Laufrad Empfehlung für Kinder ab 4 Jahren

Das Laufrad für Kinder zählt mit großer Sicherheit zu den beliebtesten Lernspielzeugen für Kinder. Bereits ab einem Alter von ca. 1,5 Jahren können kleinere Kinder bereits ihre ersten Erfahrungen und Übungen machen. Es ist für Kinder eine Mischung aus Laufen und Radfahren und einfacher zu erlernen.

Laufräder machen Spaß, schulen die Motorik und sind in der Anschaffung preiswert. Sie bereiten die Kinder optimal auf den Straßenverkehr und das Radfahren vor. Eine sehr gute Idee, denn Laufradfahren fördert den Gleichgewichtssinn und die Koordinationsfähigkeit - ideale Voraussetzungen, um später mühelos aufs erste Kinderfahrrad umzusteigen.

Was ist ein Laufrad?

Das Laufrad besteht aus einem Rahmen, einem Lenker, Bremsen, einem Sattel, einer Gabel und zwei bis vier Reifen. Es ist einem Fahrrad nachempfunden, jedoch liegt der Wesentliche Unterschied in den fehlenden Pedalen. Kinderlaufräder schulen zudem den Gleichgewichtssinn und weiter gefasst, die Motorik der Kleinen.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Die Qualität deiner neuen Anschaffung wird maßgeblich durch den Hersteller beeinflusst. Setze keinesfalls auf das billigste Lernlaufrad. Diese kommen häufig aus China, werden unter schlechten Bedingungen produziert und halten oftmals nicht, was sie versprechen. Daher unser Tipp: Setze Dich zunächst mit den etablierten Herstellern wie Puky, Hudora oder Kettler auseinander. Zwar kann es durchaus vorkommen, dass auch Markenhersteller in Fernost produzieren. Aber dort gibt es andere Standards und höhere Qualitätskontrollen - schließlich haben Marken einen Ruf zu verlieren.

Die richtige Größe

Der entscheidende Faktor ist die richtige Größe beim Laufrad. Ist das Rad zu klein passt die Haltung nicht, ist das Rad zu groß kann das Kind sich nicht fortbewegen, da die Füße den Boden nicht mehr berühren. Bei der Auswahl helfen dir die Herstellerangaben, die Empfehlungen für Alter und Kindesgröße aussprechen. Zwar sind viele Modelle bereits höhenverstellbar, aber die Rahmengeometrie muss zum Kind passen. Der Kinderlaufrad Hersteller Puky hat daher bereits drei verschiedene Größen im Sortimente, so dass Kleinkinder und die etwas älteren dreijährigen Jungen und Mädchen noch ein passendes Modell finden können.

Reifen

Bei der Wahl der Reifen stehen drei klassische Größen zur Auswahl: 10, 12 und 14 Zoll Reifen. Die Faustregel, je größer der Reifen ist, desto größer ist auch der Rahmen. Während bei der kleinen 10 Zoll Variante auch noch Vollgummi Reifen zum Einsatz kommen, sind die meisten 12 Zoll und 14 Reifen bereits luftgefüllt. Die luftgefüllten Reifen bieten einen höheren Komfort der Kinderfahrzeuge, da sie auf nahezu jedem Untergrund besser Unebenheiten schlucken können.

Sicherheit

Sicherheit wird durch den Hersteller bereits durch die verwendeten Materialien, die Qualität der Komponenten und deren Verarbeitung hergestellt. Eine kindgerechte Handbremse, luftgefüllte Reifen und ein stabiler, bruchsicherer Rahmen sollten vorausgesetzt werden. Ebenso sollten Sicherheitslenkergriffe und Lenkerpolster verwendet werden, damit ein seitliches Abrutschen verhindert wird und die kleinen Hände angenehm aufgestützt werden können. Außerdem gehört eine Klingel an jeden Lenker, damit sich die Heranwachsenden bereits bemerkbar machen können.

Ab wann ist ein Laufrad sinnvoll?

Das beste Alter zum Beginnen hängt von mehreren Faktoren ab. Wer sich nicht sicher ist, ob das Kind der neuen Herausforderung schon gerecht wird, wartet einfach nochmal drei Monate und überlegt dann erneut. Eine pauschale Empfehlung kann lediglich einen Anhaltspunkt bieten. Das Kind kann bereits sicher laufen.

Je nach Entwicklungsstand des eigenen Kindes hinsichtlich der motorischen Fähigkeiten können Laufräder ab ca. 15 -18 Monaten getestet werden. Bewährt haben sich hier Modelle der Hersteller Puky und BIG. Beide können in puncto Sicherheit auf zahlreiche Details verweisen und bieten ein gutes Preis- und Leistungsverhältnis.

