Laufrad für Kinder ab 2 Jahren: Vorteile, Nachteile und worauf Sie achten sollten

Kinder ab 2 Jahren sind aktiv und fangen an, das Leben zu entdecken. Das geht wunderbar auf einem Kinder-Fahrzeug. Kinder ab 2 Jahren fühlen sich schon sicher in ihrer Fortbewegung.

Die Vorteile von Laufrädern für 2-jährige Kinder

Mit dem ersten Laufrad wird der Gleichgewichtssinn der Kinder und deren Koordination weiter angesprochen und geschärft. 2 Jährige Kinder lernen anfänglich, stabil auf dem Laufrad zu sitzen, zu rollen und sich fortzubewegen. Das klassische Kinder-Lernlaufrad für 2-Jährige ist für Kinder mit einer Körpergröße ab 85 cm ideal.

Die Kinder lernen das rechtzeitige Bremsen und Ausweichen und entwickeln ein Gefühl für ihr Gleichgewicht. Es fördert sowohl die motorische als auch die mentale Entwicklung, indem es die Reaktionsfähigkeit verbessert und ein Verständnis für die eigenen Bewegungsabläufe schafft.

Außerdem hat man die Erfahrung gemacht, dass Kinder mit Laufrad-Erfahrung einfacher das Fahrrad-Fahren erlernen. Hier ist es auch hilfreich nach und nach ein Laufrad mit Bremse einzuführen.

Die Kinder haben eine Menge Spaß und lernen in Sachen Motorik, Gleichgewicht und Koordination eine Menge dazu. Laufräder sind relativ kostengünstig und wachsen - je nach Hersteller - mit den Kindern mit, sodass über mehrere Jahre das Laufrad genutzt werden kann.

Das Laufrad ist die Vorstufe zum Fahrrad. Es wird schon die Sitzposition, das Lenken und der Gleichgewichtssinn so trainiert, dass die Kinder recht schnell den Wechsel zum Fahrrad schaffen.

Die richtige Größe und Ausstattung

Entscheidend ist auch die Höhe des Sattels zum Boden, denn es ist wichtig, dass die Kinder gut und sicher mit dem Laufrad fahren können. Die Beine sollen schnell und sicher auf den Boden kommen. Der Abstand zwischen Boden und Sattel beträgt bei einem Puky LR M beispielsweise 30 cm in der niedrigsten Position.

Die Schrittlänge deines Kindes ist der Abstand zwischen Boden und Schritt. Das klassische Laufrad für Kinder hat einen Reifen vorne und einen Reifen hinten. Ein kindgerechter Sattel in Bananenform ist besonders beliebt, weil die Kinder recht sicher sitzen.

Vorne gibt es einen Lenker, der sich frei bewegen lässt und mit denen die Kinder frei die Richtung bestimmen. Meist sind die Kinder-Laufräder mit einem höhenverstellbaren Sattel und einem höhenverstellbaren Lenker ausgestattet.

Schön ist es weiterhin, dass das Laufrad ein großes Trittbrett hat: Beim Bergabrollen ziehen die Kinder intuitiv die Füße nach oben. Das Trittbrett dient nun als Fußablage, auf das die Kids die Beine abstellen.

Das Fahrrad kann optimal an die Größe der Kinder angepasst werden und wächst sozusagen mit ihnen mit. Der Sattel wird in der Höhe verstellt, um Funktion und Sicherheit des Rades zu gewährleisten: Die Sitzhöhe sollte dabei so eingestellt werden, dass das Kind sicher im Sattel sitzt, die Knie leicht angewinkelt, und den Boden bequem mit den Füßen erreicht, um sich kraftvoll abstoßen zu können.

Es sollte den Lenker komfortabel, mit leicht angewinkelten Armen greifen und dabei aufrecht sitzen können, um eine optimale Kontrolle und Balance zu gewährleisten und die Fahrtrichtung im Blick zu halten.

Was zeichnet ein Laufrad ab 2 Jahren aus?

