Lausitzer Seenland Radwege Routen

Wenn du dieses junge und besondere Reiseziel mit dem Fahrrad erkunden möchtest, bieten sich dir mehrere Möglichkeiten.

Die Seenland-Route: Eine Rundtour durch das Lausitzer Seenland

Einmal von Nord nach Süd und wieder zurück durchzieht die Seenland-Route das Lausitzer Seenland. Die Seenland-Route verläuft vom Großräschener See im Norden bis zum Bärwalder See im Süden des Lausitzer Seenlandes an insgesamt 16 Seen vorbei.

Radler erleben auf der 189 Kilometer langen Radroute hautnah wie die größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft Europas heranwächst. Hier wo einst die Förderung der Braunkohle das Landschaftsbild bestimmte, entsteht durch die Flutung früherer Tagebaue ein neues Urlaubsparadies.

Unterwegs erleben Sie den Wandel der Landschaft von wachsenden Seen mit schroffen Ufern bis zu vollständig gefluteten Seen. Mancherorts ist das vergängliche Stadium zwischen Tagebau und See noch unmittelbar zu erleben. Am Wegesrand eröffnen auch neue Landmarken und markante Aussichtspunkte tolle Ausblicke auf den imposanten Wandel der Natur.

Die mit einem blauen Quadrat ausgeschilderte Tour führt vorwiegend über asphaltierte Wege und hat wenige Steigungen, so dass einige Etappen auch zum Skaten geeignet sind. Aufgrund der guten Ausschilderung und Wegbeschaffenheit wurde die Seenland-Route mit dem Gütesiegel des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) Qualitätsradweg mit drei Sternen ausgezeichnet.

Die Seenland-Route lässt sich in 4 Etappen bequem an mehreren Tagen erfahren. Die Rundtour bietet mit ihren 4 Etappen rund um 16 Seen landschaftlich und kulturell nahezu alles, was die Region zu bieten hat. Plane für diese Tour mindestens 4 bis 5 Tage inklusive Übernachtungen ein. Die Radwege sind fast alle asphaltiert. Steigungen gibt es nur wenige.

Schilder der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) weisen entlang der Strecke auf solche Abschnitte hin. Die Region ist zwar ein vergleichsweise neues Reiseziel, aber dennoch schon sehr gut auf den (Fahrrad)Tourismus eingestellt. Du findest entlang der Etappen entsprechend immer eine Möglichkeit, zum Speisen oder für eine Übernachtung einzukehren. Die Seenland-Route bietet Anknüpfungspunkte an mehrere andere empfehlenswerte Radrouten in der Region.

Die 4 Etappen der Seenland-Route

  1. Etappe: Spremberg bis Boxberg/O.L.
  2. Etappe: Boxberg/O.L.

Aufgrund der längerfristigen Sperrung des Radwegs am Sedlitzer See wird die Route über Welzow voraussichtlich noch bis Frühjahr 2021 umgeleitet.

Weitere Radwege im Lausitzer Seenland

Das Lausitzer Seenland und die gesamte Lausitz besitzen ein gut ausgebautes und beschildertes Radwegenetz. Zwischen Dresden und Berlin entsteht eine spektakuläre Wasserwelt mit mehr als 20 neuen Seen. Erlebnisreiche Fernradwege führen durch das Lausitzer Seenland und darüber hinaus.

Sieben Fernradwege, elf Seerundwege sowie verschiedenste Themenradwege durchziehen das Lausitzer Seenland und machen den einzigartigen Landschaftswandel der Region vom Tagebaurevier zum Wasserparadies erfahrbar. Auf der Seenland-Route geht es von See zu See auf einem 180 Kilometer langen Rundkurs. Die Badehose darf dabei nicht fehlen! Über 10 Badeseen, wie der Senftenberger See, ermöglichen ungetrübten Badespaß.

Eine spannende Zeitreise zu den gigantischen Zeugnissen der Industriekultur hingegen bietet die ENERGIE-Route. Sie lässt sich über die regionalen Radwege wie die Niederlausitzer Bergbautour, die Seenland-Route oder auch den überregionalen Fürst-Pückler-Radweg mit dem Fahrrad erschließen.

Seerundwege: Radtouren mit Blick aufs Wasser

Schroffe Ufer, helle Sandstrände und strahlend blaues Wasser: Die einzigartige Landschaft des Lausitzer Seenlandes kann über zahlreiche miteinander vernetzte Seerundwege erkundet werden. Diese früheren Wirtschaftswege bieten immer wieder herrliche Ausblicke aufs Wasser und entspanntes Fahren auf breiten, überwiegend flachen und asphaltierten Wegen.

Die Seerundkurse sind fast ausschließlich Radfahrern und Fußgängern vorbehalten. Die Rundwege sind zwischen sechs und 21 Kilometer lang. Je nach Kondition, Lust und Laune lassen sich die Seerundkurse teilweise miteinander verbinden und verlängern.

Seen und Radfahren - nicht nur diese Kombination passt gut zusammen. Beim Radfahren an den Ufern der Flüsse Spree und Neiße kann man viel Natur und tolle Ausblicke genießen.

Zusätzliche Informationen für Ihre Radtour

Um sich vor Ihrem Urlaub einen Überblick über den Fernradweg zu verschaffen, können Sie ein Faltblatt kostenfrei bestellen oder herunterladen. Die Seenland-Route können Sie auch als Pauschale oder individuell nach ihren Wünschen zusammengestellt buchen. Die wetter- und reißfete Wander- und Radwanderkarte Lausitzer Seenland, Nr.

