst du meistens nur ein Werkzeug: einen Innensechskant mit 4, 5 oder 6 Millimeter Durchmesser. Die meisten Vorbauten verfügen nur über ein bis zwei Schrauben, die du mit dem Inbusschlüssel ganz leicht lösen und wieder festziehen kannst. So kannst du im Handumdrehen die Lenkerhöhe deines Bikes auf deine präferierte Sitzposition einstellen. Wie genau du dabei vorgehst, richtet sich nach der Art des Vorbaus.
Wie stelle ich den Schaftvorbau ein?
Den Schaftvorbau findest du insbesondere bei Kinderfahrrädern, Vintage-Bikes und Fixies. Bei diesem Vorbau-Typ sind Gabelschaft und Vorbau miteinander verbunden, wodurch sich der Lenker leicht in der Höhe verstellen lässt:
- Entferne zunächst (falls vorhanden) die Staubschutzklappe am Vorbau.
- Drehe anschließend die Schraube mit einem 6er-Inbusschlüssel auf.
- Im besten Fall kannst du jetzt bereits den Lenker in der Höhe verstellen. Sollte sich der Fahrradlenker nicht bewegen lassen, kannst du mit der Hand oder einem Gummihammer vorsichtig auf den Inbus-Kopf klopfen, um die Befestigung zu lösen.
- Sobald du die für dich optimale Position des Lenkers gefunden hast, ziehst du die Schraube leicht an und überprüfst, ob der Lenker gerade steht.
- Abschließend muss du nur die Schraube wieder festziehen und die Staubschutzkappe anbringen.
Wichtig: Ziehe den Lenker nicht zu weit aus dem Gabelschaft. Als Orientierung dient dir hierbei die Markierung auf der Vorbaustange. Sie zeigt dir die maximale Höhe des Fahrradlenkers an, die du auf keinen Fall überschreiten solltest.
Wie verstelle ich einen Ahead-Vorbau?
Ein Ahead-Vorbau dient als Bindeglied zwischen Lenker und Gabelschaft und ist mittlerweile bei den meisten Fahrrädern standardmäßig verbaut. Die Einstellung der Lenkerhöhe gestaltet sich bei dieser Variante allerdings schwieriger: Zwar gibt es den Ahead-Vorbau vereinzelt auch mit Gelenk, welches dank mehrerer Schrauben eine einfache Höhenanpassung ermöglicht, die meisten Ahead-Modelle kommen jedoch ohne aus. Entsprechend lässt sich der Ahead-Vorbau nur durch das Einsetzen von Spacern in der Höhe verändern. Diese kannst du ganz einfach ein- und ausbauen. Alles was du dafür brauchst, ist der passende Inbusschlüssel.
Willst du den Lenker höher machen, montierst du zusätzliche Spacer unter dem Vorbau. Wenn du den Lenker niedriger machen möchtest, entfernst du die Spacer und steckst diese stattdessen auf das Steuerrohr oberhalb des Vorbaus. Alternativ kannst du den Ahead-Vorbau auch einfach umdrehen und so den Lenker entweder höher oder niedriger machen.
Neigung beim Fahrradlenker einstellen - so geht’s
Neben der Lenkerhöhe kannst du bei vielen Fahrrädern, insbesondere bei Trekkingbikes, die Lenkerneigung variieren. Hierfür brauchst du lediglich den passenden Innensechskant:
- Löse die vier Schrauben am Vorbau.
- Stelle nun den gewünschten Rise bzw. Winkel ein, indem du den Lenker leicht nach vorne oder hinten neigst.
- Ziehe abschließend die Schrauben wieder fest.
Je weiter der Lenker nach unten geneigt ist, desto durchgestreckter sind die Arme. Achte bei der Einstellung des Lenkers darauf, dass deine Arme leicht gebeugt sind. Sind sie dies nicht, sondern komplett durchgestreckt, federn sie dein Körpergewicht nicht richtig ab, wenn du über unebene Wege fährst. Die meisten Vorbauten verfügen über eine Neigungs-Skala, deren maximaler Wert nicht überschritten werden sollte.
Tipp: Um besser an und mit deinem Bike arbeiten zu können, empfehlen wir dir dein Fahrrad auf einem Fahrradständer abzustellen oder einen Montageständer zu benutzen. Außerdem solltest du immer mit den passenden Minitools und dem richtigen Fahrrad Werkzeug zur Montage arbeiten.
