Montageständer Motorrad Test Vergleich: Welcher ist der Beste?

Wo bei gewöhnlichen Motorrädern der Hauptständer seinen angestammten Platz hat, klafft bei vielen Sport-Bikes eine Lücke. Spätestens beim ersten Reifenwechsel müssen dann Montageständer die tragende Rolle übernehmen. MOTORRAD wollte wissen, welche Aufbock-Vorrichtung sich am besten in Szene setzen kann und orderte daher jeweils sieben Front- und Heck-Ständer mit passenden Aufnahmen für die Suzuki SV 650 S.

Die verschiedenen Arten von Motorradständern

Ein Motorradständer gehört zur Grundausstattung bei jedem Motorrad und darf deshalb nicht fehlen. Der Ständer bewirkt, dass das Gefährt nicht umfallen kann und einen festen Stand hat. Dies ist vor allem bei Service, bei Reparaturen und der Wartung von großer Bedeutung.

Zentralständer

Ein Zentralständer hebt das Motorrad in der Mitte hoch. Hierbei kann darauf vertraut werden, dass dieser zuverlässig und sicher ist. Da der Ständer das Motorrad in der Mitte hochhebt, sind beide Reifen in der Luft. Es können nun das Motorrad repariert oder gewartet werden. Es werden durch den Zentralständer anfallende Arbeiten angenehmer gemacht, wie zum Beispiel das Schmieren der Kette.

Hebebühne

Mit einer Hebebühne können problemlos alle Motorräder gehoben werden. Bei den Hebebühnen ist der Vorteil klar, hier kann flexibel variiert werden. Es gibt zwei verschiedene Typen bei dem Hebebühne für Motorräder. Es gibt die klassische Hebebühne und einer Motorradheber, dieser wird auch Scherenhaber genannt. Mit Hebebühne für Motorräder können nahezu alle Zweiräder gehoben werden. Mit dem Motorradheber werden in der Regel nur kleinere Zweiräder gehoben.

Bike Lift (MotoCross Ständer)

Ein Bike Lift oder der sogenannte MotoCross Ständer eignet sich vor allem für den Einsatz auf der Rennstrecke. Häufig ist der Ständer etwas leichter und kompakter. Der Ständer sorgt für einen optimalen Stand und das Bike kann nicht mehr umfallen. Die Ständer lassen sich häufig stapeln, da meist mehrere MotoCross Bikes vorhanden sind.

Montageständer

Ein Montageständer ist oftmals nur für Montagearbeiten oder Reparaturarbeiten geeignet. Der Ständer halt das Motorrad fest und sorgt für ein angenehmen arbeiten. Meist werden Adapter benötigt, damit das Motorrad perfekt gehalten werden kann.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Zu Beginn sollte einem bewusst werden, wofür den Motorradständer genau gebraucht wird. Denn so wie verschieden die Ständer sind, so unterschiedlich ist deren Zweck. Es ist ein großer Unterschied, ob ein Ständer nur für die Überwinterung genutzt werden soll oder mehr für Wartungsarbeiten.

Gewicht

Gerade wenn der Motorradständer nicht in Gebrauch ist, muss dieser oftmals aufgeräumt werden. Vielleicht soll der Ständer auch gelegentlich transportiert werden oder er muss mit auf die Strecke. Dies sind alles Gründe, weshalb auf das Gewicht des Ständers geachtet werden sollte.

Tragkraft

Es gibt sehr viele verschiedene Modelle, jedoch wurde festgestellt, dass die meisten Motorradständer eine Tragkraft von max. 150kg haben.

Einstellungsmöglichkeit

Es gibt verschiedene Einstellungen bei den Motorradständern im Test. Jedoch ist meist für jedes Motorrad ein anderer Adapter erforderlich.

Sicherheitsvorkehrungen

Beim Aufbocken können leicht Fehler passieren und das kann Folgen haben. Sollten Sie keinen festen Stand beim Motorrad hinbekommen, dann gleichen Sie es durch Standplatten aus, welche Sie unter die Maschine legen. Des Weiteren ist es zwingen erforderlich, dass die Füße immer einen festen Stand haben.

