Wenn der Frühling naht, füllen sich die Prospekte der Baumärkte und großen Supermärkte mit Fahrradangeboten. Rechtzeitig zum Saisonstart stehen sie im Eingangsbereich der Discounter und Markthallen, bei Aldi, Obi, Real oder sonstwo: Fahrräder von der Stange, schlichte Stadträder, Trekkingräder oder stylische Mountainbikes.
Die Frage nach der Qualität von Baumarkträdern
Sie heißen Ragazzi, McKenzie, Germatec, Vortex, Cyco, Hill oder Mifa - und stammen dann von letzterer, der Mitteldeutschen Fahrradwerke AG, die die großen Handelsketten mit Rädern des unteren Preissegments beliefert. Einfache, schlichte, aber qualitativ höherwertige Fahrräder bekommt man ab etwa 500 Euro aufwärts. Hier stellt sich dann fast zwangsläufig die Frage, wie dann die schicken Räder im Supermarkt für 150 bis 250 Euro verkauft werden können. Ob Räder zu solchen Preisen überhaupt den Namen Fahrrad verdient haben, daran scheiden sich die Geister.
Die überwiegende Meinung in Fachforen und Blogs ist, dass diese Räder (dabei gern als „Neuschrott“ bezeichnet) nicht viel taugen - außer sie in den Keller zu stellen und verrosten zu lassen. Zum ernsthaften Gebrauch, gar zum tagtäglichen Radfahren, seien sie absolut ungeeignet. Vielleicht mal eine Runde um den Block auf dem Fahrradweg - aber im Straßenverkehr, bei Wind und Wetter? Kann man damit gut fahren, sich auf die Straße wagen, oder zerlegen sich diese Räder tatsächlich schon nach den ersten paar Kilometern in ihre Einzelteile?
Langzeittest eines Baumarktrades
Wir wollten es genauer wissen und herausfinden, was man einem Billigrad wirklich abverlangen und zumuten kann. Zu diesem Zweck haben wir ein typisches Baumarktrad einem Langzeittest unterzogen. Wir erwarben ein Fahrrad zum günstigsten Preis, den wir ausfindig machen konnten, in einem Supermarkt und fuhren das Rad anschließend unter durchschnittlicher Belastung, wie es ein ganz normaler Fahrradfahrer auch tun würde - drei Jahre lang zu allen möglichen Gelegenheiten, zu allen Jahreszeiten.
Das günstigste Fahrrad, was ausfindig zu machen war, war ein „Trekkingrad“ zum Aktionspreis von 99,- Euro in einfachster Ausstattung: keinerlei Federung (sieht man von der Federungswirkung des Gel-Sattels und der Luftreifen ab), eine 7-Gang-Kettenschaltung, dazu Ausstattung gemäß StVZO (Seitenläufer-Dynamo, Lampen, Reflektoren, Klingel), mit zu diesem Zeitpunkt angesagtem „Brezellenker“, ein sogenannter Multifunktionslenker in Form einer Acht, wobei Multifunktion hier die vielfältigen Möglichkeiten von Greifpositionen meint. Als seitliche Reflektoren waren nur billige Katzenaugen vorhanden.
Mit diesem Rad wurde nun gefahren, wie man es bei einem typischen Alltagsrad erwarten kann: Fahrten zum Einkaufen im Stadtverkehr, Transporte mit dem Kindersitz, Ausflüge ins Grüne und auch einmal längere Radtouren - immerhin wurde das Rad unter der Bezeichnung „Trekking“ angeboten.
Dass sich die Räder in ihre Einzelteile zerlegen, das kann sich kein Händler erlauben, immerhin bestehen 2 Jahre gesetzliche Gewährleistung auch auf ein Billigfahrrad, von denen das erste halbe Jahr unproblematisch einzufordern ist. Der Trick ist jedoch, dass die Geschäfte diese Räder gar nicht als fahrbereite Fahrräder verkaufen, sondern lediglich „vormontiert“: d.h., dass der Kunde nach dem Kauf noch selbst ran darf (oder eine Fahrradwerkstatt damit beauftragen): zumindest die Pedale und der Lenker müssen vom Käufer nach dem Erwerb selbst montiert bzw. eingestellt werden.
