MAXXIS wird von vielen als Benchmark für Reifen-Performance an Mountainbikes gesehen. Der taiwanesische Hersteller bietet ein riesiges Portfolio an Fahrradreifen für alle Disziplinen an. Die High-End-Reifen im Mountainbike-Bereich sind mit Triple Compound-Gummimischung ausgestattet.
Die Triple Compound Technologie von MAXXIS
Bei diesen sogenannten 3C-Reifen werden drei unterschiedlich harte Gummimischungen an verschiedenen Stellen der Reifen verwendet. Unterhalb der Stollen befindet sich eine harte Mischung, die verhindert, dass die Stollen zu leicht abknicken oder unter Belastung wegklappen. Je nach Einsatzgebiet gibt es verschiedene 3C-Mischungen:
- MaxxGrip: Die weichste Mischung, die im Downhill oder auf Enduro-Bikes für maximalen Grip eingesetzt wird. Sie nutzt sich allerdings auch schneller ab und hat einen recht hohen Rollwiderstand.
- MaxxTerra: Findet sich in der Mitte wieder in puncto Grip, Rollwiderstand und Haltbarkeit. Diese Mischung bietet sich vor allem für das Hinterrad von E-MTBs für den Trail- oder Enduro-Einsatz an.
- MaxxSpeed: Als härteste Gummimischung erweist sich MaxxSpeed, mit ihrem minimalen Rollwiderstand ist sie für den Einsatz an Cross-Country-Bikes geeignet.
Als härteste Gummimischung erweist sich MaxxSpeed, mit ihrem minimalen Rollwiderstand ist sie für den Einsatz an Cross-Country-Bikes geeignet. Diese Mischung wurde nun überarbeitet und soll durch einen Silica-Anteil den Rollwiderstand noch weiter verbessern - ein Additiv, das in Autoreifen auch häufig eingesetzt wird.
Die neue MaxxSpeed-Gummimischung
Die neue MaxxSpeed-Gummimischung wird an vier Reifen von MAXXIS angeboten: Rekon Race, IKON, ASPEN und Severe.
- Rekon Race: Ein Semi Slick, der durch sein flaches Profil minimalen Rollwiderstand bieten soll. Er eignet sich somit hauptsächlich als Hinterreifen.
- IKON: Ein Allround-Reifen für trockene Bedingungen. Egal ob am Vorder- oder Hinterrad, in Konditionen von lockerem Boden bis Hardpack soll er guten Grip bei geringem Rollwiderstand bringen.
- ASPEN: Mit dem ASPEN verspricht MAXXIS einen Allround-Reifen als perfekte Basis für eine Vielzahl von Bedingungen, von trocken bis wechselhaft. Durch sein großes Einsatzgebiet und den geringen Rollwiderstand gehört er zu den beliebtesten Reifen für XC-Bikes.
- Severe: Der Severe ist das neueste Mitglied des Cross-Country-Line-ups. Der Neuling im Line-Up verklumpt nicht - dank seinem großen Negativprofil - und das Profil des Reifens bleibt auch in matschigen Bedingungen frei. Die Fahrt ist durch das flache Profil zwar immer noch etwas wilder, mit dem Severe aber dennoch gut zu kontrollieren.
Alle getesteten Reifen haben einen niedrigen Rollwiderstand und vermitteln ein effizientes, spritziges Fahrgefühl. Im Antritt kommt man schnell auf Geschwindigkeit und kann den Speed gut halten, ohne das Gefühl zu bekommen, dass die Reifen einen ausbremsen.
Auf sehr matschigem Untergrund kommen alle Reifen durch die flachen Stollen an ihr Limit und bieten ein rutschiges Fahrgefühl - vor allem im Vergleich zu grobstolligen Alternativen.
Die dünne EXO-Karkasse aller getesteten Reifen hilft dabei, dass sie sich dem Untergrund anschmiegen können und so gute Traktion liefern.
MAXXIS: Eine dominierende Stellung auf dem Mountainbike-Markt
MAXXIS hat nicht ohne Grund eine dominierende Stellung auf dem Mountainbike-Markt. Die Cross-Country-Reifen Rekon Race, IKON, ASPEN und Severe in der neuen MaxxSpeed-Gummimischung bieten starke Performance für ein breites Einsatzspektrum. Sie bieten ein leichtfüßiges Fahrverhalten und ordentlich Vortrieb.
