Lemmo hat sich für sein erstes Fahrrad, das Lemmo One, offenbar einiges vom Konkurrenten VanMoof abgeschaut: Wegfahrsperre, Alarmanlage und sogar einen Turbo-Button. Sämtliche smarte Features stecken im sogenannten SmartPac, dem Gehirn des Fahrrads.
Der Hersteller hat im März 2024 mit dem Lemmo One mk2 eine neue, verbesserte Version seines E-Bikes veröffentlicht. Rund drei Wochen lang war das neue Lemmo One mein treuer Begleiter auf dem Weg zur Kita, zu Terminen und in der Freizeit. Ob kurze Sprints oder ausgedehnte Touren, das E-Bike hat alles mitgemacht - sogar holprige Pisten und steile Berge.
Das Lemmo One kam gut verpackt und fast vollständig vormontiert in einem großen Karton nach Hause. Lediglich Lenker, Vorderrad, Pedale und Sattel mussten noch angebracht werden. Das Smart-Pack, das auch den Akku enthält, musste ich noch aufladen, was etwa 3,5 Stunden gedauert hat.
Design und Ausstattung
Das Lemmo One ist für den Stadtalltag konzipiert und besitzt einen äußerst stabilen Ständer, zwei Schutzbleche sowie einen Gepäckträger auf der Hinterseite - allerdings ohne Federklappe. Das fängt bereits bei den Lichtern an. Vorder- und Rücklicht sind ins Gestell integriert. Die Frontlampe lässt sich mit den drei beiliegenden Kunststoffschlüsseln sogar abnehmen und als Taschenlampe nutzen.
Das SmartPac ist mit einem stylishen Stoffbezug umhüllt, der zwar schnell dreckig wird, sich aber auch leicht reinigen lässt. Das SmartPac wird einfach in eine Schiene im Rahmen eingesetzt und mit einem Bolzen gesichert. Das SmartPac hat zwei USB-Anschlüsse, (USB-A und USB-C), mit denen man andere Geräte wie Smartphones oder Laptops laden kann - sogar während der Fahrt. Das SmartPac hat eine Kapazität von 540 Wattstunden, was laut Hersteller für eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern reichen soll.
Eine weitere Neuerung des 2024-Modells ist eine in den Lenkervorbau integrierte Handyhalterung, sodass ihr euer Smartphone jederzeit im Blick habt. Dank gummierter Innenseiten könnt ihr euer Handy direkt in die Halterung schieben. Die Halterung hielt mein iPhone 13 mini jederzeit fest.
Das Fahrrad gibt's in Grau sowie in einem hellen Sandton und drei Größen für Fahrer ab 1,60 m Größe. Ihr könnt die Anschaffungskosten jedoch reduzieren, wenn ihr in Berlin wohnt - hier könnt ihr das 900 Euro teure SmartPac für 35 Euro pro Monat mieten. Weitere Städte sollen mittelfristig folgen.
Der Aluminiumrahmen ist dank eines besonderen Herstellungsverfahrens frei von jeglichen Schweißnähten und in Kombination mit dem nahtlos eingefügten SmartPac ein echter Hingucker, der keinesfalls nach Ich bin ein E-Bike schreit. Die Verarbeitung ist ebenfalls hervorragend. Für mich gehört es neben dem Cowboy zu den schönsten Stadt-E-Bikes überhaupt.
Fahreigenschaften und Leistung
Der Motor reagiert dank Drehmomentsensor sanft auf die Pedalkraft und beschleunigt, auch dank des relativ geringen Gewichts von ca. 17 Kilo inklusive SmartPac, angenehm zügig. Der Motor braucht zwar ungefähr eine halbe Pedalumdrehung, bis er euch anschiebt, dann aber so geschmeidig, dass ihr Ruckzuck auf 25 km/h beschleunigt habt. Auf der höchsten Assistensstufe schiebt der Motor auch über 26 km/h noch etwas mit. Danach nimmt er sich kontinuierlich zurück, ohne abrupt den Dienst einzustellen. Das sorgt für ein sehr angenehmes, natührliches Fahrgefühl - was beim Vorgänger noch anders war.
Praktisch: Das Lemmo One kommt mit einem Turbo-Button, den man bereits von VanMoof kennt. Anders als bei der niederländischen Konkurrenz gibt der Knopf aber leider keine zusätzlichen Kraftreserven des Motors frei, sondern schaltet lediglich kurz in die höchste Assistenzsstufe. Ein bisschen enttäuschend, denn damit fehlt dem Turbo jegliche Spritzigkeit.
