Viele Motorradfahrer träumen irgendwann von einer Harley-Davidson. Doch welches Modell ist das Richtige, besonders wenn man ein leichtes und handliches Bike sucht? Dieser Artikel gibt einen Überblick über einige interessante Optionen und hilft Dir, Deine perfekte Harley zu finden.
Die Faszination Harley-Davidson
Für viele bedeutet Harley-Davidson mehr als nur ein Motorrad. Es ist ein Symbol für Freiheit, Abenteuer und den amerikanischen Traum. Die Marke steht für unendliche Weiten, majestätische Natur und ein unbeschwertes Lebensgefühl.
NastyNils teilt seine Harley-Davidson Träume und gibt Tipps für Einsteiger. Erfahrt, welche Modelle wie Road Glide, Lowrider S, Fat Boy und Pan America begeistern - und welches Bike zu EUREN Bedürfnissen passt. Findet Eure perfekte Harley und den amerikanischen Traum auf zwei Rädern!
Ausgewählte Modelle im Fokus
Harley-Davidson Road Glide Limited
Ich persönlich träume seit Jahren am intensivsten von einer Harley-Davidson Road Glide Limited.
Die Road Glide Limited ist ein Luxustourer, der aktuelle Technik und Harley-Tradition eindrucksvoll vereint. Dank der rahmenfest montierten Sharknose-Verkleidung mit dreifachen Belüftungsöffnungen werden Verwirbelungen am Helm bei Autobahntempo deutlich reduziert, was auf langen Etappen Komfort und Stabilität erhöht. Zur Serienausstattung gehören ein umfangreiches Infotainmentsystem (Boom! Box GTS) mit Touchscreen und Navigationsfunktionen, beheizbare Griffe und ein geräumiges Tour-Pak-Gepäcksystem für ausgedehnte Reisen. Dieses Modell knüpft an eine lange Entwicklung an: Bereits 1980 führte Harley-Davidson mit der FLT Tour Glide einen Tourer mit rahmenfester Verkleidung ein, der 1998 in verbesserter Form als Road Glide zurückkehrte.
Die Road Glide ist für mich ein wahrhaftiges Reisemotorrad, mit dem auch endlose Distanzen in beneidenswertem Komfort absolviert werden können. Gleichzeitig entstehen im Sattel dieses Kraftpakets schlicht und ergreifend Glücksgefühle, die man nur schwer in Worte fassen kann.
Harley-Davidson Low Rider S
Interessanterweise inspiriert mich noch ein völlig anderes Modell von Harley-Davidson immer wieder aufs Neue: die Harley-Davidson Lowrider S. Reduziert auf das Wesentliche besteht dieses Motorrad aus einem kraftstrotzenden Motor, zwei Rädern, einer überraschend komfortablen Sitzposition und einem perfekt positionierten Lenker. Mehr braucht es nicht.
Die Low Rider S ist ein kraftstrotzender Cruiser, der klassische Linien mit moderner Performance verbindet. Angetrieben vom öl-/luftgekühlten Milwaukee-Eight 117 Motor (1.923 cm³) dem hubraumstärksten serienmäßigen V-Twin von Harley-Davidson liefert sie über 170 Nm Drehmoment und unmittelbare Gasannahme. Die Low Rider S tritt in die Fußstapfen der ursprünglichen Low Rider von 1977, die als erster Factory Custom von Willie G. Davidson die Motorradwelt begeisterte.
Kaum ein anderes Harley-Modell versprüht für mich so viel Coolness und rohen Charakter wie die Low Rider S. Möchtest du deine Sorgen, Probleme und den Alltag hinter dir lassen? Steige einfach auf, drücke den Startknopf und lege los.
Harley-Davidson Fat Boy
Der Fat Boy ist seit Jahrzehnten eine Ikone unter den Harley-Davidson Cruisern. Bereits optisch beeindruckt der Fat Boy mit seinen breiten Lakester-Scheibenrädern (18-Zoll) und dem wuchtigen 240er Hinterreifen, die ihm seit jeher seinen massiven Auftritt verleihen. Details wie der breite Lenker und die niedrige Sitzhöhe tragen zum entspannten Cruiser-Feeling bei. Seit seiner Markteinführung 1990 steht der Fat Boy sinnbildlich für den American Big Cruiser. Über mehr als 30 Jahre hinweg wurde er stetig weiterentwickelt, ohne seinen kernigen Charakter einzubüßen.
