Faltbare E-Bikes erfreuen sich wachsender Beliebtheit, insbesondere bei Campern und Caravan-Reisenden. Sie sind leicht zu verstauen, platzsparend und bieten dennoch elektrische Unterstützung für unterwegs. In diesem Artikel werden die aktuellen Testsieger und die wichtigsten Aspekte beim Kauf eines Mini-E-Bikes beleuchtet.
Testsieger und Top-Modelle im Überblick
Im Jahr 2025 hat die Caravaning-Redaktion sechs Modelle auf ihre Alltagstauglichkeit geprüft. Hier sind die Ergebnisse im Überblick:
- Cube Fold Hybrid 500: Überzeugt mit starker Ausstattung, hoher Reichweite und kraftvollem Bosch-Motor. Laut Caravaning ein gelungenes Touren-E-Bike mit einfacher Handhabung und guter Ausstattung.
- Hercules Rob Fold R5: Bietet viel Power, große Reichweite und eine robuste Bauweise. Ideal für Campingausflüge, allerdings etwas schwer.
- Gudereit EC-45 Evo Compact: Punktet mit starker Ausstattung und durchdachtem Faltmechanismus. Ideal für den mobilen Einsatz, z. B. im Wohnmobil, aber ebenfalls etwas schwer und kostspielig.
- Tern Vektron Q9: Ein sportliches E-Faltrad mit guter Ausstattung und fairer Preisgestaltung. Die sportliche Sitzhaltung gefällt, die Kettenschaltung bringt jedoch Nachteile bei Wartung und Langlebigkeit mit sich.
- Eovolt Afternoon Pro: Ein leichtes, kompaktes E-Klapprad für die Stadt mit einfacher Handhabung, starkem Motor und attraktivem Preis, jedoch mit Abstrichen bei Ausstattung und Reichweite.
- Vello Bike+ Automatic: Punktet durch sein niedriges Gewicht und die kompakten Maße. Die Reichweite ist jedoch stark begrenzt, und auch bei der Ausstattung müssen Abstriche gemacht werden.
ADAC Test: Falt- und Klappräder im Vergleich
Der ADAC hat acht Falt- bzw. Klappräder zwischen 535 und 2969 Euro getestet. Dabei zeigten sich große Unterschiede und teils deutliche Schwächen. Alle Modelle waren frei von Schadstoffen in Griffen und Sattel.
Testsieger: Brompton überzeugt
Das Konzept von Brompton ist beim getesteten Modell G Line durchdacht bis ins Detail und setzte sich auch gegenüber (fast) allen Konkurrenten im Vergleich durch. Mit einer soliden 2,3 im Gesamtergebnis kann sich das Fahrrad an die Spitze im Vergleichsfeld setzen. Dahinter folgen drei weitere Modelle von Riese & Müller (2,4), Coast-Bikes und Dahon (jeweils 2,5) mit der Note "gut".
Zudem wird das Brompton in drei verschiedenen Rahmengrößen angeboten, sodass Fahrer oder Fahrerinnen jeder Statur bequem im Sattel sitzen sollten.
Leider ist im Preis von immerhin knapp 3000 Euro keine Beleuchtung und kein Seitenständer enthalten. Das Hinterrad lässt sich zwar schnell umklappen, sodass das Rad sicher abgestellt werden kann, aber mit einer Seitentasche am Gepäckträger ist das schon nicht mehr ohne weiteres möglich.
Falt- oder Klapprad: Wo liegt der Unterschied?
Falträder werden an mehreren Punkten gefaltet, um ein kompaktes Packmaß zu erreichen, Klappräder dagegen einmal in der Mitte des Rahmens zusammengeklappt.
Haltbarkeitstest
Im Test stellte sich die Frage, ob diese Konstruktionen auch in Sachen Haltbarkeit der geltenden DIN-Norm für sicherheitstechnische Anforderungen an Fahrräder standhalten.