Eine Anschaffung sollte auf jeden Fall geplant werden, da ein Motorradständer zur Grundausstattung gehört. Jede Arbeit an dem Gefährt kann nur mit einem Ständer erfolgen, ohne ist es gar nicht möglich. Außerdem ein großes Problem bei der Aufbewahrung ist meist der Platz. Leider leicht nur ein kleiner Stoß und das Motorrad kann umfallen und es kann zu Beschädigungen kommen.

Achten Sie bei der Anschaffung genau auf Ihre Bedürfnisse und überprüfen genau die Herstellerangaben. Für Wartungsarbeiten ist der Motorradständer nicht zu empfehlen, sondern Voraussetzung. Bei diesen Arbeiten muss das Motorrad ständig bewegt werden und hier hilft nur ein Ständer.

Spezielle Montageständer

Spezialständer -Universal-Montageheber wie der Mo-Li Mini (349 Mark mit Scherenheber) von Becker-Technik, Telefon 055073127, oder der abba-Spezialständer (319,90 Mark mit Stütze) von Hein Gericke, Telefon 0180/5229522, sind eine interessante Alternative zu den getesteten Montageständern. Bei beiden Systemen wird der Heber unter dem Bike positioniert und über zwei gegenüberliegende Gewindespindeln, die an Sechskantnüssen einer durchgehenden Schraubverbindung (Schwingen- oder Motorlager) ansetzen, handfest mit dem Motorrad verschraubt. Anschließend lässt sich die Maschine mit dem Verlängerungshebel problemlos anheben und steht – dank Verschraubung und breiter Auflage – extrem stabil.

Für Arbeiten an der Front kann das Motorrad mit einer Stütze oder einem Scherenheber komplett vom Boden abgehoben werden. Während der nicht verstellbare abba-Ständer in erster Linie für Supersportler gedacht ist, eignet sich der höhenverstellbare und per Schnellverschlüssen zerlegbare Mo-Li Mini von Becker auch für beinahe alle Enduro- und Chopper-Modelle bis zu einem Gewicht von maximal 320 Kilogramm.

Einarm-Ständer

An einer Ducati 996 hat MOTORRAD drei Einarmständer ausprobiert, die mit passenden Adaptern auch für verschiedene Modelle mit Einarmschwinge von Honda und Triumph geeignet sind. In Sachen Standsicherheit gibt es kaum Differenzen, die Ducati steht auf jedem der drei Exemplare stabil. Deutliche Unterschiede ergeben sich aber beim Aufbocken: Während sich die 996 mit dem Ständer von Mobil-Tech beinahe spielerisch anheben lässt, benötigt man beim preisgünstigen Pendant von Weigl Telefix sehr viel Kraft. Der ohne Rollen auskommende Heber von Kern-Stabi liegt beim Kraftaufwand dazwischen.

Front-Lifter

Bequemer zu bedienen, aber auch deutlich teurer als die konventionellen Frontheber mit Klappmechanismus sind einarmige Montage-Lifte, wie sie beispielsweise Mobil-Tech oder Kern-Stabi im Programm haben. Dank der Übersetzung lassen sich Motorräder praktisch im Handumdrehen spielend leicht anheben – entweder mit der Kurbel (Mobil-Tech) oder, wie bei Kern, per Spindelantrieb und Knarre mit 13er-Nuss sogar bis zu einer Höhe von 30 Zentimetern.

Neben dem vergleichsweise geringen Platzbedarf ist vor allem die kontrollierte Aufwärtsbewegung gerade beim Einsatz auf Hebebühnen von Vorteil.

Testkriterien und Ergebnisse

Vierzehn Aufbock-Vorrichtungen mit Rollen müssen im MOTORRAD-Vergleichstest zeigen, ob sie Standsicherheit mit Bedienkomfort vereinbaren können. Da Frontständer generell nur in Verbindung mit einem Heber am Heck benutzt werden können, empfiehlt sich gleich die Anschaffung eines kompletten Kits, den es bei Grip oder Micron sogar zu einem günstigeren Paket-Preis gibt.

