Mit dem Laufrad herumflitzen macht den meisten Kids viel Spaß. Doch was für ein Modell soll man kaufen: Ein Laufrad mit Bremse oder doch lieber eines ohne? Auf dem Markt gibt es beides: Während die Modelle für die ganz Kleinen oft ohne Bremse auskommen, haben die etwas größeren Laufräder oft eine.
Laufrad mit Bremse: Unsere Favoriten in der Schnellübersicht
Der letzte Laufrad-Test von Stiftung Warentest ist schon von 2018. Damals wurden nur Laufräder ohne Bremse unter die Lupe genommen. Das erschreckende Ergebnis: Von 15 getesteten Modellen schnitten elf mit einem "Mangelhaft" ab. Der Grund war die hohe Schadstoffbelastung. Wir stellen euch deshalb nur den Testsieger aus dem damaligen Test vor - allerdings in der Version mit Bremse.
Laufrad mit Bremse: Unsere Favoriten im Detail
Laufrad mit Bremse Puky 4031 LR 1BR
Wird von den Amazon-Kunden momentan mit 4,8 von 5 Sternen bewertet: das Puky 4031 LR 1BR. Fahreigenschaften, Sicherheit und Haltbarkeit und Handhabung wurden allesamt "gut" bewertet. Dank der verstellbaren Sitzhöhe wächst das Puky-Laufrad mit Bremse mit. Der tiefe Einstieg, das Trittbrett und das kindgerechte Bremssystem sorgen für Komfort und Sicherheit. Praktisch: der Ständer. So kann das Laufrad selbst stehen und muss nicht immer irgendwo angelehnt oder hingelegt werden.
Das sagen die Amazon-Kund*innen:
Eine Käuferin schreibt: "Das Laufrad von Puky überzeugt sowohl in der Verarbeitung als auch in der Nutzung. Das Laufrad ist innerhalb von 5 Minuten aufgebaut und auf unseren Sohn eingestellt und er konnte direkt losdüsen. Die Farbe ist absolut genial und durch die Luftreifen fährt es unglaublich schnell und leicht. Absolute Kaufempfehlung!"
Bikestar Laufrad mit Bremse
In acht Farben auf Amazon erhältlich: das Bikestar Laufrad mit Bremse. Der Hersteller garantiert, nur zertifiziert giftfreie Materialien zu verwenden. Der speziell konstruierte Rahmen lässt sich auf zwei verschiedene Arten montieren: Reicht die niedrige Stellung des Rahmens nicht mehr, wird einfach mit ein paar Handgriffen umgebaut. Was wir noch super finden: Das Bikestar-Laufrad darf man ganze 60 Tage ausgiebig testen. Sollte es nicht das richtige fürs Kind sein, darf man es ohne Diskussion wieder zurückschicken.
Das sagen die Amazon-Kund*innen:
"Ein sehr schönes und robustes Laufrad", schwärmt ein Käufer. "Der Rahmen ist sehr breit bzw. dick, auf den ersten Blick sieht es wie eine Motorrad aus. Vor allem weil die Reifen schön groß sind bzw. breit sind. Den Sitz kam man mühelos verstellen. Das Lenkrad ist mit einer Lasche gepolstert. Die Bremsen funktionieren ebenfalls sehr gut. Der niedrige Rahmen ermöglicht es Kindern bereits ab einer Größe von 80 cm auf- und abzusteigen.
Kinderkraft Laufrad SPACE
Am Hinterrad befindet sich eine bequeme Fußstütze. Eine Biegeblockade des Lenkers verhindert unkontrolliertes und übermäßiges Biegen während der Fahrt und verhindert so Stürze. Cool: Sowohl Lenker als auch Sitz sind höhenverstellbar, sodass eure Kids möglichst lange ihren Spaß an dem flotten Laufrad haben werden.
Berg Biky Trail Laufrad mit Handbremse
Der Sattel ist ergonomisch designt und kann in der Höhe verstellt werden, das Bike verfügt über einen Magnesiumrahmen sowie dicke Luftreifen, und die Fußstütze hat ein Anti-Rutsch-Profil. Auch dieses Laufrad punktet natürlich mit einer Lenkeinschlagsbegrenzung. Besonders cool ist das Nummernschild, das eure Kids individuell bekleben können.
Das sagen die Amazon-Kund*innen:
Ein Vater schreibt: "Sehr wertiges Produkt. Dicke Reifen, sehr stabiler Rahmen. Tolles Design und Farben. Der Kleine ist auf dem Pumptrack der Star."
