Motorrad oder Spielzeug? Wieso nicht beides? Mini-Bikes sind die ultimativen Spaßbringer, dank ihrer kleinen Kubatur sehr wirtschaftlich und kosten meist unter 5.000 Euro.
Welche Mini-Bikes sind empfehlenswert?
Kurzer Hinweis: Alle Motorräder in dieser Liste kommen mit Straßenzulassung und können (zumindest in manchen Ländern) im Jahr 2020 neu gekauft werden. Wir wollen uns jenen Motorrädern widmen, die man auch auf Achse zur Strecke bewegen kann.
Honda MSX 125 (Grom)
Sie war das Motorrad, das den Mini-Bike Trend neu gestartet hat: Die Honda MSX 125, bzw. Grom (Bezeichnung in Amerika). Kaum jemand rechnete mit solch einem Mini-Bike, von dem das MSX im übrigen für "Mini Street X-treme" steht. Schnell wurde es zu einem beliebten Stunt-Bike, besonders im größenwahnsinnigen Amerika erfreut sich die kleine Honda an großer Popularität.
Dank Honda-typischer Qualität gilt sie als sehr hochwertiges Mini-Bike, das mit einem großen Zubehörangebot aus aller Welt für die verschiedensten Einsatzzwecke umgebaut werden kann.
Honda Monkey 125
Mit der MSX war es nur eine Frage der Zeit, bis Honda die Monkey 125 auf der selben Technik wieder baut. 2018 war es dann soweit und auch wir bei 1000PS mussten zuschlagen. Egal wie kurz - jede Fahrt zaubert ein Lächeln ins Gesicht und auch bei Passanten kommt das charmante Mini-Bike mit seiner klassischen Optik und der kompakten Größe sehr gut an.
Wenn man es herausfordern möchte, kann man sie auch auf der Supermoto-Strecke bewegen, doch ihre eingeschränkte Schräglagenfreiheit und das weiche Fahrwerk eignen sich besser für Stadt und Landstraße.
Skyteam Gorilla 125
Zweifelsfrei das kleinsten Fun-Bike in unserer Auswahl: der Skyteam Gorilla 125. Als Nachbau der klassischen Honda Monkey übernimmt sie auch ihre Ausmaße und kann mit ihren 61 Kilogramm eigentlich von A nach B getragen werden - wie beim 1000PS Skyteam Test bewiesen wurde! Vauli bezeichnet sie als die spaßigste unter den spaßigen Skyteam-Modellen.
"Der ultrakurze Radstand von nur 900 Millimetern sorgt dafür, dass man, wenn man weit hinten auf dem kurzen und 660 Millimeter niedrigen Sattel Platz nimmt, fast über der Hinterachse sitzt und auf Zuruf Wheelies produziert.
Benelli TNT 125
Mini-Bike mit einem Hauch italienischem Design. Die Benelli TNT 125 beglückt uns auch schon seit einigen Jahren und bietet - zumindest optisch - etwas anderes im Fun-Bike Segment. Mit ihrem Doppel-Auspuff und dem auf der Schwinge montiertem Kennzeichen ahmt sie große italienische Legenden nach und das zu einem attraktiven Preis.
Brixton Crossfire 125 XS
Das neueste Mini-Bike im Bunde stammt aus Österreich: die Crossfire 125 XS von der jungen Marke Brixton. Wir hatten sie bereits im Test und was sollen wir sagen: Wir sind begeistert! Für unter 2.000 Euro bekommt man ein sportliches Fun-Bike, das sowohl auf der Landstraße, als auch auf der Supermoto-Strecke voll überzeugt!
Klar muss man für den Preis Abstriche machen, doch wen wunderts - von irgendwo muss der Preis ja kommen. Wir überlegen bereits, ein Tune-Up Projekt zu starten.. mal sehen, was die nächste Saison bringt.
