Leichtes E-Bike für Wohnmobil: Test und Kaufberatung

Für viele Camper gehört es einfach dazu, mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen in den Urlaub zu fahren und dort mit dem E-Bike auf Tour zu gehen. Ein Fahrrad ist nicht mehr nur Sportgerät, sondern erlaubt Erkundungstouren und Einkäufe ganz ohne Auto.

Die Qual der Wahl: Welches E-Bike passt zum Campingurlaub?

Der Fahrradmarkt hat sich extrem diversifiziert. Die Zeiten, in denen man zwischen Herren- und Damenrad unterschied, sind längst passé. Den Rennrädern stehen Gravelbikes zur Seite, Trekkingräder werden von SUV-, Commuter-Bikes und Randonneuren flankiert, Urbanbikes erobern zusammen mit den Lastenrädern die Städte, Mountainbikes mit und ohne Federung am Heck die Wälder. Die Grenzen zwischen den Gattungen sind oft fließend, was die Sache nicht eben einfacher macht.

Und dann sind da noch die Kompaktbikes mit 20-Zoll-Rädern, die sich mit höhenverstellbaren Sätteln und Lenkern nicht nur an Menschen von rund 1,60 bis 1,90 Metern und damit die ganze Familie anpassen, sondern sich für den Transport auch noch besonders klein machen. Noch einen drauf setzen Kompaktbikes mit Gelenk im Rahmen, die sich zusammenfalten, respektive -klappen lassen und darum genauso heißen: Falt- bzw. Klappräder.

Egal für welche Klasse Sie sich entscheiden: Im Folgenden finden Sie alle Informationen, die Sie zu Motoren, Akkus und für die Kaufentscheidung benötigen. Als Caravaner sollten Sie darauf achten, dass die Akkus, egal ob am oder im Rahmen befestigt, herausnehmbar sind. Denn ohne Batterie sind E-Bikes leichter zu verladen. Apropos: Auch der Fahrradträger, egal ob fürs Auto oder die Deichsel, muss für die schweren Akku-Boliden ausgelegt sein.

Welcher E-Bike-Motor passt zu mir?

Der viel bewährte Standard sind Mittelmotoren, die bekanntesten und größten Hersteller sind Bosch, Shimano und Brose. Ihre Vorteile liegen zum einen in ihrer unbestrittenen Stärke, sie schieben kräftig den steilsten Berg hinauf. Außerdem profitieren Fahrer und Fahrerinnen von der zentralen Position im E-Bike-Rahmen, die sich positiv auf den Gewichtsschwerpunkt auswirkt und das Lenkverhalten nicht beeinflusst. Leichtere E-Bikes setzen gelegentlich auf Heckmotoren, sie sind aber oft nicht ganz so kraftvoll.

Am Motorenmarkt für Pedelecs tut sich viel. Hier die wichtigsten Motorenlieferanten, deren aktuelle Modelle und einige besondere Antriebe.

Was für Akkus für E-Bikes gibt es?

Batterien gibt es für E-Bikes in grenzenloser Vielfalt. Bewährt haben sich entnehmbare Exemplare, die sich zum Aufladen aus dem Rahmen ziehen oder klicken lassen. So muss nicht immer das ganze Rad zur Steckdose rollen. Eine Empfehlung für die Wahl der passenden Akku-Kapazität hängt stark ab von individuellen Faktoren wie dem Einsatzzweck, E-Bike-Typ, Fahrweise, der Gepäckzuladung und so weiter. Grober Richtwert: Mit 500 Wh sind ordentliche Reichweiten drin. Mittlerweile sind bis 750 Wh drin, als Doppelakku noch mehr.

Welche Akku-Größe?