Harley-Davidson Pan America 1250 Special
Mit der Pan America 1250 Special betrat Harley-Davidson Neuland und schuf einen Adventure-Tourer, der amerikanischen Charakter mit modernster Allround-Performance vereint. Ihr flüssigkeitsgekühlter Revolution Max 1250 V-Twin leistet rund 150 PS (112 kW) und bietet einen breiten nutzbaren Drehzahlbereich ein kraftvoller Antrieb, der auf Asphalt wie auf Schotter überzeugt. Für wechselnde Bedingungen ist die Pan America vollgepackt mit High-Tech: Sie verfügt über ein elektronisch einstellbares Fahrwerk mit Adaptiver Ride Height, das an Ampeln das Fahrzeug absenkt. Die 2021 eingeführte Pan America markiert einen Meilenstein in der Firmengeschichte als erstes Adventure-Bike von Harley-Davidson hat sie neues Terrain erobert.
Sie bietet auch auf lange Strecken einen bemerkenswerten Fahrkomfort, hat charismatische Fahreigenschaften, und man erlebt tatsächlich wunderbare Momente im Sattel dieses Bikes.
Harley-Davidson Sportster Iron 883 und Street 750
Die Harley-Davidson Street 750 gilt als zarteste Versuchung, seit es Harley gibt. Doch ist die Neue, die in Indien produziert wird, wirklich noch eine echte Harley? Ein Vergleich mit der Harley-Davidson Sportster Iron 883.
Harley-Davidson will den Fan-Kreis erweitern, die Harley-Davidson Street 750 soll europäische Neukunden im Alter zwischen 18 und 30 Jahren begeistern. Vor allem aber möchte die Company vom Boom in den asiatischen Wachstumsmärkten profitieren. Deshalb hat Harley-Davidson ein Werk in Indien errichtet, in dem die Modelle Street 500 (kommt nicht nach Europa) und Street 750 komplett gebaut werden.
Fahrwerksseitig liegt die Harley Davidson Sportster Iron 883 eine Nuance satter auf der Straße, wirkt homogener abgestimmt.
Im Vergleich beider Motoren agiert der 750er lebendigerDer 750er-Motor überrascht vom ersten Meter an, denn er schafft einen lobenswerten Spagat: Auf der einen Seite ist das kurzhubig ausgelegte Aggregat recht drehfreudig, auf der anderen gefällt ihm niedertouriges Gebummel.
Sicherlich fährt auch das Auge mit, aber diese Dinge sind subjektiv. Ganz objektiv betrachtet, lenkt sich die Harley-Davidson Street 750 wesentlich leichter und spielerischer als ihre Schwester und ist handlicher. Auffällig ist allerdings ein leichtes Rühren um den Lenkkopf, nur eine hauchzarte Irritation, die durch ein zu straff angezogenes Lenkkopflager herbeigeführt werden könnte. Oder aber durch die Geometrie in Verbindung mit dem zierlichen 15-Zoll-Vorderrad. Es ist nicht bedrohlich, nie gefährlich. Aber spürbar. Auch hier gibt sich die Harley-Davidson Sportster Iron 883 im direkten Vergleich träger und unhandlicher, obwohl sie lediglich 27 Kilogramm schwerer ist.
Das Archaische und Zeitlose der luftgekühlten V2-Modelle wird die Harley-Davidson Street 750 zwar nie erreichen, eventuell könnte sich jedoch eine Zielgruppe aufbauen wie seinerzeit bei der Yamaha XV 535. Motorrad fahren. Harley fahren. Zwei Dinge, die nicht unbedingt dasselbe bedeuten müssen. Während die Harley-Davidson Sportster Iron 883 sich ikonenhaft schüttelt und charakterstark die Bühne betritt, das Image der Marke und die damit verbundenen Erwartungen zu 100 Prozent erfüllt, ist an der Harley-Davidson Street 750 noch einiges verbesserungswürdig. Das gilt vor allem für grobschlächtige Details, Spaltmaße, Schraubengüte und Finish.
Harley-Davidson Softail Standard
Harley-Davidson hat ein Motorrad für Liebhaber dicker US-Kultbikes mit nicht ganz so dicker Brieftasche aufgelegt. Im Frühsommer 2020 soll auf dem deutschen Markt die Softail Standard an den Start gehen. Die ist als Angehörige der mittelschweren Softail-Baureihe der Amis ein ganz schön dicker Brocken, kostet aber mit knapp 13.500 Euro überschaubar viel.