Rennmeister Laufrad mit Bremse
Auch noch in Orange und Grün erhältlich: das Rennmeister Laufrad mit Bremse. Sitz- und Lenkerhöhe lassen sich optimal anpassen. Ebenso individualisierbar: Schriftzüge und Logos kann man dank Sticker an jeder beliebigen Stelle anbringen oder ganz weglassen. Am Sattel gibt es einen Haltegriff, sodass die Eltern im Notfall eingreifen können.
Das sagen die Amazon-Kund*innen:
"Meiner Meinung nach kann das Laufrad durchaus mit Markenherstellern mithalten", sagt ein Kunde. "Es läuft leicht. Sattelhöhe ist auch noch für größere Kinder geeignet. Unser Sechsjähriger kann ohne Probleme noch damit fahren. Bis jetzt keine Probleme oder Beschwerden. Sicherheit ist auch gegeben. Sogar mit Federung. Preisleistung voll okay."
Laufrad mit Bremse: Macht das überhaupt Sinn?
Es ist eine Frage, die sich die meisten Eltern irgendwann stellen: Sollte das Laufrad, das ich meinem Kind kaufe, eine Bremse haben? Oder kann man getrost darauf verzichten? Laufräder sind bei Kindern total beliebt und gelten als perfekte Übung zum späteren Fahrradfahren. Doch der Markt ist so vielfältig, dass es Eltern oft nicht leichtfällt, das richtige Modell für die Sprösslinge zu finden.
IMTEST hat bereits 2022 fünf Laufräder mit 12-Zoll-Reifen verglichen, die alle noch verfügbar sind. Dabei mussten die flotten Flitzer Prüfungen im akkreditierten Labor von Qima bestehen und wurden darüber hinaus im Alltag ausgiebig getestet. Den Testsieger holte sich das beliebte Laufrad LR Light von Puky*, während sich das Laufrad von Bikestar* den Preis-Leistungssieg sicherte.
Das sind die IMTEST-Favoriten
- Platz & Testsieger: Puky LR Light
- Platz und Preis-Leistungs-Sieger: Bikestar Laufrad
Weitere empfehlenswerte Laufräder im Test
- Platz: Woom Original 1
- Platz: S’cool PedeX
- Platz: BBF Cruzee
Fazit: Darum überzeugt vorallem das Laufrad von Puky
Beim Kauf eines Laufrades sollten Eltern vor allem auf die richtige Größe und geringes Gewicht achten, dann hat der Nachwuchs am meisten Spaß damit. Gut zu wissen: Alle Laufräder bestanden den Crashtest im Labor mit Bravur.
So testet IMTEST Laufräder im Labor
Der Sicherheitsaspekt ist bestimmt ein Punkt, der bei den Eltern am meisten wiegt. Daher hat IMTEST die Laufräder im akkreditierten Prüflabor von Qima hinsichtlich mechanischer Eigenschaften testen lassen. Konkret wurde ein 50 Kilogramm schweres Gewicht, welches ein Kind simulieren sollte, auf das Laufrad gesetzt und befestigt. Im Folgenden ist das Gefährt mit einer Geschwindigkeit von zwei Metern pro Sekunde gegen eine Schwelle gefahren. Dabei wurde geprüft, ob das Laufrad Schaden nimmt und scharfe Ecken, Kanten oder Quetschstellen entstehen. Das erfreuliche ist, dass bei keinem der Laufräder Auffälligkeiten entstanden sind, alle Modelle sind komplett unversehrt geblieben.
Laufräder: Das richtige Modell für den Nachwuchs finden
Wichtig ist vor allem, dass es die richtige Größe hat, denn auch darin unterscheiden sich die Modelle. Einige Laufräder können schon von Kindern ab anderthalb Jahren gefahren werden, einige erst ab etwa drei. Dabei kommt es allerdings vielmehr auf die Körpergröße als auf das Altern an. Eine Faustregel besagt, dass der Sattel gleich die Schrittlänge minus zwei Zentimeter hoch sein sollte. Bei den meisten Laufrädern lassen sich die Sättel in der Höhe verstellen, dass das Kind über mehrere Monate Spaß damit haben kann.
Je leichter das Laufrad, desto besser
Neben der richtigen Größe ist das Gewicht des Laufrads das wichtigste Kriterium beim Kauf. Je leichter es ist, desto besser - denn Modelle mit geringem Gewicht lassen sich für das Kind müheloser bewegen und sicherer kontrollieren.
Reifen: Hartgummi oder luftgefüllt
Bei den Reifen kann man grundsätzlich zwischen schlauchlosen Hartgummireifen und luftgefüllten Reifen unterscheiden. Ein Pluspunkt von luftgefüllten Reifen ist hingegen sicher die natürliche Federung, wenn es mal über Kopfsteinpflaster oder Wurzeln geht.