Nicht jedes Pedelec braucht unbedingt die maximal mögliche Akku-Kapazität. Die Kapazität der Batterie wird in Wattstunden (Wh) angegeben. Im Moment gelten 500 Wh als Standard. Wie viele Kilometer Reichweite sich daraus ergeben, hängt nicht nur vom Motor ab; Einfluss auf die Reichweite haben außerdem die gewählte Unterstützungsstufe, das Gesamtgewicht aus E-Bike und Fahrer sowie das Gelände und die Außentemperatur. Die meisten Systeme geben eine Restreichweite im Display oder in der App an. Hohe Kapazitäten sind nicht immer notwendig, für Kurzstrecken kann ein kleiner Speicher reichen. Vor allem wenn man nicht immer in der höchsten Unterstützung unterwegs ist.

Auf welche Teile muss man beim E-Bike achten?

Im Vergleich zu einem Fahrrad bringt ein E-Bike einige Kilogramm mehr auf die Waage. Deshalb sollten Sie vor allem auf hochwertige Bremsen achten. Sportliche Radfahrer und Radfahrerinnen bevorzugen häufig Kettenschaltungen; weniger Wartung benötigen Nabenschaltungen mit Riemenantrieb. Testen Sie, was Ihnen gefällt.

Sie möchten maximalen Komfort?

Dann sollte Ihr E-Bike zumindest eine Federgabel, dicke Reifen und ergonomische Griffe haben. Wichtig für alle, die das Pedelec im Alltag nutzen wollen, sind eine fest integrierte Beleuchtung und Schutzbleche. So können Sie zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter problemlos fahren. Kommt noch eine Möglichkeit für die Befestigung von Gepäck hinzu: Volltreffer!

Welche Rahmengröße ist beim E-Bike richtig?

Bei der Auswahl der passenden Rahmengröße kommt es auf die Körpergröße und Beinlänge an. Im Zweifel hilft der Fachhändler. Wichtig ist aber immer: Die Sitzposition sollte sich angenehm anfühlen.

Wie wichtig ist eine E-Bike-Probefahrt?

Der vielleicht wichtigste Tipp für E-Bike-Neulinge ist, vor dem Kauf eine Testfahrt zu machen.

Denn nur so erfahren Sie, wie sich das Wunsch-E-Bike anfühlt, wie stark oder schwach der Motor unterstützt und wie gut Sie mit der jeweiligen Ausstattung klarkommen. Im Fachhandel finden Sie außerdem Experten und Expertinnen, die bei Fragen direkt weiterhelfen.

Hier gibt's die Checkliste:

  • Display: Ist die Bedienung intuitiv, das Display gut zu lesen? Haben die Tasten einen guten Druckpunkt?
  • Akku: Lässt er sich leicht entnehmen? Kommen Sie gut an die Ladebuchse heran?
  • Geometrie: Sitzen Sie bequem? Stimmen die Abstände zwischen Sattel, Pedalen und Lenker?
  • Motor: Setzt der Motor sanft und unverzögert ein, unterstützt er harmonisch?
  • Testen Sie das E-Bike ohne Motorunterstützung!
  • Stabilität: Wie verhält es sich bei schneller/langsamer Fahrt?
  • Unterstützung: Wie reagiert das E-Bike bergauf wie bergab?
  • Sicherheit: Wie reagieren die Bremsen?
  • Gewicht: Können Sie das E-Bike heben, über Stufen tragen?

Die E-Bike-Typen im Überblick für Camper

Welches E-Bike eignet sich für welchen Einsatzzweck? Eine erste Entscheidungshilfe, welcher E-Bike-Typ der richtige für Camper ist, bietet diese Kategorienübersicht. Im großen E-Bike-Test von BIKE X finden Sie eine Übersicht über die Gewinner der unterschiedlichen Kategorien und die dabei genutzten Kriterien.

