Klappräder sind die heimlichen Helden des Alltags und bieten eine breite Palette von Einsatzmöglichkeiten, besonders mit E-Motor. Sie lassen sich kompakt zusammenfalten, nehmen wenig Platz weg und sind somit ideal für Städter, Pendler und Wohnmobilisten.
Platzprobleme lösen mit Klapprädern
Wohnraum in Städten ist teuer, Pendler werden mit Parktickets zum ÖPNV gedrängt, und Wohnmobilfahrer haben ohnehin wenig Stauraum. Klappräder, auch als Falträder bekannt, bieten hier eine ideale Lösung, um ein kleines, zweirädriges Gefährt dabeizuhaben.
Vor- und Nachteile von Klapprädern
- Vorteile:
- Zusammengefaltet meist klein und kompakt
- Ohne Zusatzticket in der Bahn transportierbar
- Oft auch mit Motor-Unterstützung zu haben
- Meist vielseitig einsetzbar - von Brötchenholen bis hin zur Tour
- Nachteile:
- Verschmerzbare Stabilitätseinbußen zu normalen Fahrrädern
- Besonders mit Motor oftmals keine Leichtgewichte
- Meist nur für kurze Strecken wirklich bequem
- Besonders mit Motor vergleichsweise teuer
Top-Test: Sechs moderne E-Klappräder im Test
BikeX hat sechs moderne E-Klappräder getestet, um herauszufinden, welche Modelle im Alltag überzeugen.
Cube Fold Hybrid Comfort 500 im Test
Cube will mit der Fold-Hybrid-Reihe einen Tiefeinsteiger-Tourer erfolgreich geschrumpft und faltbar gemacht haben. Ob das gelingt, zeigt der Test.
Das Cube Fold Hybrid Comfort 500 ist ein E-Faltrad mit einem leichten Aluminiumrahmen und einem Bosch Performance Motor. Es bietet eine Shimano Nexus 5-Gang-Schaltung. Die hydraulischen Shimano-Scheibenbremsen sorgen für Sicherheit, während das auffällige electricblue´n´reflect-Design für Sichtbarkeit im Stadtverkehr sorgt.
Eovolt Afternoon Pro im Test
Das Eovolt Afternoon Pro interpretiert die Klapprad-Klasse mit Motor minimalistisch und stylish. Ob das im Alltag funktioniert, wird im Test untersucht.
Gudereit EC-45 Evo Compact im Test
Gudereit hat mit der EC-Evo-Reihe einen zweifach faltbaren Kompakt-Tourer mit Bosch-Antrieb für City und Urlaub im Programm. Der Test zeigt, wie sich das Modell EC-45 Evo Compact im Alltag schlägt.
Hercules Rob Fold R5 im Test
Hercules setzt bei der Rob-Fold-Reihe auf ein simples E-Klapprad, das einfach in der Mitte zusammengeklappt wird. Ob sich dieser Minimalismus durchsetzen kann, wird im Test geprüft.
Tern Vektron Q9 im Test
Faltrad-Hersteller Tern bezeichnet das Vektron Q9 als "sportliche Mitte". Der Test zeigt, ob das Klapprad mit Bosch-Mittelmotor überzeugt.
Terns Vektron-Modellreihe nutzt einen Bosch Active Line Plus mit tief positioniertem Akku. Das Vektron Q9 ist die mittlere der drei angebotenen Versionen und wiegt 21,9 Kilo.
Vello Bike+ Automatic im Test
Die Wiener Fahrradmanufaktur Vello verfolgt mit seinen Klapprädern einen ungewöhnlichen Ansatz. Der Test zeigt, warum das E-Klapprad Bike+ Automatic aus der Masse heraussticht.
So einfach wie das ABC: So klappt's mit dem Klapprad!
Die typischen Klappräder der 1970er Jahre wurden nach dem Lösen einer Schraube oder eines Hebels einfach in der Mitte zusammengeklappt. Dieser Vorgang machte das Rad kompakter, so dass es in der Wohnung, im Kofferraum, in der Bahn oder im Wohnmobil weniger Platz benötigte.
Klapprad E-Bikes in verschiedenen Ausführungen
Klapprad E-Bikes gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Es gibt E-Bike Klappräder mit Rücktritt, auch Mobilemaster bietet entsprechend Bikes an, ein anderes Beispiel ist Saxonette mit dem Premium Plus.