Mit Ausnahme von Micron waren alle getesteten Heckständer mit Y-förmigen Gabelaufnahmen bestückt. Diese greifen in die Führungsnut zweier fest mit der Suzuki-Schwinge verschraubter Alu-Buchsen. Im Gegensatz dazu müssen beim Micron-Ständer zwei frei schwingende Haken in die Buchsen eingeklinkt werden – eine recht fummelige Angelegenheit, speziell, wenn man nur eine Hand zur Verfügung hat, weil die andere das Motorrad in der Senkrechten halten muss.

Die Konkurrenz mit starren Gabelzinken lässt sich jedenfalls wesentlich einfacher ansetzen. Etwas mehr Schwierigkeiten bereitet das Aufbocken, wobei der Ständer, ebenfalls von Hand, nach unten gedrückt wird. Der hierfür notwendige Kraftaufwand hält sich aber noch im angemessenen Rahmen; lediglich das Exemplar von Polo erfordert richtig Schmackes.

Einen gleichmäßigen Bewegungsablauf begünstigt dabei die Mehrzahl der Heber mit großen Rollen, die auf rauem Untergrund weniger zum Verkanten oder Ruckeln neigen als die winzigen Räder bei Econ Reinecke.

Beim wichtigsten Testkriterium, der Standsicherheit, können alle Kandidaten überzeugen: Auf jedem der Heck-Ständer ist die Suzuki mit ihren Alu-Buchsen so satt in den Gabelaufnahmen gelagert, dass selbst kräftige Stöße keine Gefahr darstellen. Ebenfalls beruhigend ist die Unerschütterlichkeit der Frontständer.

Nur die preiswerte Polo-Wippe, die unten an den Tauchrohren ansetzt, hält konstruktionsbedingt starken seitlichen Stößen weniger Stand als die anderen Modelle, die über einen am Ausleger angebrachten Bolzen direkt mit dem Lenkrohr verkantet werden. Bei der SV 650 ist der Zugang dorthin problemlos, aber bei manchen Motorrädern müssen zuvor Teile wie Hupe oder Bremsschlauchhalterung abgebaut werden – also am besten vorher die Platzverhältnisse erkunden.

Die Bedienung der Frontheber bereitet allgemein wenig Schwierigkeiten. So gelingt das Ansetzen der Bolzen mit ein wenig Übung relativ problemlos. Mit Ausnahme der schwergängigen Polo-Wippe erfordert das Aufbocken wegen der günstigeren Hebelverhältnisse sogar geringere Kräfte als bei den Heckständern.

Nachdem sich auch beim letzten relevanten Punkt, der ungehinderten Zugänglichkeit zu Radachse und Bremsen, keiner der Testkandidaten eine Blöße gibt, steht fest, dass alle Akteure den Ansprüchen einer tragenden Rolle im Großen und Ganzen gerecht werden.

Detaillierte Produktvorstellungen

Im Folgenden werden einige der getesteten Montageständer detaillierter vorgestellt:

Weigl Telefix - Modell: Motorradheber 65.10.45

  • Adresse: Erlengraben 96, 86669 Königsmoos, Telefon 08433/8401
  • Preis: 139 Mark mit Universal- oder Gabelaufnahme; Buchsen für Gabelaufnahme 24,50 Mark
  • Material: Pulverbeschichteter Vierkant-Stahl mit verzinkten Aufnahmen
  • Verarbeitung: Sehr solide verarbeiteter Montageständer mit sauberen Schweissnähten und dicker Pulverbeschichtung; Symmetrie des Ständers ohne Tadel
  • Verstellbarkeit: Kompletter Ständer in der Breite verstellbar; Aufnahmen in der Höhe verstellbar
  • Praxistest: Das Ansetzen der Gabelaufnahmen an den Buchsen funktioniert ohne Probleme, sofern man den Ständer mittig fasst; der links angebrachte Griff liefert beim Ansetzen - besonders auf rauhem Untergrund – nur wenig Rückmeldung; mittlerer Kraftaufwand zum Aufbocken notwendig
  • Stabilität: Sehr stabiler Stand mit Gabelaufnahme, sowohl quer als auch in Fahrtrichtung
  • Besonderheiten: Einfache Rollen mit stabiler, doppelseitiger Lagerung
  • Fazit: Fein verarbeiteter Montageständer mit sehr sicherem Stand, der sich mit mäßigem Kraftaufwand aufbocken lässt
  • MOTORRAD-Urteil: Sehr empfehlenswert

