Die Geschichte von Harley-Davidson in Magdeburg

Seit 1997 ist Harley-Davidson Magdeburg mehr als nur ein Motorradladen - wir leben die Leidenschaft auf zwei Rädern.

In unserem Store in Magdeburg findest du in gemütlicher Atmosphäre alles, was Deine Leidenschaft für Harley Davidson® bei jedem Besuch aufs Neue bereichert.

Auf mehr als 1500 Quadratmetern bauen wir Kundenbeziehungen auf, die ein Leben lang halten.

Harley-Davidson: Eine Legende

Harley-Davidson wurde 1903 in Milwaukee, Wisconsin gegründet.

Unsere Unternehmenszentrale befindet sich an der Stelle, wo einst im Hinterhof des Elternhauses von William C. Davidson die erste Fabrik gebaut wurde.

Heute beschäftigen wir weltweit mehr als 5000 Mitarbeiter.

Engagement und Soziale Verantwortung

Wir sind ein sozial verantwortungsbewusstes Unternehmen und setzen uns stark für die Gemeinden ein, in denen wir arbeiten und leben.

Jeder Standort mit einem Harley-Davidson Betrieb zeichnet sich durch seine ganz eigene Geschichte, ein hervorragendes kulturelles und soziales Umfeld sowie durch freundliche Menschen aus, die sich über Neuankömmlinge freuen.

Die Magdeburger Rockerszene und ihre Verbindung zu Harley-Davidson

Rocker waren einst die jungen Wilden.

Heute sind sie in die Jahre gekommen, geben aber das Lebensgefühl nicht auf.

Rocker sind die Typen aus den 60er und 70er Jahren.

Sie sind unangepasst und tragen eine wilde Haarpracht.

Gerhard Paul, Baujahr 1945, kommt aus dieser Zeit, und er gehört zu den Pionieren der Magdeburger Rockmusikszene.

1963 spielt er in seiner ersten Band, im selben Jahr formierten sich damals noch als studentisches Amateurprojekt die „Klosterbrüder“ (später „Magdeburg“).

Drei Jahre später gehört zu den „Primanern“.

Die Musik bestimmt den Lebensfaden des Bassisten.

Sein Instrument hat „Bass-Paule“ - so kennt man ihn in Musikerkreisen - nie aus der Hand gelegt.

In den 90ern spielte er in mehreren Coverbands.

Bei „Crossfire“ machte er sechs Jahre Station und seit einigen Jahren gehört er zur festen Besetzung der „Kellergeister“.

Obwohl er im Oktober das 71. Lebensjahr vollendet, denkt Gerhard Paul nicht ans Aufhören.

Musik und Bühne brennen sich offenbar wie eine Droge in die Seele eines Menschen.

Gerhard Paul steht seit 1963 als Bassist auf der Bühne.

Seit etwa zwei Jahren liebäugelt er sogar mit der Anschaffung eines Motorrads vom Traditionshersteller „Harley Davidson“.

Allein der Mangel an gleichgesinnten Mitfahrern hält ihn davon ab.

„Die Maschine kann ich mir auch noch mit 80 zulegen“, sagt er.

Man muss den Satz nicht wirklich ernst nehmen - obwohl „Bass-Paule“ stets für eine Überraschung gut ist - vielmehr ist er Ausdruck eines Lebensgefühls.

Wer übrigens glaubt, der Rocker aus den 60er Jahren würde auch die Klischees dieser Zeit - Sex, Drugs & Rock’n’Roll - noch leben, irrt.

Gerhard Paul findet man dreimal pro Woche im Fitness-Studio.

Selbst die über 30 Kilogramm schweren Lautsprecherboxen trägt er immer noch selbst auf die Bühne als wäre das leichtes Zubehör.

Bei Fieber, Frost und Sommerhitze steht Gerhard Paul auf der Bühne.

Für Musiker gibt es keine Ausreden, einen Gig abzusagen.

Da zähle nur Krankenhaus oder Tod, erklärt „Bass-Paule“ seinen Anspruch an Zuverlässigkeit.

Vor 30 Jahren gab es keine Rocker, die im Rentenalter Bühnen unsicher machten.

Natürlich steckt in der Persönlichkeit des Bassisten die eigene lange Geschichte und die treibt sicher maßgeblich den Stachel seiner Unruhe an.

Vielleicht ist Musik machen aber auch ein Jungbrunnen.

Für Gerhard Paul auf jeden Fall.

Und wenn er doch einmal daran denkt, die Bassgitarre an den Nagel hängen zu wollen, kann sich ja immer noch eine „Harley“ kaufen.

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