Die Qual der Wahl: Mountainbike-Reifen im Vergleich
Schwalbe, MAXXIS, Conti, Pirelli, Michelin, WTB, Kenda und Co.: Die Auswahl an Mountainbike-Reifen ist riesig und unübersichtlich. Stattdessen wollen wir euch erklären, auf was ihr in Zukunft achten müsst, welche Unterschiede es gibt und was ihr von gewissen Anpassungen - wie dem Luftdruck oder der Karkasse - erwarten könnt.
Also einen perfekten Reifen, der für alle Biker gleichermaßen passt, gibt es schlichtweg nicht!
Zudem erklären wir euch die unterschiedlichen Philosophien der Hersteller und deren - teils sehr verwirrenden - Produktpaletten, damit ihr in Zukunft die perfekte Wahl für eure Reifen treffen könnt. Wir haben alle relevanten Profile, Gummimischungen und Karkassen aller bekannten Hersteller über Monate hinweg für euch getestet.
Grundlegendes Wissen über Reifen
Die Vorteile von tubeless montierten Reifen liegen auf der Hand: weniger Gewicht, mehr Grip, geringerer Rollwiderstand und höherer Pannenschutz. Auch wenn die Montage etwas mühsam sein kann (nicht muss!), sind fast alle modernen MTB-Reifen sowie -Felgen für den Tubeless-Einsatz vorgesehen.
Wir selbst fahren nur tubeless und haben auch alle Reifen nur ohne Schlauch für euch getestet.
Der richtige Luftdruck im Reifen ist essenziell: Zu viel davon und ihr könnt euch von Komfort und Grip verabschieden. Bei einem zu geringen Luftdruck sind ein unpräzises, schwammiges Fahrverhalten und Defekte vorprogrammiert. Der passende Druck ist dabei sehr individuell und hängt von unzähligen Faktoren ab, wie der Karkasse, Gummimischung und den Bedingungen auf der Strecke.
Prinzipiell gilt: Die Reifenbreite muss zur Felgenweite passen. Ein breiterer Reifen hat eine größere Aufstandsfläche und kann so mehr Grip generieren. Zudem kann das erhöhte Volumen den Pannenschutz und den Komfort erhöhen.
Das Gewicht eurer Reifen solltet ihr nicht unterschätzen: Der Reifensatz alleine, ohne Tubeless-Milch und Co., trägt mit etwa 2,5 kg zum Gesamtgewicht eures Bikes bei. Das kommt zwar einer gefüllten großen Trinkblase gleich, dennoch wirkt sich das Gewicht des Reifens deutlich spürbarer auf die Fahrperformance aus.
Die Anforderungen am Vorderrad unterscheiden sich von denen am Hinterrad. Beim MTB gilt es, so viel Grip wie möglich am Vorderrad zu generieren, während man am Hinterrad Kompromisse zwischen Traktion und Rollwiderstand eingehen muss.
Ihr solltet euren Reifen deshalb als Tuning und nicht als Verschleißteil betrachten.
Die Karkasse: Das Rückgrat des Reifens
Die Karkasse bildet so etwas wie das Rückgrat des Reifens und ist mit der wichtigste Faktor, auf den ihr bei der Wahl eurer Reifen achten solltet. Sie verleiht ihm seine Rundung und beeinflusst maßgeblich die Dämpfung, die Kurvenstabilität und den Pannenschutz. Sie beeinflusst aber auch den Rollwiderstand und vor allem das Gewicht des Reifens.
Je stabiler die Karkasse, desto weiter könnt ihr den Luftdruck senken, ohne Gefahr zu laufen, an jeder Kante einen Pinch-Flat zu bekommen oder den Reifen in Kurven wegzuknicken. Weniger Luftdruck sorgt dann für eine zusätzliche Dämpfung, die wiederum Grip bringt und Kraft spart, weil kleine Erschütterungen gar nicht erst an eure Hände gelangen.
Maxxis: Mehr als nur dominante Traktion
Maxxis - ein Name, der in der MTB-Szene fast schon gleichbedeutend für hochwertigen Bodenkontakt steht. Als größter Reifenhersteller im Premium-Segment bietet Maxxis mehr als nur dominante Traktion, sie liefern die Basis für jede Fahrsituation.