Hierzu wurden die sogenannte Wiegetrittprüfung und die horizontale Festigkeit am Rahmen überprüft, sowie die Dauerhaltbarkeit an Lenker und Sattelstütze. Dabei gibt die Wiegetrittprüfung Aufschluss über die Rahmensteifigkeit beim Treten.
Um sie zu testen, werden gemäß international geltender Norm am Prüfstand 100.000 Zyklen mit 100 Kilogramm Belastung wechselseitig eingeleitet. Hierbei offenbarte der Titanrahmen des Modells von Vello deutliche Schwächen.
Dort trat nach etwa zwei Dritteln der erforderlichen Prüfzyklen ein Riss an der Schweißnaht über dem Tretlager auf. Bei der Nachprüfung unter gleichen Bedingungen wiederholte sich der Vorfall an gleicher Stelle nach etwa zwei Dritteln des Prüfzyklus.
Nach Einschätzung der Tester ist im Realbetrieb ein Sturz oder gar eine Verletzung von Fahrer oder Fahrerin auszuschließen. Dennoch kann der Rahmen im Falle eines Bruchs nicht weiter verwendet werden.
Bremsentest
Auf dem Bremsenprüfstand wurde daher die Mindestbremswirkung der Räder im trockenen sowie im nassen Zustand in Anlehnung an die entsprechende Test-Norm (DIN 4210:2023) getestet. Das Verhältnis der Bremsperformance von trocken zu nass durfte dabei 4:10 nicht unterschreiten.
Das Klapprad 20 Zoll Fold 500 von B`Twin (Decathlon) erreichte dieses Verhältnis auf der Vorderradbremse nicht. Beim Link D7i von Tern waren gleich beide Bremsen unterhalb des geforderten Verhältnisses.
Im Alltagsbetrieb würde bei Regen und nassen Bremsen die Bremswirkung stark nachlassen und eine Gefahrenbremsung nur sehr verzögert möglich sein.
Für die beiden Räder war daher eine Abwertung in der Kategorie Bremsen die Folge.
Faltmechanismus
Dass der Faltmechanismus dagegen etwas mehr Übung benötigt, zeigte sich beim Modell von Riese & Müller.
Das Birdy touring, ein qualitativ hochwertiges Faltrad, erreichte im gefalteten Zustand das kleinste "Packmaß" im Vergleich, lässt sich also auch in kleineren Kofferräumen noch gut transportieren.
Doch beim Zusammenfalten gelang das Einklappen des Hinter- und Vorderrades selten auf Anhieb.
Oftmals kamen die Tester dabei mit der Schaltung in Berührung, die sich nach mehrmaligem Falten sogar etwas verstellte.
Einfacher gestaltete sich der Prozess beim günstigsten Modell im Test.
Das B'Twin 20 Zoll Fold 500 von Decathlon ließ sich unproblematisch auf- und zuklappen, hat allerdings nur ein zulässiges Gesamtgewicht von 100 kg.
Generell gilt: Vor dem Kauf sollte der Klapp- bzw.
Schadstoffprüfung
Dabei stehen berührbare Bauteile und Bezugsstoffe wie Lenkergriffe und Fahrradsättel im Vordergrund.
Bei allen acht Modellen im Test wurden keine Schadstoffe festgestellt.
Allerdings wurde der Weichmacher DPHP in den Sätteln der Räder von Coast Bikes, Dahon und Vello identifiziert.
Transport im öffentlichen Nahverkehr
Sie können in der Theorie daher unkompliziert im öffentlichen Nahverkehr transportiert werden. In vielen Fällen werden sie zusammengeklappt als Gepäck behandelt und dürfen kostenfrei mitgenommen werden.
Allerdings sind die Beförderungsbedingungen je nach Verkehrsträger und Region sehr unterschiedlich geregelt, daher ist immer der Einzelfall entscheidend.
Der ADAC empfiehlt, die Mitnahme von Klapp- und Falträdern bundesweit einheitlich und transparent zu regeln und ohne Zusatzkosten zu ermöglichen, um ihren Transport für Pendlerinnen und Pendler zu erleichtern.
