Lupine Licht Fahrrad Test: Ein umfassender Überblick

Wer bei Dunkelheit mit dem E-Bike unterwegs ist, weiß: Eine gute Beleuchtung ist kein Luxus, sondern ein Muss. Hier finden Sie einen detaillierten Test verschiedener Lupine Fahrradlichter, die für unterschiedliche Bedürfnisse und Fahrstile entwickelt wurden.

Lupine SL AF: Das smarte Frontlicht für E-Bikes

Die Lupine SL AF ist ein hochwertiges, akkubetriebenes Frontlicht speziell für E-Bikes. Mit einer maximalen Leuchtkraft von bis zu 1.300 Lumen, blendfreiem Abblendlicht und aktivierbarem echtem Fernlicht hebt sie sich klar von Standard-E-Bike-Lampen ab.

Im Gegensatz zu vielen E-Bike-Lampen, die nur eine Helligkeitsstufe bieten, kann die Lupine SL AF per Fernbedienung ein echtes, zusätzliches Fernlicht aktivieren. Die Lupine SL AF ist kein Spielzeug - sie ist ein ernstzunehmendes Upgrade für alle, die bei Dunkelheit nicht nur gesehen werden wollen, sondern selbst perfekt sehen möchten. Mit echtem Fernlicht, intelligenter Steuerung und kompromissloser Qualität gehört sie 2025 zu den besten E-Bike-Leuchten auf dem Markt. Wer oft und auch bei Nacht fährt, wird den Unterschied sofort merken - und nie wieder zurück wollen.

Natürlich - das Paket hat seinen Preis. Mit ca. 360 bis 450 € (je nach Set und Akku) ist die Lupine SL AF deutlich teurer als herkömmliche Frontlichter. Auch das separate Aufladen des Akkus ist ein zusätzlicher Schritt im Alltag.

Lupine SL Grano: Kompakte Akku-Lampe für Rennradfahrer und Gravelbiker

Seit der Vorstellung der Lupine SL Grano auf der diesjährigen Eurobike ist das Interesse an der Lampe mit festintegriertem Akku groß. Klein, formschön, an GoPro-Halterungen integrierbar und somit ideal für Rennradfahrer und Gravelbiker. Wir wollten uns selbst ein (Licht)bild machen und konnten sie bereits vor Markteinführung testen.

Wer Lupine kennt, weiß um die Qualität der Lampen des Herstellers aus Neumarkt. Sicherlich spielen da die kompakte Größe, die Leistungsfähigkeit und die bekannte Qualität eine Rolle. Wir haben es uns nicht nehmen lassen, die Akku-Lampe unter das Gravelbike zu schrauben und für einen ersten Test hinein in die in Dunkelheit zu fahren.

Eckdaten Lupine SL Grano

  • Leuchtkraft: 900 Lumen
  • Helligkeit: 110 Lux
  • Reichweite: bis 230 Meter
  • Aufladung: per USB-C
  • Akku-Kapazität: 17 Wh/ 2,3 Ah
  • Ladedauer: 2,5 h
  • Leuchtstufen: Tagfahrmodus, 2-fach-Abblendlicht, Eco-Modus
  • Leuchtdauer: Sensoren: Umgebungslichtsensor
  • Gewicht: 174 g (nachgewogen)
  • Wasserdicht: nach IPX6
  • Preis: 196 Euro

Vorstellung der SL Grano

Das robuste Aluminium-Gehäuse samt GoPro-Halterung ist aus einem Guss gefräst und fühlt sich sehr hochwertig an. Der Akkudeckel ist dabei sechsfach verschraubt. Lupine setzt darauf, seine Lampen jederzeit reparieren zu können. Daher ist der Akku nicht verklebt und vom hauseigenen Fachpersonal im Falle eines Falles austauschbar.

Oberhalb am Gehäuse sitzen zwei kleine LEDS, die den Leuchtmodus und die Akku-Kapazität anzeigen. Unterhalb der Lampe befindet sich der Taster zur Bedienung sowie der USB-C-Anschluss, der mit einer Gummikappe vor Spritzwasser geschützt ist.

Die Linse der SL Grano

Für die richtige Ausleuchtung soll die TIR-Linse, die von Lupine zusammen mit einem Spezialisten entwickelt wurde, sorgen. Die dahinterliegende LED kommt von OSRAM. Eine bikonische TIR-Linse hat zwei kegelförmige Oberflächen und nutzt eine clevere Art der Lichtreflexion, um Licht effizienter zu fokussieren und zu lenken.