Kinderlaufräder für Zweijährige (also solche die ab 2 Jahren und mindestens bis zum dritten Geburtstag passen) gehören zu den kleinsten vollwertigen Laufräder die es gibt. Für Kinder ab 1 Jahr empfehlen wir noch Laufräder mit 4 Rädern.

Einige wenige Lauflernräder mit 2 Rädern werden von den Herstellern bereits ab 1,5 Jahren empfohlen werden aber dies ist eher die Ausnahme. Laufräder für 2 jährige Kinder sind ausschließlich Modelle mit 2 Rädern. Bei den Laufrädern handelt es sich aber immer noch um Anfängerräder.

Weil die Kinder in diesem Alter immer noch klein und schwach sind sollte das perfekte Laufrad für dieses Alter möglichst leicht zu fahren sein, die Kleinen wenig belasten und ablenken. Das bedeutet, dass es hier ganz andere Anforderungen an ein gutes Laufrad bestehen als bei Laufrädern für Kinder ab 3 Jahren. Das betrifft neben der Größe vor allem auch die Ausstattung.

Die passende Größe für Zweijährige

Am wichtigsten ist die passende Größe des Laufrads. Die Zoll Größe ist ziemlich egal. Denn ob ein Laufrad 8, 10 oder 12 Zoll hat beschreibt nur den Durchmesser der Räder.

Ob ein Laufrad einem Kind passt hängt von der Sattelhöhe ab, denn die Sitzhöhe des Laufrads muss zu deinem Kind passen. Wenn der Sattel zu hoch ist kommt dein Kind nur schwer mit den Füßen auf den Boden. Damit fühlt es sich unsicher und wird keine Freude an dem Laufrad haben.

Wenn der Sattel zu niedrig ist kann es sich nicht richtig vom Boden abstoßen und hat auch keinen Spaß. Ein Laufrad passt also wenn sich die Sattelhöhe an die Schrittlänge des Kindes anpassen lässt.

Wie du in unserer Größenempfehlung nachlesen kannst ist unsere Kategorie 3 passender Laufräder für zweijährige Kinder über folgende Werte für Alter, Körpergröße, Schrittlänge und Sitzhöhe definiert:

Alter Körpergröße Schrittlänge Sattelhöhe
2 - 3 Jahre 85 - 95 cm 32 - 38 cm 30 - 36 cm

Hierbei handelt es sich um Erfahrungs- und Näherungswerte ohne Garantie. Auch lassen sich natürlich nicht immer alle Angaben vereinen. In solch einem Fall hat die Schrittlänge ein höheres Gewicht als das Alter und die Körpergröße, denn die Schrittlänge entscheidet ob dein Kind auf ein Laufrad mit einer bestimmten Sattelhöhe passt.

Das Alter ist nur ein grober Richtwert. Zur Not ist die Körpergröße besser geeignet. Die ist aber viel ungenauer als die Schrittlänge weil Kinder bei gleicher Größe unterschiedlich lange Bein haben können.

Neben der Sattelhöhe ist vor allem die Rahmenform wichtig. Mit einem abgesenkten Rahmen fällt den Kindern das Auf- und Absteigen leichter. Sie können dann problemlos vor dem Sattel stehen. Beim Laufrad ist ein hohes Oberrohr aber nicht so problematisch wie beim Fahrrad weil die Kinder eh auf dem Sattel sitzend den Boden mit beiden Beinen erreichen. Aber lieber ein niedriger Rahmen für kleine Kinder.

Ein hohes Gewicht belastet

Selbst wenn die Größe passt kann ein Laufrad für dein Kind nicht gut geeignet sein. Das Gewicht hat einen großen Einfluss darauf wie dein Kind mit dem Rad zurechtkommt. Ein schweres Laufrad stört gar nicht so sehr beim Fahren.

