Der richtige Luftdruck für Fahrradreifen: Ein umfassender Leitfaden

Der Luftdruck auf den Fahrradreifen entscheidet maßgeblich über den Fahrkomfort und die Langlebigkeit der Reifen. Je nachdem, wie viel Luft in den Schlauch gefüllt wird, wird die Fortbewegung einfacher oder schwieriger. Auch die Lebensdauer des Fahrradmantels hängt vom Druck im Fahrradreifen ab. Ist der Druck zu niedrig - was häufig der Fall ist - kommt es zu Rissen in der Reifenaußenseite und der Verschleiß ist deutlich höher.

Um hier vorzubeugen, sollte man einerseits wissen, welcher Reifendruck für die eigenen Fahrradreifen der optimale ist und zudem, wie man diesen überprüfen kann. Das Fahrrad aufpumpen ist also mehr als nur die Luftpumpe ansetzen und pumpen. Auf jedem Reifen ist angegeben welcher Druckbereich für den Reifen zulässig ist. Diese Angabe findet man auf der Mantelseite.

Warum ist der richtige Reifendruck wichtig?

Abgesehen von den Auswirkungen auf den Fahrkomfort sollte der Reifendruck keinesfalls zu niedrig oder zu hoch sein. Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die möglichen Probleme bei falschem Luftdruck im Fahrradreifen:

Zu niedriger Reifendruck Zu hoher Reifendruck
Verringerte Lebensdauer Verringerte Lebensdauer
Gefahr des Durchschlags Schlechtere Dämpfung
Schlechtere Fahrstabilität in Schräglagen Erhöhte Erschütterungen
Gefahr eines Ventilabrisses beim Schlauch Geringere Bodenhaftung

Die Auswirkungen von zu niedrigem Reifendruck

Ein zu geringer Reifendruck verursacht eine erhöhte Walkarbeit des Reifens, was die Flanken des Reifens stärker beansprucht und schneller brüchig werden lässt. Das verringert die Lebensdauer des Reifens. Ebenso kann es bei Fahrradreifen mit Schlauch zu einem Durchschlag kommen, wenn z.B. eine Bordsteinkante oder ein Stein überfahren wird.

Dabei wird der Fahrradschlauch zwischen Mantel und Felge eingeklemmt und durchstanzt. Da der Schlauch doppelt liegt, entstehen dadurch meist zwei nebeneinander liegende Löcher, die als Snake Bite bezeichnet werden, weil sie an einen Schlangenbiss erinnern. Starke Aufschläge können sogar die Felge verformen und sie damit beschädigen.

In Kurven kann ein zu niedriger Reifendruck zu schlechterer Fahrstabilität führen, denn der Reifen beginnt zu „schwimmen“, d.h. er bewegt sich ein Stück weit quer zur Fahrtrichtung. Das verschlechtert das Fahrverhalten und die Fahrsicherheit.

Bei einem zu niedrigem Reifendruck sitzt der Reifen nicht mehr so fest auf der Felge, dass er besonders beim Bremsen in Längsrichtung wandern kann. Das zieht den Schlauch mit und führt zu seitlicher Belastung am fest in der Felge eingeschraubten Luftventil. Nach einiger Zeit kann das zu einem Riss am Ventil oder sogar zum Ventilabriss kommen und der Schlauch wird undicht.

Die Auswirkungen von zu hohem Reifendruck

Ein zu hoher Reifenluftdruck kann zu Dehnungsrissen im Gummi führen und den Reifen ausbeulen, das verringert die Lebensdauer des Reifens. Auch führt ein hoher Reifendruck unmittelbar zu einer schlechteren Dämpfung von Bodenunebenheiten, Stöße werden direkter auf Rahmen und Fahrer übertragen, insbesondere dann, wenn das Fahrrad keine Federgabel und Hinterradfederung hat.

Der Fahrer nimmt dies als erhöhte Erschütterungen wahr. Die geringe Elastizität des Fahrradreifens bei sehr hohem Reifendruck führt zu einer kleinen Kontaktfläche des Reifens mit dem Boden, das bedeutet eine geringere Bodenhaftung (Grip) sowohl auf glattem als auch auf unebenem Untergrund.