TIR steht dabei für "Total Internal Reflection". Das bedeutet, dass das Licht innerhalb der Linse so reflektiert wird, dass fast kein Licht verloren geht. Dies ist besonders nützlich, wenn man Licht sehr präzise lenken möchte, zum Beispiel wie in Taschenlampen, bei Autoscheinwerfern oder wie in dem Fall bei der Lupine SL Grano.

Erster Test: Tageslicht aus, SL Grano an

Die Lampe ist fix an der GoPro-Halterung unterhalb des GPS-Navis montiert. Lupine legt dazu Inbusschlüssel und eine Befestigungsschraube bei. Wichtig ist dabei die richtige Ausrichtung der Lampe zu beachten und nicht den Gegenverkehr zu blenden.

Mit einem doppelten Tippen auf den kleinen Taster vorn mittig unter der Lampe schaltet sich die Lampe ein. Beim Tragen von Handschuhen hätten wir uns jedoch eine etwas bessere Haptik gewünscht. Durch einen Umgebungslichtsensor wird das Licht gesteuert. Generell startet die Lampe mit dem Tagfahrlicht und ist gleichzeitig dabei im Automatikmodus.

Das heißt, der Sensor erkennt, ob das Umgebungslicht bereits zu dunkel ist und schaltet dann automatisch in den gedimmten Abblendmodus. Bei unseren Testfahrten funktionierte das einwandfrei. Möchte man vielleicht auf dunklen Passagen gerne noch etwas mehr Licht, drückt man noch einmal kurz auf den Taster und das Abblendlicht wird nicht mehr gedimmt, sondern entfaltet seine volle Leistung. Ein Fernlicht gibt es nicht.

Die ausgewogenen Leuchtmodi haben uns gut gefallen. So ist das gedimmte Abblendlicht ideal für Fahrten in der Stadt und auf (spärlich) beleuchteten Straßen. Für dunklere Wege ist dagegen das Abblendlicht mit seiner hervorragenden Helligkeit erste Wahl. Welcher Modus gerade eingeschaltet ist, ist anhand der oberen beiden Status-LEDs ablesbar.

Sonderfunktionen der SL Grano

Teilweise können Funktionen "umprogrammiert" werden. So gibt es zum Beispiel noch einen Eco-Modus, wodurch der Energieverbrauch bei gedimmten Abblendlicht um 1 W und bei Abblendlicht um 3 W reduziert werden kann. Das hört sich nicht nach viel Ersparnis an, aber letztlich bedeutet das eine Verlängerung der Leuchtdauer um etwa 1 Stunde bzw. rund 45 Minuten.

Außerdem kann der Umgebungssensor von vornherein ausgeschaltet oder das Einschalten der Lampe mit nur einem Tastendruck ermöglicht werden.

Der Lichtkegel der SL Grano

Der Lichtkegel bei gedimmtem Abblendlicht in 10 Metern Entfernung (bei richtiger Ausrichtung der Lampe) ist mittig angenehm hell, seitlich abfallend, aber lässt dennoch bei den meisten Wegen sehr gut erkennen, was dort am Rande herumsteht oder gerade passiert. Bei voller Power setzt die Lampe noch einen drauf, die Lichtstärke ist herausragend. Der Aufbau des Lichtkegels bleibt dabei der gleiche.

Im Nahbereich dagegen ist der Lichtkegel sehr schmal und breitet sich wie erwähnt erst spät aus. Der Hell-Dunkel-Übergang gleicht eher einer harten Kante. Auf dunklen Passagen wurde das nicht immer als angenehm empfunden. Viele Radfahrer möchten gerne auch ihre unmittelbare Umgebung besser wahrnehmen können.

Der Akku und die Leuchtdauer

Der Akku ist in rund 2,5 Stunden aufgeladen. Der USB-C-Anschluss ist zeitgemäß und mit einer dicken, gut erreichbaren Gummikappe abgedichtet. Die Lupine SL Grano lässt sich auch während des Betriebs aufladen. Dies sollte aber bei gedimmtem Abblendlicht vorgenommen werden, weil sonst der Energiebedarf der Lampe immer höher ist als die mögliche zufügbare Energie.