Ob Tubeless Ready, Plus-Size-Formate oder innovative Gummimischungen wie die legendäre 3C Triple Compound Technologie - bei Maxxis entscheidet der Biker, welcher Reifen die Richtung vorgibt.
Die Qualitätsstufen bei Maxxis-Reifen
Die Einschätzung der Qualitätsstufen bei Maxxis-Reifen entpuppt sich als eine Art Detektivarbeit, denn im Gegensatz zu anderen Herstellern wie Schwalbe, wo die Qualitätsstufen klar benannt werden, spielt Maxxis das Spiel etwas differenzierter. Hier gilt es, die hochwertigen Exemplare unter den Pneus anhand einer Kombination von Features und spezifischen Kürzeln zu identifizieren.
Ein untrügliches Indiz für einen Reifen der oberen Qualitätsklasse ist die 3C-Gummimischung, die in eine Triade von unterschiedlich harten Gummis aufgeteilt ist - hierfür steht das „3C“.
Vielmehr erkennt man die Qualität eines Maxxis-Reifens an seinen Features, die mit kleinen Logos auf der Karkasse gekennzeichnet sind.
Während du dich durch das Angebot wühlst, solltest du ein scharfes Auge auf weitere Buchstabenkombinationen haben, welche die Präsenz von Technologieschmieden wie EXO Protection oder DoubleDown (DD) verraten, was auf eine verstärkte Seitenwand und erhöhten Pannenschutz hinweist.
Summa summarum, richtet sich bei Maxxis der Qualitätskompass nach der Anzahl und Art der Features, die einem Reifen beigemischt sind - je mehr Alphabet-Suppe auf der Seitenwand des Reifens, desto hochwertiger ist er.
Technologien für verschiedene Einsatzbereiche
Wer ambitioniert im Cross-Country (CC) Bereich unterwegs ist, greift gerne zu Silk Shield (SS). Diese Technologie ist ein Paradebeispiel für Leichtgewichtigkeit. Die SS-Variante bietet Schutz und hält das Reifengewicht niedrig - ein Gebot für CC-Piloten, die auf jedes Gramm achten.
Für die Rennfahrer und engagierten Tourer, die einen goldenen Mittelweg zwischen Gewicht und Stabilität suchen, erweist sich EXO als eine durchdachte Lösung. Wenn es noch robuster sein darf, kommt Exo+ ins Spiel. Hier spricht Maxxis die Tourenfahrer an, die es bergab richtig krachen lassen wollen, ohne den Trip mit Reifenpannen zu überdramatisieren.
Double Down ist die Antwort für alle Enduro-Fahrer, die eine Festung gegen Pannen brauchen und dennoch Gewicht einsparen wollen. Zu guter Letzt, wenn es quasi bombensicher sein muss, ziehen Downhill (DH) Piloten den DH-Pneu auf.
Die Gummimischung: Entscheidend für Grip und Performance
Die Gummimischung eines Reifens kann buchstäblich darüber entscheiden, ob du als Pilot auf den Trails die Oberhand behältst oder im entscheidenden Moment den Boden unter den Stollen verlierst.
Neben der günstigen Singlecompound Mischung gibt es bei Maxxis auch eine Dualcompound Version. Hier werden weiche Seitenstollen mit einer härteren Lauffläche kombiniert.
Bei den hochwertigen Reifen von Maxxis ist die 3C Triple Compound-Technologie das Maß aller Dinge.
- Maxx Grip: Für die Downhill- und Enduro-Fraktion bietet Maxxis die Maxx Grip Mischung an. Wie der Name schon anklingen lässt, nimmt hier die Haftung auf verschiedensten Untergründen eine prominente Rolle ein.
- Maxx Terra: Für Biker, die von Enduro Trails bis hin zum aggressiven Trailriding ihre Reifen fordern, schlägt die Stunde der Maxx Terra Mischung. Ihr Spagat zwischen Langlebigkeit und Performance ist beispiellos.
- Maxx Speed: Und dann gibt es da noch die Maxx Speed Mischung, die sich an die puristischen Cross-Country (CC) Racer richtet, deren A und O der minimale Rollwiderstand ist.