Äußerlich vollkommen auf das Nötigste reduziertGesteuert wird die Softail Standard mit diesem Mini-Apehanger, der auf einem Riser montiert ist.
Die Harley-Davidson Softail Standard ist am ehesten etwas für Puristen. Harley hat sie total reduziert und alles an Ausstattung weggelassen, was ging. Auch optisch fährt die Softail Standard ganz minimalistisch vor, hat als Highlights nur Lack in der Farbe "Vivid Black", polierte Teile und viel Chrom mitbekommen. Das einzige Helferlein an Bord ist ABS. Der Fahrer nimmt auf einem Solositz Platz und dirigiert die sehr klassisch anmutende Harley über einen Mini-Apehanger-Lenker, der auf einem Riser montiert ist. In diese Montier-Erhöhung hat Harley das kompakte Digital-Instrument eingelassen. Mit der schmalen Ausstattung schaffen die Amis es, den Preis für die Softail Standard auf dem deutschen Markt 1100 Euro unter den der bisher günstigsten Vertreterin der Baureihe zu drücken.
Der Zweizylinder der Softail Standard hat 1745 Kubikzentimeter Hubraum und leistet 87 PS. Während die Ausstattung der Softail Standard reduziert wurde, hat sie an anderer Stelle ordentlich was mitbekommen. Der großenteils in Schwarz gehaltene Zweizylinder der Amerikanerin hat 1745 Kubikzentimeter Hubraum, leistet 87 PS und entwickelt 145 Nm maximales Drehmoment. Dank ihrer Kraft soll die Harley bis zu 190 km/h schnell sein. Wer schon mal einen Chopper wie diesen gefahren ist, weiß, dass das ausreicht. Ab 120 km/h drückt der Fahrtwind so unbarmherzig gegen den Oberkörper, dass man sich richtig gut festhalten muss. Vorne rollt die Softail Standard auf einem 19-Zoll-Rad mit klassischer Speichenfelge, hinten hat das Rad 16 Zoll Durchmesser. Vorne braucht sie Reifen in der Größe 100/90, hinten in der Größe 150/80. Einziger limitierender Faktor des ungezügelten Fahrspaßes könnte der Tank sein. Serienmäßig muss die 297 Kilo schwere Harley mit 13,2 Litern Fassungsvermögen auskommen. Da könnte auf Ausfahrten etwas öfter der Weg zur Zapfsäule führen. Wenn der Besitzer nicht umbaut! Dafür hat Harley die Standard ja eigentlich vorgesehen.
Technische Daten im Vergleich
Um die Unterschiede zwischen den Modellen besser zu verdeutlichen, hier eine Tabelle mit ausgewählten technischen Daten:
| Modell | Motor | Hubraum | Leistung | Drehmoment | Gewicht (vollgetankt) | Sitzhöhe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sportster Iron 883 | Zweizylinder-Viertakt-45-Grad-V-Motor | 883 cm³ | 39,0 kW (53 PS) | 70 Nm | 258 kg | 750 mm |
| Street 750 | Zweizylinder-Viertakt-60-Grad-V-Motor | 749 cm³ | 42,0 kW (57 PS) | 60 Nm | 231 kg | 720 mm |
| Softail Standard | Zweizylinder | 1745 cm³ | 87 PS | 145 Nm | 297 kg | N/A |
Harley-Davidson Modelle 2025
Harley-Davidson bietet auch für das Jahr 2025 eine breite Palette an Modellen an:
- Grand American Touring: Für lange Strecken mit Stil und Komfort.
- Trikes: Für sicheres Fahren mit auffälligem Custom-Style.
- Cruiser: Authentische Tradition kombiniert mit moderner Technologie.
- Adventure Touring: Wenn aus geplanten Touren Umwege werden.
- Sport: Ikonisches Design und authentischer Sound.
Anpassung für große Fahrer
Einige Fahrer suchen nach Möglichkeiten, eine Harley-Davidson an ihre Körpergröße anzupassen. Hier sind einige Tipps:
- Vorverlegte Fußrasten
- Angepasste Sitzbank
- Ape Hanger Lenker
Mit diesen Anpassungen können auch größere Fahrer den Komfort und die Optik ihrer Harley-Davidson optimieren.
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