Lotta ist fast fünf Jahre alt und wünscht sich zum Geburtstag nichts sehnlicher als ein Fahrrad. Sie hat nämlich nur ein altes Dreirad, und auf dem kann man schließlich nicht richtig fahren!
Doch als der Geburtstag da ist, bekommt Lotta zwar viele schöne Geschenke, aber ein Fahrrad ist nicht dabei. Als Lotta aus der Krachmacherstraße eines Morgens den kratzigen Pullover von ihrer Oma anziehen soll, wird sie richtig wütend. Erst schneidet sie ein großes Loch in den Pullover, und dann beschließt sie kurzerhand, von zu Hause auszuziehen. Nicht weit allerdings, nur zu Tante Berg nach nebenan.
Lotta kann fast alles: pfeifen, kranken Leuten helfen und sogar Fahrrad fahren - im Geheimen. Und nicht nur das - Lotta ist auch noch das fröhlichste Kind in der ganzen Krachmacherstraße. Es sei denn, sie ist gerade böse. Auf ihre Geschwister zum Beispiel. Aber dann zieht Lotta einfach zu Tante Berg, denn die ist immer lieb. Die kleine Lotta ist eine von Astrid Lindgrens hinreißendsten und eigenwilligsten Kinderbuchheldinnen. Enthält die Geschichten «Na klar, Lotta kann Rad fahren» und »Natürlich ist Lotta ein fröhliches Kind».
Der Lernprozess des Fahrradfahrens
Lotta kann Radfahren. Genauer: Sie glaubt, dass sie es kann. Die Erwachsenen meinen dagegen, es sei noch zu früh, das alte Dreirad genüge. Sie setzt sich auf die Pedale und rollt die Anhöhe hinunter. Aber nichts ändert an der Beweiskraft: Sie kann Radfahren!
Astrid Lindgren nimmt das Ergebnis des Lernprozesses im Titel vorweg. Das mag Erwachsenen, die darüber ins Grübeln geraten, seltsam vorkommen. Interessant wird es, wenn Erwachsene Radfahren lernen. Wer viel übt, kann es nicht verlernen (negatives Lern-Feedback).
Sehr kleine Kinder bewegen sich schneller, rollen und heben dabei auch die Beine an. Es kommt - also vergleichbar dem Laufrad. Sie treten über die Kurbel. Ähnliches kann man bei greisen Radfahrern beobachten. Die Teilnahme am Verkehr (Fußwege) ist nicht ratsam.
Die Herausforderungen beim Fahrradfahren lernen
Die Fuß-Boden-Regel sollte nicht allzu eng angewandt werden. Es gibt eine Variante nur mit den Fußballen. Die Sitzhöhe sollte von 30 bis 50 mm (je nach Schuhgröße) sein. Es muss möglich sein, im Sattel sitzend beidseitig bequem den Boden zu erreichen. Wie sehen die Verhältnisse bei einem Kind aus? Sie sind schlechter, weil die Pedale relativ hoch liegen. Ein sicherer Stand ist somit nicht gegeben.
Im Alter von 4 bis 10 Jahren wachsen die Beine im Schnitt um 4 cm pro Jahr - bei Wachstumsschüben mehr. Ein kleines Kind in tiefster Sattelstellung mit den Füßen den Boden erreicht - Hauptsache, die Fuß-Boden-Regel ist erfüllt! Beschleunigung aus dem Stand ist hinderlich. Sie ist beim Starten hinderlich.
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