Gut zu wissen: Beim Aufladen während der Fahrt wird bei eingeschalteter Lampe nicht der Akkustand an den LEDs angezeigt, sondern die gewählte Leuchtstufe. Die Akkuanzeige wird erst wieder angezeigt, wenn die SL Grano ausgeschaltet wird.

In unserem Leuchtdauer-Test hielt die Lampe mit gedimmtem Abblendlicht ziemlich genau den Angaben des Herstellers stand und lag sogar ganz leicht etwas darüber. 4,30 Stunden sind realistisch, genauso wie die 1,45 bei voller Leuchtkraft. Dabei gilt zu beachten, dass die Leuchtdauer auch von der Umgebungstemperatur abhängig ist!

Für wen ist die SL Grano geeignet?

Wer gerne auch in Herbst und Winter mit dem Fahrrad draußen auf gemischtem Terrain (z. B. mit Straßenbeleuchtung, in der Stadt, etwas Waldwege) unterwegs ist, um seine Hausrunde mit dem Rennrad oder dem Gravelbike zu drehen, der wird mit dieser Lampe einen äußerst verlässlichen Partner finden. Wer viele Kilometer im Dunklen abspulen möchte, für den könnte die Leuchtdauer auf der hellsten Stufe eventuell etwas zu kurz sein.

Fazit zur SL Grano

Ausgewogene Leuchtmodi, die enorme Leuchtkraft auf höchster Stufe und die Möglichkeit der weiteren Anpassung, sowie die Aufladung während der Fahrt machen die Akku-Lampe zu einem sehr interessanten Produkt. Wer in der Herbst- und Winterzeit weiterhin seine Runden draußen fahren möchte, der wird im wahrsten Sinne des Wortes seine helle Freude an der dezenten, smarten SL Grano haben.

Die Lupine SL Grano überzeugt somit komplett, bis auf die etwas schmale Ausleuchtung im Nahbereich. Die dürfte unseres Erachtens etwas breiter sein. Die hochwertigen Materialien, Top-Verarbeitungsqualität sowie Langlebigkeit sind bei Lupine gelebter Standard.

Lupine SL A: Die hellste akkubetriebene Fahrradlampe mit StVZO

Mit der SL A hat Lupine Lighting Systems die hellste akkubetriebene, StVZO konforme Fahrradlampe auf den Markt gebracht. Wie es sich anfühlt, mit so einer hellen Lampe im Straßenverkehr zu fahren, und ob es Sinn macht, möchte ich Dir in einem Erfahrungsbericht näherbringen.

Spezifikationen der Lupine SL A

  • Gehäuse: CNC-gefrästes Aluminium
  • Leuchtmittel: 12 x Luxeon High Intensity LEDs
  • Leuchtkraft: 900 Lumen
  • Leuchtdauer: 3:00 (max: 900 Lumen) -32:00 (Eco Modus)
  • Leuchtmodi: Tag-, Nachtfahrlicht, Automatik Modus, Eco Modus
  • Akku: Li-Ion
  • Schutzklassen: IP68, IK 09
  • Maße (H x B x T): 40 x 50 x 48 mm

Die Montage der SL A

Das Anbringen der Lampe ist einfach. Entscheidend ist, dass Du den Lampenkopf mittig vor dem Vorbau befestigst, da sonst die Straßenzulassung nicht gewährleistet ist. Der Akku kann durch mitgelieferte Klettverschlussbänder in verschiedenen Längen am Rahmen entweder am Ober- oder Unterrohr angebracht werden.

Die richtige Einstellung der SL A macht's

Bevor Du Dich jetzt in den Dschungel des Straßenverkehrs stürzt, solltest Du unbedingt den Abstrahlwinkel einstellen. Neige hierzu den Lampenkopf (samt Halterung) so, dass der Lichtkegel sichtbar vor Dir endet. Als ideal eingestellt gilt der Scheinwerfer, wenn der Lichtkegel in fünf Metern Abstand ungefähr die halbe Höhe der Abstrahlhöhe besitzt. Dies gilt übrigens für alle StVZO Lampen, denn so ist gewährleistet, dass Du keinen anderen Verkehrsteilnehmer blendest, dabei aber eine genügend weite Ausleuchtung hast.