Mit dem zweiten Lebensjahr sind die meisten Kinder im besten Alter, um mit dem Laufrad zu starten. Der Gleichgewichtssinn ist vorhanden, das Laufen klappt bereits und man kann sich untereinander verständigen. Auch die Lernbereitschaft ist immens groß. Zudem ist die Körpergröße nun ausreichend um ein Laufrad zu bewegen. Die meisten Kids befinden sich hier zwischen 80 und 95 cm und machen bereits Schritte von 30-38 cm Länge. Mit diesen beiden Werten (Schrittlänge und Körpergröße) können sich Eltern nun auf die Suche nach dem passenden Laufrad machen.

Laufrad oder Alternativen?

Häufig werden an dieser Stelle auch Dreirad und Stützrad mit hinzugezogen. Beide Varianten helfen kleinen Fahranfängern ebenfalls dabei, die Welt der Mobilität zu entdecken. Allerdings verhinden Stützräder auch, dass das Kind lernt, die Balance zu halten und vermitteln somit ein falsches Sicherheitsgefühl.

Der Kinderroller ist wie das Lernlaufrad eine beliebte Methode zum Schulen von Gleichgewichtssinn, Motorik und vor allem um Spaß zu haben. Die Bewegungen sind einfach zu erlernen und die Modellvielfalt ist groß. Anders als beim Laufrad steht das Kind hier auf einem Trittbrett und stößt sich mit einem Fuß vom Boden ab.

Eltern, die gerne vorausschauend kaufen, können sich bereits mit der Idee beschäftigen, ein Kombigerät zu erwerben. Damit ist ein Laufrad welches zum Kinderrad umgebaut werden kann gemeint. Die Konzepte der meisten 2:1 Modelle, wie bspw. das BMW Kidsbike, sehen dabei vor, dass die Pedale abgeschraubt werden können.

Laufrad für 4-jährige

Spezielle Laufräder für Kinder ab 4 Jahren gibt es nicht. Aber natürlich gibt es unter den Fahranfängern auch jene, die etwas später einsteigen. Hier greift man in der Regel auf die Läufräder für 3jährige zurück, da diese sowohl von den Größeneinstellungen als auch von den Sicherheitsaspekten einem 4 Jahre alten Kind genügen.

Natürlich ist es eine Überlegung, ein Lernrad so zu kaufen, dass ein Kind lange Freude an dem Gerät besitzt. Dazu sollten Sattel und Lenker höhenverstellbar sein und der Roller auf luftbefüllten Reifen aufgebaut sein. Je besser der Roller von vorn herein ausgestattet ist und je flexibler die Einstellmöglichkeiten sind, desto zukunftsorientierter ist die Anschaffung. Auch mit Blick auf ein zweites Kind ist ein hochwertiges Laufrad eine gute Überlegung.

Die ersten Schritte

Die ersten Schritte sind gemacht. Kinder lernen Laufrad fahren schnell in dem sie einfach machen. Die gute Nachricht kommt zuerst. Die meisten Kinder lernen das Laufrad Fahren von ganz alleine. Häufig beobachten Eltern, dass das Rad in den ersten Tagen nur geschoben wird. Das ist durchaus normal und nicht schlimm. Mit freudigen Rufen wie „Und jetzt noch die Beine bewegen“ oder „Juhu und nun musst du laufen“ kann man - je nach Kindesalter - vielleicht schon einen kleinen Anschub für die Entwicklung geben. Ideal sind natürlich Nachbarskinder, die ebenfalls ein Lauflernrad besitzen und den Bewegungsablauf vormachen können. Die meisten Kinder benötigen nur wenige Anlaufversuche und Übungseinheiten um „den Dreh herauszuhaben“. Der schwierigste Part ist mit Sicherheit, die Beine richtig einzusetzen und dabei das Gleichgewicht zu halten. Daher ist beim Üben ein Sturzhelm natürlich Pflicht.

Empfehlungen

Hier eine Tabelle mit beliebten Laufrädern und ihren Eigenschaften:

Laufrad Alter Gewicht Material Sitzhöhe Reifen
Sereed Kinder-Laufrad 1 bis 2 Jahre 1,6 kg Karbonstahl 25 cm 4 gummiähnliche EVA-Reifen
Puky Pukymoto 1,5 bis 3 Jahre 2,7 kg Stahl 28 bis 38 cm 3 leise Float-Räder
Bandits & Angels Laufrad 2 bis 5 Jahre 3,7 kg Stahl 29 bis 39 cm 10-Zoll-Kunststoffreifen
Puky LR M Laufrad 2 bis 4 Jahre 3,5 kg Metall 30 bis 39 cm 8,4-Zoll-EVA-Reifen (Kunststoff)
Chillafish Charlie Lightweight Balance Bike 1,5 bis 4 Jahre 2,5 kg Metall 28 bis 37 cm 10-Zoll-EVA-Reifen
Puky LR Light Laufrad ab 2,5 Jahren 3,7 kg Aluminium 39 bis 48 cm 12,5-Zoll-Luftreifen
Woom 1 Laufrad 1,5 bis 3,5 Jahre 2,9 kg Aluminium 25 bis 37 cm 12-Zoll-Luftreifen

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