Hier sind einige E-Bike-Typen, die sich aus diversen Gründen für Camper besonders gut eignen:

Trekking-E-Bike - der Allrounder

Trekkingbikes sind alltags- und leicht geländetaugliche Tourenräder mit 28-Zoll-Bereifung, Gepäckträgern, Schutzblechen, Lichtanlage und meist Federgabeln mit 80 bis 100 mm Federweg. Die komfortable Sitzposition lässt sich durch verstellbare Vorbauten teils sogar noch anpassen - je nachdem, ob man es sportlicher oder lässiger mag. Normale Trekkingbikes sind stabil genug für Schotter- und Waldwege und Hindernisse des Alltags.

Kompakt-E-Bike - eins für alle

Legt man den Fokus auf geringe Größe, ist das Kompaktfahrrad der ideale Begleiter. 20-Zoll-Räder sorgen für Kürze, schnell und weit höhenverstellbare Sattelstützen und Lenker für geringe Höhe beim Verladen oder Verstauen sowie enorme Anpassungsfähigkeit an Menschen von 1,60 bis 1,90 Meter Größe. Kompaktbikes richten sich an Radler, die entspannt und unkompliziert radeln und auch Be- und Entsorgungsfahrten per Bike absolvieren wollen - dank zweier rahmenmontierter Gepäckträger lässt sich mit dem Hans-E allerhand transportieren.

Gravel-E-Bike - vielseitig und leicht

Gravelbikes sind Rennräder mit Anleihen vom Mountainbike: Rahmen und Gabel lassen Platz für 4-5 cm breite Reifen und sind oft mit einer Vielzahl von Gewindeösen zum Anbau von Schutzblechen, Gepäckträgern und speziellen Packtaschen, Werkzeugfächern und Flaschenhaltern versehen. Die Sitzposition ist komfortabler als auf Rennrädern. Gravelbikes sind enorm vielseitig, was zum Erfolg dieser Fahrradgattung geführt hat: Wer gerne sportlich-schnell radelt, sich dabei aber nicht auf Asphalt festlegen möchte, ist hier goldrichtig. Gerade im Urlaub, wo man die Strecken nicht kennt, ist man so vor Überraschungen gefeit.

E-Mountainbike - perfekt fürs Grobe

E-Mountainbikes kennt jeder. Das E-Revox 150 WMN ist ein Damen-Modell der Kategorie All Mountain mit 150 mm Federweg vorn und hinten. Ohne Motor hätte dieses Rad einen schmalen Anwendungsbereich für Expertinnen und Experten: viel Speed, gerne leicht bergab, über Wurzeln, Sprünge und Steine. Dabei fühlt sich auch das E-Revox pudelwohl. Doch der starke Bosch Performance Line CX mit dem 625-Wh-Akku im Unterrohr erweitert das Spektrum enorm: Auch bergauf macht das Revox einen Heidenspaß, zudem egalisiert der Motor die dicken Reifen, das hohe Gewicht und das eher softe, aber fein ansprechende Fahrwerk.

Leichte E-Bikes im Test

Leichte E-Bikes sehen nicht nur toll aus, sondern fahren auch agil und lassen sich ohne Motorhilfe bewegen. Wir zeigen die besten leichten E-Bikes aus unseren Tests.

Minimalistisch ausgestattete E-Bikes werden häufig auch als Urban- oder Gravel-E-Bikes bezeichnet. Man könnte sie auch Pendler-Pedelecs nennen. In jedem Fall sind sie besonders leicht - jedenfalls für ein Fahrrad mit elektrischem Antrieb. Meist wiegen sie unter 20 kg. Doch dafür muss der Käufer einige Kompromisse eingehen. Anders als robuste City-E-Bikes bieten Urban-E-Bikes überwiegend kleine Akkus.

Aus Gewichtsgründen verzichten die meisten E-Bikes dieser Klasse auf Gepäckträger und Schutzbleche. Aus dem gleichen Grund findet man auch keine gefederte Gabel. Damit wird klar: Leichte E-Bikes sind in erster Linie Schönwetter-Räder, die Stadtbewohner im Sommer bei strahlendem Sonnenschein für die Fahrt zur Arbeit verwenden.