Aber beim Aufheben, Aufsteigen, Losfahren, Anhalten, Absteigen und Abstellen wird dein Kind Schwierigkeiten haben. Je kleiner und schmächtiger dein Kind ist umso mehr solltest du auf ein geringes Gewicht achten. Aber auch größere und kräftigere Kinder haben mit einem leichten Laufrad mehr Spaß am Laufradfahren.

Das Gewicht des Laufrades muss also in einem angemessenem Verhältnis zur Kraft deines Kindes steht. Für Kinder ab 2 Jahren empfehlen wir darauf zu achten, dass das Laufrad lieber nicht viel mehr als 3 kg wiegt.

Damit bewegst du dich in einem guten Kompromiss aus verfügbaren Laufrädern und Belastung der Kinder. Natürlich kommt dein Kind auch mit einem etwas schwereren Laufrad meist gut zu recht. Es handelt sich um einen Richtwert. Je näher dran, desto besser.

Laufrad oder Dreirad?

Laufrad oder Dreirad - welches soll das erste Fahrzeug sein, auf dem dein Kind zum Spielplatz düst? Laufrad und Dreirad: Kann ich auf eins verzichten oder sollte ich beides haben? Dreirad und Laufrad in einem - ein guter Kompromiss?

Habe ich als Kind noch Wohnung und Spielstraße mit meinem Dreirad unsicher gemacht, hat meine Tochter 30 Jahre später jeden Weg mit dem Laufrad zurückgelegt. Doch was ist besser, Laufrad oder Dreirad?

Für die Entscheidung hilft es, Vor- und Nachteile beider Produkte zu kennen. Mit dem Laufrad hat das Dreirad etwa ab den 2000er-Jahren einen starken Konkurrenten bekommen.

Das heißt aber längst nicht, dass der beliebte Pedalflitzer keine Existenzberechtigung mehr hat - es heißt lediglich, dass Eltern jetzt mehr Auswahl bei den Möglichkeiten haben, Mobilität und Motorik ihres Kindes zu fördern.

Vorteile des Dreirads

  • Stauraum: Dreiräder wie das Chicco U-GO 2-in-1-Kinderdreirad sind häufig mit Körben ausgestattet, in denen dein Kind seine Schätze transportieren kann.
  • Als Buggy nutzbar: Viele Dreiräder haben Schiebestangen, die sich leicht an- und abmontieren lassen. Seid ihr draußen unterwegs, kann das praktisch sein - wenn dein Kind aus der Puste kommt oder du kurzzeitig die Lenkung übernehmen möchtest, kannst du nach der Stange greifen und dein Kind kurzerhand schieben. Einige Modelle, wie das Aveo Dreirad von Kinderkraft, sind sogar mit einem Sonnendeck ausgestattet, sodass du sie auch als Buggy-Alternative verwenden kannst.
  • Früher einsetzbar: Dreiräder werden von den Herstellern teils bereits ab einem Alter von neun Monaten empfohlen - Laufräder meist ab zwei Jahren.
  • Sicherheit: Mit dem Dreirad erreichen Kleinkinder nicht dieselben Geschwindigkeiten wie auf dem Laufrad und Stürze sind darauf auch deutlich unwahrscheinlicher - für Eltern kann es je nach Situation also durchaus entspannter sein, mit einem Dreirad-Kind unterwegs zu sein.

Vorteile des Laufrads

  • Gleichgewichtstraining: Auf nur zwei Rädern muss man sich stärker ausbalancieren als auf drei - darum trainieren Kinder mit dem Laufrad ihren Gleichgewichtssinn auch besser als mit dem Dreirad.
  • Leichtere Fortbewegung: Auf einem Dreirad in die Pedale zu treten, kann auf Dauer ganz schön anstrengend sein - viele Kinder halten es darum nicht so lange durch wie das Laufradfahren. Die meisten Kinder sind auf dem Laufrad auch deutlich schneller.
  • Platzsparend: Ein Laufrad ist schmaler als ein Dreirad und lässt sich darum einfacher verstauen oder auch auf dem Buggy transportieren.