Die Gewährleistung erlischt dadurch selbstverständlich nicht, für Montagefehler ist jedoch dann der Kunde selbst verantwortlich, wenn er etwa z.B. die Pedalen entgegen der Anleitung falsch herum hineinschraubt und somit die Tretkurbel-Gewinde zerstört. Bricht z.B. der Rahmen, liegt unzweideutig ein Gewährleistungsfall vor, aber die „Fahrbereitschaft“ an sich liegt damit letztlich in der Verantwortung des Kunden. Zieht dieser nicht alle Schrauben richtig an und stürzt infolgedessen (weil z.B. die Bremsen nicht richtig greifen oder der Lenker zu sehr wackelte), kann er dafür kaum den Verkäufer haftbar machen.
Erfahrungen und Probleme im Test
Das Wichtigste am Fahrrad neben der Betriebssicherheit ist das Fahrgefühl. Ein Fahrrad, auf dem das Fahren keinen Spaß macht, wird dazu führen, dass man das Rad ungern benutzt. Den Fahrspaß trüben können die unterschiedlichsten Dinge. Nicht zuletzt entscheidet das Gesamtgewicht des Rades darüber, ob man gerne damit fährt oder nicht. Die ersten Punkte lassen sich relativ leicht beheben, doch am Gewicht des Fahrrades kann man nicht viel verstellen.
Auch unser Testfahrrad wies mehrere dieser Probleme auf. Das Rad wurde nur in einer Größe angeboten - für Herren, aber offenbar hatte man dabei an kleinwüchsige Männer gedacht. Der Rahmen war sehr klein dimensioniert, so dass die fehlende Höhe durch extremes Herausziehen der Sattelstütze und Hochstellen des Lenkers kompensiert werden musste.
Wer nun denkt, durch den kleinen Rahmen wäre wenigstens Gewicht gespart worden, irrt. Denn das Fahrrad ist ein optischer „Blender“: der Fahrradrahmen sieht aus wie einer aus (leichtem) Aluminium, besteht in Wirklichkeit aber aus schwerem Stahl. Die Rahmenrohre sind somit dicker, als sie eigentlich sein müssten, denn Stahlrahmen kommen auch mit geringeren Rohrdurchmessern aus. Zugunsten des moderneren Erscheinungsbildes wurde jedoch auf eine leichtere Bauweise verzichtet. Das gaukelt nach außen hin ein modernes Fahrrad vor, macht das Rad aber unnötig schwer.
Auch im Übrigen wurde Stahl statt Aluminium verwendet: Gepäckträger, Lenker, Sattelstütze - alles kein Aluminium. Nur die Bremsgabeln sind tatsächlich aus Aluminium - so konnte man das begehrte Schlagwort „Alu“ dann doch noch im Werbeprospekt unterbringen.
Auch an weiteren Stellen trickste das Fahrrad. Die „Sprungfedern“ unter dem Sattel etwa waren nicht echt, sondern durch eine entsprechende Form aus Plastik nur angedeutet.
Die nächstwichtigste Frage beim Kauf eines Rades, gerade in Bezug auf die typischen Baumarkträder, ist natürlich, wie lange es überhaupt hält.
Defekte und Ausfälle im Langzeittest
- Das wahrscheinlich unwichtigste Teil am Fahrrad ging ironischerweise zuerst über den Jordan: die Klingel. Beim Testen der Klingel kurz nach dem Kauf brach der Klingelklöppel ab, die Klingel wurde damit unbrauchbar.
- Kurz nach Ablauf der Frist für die Gewährleistungsbeweislastumkehr fing das Hinterrad an zu eiern.
- Nachdem das neue Hinterrad eingebaut war, machte auch der dazugehörige Reifen schlapp. Das Profil war abgerieben und an der Seite entstanden tiefe Risse.
- Wider Erwarten hielt der Schlauch des Hinterrades durch, dafür gab es nun vorne einen Platten.
- Die Lenkergriffe waren eigentlich gar keine, sondern schlichte Schaumstoffüberzüge, die sich nach einem Regenschauer bis zur letzten Pore mit Wasser vollsogen. Griff man dann an den Lenker, war es, als würde man einen Schwamm auswringen. Nach einem Dreivierteljahr sahen die Lenkerbezüge nicht mehr schön aus: die Lenkstangenummantelung aus hartem Schaumstoff war spröde geworden und auf einer Seite bereits aufgerissen.
- Das Gel im Gelsattel war nach etwa einem Jahr nicht mehr im Urzustand, der Sattel verformte sich, wurde platter und faltig. Es trat zwar kein Gel aus, es schien sich jedoch innerhalb des Sattels neue Wege zu suchen.