Die zahlreichen Asphaltlöcher, Schotterstein- und Waldwege in meiner Umgebung meistert das Lemmo One bravourös. Trotz fehlender Federung fährt es sich deutlich komfortabler als beispielsweise das Tenways CGO600 Pro - und das liegt nicht nur an der etwas aufrechteren Sitzposition. Die breiten Reifen dämpfen einiges weg. Auch kleinere Glasscherben waren kein Problem. Trotzdem ist dieses Fahrrad kein Mountainbike. Es fühlt sich in der Stadt am wohlsten, lässt euch aber auch abseits befestigter Wege nicht im Stich.
Problemlos fertig wird das Lemmo auch mit Steigungen. In der höchsten Stufe komme ich den steilsten Berg in meiner Kleinstadt hinauf, ohne ins Schwitzen zu geraten. Schon ab 25 km/h wird die Trittfrequenz nämlich ungemütlich hoch. Ab 27 km/h fühle ich mich wie ein Hamster im Rad. Obwohl ich immer ein Verfechter vom leisen, wartungsarmen und beständigen Gates-Carbonriemen bin, würde ich euch beim Lemmo One unbedingt zur Kettenvariante mit Gangschaltung raten.
E-Bike und Bio-Bike in einem
Das Besondere am Lemmo One ist, dass ihr den Motor auch komplett entkoppeln könnt, indem ihr eine mechanische Kupplung an der Nabe betätigt. Dann fährt das E-Bike wie ein normales Fahrrad, ohne jeglichen Widerstand. Schade ist, dass man den Wechsel nicht elektronisch während der Fahrt steuern kann.
Lemmo liegt Nachhaltigkeit laut eigener Aussage am Herzen, daher bekommen Erstkäufer die Möglichkeit, auf das neue Lemmo One mk2 aufzurüsten. Hier könnt ihr Einzelteile oder ein ganzes Set bestellen. Das Upgrade-Kit soll nach dem Launch erhältlich sein.
Sicherheitsmerkmale
Gerade in der Großstadt kommen Diebstahlschutzmaßnahmen sehr gelegen. Das Lemmo verfügt über eine Wegfahrsperre, die das Hinterrad blockiert. Diese aktiviert ihr entweder mit dem Handy oder indem ihr beide Knöpfe am Lenker gedrückt haltet. Immerhin gibt es aber noch eine Alarmanlage, die sofort losschrillt, wenn sich das Bike auch nur ein Mü bewegt. In Kombination mit den Ortungsfunktionen via GPS oder Apples Find My fühlte ich mich in meinem kleinen Ort nie unbehaglich. Übrigens: Den nötigen Saft zieht sich das Lemmo aus einem internen Akku.
App und Konnektivität
So hat Lemmo bereits den elektronischen Klingelsound für das neue Fahrradmodell verbessert. Verbesserungen für das Bluetooth-Modul sind ebenfalls geplant. Nachlegen muss Lemmo vor allem bei der App. Homescreen-Widgets, detaillierte Statistiken oder gar eine Apple-Watch-App dürft ihr jedoch nicht erwarten. Selbst die Navigation wird an Apple Karten respektive Google Maps ausgelagert. Die App ist solide, im Vergleich zu Tenways oder Cowboy aber noch ausbaufähig.
Die neue Find-My-Integration kommt mir als Apple-Nutzer ebenfalls gelegen. Zwar muss Lemmo noch an App und Bluetooth-Kopplung schrauben - das sind jedoch Probleme, die sich leicht mit Software-Updates fixen lassen. Viel wichtiger ist, dass die Hardware stimmt.
Fazit
Ein E-Bike mit Drehmomentsensor unter 2.000 Euro ist mittlerweile keine Seltenheit mehr. Hier treffen Top-Verarbeitung und elegantes Design auf ausgeklügelte Features. Tatsächlich gehört das Lemmo One mk2 damit zu meinem Lieblings-E-Bikes überhaupt.
Lemmo One E+ City-Bike im Detail
- Das dreieckige Smartpac enthält alle die meisten elektronischen Teile des Fahrrads und bietet zudem USB-Ladeanschlüsse.
- Das Smartpac kann laut Lemmo mit 65 Watt Output auch Laptop und andere Mobilgerät mit Strom versorgen.
- Noch eine Doppelfunktion erfüllt die Fahrradbeleuchtung. Die Frontlampe kann mit einem Schlüssel abgenommen werden und als Taschenlampe genutzt werden!
- Die innovative Radnabe enthält ein elektronisches Schloss, das das Hinterrad beim Parken blockiert.