Der richtige Luftdruck für den Fahrradreifen

Grundsätzlich lässt sich dabei jedoch nicht sagen, welcher Luftdruck im Fahrradreifen der optimale Reifendruck ist. Viel mehr hängt dieser vom Gewicht des Radfahrers und der Belastung der Reifen ab. Der Druck wird dabei nicht vom Fahrradgewicht direkt beeinflusst - nicht wie es beim Auto der Fall ist. Auch spielen für den Luftdruck im Reifen ganz eigene Vorlieben, wie der geringere Rollwiderstand oder auch der Federungskomfort, entscheidend für den gewählten und gewünschten Luftdruck.

Wie finde ich den optimalen Luftdruck?

Die wichtigste Information ist der vom Reifenhersteller freigegebene Reifendruckbereich. Dieser ist üblicherweise auf dem Reifenmantel aufgedruckt. Der minimale bzw. maximale Reifendruck sollten nicht unter- bzw. überschritten werden. Dazwischen kann man einen für sich optimalen Reifendruck wählen; die nachfolgenden Empfehlungen sollen dabei helfen.

  • Herstellerangaben auf dem Reifenmantel
  • Gewicht des Fahrers und der Beladung
  • Einfluss des Untergrunds / optimierte Traktion

Herstellerangaben auf dem Reifenmantel

Die wichtigste Information ist der vom Reifenhersteller freigegebene Reifendruckbereich. Dieser ist üblicherweise auf dem Reifenmantel aufgedruckt und sieht z.B. wie folgt aus:

Der minimale bzw. maximale Reifendruck sollten nicht unter- bzw. überschritten werden. Dazwischen kann man einen für sich optimalen Reifendruck wählen; die nachfolgenden Empfehlungen sollen dabei helfen.

Gewicht des Fahrers und der Beladung

Die Reifendruck-Empfehlung in obiger Tabelle bezieht sich auf 75 kg für das Gewicht des Radfahrers samt Beladung (Gegenstände im Fahrradkorb, Fahrradtaschen, Rucksack). Pro 1 kg Mehrgewicht kann der Luftdruck um etwa 1 % erhöht werden, bei weniger Gewicht entsprechend verringert.

Einfluss des Untergrunds / optimierte Traktion

Der Untergrund, auf dem man fährt, ist ein weiterer wichtiger Einflussfaktor für den optimalen Reifendruck. Generell gilt: Je härter und gleichmäßiger der Untergrund, desto höher kann der Fahrradreifen-Druck sein. Ein höherer Reifendruck reduziert den Rollwiderstand des Fahrradreifens auf dem Untergrund. Dabei wird die Kontaktfläche mit dem Untergrund verringert und der Reifen muss weniger Walkarbeit verrichten.

Bei unbefestigten Schotter-, Sand- und Waldwegen ist ein niedriger Reifendruck die bessere Wahl. Der Reifen federt kleine Bodenunebenheiten besser ab. Zudem schmiegen sich die Reifen stärker an den Boden an, es entsteht eine größere Auflagefläche und der Reifen hat eine höhere Bodenhaftung (Grip).

Bei Regen, Schnee und Eis sollte man ebenfalls mit weniger Druck fahren, denn das verringert die Gefahr wegzurutschen.

Übersicht mit Richtwerten in der Reifendrucktabelle bei Normalrädern

Eine grobe Orientierung für den zu empfehlenden Luftdruck kann man allerdings anhand der Reifenbreite geben. Basierend auf einem Gewicht des Radfahrers von rund 75 Kilogramm ergeben sich dabei folgende Empfehlungen:

  • 20 mm - 9,0 bar
  • 23 mm - 8,0 bar
  • 25 mm - 7,0 bar
  • 30 mm - 5,5 bar
  • 40 mm - 4,0 bar
  • 54 mm - 2,5 bar
  • 60 mm - 2,0 bar