- Passend zum Sattel machte auch die Sattelstütze im selben Zeitraum Probleme. Sie setzte so viel Rost an, dass das Rohr äußerlich bereits völlig korrodiert schien. Aus dem ehemaligen Silber des Metalls war ein satter Bronze-Ton geworden. Der Rost bröselte andauernd herunter, verschmutzte die Kleidung und landete auf der Ladung des Gepäckträgers.
- Das Fahrrad war noch nicht mit dem heute auch in dieser Preisklasse üblichen Nabendynamos ausgestattet, sondern verfügte noch über einen klassischen Seitenläuferdynamo. Dessen Laufrolle war nach ca. anderthalb Jahren so abgefahren, dass die Rolle kein Profil mehr hatte und am Reifen durchrutschte.
- Der Scheinwerfer hielt anderthalb Jahre, dann brach der Kontaktstift für die Aufnahme des Stromkabels, vermutlich aufgrund Durchrostung, ab.
- Die Halterung für den Lenker war bereits ab dem Kauf eine eher wackelige Angelegenheit gewesen, doch mit der Zeit wurde der Vorbau derart instabil, dass der Lenker bei Belastung deutlich Spiel zu beiden Seiten hatte - trotz fest angezogener Schrauben. Die Konstruktion des höhenverstellbaren Vorbaus schien mangelhaft zu sein, das Scharnier für die Höhenverstellung war nicht exakt eingepasst und lockerte sich im Laufe der Zeit immer mehr.
- Nach etwas über 2 Jahren brach eine der Pedale während der Fahrt. Der Kunststoffrahmen, der den Metallkern umfasste, riss auf einer Seite ab, die Pedalfläche verkleinerte sich um 30 Prozent.
- Nach zweieinhalb Jahren flog ebenfalls mitten in Fahrt der Kettenschutzring weg.
- Der Lack ist ab. Diese Aussage ist zugespitzt, doch nach 3 Jahren zeigen sich an der Lackierung deutliche Gebrauchspuren. Vor allem am Oberrohr zeigen sich deutliche Schäden. Diverse Schlagstellen ziehen sich über den Fahrradrahmen, die durch das Anlehnen an z.B. Straßenlaternen und Fahrradständern entstanden sind.
Positive Aspekte
Doch nicht alles ging im Laufe des Testzeitraumes kaputt, manche Fahrradteile erwiesen sich als äußerst beständig.
- Die Bremsen sind noch absolut in Ordnung. Sowohl die Bremsgriffe als auch die Bowdenzüge und die Bremsen selbst. Lediglich die Bremsklötze mussten zwischenzeitlich ausgetauscht werden, doch da diese als Verbrauchsmaterial anzusehen sind, kann deren Austausch nicht zulasten der Qualität der Bremsvorrichtung ausgelegt werden.
- Auch das Vorderrad samt Vorderreifen sind weiterhin in gutem Zustand. Das Profil des Vorderreifens ist abgenutzt, aber noch ausreichend.
- Die Gangschaltung überraschte am meisten, ist sie doch häufig das Sorgenkind bei Billigfahrrädern. Nicht so bei diesem Rad. Die Gangschaltung schaltet auch nach Jahren noch zuverlässig, Schalthebel, Verdrahtung und die Gangschaltung an sich sind tip-top, das Schalten erfolgt wie am ersten Tag leichtgängig und präzise.
- Bewährt haben sich auch das Rücklicht mit Standlichtfunktion, das ohne Wartung auskam, der Drahtgepäckträger, die Kette, der Ständer und die Schutzbleche. Tretlager und Kurbeln funktionieren wunschgemäß. Auch die Katzenaugen in den Speichen haben durchgehalten. Der Lenker zeigt nach 3 Jahren nun stellenweise auch Ansätze von Flugrost, ist aber weiterhin brauchbar.
Kosten und Nutzen
Auch Billigräder sind Fahrräder, mit denen man von A nach B kommt, das hat der Langzeittest bewiesen. Auch ein Rad aus dem Supermarkt kann sich gut und komfortabel fahren. Die Frage ist jedoch, zu welchem Preis, wobei Preis wortwörtlich gemeint ist. Rechnet man alle Ersatzteile zusammen, übersteigen die Kosten hierfür den Anschaffungspreis des Fahrrades um genau 50 Euro, es wurden also Ersatzteile für 149 Euro beschafft.