Klappräder im Test: Die besten Modelle für 2025
Moderne Falträder kann man anhand der Kriterien Qualität, Ausstattung, Fahrspaß und Kompaktheit relativ gut bewerten. Im Folgenden finden Sie alle Modelle, die ich im Rahmen von meinem Klapprad Test bereits ausführlich in der Praxis getestet und anschließend im Testbericht bewertet habe.
| Modell | Bewertung | Preis |
|---|---|---|
| Ahooga A-Max (Testsieger 2025) | 8.1 | hoch |
| Tern Link D8 | 7.8 | mittel |
| BTWIN Fold Light 1 Second | 7.5 | mittel |
| BMW Mini Folding Bike Black | 7.5 | mittel |
| Licorne Phoenix 2D (Preistipp) | 7.4 | günstig |
| Tern Link B7 | 6.8 | mittel |
| Bergsteiger Windsor | 4.2 | sehr günstig |
Ahooga A-Max
Das Ahooga A-Max ist mein neuer Testsieger 2025 unter den Klapprädern ohne E-Antrieb. Es überzeugt mit einem durchdachten, patentierten Rahmen ohne Mittelscharnier, einer sportlichen Geometrie und stabilen 20-Zoll-Reifen von Schwalbe. Die hydraulischen Scheibenbremsen von Shimano bieten starke Verzögerung, während die 7-Gang-Kettenschaltung präzise und leichtgängig arbeitet.
Mit einem gemessenen Gewicht von nur 14,3 kg und dem kompakten Faltmaß von 72 x 69 x 37 cm lässt sich das Rad sehr gut im Auto, Zug oder Büro verstauen. In meinem Ahooga A-Max Test hat sich besonders der eigenständige Klappmechanismus hervorgetan: Das Rad lässt sich zu einem rechteckigen, standfesten Paket falten und kann im zusammengeklappten Zustand sogar geschoben werden.
Die Ausstattung ist hochwertig und durchdacht - unter anderem mit abnehmbaren Pedalen, ergonomischen Griffen, sportlichem Sattel sowie Reflektoren und Lichtset. Auch auf längeren Touren bietet das Rad trotz fehlender Federung ein komfortables und direktes Fahrgefühl. Für Strecken zwischen 2 und 30 Kilometern ist das A-Max ideal geeignet - egal ob für Pendler, Wochenendausflüge oder tägliche Wege durch die Stadt. Wer ein sportliches, stabiles und hochwertig verarbeitetes Klapprad sucht, das sich sowohl optisch als auch technisch von der Masse abhebt, ist hier genau richtig.
Tern Link D8
Das Tern Link D8 hat sich in meinem Test als gutes Klapprad für Pendler herausgestellt. Es überzeugt mit seiner hochwertigen Verarbeitung, einer stabilen 20-Zoll-Bereifung und einer präzisen 8-Gang-Kettenschaltung. Die Felgenbremsen sorgen für eine zuverlässige Verzögerung, während das Gewicht von nur 11,6 kg das Handling enorm erleichtert.
Dank des kompakten Faltmaßes von 79 x 38 x 72 cm lässt es sich mühelos in Bahn oder Auto verstauen. In meinem Klapprad Test konnte das Tern Link D8 insbesondere durch seine hohe Fahrstabilität und gute Ausstattung punkten. Schutzbleche, Beleuchtung, Gepäckträger und eine Klingel sind bereits verbaut, sodass es sofort einsatzbereit ist. Auch die Reichweite von 3 bis 25 km macht es ideal für den urbanen Pendelverkehr. Für alle, die ein hochwertiges Klapprad mit guter Ausstattung und geringem Gewicht suchen, ist das Tern Link D8 eine hervorragende Wahl. Besonders für Pendler, die Wert auf ein stabiles und leichtgängiges Fahrverhalten legen, lohnt sich ein Blick.