Ausstattung des Testbikes Lemmo One E+
Das Serienbike mit Kettenschaltung macht einen sehr robusten Eindruck. Der Alu-Rahmen (aus recyceltem Metall) ist so wertig geschweißt, dass es keine hässlichen Schweißschuppen gibt. Alles wirkt tatsächlich wie aus einem Guss und Design.
Die Ausstattung mit Licht, Gepäckträger und Schutzblechen ist so praktisch, wie sie sein soll. Nichts klappert, vor allem der Nabenmotor ist nur bei starkem Vortrieb leise surrend vernehmbar. Auf Schotter rappelt auch da nichts, was Mittelmotoren oft sehr deutlich hörbar tun.
So fährt sich das Urban E-Bike Lemmo One E+ in der Praxis
Das Lemmo One E+ sieht zunächst einmal schick und irgendwie ungewöhnlich aus. Menschen am Café oder vorm Einkaufsladen schauen sich das Rad eingehender an. In der ländlichen Umgebung, in der ich wohne, ist die elektro-mechanische Wegfahrsperre fast schon genug Sicherheit - in der Stadt braucht es noch ein Schloss, um das E-Bike vorm Wegtragen zu sichern.
Das Grundprinzip ist ja, dass der 540-Wh-Akku abnehmbar ist und vor allem der Motor auf Bio-Betrieb, also entkuppelt werden kann. Es ist tatsächlich so, dass man den Motor im Antrieb nicht spürt - aber das Gewicht des Bikes. Mit Akku wiegt es auf unserer Waage 19,6 Kilo - ohne 16,4 kg, was gut ist.
Ich bin also immer mit Akku-Pack (Smartpack) gefahren, in der Ebene ohne Motor-Power, was die Gewichtsverteilung im Rad verändert. Man sitzt verhältnismäßig aufrecht - ungewohnt als XC- und Gravelbiker - was angenehm entspannt ist.
Puristisch, praktisch und - schon wieder ein neues Modell? Wir testen das neue Lemmo One MK2 Urban.
Das Lemmo One hat uns bisher in allen Ausführungen überzeugt. Ein bekanntes Sprichwort sagt: „Never change a winning team“ - und genauso wirkt das neueste Update von Lemmo. Bei den neuen Modellen des Lemmo One MK2 erfindet der Hersteller sein Rad nicht neu, sondern setzt auf das, was gut funktioniert.
Das Lemmo One MK2 Urban ist eines dieser vier neuen Modelle und geht einen kleinen Schritt in Richtung erhöhtem Komfort. Das urbane E-Bike ist weiterhin mit Riemenantrieb als Single-Speed oder mit einer 10-Gang-Schaltung der Deore-Reihe von Shimano erhältlich. Wir haben letztere Version gewählt, um auch in etwas hügeliger Umgebung gut vom Fleck zu kommen. Der Motor sitzt in der Hinterradnabe und bringt ein maximales Drehmoment von 40 Newtonmetern auf. Versorgt wird der Antrieb von einem außergewöhnlichen Akku: Das Smartpack mit 540 Wattstunden Kapazität sitzt im vorderen Eck des Rahmens und lässt sich leicht entnehmen.
Optisch kann das Lemmo One MK2 Urban vor allem durch sein elegantes und cleanes Design überzeugen. Sämtliche Kabel und Leitungen verlaufen innen. Die Schutzbleche bestehen aus Kunststoff und liegen nah am Reifen. Zwar sind sie recht stabil, doch am Ende unserer Testfahrt konnten wir bereits die ersten Kratzer feststellen. Am minimalistischen Gepäckträger finden sowohl Fahrradtaschen Platz als auch ein integriertes Rücklicht.
Der Rahmen des Bikes wurde aus leichtem Aluminium gefertigt, bei der Gabel setzt Lemmo auf Carbon. Ohne Akku wiegt das E-Bike damit nur 15 Kilogramm, mit dem Smartpack kommt es auf ebenfalls leichte 18 Kilogramm.
Bei der ersten Testfahrt fällt uns gleich auf, dass der „Cruise“ Lenker des E-Bikes einen spürbaren Unterschied macht: Saß man auf der Standard-Version des Lemmo One 2024 noch ziemlich sportlich, fühlen wir uns jetzt wesentlich komfortabler im Sattel und unsere Körperhaltung ist wesentlich aufrechter. Die gefederte Sattelstütze sorgt für leicht erhöhten Komfort, auch wenn wir den Effekt insgesamt stärker erwartet hätten. Leider hat das System auch Nachteile: Die Sattelposition lässt sich nicht nach vorne oder hinten anpassen, nur nach oben oder unten. Insgesamt finden wir die Lösung jedoch ziemlich stylisch. Alles wirkt wie aus einem Guss.