Kinder müssen nicht zwangsläufig sowohl Dreirad als auch Laufrad besitzen. Ein Argument spricht allerdings dagegen, auf das Laufrad zu verzichten und das ist die Vorbereitung auf das Fahrradfahren.

Expert:innen wie beispielsweise vom ADAC raten dazu, Kinder als Vorstufe zum Fahrradfahren Laufrad fahren zu lassen. Der Grund: Beim Fahrradfahren machen wir ununterbrochen Ausgleichsbewegungen, um die Balance zu halten. Dieses ständige Gleichgewichthalten üben Kinder beim Laufradfahren; beim Dreiradfahren ist es, ähnlich wie beim Fahrradfahren mit Stützrädern, nicht notwendig.

Wenn du nur entweder Laufrad oder Dreirad kaufen möchtest, spricht dieses Argument also für das Laufrad.

Sicherheitsvorkehrungen und worauf Eltern beim Kauf achten sollten

Die Grundregel: Egal wie alt ein Kind ist und wie kurz die Strecke: Rad fahren immer nur mit Helm! Selbst auf sicherem Terrain sollte ein Kleinkind mit dem Laufrad nie ohne Helm unterwegs sein. Denn nur so vermeidet ihr bei euren Kindern schwere Kopfverletzungen, wenn sie doch mal unglücklich hinfallen.

Gerade am Anfang empfiehlt es sich, wenn eure Kinder mit dem Lauflernrad nur auf ebenen Flächen fahren üben. Für die ersten Versuche bieten sich Orte fern von Straßen und Gewässern an. Am besten sucht ihr euch einen Park mit geteerten Wegen.

Am Anfang können Eltern noch neben dem Kinderlaufrad herlaufen und im Notfall eingreifen, sollte der Nachwuchs doch mal zu viel Geschwindigkeit aufnehmen. Denn gerade bei den ersten Versuchen muss das Kind noch ein Gefühl fürs Gleichgewicht und vor allem auch das Bremsen mit den Füßen finden.

Worauf sollten Eltern beim Kauf besonders achten?

  • Einstiegshöhe: Die sollte für Anfänger:innen ganz klar so niedrig wie möglich liegen und Kindern so einen tiefen Einstieg ermöglichen. Manche Lauflernräder haben erst gar keine Mittelstange, und falls sie doch eine haben, dann sollte sie so tief gebogen sein, dass die Kinder leicht über sie steigen können, ohne hängenzubleiben.
  • Gewicht und Lenkung: Euer Kind muss sein neues Kinderlaufrad vor allem selbstständig manövrieren können. Ist das Laufrad zu schwer oder die Lenkung zu steif, dann macht das Ganze gleich keinen Spaß mehr. Deshalb lohnt sich ein Test im Geschäft. Da kann euer Kind direkt ausprobieren, ob es das Laufrad aufrecht gerade halten kann und wie es mit der Lenkung klarkommt.
  • Höhenverstellbarer Lenker und Sattel: Viele Laufräder werden von ihren Herstellern nicht für ein bestimmtes Alter empfohlen, sondern für einen Zeitraum. Oft liegt dieser bei zwei bis fünf Jahren. Damit dies auch realistisch ist und das Lauflernrad mit den Kindern mitwächst, sollten sowohl Sattel als auch Lenker höhenverstellbar sein.
  • Trittbrett in der Mitte: Bei ihrem Test von Laufrädern hat die Stiftung Warentest festgestellt, dass die Kinder aus ihrer Testgruppe Räder mit einem Trittbrett in der Mitte bevorzugt haben. Grund war wohl, dass sie in Zeiten, in denen sie nicht aktiv Anschwung geben mussten, ihre Füße bequem darauf abstellen konnten.
  • Bremse, ja oder nein? Im gleichen Test wurde auch festgestellt, dass Laufräder OHNE Bremse sicherer waren als solche mit. Grund dafür war wohl, dass gerade Kleinkinder oft noch kein Gefühl für das Bremsen hatten und es deshalb leichter zu Stürzen kam. Tatsächlich haben die meisten Laufräder auch noch gar keine Bremsen.
  • Radständer, ja oder nein? Radständer sind bei Fahrrädern kaum wegzudenken. Bei Kinderlaufrädern sind sie aber eher überflüssig, wenn nicht sogar eine Stolperfalle. Die meisten Hersteller verzichten bei Laufrädern ohnehin auf Ständer.
  • CE-Kennzeichnung versus GS-Zeichen: Beim Kauf lohnt es sich auch darauf zu achten, ob ein Lauflernrad mit einer CE-Kennzeichnung oder dem GS-Zeichen versehen ist. Spielzeug ohne eine CE-Kennung ist in Deutschland verboten. Es entspricht dann nicht den Mindestanforderungen der EU-Richtlinien. Das GS-Zeichen ist das deutsche Qualitätssiegel für Produkte und unterliegt strengeren Anforderungen als den EU-Vorgaben.