Im Internet kursieren diverse Tabellen mit Richtwerten für den optimalen Luftdruck, die aber meist recht ähnliche Empfehlungen enthalten. Nachfolgend eine Reifendrucktabelle aus Wikipedia:

Reifenbreite Reifendruck
20 mm 9,0 bar
23 mm 8,0 bar
25 mm 7,0 bar
28 mm 6,0 bar
32 mm 5,0 bar
35 mm 4,5 bar
37 mm 4,5 bar
40 mm 4,0 bar
44 mm 3,5 bar
47 mm 3,5 bar
50 mm 3,0 bar
54 mm 2,5 bar
56 mm 2,2 bar
60 mm 2,0 bar

Wie man an dieser Reifendruck-Fahrrad-Tabelle schön sehen kann, benötigen schmale Fahrradreifen einen hohen Reifendruck und breite Fahrradreifen einen niedrigen Reifendruck.

Hier ist eine weitere Übersicht mit Richtwerten in der Reifendrucktabelle bei Normalrädern:

Reifengröße in mm Zoll Vorderrad (bar) Hinterrad (bar)
57-305 16 x 2,125 2,0 2,5
57-406 20 x 2,125 2,0 2,5
57-507 24 x 2,125 2,0 2,5
57-559 26 x 2,125 2,0 2,5
47-305 16 x 1,75 x 2 2,5 3,0
47-406 20 x 1,75 x 2 2,5 3,0
47-507 24 x 1,75 x 2 2,5 3,0
47-559 26 x 1,75 x 2 2,5 3,0
47-622 28 x 1,75 x 2 2,5 3,0
37-540 24 x 1 3/8 3,5 4,0
37-590 26 x 1 3/8 3,5 4,0
37-622 28 x 1 3/8 x 1 5/8 3,5 4,0
32-590 26 x 1 1/4 x 1 3/8 4,0 4,5
32-622 28 x 1 5/8 x 1 1/4 4,0 4,5

Der Reifendruck ist auch immer abhängig vom Gewicht des Fahrers. Sollte der Reifen nach dem Aufsteigen noch platt wirken, können durchaus 0,5 bar hinzugegeben werden [Angaben ohne Gewähr]. Es sollte beim Fahrrad aufpumpen immer darauf geachtet werden, ob der Fahrradmantel Beschädigungen hat und der Schlauch evtl. sichtbar ist. Die Reifenbreite steht in den meisten Fällen auf dem Mantel und kann hier abgelesen werden.

PSI in bar Rechner

Wenn nur ein Wert mit der Einheit „PSI“ auf dem Reifen abgedruckt ist, dann hilft der Rechner. Hier kann der PSI-Wert in einen bar-Wert umgerechnet werden.

Im Gelände weniger Reifendruck wählen

Weniger Reifendruck sollte man jedoch dann auf die Reifen geben, wenn man beispielsweise mit dem Trekkingrad oder dem Mountainbike (MTB) lange Touren fahren möchte oder im Gelände unterwegs ist. Gerade bei Downhill-Fahrten mit dem Mountainbike ist der Luftdruck ein wenig nach unten zu korrigieren.

Vor allem auf scharfkantigem Untergrund kann der Reifen so leichter nachgeben und ein Platten oder ein anderer Reifenschaden kann vermieden werden. Wird hier der Druck zu hoch gewählt, droht der Reifen schnell zu platzen. Der richtige Druck empfiehlt sich auch, wenn man sogenannte unplattbare Mäntel fährt. Hier kann diese Funktion nur greifen, wenn der Reifen ordnungsgemäß befüllt ist.

Tipps zu den jeweiligen Fahrradarten

Obiger Text gilt generell für alle Fahrradarten, er ist aber recht technisch und erläutert viele Details. Will man einfach nur den richtigen Reifendruck für ein konkretes Fahrrad wissen, soll nachfolgende Übersicht helfen, möglichst unkompliziert eine passende Empfehlung zu bekommen.