Wide Trail (WT) Reifen
Beim Thema Pneus fürs grobe Gelände darf der Innovationsgeist von Maxxis nicht unerwähnt bleiben, insbesondere wenn es um Wide Trail (WT) Reifen geht. Diese speziell für breite Felgen konstruierten Reifen sind eine Reaktion auf den Trend hin zu Felgen mit einer Breite von 30 mm und mehr.
Die ausgefeilte Reifenkontur ermöglicht es, dass sich das Profil optimal auf der Felge positioniert, was den Grip und die Performance in Kurven signifikant erhöht.
Legendäre Profile für jeden Trail-Typ
Wenn man sich in die Tiefen der Maxxis MTB-Reifen-Kollektion begibt, kommt man an den legendären Profilen nicht vorbei, die jeden Trail-Typ und jedes Wetter meistern.
- Assegai: Beginnen wir mit dem Assegai, entworfen von MTB-Legende Greg Minnaar.
- Minion DHF/DHR: Die Minion DHF/DHR-Linie hingegen gilt als das Allround-Talent im Portfolio von Maxxis.
- High Roller: Der High Roller punktet durch seine Vielseitigkeit und exzellenten Bremseigenschaften am Hinterrad.
- Aggressor: Blicken wir auf den Aggressor, begegnen wir einem Reifen, der seine Qualitäten speziell auf schnellen, trockenen Trails unter Beweis stellt.
- Recon Race: Für die Speed-Junkies unter den Cross-Country-Piloten ist der Recon Race ein unverzichtbares Werkzeug.
All diese Profile zeigen, dass Maxxis ein ernstzunehmender Spezialist in der MTB-Reifenbranche ist und für jeden Biker und jede Bedingung einen passenden Reifen im Sortiment hat.
Maxxis: Eine beeindruckende Bandbreite
Maxxis steht für eine eindrucksvolle Bandbreite, bei der jeder Biker, egal auf welchem Level oder Gelände, fündig wird. Taiwan mag der Ausgangspunkt sein, aber die Domäne von Maxxis erstreckt sich längst über Kontinente und Industrien.
Preis und Leistung
Wer sich für einen Maxxis-Reifen entscheidet, bekommt in der Regel ein gutes Produkt. Im hochwertigen Bereich sind die Preise jedoch gesalzen. Für einen Top-Reifen legt man schnell mal über 50 € hin.
Maxxis Karkassen im Detail
EXO: bezeichnet bei MAXXIS die leichteste und flexibelste MTB-Karkasse, die aus einer einlagigen Karkassenkontruktion mit 120 TPI Gewebedichte besteht. Wenig überraschend bietet die EXO-Karkasse mit den geringsten Durchschlagschutz im Testfeld.
EXO+: Die robustere EXO+ Karkasse unterscheidet sich von der EXO-Version anhand zweier Merkmale: Zum einen besteht das Karkassenmaterial aus einem gröberen 60-TPI-Gewebe, zum anderen befindet sich eine Butyleinlage über dem Reifenwulst. Gegenüber der EXO-Karkasse kann die etwas schwerere EXO+ Karkasse mit mehr Schutz beim Durchschlag punkten, während das Ergebnis beim Durchstichversuch ähnlich (gut) ausfällt.
Doubledown: Bei der Doubledown-Karkasse ist der Name Programm: Es handelt sich um einen zweilagigen Karkassenaufbau mit 120 TPI Gewebedichte. Auch hier kommt zudem eine Butyleinlage in der Seitenwand zum Einsatz. Dadurch sollen sich Doubledown-Reifen als ideale Begleiter für harte Enduro-Kurse erweisen.
Downhill Casing: Die robusteste Karkasse bei MAXXIS ist zweilagig aufgebaut, besteht jedoch aus gröberen 60-TPI-Gewebeschichten. Beim Pannenschutz kann das Downhill Casing in allen Disziplinen punkten. Vor allem im Durchschlag übertrifft es die bereits solide Doubledown-Karkasse nochmal deutlich.
MAXXIS Gummimischungen im Detail
Bei MAXXIS werden im MTB-Segment Einfachmischungen (SuperTacky und MPC), Zweifachmischungen (DualCompound) und die bekannten Dreifachgummimischungen (3C) eingesetzt. Letztere gibt es in drei Untervarianten: 3C MaxxSpeed, 3C MaxxTerra und 3C MaxxGrip.