Fahrradlenker einstellen - so findest du die optimale Lenkerhöhe
Eher aufrecht, sportlich gestreckt oder flach und aerodynamisch - für die ideale Lenkereinstellung ist nicht nur die eigene Körperanatomie, sondern auch der Fahrstil entscheidend. Daher gibt es auch keine allgemein gültige Formel, die sich sowohl bei Mountainbike, Rennrad und City-Bike anwenden lässt. Allerdings gibt es einige Parameter, die du bei dem jeweiligen Fahrradtyp beachten solltest, bevor du die Lenkerhöhe einstellst.
Fahrradlenker einstellen beim Trekking-Bike
Beim Trekking-Rad steht der Komfort beim Fahren an erster Stelle, da das Bike vor allem für lange Touren genutzt wird. Die Sitzposition beim Trekking- wie auch City-Bike ist daher relativ aufrecht und schonend für Handgelenke und Rücken. Das Becken sollte leicht nach vorne gekippt sein, sodass der Rücken ein leichtes Hohlkreuz und die Wirbelsäule eine natürliche S-Form bildet.
Der richtige Winkel beim Mountainbike-Lenker
Die Sitzposition beim Mountainbike ist deutlich sportlicher als beim City- oder Trekking-Rad. Bist du hingegen Downhill-Fahrer solltest du deinen Lenker etwas höher einstellen, da du beim Bergabfahren dein Gewicht hauptsächlich auf das Vorderrad verlagerst.
Fahrradlenker-Höhe richtig einstellen beim Rennrad
Rennrad-Fahrer wollen vor allem eines sein: windschnittig und möglichst schnell. Die hohen Geschwindigkeiten erreichen die Sportler durch eine aerodynamische Sitzposition, bei der der Sattel meistens einige Zentimeter über dem Fahrradlenker ist. Somit ist der Winkel zwischen Armen und Oberkörper größer als bei den Mountainbike-Fahrern.
Breite und Biegung - darauf solltest du schon beim Kauf achten
Damit das Radfahren nicht von Schmerzen oder Verspannungen begleitet wird, solltest du schon beim Kauf deines Bikes darauf achten, dass sowohl die Breite als auch die Biegung des Lenkers deinen Bedürfnissen entspricht. Breite Lenker bieten mehr Stabilität beim Fahren im Gelände und sind daher bei den meisten MTBs verbaut. Schmalere Lenker sind dafür aerodynamischer und daher besonders bei Rennradfahrern beliebt. Die Schulterbreite gibt dabei einen guten Anhaltspunkt, wie breit ein Lenker bei einem bestimmten Rad sein sollte. Ob Flatbar, Bullhorn oder Dropbar: Teste am besten mehrere Lenker aus, um so das Modell zu finden, welches am besten zu dir und deinem Fahrstil passt.
Laufrad richtig einstellen - die Sattelhöhe
Damit Dein Kind sicher mit dem Laufrad unterwegs ist, sollte nicht nur die Ausstattung wie etwa ein Helm vorhanden sein. Die richtige Einstellung ist genauso wichtig.
Auf dem Laufrad sollte Dein Kind mit beiden Füßen festen Stand auf dem Boden haben. Beide Fußsohlen sollten den Boden berühren. Die Knie des Kindes sollten dabei leicht angewinkelt sein, wenn es auf dem Laufrad sitzt. Du kannst Dich bei der Einstellung der Sattelhöhe auch an der Schrittlänge Deines Kindes orientieren. Stelle den Lenker also so ein, dass der Rücken Deines Kindes gerade ist, wenn es auf dem Laufrad sitzt. Viele Kinder beginnen bereits mit zwei Jahren, Laufrad zu fahren.
Schrittlänge ermitteln
Zuerst die Schrittlänge ermitteln: miss die Strecke vom Fußboden bis in den Schritt mit einem Zollstock. Die Schrittlänge multiplizierst Du mit 0,885.
Kippt das Becken im Rhythmus des Pedalierens nach rechts und links, so ist der Sattel zu hoch. Wenn der Sattel zu niedrig ist, macht sich das erst nach einigen Kilometern oft durch Knieschmerzen bemerkbar.
Anleitung: Montage und Einstellung eines Kinderlaufrads
Du hast dich für den Kauf eines Kinderlaufrads Runride entschieden. Beim Öffnen des Verpackungskartons wird dir auffallen, dass das Laufrad in mehreren Einzelteilen geliefert wird.
Die Bedienungsanleitung findest du im Inneren der Verpackung. Sie hilft dir beim Zusammenbau des Laufrads.