Warum sind Schadstoffe vor allem in Lenker und Sattel so gefährlich?

Die Schadstoffbelastung in Lenker und Sattel ist so ein kritischer Punkt in der Bewertung der Räder, weil sie direkt mit der Haut des Kindes in Berührung kommen. "Akut giftig sind die gefundenen Mengen nicht. Die Substanzen können aber lang­fristig im Organismus wirken, wenn die Kleinen sie über die Haut aufnehmen", erklärt Stiftung Warentest.

Empfehlenswerte Laufräder

Die Marke PUKY hat sich auf Kinder-Spielfahrzeuge spezialisiert. Das Puky LR M ist der Klassiker und das erste echte Laufrad für Kinder. Ebenfalls für 2 Jährige Kinder ist das Dreirad. Es eignet sich toll für Ausflüge und längere Spaziergänge mit der Familie vor allem wegen der Puky Dreirad Schiebstange.

Es gibt Pedale, mit denen Kinder schon eigenständig treten können, oder aber die Eltern schieben von hinten an. Die Pedale drehen sich entweder mit, damit die Kinder sich an die Fußbewegung gewöhnen. Stark im Trend liegen zurzeit auch Roller. Puky Tretroller gibt es auch schon für Kleinkinder ab 2 Jahren.

Das Puky LR M ist das kleinste Laufrad-Modell von Puky. Das Puky LR 1 ist eine Nummer größer und hat 12 Zoll Reifen.

Empfehlenswerte Laufräder ab 2 Jahren

Die meisten Laufräder in dieser Kategorie haben 12 Zoll Räder. Das macht für Kinder in diesem Alter auch Sinn und stellt sicher, dass die Räder auch noch einige Zeit gut passen. Es sind sowohl Luftreifen und Vollgummireifen vertreten.

Je nach Entwicklungsstand würden wir empfehlen ein Modell mit Luftreifen oder Vollgummireifen auszuwählen:

  • Wenn dein Kind kräftig ist empfehlen wie dir auf jeden Fall ein leichtes 12 Zoll Laufrad mit Luftreifen und vielleicht sogar mit Bremse zu kaufen. Damit wird dein Kind jetzt schon zurechtkommen und lange Spaß haben bis es auf das erste richtige Fahrrad umsteigt.
  • Wenn dein Kind schmächtig ist ist es besser ihm jetzt ein besonders leichtes Laufrad zu kaufen damit es sich nicht zu schwer damit tut und die Lust verliert. Ein 12 Zoll Laufrad mit Vollgummireifen und ohne Bremse sollte das passende für dein Kind sein.

Besonders leichte Laufräder

Ein besonders leichtes Laufrad für schmächtige Kinder ist das Cruzee Laufrad. Es wiegt weniger als 2 kg und ist trotzdem ein vollwertiges 12 Zoll Laufrad mit dem dein Kind viel Spaß haben kann. Die Vollgummireifen rollen nicht ganz so gut wie Luftreifen und dämpfen Stöße nicht so weich. Aber für kleinere Kinder ist das extrem geringe Gewicht die bessere Wahl.