Wir zeigen in dieser Bestenliste von uns getestete leichte E-Bikes mit Straßenzulassung, die sich perfekt für die Fahrt zur Arbeit oder für einen kurzen Ausflug eignen.

Das beste leichte E-Bike

Das Fiido Air ist das beste leichte E-Bike aus unseren Tests. Es ist zwar nicht perfekt, so schleift die Bremse, es gibt kein Display und die App zickt, doch das geringe Gewicht von unter 14 kg sucht vor allem für den günstigen Preis von 1499 Euro inklusive Smartwatch seinesgleichen.

Richtig gut ist auch das Mapfour N1 Air ST. Es wiegt 16,4 kg (ohne tiefen Einstieg gar nur 15,6 kg) und bringt neben einer guten Ergonomie und einem spaßigen Fahrgefühl außerdem einen integrierten GPS-Tracker samt UMTS-Modul mit. Trotzdem ist es mit 1499 Euro (Code: influencer150off) nicht teuer.

Auf Platz 3 sitzt mit dem Fiido C21 unser Preis-Leistungs-Sieger. Es kostet nur 899 Euro, wiegt unter 18 kg und gefällt uns im Test wegen seines natürlichen Fahrverhaltens, der guten Bremsen und der schicken, minimalistischen Optik.

  • Fiido Air (14 kg) für 1499 Euro (inklusive Smartwatch)
  • Engwe Mapfour N1 Air ST (16 kg) für 1499 Euro (Code: influencer150off)
  • Fiido C21 (18 kg) für 899 Euro
  • Urtopia Carbon 1 Pro (17 kg) für 2499 Euro
  • Diamant 365 (17 kg) für 1540 Euro
  • Winora E-Flitzer (17 kg) für 1499 Euro
  • Fafrees F1 (19 kg) für 809 Euro (Code: RIDE10)

PVY Libon im Test: Ein leichtes E-Faltrad für Pendler und Camper?

Auch aufgrund des Karbonriemens, des soliden Faltmechanismus, der hydraulischen Scheibenbremsen und des kontrastreichen Displays mit vielen Funktionen kann das E-Klapprad punkten. Die Smartphone-Anbindung und die Finde-Funktion sind nette Gimmicks, aber zum Testzeitpunkt wenig funktional.

Aber auch ohne sie, ist das PVY Libon ein solides und relativ leichtes E-Faltrad für Pendler, Wohnmobilbesitzer und Menschen, die ihr E-Bike immer dabei haben wollen. Einzigartig ist das PVY Libon durch den optionalen zweiten Rahmen-Akku.

Vergleichen lässt sich das PVY Libon beispielsweise mit dem ADO Air 20 Pro (Test), das ähnlich viel wiegt, den identischen Sattelstützen-Akku und auch das gleiche Display verbaut hat. Allerdings ist es mit einem Markenmotor von Mivice ausgestattet.

Das PVY Libon in grau oder silber kostet aktuell im PVY Onlineshop mit einem Akku 1.299 Euro und 1.499 Euro mit zwei Akkus. Im Preis inbegriffen sind bereits etwaige Zollgebühren.

Falt-E-Bikes im Vergleich

Vorneweg sei gesagt, dass Falt-E-Bikes in erster Linie auf das Fahren von Kurzstrecken ausgelegt sind. Daher darf man von ihnen auch nicht allzu viel Komfort oder eine hohe Reichweite erwarten. Ihre Stärke liegt, wie der Name schon sagt, in der Möglichkeit des Faltens. Die Bauweisen und Falttechniken unterscheiden sich dabei ein wenig, etwas Übung braucht man bei allen fünf Testkandidaten.