Der Schritt der Montage ist besonders wichtig! Aber keine Sorge, in unserer Anleitung wird jeder Schritt genau erklärt.
Zunächst einmal siehst du die einzelnen Komponenten des Laufrads: Den Sattel, den Rahmen, die Gabel, den Lenker und die Räder. In einer Papiertüte findest du alles, was du zum Aufbau des Laufrads benötigst.
ERSTER SCHRITT:
Führe die Gabel in den Rahmen ein (und achte dabei auf die korrekte Ausrichtung). Für eine bessere Stabilität ist die Gabel nicht komplett vertikal ausgerichtet. Achte darauf, dass sie leicht nach vorne geneigt ist, nicht in Richtung des Rahmens. Wenn du sie falsch herum anbringst, lässt sich das Rad nicht mehr in korrekter Ausrichtung zum Rahmen einsetzen. Das ist aber wichtig, weil dadurch verhindert wird, dass Lenker und Rad zu weit einschlagen. Beachte dazu auch die Bedienungsanleitung und das Video.
Setze die Lenkerklemme in die Gabel ein. Bei diesem Kinderlaufrad Runride 100 ist die Lenkerklemme die Klemme mit dem kleinsten Durchmesser. Die Klemme mit dem größeren Durchmesser ist für den Sattel bestimmt.
Führe dann den Lenker direkt in die Gabel ein. Beachte dabei die Markierung "„STOP“" auf dem vertikalen Lenkrohr. Wichtig: Diese STOP-Markierung muss so weit in das Steuerrohr hineingeschoben werden, dass sie nicht mehr zu sehen ist. Nur so ist ein sicherer Halt des Lenkers im Steuerrohr gewährleistet.
Gut zu wissen: Für den Lenker selbst gibt es keine vorgegebene Richtung. Im Allgemeinen richtet man ihn aber so aus, dass die „STOP“-Markierung Richtung Sattel zeigt.
Ziehe nun die Lenkerklemme so fest wie möglich an. Nutze dazu den Innensechskantschlüssel.
ZWEITER SCHRITT:
Setze den Sattel in den Rahmen ein. Auf dem Sattelrohr befindet sich die gleiche Markierung wie auf dem Lenker. Auch hier beschreibt diese Markierung den Punkt, bis zu dem der Sattel höchstens eingeschoben werden darf. Die Markierung muss daher immer innerhalb des Rahmenrohrs bleiben und darf auf keinen Fall sichtbar sein.
Ziehe anschließend mit dem dafür vorgesehenen Werkzeug die Sattelklemme fest und beachte auch dabei die Markierung.
DRITTER SCHRITT:
Drehe das Laufrad um, damit du die Räder leichter einsetzen kannst. Schiebe die Metallachse durch die Mitte des Rads. Setze die beiden Kunststoff-Verschlusskappen auf und achte dabei auf die korrekte Ausrichtung (nähere Informationen dazu findest du auch auf Seite x in der Bedienungsanleitung).
VIERTER SCHRITT:
Fertig! Jetzt kann es fast losgehen! Es fehlt nur noch ein letzter, aber wichtiger Schritt, bevor dein kleiner Rennfahrer / deine kleine Rennfahrerin auf dem neuen Kinderlaufrad losbrausen kann: Stelle die Höhe des Sattels und des Lenkers ein. Die Sitzhöhe ist der wichtigste Punkt, wenn Du ein Kinderfahrrad richtig einstellen möchtest. Wir erklären Dir hier, wie es geht..
Die wichtigste Voraussetzung für eine bequeme und effektive Sitzposition: Das Kinderfahrrad muss zu Deinem Kind passen. (-> Die richtige Fahrradgröße finden) Wenn das der Fall ist, verschafft Dir der höhenverstellbare Sattel Spielraum, um die Sitzhöhe perfekt an die Bedürfnisse Deines Kindes anzupassen. Zunächst löst Du mit einem Inbusschlüssel (5 Millimeter) die Schraube an der Sattelklemme. Anschließend kannst Du den Sattel nach oben oder unten verschieben. Bitte beachte: Die Sattelstütze muss mindestens 65 Millimeter tief im Sattelrohr eingesteckt sein. Eine entsprechende Markierung findest Du auf der Sattelstütze. Deshalb geben wir bei unseren Kinderlaufrädern und Kinderfahrrädern passend zur Rahmengröße immer auch die entsprechende Schritthöhe an.
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