Ganz speziell auf Radurlauber eingestellt sind die zahlreichen radlerfreundlichen Bett & Bike Gastgeber an der Seenland-Route. Unterkünfte entlang der Seenland-Route vermitteln Ihnen gern unsere Touristinformationen.

Die Bergbaufolgelandschaften sind eine sehr sensible Zone und dürfen deshalb mancherorts nur bestaunt, aber noch nicht betreten werden. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) mbH weist durch Schilder an der Strecke darauf hin und informiert Sie im Internet zu temporär gesperrten Radwegen und Sanierungsbereichen. per Bahn z.B.

Wenn Sie auf der Seenland-Route mit dem Rad unterwegs waren, interessiert uns Ihre Meinung. Hinweise, Anregungen und Kritik helfen uns, das Radwegenetz im Lausitzer Seenland weiter zu verbessern.

Verschiedene Fahrradtypen für Ihre Tour

Der Spruch „man kann das Rad nicht neu erfinden“ gilt bei Fahrrädern schon lange nicht mehr. Selbst für den Radprofi ist es mitunter schwierig, den Überblick zu behalten, welche Radtypen es wieder neu gibt und wo sie besonders sinnvoll sein sollen.

Cityrad

Das Cityrad ist der Allrounder unter den Fahrrädern, also das, was man früher mit Fahrrad verbunden hat. Cityräder sind komfortabel in der Sitzposition, straßenverkehrstauglich und mit der klassischen Komfortausstattung versehen, also Schutzbleche und Gepäckträger, der robust genug für einen Kindersitz oder gut gefüllte Radtaschen ist. Cityräder haben standardmäßig 28 Zoll Reifen. 26er oder kleiner sind eher Jugendbzw. Kinderräder. Leicht profilierte Mäntel sorgen auf Asphalt für ausreichend Grip bei wenig Energieverbrauch durch Reibung. Mittlerweile ist der Rahmen beim Cityrad aus Aluminium, damit das Rad leicht und handlich ist. Der Lenker ist meist leicht gekrümmt, so dass sich bei der aufrechten Sitzposition wenig Gewicht auf die Handgelenke auswirkt. Der Begriff Citybike ist ein Sammelbegriff, unter den auch Fahrradtypen wie Cruiser, Falträder, Hollandräder oder Fixies fallen, die für unterschiedliche Cityeinsätze dienen.

Trekkingrad

Die Königin unter den Tourenrädern. Auf den ersten Blick sieht es dem Cityrad oder All Terrain Bike (ATB) recht ähnlich. Es hat in der Regel 28 Zoll Räder, eine mittelbreite Bereifung und die volle straßenverkehrstaugliche Ausstattung. Die Unterschiede liegen im Speziellen. Manche Trekkingrad- Hersteller integrieren beispielsweise den Hinterradgepäckträger als Teil des geschmiedeten Rahmens. Das garantiert eine maximale Robustheit und hohe Lastkapazität. Wichtig auch: Robuste Befestigungsmöglichkeiten für Frontroller-Gepäckträger. Diese sind für eine gute Gewichtsverlagerung, einen niedrigen Schwerpunkt des Gepäcks und damit eine gute, sichere Straßenlage notwendig. Ein weiterer Vorteil ist das bessere Bremsverhalten, besonders in Kurvenlagen und bei hohen Geschwindigkeiten. Rahmen- und Fahrstabilität sind die Grundvoraussetzungen des Trekkingrades. Deshalb haben Trekkingräder eigentlich immer einen Stahlrahmen. Manche behaupten sogar, dass sei eine Bedingung, so dass man unterwegs notfalls den Rahmen schweißen (lassen) kann. Außerdem haben Trekkingräder eine besondere Rahmengeometrie mit einem hohen Radstand.

All Terrain Bike (ATB)

Auch das All Terrain Bike (ATB) ist ein Allrounder für nahezu jede Situation vom alltäglichen Einsatz über die Tagestour bis zur längeren Radtour mit überschaubarem Gepäckeinsatz. Das ATB geht deshalb auch schon in Richtung Trekkingrad. Das gilt auch für die Größe mit 28 Zoll und die mittlere Reifenbreite für den Einsatz abseits vom Asphalt. Häufig haben ATBs einen etwas kürzeren Radstand für eine aufrechtere Sitzposition. Als Rahmenmaterial dominiert hier eher Aluminium, was das Rad nicht ganz so belastbar wie ein Trekkingrad macht. Überlädt man es, kann der Rahmen bei höherer Geschwindigkeit zu flattern beginnen. Komischerweise sind ATBs im Vergleich zu City- oder Trekkingrädern „nackt“ in der Ausstattung, d. h.

Mountainbike

Das Mountainbike hat einst in den 80er Jahren den Fahrradmarkt revolutioniert und es sogar zu Olympischen Weihen geschafft. Mountainbikes haben 26 Zoll Räder, eine enge Rahmengeometrie und einen extrem stabilen Rahmen. Sie sollen beweglich, wendig, sehr robust und gut zu kontrollieren sein - vor allem im Gelände oder auf sogenannten Single Trails. Dazu haben sie breite, stark profilierte Reifen. Mountainbikes sind nicht für Gepäck vorgesehen. Längere Touren, wie über die Alpen, fährt man mit wenig Ausrüstung, die man im Bikerucksack auf dem Rücken trägt, damit das Rad unbelastet ist und wendig bleibt. Das limitiert Mountainbike-Touren hinsichtlich ihrer Länge bzw. macht eine reisefreundliche Infrastruktur notwendig. Der Begriff Mountainbike unterteilt sich noch weiter in Radtypen wie Cross Country, Downhill, Freeride, Trail oder Fatbikes.

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