Die Mehrzahl der angebotenen Klapprad E-Bikes sind Pedelecs mit Motorunterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h, es gibt aber auch E-Bike Klappräder, deren Motor bis 45 km/h Schub generiert.
E-Falträder im Alltag
Millionen Deutsche pendeln regelmäßig zur Arbeit. Das kompakte Maß der E-Falträder im zusammengelegten Zustand ermöglicht es sie fast überall mit hinzunehmen.
Für wirkliche Mühelosigkeit ist es von Vorteil, wenn das E-Bike Klapprad ein echtes Leichtgewicht ist - zum Beispiel das Fiido X, ein sehr leichtes Klapp-E-Bike, das lediglich knapp 20 Kilo auf die Waage bringt. Weitere E-Bike Klappräder unter 20 Kilo sind das bereits genannte Electric C-Line Explore von Brompton.
Transport von Klapprad E-Bikes
Selbstverständlich kann man ein leichtes Falt-E-Bike auch müheloser auf den Fahrradträger heben. Diese Fahrradträger für E-Bikes, die oftmals an der Anhängerkupplung befestigt werden sind manchmal selbst klappbar und haben sich in diversen Tests bewährt - zum Beispiel der Thule Easy Fold XT 2.
Faktoren, die das Gewicht beeinflussen
Das Gewicht der Klapprad E-Bikes wird von mehreren Faktoren beeinflusst, nicht zuletzt vom Preis. Wer ein neues E-Bike Klapprad günstig kauft, etwa das Cube Fold Hybrid Comfort 500, muss damit rechnen, dass es nicht zu den leichtesten Modellen gehört.
Ein E-Bike Mountainbike Klapprad wie das Legend Etna wird durch Federgabel, eventuell sogar einen Dämpfer und breite Reifen immer schwerer sein als ein klappbarer Cityflitzer.
Design und Bauweise
Oftmals ist ein E-Bike Klapprad mit tiefem Einstieg konstruiert. Solche Modelle sind klassisch als Unisex-Bikes für Damen und Herren gleichermaßen ausgelegt. Wer also ein Damen E-Bike Klapprad sucht, ist mit einem solchen Bike gut beraten - ein Beispiel für eine E-Bike Klapprad mit sogar besonders tiefen Einstieg ist das Fischer Agilo 2.0. Das oben bereits genannte Legend Etna ist eher ein E-Bike Herren-Klapprad, zumindest ist es ungünstig, wenn Frauen mit Kleid oder längerem Rock aufsteigen wollen. Sein waagrechtes Oberrohr ermöglicht nämlich keinen Durchstieg, ein Bein muss über den Sattel geschwungen werden und das Oberrohr lässt zudem dem Rock oder dem Kleid keinen Platz.
Testberichte und Übersichten
Zu so gut wie jeder Fahrrad-Kategorie gibt es in Magazinen oder im Internet Übersichten und Testberichte - die E-Bike Klappräder machen da keine Ausnahme. Natürlich finden Sie auch viele Falt- und Kompakträder im großen E-Bike Test von FOCUS MOBILITY.
Transportfähigkeit und Laufräder
Grundsätzlich sollte man beachten, dass Klappräder und Klapprad E-Bikes umso leichter zu transportieren sind, je kompakter sie zusammengefaltet werden können - manche Modelle passen sogar in eine zugehörige Tragetasche.
Meistens sind diese kleinen Bikes mit kleinen Laufrädern ausgestattet, die in der Regel weniger Fahrkomfort und Dynamik bieten als größere Laufräder.
Weitere Modelle im Überblick
- Brompton Electric C-Line Explore: Basiert auf einem Stahlrahmen und wiegt 17,4 Kilo.
- Fiido X 2025: Kompaktes, faltbares E-Bike mit einem Gewicht unter 20 kg.
- Flyer Upstreet 2: Nutzt einen Bosch Mittelmotor und bietet Komfort durch tiefen Einstieg und gefederte Sattelstütze.
- MyVelo Berlin: Stilvolles E-Bike für die Stadt mit einem leichten Aluminiumrahmen und einem Gewicht von etwa 23 kg.
- Gocycle G4: Basiert auf einem vollgefederten Rahmen mit einseitiger Hinterradschwinge und lässt sich extrem kompakt zusammenfalten.