Vorteile und Nachteil einer Bremse
Bei der Frage, ob ein Laufrad eine Bremse braucht oder nicht, gibt es kein richtig oder falsch. Wenn ein Kind mit anderthalb oder zwei Jahren anfängt, sich mit dem kleinen Flitzer zu bewegen, ist eine Bremse bei dem geringen Tempo sicher nicht erforderlich. Ein vierjähriges Kind hingegen fährt mitunter mit so viel Geschwindigkeit, dass eine Bremse vor Ampeln hilfreich sein kann. Außerdem ist es bereits eine gute Übung, wenn es dann bald aufs Fahrrad umsteigt. Auf der anderen Seite können am Rahmen befestigte Kabel auch eine Verletzungsgefahr mit sich bringen.
Trittbrett, Lenkeinschlagsbegrenzung, Material - worauf achten?
Ob das Laufrad der Wahl bei Trittbrett hat oder nicht, ist ein Punkt, dem grundsätzlich weniger Beachtung geschenkt werden kann. Es hat den Vorteil, dass größere Kinder durch das Hochnehmen der Füße so für ein Stück gleiten beziehungsweise auch von den Eltern geschoben werden können. Wenn der Nachwuchs auf diese Weise sein Gleichgewicht halten kann, ist dies ein guter Indikator, dass man langsam aufs Fahrrad umsteigen kann.
Eine Lenkeinschlagsbegrenzung soll verhindern, dass das Kind den Lenker zu weit rumreißt und daraufhin stürzt. Während Rahmen aus Aluminium das Gewicht reduzieren, wird Stahl bei eher günstigeren Modellen gewählt. Bezüglich der Haltbarkeit gibt es aber kaum Unterschiede, hier kann rein der Geschmack entscheiden.
Zusätzliche Sicherheit durch Bremsvorrichtung in Elternhand
Mit mySTOPY ist eine Bremsvorrichtung für Puky-Laufräder erhältlich, die sich von den Eltern per Fernsteuerung bedienen lässt. Das Prinzip hierbei ist genial simpel: Auf Knopfdruck fällt ein Bremselement fällt zwischen Sattelstange und Hinterrad und bremst das Laufrad zügig und sicher ab.
FAQ**: Darauf sollten Eltern beim Kauf eines Laufrads achten
Größe, Material, Alter - IMTEST fasst die wichtigsten Aspekte zusammen, worauf Eltern beim Kauf eines Laufrads achten sollten.
- Welche Größe ist die richtige für mein Kind? Die passende Größe eines Laufrads hängt von der Schrittlänge des Kindes ab. Idealerweise sollte das Kind im Sitzen mit beiden Füßen flach den Boden berühren können.
- Welche Reifen sind besser - Luftreifen oder Kunststoffreifen? Luftreifen bieten besseren Grip sowie eine gute Dämpfung und Fahrkomfort, insbesondere auf unebenen Wegen. Kunststoffreifen sind hingegen leichter und wartungsfrei, eignen sich aber eher für glatte Untergründe wie Asphalt oder Innenräume.
- Sollte das Laufrad eine Bremse haben? Eine Bremse ist für Kinder ab etwa drei Jahren sinnvoll, da sie dann die nötige Kraft und Koordination haben, um sie zu bedienen. Für jüngere Kinder ist eine Bremse oft unnötig, da sie intuitiv mit den Füßen abbremsen.
- Welches Material ist besser - Holz oder Metall? Holzlaufräder sind umweltfreundlich und leichter, können aber weniger robust sein als Metall- oder Aluminium-Modelle. Metallrahmen sind stabiler und meist höhenverstellbar, sodass sie länger mit dem Kind mitwachsen.
- Wie wichtig ist die Höhenverstellbarkeit? Ein höhenverstellbarer Sattel und Lenker ermöglichen es, das Laufrad über mehrere Jahre hinweg an die Körpergröße des Kindes anzupassen. Dadurch wird eine ergonomische Sitzhaltung gewährleistet und eine längere Nutzungsdauer ermöglicht.
- Sollte das Laufrad einen Lenkeinschlag-Begrenzer haben? Ein Lenkeinschlag-Begrenzer verhindert ein abruptes Verdrehen des Lenkers und kann gerade für Anfänger hilfreich sein. Manche Experten empfehlen jedoch Modelle ohne Begrenzung, da Kinder so ein natürlicheres Lenkverhalten entwickeln.
- Wie schwer sollte ein Laufrad sein? Das Laufrad sollte möglichst leicht sein, damit das Kind es gut steuern und selbstständig anheben kann. Ein Gewicht zwischen 2,5 und 4,5 Kilogramm gilt als ideal.