Reifendruck Mountainbike

An Mountainbikes sind normalerweise Reifenbreiten von 50 bis 64 mm verbaut, da liegt der empfohlene Reifendruck im Bereich von 2 bis 3 bar. Bewegt man sich auf unbefestigten Trails, sollte man den Reifendruck etwas absenken, um mehr Grip zu bekommen. Bei schlauchlosen (tubeless) Reifen ist sogar ein noch niedrigerer Reifendruck möglich, weil es nicht so leicht zu einem Durchschlag kommen kann.

Für Fahrten in der Stadt und auf vorwiegend festem Untergrund sind 2,5 bar eine gute Ausgangsbasis.

Reifendruck Rennrad

Früher war am Rennrad die Reifenbreite 23 mm üblich und wurde auf 8 bar aufgepumpt. Mittlerweile sind Reifenbreiten von 28 mm oder sogar 32 mm häufig zu sehen. Hier ist ein Reifendruck von 5 bis 6 bar passend.

Reifendruck Trekkingrad / Cityrad

Hier kommen typischerweise Reifenbreiten von 37 bis 52 mm zum Einsatz. Der optimale Reifendruck liegt daher im Bereich von 2,5 bis 4,5 bar und lässt sich nicht pauschal auf einen Wert reduzieren. Am besten nutzt du obigen Reifendruck-Rechner oder Tabelle, um den richtigen Fahrrad-Luftdruck zu ermitteln.

Reifendruck E-Bike / Pedelec

Für Fahrräder mit Elektromotor richtet sich der richtige Reifendruck grundsätzlich nach dem jeweiligen Fahrradart und dessen Reifenbreite, siehe die oben genannten Fahrradarten. Da E-Bikes und Pedelecs schneller unterwegs und durch die zusätzliche Technik etwa 10 kg schwerer sind, benötigen sie einen etwa um 10 % höheren Reifendruck. Der Reifendruckrechner oben hilft dabei den richtigen Reifendruck zu finden.

Reifendruck Fahrrad 28 Zoll

28-Zoll-Reifen sind die häufigste Reifengröße bei Fahrrädern für Erwachsene. Da sie allerdings an verschiedenen Fahrradarten zum Einsatz kommen (siehe oben), können die Reifenbreiten recht unterschiedlich sein und damit auch der richtige Fahrradreifen-Luftdruck.

Diese Fahrradpumpen helfen beim Befüllen Ihrer Reifen

Zum Aufpumpen der Fahrradreifen empfiehlt sich eine Fahrradpumpe mit Manometer, also mit einer Anzeige für den Luftdruck. Hier ist eine Übersicht über verschiedene Arten von Luftpumpen:

Bild Produkt Typ Ventile Note Preis
SKS Aircontrol 8 Choice of the Month Standpumpe AV / DV / SV gut 24,99 €
Beto Standpumpe Top Empfehlung Standpumpe AV / DV / SV gut 17,95 €
HiLo sports Luftpumpe Empfehlung Standpumpe AV / DV / SV 36,99 €
AARON Sport One Empfehlung Standpumpe AV / DV / SV gut 33,99 €
SKS Minipumpe Top Empfehlung Minipumpe AV / DV / SV 15,99 €
Fischer Doppelhub Minipumpe AV / DV / SV Gut 5,59 €
HiLo Minipumpe AV / DV / SV tbd 16,99 €
SKS Airchamp Pro CO2-Pumpe AV / DV / SV 15,95 €
SKS Rennkompressor Standpumpe AV / DV / SV 56,78 €
VeloChampion Alloy 7 Minipumpe AV / DV / SV 11,95 €
Fischer Mini-pumpe Minipumpe AV / DV / SV 9,99 €

So prüft und optimiert man den Reifendruck am Fahrrad

Da die Daumenprobe, bei der mit Daumen und Zeigefinger geprüft wird, wie „nachgiebig“ der Reifen ist, keine große Aussagekraft hat, sollte der Reifendruck regelmäßig und professionell überprüft werden. Ein Fahrradreifen kann jeden Monat bis zu einem Bar an Druck verlieren. Um den Reifendruck zu überprüfen, muss zunächst die Schutzkappe vom Ventil des Reifens entfernt werden.