Diese Falt-E-Bikes haben am Praxistest teilgenommen:

  • Coast Vybe light
  • Tern Vektron Q9
  • Decathlon E-Fold 500
  • Ado Air 20
  • Brompton Electric-P-Line

Coast Vybe light

Das Coast Vybe light wird von einem Hinterradnabenmotor von Bafang angetrieben, der in Kombination mit dem 378 Wattstunden-Akku für die nötige Unterstützung sorgt. Der Akku ist dabei clever in der Sattelstütze versteckt, die sich zum Aufladen mit in die Wohnung oder ins Haus nehmen lässt. Das Coast Vybe light wird klassischerweise in der Rahmenmitte gefaltet.

Das Vybe light wiegt laut Coast 22,3 Kilogramm und hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 100 Kilogramm. Das E-Bike kostet 2.299 Euro und ist in zwei frischen Trendfarben verfügbar.

Tern Vektron Q9

Ungewöhnlicherweise für ein Falt-E-Bike hat das Vektron Q9 einen Mittelmotor der Bosch Active Line Plus mit 50 Newtonmetern sowie einen Akku mit angegebenen 400 Wattstunden. Obwohl IMTEST bei diesem Fünfervergleich nicht die Reichweite testen lassen hat, dürfte das Tern mit dieser Ausstattung wohl mit einer Akkuladung am weitesten kommen. Dank der Bosch-Komponenten bietet das E-Bike ein kraftvolles und gleichmäßiges Fahrgefühl, im Vergleich zu den anderen vier E-Bikes das angenehmste.

Mit angegebenen knapp 22 Kilogramm ist das E-Bike schon recht schwer, was das Tragen in die Bahn oder in den Kofferraum schon zu einem kleinen Kraftakt werden lässt.

Decathlon E-Fold 500

Während das E-Fold 500 auf der einen Seite mit einer schicken Retro-Optik punktet, ist der Akku jedoch weniger elegant unter dem Gepäckträger angebracht. Dies sorgt beim Tragen im ungefalteten Zustand für eine unausgewogene Gewichtsverteilung, stört jedoch nicht bei der Fahrt. Angetrieben wird das günstigste der fünf Testkandidaten (1.099 Euro) mit einem Hinterradnabenmotor von Vision Industry mit 35 Newtonmetern, der nicht ganz so gleichmäßig wie bei den vier anderen Rädern unterstützt.

Ado Air 20

Das Falt-E-Bike Ado Air 20 wird von einem Hinterradnabenmotor von Mivice mit 37 Newtonmetern angetrieben. In Kombination mit dem 345 Wattstunden-Akku sollen laut Hersteller bis zu 100 Kilometer erreicht werden können. Der Fahrer kann zwischen drei Unterstützungsstufen wählen, eine Gangschaltung gibt es nicht. Insgesamt liegt das E-Bike mit seinen 47-Millimeter-dicken Reifen angenehm auf der Straße, und Unebenheiten werden gut abgedämpft. Ado E-Bike gibt 10 Jahre Garantie auf den Rahmen, ein Jahr auf den Motor. Mit 1.299 Euro liegt es preislich nur knapp über dem Faltrad von Decathlon.

Brompton Electric-P-Line

So schlank und leicht kann ein E-Faltrad sein: Das Brompton Electric P Line Urban lässt sich problemlos mit einer Hand tragen. Richtig bequem wird es, wenn das zusammengeklappte Bike mit dem optionalen Roller Rack-Gepäckträger ausgestattet ist. Dann schiebt es sich so einfach wie ein Trolli im Bahnhof oder Flughafen. Alle Komponenten sind sicher miteinander verbunden und im Test klapperte oder löste sich nichts. Der Lenker, die Griffe und die Bremshebel fühlen sich angenehm an - könnten aber ein paar Zentimeter weiter nach vorn reichen. Das Fahren ist dennoch sehr angenehm, der hauseigene Vordernabenmotor reagiert ohne spürbare Verzögerung, der Sattel bietet einen bequemen Sitz.