- i:SY N3.8 ZR CX Auto Comfort: Bietet hohen Komfort mit automatischer eShift AUTOMATIQ Schaltung und einem BOSCH Performance Line CX Motor.
- Victoria Scalyo 3: Elegantes E-Faltrad mit Bosch-Mittelmotor und kompakter Faltbarkeit.
Top 10 Klapprad-E-Bikes im Test
Die Top 10 der besten und beliebtesten klappbaren E-Bikes aus etwa 35 Tests, wobei Optik, Verarbeitung, Fahrgefühl, Motor, Reichweite und Preis-Leistungs-Verhältnis eine wichtige Rolle spielen:
- Engwe L20 3.0 Pro für 1799 Euro
- Brompton Electric für 3495 Euro
- Touroll S2 für 719 Euro (Code: NNNDE04161)
- Fiido M1 Pro 2025 für 1099 Euro
- Fafrees F20 X Max für 1477 Euro
- Engwe L20 Boost für 1102 Euro (Code: TECHSTAGE50, Vorverkauf)
- Engwe P20 für 1199 Euro (Code: TECHSTAGE50)
- Hitway BK6S für 710 Euro (aktuell nicht verfügbar)
- Engwe Engine X für 1199 Euro
- Gocycle G4 (aktuell nicht verfügbar)
Engwe L20 3.0 Pro: Testsieger
Das Engwe L20 3.0 Pro ist der Testsieger und bietet mit einem 100 Nm starken 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor einen starken Antrieb. Dank Vollfederung schluckt es kleinere Unebenheiten mit Bravour. Das technisch ausgezeichnete, faltbare E-Bike kommt zu einem attraktiven Preis von 1799 Euro.
Vorteile
- Vollgefedert
- 100 Nm starker 250-Watt-Mittelmotor mit Drehmomentsensor
- 720-Wh-Akku mit Schnellladung (2 h bis voll)
- Diebstahlschutz mit GPS-Tracker und Bewegungssensor
Nachteile
- Elektronische Hupe, keine Klingel
- Kein Blinker
- App mit Fehlern
Brompton Electric: Genialer Faltmechanismus
Das Brompton Electric beeindruckt mit genialem Faltmechanismus und fahrerzentriertem Design. Es kostet etwa bei E-Bike 24 rund 3500 Euro.
Vorteile
- Perfekter Klappmechanismus
- Guter elektr. Antrieb
- Durch und durch praktisch
Nachteile
- Teuer
- Motor am Vorderrad
- Kein Display, Backenbremsen
Vorteile eines E-Klapprads
Einer der größten Vorteile von E-Klapprädern ist ihre Transportierbarkeit. Sie können zusammengefaltet werden, was sich für Pendler anbietet, die Teile ihrer Reise mit anderen Verkehrsmitteln wie Bahn oder Bus zurücklegen. Ein zusammengeklapptes E-Klapprad beansprucht in der Regel in öffentlichen Verkehrsmitteln wenig Platz und verursacht häufig keine zusätzlichen Kosten für ein Fahrrad-Ticket. Zudem passt es in fast jedes Auto.
Kompaktheit und Lagerung
Die Kompaktheit eines E-Klapprads bietet auch Vorteile bei der Lagerung. In kleinen Wohnungen passt ein E-Klapprad leicht in eine Ecke, unter einen Schreibtisch oder in einen kleinen Abstellraum. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber größeren E-Bikes, die oft einen eigenen, sicheren Abstellplatz benötigen.
Versicherung
Fahrradfahren hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Es empfiehlt sich, Zusatzversicherungen abzuschließen, um die möglichen negativen Konsequenzen abzumildern.
Deutschland-Ticket und Fahrradmitnahme
Mit dem Deutschland-Ticket (49-Euro-Ticket) können Orte in ganz Deutschland günstig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Die Mitnahme von e-Bikes mit einer Tretunterstützung bis zu 25 km/h orientiert sich an den Regeln normaler Fahrräder. Besitzer:innen eines Falt- und Klapp e-Bikes dürfen sich freuen, denn die Mitnahme ist auch im Rahmen des 49-Euro-Tickets kostenlos.
Modelle im Detail
- Brompton Electric P-Line: Leichtestes und kompaktestes e-Bike mit 15,6 Kilogramm.