Erfahrungen im Straßenverkehr mit der SL A

Schon bei meiner ersten Fahrt in der Dämmerung wurde sofort deutlich, mit was für einer Lampe ich unterwegs bin. Wo einige Radfahrer noch auf Licht verzichten, wirft die SL A bereits einen deutlich sichtbaren Lichtkegel auf die Straße vor mir. Gerade die Dämmerung wird häufig unterschätzt, denn zu der Zeit ändern sich die Lichtverhältnisse fast minütig.

Nachdem die Sonne komplett untergegangen ist, zeigt die SL A ihr ganzes Können, so dass man meint, die Sonne wäre bloß vom Himmel an den Lenker gewandert. Man fühlt sich einfach deutlich wahrgenommen von und auf Augenhöhe mit anderen Verkehrsteilnehmern.

Auch in Städten gibt es Orte, an denen die Straßenbeleuchtung gegen null geht. Doch auch hier ist die SL A ein hervorragender Begleiter. Meine Fahrt durch einen unbeleuchteten Park war geprägt von guter Sicht, die mich komfortabel Scherben, größere Steine und andere Hindernisse umkurven ließ.

Sorgloser Komfort dank Sensorsteuerung

Die Sensorsteuerung, die in der SL A verbaut ist, funktioniert tadellos und versorgt Dich mit genau der Lichtmenge, die Du brauchst. So wechselt die Lampe in Abhängigkeit der Lichtverhältnisse automatisch zwischen Tag- und Nachtfahrmodus. Das schont einerseits den Lampenkopf und andererseits den Akku.

Fazit zur SL A

Für mich ist die SL A eine ganz klare Aufwertung des urbanen Fahrens bei Nacht. Das sorglos sichere Gefühl, das die Lampe vermittelt, will man nicht mehr missen. Besonders auch wenn man sportlich und schnell unterwegs ist, sollte man an guter Sicht und Sichtbarkeit nicht sparen.

Lupine SL AX: Highend-Bike-Lampe mit StVZO-Zulassung

Die Lupine SL AX ist eine Highend-Bike-Lampe mit StVZO-Zulassung. Was zuerst auffällt: die optische Ähnlichkeit mit Lupine’s 1090 Euro teurer Rennlampe Alpha, die mit 8100 Lumen und fetischistischer Verarbeitung das Nonplusultra der Bike-Beleuchtung darstellt. Wie bei dieser besteht auch der Kopf der SL AX aus CNC-gefrästem Alu.

Die maximale Leuchtleistung der SL AX wirkt im Vergleich mit der Alpha eher mickrig. 3800 Lumen (38 Watt) sind ein stolzer Wert, im direkten Vergleich aber erst mal wenig beeindruckend. Zumal die SL AX mit 675 Euro alles andere als billig ist.

Technische Daten der Lupine SL AX 2023

  • Preis: 675 Euro
  • Gewicht: Kopf 160 Gramm / Akku 240 Gramm
  • Modus: Tagfahrlicht, Abblendlicht, Aufblendlicht
  • Lichtleitung: 38 Watt (3800 Lumen) Fernlicht, 22 Watt (gedimmtes Fernlicht), 8 Watt (Abblendlicht), 5 Watt (gedimmtes Abblendlicht, 2 Watt (Tagfahrfunktion)
  • Maximale Leuchtweite: 380 Meter
  • Bedienung: Bluetooth-Lenkerschalter
  • Akku: Smartcore 7,2 V / 10.0 Ah
  • Wasserdicht: 2 Meter
  • Stoßfest: 2 Meter
  • Besonderheit: Stärke der Leuchtstufen per App individuell programmierbar

Was macht die Lupine SL AX zu einer StVZO-konformen Fahrradlampe?

Der entscheidende Unterschied der Lupine SL AX zu einer klassischen Fahrradlampe ist, dass sie Entgegenkommende nicht blendet. Der Lichtkegel ist quasi nach oben hin abgeschnitten. Dennoch verfügt sie über die Option des vollen Aufblendens, falls man die Lampe auch mal bei einem 24-Stunden-Rennen einsetzen oder auf Tour eine schwierige Gelände-Passage meistern will. Auch das Tagfahrlicht ist eine Besonderheit. Dieses ist weniger zum Ausleuchten gedacht, sondern dafür, von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden.