ADAC Tipps und Empfehlungen
Empfehlungen an die Hersteller:
- Die Haltbarkeit der Falt- und Klappräder muss den geltenden Anforderungen standhalten. Rahmen dürfen nicht brechen.
- Die Bremsen müssen auch bei nassen Verhältnissen ihre Leistung bringen. Hier sollte mindestens das vorgeschriebene Verhältnis erreicht werden.
- Bedienungsanleitungen zum Falten bzw. Klappen der Räder müssen im Lieferumfang enthalten sein. Zudem sollte ein Typenschild mit der Herstelleradresse und notwendigen Angaben wie zul. Gesamtgewicht am Rahmen vorhanden sein.
- Das zulässige Gesamtgewicht sollte ausreichend bemessen sein.
- Alle Bikes sollten serienmäßig mit einer Lichtanlage und Reflektoren ausgestattet sein.
- Lichtanlagen müssen der StVZO entsprechen und dürfen vor allem nicht blenden.
Tipps für Verbraucher:
- Besitzer oder Besitzerinnen eines Vello mit Titanrahmen sollten von Zeit zu Zeit kontrollieren, ob der Rahmen weich wird, bzw. einen Riss in der Nähe des Tretlagers vorweist. In solchen Fällen sollte der Hersteller kontaktiert werden.
- Vor dem Kauf sollte der geplante Einsatz des Falt- bzw. Klapprades überdacht werden. Ist geringes Packmaß wichtig oder soll der Klappmechanismus möglichst simpel sein? Im Zweifel hilft die Beratung im Fachgeschäft.
- Mechanik und Fahrverhalten der Räder sind sehr unterschiedlich. Eine Probefahrt und das Ausprobieren des Zusammenklappens ist vor dem Kauf angeraten.
- Unbedingt auf das zulässige Gesamtgewicht des Falt- bzw. Klapprades achten und dabei auch Gepäckträger und Gepäck bedenken.
- Vor dem Kauf abklären, ob das Falt- bzw. Klapprad beim Reisen oder Pendeln im individuellen öffentlichen Nahverkehr ohne Probleme mitgenommen werden kann.
- Um Verschmutzungen der Kleidung bzw.
E-Bike-Klapprad Test 2025: Die besten Modelle im Detail
Für den E-Bike-Klapprad Test wurden 16 moderne 20-Zoll-Elektro-Klapp- und Falträder von namhaften Herstellern ausführlich getestet und bewertet.
Hier gibt es nämlich speziell bei Qualität und Ausstattung sowie bei Motor und Akku einiges zu beachten.
Meine Empfehlung nach meinem E-Bike Klapprad Test ist das Vakole VT4. Für das Pendeln mit der Bahn sollte dein Klapprad möglichst leicht und kompakt sein. Für Fahrten durch das Gelände kann es ein Fatbike mit dicken Reifen und ordentlich Power sein.
Die meisten E-Bikes haben 250 Watt Leistung. Interessant ist das Drehmoment. Je größer, desto besser ist die Power bzw. der Anzug. Beim Akku solltest du auf den Wert der Wattstunden achten (Volt*Ah=Wh). Je mehr Wh, desto größer ist die maximale Reichweite. Die Klappräder aus meinem Test haben 320 bis 950 Wh Akkukapazität.