Leichte Laufräder mit Luftreifen wiegen mindestens 3 kg. Das early rider Charger 12 ist ein gutes Laufrad mit nur 3,45 kg Gewicht. Mit einer minimalen Sattelhöhe von 30,5 cm passt es gut für Kinder ab 2 Jahren.

Das leichteste ist aber das woom 1. Das ist zwar eigentlich gar nicht in dieser Kategorie, sondern bei uns als Laufrad ab 18 Monaten geführt. Das kommt von seiner unglaublich niedrigen Sattelhöhe von nur 26 cm und dem super geringen Gewicht von nur 3 kg. Und das nicht nur mit Luftreifen sondern sogar mit Bremse!

Puky Laufräder

Natürlich gibt es für Zweijährige auch mehrere Puky Laufräder: das kleine LR M ist ja eines der besten Laufräder für Kinder ab 1,5 Jahren. Auch für Zweijährige passt es noch perfekt. Als kleines Anfängerlaufrad mit 8 Zoll Rädern ist seine Nutzungszeit aber begrenzt.

Wenn der zweite Geburtstag deines Kindes schon einige Monate her ist würden wir eher zu einem der größeren Puky Laufräder raten.

Ganz klassisch wäre das das nächste Puky Laufrad das größere LR 1 mit 12 Zoll Rädern. Mit 34 cm Beinlänge passt es meist kurze Zeit nach dem zweiten Geburtstag.

Laufrad mit Bremse, ja oder nein?

Eine oft diskutierte Frage, sollte ein Laufrad eine Bremse haben, oder nicht? Es gibt einige Laufräder mit Bremse auf dem Markt. Vor allem bei den größeren Laufrädern gibt es eine große Auswahl an Modellen mit Bremse. Doch macht eine Bremse am Laufrad überhaupt Sinn? Was sind die Vorteile? Gibt es Nachteile?

Vorteile einer Bremse am Laufrad

Natürlich kann eine gute Bremse am Kinderlaufrad ein Plus für die Verkehrssicherheit sein. Wenn das Kind in einer Gefahrensituation besser bremsen kann ist dies sehr wünschenswert.

Dafür spricht auch, dass eine Handbremse am Laufrad bereits das Bremsen am Fahrrad vorbereiten kann und somit ein schnellerer und sicherer Umstieg erfolgen wird. Dies kann also eher als eine Investition in die Zukunft betrachtet werden.

Eher psychologischer Natur ist sicherlich auch der Aspekt der Beruhigung der Eltern. Nur durch das bloße Vorhandensein einer Bremse haben viele Eltern ein größeres Vertrauen in die Verkehrssicherheit wenn der Nachwuchs auf dem Laufrad unterwegs ist.

Nachteile einer Bremse am Laufrad

Allerdings gibt es auch einige Gegenargumente. Die Kleinsten können mit der Bremse überfordert sein und zum Bremsen immer die Füße benutzen. Nicht nur weil sie diese eh schon auf dem Boden haben sondern auch weil diese Bremsmethode ein höhere Stabilität und Sicherheitsgefühl vermittelt.

Erst größere Kinder, dann am besten auf einem 12 Zoll Laufrad mit Lufträdern, bekommen ein Gefühl für das Rollen und genießen es für längere Zeit die Füße hoch zunehmen und ohne Bodenkontakt zu gleiten.

Eine Bremse am Laufrad bedeutet auch immer ein höheres Gewicht und höhere Kosten. Eine einfaches Laufrad ohne Bremse kann daher für kleine Kinder die gerade erst das Laufradfahren lernen die bessere Wahl sein.

Zusammenfassend kann man also sagen:

  • Pro
    • Sicherheitsgewinn
    • Vorbereitung auf das Fahrradfahren
    • Spaßgewinn für die Größeren
  • Contra
    • Höheres Gewicht
    • Höhere Kosten
    • Oft mindere Qualität ohne ausreichende Bremswirkung durch Kinderhände
    • Von den kleineren nicht zu beherrschen

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