Polo - Modell: Sportmontageständer

  • Adresse: Reisholzer Werftstraße, 40589 Düsseldorf, Telefon 0180/5225785
  • Preis: 59 Mark mit Universalaufnahme; Racingadapter mit Buchsen 29,95 Mark; Satz Doppelrollen 19,95 Mark; Verlängerungshebel 9,90 Mark
  • Material: Voll verzinktes Stahl-Rundrohr
  • Verarbeitung: Befriedigend verarbeiteter Ständer simpler Machart mit gutem Rostschutz; Symmetrie des Ständers ohne Tadel
  • Verstellbarkeit: Kompletter Ständer in der Breite verstellbar; Gabelaufnahmen zweifach in der Höhe verstellbar
  • Praxistest: Gabelaufnahmen lassen sich ohne Probleme an den Buchsen ansetzen, das Aufbocken erfordert allerdings sehr viel Kraft; der aufsteckbare Verlängerungshebel ist so ungünstig angewinkelt, dass er das Aufbocken eher behindert als erleichtert
  • Stabilität: Mit Gabelaufnahmen stabiler Stand, sowohl quer als auch in Fahrtrichtung
  • Besonderheiten: Doppelrollen
  • Fazit: Einfacher, preisgünstiger, aber viel Kraft erfordernder Montageständer, der mit den Gabelaufnahmen gute Standsicherheit bietet
  • MOTORRAD-Urteil: Empfehlenswert

Kern-Stabi - Modell: Montageständer Vierkant

  • Adresse: Gewerbestraße 13 - 15, 79364 Malterdingen, Telefon 07644/6413
  • Preis: Grundständer 99 Mark; Racingadapter 39 Mark (Gabelaufnahmen mit Buchsen); Universalaufnahmen 39 Mark (Paar)
  • Material: Verzinkte Vierkantrohre aus Stahl
  • Verarbeitung: Teilweise etwas grobe Schweißnähte; sehr guter Rostschutz durch Vezinkung; Symmetrie des Ständers ohne Tadel
  • Verstellbarkeit: Weitenverstellung des kompletten Ständers; in der Höhe verstellbare Aufnahmen
  • Praxistest: Das Ansetzen der relativ kleinen Gabelaufnahmen an den Buchsen gelingt problemlos; zum Aufbocken benötigt man nur wenig Kraft
  • Stabilität: Stabiler Stand, sowohl quer als auch in Fahrtrichtung
  • Besonderheiten: Doppelrollen, Grundständer mit reichlich Zubehör für viele Einsatzzwecke aufrüstbar
  • Fazit: Etwas grobschlächtig wirkender, wenig Kraft erfordernder Heckständer mit stabilem Stand, der sich mit Zubehör zum Frontständer ausbauen lässt
  • MOTORRAD-Urteil: Empfehlenswert

Micron - Modell: Competition Superbike-Ständer

  • Adresse: Boxdorfer Straße 13, 90765 Fürth-Sack, Telefon 0911/936740
  • Preis: 179 Mark mit Universal- oder Hakenaufnahme; Buchsen für Hakenaufnahme 16 Mark
  • Material: Pulverbeschichtetes Stahl-Rundrohr
  • Verarbeitung: Ordentlicher Lackauftrag, befriedigende Passform der zu verschraubenden Rohre, elegant wirkende Konstruktion ohne Schweißnähte
  • Verstellbarkeit: Aufnahmen in der Breite verstellbar; keine Höhenverstellung
  • Praxistest: Umständliche Weitenarretierung der Aufnahmen durch Klemmscheiben; das Anbringen der frei schwingenden Hakenaufnahmen an die Buchsen ist ohne Hilfe eine recht fummelige Angelegenheit; zum Aufbocken benötigt man aber nur wenig Kraft
  • Stabilität: Stabiler Stand, sowohl quer als auch in Fahrtrichtung
  • Besonderheiten: Mit passendem Aufsatz zum Frontständer erweiterbar; voll gummierte Universalaufnahme, nur einfache Rollen, dank großem Rohrdurchmesser stabil auch ohne Stützstrebe
  • Fazit: Wenig Kraft erfordernder, passabel verarbeiteter Montageständer mit stabilem Stand, aber Schwächen bei der Bedienung, relativ teuer
  • MOTORRAD-Urteil: Noch empfehlenswert