MPC (MAXXIS Performance Compound): Die erste Einfachmischung bei MAXXIS hört auf den Namen MPC für MAXXIS Performance Compound.
Super Tacky: Bei Super Tacky handelt es sich um die griffigste MAXXIS-Einfachmischung.
DualCompound: Bei Reifen mit DualCompound besteht die Lauffläche des Reifens aus zwei verschiedenen Gummimischungen, die - je nach Einsatzzweck - unterschiedlich angeordnet werden sowie eine andere Mixtur an Gummihärten aufweisen.
3C MaxxTerra: Die 3C MaxxTerra-Variante soll gute Rolleigenschaften mit gutem Grip kombinieren und sich damit als die goldene Mitte für Trail-Einsätze herausstellen. Der geringe Rollwiderstand auf den Mittelstollen macht sich nicht nur bergauf, sondern auch auf flowigen Strecken mit weniger Gefälle positiv bemerkbar.
3C MaxxGrip: Auf der Suche nach maximalem Grip führt bei MAXXIS kein Weg am 3C MaxxGrip vorbei. Diese Dreifachmischung bietet den höchsten Grip und die größten Dämpfungseigenschaften und damit die bestmögliche Abfahrts-Performance.
Tabelle der MAXXIS Gummimischungen:
| Gummimischung | Eigenschaften | Einsatzbereich |
|---|---|---|
| MPC | Allround, geringer Verschleiß | Stadt, Cross-Country-Touren |
| Super Tacky | Griffigste Einfachmischung | - |
| DualCompound | Zwei verschiedene Gummimischungen | - |
| 3C MaxxTerra | Gute Rolleigenschaften, guter Grip | Trail-Einsätze |
| 3C MaxxGrip | Höchster Grip, größte Dämpfung | Downhill, Abfahrts-Performance |
Beliebte MAXXIS Reifenmodelle
ASSEGAI: Der ASSEGAI ist der Signature-Reifen von DH-Legende Greg Minnar und hat daher den Namen eines Jagdspeers eines südafrikanischen Volkes erhalten. Mit dem ASSEGAI seid ihr bei allen Bedingungen auf der sicheren Seite und erhaltet einen sehr guten Allrounder fürs Vorderrad.
HighRoller 3: Konzipiert ist er als Intermediate-Reifen für den Downhill- und Enduro-Einsatz. Durch die Größe und Abstände der Stollen bringt der Reifen vor allem bei feuchtem Untergrund viel Grip und eine gute Selbstreinigung mit und übertrifft in diesen Bedingungen den ASSEGAI.
Minion DHF: Never change a running system? Seit 2001 gibt es den DHF schon, was ihn zu einem absoluten Urgestein macht. Seine Bezeichnung DHF ergibt sich aus der Zusammensetzung von „Downhill“ (DH) und „Front”. Dem Namen nach ist er also der Spezialist fürs Vorderrad. Er eignet sich jedoch auch sehr gut am Hinterrad, sowohl am Trail- als auch am Enduro-Bike.
Minion DHR II: Die zweite Generation des Minion DHR wird seit 2012 unverändert angeboten und nutzt die Seitenstollen des legendären DHF. Einst wurde der DHR (Downhill Rear) als Spezialist für Downhill-Hinterräder entwickelt. Doch eigentlich ist er ein Allround-Reifen, der ein absoluter Liebling in unserer Redaktion und darüber hinaus ist.
DISSECTOR: Auch beim DISSECTOR schmückt sich MAXXIS mit einem großen Namen aus der DH-Szene: Troy Brosnan soll bei der Entwicklung maßgeblich beteiligt gewesen sein. Der Australier soll einen noch schneller rollenden Reifen für harte, trockene Untergründe, wie z. B. im Bikepark, gesucht haben.
Shorty: Der Shorty der zweiten Generation ist MAXXIS Spezialist für lose Bodenbedingungen - egal ob für winterlich-nasse oder sehr staubige Bedingungen. Durch die gute Selbstreinigung ist die Traktion auch bei nassen und matschigen Bedingungen gleichbleibend.