Der Heckmotor des Lemmo One MK2 wird über einen Drehmomentsensor angesteuert und verhält sich dementsprechend sehr natürlich. Insgesamt entfaltet er seine Kraft zuverlässig für den urbanen Verkehr. Allerdings fordert der Motor auch kluges Schalten von seinen Fahrern: Halten wir einmal in einem hohen Gang an und müssen dann anfahren, braucht es ein wenig Anlauf, bis der Motor in Fahrt kommt. Wer schon beim Abbremsen herunterschaltet (wie man es eigentlich bei jedem Fahrrad machen sollte), umgeht dieses Problem. Abhilfe schafft hier der Boost-Knopf am Lenker. Dieser gibt auf Druck kurzzeitig die volle Power des Motors frei. Damit kommt man gerade an Anstiegen und im hohen Gang gut von der Stelle.
Das Lemmo One MK2 Urban lässt sich wie sein Vorgänger auch als reines „Bio-Bike“ nutzen. Hierfür lässt sich an der Hinterradaufhängung eine kleine Kappe drehen, wodurch die Kupplung komplett entkoppelt wird und wir anschließend ohne zusätzlichen Tretwiderstand fahren.
Doch die Stärke des Lemmo One ist vor allem die gekonnte Integration des Smartphones, zumal dessen Position wesentlich praktischer für das Ablesen während der Fahrt ist. Über eine versteckte Halterung im Vorbau lässt sich das Smartphone mit wenigen Handgriffen fest anbringen. In der neuen Version des urbanen E-Bikes schützen sogar Anschlaggummis davor, dass das Smartphone nicht am Lenker anschlägt.
Die Smartphone-App von Lemmo ist eine der besten, die wir bisher in unseren Tests installiert haben. Anstelle von unnötigen Funktionen finden wir hier einen sehr übersichtlichen und funktionalen Aufbau. Während der Fahrt können wir uns die Geschwindigkeit am Lenker anzeigen lassen, ohne unsere Aufmerksamkeit auf das Oberrohr zu lenken.
Lemmo bietet an seinen E-Bikes unterschiedliche Sicherheitsfeatures an. Über die App lässt sich das E-Bike und der Akku abschließen. Doch damit nicht genug: Über den „Telefonschlüssel“ lässt sich die Absperrfunktion noch sicherer machen. Ähnlich wie beim Keyless-System am Auto lässt sich das Lemmo One entsperren, sobald die Bluetooth-Verbindung zum Smartphone hergestellt ist. Zusätzliche Sicherheit gibt es über die integrierte „Find My“-Funktion des Smartpacks. Über Apple-Geräte lässt sich das E-Bike damit finden, wenn du vergessen hast, wo du sie abgestellt hast.
Insgesamt überzeugt uns das Lemmo One MK2 Urban voll und ganz: Das E-Bike ist wie sein Vorgänger gut durchdacht und bietet praktische Funktionen für den Alltag. Für die Fahrt in der Stadt ist das System sehr gut geeignet und die Features wie die entnehmbare Powerbank aka der Akku sind für einen mobilen Lifestyle sehr praktisch.
Das Lemmo One Mk2 Urban ist mit 27,5-Zoll-Laufrädern in der Version L für Fahrer mit einer Körpergröße von 170 bis 185 cm sowie mit leicht abgesenktem Oberrohr in der Version ST für Fahrer zwischen 160 und 185 cm konzipiert.
Den aktuellen Preis von 2.599 Euro im Shop von Lemmo finden wir mit Blick auf die smarten Features, den Antrieb mit Drehmomentsensor, die hochwertigen Komponenten und die überdurchschnittliche Verarbeitung und Qualität durchaus fair.
Das Lemmo One ist eines der bemerkenswertesten Urban E-Bikes, die es aktuell auf dem Markt gibt.
Mit der Veröffentlichung des Lemmo One 2024, auch Lemmo One MK2 genannt, setzt der Hersteller seine Innovationsreise fort. Dieses Modell bringt einige wesentliche Verbesserungen und neue Features mit sich, die ich getestet habe. Ich konnte bereits zwei Versionen des Lemmo One ausprobieren.
Beide Versionen bleiben dem schlanken und modernen Design treu, das ich bereits beim Vorgängermodell mochte. Schweißnähte sind nicht sichtbar und die Pulverbeschichtung verleiht dem E-Bike einen hochwertigen Look.