Mobil-Tech - Modell: CP 03

  • Adresse: Max-Planck-Straße 5/2B, 78549 Spaichingen, Telefon 07424/6140
  • Preis: 198 Mark mit Universal- oder Gabelaufnahme; Buchsen für Gabelaufnahme 24,90 Mark
  • Material: Pulverbeschichtetes Stahl-Rundrohr mit verzinkten Aufnahmen
  • Verarbeitung: Sehr gut verarbeiteter Ständer mit ordentlichen Schweißnähten und sauberer Pulverbeschichtung; Symmetrie des Ständers ohne Tadel
  • Verstellbarkeit: Aufnahmen in der Breite verstellbar; keine Höhenverstellung
  • Praxistest: Das Ansetzen der per Rändelschrauben in der Weite arretierbaren Gabelaufnahmen an den Buchsen gelingt wegen des langen Gabelzinkens besonders leicht; mittlerer Kraftaufwand zum Aufbocken notwendig
  • Stabilität: Sehr stabiler Stand mit Gabelaufnahme, sowohl quer als auch in Fahrtrichtung
  • Besonderheiten: Voll gummierte Auflagefläche der wahlweise lieferbaren Universalaufnahmen, nur einfache Rollen
  • Fazit: Sehr gut verarbeiteter und leicht zu bedienender Montageständer, der bei mäßigem Kraftaufwand eine sehr gute Standsicherheit bietet
  • MOTORRAD-Urteil: Sehr empfehlenswert

Grip - Modell: Grundständer

  • Adresse: Alexanderstraße 25, 26121 Oldenburg, Telefon 0441/9849370
  • Preis: 153 Mark inklusive Gabelaufnahme und zwei Aufnahmebuchsen; mit Universalaufnahme 156,50 Mark
  • Material: Pulverbeschichtetes Stahl-Rundrohr mit verzinkten Aufnahmen
  • Verarbeitung: Sehr gute Verarbeitung mit ordentlichen Schweißnähten und saubererer Pulverbeschichtung; Symmetrie ohne Tadel
  • Verstellbarkeit: In der Weite einstellbare Aufnahmen; keine Höhenverstellung
  • Praxistest: Das Ansetzen der per Rändelschrauben arretierbaren Gabelaufnahmen an den Buchsen gelingt sehr einfach; zum Aufbocken ist ein mittlerer Kraftaufwand erforderlich
  • Stabilität: Sehr stabiler Stand des aufgebockten Motorrads, sowohl quer als auch in Fahrtrichtung
  • Besonderheiten: Große Doppelrollen mit stabiler Achse; praktische Ablagen für Radachse, Scheiben, Muttern und Distanzhülsen; Kunststoffschützer an den Auflagepunkten
  • Fazit: Prima verarbeiteter, leicht bedienbarer Ständer mit gutem Preis/Leistungs-Verhältnis, der bei mäßigem Kraftaufwand einen sehr stabilen Stand bietet
  • MOTORRAD-Urteil: Sehr empfehlenswert

Vergleichstabelle verschiedener Motorradständer

Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über einige der verglichenen Motorradständer und ihre wichtigsten Eigenschaften:

Modell Stabilität Material Vorteile Nachteile
BITUXX Motorradständer hinten & vorn Sehr stabil Stahl besonders stabil durch 4 Rollen, besonders großer Spielraum bei der Aufnahme, Vorder- und Hinterrad aufbockbar Vorderrad ist nicht aufbockbar
Rothewald 10031477 Sehr stabil Stahl besonders hohe Standfestigkeit, Montageständer, leichtes Heben und Senken, mit rutschfesten, gummierten Winkelpads Vorderrad ist nicht aufbockbar
ACEBIKES Motorradständer AC 250 Sehr stabil Stahl zerlegbar, rutschfeste Füße, robust Hinterrad ist nicht aufbockbar
STVKW Montageständer Set Ricambi Sehr stabil Stahl Vorder- und Hinterrad aufbockbar, besonders stabil durch 4 Rollen nicht für Einarmschwingen geeignet
ConStands Motorrad Montageständer Schwarz Hinten Stabil Stahl für Prismabuchsen geeignet, besonders robustes Stahlrohr Vorderrad ist nicht aufbockbar
Hi-Q Tools 60150700080 Sehr stabil Stahl besonders stabiler Standplatz, sparend, für alle Bereiche von Motorrädern geeignet Hinterrad ist nicht aufbockbar
Hi-Q Tools Motorrad-Montageständer vorne Stabil Stahl besonders robustes Stahlrohr Hinterrad ist nicht aufbockbar

Weitere wichtige Aspekte

Es ist wichtig zu beachten, dass man einen hinteren Ständer alleine verwenden kann, der vordere Ständer aber nicht unabhängig und eigenständig verwendet werden sollte.

Universalaufnahmen

Die meisten Montageständer werden mit Universalaufnahmen ausgeliefert. Diese gewährleisten die Aufnahme über de Schwinge bzw. die Gabelholme. Um Universalaufnahmen verwenden zu können, bedarf es keinerlei besonderer Vorrichtung am Motorrad. Leider kann man nicht mit allen Universalaufnahmen eine höhe erreichen, damit das Rad genügend Freigängigkeit erreicht.

Rollenaufnahmen / Schwingenadapter

Rollenaufnahmen (Bobbins) sind die stabilere Option und bei vielen hochwertigen Sportmotorrädern sind auch schon die passenden Gewinde in der Schwinge eingebracht. Über diese lassen sich kleine „Rollen“ an die Schwinge schrauben, die dann über spezielle Aufnahmen am Montageständer aufgenommen werden. Der Stand mit Rollenaufnahmen ist sicher und stabil. Wir bevorzugen diese Art der Aufnahme immer gegenüber den Universalaufnahmen.

Gabelaufnahmen

So gut wie jede hochwertige Motorradgabel hat auf der Unterseite spezielle Aufnahmen, die das Einführen von Bolzen (Dornaufnahmen) ermöglichen. Über diese Bolzen lässt sich ein Motorrad äußerst sicher und stabil an der Vorderachse aufbocken. So sieht es in aufbeocktem Zustand aus.

Lenkkopf-Ständer

Diese Art von Montageständern eignet sich hervorragend für Arbeiten an der Gabel. Über die Aufnahme an der unteren Gabelbrücke am Lenkkopf, lässt sich das Motorrad so aufbocken, dass die Gabelholme nicht unter Last sind und einfach ausgebaut oder verstellt werden können. Solltest du zum Beispiel einen Gabelservice planen oder aber regelmäßig am Setup der Gabel arbeiten (z.B.

Die Materialien

Es ist außerdem wichtig, die verwendeten Materialien zu überprüfen. So solltest du nicht nur auf starke und robuste Metallteile und Komponenten wertlegen, sondern auch nach gummibeschichteten Schutzteilen oder pulverbeschichteten und rostfreien Merkmalen suchen.

Die Stabilität

Ein Motorradständer muss stabil sein; das ist Fakt. Einige sind jedoch stabiler als andere. Suche am besten nach zusätzlichen Funktionen, die für einen stabileren und sichereren Stand sorgen könnten. Zum Beispiel können stabile Räder die Balance des Ständers verbessern und vier Räder pro Ständer sind oft auch besser als zwei. Berücksichtige auch das Gewicht deines Motorrads und die maximale Zuladung des jeweiligen Ständers.

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