Nachdem dann herausgefunden wurde, wie hoch der mindeste und maximale Reifendruck der verwendeten Reifen ist, kann überprüft werden, welcher Druck derzeit auf dem Reifen ist. Hierzu benötigt man eine Luftpumpe mit Manometer. Ist der Druck zu hoch, kann dieser einfach und schnell reduziert werden. Hierzu wird Luft aus dem Reifen gelassen.

Ist der Druck hingegen zu gering, kann mit Hilfe einer Standpumpe mit einem Manometer der Reifen auf den richtigen Reifendruck am Fahrrad aufgepumpt werden. Zuletzt wird dann das Ventil wieder aufgesetzt und festgeschraubt. Räder, die ein Autoventil vorweisen, können zudem ganz bequem und einfach an Tankstellen kontrolliert und eingestellt werden.

Tipps zum Aufpumpen der Reifen

Zum Aufpumpen der Fahrradreifen empfiehlt sich eine Fahrradpumpe mit Manometer, also mit einer Anzeige für den Luftdruck. Eine Übersicht über die verschiedenen Arten von Luftpumpen findest du im Artikel zu Fahrradpumpen.

Regelmäßige Überprüfung und Anpassung

Ein Fahrradreifen kann pro Monat bis zu 1 bar an Reifendruck verlieren. Generell gilt dabei, dass hoher Druck schneller verloren geht als niedriger Druck, d.h. bei Reifen mit hohem Reifendruck muss man öfter nachpumpen.

Der Reifendruck sollte also regelmäßig überprüft werden, besonders vor längeren Fahrradtouren.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich mit dem Daumen den Reifendruck prüfen?

Drückt man mit dem Daumen auf das Reifenprofil, fühlt sich der Reifen ab ca. 2 bar hart an und man bekommt leicht den falschen Eindruck, dass der Reifen gut gefüllt ist. Hier lässt sich ein geringer Reifendruck leichter feststellen. Zuverlässig ist aber auch diese Methode nicht.

Auf Dauer ist es empfehlenswert, sich eine Luftpume mit Manometer anzuschaffen, um den Reifendruck präzise bestimmen zu können.

Hält ein mit Stickstoff gefüllter Fahrradreifen die Luft länger?

Kurze Antwort: Nein.

Längere Antwort: Luft ist ein Gemisch aus vielen verschiedenen Gasen, wobei der mit Abstand größte Bestandteil Stickstoff ist (ca. 78 %). Auch ein mit reinem Stickstoff gefüllter Reifen verliert Druck. In der Praxis macht es also keinen Unterschied, ob ein Fahrradreifen mit 100 % oder mit 78 % Stickstoffanteil gefüllt ist.

Stickstoff als Alternative zur Druckluft

Eine Alternative zum Aufpumpen der Reifen mit Druckluft besteht darin, Reifengas zu verwenden. Insbesondere für Rennräder sind diese Füllungen mit Stickstoff empfehlenswert, insgesamt eignet sich diese Praxis für Fahrräder, die extremeren Belastungen ausgesetzt werden.

Einmalig kostet das Befüllen der Fahrradreifen rund zehn Euro - anschließend, heißt es, braucht man sich keinerlei Gedanken mehr über den Reifendruck machen. Diese Meinung ist allerdings nicht korrekt. Studien des ADAC ergaben, dass auch bei mit Stickstoff befüllten Reifen eine regelmäßige Kontrolle notwendig und sinnvoll ist, da auch hier Druckverluste keine Seltenheit sind.

Für den normalen Radfahrer ist eine Befüllung mit Luft aus dem Druckkompressor durchaus ausreichend und die Stickstofffüllung kaum relevant oder sinnvoll. Wer mit einem E-Bike unterwegs ist, solle den Luftdruck dem höheren Eigengewicht des Fahrrads anpassen. Neben Fahrrädern ist auch bei einem Fahrradanhänger auf ausreichender Befüllung der Reifen zu achten.

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