E-Bike-Klapprad Test - Die Ergebnisse im Überblick
Die folgende Tabelle zeigt die Ergebnisse des E-Bike-Klapprad Tests mit einer kurzen Beschreibung sowie den wichtigsten technischen Daten. Die Modelle sind nach Bewertung sortiert - beginnend mit dem Testsieger.
| Modell | Bewertung | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Vakole VT4 | 8,9 von 10 | Große Ausstattung, viel Komfort, für große Personen bis 210 cm |
| smartEC Camp-20D/20H | 8,6 von 10 | Empfehlung der Mittelklasse, gute Ausstattung |
| Tern Vektron S10 | 9,2 von 10 | Leichtes E-Klapprad, hochwertige Komponenten von Bosch |
| SAXONETTE Compact Plus | 8,3 von 10 | Leichtes Elektro-Klapprad mit Rücktrittbremse |
| MYVELO Rio und Palma | 8,9 von 10 | Testsieger in der Kategorie Elektro-Fatbike-Klapprad |
| Vakole Y20 Pro | 8,7 von 10 | Hohe Reichweite von 83 Kilometern |
| MYVELO Molinar | 8,8 von 10 | Lieblings-Klapprad für den Wald und die Berge |
| Hitway BK6S | 8,3 von 10 | Preistipp und der Kompromiss zwischen Faltrad und Fatbike |
| Engwe L20 SE | 8,4 von 10 | Entspannt mit großer Ausstattung und viel Komfort unterwegs |
| Fiido X | 9,1 von 10 | Innovatives Magnesium-Faltrad mit App-Steuerung |
Detaillierte Modellbeschreibungen
1. Vakole VT4 (Bewertung: 8,9 von 10):
Das Vakole VT4 überzeugt mit einem ausgewogenen Gesamtpaket aus Fahrkomfort, Ausstattung und Alltagstauglichkeit. Mit einer Bewertung von 8,9 von 10 Punkten und einem Preis um die 900 Euro ist es in meinen Augen das derzeit beste E-Klapprad in der Mittelklasse.
Das VT4 punktet im Test vor allem mit seinen 3 Zoll breiten Reifen und der einstellbaren Federgabel, die zusammen für ein sicheres und ruhiges Fahrverhalten sorgen - selbst auf Kopfsteinpflaster, Schotter oder Waldwegen.
Ein echtes Highlight ist die Eignung für große Fahrer. Laut Hersteller ist das Rad für Personen bis 210 cm Körpergröße ausgelegt - ein Wert, den bisher kein anderes getestetes Modell erreicht hat.
2. smartEC Camp-20D und Camp-20H (Bewertung: 8,6 von 10):
Meine Empfehlung für ein leichtes Modell in der Mittelklasse hat von mir eine Bewertung von 8,6 von 10 möglichen Punkten bekommen.
Die beste Bewertung gab es in der Kategorie Ausstattung und Zubehör, denn das Camp-20D von smartEC ist mit allem ausgestattet, was ein Elektro-Klapprad benötigt. So sind die 20 Zoll Räder mit mechanischen Scheibenbremsen und Reflektoren ausgestattet. Die Vordergabel und der Sattel sind gefedert und Licht sowie Klingel machen das Klapprad verkehrssicher.
Beim Motor handelt es sich um einen Hinterradnabenmotor von XOFO. Dieser hat eine durchschnittliche Leistung von 250 Watt und 45 Newtonmeter. Der wechselbare Akku ist hinter der Sattelstange verstaut und wird mit einem Schloss vor Diebstahl gesichert. Er hat eine Kapazität von 562 Wattstunden.
3. Tern Vektron S10 (Bewertung: 9,2 von 10):
Mit einer Bewertung von 9,2 von 10 Punkten hat es in meinem Test das beste Ergebnis erzielt. Trotzdem ist es nicht meine persönliche Empfehlung, da der Preis mit über 3.000 Euro für viele wahrscheinlich zu hoch sein dürfte. Wer jedoch bereit ist, tiefer in die Tasche zu greifen, bekommt hier ein technisch sehr ausgereiftes E-Faltrad mit hochwertigen Komponenten.
Das Vektron S10 ist mit 20-Zoll-Rädern und 2,15 Zoll breiten Big Apple Reifen von Schwalbe ausgestattet, die für viel Komfort und Fahrstabilität sorgen. Der Bosch Performance Line Mittelmotor mit 250 Watt und 65 Nm Drehmoment liefert eine kräftige Unterstützung - ideal auch bei Steigungen oder längeren Touren.