Die Modellbezeichnung verstehen
In den Namen eines Maxxis-Reifens ist steckt so einiges - doch wer einmal durchblickt, liest ihn wie eine Quellenangabe und weiß genau was er gerade vor sich hat. Am besten ist das Ganze an einem Beispiel zu erklären, wie dem Minion DHR 2:
Minion DHR II WT Faltreifen 29"x2.40" EXO+ TR 3C MaxxTerra schwarz
Diese Bezeichnung lässt sich in verschiedene Abschnitte unterteilen:
- Minion DHR II = Modell (Profil des Reifens)
- WT Faltreifen = Wulstkern (Mit der Zusatztechnologie "WT")
- 29" = Laufraddurchmesser/Reifengröße in Zoll
- 2.40" = Reifenbreite in Zoll
- EXO+ = Karkasse (Seitenwandaufbau)
- TR = Tubeless Ready, Reifen kann ohne Schlauch mit Dichtmilch gefahren werden
- 3C Maxx Terra = Gummimischung der Lauffläche
- schwarz = Farbe
Daraus ergibt sich folgende Formel für den Aufbau eines Maxxis-Reifennamens:
Modell, Wulstkern, Reifengröße x Reifenbreite, Karkasse, Gummimischung, Farbe + zusätzliche Technologien wie Tubeless Ready, E-Bike-Reifen, spezieller Pannenschutz oder WT (Für breite Innenmaulweiten um 30 mm)
Maxxis MTB-Reifen Marktübersicht
Von Minion über Forecaster hin zum Aspen: Wir zeigen das gesamte MTB-Portfolio von Reifengiganten Maxxis! Reifengröße, Gummimischung, Karkassen-Option gesucht? Wir erklären Maxxis-Reifen im Detail.
MOUNTAINBIKE-Tipp: Top 5 Maxxis-Reifen
Übersicht: Welche Maxxis MTB-Reifen gibt es?
- Rekon Race - Cross-Country
- Aspen - Cross-Country
- Crossmark 2 - Cross-Country
- Ikon - Cross-Country, Trail
- Ardent Race - Cross-Country, Trail
- Ardent - Cross-Country, Trail, All-Mountain
- Rekon - Cross-Country, Trail, All-Mountain
- Forekaster - Cross-Country, Trail, All-Mountain
- Minion Semislick - All-Mountain, Enduro, Downhill
- Aggressor - Trail, All-Mountain, Enduro
- Dissector - Trail, All-Mountain, Enduro, Downhill
- Minion DHF - All-Mountain, Enduro, Downhill
- Minion DHR 2 - All Mountain, Enduro, Downhill
- High Roller 2 - All-Mountain, Enduro, Downhill
- Assegai - All-Mountain, Enduro, Downhill
- Shorty - All-Mountain, Enduro, Downhill
- Wetscream - Downhill
Drei MTB-Reifen-Kombis für Enduro Bikes im Test
- Allround-Kombi:
- Continental Kryptotal Fr Trail/Re Trail
- Maxxis Assegai EXO+ / Minion DHR II EXO+
- Schwalbe Magic Mary Superground / Big Betty Supertrail
- Extrem-Kombi:
- Continental Kryptotal Fr/Re DH
- Maxxis Assegai DD / Minion DHR II DH
- Schwalbe Magic Mary / Big Betty SuperG
Die Meinung der Tester
Max Fuchs, Testredakteur BIKE: Minimaler Luftdruck ist maximaler Fahrspaß, weil der Grip massiv ansteigt! Das funktioniert aber nur mit einem stabilen Reifen, deshalb hat bei mir Pannenschutz höchste Priorität.
Laurin Lehner, FREERIDE-Magazin: Zugegeben: Im direkten Vergleich spürt man den Vorteil der weichen Gummimischungen. Doch das sind nur Nuancen. Der erhöhte Verschleiß steht dazu in keinem Verhältnis. Geldbeutel und Umwelt danken es Euch, wenn Ihr zum härteren Gummi greift. Außerdem macht das zähe Rollverhalten der super griffigen Reifen Anstiege zur Qual.
Florentin Vesenbeckh, Testleiter EMTB: Viel hilft viel? Einfach blind zum dicken und schweren Reifen zu greifen, macht keinen Sinn. Das höhere Gewicht an den Laufrädern macht das Handling spürbar träger. Ein echter Nachteil auf langen Touren oder bei einer verspielten Fahrweise. Deshalb finde ich: Nur bei wildem Gelände und Fahrstil lohnt sich ein dicker Schlappen.
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