BTWIN Fold Light 1 Second
Das 16 Zoll Klapprad BTWIN Fold Light 1 Second im Test. Das BTWIN Fold Light 1 Second ist ein besonders kompaktes und leichtes Klapprad, das sich perfekt für Pendler eignet. Dank der 16-Zoll-Räder mit 1,5 Zoll breiten Reifen und Pannenschutz bleibt der Fahrkomfort trotz der kleinen Laufräder erstaunlich hoch.
Die 9-Gang-Schaltung von Shimano sorgt für eine vielseitige Übersetzung, während die Felgenbremsen (V-Brakes) eine gute Bremsleistung bieten. In meinem Testbericht zum BTWIN Fold Light 1 Second fiel insbesondere das extrem kleine Faltmaß von nur 71 x 70 x 35 cm auf. Damit gehört es zu den kompaktesten Klapprädern auf dem Markt. Zudem besticht es durch ein einarmiges Rahmenkonzept, das nicht nur modern aussieht, sondern auch die Stabilität verbessert.
Die Klappmechanik hat sich in meinem Faltrad Test durch den innovativen 1-Second-Klappscharnieren besonders schnell und einfach gezeigt. Mit nur 12,0 kg Gewicht ist es eine der besten Alternativen zu einem Brompton-Faltrad. Besonders die Ausstattung mit USB-Vorder- und Rücklicht, Schutzblechen und klappbaren Pedalen macht es zu einer idealen Wahl für Pendler.
BMW Mini Folding Bike Black
Das BMW Mini Folding Bike Black ist mit nur 11,2 kg das leichteste Klapprad im Test. Es bietet eine 20-Zoll-Bereifung mit 1,95 Zoll breiten Reifen, die für einen angenehmen Fahrkomfort sorgen. Mit der 8-Gang-Shimano-Schaltung lassen sich auch längere Strecken mühelos bewältigen. Im Faltrad Test konnte das BMW Mini Folding Bike Black besonders durch sein geringes Gewicht und das kompakte Faltmaß von 84 x 34 x 68 cm überzeugen.
Das Handling ist hervorragend, und es eignet sich ideal für den täglichen Pendelverkehr oder als platzsparendes Zweitrad. Die verbauten Felgenbremsen sorgen für eine sichere Verzögerung, während die hochwertigen Schutzbleche und klappbaren Pedale eine gute Alltagstauglichkeit gewährleisten. Für Strecken zwischen 3 bis 20 km ist dieses Faltrad eine ausgezeichnete Wahl. Wer ein besonders leichtes und kompaktes Klapprad sucht, trifft hier eine sehr gute Entscheidung.
Licorne Phoenix 2D
Das Licorne Phoenix 2D bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Test. Mit seinen 20-Zoll-Rädern und den 1,75 Zoll breiten Reifen von Rubena hat es einen soliden Fahrkomfort. Die 7-Gang-Kettenschaltung von Shimano ist einfach zu bedienen, und die mechanischen Scheibenbremsen sorgen für eine hohe Bremskraft.
In meinem Klapprad Test überzeugt das Licorne Phoenix 2D mit seiner soliden Ausstattung und dem guten Faltmaß von 84 x 64 x 38 cm. Trotz eines etwas höheren Gewichts von 14,4 kg bleibt es gut transportierbar. Schutzbleche, Klingel, Reflektoren und klappbare Pedalen sind ebenfalls verbaut, was die Alltagstauglichkeit erhöht.
Wer ein günstiges, aber dennoch gut ausgestattetes Klapprad sucht, wird hier fündig. Mit einer Bewertung von 7,4 von 10 möglichen Punkten liegt das Licorne Phoenix 2D in einem überragenden Preisbereich.
Tern Link B7
Das Tern Link B7 ist ein kompaktes Klapprad mit 20-Zoll-Rädern und einer 7-Gang-Kettenschaltung. Die Felgenbremsen sorgen für eine solide Bremsleistung, während das Gewicht von 12,8 kg eine gute Balance zwischen Stabilität und Transportierbarkeit bietet. In meinem Faltrad Test konnte das Tern Link B7 vor allem durch sein gutes Faltmaß von 82 x 68 x 33 cm punkten.