- Welche Sicherheitsmerkmale sind wichtig? Ein gepolsterter Lenker, rutschfeste Griffe, abgerundete Kanten und eine stabile Verarbeitung erhöhen die Sicherheit. Zudem sollten Eltern auf das GS- oder TÜV-Siegel achten, das geprüfte Sicherheit bestätigt.
- Gibt es Zubehör, das sinnvoll ist? Ein Helm ist beim Fahren unerlässlich, um den Kopf zu schützen. Zusätzliche Features wie ein Seitenständer oder eine Klingel sind praktisch, aber nicht zwingend notwendig.
- Ab wann kann mein Kind vom Laufrad auf ein Fahrrad umsteigen? Sobald das Kind sicher auf dem Laufrad fährt, das Gleichgewicht gut hält und Kurven meistert, kann es auf ein Fahrrad mit Pedalen umsteigen - oft bereits mit drei bis vier Jahren.
Laufrad-Test: Die beliebtesten Laufräder im direkten Vergleich
In unserem Laufrad-Vergleich haben wir 16 beliebte Laufräder verschiedenster Hersteller mit ihren Vor- und Nachteilen einander gegenübergestellt. Bei der Auswahl haben wir bewusst darauf geachtet, aktuelle Verkaufsschlager genauso miteinzubeziehen wie bewährte Klassiker, teure Marken genauso wie günstige Alternativen. Zudem haben wir auch die Testergebnisse aus dem Laufrad-Test von Stiftung Warentest und ÖKO-TEST in unserem Vergleich berücksichtigt. So bieten wir euch einen Überblick über die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle und unterstützten euch dabei, das beste Laufrad für euer Kind zu finden.
Was gilt es bei der Auswahl zu beachten? Die häufigsten Fragen zum Laufrad haben wir im anschließenden Kaufratgeber für euch zusammengefasst.
| Laufrad | Alter | Material | Gewicht | Sitzhöhe | Belastbarkeit | Sattel höhenverstellbar | Lenker höhenverstellbar | Trittbrett | Seitenständer | Tragegriff | Lenkerpolster | Lenkeinschlagsbegrenzung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sereed Kinder-Laufrad ab 1 Jahr | 1 bis 2 Jahre | Karbonstahl | 1,6 kg | 25 cm | 25 kg | ✘ | ✘ | ✘ | ✘ | ✘ | ✘ | ✔ |
| Puky Pukymoto, Rutschfahrzeug ab 1,5 Jahren | 1,5 bis 3 Jahre | Stahl | 2,7 kg | 28 bis 38 cm | 20 kg | ✔ | ✘ | ✘ | ✘ | ✔ | ✘ | ✔ |
| Bandits & Angels Laufrad | 2 bis 5 Jahre | Stahl | 3,7 kg | 29 bis 39 cm | n. a. | ✔ | ✔ | ✔ | ✘ | ✘ | ✘ | ✘ |
| Puky LR M Laufrad | 2 bis 4 Jahre | Metall | 3,5 kg | 30 bis 39 cm | 25 kg | ✔ | ✔ | ✔ | ✘ | ✘ | ✔ | ✘ |
| Chillafish Charlie Lightweight Balance Bike | 1,5 bis 4 Jahre | Metall | 2,5 kg | 28 bis 37 cm | 25 kg | ✔ | ✔ | ✘ | ✘ | ✔ | ✘ | ✔ |
| Puky LR 1 Kinder Laufrad | ab 2,5 Jahren | Stahl | 4,3 kg | 34 bis 47 cm | 25 kg | ✘ | ✔ | ✔ | ✔ | ✘ | ✔ | ✘ |
| Puky LR Light Laufrad | ab 2,5 Jahren | Aluminium | 3,7 kg | 39 bis 48 cm | 25 kg | ✔ | ✔ | ✔ | ✘ | ✘ | ✔ | ✘ |
| Lionelo Bart Laufrad | 2 bis 6 Jahre | Magnesiumlegierung | 3,8 kg | 35 bis 43 cm | 30 kg | ✔ | ✔ | ✘ | ✘ | ✔ | ✘ | ✔ |
| Woom 1 Laufrad | 1,5 bis 3,5 Jahre | Aluminium | 2,9 kg | 25 bis 37 cm | 50 kg | ✔ | ✔ | ✘ | ✘ | ✘ | ✘ | ✔ |
| Affenzahn Laufrad Mini Flitzer | ab 1,5 Jahren | recycelbare Polyamid-Glasfaser-Mischung | 3,9 kg | 31 bis 40 cm | 30 kg | ✔ | ✘ | ✘ | ✘ | ✘ | ✘ | ✔ |
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