Klappräder für Pendler, Städter und Camper

Klappräder sind die heimlichen Helden des Alltags - und vielleicht auch deines kommenden Urlaubs: Sie lassen sich kompakt zusammenfalten, nehmen wenig Platz weg und sind - besonders mit E-Motor - auf dem Papier sehr breit einsetzbare Fahrräder. Wir haben uns beliebte Modelle näher angesehen und geben wichtige Tipps und Tricks, worauf du beim Kauf achten solltest.

Was haben Städter, Pendler und Wohnmobilisten gemeinsam? Genau: Platzprobleme. Wohnraum in Städten ist besonders in den Metropolen unfassbar teuer geworden, manche Städte wollen Pendler mit teuren Parktickets auf den ÖPNV umschulen - und Wohnmobilfahrer haben die Garage mit Gasgrill, Sonnenschirm und anderem Unrat ohnehin schon voll genug.

Worauf Wohnmobilisten beim E-Bike-Kauf achten sollten

Mobilität am Urlaubsort ist unentbehrlich! Alle Wohnmobilisten haben die Erfahrung gemacht, dass man am Urlaubsort mit seinem WoMo nur bedingt mobil sein kann. Deshalb ist man auf einen fahrbaren Untersatz angewiesen, welcher mitgeführt und bei Bedarf schnell startklar gemacht wird. Die beste Lösung ist ein entsprechend leichtes & kompaktes E-Bike.

Neben den all die individuellen Dingen, auf die Mann und Frau beim Kauf eines E-Bikes achten sollten wie:

  • Körpergröße
  • Körpergewicht
  • Rahmen, Einstiegshöhe
  • Sitzposition
  • Motorleistung (Nm)
  • Akkureichweite
  • Schaltungsart und Entfaltung
  • Bereifung
  • Bremsen

Kommt es beim Transport mit einem Wohnmobil vor allem auf weitere Faktoren an:

  • Packmaße
  • Gewicht

Kompakt E-Bikes oder E-Klappräder bieten gegenüber den Großen viele Vorteile, da sie meist leichter sind und geringere Maße aufweisen. Beim Transport in der Garage ist besonders auf die Einbauhöhe zu achten.

Technische Details, die den Transport erleichtern

Mit einigen technischen Details lassen sich E-Bikes schnell kleiner und schmaler machen:

  • Höhenverstellbarer Lenker (Speedlifter)
  • Klappbare bzw. abnehmbare Pedale

Manchmal lassen sich die praktischen Veränderung nachträglich machen, teilweise geht es nur ab Werk.

Die richtige Schaltung für Wohnmobil-E-Bikes

Mittlerweile werden fast ausschließlich E-Kompakt Fahrräder mit Mittelmotor und Nabenschaltung angeboten. Denn Nabenschaltung haben sich als besonders robust, wartungs-und verschleißarm bewährt. Gegenüber Kettenschaltungen sind sie völlig unempfindlich gegenüber Beschädigungen beim Transport. Staub, Sand und Feuchtigkeit haben keine Chance das in der Nabe geschütze Schaltgetriebe zu schädigen.

Wird die Kraft vom Motor zum Hinterrad auch noch mit einem Zahnriemen übertragen, ist diese Kombination die pflegeleichteste und auf Dauer wartungsärmste Lösung.

Entscheidend für den praktischen Einsatz ist die Nabenschaltung selbst, denn es gibt sowohl stufenlose als auch 5, 7, 8, 14-Gang Schaltungen.

Die wichtigsten Unterschiede, auf die man beim Kauf unbedingt achten sollte, ist die Entfaltung der Schaltung und das zugelassene Drehmoment des Motors.

Je größer die Entfaltung einer Schaltung, um so besser und leichter kommen Sie einen Berg hoch und können bergab noch mittreten. Die Entfaltungen von E-Bike Nabenschaltungen liegen in etwa zwischen 250 % und 510 %.

Je nach Bauart des Getriebes kann die Schaltung mit einem Mittelmotor von 50 Nm bis 85 Nm angetrieben werden.