Das Lemmo One Mk2 ist in zwei Versionen erhältlich: mit 27,5-Laufrädern bei den Modellen L und ST und mit 29-Zoll-Laufrädern bei der XL-Version.
Eine der wesentlichsten Neuerungen beim Lemmo One Mk2 ist die Einführung eines Drehmomentsensors, der ein natürlicheres Fahrgefühl ermöglicht, indem er die Motorunterstützung dynamisch an die Tretkraft des Fahrers anpasst. So fährt sich der Nachfolger bei höheren Geschwindigkeiten sehr ähnlich. Den Tretkraftsensor merke ich primär in Stop-and-Go-Situationen, vor allem in den beiden Unterstützungsstufen und bei langsamen Geschwindigkeiten. Dann setzt der Motor sehr harmonisch ein und macht keinen unkontrollierten Satz mehr nach vorn.
Einen Trick für den schnellen Start in den unteren Stufen gibt es dennoch: Über den Turboknopf kann man für die schnelle Anfahrt kurzzeitig die volle Power des Motors aktivieren.
Das Lemmo One 2024 ermöglicht weiterhin, den Motor mit 40 Nm Drehmoment komplett vom Antriebsstrang zu entkoppeln, wodurch es sich schnell in ein traditionelles Fahrrad ohne elektrische Unterstützung verwandeln lässt.
Das SmartPac, das Herzstück des Lemmo One, beherbergt nicht nur den Akku, sondern dient auch als Powerbank und zentrale Steuereinheit für smarte Funktionen inklusive GPS und Mobilfunkmodul. Neu in diesem Modell ist die Integration von Apples „Find My“-Technologie, die es ermöglicht, das E-Bike über ein Smartphone zu orten und zu verfolgen.
Für technikverliebte Fahrer wie mich ist auch die Funktion des Akkus als Powerbank mit USB-A und USB-C Buchse mit maximal 65 Watt Ausgangsleistung interessant. Selten war ein E-Bike Akku so schön gestaltet, dass man ihn auch gerne auf dem Schreibtisch im Café stehen hat, um das Smartphone oder andere Geräte zu laden. Auch der praktische Transport über die Haltelasche gefällt mir sehr gut. Mit 540 Wattstunden ist der Akku für den Alltag außerdem ausreichend bemessen.
Bei der Anzeige setzt das Lemmo One Mk2 ebenfalls auf Style und kann damit ordentlich punkten. Weiterhin steht die Smartphone-Integration im Vordergrund. Und das ist jetzt designtechnisch genial gelöst. Komplett unsichtbar im Vorbau des Lenkers versteckt sich nämlich eine optional erhältliche, zunächst unsichtbare Halterung für das Smartphone. Diese lässt sich aufklappen und das Smartphone dann einspannen.
Neben der bereits erwähnten GPS-Tracking-Funktion verfügt das Lemmo One 2024 wie gehabt über integrierte Beleuchtung vorne und hinten, die eine gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr gewährleistet. Zusätzlich ist das E-Bike mit zwei elektronischen Schlössern ausgestattet, das einen weiteren Diebstahlschutz bietet. Das eine Schloss blockiert das Hinterrad und das andere verriegelt den Akku, damit dieser nicht entnommen werden kann.
Lemmo One: Testfazit, Modelle, Preise, Zubehör
Das Lemmo One ist ein geniales Urban-E-Bike und eine gelungene Kombination aus dem smarten Van Moof und dem spritzigen Cowboy. Geeignet ist es für kurze, schnelle Wege in der City, aber auch für längere Pendelstrecken. Das Fahrrad ist sauber verarbeitet, hält lange durch und fährt sich bequem und flott zugleich. Wirklich gelungen ist der einfache Trick, es fix zum leichten Bio-Bike zu machen: Motor entkoppeln, Akku abnehmen, und schon geht's leichtfüßig ohne Antrieb auf die Piste. Auch der Preis kann sich sehen lassen: Das Lemmo One ist in der E-Bike-Version für unter 2.000 Euro zu haben - und damit deutlich günstiger als die angesagte Konkurrenz.
Lemmo One E-Bike Los geht's bei 1.090 Euro für die Version mit Kettenschaltung. Der Riemenantrieb kostet 200 Euro Aufpreis. Hinzu kommen bei Bedarf Fahrradtasche (69 Euro), Kettenschutz (9 Euro), Klappschloss (49 Euro) oder Anhängerkupplung (30 Euro). Fürs Smart Pac, das das Lemmo One zum E-Bike macht, werden zusätzlich 900 Euro fällig - für den Kauf, denn auch eine Miete des Smart Pac ist möglich.
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