Letztendlich hat sich der Preis für das Fahrrad nach 3 Jahren Fahrt dadurch um 150% auf 248 Euro erhöht - Arbeitszeit für Reparaturen und Ersatzteileinbau nicht eingerechnet. Im Ergebnis sind aus den unschlagbaren 99 Euro nach 3 Jahren Fahrt also knapp 250 Euro geworden. Doch auch dies ist immer noch sehr viel günstiger als ein höherwertiges Fahrrad.
Lohnt sich der Kauf eines Billigrades also doch? Jein. Es kann wie gesehen eine billige Alternative sein, nämlich dann, wenn man Selbstreparieren nicht scheut. Es ist eine günstige Möglichkeit, an ein „Fahrradgrundgerüst“ zu gelangen, das die ersten Monate erst einmal fährt. Man muss aber davon ausgehen, dass man mindestens noch einmal denselben Betrag in Ersatzteile investieren muss - und immer wieder den Werkzeugkasten auszupacken hat.
Lässt man die Reparaturen in einer Werkstatt ausführen und montiert nicht selbst, wird es noch sehr viel teurer. Radfahrer, die sich die Hände nicht schmutzig machen möchten, sollten von Baumarkträdern daher Abstand nehmen und sich für höherpreisige Räder entscheiden, die aus höherwertigeren Teilen zusammengesetzt sind, da sich der vermeintlich billige Fahrradkauf sonst sehr schnell in eine Kostenfalle verwandelt. Wer nur Rad fahren, aber nicht reparieren will, sollte bereits am Anfang mehr Geld in eine qualitativ bessere Ausstattung investieren.
Wer jedoch auch gerne mal an seinem Fahrrad herumschraubt, wer das Fahrrad an sich als Hobby betrachtet, der kann durchaus auch mit einem Billigrad glücklich werden. Ein Käufer eines Supermarktrades muss wissen, was er tut - oder sich das Wissen über Montage und Instandsetzung selbst aneignen. Das und die vielen kleinen Reparaturen kosten Geld und Zeit.
Zu einem gewissen Teil bleibt der Kauf eines Billigstrades jedoch auch Glückssache, denn man weiß nie, wie lange ein Teil halten wird oder wann es zu ersten Ausfallerscheinungen kommt. In einem Punkt hat diese Art von Rädern jedoch einen eindeutigen Vorteil gegenüber der Konkurrenz: sie ist relativ sicher vor Diebstahl.
McKenzie Hill 700 im Test
Mit 500 Euro in der Tasche starten wir zum Radkauf in den Großmarkt. Wir wollen ein Fully kaufen, und zwar eins, das so geländetauglich aussieht wie ein Bike sein muss. Fündig werden wir bei Real: Für 449 Euro schnappen wir uns das McKenzie Hill 700. Shimano-Schaltung, hydraulische Scheibenbremsen, RST-Federgabel, KS-Dämpfer, Michelin-Reifen. Die Ausstattungsliste ähnelt teureren Modellen.
An der Kasse die positive Überraschung: Statt der ausgeschriebenen 449 Euro bucht die Kassiererin lediglich 399 Euro ab.Extrem schwer, aber steifDie anschließende End-Montage weckt den Heimwerker im Mann: Lenker in Position drehen, Pedale befestigen, Reifen auf Druck bringen. Diese Arbeiten sind für Laien durchaus zu schaffen. Gleichzeitig entdecken wir bereits die ersten Ungereimtheiten: Hier eine Tropfnase an der Schweißnaht, dort eine Kabelführung mit Kabelbinder (neben der dafür vorgesehenen Öse), schlecht gefertigte Tretlagerschalen (die Kurbel hat Spiel) und ein schief eingeschweißter Steg im Hinterbau.
Hervorragende Werte gab’s bei der Steifigkeit. Die Kombination aus Alu-Hauptrahmen und Stahl-Hinterbau zeigt sich robust. Stattliche 17,1 Kilo Gesamtgewicht sind allerdings der Preis dafür.
Schwächen des McKenzie Hill 700
Bei der Ausstattung überrascht uns die passable Funktion der Promax-Scheibenbremsen und auch der Schaltungs-Mix aus Shimano-Komponenten entpuppt sich als brauchbar. Am Hinterrad blitzt tatsächlich ein hochwertiges Shimano-XT-Schaltwerk, die Schalthebel stammen aus der Deore-Gruppe.