4. SAXONETTE Compact Plus (Bewertung: 8,3 von 10):
In meinem E-Klapprad Test bekommt das Compact Plus eine Bewertung von 8,3 von 10 möglichen Punkten. Es überzeugt im Test mit einem kompakten Faltmaß, einem geringen Gewicht und einer großen Ausstattung. Beispielsweise verfügt das E-Bike über Klingel, Licht, Gepäckträger, Schutzbleche und ein sehr praktisches Rahmenschloss.
5. MYVELO Rio und Palma (Bewertung: 8,9 von 10):
Mein Testsieger in der Kategorie Elektro-Fatbike-Klapprad ist das MYVELO Rio und Palma mit einer Bewertung von 8,9 von 10 möglichen Punkten. Lediglich in der Kategorie Maße und Gewicht lässt das MYVELO Rio und Palma Punkte liegen. Aber das ist normal für ein Fatbike mit Motor.
5.1 Vakole Y20 Pro (Bewertung: 8,7 von 10):
Mit einer Bewertung von 8,7 von 10 möglichen Punkten darf es hier in meinem Test nicht fehlen.
Besonders beeindruckt hat mich beim Y20 Pro die hohe Reichweite von bis zu 83 Kilometern, die ich selbst in meinem Praxistest erreicht habe - und das unter realistischen Bedingungen mit Steigungen und wechselndem Untergrund. Möglich macht das ein großzügig dimensionierter 960-Wh-Akku, der aktuell zu den größten in dieser Klasse gehört.
6. MYVELO Molinar (Bewertung: 8,8 von 10):
Mein aktuelles Lieblings-Klapprad, gerade wenn es mal in den Wald geht und ein paar Höhenmeter überwunden werden müssen, ist das MYVELO Molinar. Auch ein Elektro-Fatbike-Klapprad mit 4 Zoll breiten Reifen und jeder Menge Power.
Der 250 Watt Motor verfügt über einen starken Drehmoment von 65 Newtonmeter, welcher für einen sehr guten Anzug sorgt. Der Akku ist im Rahmen verstaut und hat eine Kapazität von 672 Wattstunden.
7. Hitway BK6S (Bewertung: 8,3 von 10):
Mit Anschaffungskosten von unter 1.000 Euro und einer Bewertung von 8,3 von 10 möglichen Punkten bekommst du mit dem Hitway BK6S ein Elektro-Klapprad mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.
Das Besondere an diesem E-Bike-Klapprad sind die Reifen. Sie sind nicht so dick und schwer, wie von einem Fatbike, aber mit 3 Zoll auch nicht so dünn wie von einem herkömmlichen Klapprad. Ein idealer Kompromiss, der dafür sorgt, dass du auch auf Waldwegen mit Zuckersand und Wurzel fahren kannst und gleichzeitig das Faltrad nicht zu schwer macht.
8. Engwe L20 SE (Bewertung: 8,4 von 10):
Nachdem ich beide Modelle jetzt aber ausführlich getestet habe, würde ich mich persönlich für das Engwe L20 SE entscheiden.
Es hat einen etwas stärkeren Motor und die größere Akkukapazität sorgt für 30 Prozent mehr Reichweite. Denn das L20 SE kommt mit einer Akkuladung und maximaler Unterstützung 40 Kilometer weit.
9. Fiido X (Bewertung: 9,1 von 10):
Das außergewöhnliche Rahmendesign aus einer leichten Magnesium-Legierung sorgt nicht nur für einen echten Hingucker, sondern macht das Klapprad auch besonders stabil. Mit einem Gewicht von nur 19,8 kg netto ist es überraschend leicht - selbst mit Zubehör wog mein Testmodell lediglich 22,6 kg.
Die Ausstattung ist durchweg hochwertig: Hydraulische Scheibenbremsen von Tektro, ein komfortabler VELO-Vakuum-Sattel, ein integriertes LED-Lichtsystem sowie ein leistungsstarker 250-Watt-Hinterradmotor mit Drehmomentsensor.