Es lässt sich leicht transportieren und eignet sich besonders für Strecken von 3 bis 17 km. Die Ausstattung umfasst Schutzbleche, einen Magnetverschluss, eine Klingel, Reflektoren und Klapppedale. Mit einer Bewertung von 6,8 von 10 möglichen Punkten ist das Tern Link B7 ein solides, aber nicht perfektes Klapprad.
Bergsteiger Windsor
Das Bergsteiger Windsor ist das günstigste Klapprad im Test. Es bietet eine 6-Gang-Kettenschaltung, Felgenbremsen und 20-Zoll-Räder. Mit 15,5 kg Gewicht gehört es jedoch zu den schwereren Modellen. In meinem Testbericht zum Bergsteiger Windsor fiel vor allem das große Faltmaß von 80 x 66 x 46 cm auf.
Die Ausstattung ist mit Schutzblechen, Beleuchtung, Gepäckträger und Reflektoren recht umfangreich, doch die Qualität könnte besser sein. Mit einer Bewertung von 4,2 von 10 möglichen Punkten ist es vor allem für kurze Strecken zwischen 3 bis 8 km geeignet.
Empfehlungen für Berufspendler
Dabei ist das beste Klapprad für Berufspendler sehr leicht und hat ein kleines Faltmaß. So bereitet das Umsteigen in die Bahn bzw. in die öffentlichen Verkehrsmittel keine Probleme. Außerdem sollte der Berufspendler auf einen schnellen und qualitativ hochwertigen Faltmechanismus achten. Die folgenden Modelle verfügen über diese drei Eigenschaften.
- Licorne Phoenix 2D: Kompaktes Klapprad mit solider Ausstattung zum kleinen Preis.
- BTWIN Fold Light 1 Second: Kompaktes Faltmaß, geringes Gewicht und ein schneller Faltmechanismus.
- Ahooga A-Max: Hochwertig, sportlich und besonders kompakt.
Kompakt-E-Bikes: Die Alternative?
Kompakt-Pedelecs basieren meist auf Kreuzrahmen-ähnlichen, stabilen Frames. Bis auf den Rahmen des lifestyligen Cooper UTY sind das sehr robuste Alurahmen mit großen Rohrquerschnitten, durchwegs sauber verarbeitet und mit gelungener Aufnahme des Mittelmotors, auf den alle Testprobanden setzen.
Bei manchen Bikes gibt es eine teilbare Hinterbaustrebe, die das Einfädeln eines Antriebsriemens erlaubt. Kompakt heißt auch robust und tragfähig: Kurze, dicke Rohre können mehr Last verkraften als lange - auch daher sind diese Räder oft bessere Lastenträger als die Normalos. So liegen die Systemgewichte der Räder zwischen 130 und satten 170 Kilogramm (Kalkhoff) - leicht ausreichend für den Wocheneinkauf, aber noch keine Maurerfuhre.
Fehleinschätzungen über Kompakt-E-Bikes
- So kleine Reifen und Felgen sind nicht stabil genug: Doch, kleine Räder sind sogar stabiler als die großen.
- Da muss man so viel treten: Durch die kleinen Räder kam man flugs vom Fleck, aber in Sachen Geschwindigkeit waren diese Räder ein Malheur.
- E-Bikes mit so kleinen Rädern sind unkomfortabel: Richtig ist zunächst, dass kleinere Reifendurchmesser kleine Hürden wie eine Bordsteinauffahrt weniger leicht “schlucken”.
- One Size fits all - das geht nicht!: Können Kompakträder wirklich für Körpergrößen zwischen 1,60 und 1,90 Metern passen?
- Das spart nicht wirklich Platz: Doch, und zwar lang wie breit.
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