Die Leuchtstufen der SL AX

Die Lupine SL AX verfügt über fünf Stufen. Tagfahrlicht. Abblendlicht (normal und gedimmt) sowie Fernlicht (normal und gedimmt). Das Abblendlicht bietet eine ordentliche Ausleuchtung. Der hart abgeschnittene obere Bereich, der das Blenden Entgegenkommender verhindert, ist aber gewöhnungsbedürftig. Schaltet man aus diesem Modus auf volle Stufe, ist das wie eine Lichtexplosion. Das Dunkel ist wie vom Lichtkegel zerstäubt, der nicht nur weit in die Ferne leuchtet, sondern gleichmäßig die Bereiche links und rechts vor dem Vorderrad erhellt.

Montage und Bedienung der SL AX

Hat man einen klassischen, runden Lenker für die Schnellspann-Schelle am Bike oder einen alternativen Mount gefunden, geht die Montage ruckzuck. Der Akku wird einfach per Klettband am Oberrohr befestigt und sitzt rüttelfest. Der Bluetooth-Schalter kann ebenfalls ohne Werkzeug befestigt werden.

Im normalen Alltagsbetrieb kann die Lupine voll überzeugen. Die Verarbeitung ist Premium. Die Montage funktioniert werkzeuglos in Sekunden. Die Ausleuchtung ist perfekt, auch auf unbefestigten Wegen. Fährt man hauptsächlich abgeblendet, hält der Akku zwischen sechs und zehn Stunden. Das ist top.

Die SL AX im Renneinsatz

Was sich auf der Rennstrecke noch deutlich mehr bemerkbar macht als beim gemütlichen Cruisen ist die hervorragende Ausleuchtung des Trails. Mit voll aufgeblendeter SL AX ist die Nacht ein helllichter Tag, zumindest innerhalb des Leuchtkegels. Alles ist top zu sehen.

Fazit zur Lupine SL AX

Die Lupine SL AX ist ein Premium-Fahrradlicht mit einem extrem breiten Einsatzbereich, der vom täglichen Pendeln bis hin zu 24-Stunden-Rennen oder noch Härterem reicht. Es fühlt sich gut an zu wissen, dass man man andere Verkehrsteilnehmer nicht blendet, oder dass man keinen Strafzettel wegen fehlender StVZO-Zulassung zu erwarten hat. Montage, Bedienung und Leuchtdauer sind so, wie man es von einer perfekten Bike-Lampe erwartet.

Die Besonderheit der SL AX ist ihr schönes, breites und gleichmäßiges Leuchtbild. Das Fahren im abgeblendeten Modus ist wegen des hart abgeschnittenen oberen Bereichs etwas gewöhnungsbedürftig. Ist diese Lampe 675 Euro wert? Definitiv ja. Ob man so ein Wunderwerk der Technik aber tatsächlich braucht, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Lupine Betty R14: Helmleuchte im Test

Die Modellpflege der Lupine Betty R14 hat sich gelohnt. Mit einer Laufzeit von zwei Stunden, einer super Ausleuchtung und der einfachen Bedienbarkeit auch durch die mitgelieferte Fernbedienung sichert sich die Lampe verdient den Testsieg. Auf dem Helm zeigt die Betty, was wirklich in ihr steckt.

Ein klar definierter Lichtkegel mit minimaler Spotbildung leuchtet den Trail vor einem zur Genüge aus, um auch kleinste Hindernisse noch zu erkennen. Die neuste Version der Betty lässt sich auch mit dem Smartphone per App steuern, was die Programmierung noch einfacher macht.

Bedienung und Montage der Betty R14

Die Bedienung erfolgt über einen Druckknopf oben auf der Lampe oder über die Bluetooth-Fernbedienung am Lenker. Über farbige LEDs werden hier auch der Ladezustand des Akkus und die jeweilige Leuchtstärke angezeigt. Alternativ lässt sich die Restkapazität auch am Akku einfach ablesen, die fünf LEDs bieten dabei auch die Möglichkeit, den Akku als Rücklicht zu nutzen.

Vorbildlich ist die übersichtliche und leicht verständliche Anleitung, das Anpassen der Lampe auf maximal vier individuelle Modi gelingt damit problemlos.

Der mitgelieferte Helmhalter von Lupines hellster Lampe im Sortiment erfolgt über zwei Klettbänder, die für die eigenen Bedürfnisse passend gekürzt werden können. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, damit man sie nicht zu kurz abschneidet, denn man muss sie noch fest genug anziehen können. Die Halterung erfüllt ihren Zweck, kann aber je nach Abstand der Belüftungsschlitze im Helm etwas wackeln. Wir haben zusätzlich noch einen Kabelbinder verwendet.

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