Weitere wichtige Informationen und Ratgeber
Nachdem die besten Elektro-Klappräder miteinander verglichen, vorgestellt und Testsieger gekürt wurden, werden jetzt die wichtigsten Hintergrundinformationen zum Thema E-Bike bzw. Welche maximalen Reichweiten sind mit einem E-Bike Faltrad möglich? Was ist dein Einsatzgebiet? Leider gibt es nicht das eine Elektro-Klapprad, welches für alle Faltrad Freunde am besten geeignet ist.
Die typischen Klappräder der 1970er Jahre waren einfache Modelle, die nach dem Lösen einer großen Schraube oder eines großen Hebels einfach in der Mitte zusammengeklappt wurden. Schon dieser simple Vorgang machte das Rad kompakter, so dass es in der Wohnung, im Kofferraum, in der Bahn oder im Wohnmobil weniger Platz benötigte.
Nicht alle modernen Falträder werden einfach mit einem Scharnier mittig zusammengeklappt. Das gilt auch für die besten E-Bike Klappräder, etwa das Bergamont Paul-E, das Flyer Upstreet 2, das Brompton Electric C-Line Explore, oder das Vektron Q9 von Tern.
Klapprad E-Bikes gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Es gibt E-Bike Klappräder mit Rücktritt, auch Mobilemaster bietet entsprechend Bikes an, ein anderes Beispiel ist Saxonette mit dem Premium Plus.
Die Mehrzahl der angebotenen Klapprad E-Bikes sind Pedelecs mit Motorunterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h, es gibt aber auch E-Bike Klappräder, deren Motor bis 45 km/h Schub generiert.
Für wirkliche Mühelosigkeit ist es von Vorteil, wenn das E-Bike Klapprad ein echtes Leichtgewicht ist - zum Beispiel das Fiido X, ein sehr leichtes Klapp-E-Bike, das lediglich knapp 20 Kilo auf die Waage bringt. Weitere E-Bike Klappräder unter 20 Kilo sind das bereits genannte Electric C-Line Explore von Brompton.
Selbstverständlich kann man ein leichtes Falt-E-Bike auch müheloser auf den Fahrradträger heben. Diese Fahrradträger für E-Bikes, die oftmals an der Anhängerkupplung befestigt werden sind manchmal selbst klappbar und haben sich in diversen Tests bewährt - zum Beispiel der Thule Easy Fold XT 2.
Das Gewicht der Klapprad E-Bikes wird von mehreren Faktoren beeinflusst, nicht zuletzt vom Preis. Wer ein neues E-Bike Klapprad günstig kauft, etwa das Cube Fold Hybrid Comfort 500, muss damit rechnen, dass es nicht zu den leichtesten Modellen gehört.
Oftmals ist ein E-Bike Klapprad mit tiefem Einstieg konstruiert. Solche Modelle sind klassisch als Unisex-Bikes für Damen und Herren gleichermaßen ausgelegt. Wer also ein Damen E-Bike Klapprad sucht, ist mit einem solchen Bike gut beraten - ein Beispiel für eine E-Bike Klapprad mit sogar besonders tiefen Einstieg ist das Fischer Agilo 2.0.
Grundsätzlich sollte man beachten, dass Klappräder und Klapprad E-Bikes umso leichter zu transportieren sind, je kompakter sie zusammengefaltet werden können - manche Modelle passen sogar in eine zugehörige Tragetasche.
Meistens sind diese kleinen Bikes mit kleinen Laufrädern ausgestattet, die in der Regel weniger Fahrkomfort und Dynamik bieten als größere Laufräder.
Das Cube Fold Hybrid Comfort 500 ist ein E-Faltrad mit einem leichten Aluminiumrahmen und einem Bosch Performance Motor. Es bietet eine Shimano Nexus 5-Gang-Schaltung. Die hydraulischen Shimano-Scheibenbremsen sorgen für Sicherheit, während das auffällige electricblue´n´reflect-Design für Sichtbarkeit im Stadtverkehr sorgt.