Stromversorgung unterwegs: E-Bike-Akkus laden im Wohnmobil

Die einfachste und kostengünstigste Methode einen E-Bike Akku aufzuladen ist immer an einer 220 V Steckdose. Das geht meist auf einem Stellplatz oder wenn ich unterwegs einkehre und in der Gaststätte um eine Lademöglichkeit bitte. (Die Stromkosten in einer Stunde liegen deutlich unter 10 Cent.)

Möchte man jedoch unabhängig vom Landstrom sein, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Bei der Fahrt unterwegs am reinen Sinus-Wechselrichter laden. Denn die Lichtmaschine arbeitet so lange der Motor läuft und die Bordbatterie wird nicht entladen.
  • An der Bordbatterie. Diese sollte jedoch genügend Kapazität haben um über Nacht einen oder zwei E-Bike Akkus versorgen zu können!
  • Über eine mobile Powerstation, die zwischendurch auf dem Stellplatz aufgeladen wird.
  • Einen Zweitakku fürs E-Bike. Der kann auch, wenn kompakt und leicht, auch unterwegs als Ersatzakku mitgenommen werden.

Die Heckträgerlösung

Auf einem Heckträger ist meist genug Platz, um die Elektroräder ohne viel Umbaugedöns mitzunehmen. Ob zwei E-Bikes und welche bei Ihnen in die WoMo Garage passen, können Sie ausmessen oder praktisch ausprobieren. Wie bieten unseren Wohnmobilisten extra kostenlose Stellplätze an, wo Sie in Ruhe allemöglichen E-Bike Varianten ausprobieren können.

Fazit

Es gibt für jede Aufgabe eine oder mehrere Lösungen!

Dank der genialen “one size” Rahmenkonstruktion, den 20 Zoll Balloon-Reifen, der Mittelmotor-Technik, starken Akkus und allen Schaltungsmöglichkeiten deckt ein 20 Zoll Kompakt E-Bike nahezu alle Einsatzbereiche ab, die sonst einem City Bike oder Trekkingbike zugeschrieben werden. Für Damen ist ein Vitali E-Bike Faltrad ideal.

Allerdings werden Sie von der Auswahl und den vielen Konfigurations-Möglichkeiten auch verunsichert sein. Deshalb bieten wir Ihnen eine umfassende, persönliche Beratung an. Zuerst online, dann bei uns in Lauda im Lieblichen Taubertal direkt am Geschäft.

Das Riese und Müller Tinker

Das Riese und Müller Tinker gehört in die Kategorie Kompakt E-Bike mit 20 Zoll Laufrädern. Dank des winkel- und höhenverstellbaren Vorbaus und der sehr langen verstellbaren Sattelstütze kann das Riese & Müller Tinker flexibel an verschiedene Körpergrößen und Komfortansprüche angepasst werden. Es ist damit ein perfektes Familien- oder Partnerrad und passt sich an Fahrerinnen und Fahrer zwischen 1.50 m und 2.00 m Körpergröße an.

Was das Riese und Müller Tinker noch auszeichnet: es lässt sich ruckzuck klein machen: Lenker einfach 90° nach hinten klappen, Sattel runter. Bei Bedarf Klapp- oder Steckpedale ranschrauben. Dann passt es bei umgelegter Rücksitzbank in einen PKW Kombi. Oder 2 Tinker nebeneinander.

Für wen ist das Riese und Müller Tinker besonders geeignet?

  • Für Camper & Wohnmobilisten, die ein 20 Zoll Kompakt E-Bike bevorzugen und bei denen es auf die keinsten Packmaße ankommt.
  • Diejenigen, die ihr E-Bike im Kombi-Kofferraum statt auf dem Heckträger transportieren möchten.
  • Für kleine Menschen ab ca. 150 cm Körpergröße.
  • Für sportliche Fahrer, die es gerne mal bergab “laufen lassen…”

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