Die Federelemente hüpfen bockig, jegliche Dämpfung der 67 Millimeter vorne und 56 Millimeter hinten fehlt. Zusätzlich arbeitet der in einer Gummi-Dose versteckte Stahlfeder-Hinterbaudämpfer nur bei schweren Fahrern vernünftig. Die Antriebseinflüsse offenbaren die Schwächen der Konstruktion schließlich gnadenlos. Das McKenzie ist das schlechteste Bike in puncto Wippen und Pedalrückschlag.
Ein gutes Bike besteht aus mehr als der Summe seiner Teile. Die Ausstattung des McKenzie Hill 700 geht für den Preis in Ordnung. Der Rahmen jedoch ist so schlecht konstruiert und gefertigt, dass wir Einsteigern definitiv davon abraten.
Mountainbike Testkriterien
Ein Mountainbike muss grundlegend drei Bedingungen erfüllen: Es muss leicht, geländegängig und mit einer guten Bremse ausgestattet sein. Hier gilt: Mehr ist in diesem Fall auch mehr. Die guten Mountainbikes in Tests verfügten über mindestens 21 Gänge. Diese Auswahl ist wichtig, um möglichst viele Situationen mit dem Rad gut meistern zu können. Denn die Tests zeigen, dass die Räder nicht nur dazu benutzt werden, den Berg hinauf zu fahren.
Da versteht es sich von selbst, dass diese Fahrräder sehr gute Bremsen benötigen. Sie werden im Vergleich schließlich besonders stark belastet. In den Tests finden sich aber auch Modelle mit herkömmlichen Bremsbacken an den Rädern. Und noch ein Punkt ist in Sachen Geländegängigkeit wichtig: die Reifen. Sie müssen bei einem Mountainbike im Vergleich zu anderen Rädern ziemlich breit sein.
Wichtige Testkriterien im Überblick
- Gangschaltung: Eignungsprüfung, Bedienkomfort, Übersetzung
- Gewicht: Rahmenmaterial (Leichtbauweise vs. Stabilität)
- Bremsen: Scheibenbremsen vs. Bremsbacken (Sicherheit)
- Rahmen: Stabilität, Belastungsproben
- Sattel: Stabilität, Material, Komfort (subjektiv)
- Kette: Stabilität in der Halterung
- Pedale: Kraftübertragung, Form, Stabilität
- Reifen: Qualität, Halt, Geländegängigkeit
Bekannte Mountainbike-Marken im Vergleich
Auf dem Markt tummeln sich zwar etliche Hersteller von Mountainbikes.
- Serious: Günstige Modelle, gute Haltbarkeit, Fokus auf Freizeitnutzer
- Cube: Hochwertige Mountainbikes, Produktion in Deutschland, Komfort und Funktionalität
- Scott: Standard unter Freizeitsportlern, gute Testnoten, Fokus auf Entwicklung
- Kona: Qualität für verschiedene Nutzgruppen, sehr gute Arbeit der Konstrukteure
- Yeti Mountainbikes: Fokus auf Fahrerlebnis, hohe Qualität, aber teuer
- Santa Cruz: Kultstatus, ausgeklügelte Technik, hochwertige Materialien, Modelle für Downhill und Freizeitfahrer
- Hercules: Traditioneller Hersteller, gute technische Eigenschaften, coole Mountainbikes
- Specialized: Innovationen, Rahmen aus mit Kohlenstoff überzogenem Kunststoff, gute Testergebnisse
- Trek: Fortschrittliche Mountainbikes, Modelle für anspruchsvolle Nutzer, hoher Preis
- Cannondale: Entwicklung, hochwertige Bauweise, Carbon-Rahmen
Internet vs. Fachhandel
Im Fachhandel werden Sie sicher ein Mountainbike finden, das kongruent zu Ihren Wünschen ist. Außerdem können Sie das Rad gleich an Ort und Stelle einem Test unterziehen. Die Sache hat allerdings einen Haken: den Preis. Er ist deutlich höher als im Internet. Dabei ist es hier inzwischen sehr einfach möglich, ein Mountainbike zu kaufen.
Es stimmt zwar, dass Sie das Rad noch montieren müssen. Aber das geht dank ausführlicher Anleitungen leicht von der Hand und bei Problemen hilft Ihnen der Service des Händlers gerne weiter.
In dem Vergleich der verschiedenen Tests fällt auf, dass die Kunden immer wieder die gleichen Dinge an ihrem Mountainbike bemängeln.
Häufige Mängel
- Bremsen: Günstige Modelle oft mit minderwertigen Bremsbacken, Leistungsabfall nach wenigen Kilometern
- Gangschaltung: Bedienkomfort, schwergängige Schalter, Ritzel
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