Das schicke Unisex-Faltrad setzt auf einen Shimano Steps Mittelmotor und einen semi-integrierte Akku. Der Rahmen besteht aus Aluminium, die Laufräder sind 20 Zoll groß. Die 7-Gang-Nexus-Nabenschaltung und die hydraulischen Scheibenbremsen kommen von Shimano.
Brompton baut das Electric C-Line Explore mit klassischem Stahlrahmen und entsprechend filigranem Erscheinungsbild auf. 17,4 Kilo wiegt das schlanke Rad mit Frontmotor, Brompton 6-Gang-Schaltung und Felgenbremsen.
Das Fiido X 2025 ist ein kompaktes, faltbares E-Bike, ideal für den Transport im Auto. Es bietet eine gute Balance aus Mobilität und Leistung, dank leichtem Rahmen (Gesamtgewicht unter 20 kg) und leistungsstarkem Motor.
Das klappbare E-Bike Agilo 2.0 macht das Auf- und Absteigen mit seinem tiefen Einsteig sehr komfortabel und es gehört zu den günstigen E-Falträdern. 20 Kilo wiegt das Rad, das auf 20-Zoll-Laufrädern rollt und von einem Heckmotor von Bafang angetrieben wird.
Das elegante Upstreet 2 von Flyer nutzt einen Bosch Mittelmotor. Für Komfort sorgen sein tiefer Einstieg und die gefederte Sattelstütze. Flyer setzt bei diesem E-Faltrad auf eine Nabenschaltung und Scheibenbremsen von Shimano.
Das MyVelo Berlin ist ein stilvolles E-Bike für die Stadt mit einem leichten Aluminiumrahmen und einem Gewicht von etwa 23 kg. Es verfügt über einen Bafang-Hinterradmotor von und eine Shimano-Schaltung (Tourney 7-gang) für präzise Gangwechsel.
Das futuristische Gocycle G4 basiert auf einem vollgefederten Rahmen mit einseitiger Hinterradschwinge, der Aluminium-, Carbon- und Magnesiumelemente kombiniert. Es nutzt einen Front-Nabenmotor, das Display ist elegant in den Lenker integriert. Lässt sich extrem kompakt zusammen falten.
Das i:SY N3.8 ZR CX Auto Comfort bietet hohen Komfort mit der automatischen eShift AUTOMATIQ Schaltung von ENVIOLO, die sich an die Trittfrequenz anpasst. Der BOSCH Performance Line CX Motor mit 85 Nm sorgt für kraftvolle Unterstützung. Komfortmerkmale wie ein gebogener Lenker, ein großer Sattel und Ballonreifen ermöglichen eine bequeme, aufrechte Sitzposition.
Terns Vektron-Modellreihe nutzt einen Bosch Active Line Plus mit tief positioniertem Akku. Das Vektron Q9 ist die mittlere der drei angebotenen Versionen und wiegt 21,9 Kilo.
Victoria bietet ein elegantes E-Faltrad mit Bosch-Mittelmotor an - beim Topmodell Scalyo 3 mit dem Bosch Smart System. Das Bike lässt sich sehr kompakt zusammenfalten. Es kommt mit 20-Zoll-Laufrädern, Gates Riemenantrieb und Shimano-Nabenschaltung, die wahlweise mit oder ohne Rücktritt geordert werden kann.
Verwandte Beiträge:
- Mini Riga Moped: Retro-Charme trifft auf Fahrspaß
- BMW Mini Dreirad: Ein extravagantes Gefährt
- Laufrad Mini Maus: Das perfekte Laufrad für Ihr Kind
- Mini Motorräder für Erwachsene: Modelle, Preise & Test
- Fahrradhelm Preisvergleich: Finde den perfekten Helm für Dein Budget
- Lidl Kinderkraft Dreirad: Test, Erfahrungen & Preisvergleich
Kommentar schreiben