- Gocycle G4i: Wiegt knapp 17 Kilogramm und verfügt über einen kräftigen Boost-Modus.
- Hercules Rob Fold R8: Klassisches Klapprad mit einem Scharnier am Unterrohr und einem Gewicht von knapp 22 Kilogramm.
Leichte Falträder unter 10 kg und E-Bike Klappräder unter 20 kg
Für bestimmte Einsatzgebiete und Anwender sollte ein Klapprad möglichst leicht und kompakt sein. So wünschen sich viele Berufspendler und Reisende mit der Bahn ein leichtes Faltrad unter 10 kg oder wenn es mit Unterstützung sein soll, ein leichtes E-Bike Klapprad unter 20 kg.
Gibt es ein leichtes Faltrad unter 10 kg?
Ja, es gibt Modelle wie das Mini Faltrad SAVADECK Z0, die P-Line Explore von Brompton und das Savadeck Z1.
Gibt es ein leichtes E-Bike Klapprad unter 20 kg?
Ja, das leichteste E-Bike Klapprad unter 20 kg ist das ADO Air Carbon mit 14,1 kg. Es hat einen 250 Wattmotor und der Akku ist in der Sattelstütze versteckt.
Hinweis: Bei einem Elektro-Klapprad beißt sich meistens das Gewicht mit dem wichtigsten Wert - der maximalen Reichweite. So haben leichte E-Bike Klappräder oft einen schlechten Akku und eine damit verbundene maximale Reichweite.
Moderne Elektro-Klappräder im Test 2025
- 18,9 kg - Das BTWIN E-Fold 900 1 Second: Besonders leichtes E-Bike Klapprad mit einem Gewicht von nur 18,9 kg.
- 19,8 kg - Das Fiido X: Rahmen aus Magnesiumlegierung wiegt unter 10 Kilogramm.
- 21 kg - Das Zündapp Z101: E-Bike Klapprad für Pendler, mit 21 Kilogramm sehr dicht an der Grenze von 20 Kilogramm.
- 22 kg - Das MYVELO Zürich: Kombiniert hochwertige Verarbeitung mit durchdachten Features.
- 23 kg - Das NCM Paris Plus: Für längere Strecken geeignet.
- 24 kg - Das MYVELO Berlin: Die ideale Wahl für Pendler, die Wert auf Komfort, Qualität und Mobilität legen.
- 25,4 kg - Vakole VT4: Kompakt, alltagstauglich und überraschend leicht.
- 26 kg - Das myvelo Rio & Palma: Für maximalen Fahrspaß über Stock und Stein.
Kompakt-E-Bikes im Vergleich
Die E-Kompakten haben ihre eigene Nische gefunden, weil sie einiges sehr gut können. Familienrad sein, breiten Größenbereich einstellbar, tiefer Einstieg.
Fehleinschätzungen
- Fehleinschätzung 1: So kleine Reifen und Felgen sind nicht stabil genug.
- Fehleinschätzung 2: Da muss man so viel treten.
- Fehleinschätzung 3: E-Bikes mit so kleinen Rädern sind unkomfortabel.
- Fehleinschätzung 4: One Size fits all - das geht nicht!
- Fehleinschätzung 5: Das spart nicht wirklich Platz.
ADAC Test: Falt- und Klappräder im Vergleich
Der ADAC hat acht Räder getestet. Dabei offenbarten sich große Unterschiede - und teils deutliche Schwächen.
Testsieger
Das Konzept von Brompton ist beim getesteten Modell G Line durchdacht bis ins Detail und setzte sich auch gegenüber (fast) allen Konkurrenten im Vergleich durch. Mit einer soliden 2,3 im Gesamtergebnis kann sich das Fahrrad an die Spitze im Vergleichsfeld setzen.
Testergebnisse
| Hersteller/Modell | Preis in Euro | ADAC Urteil | Fahren | Handhabung | Sicherheit und Haltbarkeit | Schadstoffe in Griffen und Sattel |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Brompton G Line | 2969 | 2,3 | 2,3 | 2,4 | 2,1 | 1,0 |
| Riese & Müller Birdy touring | 1289 | 2,4 | 2,2 | 2,8 | 1,8 | 1,0 |
| Coast Bikes Hightide No. | 2969 | 2,3 | 2,3 | 2,4 | 2,1 | 1,0 |
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